DE1291723B - Kristallmodifikation des linearen 2, 9-Dimethylchinacridons und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Kristallmodifikation des linearen 2, 9-Dimethylchinacridons und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
2,9-Dimethylchinacridon ist als fester Stoff in unverarbeitetem
Zustand bekannt, in dieser Form als Pigment jedoch praktisch wertlos. Bei Versuchen, die
bekannte Substanz zu Pigmentzubereitungen zu verarbeiten, wurden Produkte erhalten, die den üblichen
Forderungen auf diesem Gebiet nicht entsprachen. Sie waren weich, schwer dispergierbar, matt und
schmutzig im Ton, licht- und wärmeempfindlich und nicht lösungsmittelecht.
Im Hinblick auf den sehr ansprechenden Farbton des 2,9-Dimethylchinacridons wurde der Versuch gemacht, das Rohmaterial in ein Produkt überzuführen,
das als Pigment brauchbar sein würde. Bei einem derartigen Versuch wurde der Rohstoff mit einem Lösungsmittel
wie Xylol in einer Kugelmühle vermählen, gegebenenfalls nachdem er einer Vorbehandlungsstufe
unterworfen worden war, in der der Rohstoff mit einem Lösungsmittel wie Dimethylformamid, einem
niedermolekularen Alkanol, Dimethylsulfoxyd oder Xylol zum Sieden unter Rückfluß erhitzt wurde. Auf
diese Weise wurden zwei voneinander verschiedene Kristallmodifikationen des 2,9-Dimethylchinacridons
entdeckt. Die erste Form, die als blaustichiges Pigment bezeichnet wird, fällt an, wenn der Rohstoff nicht vorbehandelt
wurde. Die zweite, als gelbstichig bezeichnete Form des Pigments fällt an, wenn der Rohstoff
vorbehandelt wurde.
Diese Formen zeigen voneinander verschiedene Interferenzbilder bei der Röntgenstrahlenanalyse. So
werden bei der Bestrahlung von Kristallpulvern mit Kupfer-Koc-Strahlen und beim Messen der Intensität
und des Winkels der abgelenkten Strahlung mit einem Geiger-Zähler für das gelbstichige und das blaustichige
Pigment folgende Werte erhalten:
| Gelbstichige Form | Intensität | Blaustichige Form | Intensität |
| Netzebenen- Abstände |
(7o) | Netzebenen- Abstände |
(7o) |
| (A) | (100) | (A) | (100) |
| 16,0 | 67 | 17,2 | 73 |
| 3,35 | 55 | 3,34 | 53 |
| 6,43 | 21 | 6,39 | 30 |
| 3,51 | 24 | 8,3 | |
| 8,0 | 17 | — | |
| 3,74 | 14 | — | |
| 3,97 | —. |
Diese Kristallmodifikationen des 2,9-Dimethylchinacridons
sind unter Bedingungen hoher Temperaturen recht beständig, insbesondere die gelbstichige Kristallform,
und sind außerdem lösungsmittelecht.
Ähnliche Verhältnisse wie bei den oben beschriebenen
Modifikationen von 2,9-Dimethylchinacridon liegen auch bei den aus der britischen Patentschrift
923 069 bekannten Modifikationen des 2,9-Dichlorchinacridons vor. Durch eine Reihe verschiedener,
einander äquivalenter Maßnahmen, die auf dem Gebiet der Pigmentbehandlung üblich sind, beispielsweise
durch Vermählen des 2,9-Dichlorchinacridons als solchem oder in Form von Pasten in einer Mühle,
einem Kneter oder einem Dreiwalzenstuhl oder zusammen mit Salz, mit wäßrigen Säuren oder Basen
oder mit flüssigen organischen Stoffen kann diese Verbindung in eine Modifikation übergeführt werden,
die im Gegensatz zum Ausgangsstoff färb- und lösungsmittelecht ist. Das gleiche gilt für die zweite, als gelbstichig
bezeichnete Modifikation des 2,9-Dimethylchinacridone. Über die Stufe der lösungsmittelechten
y-Modifikation von 2,9-Dichlorchinacridon hinausführende
Maßnahmen sind nicht bekannt.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß es im Fall des 2,9-Dimethylchinacridons möglich ist,
aus der lösungsmittelechten gelbstichigen Modifikation durch eine bestimmte Kombination von Maßnahmen
eine neue Modifikation mit noch schönerem Farbton herzustellen, als sie die gelbstichige Form aufweist.
ίο Gegenstand der Erfindung ist eine neue Kristallmodifikation
des linearen 2,9-Dimethylchinacridons, die durch einen stark gelbstichigen Ton und eine neue
auffallende Spitze bei 12,2 Ä in dem bei der Röntgenstrahlanalyse erhaltenen Interferenzbild gekennzeichnet
ist, und ein Verfahren zu deren Herstellung. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein
Gemisch aus
(a) 1 Gewichtsteil der bekannten gelbstichigen Kristallmodifikation
des linearen 2,9-Dimethylchinacridons,
(b) 2,25 bis 15,00 Teilen eines aus Natriumchlorid bestehenden Mahlhilfsmittels aus wenigstens 1 Gewichtsteil
Salz, dessen Oberfläche mindestens 0,75 m2/g beträgt, und extra feinem Schuppensalz
als Rest und
(c) 0,75 bis 3 Gewichtsteilen eines Glycols mit einem Molekulargewicht von nicht über 600
10 bis 32 Stunden bei einer Temperatur von 35 bis 1250C in einer starke Scherwirkungen ausübenden
Vorrichtung vermählt und das so gebildete kristalline Produkt abtrennt.
Die Mahlvorrichtung muß extreme Scherwirkungen ausüben können, um für das erfindungsgemäße Verfahren
brauchbar zu sein. Für diesen Zweck geeignet sind Vorrichtungen mit eng ineinandergreifenden
Schaufeln, die durch Scherkraft und nicht durch Schlag oder Stoß auf das zu mahlende Gut einwirken,
wie Teigmischer oder Teigkneter. Beispiele für im Handel erhältliche Mischer dieser Art sind der sogenannte
Werner-Pfleiderer-Kneter und der sogenannte
■ Banbury-Innenmischer. Wenn versucht wird, die Umwandlung mit einer Kugelmühle zu erzielen, dann
erfolgt lediglich die erwartete Verringerung der Teil-
chengröße des Pigments, jedoch keine Änderung der polymorphen Struktur.
Als flüssige Träger besonders geeignet sind Äthylenglycol und ein Polyäthylenglycol mit einem Molekulargewicht
von etwa 300, doch können auch PoIyäthylenglycole mit einem Molekulargewicht von bis
zu 600 verwendet werden. Dabei ist es wichtig, daß so viel Glycol zugegen ist, daß eine feuchte Paste gebildet
wird. Wird zuwenig Glycol verwendet, dann sind die Ergebnisse nicht befriedigend, und der Pigmentansatz
stellt nichts weiter als ein diskontinuierliches Aggregat aus voneinander gesonderten Anteilen
dar. Um die gewünschte Kontinuität der Flüssigkeit in dem Pigmentansatz zu gewährleisten, sollen im
allgemeinen etwa 0,75 bis 3 Teile Glycol je Teil Pigment, bezogen auf das Gewicht, eingesetzt werden.
Vorzugsweise werden etwa 2,4 Gewichtsteile Äthylenglycol verwendet.
Zur Erzielung der gewünschten Umwandlung muß die Mahlung in Gegenwart von Salz als Mahlhilfsmittel
durchgeführt werden. Gewöhnliches Tafelsalz ist für diesen Zweck nicht geeignet. Als Mahlhilfsmittel
wird daher mikroatomisiertes Salz verwendet. Hierunter ist Natriumchlorid in außerordentlich fein-
gepulvertem Zustand zu verstehen, dessen Oberfläche wenigstens 0,75 m2/g (0,1% Feuchtigkeit) beträgt.
Besonders feine Flocken oder Schuppen können einen Teil des, jedoch nicht das gesamte mikroatomisierte
Salz in der Beschickung für die Mahlvorrichtung ersetzen, wobei dann gleichfalls die gewünschte Kristallmodifikation
in praktisch brauchbarer Weise erzielt wird. Ein derartiges Salz ist im Handel erhältlich und
hat beispielsweise folgende Teilchengrößenverteilung:
IO
Extra feines Schuppensalz
Rückstandsfraktion auf Sieb mit lichten
Maschenweiten von (mesh)
Maschenweiten von (mesh)
297 μ (50 mesh) 0,1 % 1S
210μ (70mesh) 1,6%
177μ (80mesh) 16,3%
149 μ (100 mesh) 19,9%
99 μ (150 mesh) 23,7%
74 μ (200 mesh) 16,0%
Durchfallsfraktion durch Sieb mit lichten
Maschenweiten von
Maschenweiten von
74 μ (200 mesh) 22,4%
Etwa 2,25 bis 15,00 Teile des vorstehend beschriebenen Salzes sollen verwendet werden. Hiervon muß
wenigstens ein Teil mikroatomisiert sein. Ein Gemisch aus mikroatomisiertem und extra feinem Schuppensalz
ist bevorzugt. Je Gewichtsteil gelbstichigen Pigments werden vorzugsweise etwa 3 bis 4 Teile eines
Gemischs aus etwa 1 bis 2 Teilen des mikroatomisierten Salzes und extra feinem Schuppensalz als Rest
eingesetzt. Werden andere Salzsorten als die angegebenen oder andere Salzmengen als die genannten
verwendet, dann wird eine Änderung des Tons auf Grund des Vorliegens der neuen Kristallmodifikation
nicht erhalten.
Die Temperatur muß während des Vermahlens im Bereich von etwa 35 bis 125 0C, vorzugsweise 70 bis
1000C, gehalten werden. Bei zu hoher Temperatur, d. h. über 125° C, wird der Wirkungsgrad des Verfahrens
auf Grund des einsetzenden Abbaus des Produkts beeinträchtigt. Ist dagegen die Temperatur zu niedrig,
d. h. unter Zimmertemperatur, dann verläuft die gewünschte Umwandlung nicht mit praktisch brauchbarer
Geschwindigkeit.
Wenn bei der Zubereitung der Beschickung für den Mahlvorgang die vorstehend angegebenen Forderungen
erfüllt sind und die Pigmentpaste etwa 10 bis 32 Stunden, meistens etwa 18 bis 25 Stunden gemahlen
wird, dann ist das ursprüngliche gelbstichige Pigment in die neue, gemäß der Erfindung herstellbare Kristallmodifikation
übergegangen. Wird das Vermählen bei Temperaturen an der unteren Grenze des angegebenen
Bereichs und nur etwa 10 Stunden durchgeführt, dann geht nur ein Teil des Ausgangsmaterials in die neue
Kristallmodifikation über. Durch das erfindungsgemäße Verfahren können daher auch Gemische hergestellt
werden, die die ursprüngliche gelbstichige Form und die neue Modifikation des Pigments in jedem gewünschten
Mengenverhältnis enthalten.
Es ist überraschend, daß das gelbstichige Pigment durch das erfindungsgemäße Verfahren in eine neue
Kristallmodifikation übergeführt wird, nachdem früher festgestellt wurde, daß die gelbstichige Kristallmodifikation
in Gegenwart organischer Lösungsmittel beständig ist. Dies trifft im allgemeinen auch zu, und die
meisten Lösungsmittel sind als Träger für die erfindungsgemäße Umwandlung unwirksam. Glycole,
wie Äthylenglycol, stellen jedoch wirksame Trägerstoffe für die Zerstörung oder Veränderung der
Kristallstruktur des gelbstichigen Pigments dar.
Die neue Kristallmodifikation kann durch Waschen mit Wasser zur Entfernung von Salz und Glycol und
Trocknen bei Temperaturen zwischen 25 und 1000C
abgetrennt werden.
Das neue Pigment zeichnet sich durch einen viel stärker gelben Ton seines Rots aus, als die als Ausgangsmaterial
für das erfindungsgemäße Verfahren verwendete gelbstichige Form. Es wird daher als übergelbstichige
Form des 2,9-Dimethylchinacridons bezeichnet. Es hat ausgezeichnete Deck-, Dispergier-,
koloristische und Lichtechtheitseigenschaften und stellt ein sehr ansprechendes stärker gelbstichiges
Rotpigment dar. Es kann in üblichen Anstrichmittelzubereitungen und als farbgebender Stoff für Kunststoffe,
wie Polyvinylchloride und Polystyrole, verwendet werden.
Von den bekannten Kristallmodifikationen des linearen 2,9-Dimethylchinacridons kann es durch die
Röntgenstrahlenanalyse sowie durch seine anderen Eigenschaften unterschieden werden. Es zeigt eine
neue auffallende Spitze bei 12,2 Ä in dem im folgenden
angegebenen Interferenzbild:
»übergelb«-stichige Form
| Ä | Relative Intensität |
| 17,1 | (100) |
| 16,2 | 93 |
| 12,2 | 46 |
| 8,02 | 7 |
| 6,36 | 99 |
| 4,21 | 3 |
| 4,00 | 8 |
| 3,520 | 34 |
| 3,307 | 77 |
Die in den Beispielen angegebenen Prozente sind Gewichtsprozente,
B eispi el 1
In einen Teigmischer mit einem Fassungsvermögen von etwa 56,71 werden 7,85 kg rohes 2,9-Dimethylchinacridon,
8,15 kg mikroatomisiertes Salz und 8,15kg extra feines Salz eingebracht. Das Gemisch wird bis
zur Bildung eines gleichmäßigen trockenen Gemisches geknetet, worauf 5,45 kg Äthylenglycol zugesetzt
werden. Das gesamte Gemisch wird dann bis zur Ausbildung einer gut durchfeuchteten Paste geknetet.
Nach Zusatz von so viel weiterem feinem Salz, daß eine gut verarbeitbare Mahlpaste gebildet wird (6,35
bis 10 kg zusätzliches feines Salz), wird das Gemisch etwa 10 Stunden bei 35 bis 45° C in dem Mischer geknetet.
Die geknetete Paste wird dann aus dem Teigmischer herausgenommen und in einem Mischgefäß mit 453 kg
Wasser versetzt. Nach Rühren bis zur Ausbildung einer gleichmäßigen Aufschlämmung werden 23,1 kg
Xylolsulfonsäure und 8,15 kg Xylol zugesetzt. Das Gemisch wird dann unter Rühren etwa 1 Stunde (bis
nichts mehr verdampft) auf 80 bis 850C erwärmt.
Dann wird das Xylol durch Wasserdampfdestillation
entfernt, und die Aufschlämmung wird auf 65° C abgekühlt,
worauf das Pigment abfiltriert wird. Nach dem Waschen mit Wasser wird das Pigment bei 65 bis
770C getrocknet und in einer Pulvermühle gemahlen.
Auf diese Weise wird ein Gemisch erhalten, das etwa 50% der »übergelben« Kristallmodifikation des 2,9-Dimethylchinacridons
enthält.
Ein Gemisch aus 7,25 kg des nach Beispiel 1 verwendeten rohen 2,9-Dimethylchinacridons, 8,15 kg
mikroatomisiertem Salz, 16,3 kg feinem Salz und 5,45 kg Äthylenglycol wird in einen Teigmischer eingeführt
und bis zur Ausbildung einer homogenen *5 Paste von hoher Konsistenz geknetet. Das Gemisch
wird dann in dem Teigmischer 19 Stunden bei 100° C geknetet, wonach die Umwandlung in die übergelbstichige
Form praktisch vollständig ist.
Das Pigment wird abgetrennt, indem man 63 g der *>
Paste mit 360 cm3 Wasser behandelt, die 26 g Xylolsulfonsäure
und 9 g Xylol enthalten. Nach etwa lstündigem Vermischen bei 90° C wird das Xylol durch
Wasserdampfdestillation abdestilliert, unddiePigmentfeststoffe
werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und bei 65 bis 75° C getrocknet.
Das gleiche zu praktisch 100 % aus der »übergelben«
Kristallmodifikation bestehende Produkt erhält man, wenn an Stelle des Äthylenglycols Polyäthylenglycol
mit einem Molekulargewicht von 300 verwendet wird.
Als Ausgangsmaterial wird das Pigment verwendet, das man durch saures Verpasten des rohen Ausgangsmaterials
nach Beispiel 1 erhält. Ein Gemisch aus 40 g des so erhaltenen Pigments, 100 g mikroatomisiertem
Salz, 200 g extra feinem Salz und 50 cm3 Äthylenglycol wird in einem Teigmischer bis zur Ausbildung
einer gleichmäßigen Paste geknetet. Das Vermählen wird bei einer Temperatur von etwa 40 bis 50° C bis zu
einer Gesamtzeit von etwa 32 Stunden fortgesetzt, wobei weiteres mikroatomisiertes Salz und Äthylenglycol
in kleinen Mengen zugesetzt wird, um eine leicht vermahlbare Konsistenz aufrecht zu erhalten. Das
Gemisch wird dann, wie in den Beispielen 1 und 2 beschrieben, mit Wasser, Xylolsulfonsäure und Xylol
aufgearbeitet und das übergelbstichige Pigment, wie beschrieben, abgetrennt.
Claims (5)
1. Kristallmodifikation des linearen 2,9-Dimethylchinacridons, gekennzeichnet durch
einen stark gelbstichigen Ton und folgendes Röntgeninterferenzbild: eine Linie entsprechend
einem Netzebenenabstand von 17,1 Ä (relative Intensität 100), eine Linie entsprechend einem Abstand
von 6,36 Ä (relative Intensität 99), eine Linie entsprechend einem Abstand von 16,2 Ä (relative
Intensität 93), eine Linie entsprechend einem Abstand von 3,307 Ä (relative Intensität 77), eine
Linie entsprechend einem Abstand von 12,2 Ä (relative Intensität 46) und Linien entsprechend
Abständen von 3,520 Ä (relative Intensität 34), 8,02 Ä (relative Intensität 7), 4,00 Ä (relative Intensität
8) und 4,21 Ä (relative Intensität 3).
2. Verfahren zur Herstellung der Kristallmodifikation des linearen 2,9-Dimethylchinacridons
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch aus
(a) 1 Gewichtsteil der bekannten gelbstichigen Kristallmodifikation des Iinearen2,9-Dimethylchinacridons,
(b) 2,25 bis 15,00 Gewichtsteilen eines aus Natriumchlorid bestehenden Mahlhilfsmittels aus
wenigstens 1 Gewichtsteil Salz, dessen Oberfläche mindestens 0,75 m2/g beträgt, und extra
feinem Schuppensalz als Rest und
(c) 0,75 bis 3 Gewichtsteilen eines Glycols mit einem Molekulargewicht von nicht über 600
10 bis 32 Stunden bei einer Temperatur von 53 bis 125° C in einer starke Scherwirkungen ausübenden
Vorrichtung vermahlt und das so gebildete kristalline Produkt abtrennt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Glycol Äthylenglycol verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Glycol ein Polyäthylenglycol
mit einem Molekulargewicht von etwa 300 verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man je Gewichtsteil Pigment etwa
3 bis 4 Gewichtsteile eines aus Natriumchlorid bestehenden Gemisches aus etwa 1 bis 2 Gewichtsteilen Salz, dessen Oberfläche mindestens 0,75 m2/g
beträgt, und extra feinem Schuppensalz als Rest verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
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