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DE1292081B - Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehaelter zur unterirdischen Lagerung von fuer das Erdreich schaedlichen Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehaelter zur unterirdischen Lagerung von fuer das Erdreich schaedlichen Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen

Info

Publication number
DE1292081B
DE1292081B DEF50484A DEF0050484A DE1292081B DE 1292081 B DE1292081 B DE 1292081B DE F50484 A DEF50484 A DE F50484A DE F0050484 A DEF0050484 A DE F0050484A DE 1292081 B DE1292081 B DE 1292081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pressure
storage
sheet metal
inner container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF50484A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUENTER DIPL ING
Original Assignee
GUENTER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUENTER DIPL ING filed Critical GUENTER DIPL ING
Priority to DEF50484A priority Critical patent/DE1292081B/de
Publication of DE1292081B publication Critical patent/DE1292081B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/76Large containers for use underground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen stehend angeordneten, rotationssymmetrischen Lagerbehälter zur unterirdischen Lagerung von für das Erdreich schädlichen flüssigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen, in Form eines allseitig bis auf seine Füll-, Entnahme-, Entlüftungs- und Kontrolleitungen geschlossenen, aus Blech bestehenden Doppelmantelbehälters, dessen Außenbehälter durch eine dicht an diesem anliegende Ummantelung aus Beton gegen den Erddruck geschützt ist, wobei der Raum zwischen dem Außenbehälter und dem Innenbehälter ein mit einer Kontroll- bzw. Anzeigevorrichtung in Verbindung stehendes Leckkontrollmedium enthält.
  • Bei einem bekannten Lagerbehälter der vorgenannten Art (deutsches Gebrauchsmuster 1 842 147) enthält der Raum zwischen dem Außenbehälter und dem Innenbehälter eine für die Umgebung des Behälters unschädliche Kontrollflüssigkeit, die unter Atmosphärendruck steht, und zeigt die Kontroll- und Anzeigevorrichtung für Leckverluste den Stand der Flüssigkeit, z. B. Wasser, an. Dabei kann die Blechstärke des Mantels des Außenbehälters in üblicher Weise so bemessen werden, daß er, sei er von innen abgestützt oder nicht abgestützt, unter dem von außen auf ihn einwirkenden Druck nicht eingeknickt wird, sondern dieser Erddruck von der Betonummantelung aufgenommen wird. Die Blechstärke des Mantels des Innenbehälters muß bei dem bekannten Lagerbehälter verhältnismäßig groß, nämlich so gewählt werden, daß er dem hydraulischen Druck der gespeicherten Flüssigkeit standhält, auch wenn der Raum zwischen ihm und dem Außenmantel leer ist, und dem Druck der Kontrollflüssigkeit, wenn der Innenbehälter leer ist. Aus diesen Gründen sind vom Durchmesser des Innenbehälters abhängige Blechwandstärken als Norm-Sicherheits vorschriften vorgeschrieben, die z. B. bei einem Durchmesser von 160 bis 290 cm zwischen mindestens 5 und 9 mm liegen. Das vorveröffentlichte Gebrauchsmuster 1 842 147 gibt keine Hinweise, wie etwa durch ein abgeändertes Konstruktionsprinzip die Anwendung geringer Blechstärken für den Mantel des Innenbehälters und dadurch geringeres Gewicht des Gesamtbehälters ohne Preiserhöhung erreicht werden könnte.
  • Das gleiche gilt für einen bekannten Lagerbehälter (französische Patentschrift 748 880) der eingangs genannten Art, bei dem ohne Angabe des Durchmessers des Innenbehälters dessen Mantel bei Fertigung aus kostspieligem rostfreiem Stahl z. B. 2 mm Dicke haben soll, was sich bei Behältern größeren Durchmessers mit der bekannten Bauweise durchführen läßt.
  • Gegenüber diesen bekannten Lagerbehältern liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Doppelmantelbehälter der eingangs genannten Art zu schaffen und bei gegebenem Durchmesser und Fassungsvermögen des Innenbehälters das Gewicht des Gesamtbehälters und dadurch auch dessen Kosten beträchtlich herabzusetzen.
  • Bei der Lösung dieser Aufgabe soll erfindungsgemäß das Konstruktionsprinzip eines anderen bekannten liegenden Doppelmantelbehälters (deutsches Gebrauchsmuster 1 827795) nicht angewendet werden, bei dem eine Betonummantelung nicht vorgesehen ist und der Schutzraum zwischen Außen- und Innenmantel mit einem unter Überdruck stehenden Schutzgas gefüllt ist, dessen Überdruck z. B. durch ein Manometer angezeigt wird und bei Leckwerden des Behälters absinkt oder Null wird. Auch in diesem Fall muß die Wandstärke des Mantels des Innenbehälters entsprechend den vorgenannten Bemessungsregeln, also verhältnismäßig groß, z. B. zwischen 5 und 9 mm, gewählt werden, und außerdem der Außenmantel gegen den Innenmantel durch Stege so abgestützt werden, daß er unter dem Druck nicht einknickt und der Doppelmantelbehälter in seiner liegenden Anordnung als Ganzes ohne äußeren Stützbeton in sich genügend biegesteif ist. Die Fertigung ist daher kostspielig, zumal der Außenmantel auch noch eines besonderen Schutzüberzuges gegen den Angriff von Erdsäuren bedarf. Außerdem gewährleistet diese Bauweise eine zuverlässige Anzeige eines Lecks des Innenmantels dann nicht, wenn der Innenraum gefüllt ist und zugleich oder etwas nach dem Innenmantel auch der Außenmantel eine kleine Sickerleckstelle unter dem Flüssigkeitsspiegel erfährt; denn die dann unter dem Druck ihres Eigengewichts durch den Innenmantel in den Schutzraum eintretende Flüssigkeit dichtet dessen äußere Leckstelle gegen Gasaustritt mindestens so lange ab, bis der Innenraum weitgehend entleert ist, ja vermag sogar eine gewisse Abnahme des Gasüberdrucks durch entwichenes Gas vorübergehend bis zu dieser Entleerung auszugleichen, beides in dem üblichen Fall, daß der Gasdruck im Schutzraum geringer ist als der Uberdruck im gefüllten Innenbehälter, um die Bemessung der Blechstärke in der genannten Größe halten zu können.
  • Die Gefahr, daß eine innere und eine äußere Leckstelle längere Zeit unbemerkt bleiben, ist daher besonders bei stehender Anordnung des Behälters mit entsprechend hohem Innendruck seiner Füllung gegeben. Eine solche Anordnung oder eine unnormal geringe Bemessung der Blechstärke ist bei der bekannten Ausführung nicht vorgesehen, und erstere ist an sich bekannt nur für Blechmantelbehälter, die gemäß den Sicherheitsvorschriften in eine Wanne aus mit Kies gefülltem Beton von solcher Größe eingelassen werden, daß diese bei Leckwerden des Blechmantels den gesamten Flüssigkeitsvorrat aufzunehmen vermag.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der erstgenannten bekannten Bauart zu beheben, vor allem das durch diese bedingte hohe Behältergewicht pro Einheit des Fassungsvermögens des Innenbehälters zu verringern und auch die besonders hohen Gesamtkosten der letztgenannten Bauart für ein gegebenes Fassungsvermögen des Innenbehälters wesentlich herabzusetzen.
  • Dieses Ziel erreicht die Erfindung, ausgehend von der eingangs genannten Bauart, dadurch, daß der Raum zwischen dem Innenbehälter und dem Außenbehälter, wie an sich bekannt, mit Gas gefüllt ist und daß der Druck des Gases auf Unterdruck eingestellt ist. Man kann dann für den Innenbehälter Blech geringer Wandstärke von vorzugsweise nur 1 bis 3 mm verwenden und erhält ein wesentlich verringertes Gesamtgewicht bei gleicher Behältergröße, so daß ein noch nicht mit Beton umkleideter Behälter mit bis zu 10 t Fassungsvermögen noch mittels eines gewöhnlichen Krans - ohne Schwerlastkran - transportiert und eingebaut werden kann.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Lagerbehälter wird ein Leckwerden des Innenmantels durch Ansteigen des normalen Schutzgasdrucks, der nur l/a bis t/4 At unter dem Atmosphärendruck zu liegen braucht, sofort angezeigt, auch wenn der Außenmantel noch kein oder nur ein kleines Leck besitzt.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lagerbehälters braucht und kann die Blechstärke des Außenbehälters vorzugsweise gleichfalls nur 1 bis 3 mm zu betragen, weil dieser gegen Einbeulung unter dem Erddruck trotz des verringerten Drucks im Schutzraum durch die anhaftende Ummantelung aus Beton geschützt wird, die gewöhnlich erst nach dem Einlassen des Behälters in die Baugrube aufgebracht zu werden braucht; sie bereitet wegen ihrer geringeren Wandstärke und Außenmaße relativ zum Behälter geringere Kosten als die Erstellung einer kiesgefüllten, den Behälter in größerem Abstand umschließenden Betonwanne.
  • Die Kontrolle eines erfindungsgemäßen, ummantelten Blech-Doppelmantelbehälters ist bei größerer Betriebssicherheit und geringeren Herstellungskosten auch einfacher als diejenige eines bekannten Doppelmantel-Lagerbehälters, dessen äußerer Blechmantel innen mit einer Kunststoffblase ausgekleidet ist, die entweder durch Vakuum an den Außenmantel angelegt wird oder mit diesem durch Abstützungen aufrechterhaltene evakuierte Hohlräume bilden. In ersterem Fall bedarf es eines störempfindlichen komplizierten Alarmgerätes zur Leckanzeige, im zweiten Fall ist zu diesem Zweck eine nur unsichere umständliche Beobachtung des etwaigen Leckflüssigkeitsstands in einem durchsichtigen Rohrstutzen am unteren Ende des Behälters im Anschluß an die Behälterhohlräume vorgesehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Der Innenbehälter 31 eines Blech-Doppelmantelbehälters 31, 45 weist einen Stutzen 31 a auf, durch den eine Entnahmeleitung 36 nach außen geführt ist und dessen Deckel 31 b mit einem Einfüllstutzen 34 für die zu lagernde Flüssigkeit versehen ist. An dem Stutzen 31 a ist ferner eine Bei und Entlüftungsleitung 35 vorgesehen. Der Außenbehälter 45 weist einen Stutzen 32 a auf, der den Stutzen 31 a des Innenbehälters vollständig umschließt und dessen Deckel 32b mit einem Randflansch des Stutzens 31 a und gegebenenfalls dem Deckel 31b des Innenbehälters verschraubt oder in anderer Weise fest und druckdicht verbunden ist. In den aufgeschweißten Deckel 32b des Außenbehälters mündet ein Rohr 40, das zur Anzeige des Gasdrucks von dem Lagerbehälter weggeführt sein kann. Der Druck eines in dem Hohlraum zwischen dem Innen- und dem Außenbehälter unter Unterdruck stehenden Schutzgases wird von einem Anzeigegerät 42, vorzugsweise einem gewöhnlichen Manometer, angezeigt. Durch ein plombiertes Ventil 41 kann eine Verbindung mit der Atmosphäre hergestellt werden.
  • Der Außenmantel 45 ist an seiner Außenseite an diese dicht anliegend mit einer gegen Erdsäuren beständigen Ummantelung 43 aus Beton versehen. Die Innenseite 44 der Wandung des Außenbehälters ist zweckmäßig ebenso wie die Innen- und Außenwandung des Innenbehälters mit einem geeigneten Rostschutzanstrich oder einem Rostschutzbelag versehen.
  • Die Blechstärke der Mäntel 31 und 45 beträgt 3 mm oder weniger. Der Schutzgasdruck braucht nur t/4 bis Va At unter dem Atmosphärendruck zu betragen. Bei solchem Unterdruck liegen die durch Temperaturänderungen bis zu 150 C bedingten Druckänderungen in der Größenordnung von l/20 At, so daß diese leicht von der bei Vorhandensein eines Lecks auftretenden Druckzunahme zu unterscheiden sind. Die Wandung des Außenbehälters 45 kann aus einzelnen Formstücken und Platten zusammengesetzt sein, die mit Rippen 46 verschweißt oder in geeigneter anderer Form an diesen Rippen befestigt sein können. Die Rippen 46 bilden zweckmäßig Abstandsstücke 47, die ihrerseits mit der Wandung des Innenbehälters 31 fest verbunden sind und die Behälterwandungen ringsumlaufend in Abstand voneinander halten. In den Abstandsstücken 47, die den Innenbehälter ringförmig umgeben können, sind Öffnungen 48 vorgesehen, die das Schutzgas bis unter den (nicht gezeichneten) Boden des Innenbehälters strömen lassen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehälter zur unterirdischen Lagerung von für das Erdreich schädlichen Flüssigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen, in Form eines allseitig bis auf seine Füll-, Entnahme-, Entlüftungs- und Kontrolleitungen geschlossenen, aus Blech bestehenden Doppelmantelbehälters, dessen Außenbehälter durch eine dicht an diesem anliegende Ummantelung aus Beton gegen den Erddruck geschützt ist, wobei der Raum zwischen dem Außenbehälter und dem Innenbehälter ein mit einer Kontroll- bzw. Anzeigevorrichtung in Verbindung stehendes Leckkontrollmedium enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (39) zwischen dem Innenbehälter (31) und dem Außenbehälter (45), wie an sich bekannt, mit Gas gefüllt ist und daß der Druck des Gases auf Unterdruck eingestellt ist.
  2. 2. Lagerbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstärke des Innenbehälters (31) 1 bis 3 mm beträgt.
  3. 3. Lagerbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstärke des Außenbehälters (45) 1 bis 3 mm beträgt.
DEF50484A 1964-11-04 1964-11-04 Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehaelter zur unterirdischen Lagerung von fuer das Erdreich schaedlichen Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen Pending DE1292081B (de)

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DEF50484A DE1292081B (de) 1964-11-04 1964-11-04 Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehaelter zur unterirdischen Lagerung von fuer das Erdreich schaedlichen Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen

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DEF50484A Pending DE1292081B (de) 1964-11-04 1964-11-04 Stehend angeordneter, rotationssymmetrischer Lagerbehaelter zur unterirdischen Lagerung von fuer das Erdreich schaedlichen Fluessigkeiten, insbesondere von Kohlenwasserstoffen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3683628A (en) * 1969-05-05 1972-08-15 Lebon & Cie Cie Centrale D Ecl Storage of fluids
FR2545067A1 (fr) * 1983-04-26 1984-11-02 Geostock Procede et dispositif de stockage souterrain d'ammoniac et produits analogues
FR2641844A1 (fr) * 1989-01-19 1990-07-20 Liotard Freres Ste Metallurg Citerne metallique entouree d'une enveloppe en beton

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR748880A (fr) * 1932-04-04 1933-07-12 Perfectionnements aux réservoirs pour hydrocarbures ou autres liquides dangereux
DE1842147U (de) * 1961-09-16 1961-11-23 Guenter Dipl Ing Fuchs Lagerbehaelter.

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