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DE1291959B - Mehrwegesteuerventil mit Druckmittelantrieb ueber zwei elektro-magnetische Hilfsventile - Google Patents

Mehrwegesteuerventil mit Druckmittelantrieb ueber zwei elektro-magnetische Hilfsventile

Info

Publication number
DE1291959B
DE1291959B DE1966H0058521 DEH0058521A DE1291959B DE 1291959 B DE1291959 B DE 1291959B DE 1966H0058521 DE1966H0058521 DE 1966H0058521 DE H0058521 A DEH0058521 A DE H0058521A DE 1291959 B DE1291959 B DE 1291959B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary
valve
control valve
piston
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966H0058521
Other languages
English (en)
Inventor
Ruchser Erich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1966H0058521 priority Critical patent/DE1291959B/de
Publication of DE1291959B publication Critical patent/DE1291959B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B20/00Safety arrangements for fluid actuator systems; Applications of safety devices in fluid actuator systems; Emergency measures for fluid actuator systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein. Mehrwegesteuerventil mit Druckmittelantrieb über zwei elektromagnetische Hilfsventile, die wechselweise nach einem Einschaltimpuls Druckmittelauf- und -abbau vor je einem Antriebskolben eines Steuerschiebers mit dazwischenliegenden Hauptverschlußstücken bewirken, insbesondere für ein Steuerventil mit mittlerem Zulauf, außenliegenden Rückläufen und dazwischen angeordneten Verbraucheranschlüssen.
  • Bei einem solchen Mehrwegesteuerventil, welches je nachdem, in welcher Richtung der Arbeitskolben des Druckverbrauchers sich bewegen soll, durch impulsartige Druckmittelfreigabe zu einer der Stirnflächen der Umschaltkolben die Umschaltung der Hauptverschlußstücke durchführt, ist es erwünscht, daß bei irgendwelchen Gefahrenmomenten oder aus Gründen der Verhinderung der unbefugten Benutzung einer solchen Steuerung eine Sicherheitseinrichtung zusätzlich vorgesehen wird, die einmal dafür sorgt, daß das Steuerventil nicht unbefugt in Betrieb genommen werden kann und die darüber hinaus die weitere Aufgabe zu erfüllen hat, daß bei betätigter Sicherheitseinrichtung, beispielsweise bei Nothalt od. dgl., der Arbeitskolben es Druckverbrauchers, sofern er noch in seinem mittleren Bereich sich befindet, sofort zum Stillstand kommt und daß diese Sicherheitseinrichtung dann dafür sorgt, daß das Druckmittel vom und zum Arbeitskolben praktisch gegenüber den Rückläufen abgesperrt ist, und daß diese Sicherheitseinrichtung aber weiterhin dafür sorgt, daß in den Kolbenendstellungen bei Abschaltung das Druckmittel gegenüber dem Rücklauf auch abgesperrt bleibt, so daß der volle Zulaufdruck auf den Arbeitskolben in der gerade vorgegebenen Arbeitsrichtung in der Endstellung stehenbleibt. Dies ist dann wichtig, wenn z. B. bei Aufspannvorrichtungen od. dgl. bei Abschaltung der Druck für diese Aufspannvorrichtung nicht nachlassen darf, um Unfälle oder Beschädigungen der Werkzeuge zu verhindern.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung hat also einmal zur Aufgabe, die Ingangsetzung eines derartigen Mehrwegesteuerventils so lange zu verhindern, wie diese Sicherheitseinrichtung nicht von Hand vorher zur Einschaltung gekommen ist. Darüber hinaus hat die Erfindung zur Aufgabe, dafür zu sorgen, daß eine Unterbrechung der Druckmittelzufuhr zu dem Arbeitskolben des Druckverbrauchers während des Bewegungsablaufesdieses Arbeitskolbens bei irgendwelchen Unfallgefahren sofort erfolgt und daß diese ; Unterbrechung gleichzeitig zur Folge hat, daß das Druckmittel zu dem Druckverbraucher auf beiden Verbraucherseiten gegenüber den Rückläufen abgesperrt bleibt, so daß der Druckverbraucher keiner- . lei zusätzliche Eigenbewegungen mehr ausführen kann, während in den Endstellungen des Arbeitskolbens des Druckverbrauchers das Servomittel mit vollem Druck dessen einseitige Belastung durchführen soll.
  • Durch die deutsche Patentschrift 1077 016 ist bereits ein Ventil bekannt, das mit -einer Sicherheitseinrichtung ausgerüstet ist, die durch Druckmitteleinwirkung oder durch Federkraft betätigt wird, wenn ein Handventil geschlossen wird. Nach einem Absinken oder Ausbleiben des Druckes kann die Sicherheitsvorrichtung nicht geöffnet werden, solange das Handventil in der Offenstellung verbleibt. Erst wenn dieses geschlossen wird, öffnet sich bei wieder vorhandenem Druck das Verschlußstück der Sicherheitseinrichtung wieder, und das Druckmittel kann dem geschlossenen Handventil zuströmen. Um die Arbeitsmaschine wieder anlaufen zu lassen, bedarf es dann noch der öffnung des Handventils.
  • Bei diesem bekannten Ventil wird mit dem Handventil nur eine einzige Sicherheitseinrichtung betätigt. Wie mit einem derartigen Handventil gleich zwei Sicherheitseinrichtungen betätigt werden können und wie ein in einem Arbeitszylinder beweglicher Arbeitskolben dann in jeder beliebigen Stellung verriagelbar ist, dazu gibt die bekannte Ausführung aber keine Hinweise.
  • Ein ähnliches Ventil ist durch die deutsche Patentschrift 676 340 bekannt, die ebenfalls ein einzelnes Ventil behandelt, das bei Ausfall des Druckmittels schließt und dessen öffnen nur möglich ist, wenn die Leitung unter Druck steht. Es gilt also hier das gleiche wie das zu der vorgenannten Patentschrift Gesagte.
  • Des weiteren ist durch die deutsche Patentschrift 1198122 ein Ventil bekannt, das auf einen Druckstoß an einer dritten Anschlußstelle als Steuerimpuls anspricht, das die Verbindung zwischen der Eintritts-und der Austrittskammer schließt und das unabhängig von dem Aufhören- des Druckstoßes als Steuerimpuls so lange geschlossen bleibt, bis der der Eintrittskammer vorgeschaltete Leitungsabschnitt der Druckleitung durch ein. Dreiwege-Handventil drucklos gemacht worden ist. Demgegenüber ist die Einrichtung nach der Erfindung andersartig, denn sie spricht nicht auf einen Druckstoß an, sondern. sie ist elektromagnetisch oder von Hand betätigbar.
  • Bei einem Ventil der eingangs genannten Art wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß als Sicherheitssteuerung zwischen den Verbraucheranschlüssen und den Hauptverschlußstücken je ein weiteres, an sich bekanntes Hilfsverschlußstück angeordnet ist, daß jedes dieser Hilfsverschlußstücke in Strömungsrichtung unmittelbar vor dem Verbraucher liegt und- einen druckmittelbeaufschlagten Hilfskolben besitzt, durch den es gegenüber feststehenden Ventilsitzen betätigbar ist, und daß die Druckmittelzufuhr zu den Hilfskolben mittels eines Mehrwegezusatzhilfsventils steuerbar ist, das vor einer Betätigung der Hauptverschlußstücke erst die Druckräume der Hilfskolben im Sinne einer Öffnung beider Hilfsventile entlüftet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal des Ventils wird eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes dadurch erreichi, daß das Mehrwegezusatzhilfsventil als Magnetventil ausgebildet und mit einer in der Schließstellung der Druckmittelzuführung verriegelbaren Handauslösung versehen ist. Dadurch ist es nur Befugten möglich, die Steuereinrichtung zu benutzen.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist es ebenfalls vorteilhaft, bei einem erfindungsgemäßen Steuerventil mit einer Aufflanschfläche .gegenüber einem nur die Leitungsanschlüsse tragenden, ortsfest verlegten Gehäuse, mit einem in der entsprechenden Aufflanschfläche liegenden, mittleren Zulauf, außenliegenden Rückläufen und dazwischenliegenden Verbraucheranschlüssen die Sicherheitseinrichtung, die aus den Hilfsverschlußstücken, dem Hilfsschaltkolben und dem Mehrwegeventil besteht, in einem als Zwischenplatte mit zwei gegenüberliegenden, gleichen Aufflanschflächen ausgebildeten Gehäuse so unterzubringen, daß durch Lösen bzw. Einfügen dieser Zwischenplatte das Steuerventil entweder als normales Impulsventil oder als Impuls-Sicherheitsventil arbeitet.
  • Dadurch wird der Anwendungsbereich des Ventils wesentlich erweitert. Die Umstellung normaler Impulsventile mit Aufflanschplatten gegenüber ortsfesten Aufflanschflächen von weiteren Gehäuseteilen ist auf diese Weise schnell und übersichtlich durchführbar, da sämtliche Steuerteile, die für die Sicherungssteuerung erforderlich sind, gemäß der Erfindung in dieser Zwischenaufspannplatte untergebracht werden können, wobei die Zwischenplatte dafür zwei gleiche, außenliegende Aufflanschflächen aufweist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
  • Wie im einzelnen die Erfindung ausführbar ist, zeigt mit den für sie wesentlichen Teilen das Ausführungsbeispiel in der Zeichnung, und zwar in F i g. 1 ein Steuerventil mit mittlerem Zulauf im Schnitt in der normalen Betriebsstellung und F i g. 2 das gleiche Steuerventil im Schnitt in der Abschaltstellung der Sicherheitseinrichtung.
  • In dem Gehäuse 1 befinden sich die beiden Antriebskolben 2, 2', welche mittels der Stange 3 verbunden sind, die die Hauptverschlußstücke 4, 4' trägt, die die Rücklaufanschlüsse 6 und 6' steuern, wobei zwischen dem Zulauf 5 und den Rücklaufanschlüssen 6, 6' die Verbraucheranschlüsse 7, 7' liegen.
  • Das Gehäuse 1 ist mit einer Aufflanschfläche 8 auf das als Zwischenplatte ausgebildete Gehäuse 9 mit gleichen Anschlüssen aufgesetzt. Diese Zwischenplatte 9 wird gegenüber dem ortsfest verlegten Gehäuseteil 10 festgelegt, wobei ebenfalls Aufflanschflächen mit gleichen Anschlüssen vorgesehen sind.
  • Auf diese Weise ist es möglich, das als Zwischenplatte ausgebildete Gehäuse 9 jederzeit auszuwechseln, und auch ganz zu entfernen, da die gleichen Anschlüsse des Gehäuses l auch gegenüber den Anschlüssen des ortsfest verlegten Gehäuses 10 vorgesehen sind, so daß bei Entfernung der Zwischenplatte 9 das Ventil mit seinen Verschlußstücken 4 und 4' jederzeit auch als normales Steuerventil arbeitet.
  • Die Verstellung der Verschlußstücke 4, 4' erfolgt mittels der Antriebskolben 2 und 2' durch vom Zulauf 5 abgezweigte Hilfsleitungen 11, 11', welche durch die Mehrwegehilfsventile 12 und 12' gesteuert werden. In dem Ausführungsbeispiel sind die Hilfsventile 12 und 12' ,gegenüber ihren Abläufen 13 und 13' geschlossen. Wird eines der Hilfsventile, beispielsweise das Hilfsventil 12' durch einen kurzzeitigen elektrischen Impuls in der Wicklung 14 erregt, dann. öffnet sich der Rücklauf 13 und es erfolgt Druckabbau vor dem Antriebskolben 2. Der vor dem Antriebskolben 2' stehengebliebene Druck führt jetzt dazu, daß die Verschlußstücke 4 und 4' in die andere Endstellung übergehen.
  • In der gezeichneten Stellung ist gerade eine Umschaltung in der umgekehrten Richtung, d. h. durch vorher impulsartig durchgeführte Freigabe des Hilfsventils 12', erfolgt. Das Hilfsventil 12' kehrt dann nach Aufhebung des Steuerimpulses sofort wieder in seine Schließstellung gemäß dem Ausführungsbeispiel zurück. Die Stellung der Verschlußstücke bleibt auf diese Weise bestehen, da die Querschnitte beider Antriebskolben 2, 2' gleich sind. In den Anschlüssen 7, 7' zum Druckverbraucher 15 in Form eines Arbeitskolbens ist nun zwischen dem Verbraucheranschluß 7 bzw. 7' und den Verschlußstücken 4, 4' in dem Zusatzgehäuse 9 je ein weiteres Verschlußstück in Form eines Hilfsverschlußstückes 16, 16' vorgesehen. Dieses Verschlußstück öffnet gegenüber einem Ventilsitz 28, 28' nur in Richtung des Verbraucheranschlusses. Jedes dieser Verschlußstücke wird mittels eines Hilfskolbens 17, 17' betätigt, der mit einer abgedichteten Stange 18, 18' mit dem Verschlußstück 16, 16' verbunden ist. Dieser Hilfskolben einschließlich des Verschlußstückes 16 ist in einem lösbaren topfförmigen Einsatz 25 von außen in das Gehäuse 9 einsetzbar ausgebildet. Die Stirnseiten der Hilfskolben 17, 17' sind über die Hilfsleitungen 19 miteinander verbunden, und die weitere Hilfsleitung 19' ist unter Zwischenschaltung des Mehrwegezusatzhilfsventils 20, welches von Hand mittels der Handbetätigung 21 oder mittels einer Magnetwicklung 22 magnetisch ausgelöst wird, mit dem Zulauf 5 verbunden.
  • Dieses Zusatzhilfsventil ist dabei so ausgebildet, daß es eingeschaltet werden muß, entweder durch Einschaltung eines Dauerstromes bzw. durch Betätigung der Handeinschaltung 21, die in ihrer unteren Einschaltstellung dann mittels der Verriegelungseinrichtung 23 verriegelbar ist. Erst in dieser Stellung werden die Druckräume 27, 27' vor den Hilfskolben 17, 17' über den Abgang 24 entlüftet, und zwar ständig, so lange das Zusatzhilfsventil20 eingeschaltet ist. Unter dem Einfluß des Zulaufdruckes bzw. des Rücklaufdruckes vom Verbraucher öffnen sich die Hilfsverschlußstüeke 16, 16', wie dies das Ausführungsbeispiel in F i g. 1 erkennen läßt.
  • Die Hilfsventile 12, 12' können jetzt erst von Hand bzw. durch ihren jeweiligen Anschluß an die Stromquelle den Druckverbraucher 15 steuern. Ist das Zusatzhilfsventi120 nicht vorher eingeschaltet, d. h. befindet es sich in seiner oberen Abschlußstellung, dann erfolgt Druckaufbau vor den Hilfskolben 17, 17', und diese schließen zunächst im Sinne einer Sicherheitseinrichtung die Verschlußstücke 16, 16' und dies hat zur Folge, daß zunächst auch bei unbefugter Einschaltung der Hilfsventile 12 oder 12' der Druckverbraucher 15 nicht ungewollt in Gang gesetzt werden kann. Erst wenn das Zusatzhilfsventil20 durch Entriegelung oder durch Freigabe eines zunächst abgesicherten Schalters umgeschaltet ist, kann der Druckverbraucher 15 in Gang gesetzt werden.
  • Bei Nothalt oder bei Unfällen wird durch Betätigung von Schaltern das Hilfsventil 20 abgeschaltet, und auf diese Weise werden sofort durch Belastung der Kolben 17,17' mit dem Druck vom Zulauf 5 aus die Verschlußstücke 16, 16' in die Schließstellung übergeführt, und auch dann ist der Druckverbraucher 15 stillgesetzt, und zwar auch in irgendeiner Mittelstellung, da beide Druckmittelrückläufe gegenüber den Verbraucheranschlüssen abgesperrt sind. Das Druckmittel ist am Druckverbraucher in sich abgeschlossen, und dieser kann auch unter willkürlicher Belastung von außen keinerlei Eigenbewegungen mehr ausführen.
  • Eine solche Umschaltung ist in F i g. 2 gezeigt, und zwar in einer Mittelstellung des Druckverbrauchers, wobei der Druckverbraucher zunächst gegenüber dem Rücklauf 6' entlüftet war, um in die Endstellung überzugehen, aber in dieser gezeichneten Mittelstellung durch Umschaltung der Verschlußstücke 16 und 16' angehalten wurde. Der Druckverbraucher 15 führt noch eine geringfügige Eigenbewegung aus, bis ein. Druckausgleich auf beiden Kolbenseiten durchgeführt ist. Beispielsweise, falls der Druckverbraucher mit einem Druck von 8 atü in seine Endstellung übergeführt werden sollte, dann gleicht sich auf beiden Kolbenseiten der Druck auf 4 atü aus, und der Kolben 15 des Druckverbrauchers ist dann in dieser Stellung endgültig verriegelt. Auch wiederholte Einschaltungen an :einem oder beiden der Hilfsventile 12,12' sind nicht in der Lage, den Druckverbraucher 15 wieder in Gang zu setzen, wie dies das Ausführungsbeispiel in F i g. 2 deutlich erkennen läßt. Die Verschlußstücke 16,16' stehen nach wie vor unter dem Zulaufdruck am Zulaufanschluß 5, und das Steuerventil mit seinen Verschlußstücken im Gehäuse 1 kann erst wieder seine normale Funktion übernehmen, wenn die Störung beseitigt bzw. wenn das Zusatzhilfsventil 20 gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig.1 in seine untere Einschaltstellung übergeführt wird.
  • Durch die Ausbildung nachdem Ausführungsbeispiel in F i g. 1, und zwar in der Form, daß die Sicherheitseinrichtung in einem Zusatzgehäuse mit gegenüberliegenden gleichen Aufflanschflächen wie die Aufflanschfläche des Gehäuses 10 und die Aufflanschfläche im Ventilgehäuse 8 ausgebildet ist, ist es möglich, durch Entfernen des als Zwischenplatte ausgebildeten Gehäuses 9 die Ventilteile indem Gehäuse 1 mit ihren beiden Hilfsventilen 12, 12' unmittelbar auf das Gehäuse 10 aufzuflansehen und dieses Ventil dann als normales ungesichertes Impulsventil einzusetzen. Gleichzeitig können bereits vorhandene Impulsventile durch Zwischenfügen des Gehäuses 9 mit den Sicherheitseinrichtungen in einfacher Weise als Sicherheitsimpulsventile umgebaut werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrwegesteuerventil mit Druckmittelantrieb über zwei elektromagnetische Hilfsventile, die wechselweise nach einem Einschaltimpuls Druck mittelauf- und -abbau vor je einem Antriebskolben eines Steuerschiebers mit dazwischenliegenden Hauptverschlußstücken bewirken, insbesondere für ein Steuerventil mit mittlerem Zulauf, außenliegenden Rückläufen und dazwischen angeordneten Verbraucheranschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherheitssteuerung zwischen den Verbraucheranschlüssen (7, T) und den Hauptverschlußstücken (4,4') je ein weiteres, an sich bekanntes Hilfsverschlußstück (16, 16') angeordnet ist, daß jedes dieser Hilfsverschlußstücke in Strömungsrichtung unmittelbar vor dem Verbraucher (15) liegt und einen druckmittelbeaufschlagten Hilfskolben (17,17') besitzt, durch den es gegenüber feststehenden Ventilsitzen (28, 28') betätigbar ist, und daß die Druckmittelzufuhr (19) zu den Hilfskolben (17, 17') mittels eines Mehrwegezusatzhilfsventils (20) steuerbar ist, das vor einer Betätigung der Hauptverschlußstücke (4) erst die Druckräume (27) der Hilfskolben (17,17') im Sinne einer Öffnung beider Hilfsventile (16,28, 16', 28') entlüftet.
  2. 2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwegezusatzhilfsventil (20) als Magnetventil ausgebildet und mit einer in der Schließstellung der Druckmittelzuführung verriegelbaren Handauslösung (21, 23) versehen ist.
  3. 3. Steuerventil nach Anspruch 1 mit einer Aufflanschfläche gegenüber einem nur die Leitungsanschlüsse tragenden ortsfest verlegten Gehäuse, mit einem in der entsprechenden Auf-Ranschfläche liegenden mittleren Zulauf; außenliegenden Rückläufen und dazwischenliegenden Verbraucheranschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtung, bestehend aus den Hilfsverschlußstücken (16,16'), Hilfskolben (17,17') und dem Mehrwegezusatzhilfsventil (20), in einem als Zwischenplatte mit zwei gegenüberliegenden gleichen Auff(anschflächen ausgebildeten Gehäuse (9) so untergebracht ist, daß durch Lösen bzw. Einfügen dieser Zwischenplatte das Steuerventil entweder als normales Impulsventil oder als Impulssicherheitsventil arbeitet.
  4. 4. Steuerventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anströmquerschnitt der Hilfsverschlußstücke (16, 16') kleiner ist als der Querschnitt der Ventilstangen (18,18') und daß dieser kleiner :als der Querschnitt der Hilfskolben (17,17') ist.
  5. 5. Steuerventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, -daß je der Hilfskolben (18,18') mit seinem Hilfsverschlußstück (16,16') in einem topfförmigen Einsatz (25) von außen in das Gehäuse (9) einsetzbar ausgebildet ist.
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