DE1292395B - Verfahren zur Herstellung modifizierter Melaminharz-Vorkondensate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung modifizierter Melaminharz-VorkondensateInfo
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Description
1 2
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zur punkte zwischen 60 und 100° C aufweisen. Sie sind
Herstellung modifizierter Melaminharz-Vorkonden- hygroskopisch und werden für die weitere Umsetzung
sate durch Kondensation von Melamin und Form- mit Melamin und Formaldehyd oder Melamin-Formaldehyd
bzw. Formaldehyd abspaltenden Substanzen aldehyd-Vorkondensaten vorteilhaft in Form einer
oder von Melamin-Formaldehyd-Vorkondensaten mit 5 wäßrigen Lösung eingesetzt.
Di- oder Polyamiden, die freie Aminogruppen ent- Zur Herstellung der erfindungsgemäß herstellbaren
halten, bei Temperaturen von 50 bis 100° C. Es ist modifizierten Melaminharze werden die vorstehend
dadurch gekennzeichnet, daß man 5 bis 40 Gewichts- beschriebenen Ureidogruppen sowie gegebenenfalls
prozent, bezogen auf die eingesetzte Melaminmenge, freie Aminogruppen enthaltenden Kondensationsprowasserlösliche,
freie Aminogruppen enthaltende Di- io dukte vorzugsweise in einer Menge von 10 bis 25%,
oder Polyamide einkondensiert, die aus Di- oder Tri- bezogen auf das Melamin, eingesetzt. Man kann hiercarbonsäuren
oder deren Derivaten und aliphatischen bei so vorgehen, daß das Kondensationsprodukt von
Tri- oder Polyaminen in bekannter Weise hergestellt vornherein dem Ansatz aus Melamin und Formworden
sind. aldehyd zugesetzt wird. Wegen ihrer Einfachheit stellt Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Aus- 15 diese Arbeitsweise die bevorzugte Ausführungsform
bildung dieses Verfahrens, die dadurch gekennzeich- dar. Es ist aber auch möglich, das Ureidogruppen
net ist, daß man an Stelle der freie Aminogruppen enthaltende Kondensationsprodukt mit einem MeI-enthaltenden
Di- oder Polyamide deren wasserlös- amin-Formaldehyd-Vorkondensat zur Reaktion zu
liehe Kondensationsprodukte mit Harnstoff ver- bringen.
wendet. 20 Das Molverhältnis von Melamin zu Formaldehyd
Die Herstellung der zur Modifizierung des beträgt etwa 1:2 bis 1:6, vorzugsweise etwa 1:3.
Melaminharzes verwendeten wasserlöslichen Konden- An Stelle von Formaldehyd können auch Formsationsprodukte
mit Harnstoff kann nach verschie- aldehyd abspaltende Verbindungen Verwendung denen, an sich bekannten Verfahren erfolgen. finden. Die Kondensation wird vorteilhaft bei einem
Für die Herstellung dieser wasserlöslichen Konden- 25 pH-Wert zwischen 7,5 und 9, vorzugsweise etwa 8,0,
sationsprodukte aus den Di- oder Polyamiden und und bei einer Temperatur von 50 bis 100° C, vorHarnstoff
wird kein Schutz beansprucht. zugsweise etwa 80° C, durchgeführt. Es empfiehlt
Als Ausgangsstoffe dienen Harnstoff und freie sich, den pH-Wert während der Kondensation kon-Aminogruppen
enthaltende Di- oder Polyamide, stant zu halten. Der Endpunkt der Kondensation, der
welche nach einem beliebigen bekannten Verfahren, 30 für die verschiedenen Anwendungszwecke des Harzes
z. B. nach einem der im Hauptpatent angegebenen unterschiedlich gewählt werden kann, läßt sich leicht
Verfahren, dargestellt sein können. Wegen ihrer durch die bekannte Verdünnungsprobe mit Wasser
leichten Herstellbarkeit werden bevorzugt solche Di- feststellen.
oder Polyamide verwendet, welche aus einem alipha- Nach der Kondensation kann das Vorkondensat
tischen Tri- oder Polyamin und einer Di- oder Poly- 35 weiterverarbeitet werden. Man kann es z. B. durch
carbonsäure bzw. einem reaktionsfähigen Derivat Sprühtrocknung oder auch durch Trocknung auf der
einer solchen Säure, z.B. ihrem Ester oder Anhydrid, Walze in ein lagerbeständiges Pulver überführen,
gewonnen worden sind. welches vor Gebrauch wieder in Wasser gelöst wer-
Das freie Aminogruppen enthaltende Di- oder den kann.
Polyamid wird mit Harnstoff bei einer Temperatur 40 Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herzwischen
etwa 80° C und 200° C, vorzugsweise 100 gestellten modifizierten Melaminharze lassen sich mit
und 160° C, zur Reaktion gebracht. Hierbei kann man Vorteil auf vielen Anwendungsgebieten einsetzen, auf
so verfahren, daß die Menge des Harnstoffs der An- denen man bisher unmodifizierte Melaminharze einzahl
der im Polyamid vorhandenen freien Amino- gesetzt hat. Sei zeichnen sich im Vergleich zu letzteren
gruppen äquivalent ist. Der Harnstoff kann aber auch 45 durch bessere mechanische Eigenschaften aus und
im Überschuß oder im Unterschuß eingesetzt werden. eignen sich daher vor allem zur Herstellung von
Verwendet man einen Unterschuß an Harnstoff, so Schichtstoffen und Preßmassen. Gegenüber den nach
enthält das Umsetzungsprodukt neben Ureidogruppen dem Verfahren des Hauptpatents erhaltenen Harzen
noch freie Aminogruppen, was für verschiedene An- zeichnen sich die neuen Produkte durch eine längere
Wendungsgebiete von Vorteil ist. Verwendet man 50 Standzeit ihrer wäßrigen bzw. wäßrig-alkoholischen
einen Überschuß an Harnstoff, so bleibt der nicht Lösungen sowie durch weiterverbesserte mechanische
umgesetzte Harnstoff in dem Reaktionsprodukt gelöst Eigenschaften der aus ihnen hergestellten Preßkörper
und wird bei der weiteren Umsetzung mit Melamin und Schichtstoffe aus. und Formaldehyd mit in das Harz einkondensiert. Herstellung der Ausgangsstoffe
Die Reaktion zwischen dem Aminogruppen ent- 55
haltenden Di- oder Polyamid und Harnstoff verläuft 202 g Adipinsäurediäthylester wurden mit 618 g
unter Ammoniakabspaltung. Diese beginnt im all- Diäthylentriamin unter Rühren in einer Stickstoffgemeinen
bei einer Temperatur von etwa 100° C. Bei atmosphäre auf 140 bis 160° C erhitzt. Von einer
höheren Temperaturen von etwa 150° C ab verläuft Temperatur von etwa 130° C an wurde Alkohol absie
manchmal stürmisch. Es ist daher zweckmäßig, 60 gespalten, welcher über eine kleine Kolonne abdestilzumindest
am Anfang der Umsetzung bei einer Tem- liert wurde. Nach etwa 3 Stunden waren mehr als
peratur zwischen 100° C und 150° C zu arbeiten. Der 95% der theoretischen Alkoholmenge übergegangen.
Grad der Umsetzung kann bei dieser Reaktion in ein- Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt und das überfacher
Weise durch Bestimmung der entwickelten schüssige Diäthylentriamin bei einem Vakuum von
Ammoniakmenge ermittelt werden. 65 0,5 bis 1 mm Hg abdestilliert. Nach Entfernung des
Die auf diese Weise erhaltenen Ureidogruppen ent- nicht umgesetzten Amins wurde die Destillation so
haltenden Kondensationsprodukte sind heilgelb ge- lange fortgesetzt, bis insgesamt 448 g Diäthylentrifärbte
feste Massen, welche in der Regel Erweichungs- amin übergegangen waren. Das Molverhältnis von
3 4
Säure zu Amin in dem erhaltenen Amid betrug dem- von Papierbahnen benutzt, die nach dem Trocknen
nach 1:1,65. zu Schichtpreßstoffen verpreßt wurden.
Das auf diese Weise hergestellte, freie Aminogruppen enthaltende Polyamid wurde auf etwa 70 bis B e i s ρ i e 1 2
80° C abgekühlt und unter Rühren mit 120 g Harn- 5
80° C abgekühlt und unter Rühren mit 120 g Harn- 5
stoff versetzt. Anschließend wurde die Mischung 1430 cm3 einer wäßrigen Formaldehydlösung
unter Rühren langsam auf 120° C aufgeheizt. Hierbei (31,5 g pro 100 cm3) wurden mit verdünnter Natrontrat
eine vollständige Lösung des Harnstoffs im Poly- lauge auf pH 7,5 eingestellt, mit 630 g Melamin veramid
ein. Nach Beendigung der bei etwa 100° C be- setzt und mit 252 g einer 5O°/oigen Lösung des nach
ginnenden und zunächst sehr lebhaften Ammoniak- io Beispiel 2 hergestellten Ureidogruppen enthaltenden
entwicklung wurde die Temperatur der Reaktions- Kondensationsprodukts vermischt. Die Reaktionsmischung auf 150 bis 160° C gesteigert. Das Erhitzen mischung wurde auf 80° C aufgeheizt, auf einen
wurde so lange fortgesetzt, bis insgesamt 34 g Ammo- pH-Wert von 8,0 eingestellt und bei 80° C bis zu
niak ausgetrieben waren. Das Ammoniak wurde in einer Fällungszahl von 1 : 4 kondensiert. An-Waschflaschen
mit verdünnter Schwefelsäure auf- 15 schließend wurde auf Zimmertemperatur abgekühlt,
gefangen und durch Titration bestimmt. Die abgekühlte Lösung hatte einen pH-Wert von 9,0
Das Reaktionsprodukt wurde auf etwa 80° C ab- (20° C) und eine Fällungszahl von 1:3,0. Die Härtegekühlt,
wobei es noch nicht erstarrte und mit Wasser zeit betrug 10 bis 15 Minuten bei 120° C.
zu einer 5O°/oigen Lösung angerührt wurde. An- Die Lösung wurde zur Herstellung von Schichtschließend wurde auf Zimmertemperatur abgekühlt. 20 preßstoffen verwendet.
Der pH-Wert der erhaltenen Lösung betrug 9,5
bis 10,0. Beispiel 3
zu einer 5O°/oigen Lösung angerührt wurde. An- Die Lösung wurde zur Herstellung von Schichtschließend wurde auf Zimmertemperatur abgekühlt. 20 preßstoffen verwendet.
Der pH-Wert der erhaltenen Lösung betrug 9,5
bis 10,0. Beispiel 3
Eine Probe der erstarrten Reaktionsmasse hatte
eine hellgelbe Farbe und war stark hygroskopisch. Ein Gemisch aus 146 g Adipinsäure und 412 g
Der Erweichungspunkt (nach d'Aleio »Kunststoff- 25 Diäthylentrianiin wurde unter Rühren in einer Stick-Praktikum«
[1952], S. 178) betrug 70 bis 80° C. Stoffatmosphäre erhitzt. Bei einer Temperatur von
Ein weiterer Ansatz wurde in der gleichen Weise 160° C begann die Abspaltung von Wasser, welches
durchgeführt, jedoch mit dem Unterschied, daß bei über eine kleine mit Dampf beheizte Kolonne abder
Herstellung des Aminogruppen enthaltenden destilliert wurde. Die Temperatur wurde im Laufe
Polyamids nur das nicht umgesetzte Amin abdestilliert 30 einer Stunde auf 180° C gesteigert. Anschließend
wurde, und zwar 412 g. Das Molverhältnis Säure zu wurde diese Temperatur 1 bis 2 Stunden gehalten,
Amin in dem Amid betrug in diesem Falle 1: 2. Das bis 35 cm3 Wasser übergegangen waren. Danach
Amid wurde wiederum mit 120 g Harnstoff umgesetzt, wurde das Reaktionsgemisch auf etwa 65° C abwobei
wie im vorstehenden Beispiel verfahren wurde. gekühlt und im Vakuum (2 bis 3 mm Hg) 230 g Di-Das
erhaltene Reaktionsprodukt wurde wieder mit 35 äthylentriamin abdestilliert.
Wasser zu einer 5O°/oigen Lösung angerührt. Eine Das auf diese Weise hergestellte freie Aminogrup-
Probe der festen Reaktionsmasse zeigte einen Er- pen enthaltende Polyamid wurde bei einer Tempeweichungspunkt
von 70 bis 80° C. Sie war stark ratur von etwa 70 bis 80° C unter Rühren mit 60 g
hygroskopisch. Harnstoff versetzt. Danach wurde das Reaktions-
Beispiell 4° Semiscn auf etwa 100° C aufgeheizt. Das gebildete
Ammoniakgas wurde im Stickstoffstrom entfernt. Im
630 g Melamin, 39,7 g Paraformaldehyd und Laufe von IV2 Stunden wurde die Temperatur all-1302
cm3 wäßrige Formaldehydlösung (31,5 g CH2O mählich auf 135° C gesteigert, bis insgesamt 17 g
pro 100 cm3), welche mit verdünnter Natronlauge auf Ammoniak abgetrieben waren. Das Ammoniak wurde
einen pH-Wert von 7,5 eingestellt worden war, wur- 45 in Waschflaschen mit verdünnter Schwefelsäure aufden
mit 252 g der 5O°/oigen wäßrigen Lösung der wie gefangen und durch Titration bestimmt,
vorstehend beschrieben hergestellten Ureidogruppen Das auf diese Weise erhaltene farblose Reaktionsenthaltenden Kondensationsprodukte vermischt. Die produkt enthielt neben Ureidogruppen noch freie Mischung wurde auf 80° C aufgeheizt, wobei der Aminogruppen. Es wies einen Erweichungspunkt von pH-Wert der Lösung mit verdünnter Ameisensäure 50 40 bis 50° C auf und war stark hygroskopisch,
auf 8,0 eingestellt wurde. Anschließend wurde bei 189 g dieses Polyamids, 630 g Melamin und
vorstehend beschrieben hergestellten Ureidogruppen Das auf diese Weise erhaltene farblose Reaktionsenthaltenden Kondensationsprodukte vermischt. Die produkt enthielt neben Ureidogruppen noch freie Mischung wurde auf 80° C aufgeheizt, wobei der Aminogruppen. Es wies einen Erweichungspunkt von pH-Wert der Lösung mit verdünnter Ameisensäure 50 40 bis 50° C auf und war stark hygroskopisch,
auf 8,0 eingestellt wurde. Anschließend wurde bei 189 g dieses Polyamids, 630 g Melamin und
einer Temperatur von 80° C bis zu einer Fällungs- 1430 cm3 wäßrige Formaldehydlösung (31,5 g CH2O
zahl von 1:1,6 kondensiert, wobei der pH-Wert pro 100 cm3) wurden unter Rühren auf 80° C erständig
mit einer Einstab-Glas-Kalomel-Elektrode wärmt. Nach Erreichen dieser Temperatur wurde die
kontrolliert und bei 8,0 gehalten wurde. 55 Reaktionslösung auf einen pH-Wert von 8,0 ein-
Die erhaltene Harzlösung wurde auf Zimmertem- gestellt, der dann während der gesamten Reaktion
peratur abgekühlt. Sie zeigte einen pH-Wert von 8,90 konstant gehalten wurde. Die Kondensation wurde
(20° C), eine Fällungszahl von 1:1,5 (vgl. das Buch bei 80° C bis zu einer Fällungszahl von 1:1,6 fort-
»Kunststoff-Praktikum« von G. F. d'Alelio [1952], geführt. Danach wurde die Lösung auf Zimmer-S.
178). Die Lösung war bei Zimmertemperatur meh- 60 temperatur abgekühlt. Sie wies einen pH-Wert von
rere Tage haltbar. Ein Teil der Lösung wurde durch 8,2, eine Fällungszahl von 1:1,5 und eine Härtezeit
Zerstäubungstrocknung in ein Pulver übergeführt. von 10 bis 12 Minuten bei 120° C auf. Die Lösung
Das Harzpulver, welches gut lagerbeständig war, war bei Zimmertemperatur mehrere Tage ohne Visbesaß
einen Schmelzpunkt von 105 bis 110° C. Das kositätserhöhung haltbar.
Pulver ließ sich glatt mit Wasser anrühren. Eine 65 Ein Teil der auf diese Weise hergestellten Harz-5O°/oige
Lösung hatte eine Fällungszahl von 1:1,5, lösung wurde zur Imprägnierung von Papierbahnen
der pH-Wert betrug 8,9. verwendet. Diese wurden nach dem Trocknen zu
Ein Teil der Harzlösung wurde zur Imprägnierung Schichtstoffen verpreßt.
Claims (1)
- 5 6Beispiel 4 9455 g des vorstehend beschriebenen Produkts, Ein Gemisch aus 202 g Sebacinsäure und 655 g 130 g Melamin und 1430 cm3 wäßrige Formaldehyd-Dipropylentriamin wurde unter Rühren in einer lösung (31,5 g CH2O pro 100 cm3) wurden unter Stickstoffatmosphäre auf 165 bis 170° C erhitzt. Rühren auf 8O0C erhitzt. Nach Erreichen dieser Hierbei trat bei einer Temperatur von etwa 120 bis 5 Temperatur wurde die Reaktionsmischung auf einen 130° C klare Lösung ein. Bei etwa 165° C begann pH-Wert von 8,0 eingestellt, der dann während der die Abspaltung von Wasser. Die Reaktionstempe- gesamten Reaktion konstant gehalten wurde. Die ratur wurde anschließend im Laufe von 2 Stunden Kondensation wurde bei 80° C bis zu einer Fällungsauf 190° C erhöht, bis insgesamt 34,5 g Wasser ab- zahl von 1:1,6 durchgeführt. Anschließend wurde destilliert waren. Danach wurde das Reaktions- io die Lösung auf Zimmertemperatur abgekühlt,
gemisch abgekühlt, und es wurden im Vakuum (2 bis Die auf diese Weise hergestellte Harzlösung wurde 3 mm Hg) 394,5 g Dipropylentriamin abdestilliert. zur Herstellung von Schichtstoff-Prüfkörpern ver-Der Vorlauf dieses Destillats enthielt noch etwas wendet,
restliches Reaktionswasser.In das auf diese Weise hergestellte Aminogruppen 15 Patentanspruchenthaltende Polyamid wurden bei etwa 90° C unter
Rühren 300 g Harnstoff eingetragen. Die Mischungwurde zunächst auf 1000C, sodann im Laufe von Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Her-3 Stunden allmählich auf 170° C erhitzt. Hierbei stellung von modifizierten Melaminharz-Vorkon-wurden insgesamt 68 g Ammoniakgas ausgetrieben, ao densaten nach Patent 1167 022, dadurchDer verbleibende Rückstand erstarrte beim Ab- gekennzeichnet, daß man an Stelle derkühlen zu einer festen Masse, die wasserlöslich war freie Aminogruppen enthaltenden Di- oder PoIy-und einen Erweichungspunkt von 60 bis 70° C auf- amide deren wasserlösliche Kondensationspro-wies. Das Produkt enthielt überschüssigen Harnstoff. dukte mit Harnstoff verwendet.
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