[go: up one dir, main page]

DE1292637B - Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe

Info

Publication number
DE1292637B
DE1292637B DEZ5724A DEZ0005724A DE1292637B DE 1292637 B DE1292637 B DE 1292637B DE Z5724 A DEZ5724 A DE Z5724A DE Z0005724 A DEZ0005724 A DE Z0005724A DE 1292637 B DE1292637 B DE 1292637B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
titanium
aliphatic
ticl
polymerization
catalysts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ5724A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Heinz
Ziegler Karl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H KARL DR DR
ZIEGLER AG
Original Assignee
E H KARL DR DR
ZIEGLER AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H KARL DR DR, ZIEGLER AG filed Critical E H KARL DR DR
Priority to DEZ5724A priority Critical patent/DE1292637B/de
Priority to GB2672657A priority patent/GB861452A/en
Publication of DE1292637B publication Critical patent/DE1292637B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

1 2
Es ist bereits bekannt, olefinische Kohlenwasser- mit Äthylaluminiumdichlorid der Gegenwart von stoffe, wie beispielsweise Äthylen, Propylen, Butylen, Titantetrachlorid bedarf. Die naheliegende Vermutung, Hexen, Styrol oder Vinylcyclohexan, in Gegenwart daß hierbei die Polymerisation nur auf das Titantetravon Katalysatoren bei erhöhten Temperaturen und chlorid und das Monoäthylaluminiumdichlorid zunormalem oder erhöhtem Druck in Gegenwart von 5 rückzuführen ist, hat sich nicht bestätigen lassen, da Katalysatoren zu polymerisieren, die aus Titanverbin- diese beiden Verbindungen allein Olefine nicht oder düngen, insbesondere Titantetrahalogenid, und alu- kaum polymerisieren. Es bedarf vielmehr zur PoIyminiumorganischen Verbindungen, insbesondere Al- merisation der Olefine der Gegenwart der dritten kylaluminiumhalogenid, bestehen. Man erhält hierbei Komponente, des braunen Niederschlags von der in guten Ausbeuten kunststoffartige Produkte. Trotz io angenäherten Zusammensetzung des Titantrichlorids. der großen Bedeutung, die dieses. Verfahren in der Gegenstand der. Erfindung ist somit ein Verfahren
Technik erlangt hat, hat es den Nachteil, daß seine zur Herstellung von Katalysatoren für die Polymerisa-Ergebnisse sich nicht immer gleichmäßig reproduzieren tion olefinischer Kohlenwasserstoffe aus einem Titanlassen. Die Geschwindigkeit der Polymerisation ist trihalogenid, einem Titantetrahalogenid und einer von Fall zu Fall verschieden. Das Produkt hat selbst 15 halogenhaltigen aluminiumorganischen Verbindung, bei Einhaltung anscheinend gleichbleibender Bedin- das dadurch gekennzeichnet ist, daß man als Titangungen häufig schwankende Molekulargewichte und trihalogenidverbindung ein beliebig hergestelltes Titaneine sehr unterschiedliche Molekulargewichtsverteilung, trihalogenid, vorzugsweise braunes Titantrichlorid, Der Erfindung lag die Arbeitshypothese zugrunde, und als halogenhaltige aluminiumorganische Verdaß diese schwankenden Ergebnisse darauf zurück- 20 bindung Monoalkylaluminiumdihalogenid oder Alkylzufuhren seien, daß man viel zu wenig über die Natur aluminiumalkoxyl verwendet und das Molverhältnis des eigentlichen Katalysators weiß und daher auch zwischen Titantrihalogenid und Titantetrahalogenid nicht in der Lage ist, die optimalen Bedingungen für zwischen 0,1:1 und 100:1, vorzugsweise zwischen die Herstellung des Katalysators festzulegen. 2:1 und 24:1, einstellt. Das Monoalkylaluminiumdi-
Beim Vermischen von Titantetrahalogenid, bei- 35 halogenid wird zweckmäßig in einer dem Titantetraspielsweise Titantetrachlorid, mit Alkylaluminium- halogenid äquimolaren Menge zugesetzt, halogeniden, beispielsweise Dialkylaluminiummono- Diese Katalysatoren können nicht nur für die PoIy-
chlorid, fällt bekanntlich ein brauner Niederschlag merisation von Äthylen, sondern für zahlreiche andere aus, der sich gut absetzt und leicht von der Lösung Olefine und Diolefine, wie beispielsweise Propylen, getrennt werden kann. Es wurde festgestellt, daß dieser 30 Buten, Hexen, Butadien, Isopren oder Styrol, verbraune Niederschlag annähernd die Zusammensetzung wendet werden.
des Titantrichlorids hat. Seine Bildung läßt sich durch Das Titantrihalogenid kann durch Fällen von folgende Gleichung deuten: Titantetrahalogenid mit Dialkylaluminiummonohalo-
τΐΓΊ -i- (r w ■» δϊγί — Τίπ α. r w AiPi _i_ r w genid, vorzugsweise im Überschuß, Abfiltrieren des
35 entstehenden braunen Niederschlags und Auswaschen
Die bei dieser Reaktion frei werdenden Äthylradikale bis zur völligen Halogenfreiheit der Waschlösung sollten sich entweder zu Butan zusammenschließen hergestellt werden, doch kann man an Stelle von Dioder durch Disproportionierung eine Mischung von alkylaluminiummonohalogenid auch Trialkylalumi-Äthan und Äthylen geben. Tatsächlich beobachtet nium in entsprechend dosierter beschränkter Menge man im wesentlichen das Entweichen von Äthan. 40 verwenden, wobei sich zunächst Dialkylaluminium-Das diesem entsprechende Äthylen wird offensichtlich monohalogenid bildet, das dann wie beschrieben sofort polymerisiert und. erscheint somit nicht mehr reagiert. Man kann aber auch das braune Titantrials Gas. halogenid auf andere Weise herstellen, beispielsweise
Führt man die Reaktion gemäß der Gleichung nicht durch stille elektrische Entladung nach F. Bock mit äquimolaren Mengen Titantetrahalogenid und 45 und L, M ο s e r (Monatshefte für Chemie, 34 [1913], Diäthylaluminiumchlorid, sondern mit einem Über- S. 1825 bis 1833). Weiterhin kann man das durch schuß an Aluminiumverbindung durch, so erkennt Behandlung von Dämpfen des Titantetrahalogenids man, daß in der Lösung das überschüssige Diäthyl- mit Wasserstoff nach K. Blankenstein, Disseraluminiumchlorid neben Monoäthylaluminiumdichlo- tation 1955, TH Hannover, erhaltene violette Titanrid vorhanden ist. Um zu klären, welche der drei 50 trihalogenid oder das durch Reduktion mit metalli-Komponenten für die Polymerisationswirkung not- schem Titan oder elementarem Silicium im Einschlußwendig ist, wurde der braune Niederschlag abfiltriert rohr erhaltene Titantrihalogenid verwenden, und sorgfältig ausgewaschen. Dieser Niederschlag Man kann die Herstellung des Titantrihalogenids
vermag Äthylen bei niedrigem Druck nicht zu poly- mit seiner Aktivierung durch Titantetrahalogenid merisieren, so daß für die Katalyse ein Zusammen- 55 und Alkylaluminiumhalogeniden kombinieren, indem wirken des Niederschlages mit den Bestandteilen der man dem ausgewaschenen braunen Titantrihalogenid Lösung als notwendig angesehen werden muß. die bei seiner Fällung aus Titantetrahalogenid mit
Wurde dem ausgewaschenen braunen Niederschlag Alkylaluminiumhalogeniden entstehende Mutterlauge, von Titantrichlorid einmal Diäthylaluminiumchlorid, gegebenenfalls unter weiterem Zusatz von Titantetrazum anderen Monoäthylalumimumdichlorid züge- 60 halogenid oder Monoalkylaluminiumdihalogenid zur setzt, so trat bei Zusatz des Diäthylaluminiumchlorids Einstellung des erfindungsgemäßen Molverhältnisses, stets eine Aktivierung des Titaniumtrichlorids ein, zugibt.
während die Ergebnisse mit Monoäthylaluminiumdi- Mit den erfindungsgemäß hergestellten Katalysa-
chlorid verschieden waren. Sie hingen davon ab, in toren lassen sich die olefinischen Kohlenwasserstoffe welchem Verhältnis bei der Herstellung des Titantri- 65 außerordentlich gleichmäßig und reproduzierbar polychlorids aus Titantetrachlorid und Diäthylaluminium- merisieren. Dies läßt sich bereits an der konstant chlorid gearbeitet wurde, da es, wie weiter festgestellt bleibenden Absorptionsgeschwindigkeit des olefiniwurde, für die Aktivierung des braunen Niederschlags sehen Kohlenwasserstoffes während der gesamten
Polymerisation feststellen, während die Absorptions- gewünschten mMol-Menge entsprechende Volumen geschwindigkeit mit den bisherigen Katalysatoren Suspension und führt es in einen 250-ml-Schüttelzum Schluß stark abfiel. Dies ist vermutlich darauf zylinder über, fügt die entsprechende Menge Titanzurückzuführen, daß die neuen Katalysatorsysteme tetrachlorid und Monoäthylaluminiumdichlorid zu, konstant ihre Zusammensetzung behalten und daher 5 füllt mit Aliphatin bis 250 ml auf und schüttelt die auch konstant bis zur Beendigung der Reaktion wirk- Mischung intensiv während 5 bis 10 Minuten durch, sam sind. Die Katalysatormischung gibt man in das mit 2,251
Auffallend ist, daß mit den neuen Katalysatoren Aliphatin beschickte und bereits auf Polymerisations-Polyolefine von besonders hoher Schüttdichte erhalten temperatur (600C) vorgewärmte Polymerisationswerden. Bei Äthylen war diese Schüttdichte ungefähr io gefäß. Die Polymerisation kann dann sofort beginnen, doppelt so hoch wie bei den bekannten Produkten. . -I1
In einzelnen Polymerisationsansätzen in der Normal- Beispiel 1
apparatur konnten bis etwa 800 g Polyäthylen in 135 ml einer nach der angegebenen Vorschrift her-2x/21 Lösungsmittel und 2 Stunden erreicht werden. gestellten 0,185 m-TiCl3-Suspension in durchhydrier-Die neuen Produkte weichen auch in ihrer Molekular- 15 tem Fischer-Tropsch-Dieselöl (Aliphatin) werden unter Verteilung von den bisher bekannten ab. Die Ver- Schutzgas (Argon oder Reinststickstoff) in einem teilungskurven sind enger, was bereits aus der hohen 250-ml-Schüttelzylinder mit 3,2 g Cl2AlC2H5 versetzt, Schüttdichte zu folgern ist. die Mischung auf 250 ml mit Aliphatin aufgefüllt
Soweit nicht anders bemerkt, wurde in sämtlichen und 5 bis 10 Minuten gut durchgeschüttelt.
Beispielen mit einer Titantrichloridsuspension ge- 20 Die so hergestellte Mischung wird in ein 5-1-Glas-
arbeitet, die wie folgt hergestellt wurde: gefäß zusammen mit 2,251 Aliphatin übergeführt.
In einen 2-1-Dreihalsrundkolben werden zu einer Dann wird bei 6O0C Äthylen eingeleitet. Es bildet
Lösung von 67,7 g (0,552 Mol) Diäthylaluminium- sich kein bzw. nur wenige Gramm eines festen PoIy-
monochlorid in 1,8 1 durchhydriertem, über K-Na- meren.
Legierung (5 Gewichtsteile K + 5 Gewichtsteile Na) 25 Gibt man dagegen zu der gleichen Mischung vor
destilliertem Aliphatin (KW-Gemisch C10 bis C15) Zugabe des Cl2AlC2H5 noch 1 ml einer 0,5 Hi-TiCl4-
unter Rühren und unter Schutzgas (Argon oder Rein- Lösung in Aliphatin, schüttelt jetzt 5 bis 10 Minuten
Stickstoff) bei Zimmertemperatur 35,0 g (0,184 Mol) kräftig durch und verfährt weiter wie oben, so erhält
Titantetrachlorid zugetropft und die Mischung 10 Mi- man nach einer Stunde 118 g Polyäthylen mit einer
nuten intensiv gerührt. Der ausgefallene Niederschlag 30 Viskositätszahl (η) — 6,66 und einem Schüttgewicht
(TiCl3) setzt sich innerhalb von 5 bis 8 Stunden ab. Die von 0,21 g/cm3,
überstehende Mutterlösung wird unter Schutzgas de- B e i s υ i e 1 2
kantiert, die zurückbleibende Suspension zentrifugiert
(Ann., 589 [1954], S. 111) und der braune Nieder- 70 ml einer 0,177 m-TiCl3-Suspension in Aliphatin
schlag durch Aufschlämmen mit etwa je 600 ml 30 35 (12,4 mMol) werden unter Schutzgas zusammen mit
bis 400C warmem Aliphatin und anschließendem 25 ml einer 0,5 m-TiCl4-Lösung in Aliphatin und 3,2 g
Zentrifugieren sechs- bis siebenmal gewaschen, bis Cl2AlC2H5 in einen 250-ml-Schüttelzylinder gegeben,
die überstehende Lösung, intensiv mit schwach sal- dieser mit Aliphatin auf 250 ml aufgefüllt und die
petersaurem Wasser geschüttelt, kein ionogenes Chlor Mischung 5 bis 10 Minuten gut durchgeschüttelt,
mehr enthält (Prüfung mit AgNO3). Mit Aliphatin 40 Dann wird wie im Beispiel 1 Äthylen polymerisiert,
spült man unter Schutzgas das braune TiCl3 in einem Nach einer Stunde haben sich 362 g Polyäthylen ab-
1-1-Schüttelzylinder und füllt mit Aliphatin auf. Statt geschieden. Die Viskositätszahl beträgt (η) = 1,86,
des Diäthylaluminiummonochlorids kann jedes be- das Schüttgewicht 0,265 g/cm3,
liebige Dialkylaluminiummonohalogenid in äquimole- . .
kularen Mengen verwendet werden. 45 B e 1 s ρ 1 e 1 3
Der Gehalt der Suspension an Ti111 wird durch 110 ml einer 0,177 m-TiCl3-Suspension in Ali-Tetration einer Probe der Suspension bestimmt. phatin werden unter Schutzgas zusammen mit 10 ml Beispielsweise werden 20 ml der gut durchgeschüttel- einer O,5m-TiCl3-Lösung in Aliphatin und 3,2 g ten Suspension mit einer Vollpipette unter Schutzgas Cl2AlC2H5 in einen 250-ml-Schüttelzylinder gegeben, entnommen, mit einer wäßrigen, luftfreien FeCl3- 50 dieser mit Aliphatin auf 250 ml aufgefüllt und 5 bis Lösung unter starkem Rühren und unter Schutzgas 10 Minuten kräftig geschüttelt. Es wird wie im Beititriert, indem man zu den 20 ml TiCl3-Suspension spiel 1 Äthylen polymerisiert. Nach einer Stunde in einem geeigneten Titriergefäß etwa 60 ml einer mit haben sich 440 g Polyäthylen abgeschieden. Die Schutzgas ausgeblasenen, also luftfreien 2 η-Salzsäure Viskositätszahl beträgt (η) = 2,5, das Schüttgewicht zugibt. Es entstehen zwei flüssige Phasen. Die ölige 55 0,26 g/cm3.
Phase stört die Titration nicht. Das Titantrichlorid Beispiel 4
löst sich quantitativ mit hellvioletter Farbe in der
wäßrigen Phase. Nun titriert man unter Schutzgas Man verfährt wie im Beispiel 3, ändert jedoch das
mit einer 0,1 n-FeCl3-Lösung durch die vor der Ein- Molverhältnis TiCl3/TiCl4, wie in Tabelle I angegeben,
Stellung des Titers etwa 1 Stunde Argon oder Reinst- 60 hält aber die Gesamttitanmenge, nämlich 25 mMol,
Stickstoff in einem kräftigen Blasenstrom geleitet und die Menge an Cl2AlC2H5 (25 mMol) konstant,
wurde. Gegen Ende der Titration wird bis 8O0C er- Nach einer Stunde Polymerisationsdauer erhält man
wärmt und mit Methylenblau der Äquivalenzpunkt die in Tabelle I angegebene Ausbeute Polyäthylen,
bestimmt. Als Indikator ist Methylenblau sehr gut In Spalte 3 ist die Viskositätszahl, in Spalte 4 das
geeignet, da der Farbumschlag von Hellviolett — das 65 Schüttgewicht in g/cm3 angegeben.
Methylenblau wird von der Titanra-Lösung entfärbt— Die Änderung der Ausbeute und der Viskositäts-
nach Blaugrün sehr gut zu erkennen ist. zahl bei verschiedenem Verhältnis von TiCl3: TiCl4
Für die Polymerisation entnimmt man das einer ist der Tabelle zu entnehmen.
i 292
Tabelle I
Molverhältnis Ausbeute
Viskositäts
zahl
Schüttgewicht
Τιΐπ/Τιΐν g/Stunde Gi) g/cm3
0,4 42 1,59 0,205
1 362 1,86 0,265
4 440 2,50 0,26
10 260 3,42 0,215
24 168 5,12 0,215
40 134 6,00 0,24
50 118 6,66 0,21
80 114 7,90 0,27
100 106 8,37 0,21
Beispiel 5
132 ml einer in der angegebenen Weise hergestellten 0,173 m-TiCl3-Suspension in Aliphatin werden unter ao Schutzgas zusammen mit 4,5 ml einer O,5m-TiCl4-Lösung in Aliphatin und 300 mg Cl2AlC2H5, gelöst in 10 ml Aliphatin, in einen 250-ml-Schüttelzylinder gegeben, der dann bis auf 250 ml mit Aliphatin gefüllt wird. Man verfährt weiter wie im Beispiel 1 as angegeben und erhält nach einer Stunde Polymerisationsdauer 476 g Polyäthylen mit einer Viskositätszahl von (η) = 7,87.
Beispiel6
Bei Verwendung der im Beispiel 5 angegebenen Menge an TiCl3 und TiCl4 und Änderung der Menge Cl2AlC2H5 entsprechend Tabelle II (Spalte 1) erhält man nach einer Stunde Polymerisationsdauer die in der Tabellen (Spalte2) angegebenen Ausbeuten in Gramm mit den aus Spalte 3 ersichtlichen Viskositätszahlen.
Tabelle II
Cl2AlC2H5 Ausbeute au PÄ Viskositätszahl
mMol g/Stunde
0 0 _
1,16 200 4,2
2,32 476 7,87
10,0 361 3,62
25,0 260 3,41
50,0 200 395
Beispiel 7
4,4g violettes TiCl3, hergestellt nach K. Blankenstein, Dissertation 1955, TH Hannover, wird unter Schutzgas zusammen mit 12 ml einer 0,5 m-TiCl4-Lösung in Aliphatin und 90 ml Aliphatin in eine Kugelschwingmühle gefüllt und 12 Stunden vermählen. Die Mischung wird dann mit 760 mg Cl2AlC2H5, gelöst in 25 ml Aliphatin, versetzt, 5 bis 10 Minuten durchgeschüttelt und, wie im Beispiel 1 beschrieben, weiterbehandelt. Nach einer Stunde Polymerisationsdauer erhält man 76 g Polyäthylen mit einer Viskositätszahl (η) = 2,76.
Beispiel 8
2,5 g braunes TiCl4-haltiges TiCl3, hergestellt durch stille elektrische Entladung nach F. Bock und L. Moser, Monatshefte für Chemie, 34 (1913), S. 1825 bis 1833, werden unter Schutzgas in einem 250-ml-Schüttelzylinder in 240 ml Aliphatin suspendiert, dann wird 1 g Cl2AlC2H5, gelöst in 10 ml Aliphatin, zugegeben, die Mischung 10 Minuten geschüt-
telt und weiter die Polymerisation von Äthylen, wie im Beispiel 1 beschrieben, durchgeführt. Nach einer Stunde Polymerisationsdauer haben sich 212 g festes Polyäthylen abgeschieden. Die Viskositätszahl des Polymeren beträgt (η) = 4,08, das Schüttgewicht 0,23 g/cm3.
Beispiel 9
130 ml einer in der beschriebenen Weise hergestellten 0,173 m-TiCl3-Suspension in Aliphatin werden unter Schutzgas zusammen mit 5 ml einer O,5m-TiCl4» Lösung in Aliphatin und 6,3 g C2H5AlCl2 in einen 250-ml-Schüttelzylinder gegeben. Dieser wird dann mit Aliphatin bis auf 250 ml gefüllt und 5 bis 10 Minuten geschüttelt. Die Mischung gibt man unter Schutzgas in einen 5-1-Niederdruck-Rührautoklav, fügt 1000 ml wasserfreies Aliphatin hinzu, preßt 520 g Propylen auf und rührt 15 Stunden bei 70 bis 8O0C. Der Druck fällt in dieser Zeit von 18 auf 5 atü. Das überschüssige Propylen wird entfernt, das gebildete Polypropylen durch Zusatz von Methanol ausgefällt, gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute an Polypropylen beträgt 260 g.
Beispiel 10
110 ml einer in der beschriebenen Weise hergestellten 0,173 m-TiCl3-Suspension in Aliphatin werden unter Schutzgas mit 12 ml einer O,5m-TiCl4-Lösung in Aliphatin und 6 g C2H5AlCl2 in einen 250-ml-Schüttelzylinder gegeben. Man verfährt weiter wie im Beispiel 9 angegeben und erhält nach 15 Stunden Polymerisationsdauer bei 70 bis 8O0C 32 g festes Polypropylen. Daneben sind 210 g flüssige Polymere des Propylene gebildet worden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren für die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe aus einem Titantrihalogenid, einem Titantetrahalogenid und einer halogenhaltigen aluminiumorganischen Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß man als Titantrihalogenidverbindung ein beliebig hergestelltes Titantrihalogenid, vorzugsweise braunes Titantrichlorid, und als halogenhaltige aluminiumorganische Verbindung Monoalkylaluminiumdihalogenid oder Alkylaluminiumalkoxyl verwendet und das Molverhältnis zwischen Titantrihalogenid und Titantetrahalogenid zwischen 0,1:1 und 100:1, vorzugsweise zwischen 2:1 und 24:1, einstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Monoalkylaluminiumdihalogenid in einer dem Titantetrahalogenid äquimolaren Menge zusetzt.
45
DEZ5724A 1956-08-23 1956-08-23 Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe Pending DE1292637B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ5724A DE1292637B (de) 1956-08-23 1956-08-23 Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe
GB2672657A GB861452A (en) 1956-08-23 1957-08-23 A process for the production of olefine polymerisation catalysts, and the use of these catalysts in the polymerisation of olefines

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ5724A DE1292637B (de) 1956-08-23 1956-08-23 Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1292637B true DE1292637B (de) 1969-04-17

Family

ID=7619538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ5724A Pending DE1292637B (de) 1956-08-23 1956-08-23 Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1292637B (de)
GB (1) GB861452A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3238145A (en) * 1960-11-10 1966-03-01 Union Carbide Corp Method of preparing catalyst compositions from titanium tetrachloride and organoaluminum compounds
IE35231B1 (en) * 1970-03-26 1975-12-24 Solvay Process for the preparation of a ziegler-natta type catalyst
CH543546A (fr) * 1971-03-23 1973-10-31 Solvay Système catalytique de polymérisation des alpha-oléfines
DE2428979A1 (de) * 1973-06-21 1975-01-16 Exxon Research Engineering Co Verfahren zur herstellung eines katalysators vom ziegler-typ
NO750225L (de) 1974-02-12 1975-08-13 Ici Ltd

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE540317A (de) *
DE1048414B (de) * 1956-01-07 1959-01-08 Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius &. Brumng, Frankfurt/M Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen Polyolefinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE540317A (de) *
DE1048414B (de) * 1956-01-07 1959-01-08 Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius &. Brumng, Frankfurt/M Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen Polyolefinen

Also Published As

Publication number Publication date
GB861452A (en) 1961-02-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2324766C2 (de) Verfahren zur Niederdruckpolymerisation von α-Olefinen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
DE69208672T2 (de) Polymerisation von konjugierten dienen
DE2329641C3 (de) Verfahren zur Polymerisation von ct-Olefinen
DE3752331T2 (de) Verfahren zur Verbesserung der Effektivität eines prepolymerisierten Katalysators
DE2518530A1 (de) Katalysatorkomponente
DE69026283T2 (de) Ein Ziegler-Nattakatalysatorbestandteil
DE2704763C2 (de)
DE2209874A1 (de) Polyolefine
DE2448178A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyolefinen
DE1595635A1 (de) Verfahren zur Polymerisation von alpha-Olefinen
DE1420744B2 (de) Verfahren zur polymerisation und mischpolymerisation von alpha olefinen
DE2029416C3 (de) Verfahren zur Herstellung von flussigen Polymerisaten
DE1123472B (de) Verfahren zur Polymerisation von Methylmethacrylat, Styrol oder Vinylacetat
DE1292637B (de) Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren fuer die Polymerisation olefinischer Kohlenwasserstoffe
EP0056229B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Trägerkatalysatoren für die Polymerisation von alpha-Olefinen
DE1221802B (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten aus Acrylnitril und Olefinen
EP0563815B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Kugelförmigen Katalysatorkomponente
DE1570962A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Olefin-Polymerisaten hoher Kristallinitaet
AT201613B (de) Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren für die reproduzierbare Polymerisation von Olefinen
DE2263095A1 (de) Verfahren zur herstellung von katalysatoren zur homopolymerisation von aethylen oder zur copolymerisation von aethylen mit alpha-olefinen
DE2040353B2 (de) Verfahren zur Herstellung kata lytisch aktiver organischer Übergangs metallverbindungen und deren Verwendung als Polymerwationskatalysatoren für Olefine
DE2350795C2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Polymerisation und Copolymerisation von Äthylen
DE2140351A1 (de) Herstellung schwefelhartbarer Terpoly merer
DE2709861C2 (de)
DE1090861B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyvinylchlorid