DE1290969B - Magnetkopf fuer Mehrspurabtastun - Google Patents
Magnetkopf fuer MehrspurabtastunInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
- G11B5/29—Structure or manufacture of unitary devices formed of plural heads for more than one track
-
- G—PHYSICS
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/10—Structure or manufacture of housings or shields for heads
- G11B5/11—Shielding of head against electric or magnetic fields
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- Magnetic Heads (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf für Mehrspurabtastung mit Abschirmmitteln zur Verminderung des übersprechens zwischen benachbarten Spuren.
- Es ist bei Mehrspurmagnetköpfen üblich, zur Verminderung des transformatorischen Übersprechens zwischen den einzelnen Systemen Abschirmungen vorzusehen, die sich über annähernd die ganze Breite des Magnetkopfes erstrecken und mit dessen Stirnfläche abschließen.
- Es ist weiterhin bekannt, zur Verminderung des Bandübersprechens in die Stirnfläche des Magnetkopfes Abschirmbleche einzulassen, die beim Betrieb des Magnetkopfes nicht benutzte. Spuren auf dem Magnetband kurzschließen.
- Um die Welligkeit im Frequenzgang der Abtastspannung bei tiefen Signalfrequenzen klein zu halten, wird die Bandführung im allgemeinen so gewählt, daß die Berührungslänge des Magnetbandes am Magnetkopf kleiner als die Länge der Magnetkopfstirnfläche ist, so daß sich das Magnetband beiderseits der bezüglich des Arbeitsspaltes symmetrischen Berührungszone allmählich von den Kernpolen entfernt. Da dadurch aber ein Teil des magnetischen Flusses zwischen Band und Kopf durch die Luft verläuft, ergibt sich eine unerwünschte Streuung, die von einer nicht benutzten Spur, insbesondere wenn darin große Bandwellenlängen aufgezeichnet sind, ein unerwünschtes Übersprechen zur Nutzspur zur Folge haben kann.
- Es ist auch bereits ein Magnetkopf bekannt, bei dem die Anlage des Magnetbandes an der Abschirmung länger als die Anlage am Magnetkopfkern ist: Dabei werden Abschirmung und Magnetkopfpolschuhe gemeinsam geschliffen, so daß sich eine einzige bündige Kopfstirnfläche als Anlage für das Magnetband ergibt. Da der Magnetkopfkern gegenüber der Abschirmung wesentlich breiter ist, verläuft das Band vor und hinter der Abschirmung frei in bezug auf den Magnetkopfkern, so daß in diesen Zonen Streulinien von nicht abgetasteten Spuren zum Magnetkopfkern verlaufen können und ein übersprechen hervorrufen. Bei der bekannten Anordnung weicht der Kern am Ende der Berührungszone mit dem Band sprunghaft und steil- zurück, was den Nachteil einer großen Spiegelwelligkeit bei der Abtastung tiefer Frequenzen zur Folge hat. Die Verringerung der Spiegelwelligkeit durch ein stetiges flaches Zurückweichen müßte hier mit einem erhöhten Bandübersprechen erkauft werden.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Form der Stirnfläche der Abschirmmittel und die Form der Stirnfläche des Magnetkopfes oder der Magnetkopfkerne, soweit sie die Stirnfläche-des-Magnetkopfes bilden, so unterschiedlich bemessen ist und die Abschirmmittel so angeordnet sind, daß sie beiderseits einer Zone neben dem Arbeitsspalt, in der die Form der Stirnflächen übereinstimmt, über die Stirnfläche des Kopfes vorstehen und über die ganze, etwa der Magnetkopfkernbreite entsprechende Länge die Anlage für das Magnetband bilden.
- Die Abschirmung bestimmt somit den Verlauf und Abstand des Magnetbandes auf der Breite des bzw. der Magnetkopfkerne, so daß die Berührungslänge beiderseits des Spaltes an den Magnetkopfkernen eindeutig definiert wird. Es erfolgt eine völlige Abschirmung zur Nachbarspur, weil im Bereich der Magnetkopfkernbreite kein Luftraum zwischen Magnetband und Abschirmung besteht. ,Andererseits ist es auch möglich, den Verlauf -der Stirnfläche des Kernes so zu wählen, daß sie beiderseits vom Arbeitsspalt stetig flach zurückweicht und somit die Spiegelwelligkeit bei der Abtastung tiefer Frequenzen klein. bleibt.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Es sind mit 1 und 2 zwei aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehende Klemmstücke bezeichnet, die in bekannter Weise zur Aufnahme der bezüglich der Spaltebene 3 zweigeteilten Kernhälften 4 und 5 sowie einer lamellierten Abschirmung 6 dienen. Die Stirnfläche 7 des Magnetkopfkernes 4, 5 schließt zeit der Stirnfläche 8 der Klemmstücke 1, 2 ab und hat die gleiche Form wie diese. Die Krümmung oder Abwinkelung der Stirnfläche 9 der Abschirmung ist erfindungsgemäß kleiner als die Krümmung oder Abwinkelung der Stirnfläche 8 des Magnetkopfes bemessen. Die Anordnung der Abschirmung erfolgt so, daß ihre Stirnfläche in der Mitte längs einer kleinen Zone neben dem Arbeitsspalt mit der Stirnfläche 8 fluchtet. Auf Grund der unterschiedlichen Form steht die Abschirmung beiderseits dieser Zone über die Stirnfläche 8 vor.
- Im Betrieb liegt dann das Magnetband 10 an der gesamten Stirnfläche der Abschirmung 9 und an der kleinen Zone 11 der Stirnfläche 8 des Magnetkopfes an. Die vom Magnetband 10 berührten Flächen des Magnetkopfes sind in der Zeichnung durch Schraffur kenntlich gemacht.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Magnetkopf mit nur einem System für die Abtastung der auf der einen Bandhälfte aufgezeichneten Spur 12, und die Abschirmung 6 dient zum Kurzschließen der nicht abgetasteten Spur 13 auf der anderen Bandhälfte.. Die Abschirmung 6 kann aber auch bei einem Magnetkopf mit mehreren Magnetkopfsystemen zwischen den Systemen angeordnet werden. In jedem Falle bewirkt die vorstehende Abschirmung, daß auf der Berührungslänge, die größer als die maximal abzutastende Bandwellenlänge sein soll, Streufeldlinien über die Abschirmung kurzgeschlossen und damit von einem jeweils benutzten Magnetkopfsystem ferngehalten werden.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Magnetkopf für Mehrspurabtastung mit Abschirmmitteln zur Verminderung des Übersprechens zwischen benachbarten .Spuren, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Form der Stirn fläche (9) der Abschirmmittel (6) und die Form der Stirnfläche (8) des Magnetkopfes oder der Magnetkopfkerne (7), soweit sie die Stirnfläche des Magnetkopfes bilden, so unterschiedlich bemessen ist und die Abschirmmittel so angeordnet sind, daß sie beiderseits einer Zone (11) neben dem Arbeitsspalt, in der die Form der Stirnflächen übereinstimmt, über die Stirnfläche (8) des Kopfes vorstehen und über die ganze, etwa der Magnetkopfkernbreite entsprechende Länge die Anlage für das Magnetband (10) bilden. Z. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmmittel (6) so bemessen und angeordnet sind, daß sie in an sich bekannter Weise eine nicht benutzte Spur in ihrer ganzen Breite kurzschließen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966T0030705 DE1290969B (de) | 1966-03-18 | 1966-03-18 | Magnetkopf fuer Mehrspurabtastun |
| CH49067A CH454224A (de) | 1966-03-18 | 1967-01-13 | Magnetkopf für Mehrspurabtastung |
| GB1095967A GB1156214A (en) | 1966-03-18 | 1967-03-08 | Magnetic Head for Scanning Multi-Track Magnetic Tape |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1966T0030705 DE1290969B (de) | 1966-03-18 | 1966-03-18 | Magnetkopf fuer Mehrspurabtastun |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1290969B true DE1290969B (de) | 1969-03-20 |
Family
ID=7555787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966T0030705 Pending DE1290969B (de) | 1966-03-18 | 1966-03-18 | Magnetkopf fuer Mehrspurabtastun |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH454224A (de) |
| DE (1) | DE1290969B (de) |
| GB (1) | GB1156214A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114335B (de) * | 1955-04-26 | 1961-09-28 | Standard App Fabrik G M B H | Magnetkopf |
-
1966
- 1966-03-18 DE DE1966T0030705 patent/DE1290969B/de active Pending
-
1967
- 1967-01-13 CH CH49067A patent/CH454224A/de unknown
- 1967-03-08 GB GB1095967A patent/GB1156214A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114335B (de) * | 1955-04-26 | 1961-09-28 | Standard App Fabrik G M B H | Magnetkopf |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH454224A (de) | 1968-04-15 |
| GB1156214A (en) | 1969-06-25 |
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