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DE1290845B - Elektrische Raumschutzanlage - Google Patents

Elektrische Raumschutzanlage

Info

Publication number
DE1290845B
DE1290845B DE1967S0112152 DES0112152A DE1290845B DE 1290845 B DE1290845 B DE 1290845B DE 1967S0112152 DE1967S0112152 DE 1967S0112152 DE S0112152 A DES0112152 A DE S0112152A DE 1290845 B DE1290845 B DE 1290845B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
amplifier
capacitor
auxiliary
measuring electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967S0112152
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Peer
Thilo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1967S0112152 priority Critical patent/DE1290845B/de
Priority to CH1440668A priority patent/CH483071A/de
Publication of DE1290845B publication Critical patent/DE1290845B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • G08B13/26Electrical actuation by proximity of an intruder causing variation in capacitance or inductance of a circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Raumschutzanlage, deren teils an einen Wechselspannungsgenerator und teils an einen Auswerter angeschlossene Meßelektroden bei Kapazitätsänderungen infolge Eindringens eines Störers mit Hilfe einer Hilfswechselspannung und eines z. B. aus einem Kondensator und einem Widerstand bestehenden Differenziergliedes einen Alarmgeber steuern.
  • Moderne Raumschutzanlagen nutzen die bei Eindringen eines Störers in den zu schützenden Raum auftretenden Kapazitätsänderungen zwischen den Meßelektroden aus, um damit einen Alarmgeber zu betätigen. Normalerweise reagieren aber derartige Alarmeinrichtungen nicht nur auf einen eindringenden Störer, sondern auch unter anderem auf Temperatureinflüsse; so spricht z. B. ein Kapazitätsrelais mit einem auf einem Kennlinienknick arbeitenden Oszillator in Gestalt eines Transistors auf jede noch so langsam erfolgende Änderung der Meßkapazität an. Der Kollektor des Transistors ist dabei einerseits mit einer geerdeten Batterie verbunden und andererseits über den Abstimmungskondensator an das ebenfalls geerdete Anzeigerelais und die Oszillatorspule geschaltet. Letztere ist mit ihrem anderen Ende an die Basis des Transistors und an die Meßelektrode angeschlossen, während ein Abgriff dieser Oszillatorspule an den Emitter geführt wird. Solche Fehlalarme durch langsame Kapazitätsänderungen verhindert man im allgemeinen durch ein zwischen den Meßelektroden und dem Alarmgeber vorgesehenes Differenzierglied, weil dann nur noch rasche Zustandsänderungen, also solche mit einem ausreichend großen Differentialquotienten, den Alarmgeber zum Ansprechen bringen. Als Schalter für den Alarmgeber verwendet man wegen ihrer geringen Störanfälligkeit gern Transistoren, inderen über einen Eingangsübertrager angepaßten Eingangskreis bereits ein nichtlinearer Widerstand als durch den Differenzierimpuls steuerbarer Wechselstromschalter für eine an den Eingang der Transistoren anlegbare Hilfsspannung verwendet wurde.
  • Damit diese Empfangsschaltung jede Zustandsänderung an den Meßelektroden zu erfassen vermag, ist dem Differenzierkondensator ein Verbrauchswiderstand nachzuschalten und außerdem durch Richtleiter sicherzustellen, daß die bei Zustandsänderungen möglichen positiven und negativen Potentiale am Differenzierkondensator Alarm auszulösen vermögen. Der Schwellwert dieses nichtlinearen Widerstandes, der als durch den Diffe- ; renzierimpuls steuerbarer Wechselstromschalter verwendet wurde, und die außerdem erforderlichen Richtleiter, mit denen die durch Zustandsänderungen möglichen, unterschiedlichen Potentiale auswertbar wurden, erfordern eine ziemlich hohe Differenzierschwelle von etwa 0,5 Volt, so daß bei einem Differenzierbereich von maximal 10 Volt nur ein Differenzierverhältnis von 1:20 verblieb. Aufgabe der Erfindung ist es, durch eine wesentlich niedrigere Differenzierschwelle bei gleichbleibendem Differenzierbereich von etwa 10 Volt ein Differenzierverhältnis von etwa 1 :1000 zu schaffen, um bereits kleine Zustandsänderungen mit normalen Bauteilen, vor allem einem handelsüblichen Differenzierkondensator, erfassen zu können.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einer elektrischen Raumschutzanlage, deren teils an einen Wechselspannungsgenerator und teils an einen Auswerter angeschlossene Meßelektroden bei Kapazitätsänderungen infolge Eindringens eines Störers mit Hilfe einer Hilfswechselspannung und eines z. B. aus einem Kondensator und einem Widerstand bestehenden Differenziergliedes einen Alarmgeber steuern, dadurch erreicht, daß ein die Hilfswechselspannung verstärkender Wechselspannungsverstärker den Verbraucherwiderstand des Differenziergliedes bildet, wobei der Arbeitspunkt des Wechselspannungsverstärkers so gewählt ist, daß eine auf einer Kapazitätsänderung der Meßelektroden beruhende Differenzierspannung den Wechselspannungsverstärker voll auszusteuern oder zu sperren und damit für Wechselspannung undurchlässig zu machen vermag.
  • Wegen der geringen Differenzierschwelle des Auswerters ist nur wenig Leistung erforderlich, und deshalb kann die gesamte Raumschutzanlage aus Trockenbatterien gespeist werden, so daß eine besondere Stromversorgungseinrichtung entfällt. Weiterhin vermag der Wechselspannungsverstärker seinen Arbeitspunkt ohne manuellen Abgleich an unterschiedliche Schutzkapazitäten automatisch anzupassen und Temperaturänderungen ohne Alarm auszuregeln, und die Differenzierschwelle ist für negative und positive Zustandsänderungen etwa gleich, so daß der sonst für Raumschutzanlagen erforderliche technische Aufwand hier sehr gering ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Wechselspannungsverstärker aus mehreren Transistorverstärkerstufen bestehen, die untereinander durch der Größenordnung des Differenzierkonden-Bators entsprechende Kondensatoren verkoppelt sind.
  • Die einzelnen Stufen verstärken so nicht nur die Wechselspannung, sondern auch den Differenzierimpuls, so daß damit der Differenzierbereich bei gleichbleibender Differenzierschwelle entsprechend vergrößert werden kann. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Hilfswechselspannung zum Steuern des Alarmgebers von dem die Meßelektroden mit Prüfspannung beaufschlagenden Wechselspannungsgenerator abgreifbar sein. Damit wird eine weitere Stabilisierung der Anlage insofern erreicht, als Änderungen der Spannung am Wechselstromgenerator gleichzeitig über die Meßelektroden und unmittelbar an den Wechselspannungsverstärker gegeben werden und sich so gegenseitig aufheben. Es ist auch vorteilhaft, wenn der Arbeitspunkt der Transistorverstärkerstufen durch einen in den Kollektorkreis und einen zwischen den Kollektor und die Basis geschalteten Widerstand selbstregelnd stabilisierbar ist, weil damit thermische Instabilitäten der Transistoren weitgehend kompensiert werden können.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus einem durch zwei Schaltungen dargestellten Ausführungsbeispiel. Es zeigt F i g. 1 den schematischen Aufbau einer Raumschutzanlage im Blockschaltbild und F i g. 2 die durch ihre Bauteile, nämlich Widerstände, Kondensatoren und Transistoren, realisierte Raumschutzanlage.
  • Vom Sender S wird gemäß F i g. 1 eine Prüfspannung bestimmter Frequenz an die Sendeelektrode SE und von dieser durch kapazitive Kopplung über die Empfangselektroden EE an das Filter F gegeben. Letzteres ist auf die Sendefrequenz abgestimmt und soll von anderen Sendern herrührende Störfrequenzen unterdrücken.
  • Die Empfangselektroden EE können Teile einer Brückenschaltung bilden. Es kann aber auch eine einzige Empfangselektrode EE vorgesehen sein. Im ersteren Fall gelangt im Ruhezustand keine Spannung an den Richtleiter Gr, während er im letzteren Fall ständig eine Ruhespannung an das Differenzierglied Di gibt. In beiden Fällen überträgt das Differenzierglied Di jedoch normalerweise keine Spannung über den Verstärker V an das Alarmrelais A. Sein Kontakt bleibt also geöffnet und der Wecker W ausgeschaltet. Ändert sich dagegen die Kapazität zwischen den Sende- und Empfangselektroden SE, EE, so wird diese Änderung vom Differenzierglied Di über den Verstärker V an das Alarmrelais A gegeben. Es schließt seinen Kontakt a und gibt damit durch den Wecker W Alarm.
  • In F i g. 2 bildet der Transistor T 1 mit dem Übertrager ü l, dem Kondensator C1- und den Widerständen R 1 bis R 3 den Sender in Meißnerscher Rückkopplungsschaltung. An den Anschluß 1 kann also die Sendeelektrode SE angeschlossen werden. Diese Hochfrequenz wird von zwei Empfangselektroden EE1 und EE:, die an die Anschlüsse 2 und 3 anzuschließen sind, empfangen und an die durch den Übertrager Ü2 und den Kondensator C2 gebildete Brückenschaltung gegeben, die, gleichzeitig als Filter ausgebildet, Störfrequenzen ausmerzt. Im Ruhezustand steht also am Ausgang des Übertragers fit keine Hochfrequenzspannung an. Außerdem wird über den Spannungsteiler R 5, R 6 eine Wechselspannung vom Transistor T1 über den Kondensator C4 den Transistoren T2, T 3 zugeführt. Die Arbeitspunkte dieser Transistoren T2, T 3 sind durch die Widerstände R 7, R 8 bzw. R 10, R 11 etwa auf die Mitte der Betriebsspannung eingestellt. Eine an den Eingang des Transistors T2 gelegte Wechselspannung wird demnach voll verstärkt. An den Ausgang des Transistors T 2 ist der Transistor T 3 über einen Schutzwiderstand R 9 und einen Kondensator C 5 angekoppelt, der etwa die gleiche Größe wie der Differenzierkondensator C4 aufweist, also auch den Differenzierimpuls zu übertragen vermag. Die am Ausgang des Transistors T3 anstehende verstärkte Wechselspannung vorn Transistor T1 wird über den Kondensator C6 abgegriffen und der Verstärkerschaltung aus den Transistoren T4, T 5 zugeführt. Die Diode D 2 leitet dabei die für den Transistor T 4 unwirksame Halbwelle der verstärkten Wechselspannung ab. Der Transistor T4 ist somit ständig leitend und sperrt im Ruhezustand den Transistor T5. Ein an Stelle des Widerstandes R 13 geschaltetes Alarmrelais A wird also nicht erregt.
  • Wird nun die aus den Elektroden SE, EEl und EE, gebildete Brückenschaltung z. B. durch Eindringen eines Störers verstimmt, so lädt diese Brückenspannung den Speicherkondensator C3 über die Diode D 1 auf, und der Widerstand R 4 entlädt ihn anschließend wieder. Diese Spannungsänderung gelangt über den Differenzierkondensator C4 ebenfalls an die Basis des Transistors T2 und verschiebt seinen Arbeitspunkt. Der Transistor T2 oder zumindest der Transistor T3, da an letzterem, wie bereits erwähnt, dieser Differenzierimpuls verstärkt ankommt, wird entweder voll durchgesteuert oder voll gesperrt, und damit unterbleibt die Verstärkung der am Transistor T 1 abgegriffenen Hilfsspannung. Der Transistor T4 sperrt, und damit kann der Kondensator C 7 über den Widerstand R 12 aufgeladen werden und den Transistor T5 durchsteuern. Dieser bringt ein an Stelle des Widerstandes R 13 vorgesehenes Alarmrelais A zum Ansprechen, das mit seinem Kontakt a den Wecker W einschaltet und so Alarm auslöst.
  • Die vorgenannte Schaltung kann auf einer kleinen Leiterplatte aufgebaut und in einer Unterputzdose untergebracht und mit Trockenbatterien gespeist werden. Sie ist also wenig aufwendig, so daß pro Schutzobjekt viele derartige Anlagen mit kurzen. Meßelektroden vorgesehen werden können. Damit wird die Anlage wenig störanfällig, da diese kurzen Meßelektroden kaum durch Temperaturschwankungen beeinf(ußt werden. Besonders vorteilhaft für die Konstanz der Empfindlichkeit ist weiterhin, wie bereits erwähnt, daß Verstärkungsänderungen der Wechselspannungsverstärker in erster Annäherung nicht eingehen, da sowohl die vom Sender kommende Hilfsspannung als auch die vom Gleichrichter D 1 kommende Auswertespannung, deren Verhältnis die Empfindlichkeit bestimmt, im gleichen Maße verstärkt werden. Weiterhin arbeitet der Ausgangsverstärker im Schaltbetrieb, so daß seine Empfindlichkeit nur von der Basis-Emitter-Schwelle des Transistors T4 abhängt, also auf Maßnahmen zur Stabilisierung der Verstärkung verzichtet werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrische Raumschutzanlage, deren teils an einen Wechselspannungsgenerator und teils an einen Auswerter angeschlossene Meßelektroden bei Kapazitätsänderungen infolge Eindringens eines Störers mit Hilfe einer Hilfswechselspannung und eines z. B. aus einem Kondensator und einem Widerstand bestehenden Differenziergliedes einen Alarmgeber steuern, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein die Hilfswechselspannung verstärkender Wechselspannungsverstärker (T2, T3) den Verbraucherwiderstand des Differenziergliedes bildet, wobei der Arbeitspunkt des Wechselspannungsverstärkers (T2, T3) so gewählt ist, daß eine auf einer Kapazitätsänderung der Meßelektroden (SE, EEl und EE.,) beruhende Differenzierspannung den Wechselspannungsverstärker (T2, T3) voll auszusteuern oder zu sperren und somit für Wechselspannung undurchlässig zu machen vermag.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselspannungsverstärker aus mehreren Transistorverstärkerstufen (T2, T3) besteht, die untereinander durch der Größenordnung des Differenzierkondensators (C 4) entsprechende Kondensatoren (C5) verkoppelt sind.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswechselspannung zum Steuern des Alarmgebers (A, W) von dem die Meßelektroden (SE, EEi und EE.) mit Prüfspannung beaufschlagenden Wechselspannungsgenerator (T1 usw.) abgreifbar ist.
  4. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitspunkte der einzelnen Transistorverstärkerstufen (T2, T3) jeweils durch einen in den Kollektorkreis und einen zwischen den Kollektor und die Basis geschalteten Widerstand (R8, R11; R7, R10) selbstregelnd stabilisiert sind.
DE1967S0112152 1967-09-29 1967-09-29 Elektrische Raumschutzanlage Withdrawn DE1290845B (de)

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