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DE1293231B - Einrichtung zum hochohmigen Mitsprechen und Mithoeren an Vierdraht- und Zweidrahtleitungen - Google Patents

Einrichtung zum hochohmigen Mitsprechen und Mithoeren an Vierdraht- und Zweidrahtleitungen

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Publication number
DE1293231B
DE1293231B DE1967V0034820 DEV0034820A DE1293231B DE 1293231 B DE1293231 B DE 1293231B DE 1967V0034820 DE1967V0034820 DE 1967V0034820 DE V0034820 A DEV0034820 A DE V0034820A DE 1293231 B DE1293231 B DE 1293231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
amplifier
microphone
line
resistance
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967V0034820
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English (en)
Other versions
DE1293231C2 (de
Inventor
Klebing
Dipl-Ing Josef
Vierling
Dr Phil Habil Oskar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DR PHIL HABIL OSKAR
Original Assignee
DR PHIL HABIL OSKAR
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Publication date
Application filed by DR PHIL HABIL OSKAR filed Critical DR PHIL HABIL OSKAR
Priority to DE1967V0034820 priority Critical patent/DE1293231C2/de
Priority to DE19681762113 priority patent/DE1301370C2/de
Publication of DE1293231B publication Critical patent/DE1293231B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1293231C2 publication Critical patent/DE1293231C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/56Arrangements for connecting several subscribers to a common circuit, i.e. affording conference facilities

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gleichzeitigen hochohmigen Mitsprechen und Mithören sowohl an Vierdraht- als auch an Zweidrahtstromkreisen in Fernwählämtern.
  • An eine derartige Einrichtung werden folgende Anforderungen gestellt: 1. Ihr Eingangswiderstand soll - von der Leitungsseite her gesehen - groß gegen den Wellenwiderstand der zu prüfenden Leitung sein, damit die Einfügungsdämpfung gering (etwa 0,02 Np) bleibt.
  • 2. Durch die Mitsprech- und Mithöreinrichtung soll möglichst kein übersprechen von einem Leitungszweig auf den anderen auftreten. Also muß die übergangsdämpfung hoch sein.
  • 3. Es soll ein gewisses Maß an Rückhören von der Sendeseite (Mikrofon) auf die Empfangsseite (Hörer) der Einrichtung auftreten. Das Rückhören darf jedoch in keinem Fall, auch wenn die zu prüfenden Leitungen falsch oder gar nicht abgeschlossen sind, so groß werden, daß über das Sprechzeug bzw. den Handapparat Selbsterregung eintritt, wodurch nicht nur die zu prüfende Leitung, sondern auch benachbarte Stromkreise gestört würden.
  • 4. Bei Anschaltung an Vierdrahtstromkreise muß sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung auf beiden Leitungen die gleiche Phasenlage auftreten, damit bei Verbindungen mit einer Gabel ohne Zwischenschaltung von Verstärkern der Pegel nicht ausgelöscht wird.
  • 5. Die Leitungseingänge der Einrichtung sollen möglichst gut symmetrisch und gleichstrommäßig aufgetrennt sein.
  • 6. Die Bezugsdämpfung in Empfangsrichtung soll einen bestimmten Wert (z. B. 0 Np) aufweisen, der so festgelegt ist, daß der normalerweise auf der Leitung anstehende Spannungspegel (etwa -0,5 Np) einen Schalleindruck normaler Lautstärke über den Hörer vermittelt.
  • 7. Die Bezugsdämpfung in Senderichtung soll einen bestimmten Wert (etwa -f-1 Np) aufweisen, der so festgelegt ist, daß das in normaler Lautstärke besprochene Mikrofon über den Sprechverstärker einen Pegel normaler Höhe, entsprechend einer Spannung von etwa 0,5 Veff, auf die Leitung bringt.
  • B. Der Sendepegel darf eine bestimmte obere Grenze, entsprechend einer Spannung in der Größenordnung von 1 Veff, nicht überschreiten, selbst wenn die Leitung falsch oder gar nicht abgeschlossen ist.
  • Die Forderungen 1 bis 7 lassen sich, wenn auch mit einigem Aufwand, noch erfüllen. Dagegen steht die Bedingung 8 im Gegensatz zur Bedingung 1. Normalerweise ist nämlich eine Leitung beidseitig mit einem Widerstand von 600 52 abgeschlossen, so daß die Mitsprech- und Mithöreinrichtung beim Aufschalten einen Gesamtwiderstand von 300 62 vorfindet. Wenn die Einfügungsdämpfung nur 0,02 Np betragen darf, muß die Einrichtung, von der Leitungsseite her gesehen, einen Eingangswiderstand von mindestens 14,5 kQ haben. Folglich muß der Hörverstärker einen hohen Eingangswiderstand und der Sprechverstärker einen hohen Innenwiderstand haben. Das ist technisch zwar realisierbar, doch bedingt der hohe Innenwiderstand des Sprechverstärkers auch einen hohen Spannungspegel beim Senden, damit beim Normalabschluß der Leitung mit je 600 9, entsprechend einem resultierenden Abschlußwidcrstand von 300 9, der gewünschte Ausgangspegel gemäß Forderung 7 erreicht wird. Wenn nun die Leitung nicht mit insgesamt 300 S2, sondern einem größeren Widerstand oder gar nicht abgeschlossen ist, was z. B. bei defekter oder leerlaufender Leitung der Fall ist, steigt der Ausgangspegel stark an, im Grenzfall sogar bis zur Höhe der Leerlaufspannung des Sprechverstärkers, so daß der bei Punkt 8 geforderte Wert auf keinen Fall eingehalten werden kann.
  • In einer bekannten Einrichtung nach dem deutschen Patent 1113 009 ist, um Punkt 3 der eingangs genannten Bedingungen zu erfüllen, ein Rückhörweg vorgesehen, der so geschaltet ist, daß die vom Mikrofon über ihn auf den Hörer gelangende Spannung gegenphasig zu den vom Mikrofon über die beiden jeweils aus der Serienschaltung von Sprechverstärker, Leitungsanschluß und Hörverstärker bestehenden Wege zum Hörer gelangenden Spannungen ist, während beim Mitsprechen über die beiden Sprechverstärker auf beide Leitungsseiten gleichphasige Signale gelangen, wie auch beim Mithören an beiden Leitungsseiten gleichzeitig auftretende Signale gleichphasig auf den Hörer gelangen. Durch die gegenphasige Zuführung der Rückhörspannung wird erzielt, daß die resultierende Rückhörspannung mit wachsendem Leitungswiderstand zunächst abnimmt, bis sie bei einem Wert, der zwischen dem normalen Abschlußwiderstand und dem Widerstand oo liegt, ein Minimum erreicht, bei dem ein Phasensprung der resultierenden Rückhörspannung um 180° auftritt. Von da an beginnt die resultierende Rückhörspannung zwar wieder anzusteigen, wird aber durch die erwähnte Gegenkopplung über den Rückhörweg jeweils um den Betrag der Rückhörspannung beim Leitungswiderstand Null geschwächt.
  • Durch diese Maßnahme wird wohl erreicht, daß der kritische Wert der Rückhörspannung, bei dem Selbsterregung über Mikrofon und Hörer infolge akustischer Rückkopplung auftritt, sich nicht schon bei einem Abschlußwiderstand ergibt, der gering über dem normalen Abschlußwiderstand liegt, sondern erst bei einem bedeutend höheren Abschlußwiderstand. Der Sendepegel steigt aber bei fehlabgeschlossener Leitung in gegenüber Punkt 8 unzulässiger Weise an.
  • Eine andere bekannte Einrichtung nach dem deutschen Patent 1133 433 enthält für jede der beiden Leitungsseiten je einen Oszillator, der derart mit dem Scheinwiderstand der Leitung belastet ist, daß er bei Anwachsen des Leitungswiderstands über einen definierten Wert von etwa 2 kS2 hinaus zu schwingen beginnt und dadurch an seinem Arbeitswiderstand einen Gleichspannungsabfall hervorruft, der den zugehörigen Sprechverstärker sperrt. Der Oszillator muß jedoch derart an die Leitung angekoppelt werden, daß er die Einfügungsdämpfung der Gesamteinrichtung nicht merklich verändert. Das ist nur über Ankopplungsmittel, z. B. Kondensatoren, möglich, die im Sprachfrequenzbereich einen hohen Scheinwiderstand haben. Folglich sind Koppelkondensatoren sehr kleiner Kapazität erforderlich, und dementsprechend muß die Schwingfrequenz des Oszillators sehr hoch, etwa zu 150 kHz, gewählt werden. Niedrigere Frequenzen kommen auch schon deshalb nicht in Frage, weil sie, da sie über die Leitungen gelangen, unerwünschte Vorgänge auslösen könnten, denn im Fernmeldenetz werden bekanntlich verschiedene Frequenzen zu Signalzwecken ausgenutzt, beispielsweise Wechselspannungen von 16 kHz zur Gebührenerfassung usw. Für eine Frequenz von 150 kHz hat aber der Wellenwiderstand der Leitung einen anderen Wert als für die normalen Sprechfrequenzen zwischen 300 Hz und 3400 Hz, da dieser Wellenwiderstand ja nicht rein ohmisch, sondern zum Teil kapazitiv und zum Teil induktiv, abhängig von der Leitungsart und der Leitungslänge, ist. Folglich ist die Erfüllung von Punkt 8 der obengenannten Forderungen auf keinen Fall gewährleistet. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß der Oszillator intermittierend schwingt. Ein Kriterium über die Größe des Leitungswiderstandes kann er nur aus der Höhe der Ausgangsspannung des Sprechverstärkers erhalten. Sobald nun der Sprechverstärker gesperrt ist, hört der Oszillator zu schwingen auf und gibt dadurch den Sprechverstärker wieder frei. Dann steigt die Ausgangsspannung des Verstärkers erneut an, und bei einem definierten Wert beginnt der Oszillator wieder zu schwingen und sperrt den Verstärker usf. Der Weg vom Mikrofon zur Leitung wird solcherart in rascher Folge unterbrochen und wieder freigegeben, was einerseits für den Beamten an der Mitsprech- und Mithöreinrichtung äußerst störend ist und andererseits auch benachbarte Leitungskreise stören kann.
  • Durch die Erfindung wird die Möglichkeit eröffnet, die eingangs genannten Forderungen zu erfüllen, ohne daß die Nachteile der bekannten Einrichtungen auftreten. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum hochohmigen Mitsprechen und Mithören an Vierdraht- und Zweidrahtleitungen, bei der für jede der beiden Leitungsseiten einer Vierdrahtleitung ein Sprechverstärker mit hohem Ausgangswiderstand und ein Hörverstärker mit hohem Eingangswiderstand vorgesehen ist, wobei der Eingang des einen Hörverstärkers zusammen mit dem Ausgang des zugehörigen Sprechverstärkers an die eine Leitungsseite und das andere Verstärkerpaar in entsprechender Weise an die andere Leitungsseite anschließbar ist und wobei die Eingänge der beiden Sprechverstärker parallel geschaltet und - eventuell über eine Sprechtaste - mit einem Mikrofon verbunden sind, während die Ausgänge der Hörverstärker ebenfalls parallel geschaltet und mit einer Abhöreinrichtung, z. B. einem Fernhörer, verbunden sind, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß jedem Sprechverstärker ein nichtlineares Netzwerk vorgeschaltet und zwischen dem Ausgang des Verstärkers und diesem nichtlinearen Netzwerk eine Regelschaltung vorgesehen ist, die das Übertragungsmaß des Verstärkers in Abhängigkeit von der Höhe des Abschlußwiderstandes der Leitung erhöht oder herabsetzt. Die Regelschaltung beeinflußt also über das nichtlineare Netzwerk den Verstärkungsfaktor des Sprechverstärkers unmittelbar in Abhängigkeit von der Höhe des Abschlußwiderstandes der Leitung und sorgt so dafür, daß auch bei fehlabgeschlossener Leitung kein zu hoher Spannungspegel auf die Leitung gelangt.
  • Das Kriterium für den Abschlußwiderstand der Leitung liefert die Ausgangsspannung des Sprechverstärkers. Wenn nun das Mikrofon nicht besprochen wird, ist die Ausgangsspannung des Sprechverstärkers gleich Null und kann die Regelschaltung nicht beeinflussen. Folglich ist dann der Sprechverstärker auf seine höchste Verstärkung eingestellt. Die Gesamtverstärkung der aus dem Mikrofon, dem Sprechverstärker, dem Hörverstärker, dem Hörer und der Luftstrecke zwischen dem Hörer und dem Mikrofon gebildeten Schleife ist folglich im Ruhezustand so groß, daß sich eine Schwingung ausbilden kann. Mit anderen Worten besteht die Gefahr der Selbsterregung durch akustische Rückkopplung. Die Schwingung erzeugt zwar eine Spannung am Ausgang des Sprechverstärkers, durch die die Regelschaltung wieder in Funktion gesetzt wird und die Verstärkung so weit herabsetzt, daß die Schwingung alsbald wieder abreißt. Danach beginnt aber der Vorgang von neuem, so daß eine intermittierende Schwingung entsteht. Um ein derartiges intermittierendes Schwingen gänzlich zu unterbinden, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Regelschaltung mit Mitteln zur Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks ausgerüstet ist, die das Übertragungsmaß des Sprechverstärkers im Ruhezustand so weit herabsetzen, daß keine Schwingungen infolge akustischer Rückkopplung vom Fernhörer zum Mikrofon auftreten können.
  • Damit diese Voreinstellung nur im Ruhezustand und nicht im Betriebszustand wirksam ist, wo sie den Verstärkungsfaktor des Sprechverstärkers auch bei normal abgeschlossener Leitung stark herabsetzen würde, ist in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Regelschaltung und/ oder das nichtlineare Netzwerk mit einer Kompensationsschaltung verbunden ist, die vom Mikrofon so gesteuert wird, daß ihre Ausgangssignale der Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks entgegenwirken.
  • Durch diese Kompensationsschaltung wird also die Voreinstellung ganz oder zum Teil rückgängig gemacht, wenn das Mikrofon besprochen wird. Andererseits kann sie aber auch dazu ausgenutzt werden, eine Begrenzung des Sprechpegels durch die Regelschaltung und das nichtlineare Netzwerk zu verhindern und die natürlichen Lautstärkeverhältnisse aufrechtzuerhalten. Eine in dieser Hinsicht modifizierte Weiterbildung der Erfindung sieht daher vor, daß die Regelschaltung und/oder das nichtlineare Netzwerk mit einer Kompensationsschaltung verbunden ist, die vom Mikrofon derart gesteuert wird, daß ihre Ausgangssignale sowohl der Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks als auch der Regelschaltung entgegenwirken.
  • Für den Aufbau des nichtlinearen Netzwerks gibt es prinzipiell verschiedene Möglichkeiten, wie es auch mehrere Wege zur Realisierung der oben angegebenen Maßnahmen gibt. Eine besonders günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das nichtlineare Netzwerk aus einem oder mehreren Widerständen und einer oder mehreren Dioden besteht und sowohl durch eine aus der Ausgangsspannung des Sprechverstärkers durch die Regelschaltung abgeleitete Regelspannung UR als auch durch eine durch die Mittel zur Voreinstellung gewonnene Voreinstellspannung UV in der Weise gesteuert wird, daß es die vom Mikrofon zum Sprechverstärker gelangenden Wechselspannungen bedämpft und das andererseits durch eine aus der Ausgangsspannung UM des Mikrofons über eine Kompensationsschaltung abgeleitete Kompensationsspannung UK in der Weise gesteuert wird, daß beim Auftreten :einer Mikrofon-Ausgangsspannung die Wirkung der- Voreinstellspannung Uv und die Wirkung der Regelspannung UR ganz oder teilweise aufgehoben wird.
  • Die zur Einstellung des nichtlinearen Netzwerks erforderliche Regelspannung UR wird in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung aus der Ausgangs-Spannung des Sprechverstärkers über ein diesem nachgeschaltetes Entkoppelglied, einen Verstärker und einen Gleichrichter gewonnen.
  • Die Voreinstellspannung Uy soll in der gleichen Richtung auf das nichtlineare Netzwerk wirken wie die Regelspannung UR. Daher sieht eine besonders wirtschaftliche Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Voreinstellspannung Uy durch einen am Ausgang der Regelschaltung angeordneten Spannungsteiler erhalten wird.
  • Die ferner noch erforderliche Kompensationsspannung UK soll hingegen nur auftreten, wenn das Mikrofon besprochen wird. Darum. ist eine Ausgestaltung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsspannung UK aus der Ausgangsspannung UM des Mikrofons über einen dem Mikrofon nachgeschalteten Verstärker und eine Gleichrichterschaltung gewonnen wird.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der F i g. 1 bis 3 beschrieben und in seiner Wirkungsweise erläutert. Es stellt dar F i g. 1 ein Blockschaltbild für eine erfindungsgemäße Mitsprech- und Mithöreinrichtung, F i g. 2 das Beispiel eines Stromlaufplans für die obere Hälfte von F i g. 1, F i g. 3 ein Diagramm, das den Verlauf der verschiedenen, am nichtlinearen Netzwerk wirksamen Spannungen in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung des Mikrofons zeigt.
  • Die Einrichtung von F i g. 1 enthält ein Mikrofon 1, das bei nicht eingeschaltetem Gerät über die Sprechtaste 2 kurzgeschlossen ist. Über je einen Widerstand 3/1 und 3/2, auf dessen Funktion weiter unten eingegangen wird, ist das Mikrofon an je einen Sprechverstärker 4/1 bzw. 4/2 für jede der beiden Übertragungseinrichtungen einer Vierdrahtleitung angeschlossen. Der Innenwiderstand jedes Sprechverstärkers 4/1 und 4/2 ist gesondert als Widerstand 5/1 und Widerstand 5/2 dargestellt. über ihn gelangt die Ausgangsspannung des betreffenden ; Sprechverstärkers auf den zugehörigen Ausgangsübertrager 6/1 bzw. 6/2 für jede Leitungsseite KI bzw. KII. Die leitungsseitige Wicklung jedes der beiden Übertrager 6/1 und 6/2 ist durch einen Kondensator gleichstrommäßig aufgetrennt, um Punkt 5 der eingangs angeführten Bedingungen zu genügen.
  • An der geräteseitigen Wicklung jedes Ausgangsübertragers 6/1 bzw. 6/2 ist ferner eine Entkoppelstufe 7/1 bzw. 7/2 angeschlossen, über die die Ausgangsspannung jedes Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 zu einer Regelschaltung, bestehend aus einem Verstärker 8/1 bzw. 8/2 und einer Gleichrichterschaltung 9/1 bzw. 9/2, gelangt. Am Ausgang der Gleichrichterschaltung 9/1 bzw. 9/2 ist ein Spannungsteiler 10/1 bzw. 10/2 angeordnet. Ferner ist dieser Ausgang mit einem nichtlinearen Netzwerk verbunden, das am Eingang des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 liegt und im Beispiel der F i g. 1 aus dem schon erwähnten Widerstand 3/1 bzw. 3/2, einer Diode 11/1 bzw. 11/2 und einer weiteren Diode 18/1 bzw. 18/2 gebildet ist. Die Diode 18/1 bzw. 18/2 ist an den Ausgang einer Gleichrichterschaltung 17 angeschlossen, die über einen Verstärker 16 mit dem Mikrofon 1 verbunden ist. Zwischen dem Mikrofon 1 und der Entkoppelstufe 7/1 bzw. 7/2 ist des weiteren ein einstellbarer Spannungsteiler 12/1 bzw. 12/2 vorgesehen. Er dient zum Einstellen der Rückhörspannung, die beim Mitsprechen vom Mikrofon 1 über den Sprechverstärker, die Entkoppelstufe und je einen Vorverstärker 13/1 und 13/2 und den für beide Leitungsseiten gemeinsamen Hörverstärker 14 zum Fernhörer 15 gelangt. Beim Mithören erreichen die Empfangsspannungen auf den Leitungsseiten KI und KII den Fernhörer 15 ebenfalls über den Hörverstärker 14, die Vorverstärker 13/1 und 13/2 und die Entkoppelstufen 7/1 und 7/2.
  • Der Innenwiderstand 5/1 bzw. 5/2 jedes Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 ist hinreichend groß gegen den normalen Abschlußwiderstand der Leitung KI, KII, um die Bedingung 1 nach geringer Einfügungsdämpfung zu erfüllen. Dasselbe gilt auch für den Eingangswiderstand des Hörwegs, der im wesentlichen durch den Eingangswiderstand der Entkoppelstufe 7/1 bzw. 7/2 bestimmt ist. Da das Mithören sonst nicht weiter problematisch ist, soll im folgenden ausschließlich auf das Mitsprechen eingegangen werden.
  • Der im Weg zwischen dem Mikrofon 1 und dem Ausgangsübertrager 6/1 bzw. 6/2 angeordnete Sprechverstärker 4/1 bzw. 4/2 weist einen Verstärkungsfaktor auf, der durch das jeweils vorgeschaltete nichtlineare Netzwerk aus dem Widerstand 3/1 bzw. 3/2 und den Dioden 11/1 bzw. 11/2 und 18/1 bzw. 18/2 steuerbar ist. Wenn die Sprechtaste 2 zwar gedrückt ist, das Mikrofon 1 aber nicht besprochen wird, ist am Ausgang des Mikrofons 1 keine Ausgangs-Spannung UM vorhanden. Entsprechend tritt auch am Ausgang des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 keine Ausgangsspannung auf, und die Gleichrichterschaltung 9/1 bzw. 9/2 liefert keine Regelspannung UR. An der Diode 11/1 bzw. 11/2 liegt jetzt nur die Voreinstellspannung UV vom Spannungsteiler 10/1 bzw. 10/2 am Ausgang der Regelschaltung. Sie setzt, da wegen des Fehlens einer Mikrofonspannung UM auch keine entgegengerichtete Kompensationsspannung UK am Ausgang der Gleichrichterschaltung 17 wirksam ist, den Widerstandswert der Dioden 11/1 bzw. 11/2 und 18/1 bzw. 18I2 und damit den Verstärkungsfaktor des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 so weit herab, daß die Gesamtverstärkung der aus dem Mikrofon 1, dem Sprechverstärker 4/1 bzw. 4/2, dem Vorverstärker 13I1 bzw. 13/2, dem Hörverstärker 14, dem Hörer 15 und der Luftstrecke zwischen dem Hörer 15 und dem Mikrofon 1 gebildeten Schleife nicht ausreicht, um eine Selbsterregung infolge akustischer Rückkopplung zu ermöglichen.
  • Wird dagegen das Mikrofon besprochen, liefert es eine Ausgangsspannung UM, die erstens zum Verstärker 16, zweitens zum Sprechverstärker 4/1 bzw. 4/2 und drittens als Gegenkopplungsspannung zur Spannung am Ausgang der Entkoppelstufe 7/1 bzw. 7/2 zum Spannungsteiler 12/1 bzw. 12/2 gelangt. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 16 wird in der Gleichrichterschaltung 17 gleichgerichtet. Dadurch steht am Ausgang dieser Schaltung eine Gleichsprochen wird, verbunden. Die Dioden 11 und 18 sind hier durch hochohmige Widerstände von z. B. je 68 k52 überbrückt, damit auch im Sperrfall der Dioden definierte Zustände herrschen und sich die Kondensatoren in Reihe zu den Dioden nicht allein durch die Dioden-Restströme auf- und entladen müssen.
  • Das Potentiometer 20 in F i g. 2b ist mit dem Eingang des Vorverstärkers 13 in F i g. 2 a verbunden. Mit ihm wird die Empfangsbetriebsdämpfung gemäß Punkt 6 der eingangs genannten Bedingungen eingestellt. Ihm nachgeschaltet ist der Hörverstärker 14, an dem der Fernhörer 15 angeschlossen ist. Der Spannungsteiler 12 in F i g. 1 wird hier durch eine Verbindung zwischen dem Ausgang der Entkopplungsstufe 19 mit dem Emitter des Transistors der Vorverstärkerstufe 13 nachgebildet. Dazu sind die Widerstände 12 a, 12 b und 12 c so bemessen, daß die dadurch eingestellte Gegenkopplungsspannung die vom Mikrofon 1 über den Sprechverstärker 4, die Übertrager 6 a und 6 b und die Entkoppelstufe 7 gelieferte Signalspannung so weit herabsetzt, daß sich eine definierte Rückhörbetriebsdämpfung ergibt. Innerhalb der Schaltung bilden sich die gleichen Verhältnisse aus, die schon bei der Erklärung von F i g. 1 und 3 erläutert wurden.
  • Die Einrichtung wurde bisher in ihrer Anwendung auf Vierdrahtstromkreise beschrieben. Zum Mitsprechen und Mithören an Zweidrahtstromkreisen wird nur der eine Ausgangsübertrager 6/1 in F i g. 1, bzw. werden die beiden Ausgangsübertrager 6 a und 6 b in F i g. 2 an die entsprechende einzige Leitungsseite des Zweidrahtstromkreises angeschlossen. Im übrigen arbeitet die Einrichtung genauso wie oben dargestellt. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum hochohmigen Mitsprechen und Mithören an Vierdraht- und Zweidrahtleitungen, bei der für jede der beiden Leitungsseiten einer Vierdrahtleitung ein Sprechverstärker mit hohem Ausgangswiderstand und ein Hörverstärker mit hohem Eingangswiderstand vorgesehen ist, wobei der Eingang des einen Hörverstärkers zusammen mit dem Ausgang des zugehörigen Sprechverstärkers an die eine Leitungsseite und das andere Verstärkerpaar in entsprechender Weise an die andere Leitungsseite anschließbar ist und wobei die Eingänge der beiden Sprechverstärker parallel geschaltet und - eventuell über eine Sprechtaste - mit einem Mikrofon verbunden sind, während die Ausgänge der Hörverstärker ebenfalls parallel geschaltet und mit einer Abhöreinrichtung, z. B. einem Fernhörer, verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß jedem Sprechverstärker (4/1; 4/2) ein nichtlineares Netzwerk (3/1,11/1; 3/2, 11/2) vorgeschaltet und zwischen dem Ausgang des Verstärkers (4/1; 4/2) und diesem nichtlinearen Netzwerk (3/1, 11/1; 3/2, 11/2) eine Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2, 9/2) vorgesehen ist, die das Übertragungsmaß des Verstärkers (4/1; 4/2) in Abhängigkeit von der Höhe des Abschlußwiderstands der Leitung (KI; KII) erhöht oder herabsetzt. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2, 9/2) mit Mitteln (10/1;10/2) zur Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks (3/1,11/1; 3/2, 11/2) ausgerüstet ist, die das Übertragungsmaß des Sprechverstärkers (4/1; 4/2) im Ruhezustand so weit herabsetzen, daß keine Schwingungen infolge akustischer Rückkopplung vom Fernhörer (15) zum Mikrofon (1) auftreten können.
  • 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2,9/2) und/oder das nichtlineare Netzwerk (3/1, 11/1; 3/2,11/2) mit einer Kompensationsschaltung (16,17) verbunden ist, die vom Mikrofon (1) so gesteuert wird, daß ihre Ausgangssignale der Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks entgegenwirken.
  • 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2, 9/2) und/oder das nichtlineare Netzwerk (3/1, 11/1; 3/2,11/2) mit einer Kompensationsschaltung (16, 17) verbunden ist, die vom Mikrofon (1) derart gesteuert wird, daß ihre Ausgangssignale sowohl der Voreinstellung des nichtlinearen Netzwerks als auch der Regelwirkung der Regelschaltung entgegenwirken.
  • 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das nichtlineare Netzwerk aus einem oder mehreren Widerständen (3/1; 3/2) und einer oder mehreren Dioden (11/1;11/2) besteht und sowohl durch eine aus der Ausgangsspannung des Sprechverstärkers (4/1, 4/2) durch die Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2, 9/2) abgeleitete Regelspannung (UR) als auch durch eine durch die Mittel (10/1; 10/2) zur Voreinstellung gewonnene Voreinstellspannung (Uv) in der Weise gesteuert wird, daß es die vom Mikrofon (1) zum Sprechverstärker (4/1; 4/2) gelangenden Wechselspannungen bedämpft, und das andererseits durch eine aus der Ausgangsspannung (UM) des Mikrofons (1) über eine Kompensationsschaltung (16, 17) abgeleitete Kompensationsspannung (UK) in der Weise gesteuert wird, daß beim Auftreten einer Mikrofon-Ausgangsspannung die Wirkung der Voreinstellspannung (UV) und die Wirkung der Regelspannung (UR) ganz oder teilweise aufgehoben wird.
  • 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung (UR) aus der Ausgangsspannung des Sprechverstärkers (4/1; 4/2) über ein diesem nachgeschaltetes Entkoppelglied (7/1; 7/2), einen Verstärker (8/1; 8/2) und eine Gleichrichterschaltung (9/1, 9/2) gewonnen wird.
  • 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstellspannung (Uv) durch einen am Ausgang der Regelschaltung (8/1, 9/1; 8/2,9/2) angeordneten Spannungsteiler (10/1; 10/2) erhalten wird.
  • B. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsspannung (UK) aus der Ausgangsspannung (UM) des Mikrofons (1) über einen dem Mikrofon nachgeschalteten Verstärker (16) und eine Gleichrichterschaltung (17) gewonnen wird. Spannung UK zur Verfügung, deren Höhe von der Höhe der Mikrofonspannung UM abhängt (vgl. F i g. 3). Die Ausgangsspannung des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 gelangt über die Entkoppelstufe 7/1 bzw. 7/2 zur Regelschaltung und wird dort ebenfalls verstärkt (Verstärker 8/1 bzw. 8/2) und gleichgerichtet (Gleichrichterschaltung 9/1 bzw. 9/2). Am Ausgang der Gleichrichterschaltung steht damit eine Regelspannung UR an, deren Höhe - wenn die Leitung KI, KII normal abgeschlossen ist - nur von der Höhe der Mikrofonspannung UM abhängt (vgl. F i g. 3). Sie überlagert sich der Voreinstellspannung UV zu einer resultierenden Gleichspannung UR, V, deren Verlauf in Abhängigkeit von der Mikrofonspannung UM aus F i g. 3 ersichtlich ist. Die Spannung UR, v wirkt in der Richtung, daß sie - je höher sie ist, um so mehr - die Widerstandswerte der Dioden 11/1 bzw. 11/2 und 18/1 bzw. 18/2 herabsetzt, sofern die Diode 18/1 bzw. 18/2 an einem Punkt festen Potentials liegt. Die Diode 18/1 bzw. 18/2 liegt aber nicht an festem Potential, sondern an der Spannung UK, die gemäß F i g. 3 etwa den gleichen Verlauf wie die Spannung UR+v zeigt. Infolgedessen ist an den Dioden 11/1 bzw. 11/2 und 18/1 bzw. 18/2 nur die Spannungsdifferenz zwischen UR, vund UK wirksam, die kleiner als die Voreinstellspannung Uv ist und im übrigen, von sehr kleinen Mikrofonspannungen abgesehen, von der Höhe der Mikrofonspannung nahezu unabhängig ist. Der Sprechverstärker 4/1 bzw. 4/2 verstärkt daher die Mikrofonspannung UM linear, d. h., bei geringer Lautstärke ist die Ausgangsspannung des Sprechverstärkers niedrig, und bei großer Lautstärke. ist sie entsprechend höher. Der ideale Verlauf von UK ist gestrichelt wiedergegeben; in der Praxis kommt man mit einem Verlauf gemäß der durchgezeichneten Kurve in F i g. 3 aus. Da die das nichtlineare Netzwerk beeinflussende Spannungsdifferenz UR+v-UK ziemlich klein ist, hat der Sprechverstärker einen hohen Verstärkungsfaktor und setzt die Mikrofonspannung so weit herauf, daß trotz der Spannungsteilung zwischen dem hohen Innenwiderstand 5/1 bzw. 5/2 und dem im Verhältnis dazu sehr niedrigen Abschlußwiderstand der Leitung KI, KII eine einem normalen Sprechpegel entsprechende Spannung von etwa 0,5 Veff auf die Leitung gelangt.
  • Ist die Leitung dagegen mit einem sehr hohen Widerstand fehlabgeschlossen oder gar nicht abgeschlossen, würde theoretisch sofort nach Besprechen des Mikrofons 1 zunächst eine sehr hohe Ausgangsspannung am Widerstand 5/1 bzw. 5/2 anstehen, die beinahe die volle Höhe der Leerlaufspannung bei maximaler Verstärkung erreichen könnte. Entsprechend hoch wäre dann aber auch die aus der Ausgangsspannung abgeleitete Regelspannung UR und die am nichtlinearen Netzwerk 3/1 bzw. 3/2, 11/1 bzw. 11/2, 18/1 bzw. 18/2 wirksame Spannungsdifferenz UR+v-UK. Folglich würden die Dioden 11/1 bzw. l1/2 und 18/1 bzw. 18/2 sehr niederohmig werden und das Übertragungsmaß, also den Verstärkungsfaktor, des Verstärkers 4/1 bzw. 4/2 stark herabsetzen, so daß die Ausgangsspannung dadurch wieder sinken würde. In der Praxis treten diese Wirkungen jedoch nicht nacheinander, sondern in gegenseitiger Abhängigkeit unmittelbar ein, so daß die auf die Leitung gelangende Ausgangsspannung des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 auch bei leerlaufender Leitung niemals die Höhe der Leerlauf-Spannung bei maximaler Verstärkung erreichen kann. Es stellt sich vielmehr sofort ein Gleichgewichtszustand ein, in dem für den Verlauf der beteiligten Spannungen nach wie vor die Darstellung von Fig. 3 gilt, nur daß die Differenz zwischen UR+v und UK jetzt größer ist. Die Abhängigkeit der Ausgangsspannung des Sprechverstärkers 4/1 bzw. 4/2 von der Mikrofonspannung UM bleibt demnach auch bei fehlabgeschlossener Leitung bestehen, da die Kompensationsspannung UK in dieser Hinsicht wie zuvor der Regelspannung UR und damit den Begrenzungsbestrebungen der Regelschaltung entgegenwirkt. Folglich wird tatsächlich erreicht, daß die Regelschaltung das Übertragungsmaß des Verstärkers nur in Abhängigkeit vom Abschlußwiderstand der Leitung beeinflußt.
  • F i g. 2 a und 2 b zeigen den Schaltungsaufbau für den oberen oder unteren Zweig von F i g. 1. Pfeile deuten an, wo die entsprechenden Ein- und Ausgänge des anderen Zweigs angeschlossen sind. In F i g. 2 a ist rechts oben das Mikrofon 1, das durch die Sprechtaste 2 überbrückt wird, zu sehen. Daran schließt sich links eine in F i g. 1 nicht enthaltene Entkoppelstufe 19 an. Ihr nachgeschaltet ist die Verstärkerstufe 16, auf die die Gleichrichterstufe 17 folgt. Sie liefert, wenn das Mikrofon besprochen wird, die Kompensationsspannung UK. Vom Mikrofon 1 geht es ferner über einen Spannungsteiler mit dem Potentiometer 21, das zur Einstellung der Sendebetriebsdämpfung dient, auf den Widerstand 3 in F i g. 2 b, der hier zur höheren Wirksamkeit doppelt, und zwar als Widerstand 3 a und als Widerstand 3 b, vorgesehen ist. Die Sendebetriebsdämpfung wird so eingestellt, daß sich eine Bezugsdämpfung gemäß Punkt 7 der eingangs aufgeführten Forderungen ergibt.
  • Der Widerstand 3 b ist mit dem Eingang des Sprechverstärkers 4 verbunden, der ausgangsseitig an den Übertrager 6 a (abweichend von F i g. 1 sind hier zwei getrennte Übertrager 6 a, 6 b für den Sprech- und Hörweg vorgesehen) angeschlossen ist. Der in Fig.1 enthaltene Widerstand 5 ist der Innenwiderstand des Verstärkers 4 und deshalb hier nicht gesondert dargestellt.
  • An den zweiten Übertrager 6 b ist die Entkoppelstufe 7 angeschlossen. Verstärker 4 und Entkoppelstufe 7 sind in Parallel-Parallel-Schaltung miteinander gekoppelt. Durch diese Mitkopplung wird bei beiden Stufen ein hoher Innenwiderstand erzielt. Der Ausgang der Entkoppelstufe 7 ist einerseits über ein Potentiometer 20 mit dem Vorverstärker 13 (F i g. 2 a) und andererseits mit der Verstärkerstufe 8 verbunden. Der Verstärkerstufe 8 schließt sich die Gleichrichterschaltung 9 an, an deren Ausgang die Regelspannung UR auftritt. Am gleichen Punkt liegt der Spannungsteiler 10, der die Voreinstellspannung Uv liefert. Sofern eine Regelspannung UR vorhanden ist, überlagern sich UR und UV zu UR, v. Diese Spannung gelangt an die Anoden der Dioden 11, die hier aus Gründen der Wirksamkeit ebenfalls doppelt vorgesehen und zwischen den Widerständen 3 a und 3 b am Eingang des Verstärkers 4 angeschlossen sind. Die Kathode jeder Diode 11 ist mit der Anode je einer Diode 18 verbunden. Durch diese Hintereinanderschaltung von je zwei Dioden wird eine symmetrische Begrenzung der Eingangsspannung des Sprechverstärkers 4 erreicht. Die Kathoden der Dioden 18 sind zusammengeführt und mit dem Ausgang der Gleichrichterschaltung 17 in F i g. 2 a, an dem die Kompensationsspannung UK auftritt, wenn das Mikrofon be-
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