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DE1114335B - Magnetkopf - Google Patents

Magnetkopf

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Publication number
DE1114335B
DE1114335B DEST9803A DEST009803A DE1114335B DE 1114335 B DE1114335 B DE 1114335B DE ST9803 A DEST9803 A DE ST9803A DE ST009803 A DEST009803 A DE ST009803A DE 1114335 B DE1114335 B DE 1114335B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic head
head according
magnetic
short
pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST9803A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Alexander Egerer
Alfred Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STANDARD APP FABRIK GmbH
Original Assignee
STANDARD APP FABRIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STANDARD APP FABRIK GmbH filed Critical STANDARD APP FABRIK GmbH
Priority to DEST9803A priority Critical patent/DE1114335B/de
Publication of DE1114335B publication Critical patent/DE1114335B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/10Structure or manufacture of housings or shields for heads
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/147Structure or manufacture of heads, e.g. inductive with cores being composed of metal sheets, i.e. laminated cores with cores composed of isolated magnetic layers, e.g. sheets
    • GPHYSICS
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    • GPHYSICS
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    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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    • G11B5/187Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
    • G11B5/1871Shaping or contouring of the transducing or guiding surface
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/50Interchangeable mountings, e.g. for replacement of head without readjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description

  • Magnetkopf Die Erfindung betrifft einen Magnetkopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von benachbarten magnetischen Spuren, vorzugsweise zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von engbenachbarten Spuren.
  • Um einzelne magnetische Aufzeichnungsspuren möglichst eng nebeneinander anordnen zu können, ist eine wesentliche Vorbedingung, daß das übersprechen benachbarter Spuren ausreichend klein gemacht wird. Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, zum Aufzeichnen oder zum Wiedergeben oder für beides eine Anordnung aus mehreren Köpfen zu benutzen und durch geeignete Schaltung der Spulen oder anderer Mittel den durch das Übersprechen bedingten Störanteil im Wiedergabekopf zu kompensieren. Eine solche Einrichtung ist recht kompliziert. Sie besteht mindestens aus drei einzelnen Magnetsystemen; das Einstellen der Kompensation ist schwierig. Das ganze Verfahren eignet sich daher nicht für die Serienherstellung.
  • Nach einem anderen bekanntgewordenen Aufzeichnungsverfahren werden die Spaltebenen benachbarter Spuren gegeneinander verdreht. Auch dieser Vorschlag führt jedoch zu wenig befriedigenden, außerordentlich komplizierten Einrichtungen.
  • Ein weiteres Verfahren ist für Mehrkanalverfahren, insbesondere bei Tonfilmaufzeichnungen, vorgeschlagen worden. Auch hierbei werden mehrere Köpfe benutzt. Diese werden im Normalbetrieb alle mit dem Vormagnetisierungsstrom beschickt. Wird nur eine Spur besprochen, so bewirkt die Vozmagnetisierung der Nebenspuren, daß diese gelöscht werden; dieses Verfahren eignet sich daher nur zum gleichzeitigen Besprechen benachbarter Spuren. Da das Übersprechen beim Wiedergeben nicht beeinflußt wird, bedarf es eines üblichen großen Abstandes zwischen den einzelnen Spuren, um eine ausreichende Übersprechdämpfung beim Wiedergabevorgang zu erzielen.
  • Keines der bisher bekanntgewordenen Verfahren ist jedoch in der Lage, die von den Nebenspuren ausgehenden Felder an der Ausbreitung zu behindern oder unschädlich zu machen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, in einfacher Weise das Übersprechen von Nachbarspuren beim Wiedergeben einzuschränken bzw. überhaupt zu vermeiden. Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, auch bei der Aufzeichnung das Übergreifen der magnetisierenden. Felder in das Gebiet benachbarter Spuren weitgehend zu verringern bzw. zu vermeiden. Bei einem Magnetkopf der beschriebenen. Art wird dies erreicht durch an der Außenfläche von Polstücken mit solcher Ausbildung und Breite in Trägerlaufrichtung angeordnete und im Betrieb am Magnetogrammträger anliegende Kurzschlußstücke eines ferromagnetischen Formstückes, daß unter Bildung geringsten magnetischen Nebenschlusses für den magnetischen Kreis mit den Schenkeln das Nutzfeld beim Aufsprechen durch Abschirmung auf die aufzusprechende Spur ausschließlich oder weitgehend beschränkt, beim Abtasten aber das Feld der neben der abzutastenden Spur liegenden Spuren kurzgeschlossen ist. Wie fest gestellt wurde, tritt dadurch, daß die der aufzuzeichnenden oder abzutastenden. Spur benachbarter, Spuren oder Magnetogrammträgergebiete mit ferromagnetischen Kurzschlußstücken in Berührung gebracht werden, keinerlei schädliche Beeinflussung der Magnetogramme in kurzgeschlossenen Spuren ein. Hingegen wird das Feld dieser Magnetagramme, da es kurzgeschlossen ist, von einer Ausbreitung irr die Erregungssphäre des Abtastsystems abgehalten. Sowohl dafür, daß keine schädliche Beeinflussung eintritt, als auch, um einen möglichts wirkungsvollen Feldkurzschluß zu erreichen. ist es erfindungsgemäß erforderlich, daß die ferromagnetischen Kurzschlußstücke zumindest in der dem Spalt seitlich benachbarten Gegend dem Magnetogrammträger in gleicher Weise wie das Abtastsystem selbst eng anliegen. Vorzugsweise wird die dem Magnetogrammträger anliegende Fläche der Kurzschlußstücke zu einem Vielfachen der Fläche gemacht, mit der die Polstücke auf dem Magnetogrammträger aufliegen. Beispielsweise betragen die aufliegenden Flächen der Kurzschlußstücke, was ihre Länge in Laufrichtung des Magnetogrammträgers angeht, 4 mm, wenn die Polstücke eine solche von 2 mm aufweisen und der Spalt 7 #t beträgt.
  • Erfindungsgemäß bewirken die in der beschriebenen Weise angeordneten und ausgebildeten ferromagnetischen Kurzschlußstücke bei der Aufzeichnung eine außerordentliche Abschirmung der Nebenspuren gegenüber dem vom Aufzeichnungsträger herrührenden Feld, so daß die Nebenspuren praktisch frei von unerwünschten Aufzeichnungen bleiben.
  • Um den durch die Kurzschlußstücke bedingten Nebenschluß gering zu halten und zugleich den Abstand zwischen der den Polstücken zugewendeten Kante der Kurzschlußstücke und diesen zu definieren, hat es sich nach einer weiteren Ausgestaltung des Grundgedankens als vorteilhaft erwiesen, zwischen den Polstücken und den Kurzschlußstücken eine Schicht anzuordnen, die vorzugsweise aus einem diamagnetischen Stoff, also einem Material mit hoher negativer Suszeptibilität, besteht, beispielsweise aus Ag, Bi oder Graphit. Solche Stoffe wirken auch selbst auf das Feld im erwünschten Sinne verformend, wenn sie entsprechend der Erfindung angeordnet sind.
  • Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann ein einziges ferromagnetisches Formstück derart ausgebildet werden, daß es die Kurzschlußstücke bildet. Um die Spuren möglichst eng benachbart anordnen zu können, ist es vorteilhaft, die Kurzschlußstücke in der gleichen Entfernung, vorzugsweise einer kleineren Entfernung als dem Spurkantenabstand anzuordnen, so daß sie bereits im Zwischenraum zwischen benachbarten Spuren beginnen. Es ist daher erforderlich, die Formgebung und Anordnung entsprechend der vorliegenden Erfindung zu wählen, um den durch das Formstück bedingten Nebenschluß zum Aufzeichen bzw. Wiedergabekreis möglichst gering zu halten.
  • In den Abbildungen wird die Erfindung näher erklärt.
  • In Abb.1 sind 1 und 1' die Magnetschenkel, welche die Polstücke 2 und 2' bilden. Diese Polstücke bilden an der Stelle 3 den üblichen Arbeitsspalt des Kopfsystems. 4 ist eine ferromagnetische Brücke zwischen den Schenkeln 1 und 1', die gegebenenfalls unter Zwischenlage eines geeigneten, nicht ferromagnetischen Stoffes bei 5 und 5' den magnetischen Kreis schließt. Die auf den Schenkeln in bekannter Weise angeordnete Wicklung ist mit 6 und 6' bezeichnet.
  • Das ferromagnetische Formstück 7 bildet dem Magnetogrammträger in der Nähe der momentanen Aufzeichnung oder Wiedergabe eng anliegende Kurzschlußstücke 8 und 8'; zwischen diesem Formstück und den Polstücken befinden sich beispielsweise diamagnetische Zwischenschichten 9, 10 und 9', 10'. Bei der in der Abbildung beispielhaft dargestellten Ausführung beträgt die Dicke dieser Zwischenschicht 9 und 10 je 0,05 mm; als Material ist Silber benutzt. Die Dicke der Formstücke 7 und damit die Breite der dem Magnetogrammträger anliegenden Kurzschlußstücke 8 und 8' beträgt beispielsweise 0,5 mm (vgl. Abb.1 a). Die Breite der Polstücke 2, 2' und damit die der aufgezeichneten Spur ist in diesem Beispiel zu 0,35 mm gewählt.
  • Wie sich aus dieser beispielhaften Ausführung ergibt, besteht die Erfindung demnach aus einem Magnetkopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von benachbarten magnetischen Spuren, vorzugsweise zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von engbenachbarten Spuren mit an der Außenfläche der Polstücke 2, 2' mit solcher Ausbildung und Breite in Trägerlaufrichtung angeordneten und im Betrieb am Magnetogrammträger anliegenden Kurzschlußstücken 8, 8' eines ferromagnetischen Formstückes 7, das unter Bildung geringsten magnetischen Nebenschlusses für den magnetischen Kreis mit den Schenkeln 1, 1' das Nutzfeld beim Aufsprechen durch Abschirmung auf die aufzusprechende Spur ausschließlich oder weitgehend beschränkt, beim Abtasten aber das Feld der neben der abzutastenden Spur liegenden Spuren kurzgeschlossen ist.
  • Im folgenden werden weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen beschrieben.
  • Sowohl die Spaltfüllung als auch die Zwischenschichten 8 und 10 können nach einem der bekannten Verfahren aufgebracht oder in Form einer Folie benutzt werden. Jedenfalls muß dafür gesorgt werden, daß die Polstücke 2, 2' die Diamagnetika und das ferromagnetische Formstück 7 einen mechanisch festen, in sich unveränderlichen Körper bilden, da jede Veränderung der örtlichen Lage der einzelnen Komponenten zueinander und zum Magnetogrammträger die magnetischen Eigenschaften des Systems verändern würde. Es hat sich daher als zweckmäßig erwiesen, die in Abb.1 dargestellte Form für das Formstück 7 zu wählen und mit der Zwischenschicht 9, 10 vorzugsweise in einer Lehre vermittels eines würmeaushärtbaren Klebestoffes zu verbinden. Besteht 9, 10 aus einer Folie, so wird diese zweckmäßig nach dem gleichen Verfahren definiert und unveränderlich mit den Polstücken 2, 2' bzw. den Schenkeln 1, 1' verbunden.
  • Abb. 2 zeigt die Wirkung der erfindungsgemäßen Anordnung. In Abb. 2 a gibt 1 den Verlauf der Magnetisierung einer Spur im idealisierten Fall; 22 gibt den Verlauf des Pegels, den man erhält, wenn man ein Magnetogramm nach 21 mit einem Kopf abtastet, dessen Polbreite gleich der Spurbreite ist und den man quer zur Fortbewegungsrichtung verschiebt, wobei es sich um ein Gedankenexperiment handelt. Abb. 2 gibt die Meßergebnisse an tatsächlichen Magnetogrammen. Der Magnetogrammträger ist in der gemessenen Spur mit 120 Hz besprochen. 23 gibt den Pegel, den man bei einer Messung analog der bei 22 in Abb. 2 a zugrunde gelegten erzielt, wenn man einen üblichen Kopf benutzt. 25 stellt das Ergebnis der gleichartigen Messung dar, wenn man einen Magnetkopf entsprechend der Erfindung benutzt. Aufzeichnung und Abtastung sind jeweils mit dem gleichen Kopf ausgeführt.
  • Reduziert man die in Abb. 2b dargestellten Meßergebnisse bezüglich der Breite des Abtastsystems entsprechend der Abhängigkeit von Kurve 21 und 22 aus Abb. 2 a und berücksichtigt man, daß der Aufsprech- und der Wiedergabevorgang grundsätzlich nicht auf die Spurbreite beschränkt bleiben, so ergibt sich als tatsächliches Abbild der Magnetisierung des Trägers in der Spur und deren Umgebung für einen üblichen Kopf die Kurve 24 und für einen solchen nach der vorliegenden Erfindung 26 in Abb. 2b und schließlich die Kurven 27 und 28 in Abb. 2c. Diese Kurven sind zugleich ein Abbild der Abtastempfindlichkeit der beiden untersuchten Kopfkonstruktionen in Abhängigkeit von der Entfernung von der Mittel linie der Polstücke quer zur Magnetogrammträgerfortbewegungsrichtung.
  • Wie Abb. 2 c zeigt, gelingt es vermittels der erfinderischen Anordnung tatsächlich, das Magnetogramm jenseits der geometrischen Spurbreite steil zum Abklingen zu bringen und die Abtastempfindlichkeit quer zur Fortbewegungsrichtung des Trägers schnell jenseits der Polstückbreite abnehmen zu lassen.
  • Abb. 3 zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung, wobei 11 ein Kunststoff-Formteil ist, der das magnetische System, das sich an die sichtbaren Polstücke 2, 2' mit dem Kurzschlußstück 7 anschließt, umgibt und seinerseits von Abschirmhüllen üblicher Art umgeben ist, die mit 12 und 12' bezeichnet sind. 13 und 13' sind die beiden Abschlußkontaktstifte, die nach einem weiteren Ausgestaltungsgedanken in an sich bekannter Weise als Präzisionssteckerstifte ausgeführt sind, die geometrisch genau bezüglich ihrer Entfernung von der Ebene, in der der Magnetogrammträger mit den Polstücken 2, 2' Berührung hat, definiert in der Kunststoffmasse 11 verankert sind.
  • Der Kunststoff-Formkörper 11 trägt des weiteren drei oder mehr Nasen 14, 14' und 14", deren Abschlußflächen genau zur Spaltebene senkrecht stehen und vorzugsweise eine gegenüber beispielsweise einer der Polstückkanten definierte Höhe aufweisen. Hierdurch wird im Verein mit den Anschluß-Präzisionsstiften 13 und 13' erreicht, daß die Magnetköpfe leicht ausgewechselt werden können und in der Regel keiner Justierung bedürfen.
  • Die genaue Bearbeitung der Abschlußflächen der Nasen 14, 14' und 14" wird dadurch erzielt, daß der fertige Magnetkopf in einer Lehre aufgenommen wird, wobei die Kopfspitze, also das Bauteil aus Polstücken und ferromagnetischem Formstück 7, sowie eine Passung 15 (Abb. 3 a) als Aufnahme dienen. In dieser Lehre wird die Abschlußfläche der Nasen auf Höhe und senkrecht geschliffen.
  • Wie bereits ausgeführt, ist es erforderlich, daß die Kurzschlußstücke 8, 8' in Spaltnähe dem Magnetogrammträger vollkommen anliegen. Nach einer weiteren Ausgestaltung werden Polstücke 2, 2' und Kurzschlußstücke 8 und 8' sowie die Zwischenschichten 9, 10 gemeinsam geschliffen, daß die am Magnetogrammträger anliegende Fläche des Magnetkopfes 18 eben und so ausgebildet ist, daß sie sich genau an den Träger anschmiegt, also mit der gleichen Krümmung versehen ist wie dieser.
  • Um den magnetischen Nebenschluß möglichst gering zu halten, soll nach einer weiteren Ausgestaltung das Formstück? derart ausgebildet werden, daß seine Längsflächen 16, 16' gegen den Aufzeichnungsträger zu zugespitzt sind, wobei die Entfernung seiner den Polstückseitenflächen gegenüberstehenden Innenflachen mit der Höhe über der Magnetogrammträgerebene stark zunimmt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetkopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von benachbarten magnetischen Spuren, vorzugsweise zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von engbenachbarten Spuren, gekennzeichnet durch an der Außenfläche der Polstücke (2, 2') mit solcher Ausbildung und Breite in Trägerlaufrichtung angeordnete und im Betrieb am Magnetogrammträger anliegende Kurzschlußstücke (8, 8') eines ferromagnetischen Formstückes (7), daß unter Bildung geringsten magnetischen Nebenschlusses für den magnetischen Kreis mit den Schenkeln (1,1') das Nutzfeld beim Aufsprechen durch Abschirmung auf die aufzusprechende Spur ausschließlich oder weitgehend beschränkt, beim Abtasten aber das Feld der neben der abzutastenden Spur liegenden Spuren kurzgeschlossen ist.
  2. 2. Magnetkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch diamagnetische Schichten (10, 10') aus einem Material mit hoher negativer Suszeptibilität.
  3. 3. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (7) Längsflächen (16, 16') aufweist, die gegen den Aufzeichnungsträger zu zugespitzt sind.
  4. 4. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querflächen (17) des Formstückes (7), um ein Kurzschließen der vom Magnetkopf bestrichenen Spur zu vermeiden, kürzer sind als die Längsflächen, vorzugsweise um etwa 2 mm.
  5. 5. Magnetkopf nach Anspruch 1; -dadurch gekennzeichnet, daß die nicht durch Zuspitzung verminderte Materialstärke des Formstückes 7 von der Spurbreite abhängig ist; sie ist vorzugsweise gleich dieser Breite oder einem Vielfachen davon.
  6. 6. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Magnetogrammträger anliegende Fläche des Magnetkopfes (18) eben und so ausgebildet ist, daß sie genau am Träger anliegt, also mit der gleichen Krümmung versehen ist wie dieser.
  7. 7. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußstücke (8, 8') oder diese und die Zwischenlagen (10, 10') dem Magnetogrammträger mit einer Fläche anliegen, die größer als die anliegende Fläche der Polstücke (2, 2'), vorzugsweise doppelt bis fünfmal so groß ist. B.
  8. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke (2, 2'), die Schichten (10, 10') und das ferromagnetische Formstück (7) einen mechanisch festen, in sich mechanisch und magnetisch unveränderlichen Körper bilden.
  9. 9. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke (2, 2'), Schichten (10, 10') und Formstücke (7) in bekannter Weise vermittels eines wärme- oder zeitaushärtenden Klebstoffes in einer die Bauteile definiert zueinander orientierenden Lehre miteinander verbunden werden.
  10. 10. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (1, 1'), die Schichten (10, l.0') und das Formstück (7) in bekannter Weise von einem Isolierkörper, vorzugsweise aus Polystyrol oder einem Polyamid od. dgl. umgeben wird, der sie in genau definierter geometrischer Form umschließt.
  11. 11. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum leichten Auswechseln ohne Justieren und zum Verbinden des Magnetsystems mit der elektrischen Schaltung eines magnetischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes in an sich bekannter Weise Präzisions- Steckerstifte dienen, die geometrisch genau definiert im Isolierkörper verankert sind.
  12. 12. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (11) die Abschirmung (12) durchsetzende Nasen (14, 14' und 14 ") besitzt, deren Abschlußflächen genau senkrecht zur Richtung des Arbeitsspaltes, und in bestimmter, definierter Höhe in bezug auf diesen Spalt geschliffen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 588 105, 759 260, 893 385; britische Patentschriften Nr. 721755, 699 885; USA: Patentschrift Nr. 689 274; Journal of the SMPTE, vol. 61, S. 390 bis 394; Hennig: »Dauermaagnettechnik«, München, 1952, S.9.
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