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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Steuern
von Warnanlagen an schienengleichen Wegübergängen durch einen Zug, wobei Informationen
von den Eisenbahnschienen zur Voraussage der Zeit, welche ein Zug bis zum Erreichen
einer bestimmten Stelle braucht, abgeleitet werden, insbesondere für zuggesteuerte
Bahnübergangssicherungsanlagen mit Warnzeitangleichung.
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Es ist bereits eine Einrichtung zum Betätigen einer Warnanlage an
schienengleichen Wegübergängen mit einer -möglichst konstanten Warnzeit bekannt,
wobei entlang den Schienen eine Antenne angeordnet ist, deren Empfangseigenschaften
längs der Strecke * an bestimmten Punkten so variieren, daß eine von dem Schienenfahrzeug
gesendete urimodulierte Schwingung infolge der Bewegung des Fahrzeugs moduliert
von der Antenne aufgenommen wird, wobei die Punkte in der Antenne mit den unterschiedlichen
Empfangseigenschaften so gestaffelt sind, daß der zeitliche Abstand der damit erzeugten
markierten Stellen in der Modulation einen vorgegebenen Wert gerade dann erstmalig
unterschreitet, wenn die mögliche Mindestanrückzeit des Schienenfahrzeugs auf die
vorgegebene Warnzeit abgesunken ist, wodurch eine Warnanlage od. dgl. eingeschaltet
wird. Bei dieser Einrichtung muß jedoch eine Spezialantenne verwendet werden, die
sich über eine beträchtliche Entfernung längs der Schienen erstreckt. Diese Antenne
ist kostspielig und stellt eine Fehlerquelle dar, da sie leicht beschädigt werden
kann. Außerdem müssen sämtliche, die Schienenstrecke befahrenden Züge mit einem
Sender ausgerüstet sein. Fällt dieser Sender aus, so besteht keine Möglichkeit,
der Warnanlage diesen Fehler mitzuteilen. Diese bekannte Einrichtung arbeitet daher
auch nicht zuverlässig genug. Gegenstand eines älteren Patents ist, eine derartige
Einrichtung so abzuändern, daß noch die Beschleunigung des Schienenfahrzeugs berücksichtigt
wird, um eine bessere Warnzeitangleichung zu erzielen. Diese Maßnahme ändert jedoch
nichts an den genannten Nachteilen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und eine große
Betriebssicherheit aufweist.
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Die Lösung dieser Aufgabe ist gegeben durch einen Wechselstromerzeuger,
der an einer bestimmten Stelle mit den Schienen verbunden ist und einen konstanten
Strom in die Schienen speist, durch eine Gleichrichterschaltung zum Erzeugen einer
ortsabhängigen Gleichspannung an der bestimmten Stelle durch den Spannungsabfall
in dem durch die Schienen und die Achsen des Zuges gebildeten Stromweg, durch eine
an die Gleichrichterschaltung angeschlossene erste Differenziereinrichtung zum Erzeugen
einer geschwindigkeitsabhängigen Spannung, durch eine nachgeschaltete Rechenschaltung,
welche aus der ortsabhängigen und der geschwindigkeitsabhängigen Spannung eine weitere
Spannung bildet, die ein Maß der Zeit bildet, welche der Zug bis zum Eintreffen
an der bestimmten Stelle benötigt, und durch eine von der weiteren Spannung gesteuerte
Einrichtung zum Betätigen des Warnzeichengebers.
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Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen 2
bis 9 enthalten.
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Es ist zwar die Verwendung des Gleises als kurzgeschlossene Leitung
bei Gleisfüllanzeigeeinrichtungen bereits bekannt, wobei eine Vorrichtung durch
einen über das Gleis hin- und zurückgeführten Wechselstrom von mindestens 100 Hz
kontinuierlich verstellt wird, wenn dieser Stromkreis durch- die Achsen der einzelnen
Wagen mehr oder weniger kurzgeschlossen wird. Es ist auch bereits bekannt, eine
Beziehungsgröße zwischen einem zurückgelegten Weg und der für die Zurücklegung dieses
Weges erforderlichen Zeit aus einer Strom- oder Spannungsänderung pro Zeiteinheit
zu ermitteln, die in einem Medium, z. B. einem elektromagnetischen Wechselfeld,
infolge der Beeinflussung durch den bewegten Körper hervorgerufen wird. Dabei wird
ein elektrisches Steuergerät verwendet, welches einen Sender und einen Empfänger
für elektrische und magnetische Wellen enthält,, die durch einen sich dem Feld nähernden
Körper, z. B. durch ein Schienenfahrzeug, beeinüußt werden und im Empfänger eine
Energieänderung hervorrufen. Das Wesen der Schaltungsanordnung nach der Erfindung
liegt jedoch nicht in diesen an sich bekannten Einzelschaltungen, sondern in der
ausschließlich beanspruchten Kombination von auf dem Gebiet der Elektronik allgemein
bekannten Einzelschaltungen, angewendet bei der Steuerung von Warnanlagen an schienengleichen
Wegübergängen durch einen Zug. Dadurch werden Einrichtungen auf den Zügen gespart,
und der Aufbau. ist einfach und betriebssicher, da z. B. Kontakte nur für die Auslösung
der Warnzeichengeber bzw. die Steuerung der Schranken verwendet werden.
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Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an
mehreren ,Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild
einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung, F i g. 2 ein Blockschaltbild einer
anderen Ausführungsform einer Schaltunganordnung nach der Erfindung, F i g. 3 ein
Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform, F i g. 4 ein Blockschaltbild einer
Schaltungsanordnung nach der Erfindung für mehrere aufeinanderfolgende Gleisabschnitte,
-F i g. 5A und 5 B ein ausführliches Schaltbild der Anordnung nach F i g. 4.
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In der Ausführungsform der Erfindung nach F i g. 1 ist ein Zug dargestellt,
der sich auf Schienen 12A, 12B
bewegt. Der Zug befindet sich in einer Entfernung
L von einer bestimmten Stelle P, P', die z. B. einen Wegübergang darstellt. Der
Zug bewegt sich in der Zeichnung gesehen von links nach rechts mit der Geschwindigkeit
V und der Beschleunigung a.
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Die Abhängigkeit des Weges von der Beschleunigung lautet:
L = f f (aodt)dt (1)
oder nach einmaliger Integration L = f
(ao t + Co) dt . (2)
Darin ist Co eine Integrationskonstante.
Da das Integral der Beschleunigung nach der Zeit die Geschwindigkeit darstellt,
gilt auch V = aot+co. (3)
Bei t = T = 0 und V = Vo ergibt
sich Co = V, (4)
und V=aot+V. (5)
Mit diesen
Werten läßt sich die Gleichung (2) schreiben L = (ao t + V,) dt
. (6)
Das Integral der Geschwindigkeit über die Zeit ergibt die Ortsänderung
Bei t = To = 0 sei die Ortsänderung des Zuges gleich 0. Daraus ergibt sich
Durch Einsetzen bestimmter Zeiten in diese Gleichung erhält man. die Entfernung,
welche der Zug in dem bestimmten Zeitintervall zurücklegt:
Setzt man dieses Zeitintervall T, - T, = T so ergibt sich
Der Zug benötigt also die Zeit Z; wenn er die Entfernung L bis zum Eintreffen an
dem Wegübergang zurücklegen muß. In der Praxis sind L, ao und Vo Funktionen der
Zeit, und die Recheneinrichtung ermittelt eine laufende Voraussage der Zeit, die
ein Zug bis zum Eiiatr-2ffen an der bestimmten Stelle (Wegübergang) benötigt. Da
die Größen L, ao und VO zeitveränderlich sind, lautet die Voraussagegleichung:
aT2+2VT-2L=0. (12)
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist an die Punkte
P, P' ein Oszillator 14 über einen Verstärker 16 und einen Widerstand 18 angeschlossen.
Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Oszillator eine Frequenz von etwa 50
I-lz aufweist. Höh= Frequenzen ergeben zwar eine höhere Eingangsimpedanz, welche
an sich wünschenswert ist, jedoch wird die Anordnung durch den Gleisbettungswiderstand
zwischen den Schienen derart belastet, daß die Messung der Entfernung nicht genau
durchführbar ist. Frequenzen unter 50 f 1z vermindern zwar die Belastung, reduzieren
aber auch die Eingangsimpedanz und erschweren damit die Messung der Ströme oder
Spannungen.
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Wenn der Zug sich auf den Schienen den Punkten P, P' nähert, vermindert
sich ständig die Impedanz der Schienen, da die Achse des Zuges die Schienen kurzschließt.
Da voraussetzungsgemäß der Strom durch die Schienen konstant gehalten wird, sinkt
die an den Punkten P, P' entstehende Spannung bis zu einem Minimum, wenn der Zug
diese Stelle erreicht. Deshalb erhält man durch Messen der Spannung an den Schienenpunkten
P, P' eine Anzeige über die Entfernung L
des Zuges von dieser Stelle.
Die Änderung der an dieser Stelle hervorgerufenen Spannung mit der Zeit liefert
eine Geschwindigkeitsinformation V, und die zweite Ableitung dieser Spannungsänderung
liefert eine Beschleunigungsinformation a des Zuges.
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Die Auswertung dieser Information geschieht durch folgenden Schaltungsaufbau:
An den Ausgang des Stromverstärkers 16 ist ein Bandfilter 20 mit schmaler Bandbreite
für eine Durchlaßfrequenz von 50 Hz angeschlossen, an dessen Eingang die Wechselspannung
ansteht, welche der jeweiligen Entfernung L des Zuges von der Stelle P, P' entspricht.
Die am Ausgang des Bandfilters auftretende Wechselspannung wird durch einen nachfolgenden
Gleichrichter 22 gleichgerichtet und durch eine Siebkette 24 geglättet. Die gleichgerichtete
und geglättete Spannung am Ausgang der Siebkette 24 ist ein Maß für den jeweiligen
Abstand der Stelle P, P' von der nächstliegenden Zugachse des Zuges.
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Diese Ausgangsspannung wird einer ersten Differenzierschaltung 26
zugeführt, an deren Ausgang eine Spannung auftritt, die der Geschwindigkeit V des
Zuges entspricht. Diese Spannung wird einer zweiten Differenzierschaltung 28 zugeführt
und ebenso dem Eingang einer ersten Multi.plizierschaltung 30. Die zweite Differenzierschaltung
28 differenziert die der Geschwindigkeit entsprechende Spannung nach der Zeit und
liefert an ihrem Ausgang eine Spannung, die der Beschleunigung des Zuges entspricht.
Die Ausgangsspannung der zweiten Differenzierschaltung wird einer zweiten Muitiplizier3chaltung
32 zugeführt.
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Die Ausgangsspannung an der Niederfrequenz-Siebkette 24 wird außer
der Differenzierschaltung 26 auch der Inverterschaltung 34 zugeführt. Diese kehrt
die Phasenlage dieses- Spannung um, so daß am Ausgang der negative Wert der Eingangsspannung
auftritt, welche hier -1 ist. Diese Ausgangsspannung wird einem Verstärker 36 zugeführt,
der sie auf ihren doppelten Wert verstärkt. Der nunmehr verdoppelte negative Wert
der Spannung wird dem Eingang eines Additionsverstärkers 38 zugeführt, an den auch
die Ausgangsspannung von der zweiten Multiplizierschaltung 32 geleitet wird. Die
erste Multiplizierschaltung 30 leitet ihre Ausgangsspannung an einen anderen Verstärker
40 mit dem Verstärkungsfaktor 2. Die Ausgangsspannung dieses Verstärkers wird dann
als dritte Eingangsspannung ebenfalls dem Additionsverstärker 38 zugeführt. Die
am Ausgang desselben vorhandene Summe der drei eingespeisten Spannungen wird dem
Verstärker 42 zugeleitet, der einen hohen Verstärkungsfaktor aufweist. Diese Ausgangsspannung
wird als zweite Eingangsspannung der ersten Multiplizierschaltung 30 zurückgeleitet,
und beide Eingangsspannungen werden einer dritten Multiplizierschaltung
44 zugeleitet. Die Ausgangsspannung der letzteren wird als zweite Eingangsspannung
der Multiplizierschaltung 32 zugeführt.
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Die vom Verstärker 36 an den Eingang des Additionsverstärkers 38 gelieferte
negative Spannung entspricht der doppelten Entfernung der Zugachse bis zu der Stelle
P, P' (-2 L). Nimmt man an, daß die Eingangsspannungen der ersten Multiplizierschaltung
30 einmal die Geschwindigkeit V und zum anderen die vorausgeschätzte Zeit T bis
zum Eintreffen des
Zuges an der Stelle P, P' darstellen, dann ergibt
die Spannung am Ausgang der ersten Multiplizierschaltung 30 das Produkt
VT und nach zweifacher Verstärkung durch den Verstärker 40 am Eingang
des Additionsverstärkers 38 die Größe 2 V T.
Unter Benutzung der vorhergehenden
Annahme liefert die zweite Multiplizierschaltung 44 eine Spannung mit der
Größe T2, welche in der dritten Multiplizierschaltung 32 mit der die Beschleunigung
darstellende Spannung a multipliziert wird, so daß am Eingang des Additionsverstärkers
38 die v4eitere von der Multiplizierschaltung 32 kommende Spannung aT2 ansteht.
Der Additionsverstärker addiert diese Größen, und wenn die der Zeit T entsprechende
Spannung (T) den gewünschten Wert erreicht hat, wird dessen Ausgangsspannung
Null. Der Zweck des Verstärkers 42 mit großem Verstärkungsfaktor besteht darin,
eine Ausgangsspannung zu erzeugen, welche auf die obenerwähnte Art zurückgeführt
wird, um die Ausgangsspannung des Additionsverstärkers 38 auf Null zu bringen. Mit
einem genügend großen Verstärkungsfaktor dieses Verstärkers läßt sich dieser Zustand
erreichen. Deshalb wird die Ausgangsspannung des Verstärkers 42 die Größe (T) sein
entsprechend dem erwarteten Zeitpunkt des Eintreffens des Zuges an der Stelle P,
P'. Diese Spannung wird dann einer Spannungsvergleichsschaltung 46 zugeführt. Dort
wird die Spannung (T) verglichen mit einer Spannung, welche von der Sollspannungsquelle
48 geliefert wird. Diese hat eine Amplitude, die der Zeit entspricht, ih
der die Warnvorrichtung an dem schienengleichen Wegübergang betätigt werden soll.
Somit liefert die Spannungsvergleichsschaltung eine Ausgangsspannung an einen Warnzeichengeber
50, wenn die der Zeit T entsprechende Spannung und die Sollspannung der Sollspannungsquelle
48 einander gleich sind oder wenn die der Zeit T entsprechende Spannung wunschgemäß
größer ist als die Sollspannung.
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F i g. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung, bei der
die Zeit des Eintreffens des Zuges an einer bestimmten Stelle ohne Verwendung der
zweiten Ableitung des Ortes des Zuges, d: h. ohne Verwendung der Beschleunigung,
angegeben wird. Dies ergibt eine einfache und in manchen Fällen daher vorzuziehende
Ausführungsform der Erfindung.
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Für den Schaltungsaufbau wird folgende Gleichung verwendet
in der T die vorausgesagte Ankunftszeit des Zuges, L die Entfernung desselben von
der bestimmten Stelle und
die Geschwindigkeit des Zuges bedeutet.
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Es sei angenommen, daß der Zug 10 sich der Stelle P, P' auf
den Schienen 12A, 12B nähert. Den Punkten P, P' wird entsprechend dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 1 mittels eines Oszillators 60 über einen Stromverstärker 62
und einen Widerstand 64 ein konstanter Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz
zugeführt. Die Schaltungsanordnung für die Ankunftszeitvoraussage schließt eine
Bandfilteranordnung ein, die zwei aktive Filter 66, 68 umfaßt und an die Punkte
P, P' angeschlossen ist. Die Filter sind auf eine Resonanzfrequenz von 49 bzw. 51
Hz abgeglichen und bilden ein abgestimmtes Filterpaar, das eine Bandbreite von 4
Hz bei einem Abfall- von -- 3 db hat. Der Zweck dieses Filters besteht darin,
alle Geräuschsignale von der folgenden Schaltungänordnung fernzuhalten, welche nicht
nahe der Frequenz von 50 Hz liegen. Die Ausgangsspannung dieser Bandfilteranordnung
wird einem Gleichrichter mit einer Siebschaltung 70 zugeführt, um die durch die
50-Hz-Spannung und deren Oberwellen hervorgerufene Welligkeit von dem Gleichspannungssignal
auszusieben. Die Signalspannung gelangt anschließend an einen Verstärker 72 und
wird dann zur Verringerung der Impedanz des Konstantstromerzeugers einem Kathodenverstärker
74 zugeführt, bevor sie an die weitere Schaltung gelangt. Die abnehmende Gleichspannung
ist proportional der abnehmenden Entfernung zwischen den Punkten P, P' und dem Zug.
Die Ausgangsspannung des Kathodenverstärkers wird einer Schalteinrichtung 76 zugeleitet
und einer Differenzierschaltung 78. Die differenzierte Spannung, die der Geschwindigkeit
V entspricht, wird verstärkt und einem Gleichstromverstärker 80 zugeführt. Der Ausgang
desselben ist mit einem Eingang einer Multiplizierschaltun 82 verbunden, deren Ausgang
wiederum mit einem Gleichstromverstärker 84 in Verbindung steht, der zur Verstärkung
und Phasenumkehr der Eingangsspannung dient. Der Ausgang des Gleichstromverstärkers
84 gelangt an den Eingang eines Additionsverstärkers 86.
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Die Ausgangsspannung des Kathodenverstärkers 74 wird ebenfalls dem
Additionsverstärker 86 als zweite Eingangsspannung zugeleitet. Die Ausgangsspannung
dieses Additionsverstärkers gelangt an einen anderen Gleichstromverstärker 88, dessen
Ausgangsspannung einem Amplitudenselektor 90 und der Multipiizierschaltung 82 als
zweite Eingangsspannung zugeführt wird.
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Der Amplitudenselektor 90 beeinflußt einen Relaisverstärker 92, der
ein Relais 94 betätigt, das mit dem Warnzeichengeber verbunden ist, wenn die durch
die beschriebene Schaltung vorhergesagte Zeit gleich der Zeit ist, welche im Amplitudenselektor
festgestellt ist.
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Die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung ist folgende: Die zu lösende
Gleichung ist
worin L die augenblickliche Entfernung zwischen dem Zug und der Stelle P, P' ist
und deren äquivalente Spannung am Ausgang des Kathodenverstärkers 74 vorhanden ist.
T ist die vorausgesagte Durchgangszeit, welche der Zug benötigt, um son seinem augenblicklichen
Ort zu der Stelle P, P' zu kommen, und deren äquivalente Spannung (T) am Ausgang
des Gleichstromverstärkers 88 liegt.
ist die augenblickliche Geschwindigkeit des Zuges.
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Die Geschwindigkeit wird auf folgende Weise ermittelt: 1. Es sei eine
Lösung 7,, angenommen, die in der Multiplizierschaltung 82 mit der Geschwindigkeit
multipliziert wird, so daß man den Wert erhält:
2. Dieses Ergebnis wird im Additionsverstärker 86
von L abgezogen
und die Differenz als k (t) bezeichnet. Dann ergibt sich
J. Die Größe k (t) wird durch den Gleichstromverstärker 88 verstärkt, der
einen Verstärkungsfaktor A aufweist, so daß sich am Ausgang dieses Verstärkers ein
Signal entsprechend dem folgenden Wert ergibt:
4. Die Größe
wird in die Rückkopplungsschleife (88 nach 82) als die angenommene Lösung T" eingeführt.
Daher ist
oder
Wenn daher A 5> T, ist, so ergibt sich
Da der einzige Wert von T", der dieser Bedingung genügt, der gewünschte Lösungswert
T ist, wird T"
durch die Rückkopplungsschleife zu T gemacht, so daß
der Ausgang des Gleichstromverstärkers 88 eine Spannung führt, die proportional
der Zeit ist, die der Zug benötigt, um von seiner augenblicklichen Lage zu der Stelle
P, P' (Wegübergang) zu kommen.
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Diese der Zeit T proportionale Spannung wird dem Amplitudenselektor
90 zugeführt, wo sie mit einer Bezugsspannung verglichen wird, die von einer Bezugsspannungsquelle
91 geliefert wird. Sobald diese Bezugsspannung erreicht wird, liefert der
Amplitudenselektor 90 eine Ausgangsspannung, welche verstärkt wird und sodann das
Relais 94 betätigt, welches den Warnzeichengeber einschaltet.
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Die der Zeit T proportionale Spannung wird ebenfalls an die Schalteinrichtung
76 geliefert, die ein Relais 96 betätigt, wenn die Entfernung zum Zug geringer als
ein bestimmter Wert ist. Diese Relaisschaltung dient in dem Warnsystem zur Beseitigung
von Ungenauigkeiten der Voraussage, die dadurch auftreten können, daß der Zug sich
sehr langsam bewegt.
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F i g. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schaltungsanordnung
nach der Erfindung, die gegenüber der Schaltungsanordnung nach F i g. 2 weiter vereinfacht
ist. Bei dieser Schaltungsanordnung speist Lin 50-Hz-Oszillator 100 einen
Stromverstärker 102. Der Ausgang desselben wird den Schienen 12A, 12B über einen
Widerstand 103 an den Stellen P und P' zugeleitet. Der Stromverstärker 102 und der
Widerstand 103 bilden zusammen einen Konstantstromgenerator. Die Punkte P, P' sind
ferner mit einem Bandfiilterverstärker 104 der zu F i g. 2 beschriebenen
Ausführungsart verbunden, welcher zwei Bandfilter mit 49 bzw. 51 Hz Resonanzfrequenz
umfaßt. Der Ausgang des Bandfilterverstärkers 104 gelangt an einen Gleichrichter
106, von dort an eine Siebschaltung 108 und vom Ausgang derselben sowohl an eine
Inverter-Differenzierschaltung 110 als auch an einen Additionsverstärker 112. Der
Ausgang der Inverter-Differenzierschaltung 110 ist ferner mit einem Verstärker
116 verbunden, dessen Ausgang mit einem weiteren Eingang des Additionsverstärkers
112 verbunden ist. Der Ausgang desselben führt an einen Verstärker 118
mit
hohem Verstärkungsfaktor, dessen Ausgang mit einer Amplitudenvergleichsschaltung
120 verbunden ist.
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Der Amplitudenvergleichsschaltung wird von einer Bezugsspannungsquelle
122 eine Bezugsspannung (Sollspannung) zugeführt, die mit der Ausgangsspannung
des Verstärkers 118 verglichen wird. Der Ausgang der Amplitudenvergleichsschaltung
120 ist an einen Relaisverstärker 123 geleitet, der ein Warnsignalrelais 124 betätigt,
wenn die durch den Verstärker 118 verstärkte Spannung eine genügende Amplitude hat.
Es ist ferner eine Ubersteuerungsschaltung vorgesehen mit einem Amplitudendiskriminator
130,
der von dem Ausgang der Siebkette 108 des Gleichrichters 106 gespeist
wird und an den ein Relaisverstärker 132 angeschlossen ist, der das Relais 134 speist.
Die am Ausgang der Siebschaltung 108 vorhandene Spannung bildet eine variierende
Gleichspannung, die proportional zur Entfernung L zwischen dem Zug und dem Wegübergang
ist. Diese Spannung wird sodann differenziert, invertiert und durch die folgende
Schaltung verstärkt, die eine geschwindigkeitsproportionale Spannung erzeugt. Diese
Spannung wird zu der der Entfernung entsprechenden Spannung in einem Additionsverstärker
addiert, so daß am Ausgang desselben eine Spannung auftritt, welche der folgenden
Gleichung genügt:
Ist beispielsweise eine Warnzeit von 30 Sekunden gewünscht, dann wird die Verstärkung
des auf die Differenziereinrichtung folgenden Verstärkers auf Gien Wert 30 eingestellt,
so daß sich die folgende Gleichung ergibt:
Es sei angenommen, daß der Zug so weit entfernt ist, daß L größer als 30
ist. Unter diesen Umständen wird k (t) positiv sein. Wenn der Zug mit gleichbleibender
Geschwindigkeit fährt, ist für eine bestimmte Zeit L = 30
und k (t) = 0. Kurze Zeit später wird L kleiner als 30
sein, und k (t) wird negativ sein. Vom Nulldurchgang des Wertes k (t)
an
sind es genau 30 Sekunden, bis der Zug an dem Wegübergang ankommt, falls er seine
Geschwindigkeit nicht ändert. Die Rechenschaltung hat daher den Nulldurchgangspunkt
von f (t) festzustellen. Dies wird erreicht durch eine bedeutende Vergrößerung
von f (t) und unter Verwendung einer Amplitudenvergleichsschaltung, um den Nulldurchgang
festzustellen. Der Ausgang der Amplitudenvergleichsschaltung gelangt an einen Relaisverstärker,
der das Warnsignalrelais betätigt. Die bei dieser Vorrichtung vorgesehene Rechenschaltung
unterscheidet sich von der vorher beschriebenen dadurch, daß eine Lösung für die
Warnzeit T nur einmal erfolgt, und zwar wenn die Warnzeit gleich derjenigen: ist,
die von der Rechenschaltung vorherbestimmt wurde. Unter Verwendung dieser vereinfachten
Schaltung läßt sich trotz Vermeidung ungenauer Verstärker und von Rückkopplungsverstärkern
die Genauigkeit erhöhen.
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Um die Rechenschaltung in eine Warnanlage mit mehreren Wegübergängen
einzugliedern, müssen manchmal Informationen weitergegeben werden. F i g. 4 zeigt
ein Blockschaltbild, das die Ubertragung von Informationen von einem Wegübergang
zu einem anderen darstellt.
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Angenommen auf der Strecke DZ fahre ein Zug. mit einer Geschwindigkeit
Y in Richtung auf die Strecke D3 zu. Die Rechenschaltungen C12 und C22 werden beide
von diesem Zug gesteuert. Da der Zug den Wegübergang X1 passiert hat, werden die
Schranken dort geöffnet. Ist die Zuggeschwindigkeit gering, schließt die Schranke
am Wegübergang X2 erst, wenn sich der Zug dem Wegübergang X2 weit genähert hat.
Dasselbe gilt für die Schranke am Wegübergang X3. In beiden Fällen wird von der
Rechenschaltung nur die Information desjenigen Streckenabschnittes verwendet, auf
dem sich der Zug gerade befindet. Wenn man annimmt, daß der Zug sich mit hoher Geschwindigkeit
bewegt und der Streckenabschnitt nur kurz wäre, dann kann es nötig sein, daß die
Schranke am Wegübergang X3 schon geschlossen wird, während der Zug sich noch auf
der Strecke DZ befindet. Um dies zu erreichen, ist die Rechenschaltung noch mit
einer Zusatzschaltung versehen. Zu der die Entfernung zwischen dem Zug und dem Wegübergang
X2 darstellenden Spannung in der Rechenschaltung C22 wird eine zusätzliche feste
Spannung addiert, die der Streckenlänge des Streckenabschnittes D3 proportional
ist. Die resultierende Spannung wird zur Berechnung der Ankunftszeit des Zuges an
dem Wegübergang X3 verwendet. Wenn der Zug eine Stelle erreicht hat, bei deren Vorbeifahrt
die Schranke am Wegübergang X3 geschlossen sein sollte, wird eine Spannung an die
Rechenschaltung C33 gegeben, durch die veranlaßt wird, die Schranke zu schließen.
Wenn der Zug auf den Streckenabschnitt D3 gelangt, verwendet die Rechenschaltung
C33 dann die von diesem Streckenabschnitt selbst' abgeleitete Information und nicht
mehr die des Streckenabschnitts D2. In ähnlicher Weise kann die Rechenschaltung
C33 Informationen zu der Rechenschaltung C4. übermitteln, und in entsprechender
Weise arbeiten diese Rechenschaltungen bei umgekehrter Fahrtrichtung.
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Die F i g. 5A und 5B zeigen ausführlich eine einfache Schaltungsanordnung
nach F i g. 4. Die in F i g. 5A gezeichnete Schaltung weist dieselben Funktionen
auf wie die Schaltung nach den F i g. 3 und 4, so daß in diesen Figuren für gleiche
Teile die gleichen Bezugszeichen und teilweise für doppelt vorhandene Teile zusätzlich
große Buchstaben verwendet sind. In F i g. 5A sind die Rechenschaltungen C11 und
C12 ausführlich dargestellt. Die Rechenschaltungen C22 und C23 sowie C33 und C34
in den F i g. 5A und 5B, welche mit C11 und C12 identisch sind, sind nur in Umrissen
dargestellt.
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Der 50-Hz-Oszillator 100 speist einen Stromverstärker 102, der an
die Primärwicklung eines Transformators 103 angeschaltet ist, der zwei Sekundärwicklungen
103A und 103B aufweist, die je über einen Widerstand 105A bzw. 105B
an den Streckenabschnitt Dl bzw. DZ angeschaltet sind. Diese Streckenabschnitte
liegen zu beiden Seiten des Wegüberganges X1. An diese Streckenabschnitte sind jeweils
eine Batterie 120A bzw. 120B in Serie mit einer Drosselspule 122,4 bzw.
122B angeschaltet. Die Batterien dienen zur Lieferung von Energie für andere
Signalvorrichtungen (nicht dargestellt), die auf der Strecke verwendet werden. Die
Drosselspulen vermeiden einen Kurzschluß der in die Schienen eingespeisten Wechselstromenergie
über die Batterien. Abgesehen von der Verwendung eines gemeinsamen Oszillators und
Stromverstärkers steilt der übrige Aufbau der beiden Rechenschaltungen die Schaltungen
C11 und C12 von F i g. 4 dar.
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Die Ausg=inge der Additionsverstärker 112A und 112B mit großem
Verstärkungsfaktor sind an einen gemeinsamen Rolaisverstärker 123 geführt, der ein
Warnsignalrelais 124 speist, das mit Relaiskontakten 124C versel;2.ni ist. Sobald
diese Kontakte geschlossen werden, wird eine Warnvorrichtung am Wegübergang betätigt.
Die Ausgänge der Bandfilterverstärker 104A
wand 104B sind mit den Eingängen
eines Wechselstromverstärkers 136A bzw. 136B verbunden, deren Ausgänge an einen
Gleichrichter mit Filter 138A bzw. 138B geführt sind. Auf diese folgen Amplitudenselektoren
140A bzw. 140B. Diesen wird von den Bezugsspannungsquellen 141A bzw. 141B
eine Bezugsspannung zugeführt, welche einer minimalen Entfernung; entspricht. Der
Zweck dieser Maßnahme besteht darin, bei einer geringeren Entfernung des Zuges vom
Weglbergang, als dieser Spannung entspicht, den Relaisverstärker 123 und das Warnsignalrelais
124 zu betätigen, um eine Warnung auszulösen. Die Schaltungen dienen im wesentlichen
dazu, auch Situationen zu erfassen, in denen der Zug zum Stillstand kommt, z. B.
nahe eines Wegüberganges oder wenn der Zug sich langsam in Richtung eines Wegüberganges
bewegt. Bei der der Bezugsspannung entsprechenden minimalen Entfernung werden die
Schranken an dem Wegübergang oder sonstige Warneinrichtungen betätigt, was durch
die Rechenschaltungen allein nicht zufriedenstellend erfolgen würde.
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Es sind ferner in jeder dieser Schaltungen für einen Wegübergang zwei
Additionsverstärker 142A, 142B
mit hoher Verstärkung vorgesehen, denen jeweils
drei Eingangsspannungen zur Addition zugeführt werden. Zwei dieser Eingangsspannungen
sind identisch mit denen, die den Additionsverstärkern 112A und 112B mit großem
Verstärkungsfaktor und der Rechenschaltung zugeleitet werden. Diese Spannungen stellen
die Entfernung des Zuges von dem Wegübergang bzw. das Produkt aus Verstärkungsfaktor
mal Geschwindigkeit dar. Die dritte Eingangsspannung an jedem Additionsverstärker,
die jeweils von der Bezugsquelle 144A, 144B abgeleitet ist, sei als
Fernkreuzungsbezugsspannung
bezeichnet. Die Fernkreuzungsbezugsspannungen
sind proportional der Länge der Strecke 11 bzw. der Strecke D,, welche der errechneten
Entfernung hinzugefügt werden müssen, um eine zeitgerechte % rnung an dem Wegübergang
zu gcw<ilirleisten. Eire Zug, der sich in dem Streckenabschnitt D, lfcfindet
und die Rechenschaltung C" steuert, betätigt über den Relaisverstärker 146A das
Rchris 148A, wüiin die Summe der drei Eingangsspannungen des Additionsverstärkers
142.1 eine genügende ra@iaplit@ide erreicht hat. Dabei werden die Kontakte 148:1
' dieses Relais geschlossen und hier-
durch die Warnrekus 1ä0 erregt, das
an dem nächster: Wegüber-ang angebracht ist. Die lcäontza_ae 150C des Relais zind
in .girre Schaltung eingegiieder i, uni die i'tarrrivc@rrichttiri;, des Wegüberganges
zu Lietätigen. Diese 1'cx=rt@a@e 'icfmün parallel zu den Korrtaakten 124w:.,. @.,lc@hc
n it d'e.n Relaiskontakten dc2- R2liensvlialtunz für vii ",°-oraussage der Ankunf<aeit
zu-Der rc >I mili_ s@-:yr"stärlrer 142C ereipfängt eine Fern-1 von einer B°@tag@i
nurgsduellc= l.lle@°, @I#@i diese Spnnritrnz die Länge dei wti"@'ca;@na" e, ,ir,;4;;>@;*zwi-;cii-'n
den WegübergJiigi,'Y'.
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X# @ uni: _ Ü@ yteelle. Gülangt der auf Gera Strecker,-aallsclir;itt
#')z loeiindliche Zug nahe -eriu#, arii derr We£.'LNi6..rg:rrig
2,7, :;v'.' :°m'-- eine genügend £`T,rC:5:' Spanndda nung s Peelais
erzotag 148C t,uni _r! 114iti`pen i#Relaisverstärker und die Kontakte 14 6Cu 148CC
zai sclnic:flün. Diese =sind gemäß F i g. 5B riit dein F'el<ria. 159'
Die Kontakte 150C können die an dem,@°yta?W,i";ai@g X3 befindliche zY< re@@@;rilaf"C
Laux,". schranl erecatrgen.
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",rr=`c:rri sich oder Zug in einer entgeg"ngesetzten die Rechenschaltungen
C@", @-.,j arr%ad C,, 2ac,Sa@i@#_,voberelreArbeitsv'erse#!PeeLelcät: Wenn z. B.
ein Zug dri de!' Richtung von X-Da _Li`@_ i°alirt, @ e e@ °drW l@eclic:eiscl?adtung
C,3 gestr:rrert. Dia oder 1'@.;@l:ai.ec..s,.zwrier1221b betäiigt wird, wctm die::
i rsraaas@g=.aagt,:,rirrtiiiftszeit mit der in die Recher-##t;ir;:aittu e; Zeit
übereinstimmt, kann der A#.dsüticrrisv@rwa'rd_e.r 14m.d@ mit großem Iverstärkungsfaktor
den ,","laisverstärker 1461i botätigen, w,iii:rr ciieSumme der- Spannungen, die
der Entfernung des Zuges von cl.ii-e!i '.Vi.giibergang X, und der Länge destrcclevirabsrd::aintt@i;:
P; entspricht, dsap für die Betätigung des id;'lai_räerstärkers 1461J erforderlichen
Wert übersteigt. Iri eäics:@ni Fall wird das fZelals 1-181i betätigt und avercierr
.ul:r@ I ontakte 1481)C geschlossen, wodurch die Erregung des Relais 152 erfolgt,
dessen Kontakte 1523f:' daAurch geschlossen werden. Diese Kontakte liegen a;,raallel
zu den Kontakten 124C und berätigen dadurch die Warnvorrichtung und die Schrarken
an d qta ":TZegilbi;rgang X,.
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Wenn die Entl`e ¢ arr_ gerr zwischen den aufeinand" rfolgenden Wegübergüi."en
genügend lang sind, braucht man natürlich die FbrnkreuZungsbezugsspannunsquelle
und die zusätzlichen Additiorisverstü.i`I@er und Relais nicht.
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Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ermöglicht es, durch Hinzufügen
einfacher Schaltungseinheiten auch festzustellen, ob die Schienen elektrisch schlecht
miteinander, z. B. bei einem Schienenbruch, verbunden sind. Wenn nämlich die an
einer bestimmten Stelle durch den eingespeisten Konstantstrom abfallende Spannung
über einen normalen Wert steigt, 3er bei freier Strecke vorhanden ist, ergibt sich
eine Zunahme der Eingangsimpedanz, die praktisch nur durch ein defektes Gleis hervorgerufen
sein kann.
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F i g. SA zeigt zusätzlich eine Schaltungsanordnung zum Feststellen
defekter Schienenverbindungen. Diese Schaltung umfaßt Amplitudendiskriminatoren
160,1, und 1608, die jeweils mit einem ihrer Eing""nge all den Ausgang der Siebschaltungen
108A bzw. 1080 angeschlossen sind und jeweils mit dem anderen Eingang mit einer
Bezugsspanriungsquelle 162:1 bzw. 1621# in Verbindung stehen. Letztere erzeugen
eine Bezugsspannung, die normalerweise auf einem offenen Streckenabschnitt vorhanden
ist. Wenn die tatsä=-'liliche Spannung bvli denn Screcl enabschnitt D', Eider D.',
die Bezugsspannung übersteigt, wird der zugetirclne te Amplitudendiskriniinator
160.4 oder 169B rausge,hi._@" und gibt eine Spannung an den gemeinsamen Relnisverstärker
12.3 weiter, der ,las Warnsystcm für den @lef:°i.=brga tilg betätiLt, bis der Schaden
behoben ist, .r:c?ei=i ciie Rechürischaltungen Übersprungen "erd=@zi. Der Ausgang,
j,c-lees Anaplitudendiskriminaators kanir Jo@och :Lasch zur Ubertragung des Steuersigriaiy
für i=orrnalv. Schranken- und q@arnbetätigungsior rs@ litr:ngerr verwendet werden,
Lri slic schadhafte Schicne Celi:11'rer"'t ist.
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Die bei e'CT Anläge nach clcr Erfindung ver"vc:_c1wten Schaaltungm
sind iu der Elektronik allgemein ge-
bräuchlich, und :av,;ar sowohl im Aoq-eau
mit @: aacu=arr-"f lir n «IS < tucl: mit 'fraii:iähtc>ren. Ein P a2;@nlschatz
für dies einzelnen Bc:ä.igrirppefl wird d413cr iiiciit Lei"naprucht.