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CH483071A - Elektrische Raumschutzanlage - Google Patents

Elektrische Raumschutzanlage

Info

Publication number
CH483071A
CH483071A CH1440668A CH1440668A CH483071A CH 483071 A CH483071 A CH 483071A CH 1440668 A CH1440668 A CH 1440668A CH 1440668 A CH1440668 A CH 1440668A CH 483071 A CH483071 A CH 483071A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
differentiating
measuring electrodes
amplifier
resistor
Prior art date
Application number
CH1440668A
Other languages
English (en)
Inventor
Peer Dr Thilo
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH483071A publication Critical patent/CH483071A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • G08B13/26Electrical actuation by proximity of an intruder causing variation in capacitance or inductance of a circuit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Elektrische     Raumschutzanlage       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine elektrische       Raumschutzanlage,    deren teils an einen Wechselspan  nungsgenerator und teils an eine Auswerteschaltung an  geschlossene     Messelektroden    bei Kapazitätsänderungen,  die infolge     Eindringens    eines Störers an und zwischen  diesen     Messelektroden    auftreten, über eine differenzie  rende Schaltung einen Alarmgeber steuern.  



  Moderne     Raumschutzanlagen    nützen die bei Ein  dringen     eines    Störers in den zu schützenden Raum auf  tretenden Kapazitätsänderungen zwischen den     Messelek-          troden    aus, um damit einen Alarmgeber zu betätigen.  Normalerweise reagieren aber     derartige    Alarmeinrich  tungen nicht nur auf einen     eindringenden    Störer, son  dern auch u. a. auf Temperatureinflüsse; so spricht  z.

   B.     ein    Kapazitätsrelais mit einem auf einem     Kenn-          linienknick    arbeitenden     Oszillator    in Gestalt eines Tran  sistors auf jede noch so langsam erfolgende Änderung  der     Messkapazität    an. Der     Transistor-Kollektor    ist dabei  einerseits mit einer geerdeten Batterie verbunden und  anderseits über den Abstimmungskondensator an das       ebenfalls    geerdete     Anzeigerelais    und die     Oszillatorspule     geschaltet.

   Letztere ist mit ihrem anderen Ende an die  Basis des Transistors und an die     Messelektrode    ange  schlossen, während ein Abgriff dieser     Oszillatorspule     an den     Transistor-Emitter    geführt wird. Solche Fehl  alarme durch langsame Kapazitätsänderungen verhin  dert man im allgemeinen durch ein zwischen den     Mess-          elektroden    und dem Alarmgeber     vorgeschenes        Diffe-          renzierglied,    weil dann nur     noch    rasche Zustandsände  rungen, also solche mit einem ausreichend grossen Diffe  rentialquotienten, den Alarmgeber zum Ansprechen  bringen.

   Als Schalter für den Alarmgeber verwendet  man wegen ihrer geringen Störanfälligkeit gerne Tran  sistoren, in deren über einen Eingangsübertrager ange  passten Eingangskreis bereits     ein    nichtlinearer Wider  stand als durch den     Differenzierimpuls    steuerbarer       Wechselstromschalter    für eine an den Eingang der  Transistoren     anlegbare    Hilfsspannung verwendet wurde.  



  Damit diese Empfangsschaltung jede Zustandsände  rung an den     Messelektroden    zu erfassen vermag, ist    dem     Differenzierkondensator    ein Verbrauchswiderstand       nachzuschalten    und ausserdem durch Richtleiter sicher  zustellen, dass die bei Zustandsänderungen möglichen  positiven und negativen Potentiale am     Differenzierkon-          densator    Alarm auszulösen vermögen.

   Der Schwellwert  dieses nichtlinearen Widerstandes, der als durch den       Differenzierimpuls    steuerbarer     Wechselstromschalter     verwendet wurde und der ausserdem erforderlichen  Richtleiter, mit denen die durch Zustandsänderungen  möglichen, unterschiedlichen Potentiale     auswertbar    wur  den, erfordern eine ziemlich hohe     Differenzierschwelle     von etwa 0,5 Volt, so dass bei einem     Differenzier-          bereich    von maximal 10 Volt nur ein     Differenzierver-          hältnis    von 1 : 20 verblieb.

   Aufgabe der Erfindung ist es,  durch eine wesentlich niedrigere     Differenzierschwelle     bei gleichbleibendem     Differenzierbereich    von etwa  10 Volt ein     Differenzierverhältnis    von etwa 1 : 1000  zu schaffen, um bereits     kleine    Zustandsänderungen mit  normalen Bauteilen, vor allem einem handelsüblichen       Differenzierkondensator,    erfassen zu können.  



  Erfindungsgemäss wird dies bei einer elektrischen       Raumschutzanlage,    deren teils an einen Wechselspan  nungsgenerator und teils an eine Auswerteschaltung an  geschlossene     Messelektroden    bei Kapazitätsänderungen,  die infolge     Eindringens    eines Störers an und zwischen  diesen     Messelektroden    auftreten, über eine differenzie  rende Schaltung einen Alarmgeber steuern, dadurch  erreicht, dass die Eingangsimpedanz eines eine Hilfs  wechselspannung verstärkenden     Wechselspannungsver-          stärkers    den Verbrauchswiderstand der differenzieren  den Schaltung bildet,

   wobei der Arbeitspunkt des     Wech-          selspannungsverstärkers    so gewählt ist, dass eine aus  einer Kapazitätsänderung an bzw. zwischen den     Mess-          elektroden    abgeleitete     Differenzierspannung    den     Wech-          selspannungsverstärker    voll auszusteuern oder zu sper  ren und somit für die Hilfswechselspannung zu öffnen  bzw. undurchlässig zu machen vermag, was also das  Kriterium für die Alarmgabe bildet.  



  Wegen der geringen, zur Alarmgabe nur erforder  lichen     Differenzierspannung    des     Auswerters    ist nur we-           nig    Leistung erforderlich und deshalb kann die gesamte       Raumschutzanlage    aus Trockenbatterien gespeist wer  den, so dass eine besondere Stromversorgungseinrich  tung entfällt.

   Weiterhin vermag der     Wechselspannungs-          verstärker    seinen Arbeitspunkt ohne manuellen Ab  gleich an unterschiedliche Schutzkapazitäten automa  tisch anzupassen und Temperaturänderungen ohne  Alarm     auszuregeln,    und die     Differenzierschwelle    ist für  negative und positive Zustandsänderungen etwa gleich,  so dass der sonst für     Raumschutzanlagen    erforderliche  technische Aufwand hier sehr gering ist.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der       Wechselspannungsverstärker    aus mehreren Transistor  verstärkerstufen bestehen, die untereinander durch der  Grösse des     Differenzierkondensators    annähernd entspre  chende Kondensatoren verkoppelt sind. Die     einzelnen     Stufen verstärken so nicht nur die Wechselspannung,  sondern auch den     Differenzierimpuls,    so dass damit die  zur Alarmgabe nötige     Differenzierspannung    weiter ver  kleinert und das     Differrenzierverhältnis    bei gleichbleiben  dem     Differenzierbereich    entsprechend vergrössert wer  den kann.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die  Hilfswechselspannung zum Steuern des Alarmgebers von  dem die     Messelektroden    mit Prüfspannung     beaufschla-          aenden        Wechselspannungsgenerator        abgreifbar    sein. Da  mit wird eine weitere Stabilisierung der Anlage insofern  erreicht, als Änderungen der Spannung am Wechsel  stromgenerator gleichzeitig über die     Messelektroden    und  unmittelbar an den     Wechselspannungsverstärker    gege  ben werden und sich so gegenseitig aufheben.

   Es ist  auch vorteilhaft, wenn die Arbeitspunkte der Transistor  verstärkerstufen je durch einen in den     Kollektorkreis    und  einen zwischen den Kollektor und die Basis geschalteten  Widerstand selbstregelnd     stabilisierbar    sind, weil damit  thermische     Instabilitäten    der Transistoren weitgehend  kompensiert werden können.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich  aus einem durch zwei Schaltungen dargestellten Aus  führungsbeispiel. Es zeigen:       Fig.    1 den schematischen     Aufbau    einer     Raumschutz-          Z?:

      im Blockschaltbild und       Fig.    2 die durch ihre Bauteile, nämlich Wider  stände, Kondensatoren und     Transistoren        realisierte          h#aumschutzanlage.    Vom Sender S wird gemäss     Fig.    1  eine Prüfspannung bestimmter Frequenz an die Sende  elektrode SE und von dieser durch     kapazitive    Kopplung  über die Empfangselektroden     EE    an das Filter F ge  geben. Letzteres ist auf die Sendefrequenz abgestimmt  und soll von anderen Sendern herrührende     Störfrequen-          7en    unterdrücken.  



  Die Empfangselektroden     EE    können Teile einer  Brückenschaltung bilden. Es kann aber auch eine ein  zige Empfangselektrode     EE    vorgesehen sein. Im erste  ren Falle gelangt im Ruhezustand keine Spannung an  den Richtleiter     Gr,    während er im letzteren Falle stän  dig eine Ruhespannung an das     Differenzierglied        Di     gibt. In beiden Fällen überträgt das     Differenzierglied        Di     jedoch normalerweise keine Spannung über den Ver  stärker V an das Alarmrelais A.

   Sein Kontakt bleibt  also geöffnet und der Wecker W ausgeschaltet. Ändert  sich dagegen die Kapazität zwischen den Sende- und  Empfangselektroden SE,     EE,    so wird diese Änderung  vom     Differenzierglied        Di    über den Verstärker V an das       Alarmrelais    A gegeben. Es schliesst seinen Kontakt a  und gibt damit durch den Wecker W Alarm.    In     Fig.    2 bildet der Transistor T1 mit dem über  trager     Ü1,    dem Kondensator Cl und den Widerständen       R1    bis R3 den Sender in     Meissnerscher    Rückkopplungs  schaltung. An den Anschluss 1 kann also die Sendeelek  trode SE angeschlossen werden.

   Diese Hochfrequenz  wird von zwei Empfangselektroden     EEl    und     EE_>,    die  an die Anschlüsse 2 und 3 anzuschliessen sind, empfan  gen und an die durch den Übertrager Ü2 und den  Kondensator C2 gebildete Brückenschaltung gegeben,  die, gleichzeitig als Filter ausgebildet, Störfrequenzen  ausmerzt. Im Ruhezustand steht also am Ausgang des  Übertragers Ü2 keine     Hochfrequenzspannung    an. Au  sserdem wird über den Spannungsteiler R5, R6 eine  Hilfswechselspannung vom Transistor T1 über den Kon  densator C4 den Transistoren T2, T3 zugeführt. Die  Arbeitspunkte dieser Transistoren T2, T3 sind durch  die Widerstände R7, R8 bzw.

   R10, R11 etwa auf die  Mitte der Betriebsspannung eingestellt, eine an den  Eingang des Transistors T2 gelegte Wechselspannung  wird demnach voll verstärkt. An den Ausgang des  Transistors T2 ist der Transistor T3 über einen Schutz  widerstand R9 und eine Kondensator C5 angekoppelt,  der etwa die gleiche Grösse wie der     Differenzierkonden-          sator    C4 aufweist, also auch den     Differenzierimpuls    zu  übertragen vermag. Die am Ausgang des Transistors T3  anstehende, verstärkte Wechselspannung vom     Transistor     T1 wird über den Kondensator C6 abgegriffen und der       Verstärkerschaltung    aus den Transistoren T4, T5 zu  geführt.

   Die Diode D2 leitet dabei die für den Tran  sistor T4 unwirksame Halbwelle der verstärkten Wech  selspannung ab. Der Transistor T4 ist somit ständig lei  tend und sperrt im Ruhezustand den Transistor T5. Ein  anstelle des Widerstandes R13 geschaltetes     Alarmrelais     A wird also nicht erregt.  



  Wird nun die aus den Elektroden SE,     EEi    und       EEF    gebildete Brückenschaltung zum Beispiel durch       Eindringen    eines Störers verstimmt, so lädt diese     Brük-          kenspannung    den Speicherkondensator C3 über die  Diode Dl auf und der Widerstand R4 entlädt ihn an  schliessend wieder. Diese Spannungsänderung gelangt  über den     Differenzierkondensator    C4 ebenfalls an die  Basis des Transistors T2 und verschiebt seinen Arbeits  punkt.

   Der Transistor T2 oder zumindest der Transistor  T3, da     an    letzterem, wie bereits erwähnt, dieser     Diffe-          renzierimpuls    verstärkt ankommt, wird entweder voll       durchgesteuert    oder voll gesperrt, und damit unterbleibt  die Verstärkung der am Transistor T1     abgegriffenen     Hilfsspannung. Der Transistor T4 sperrt und damit       kann    der Kondensator C7 über den Widerstand R12  aufgeladen werden und den Transistor T5     durchsteuern.     Dieser bringt     ein    anstelle des Widerstandes R13 vor  gesehenes Alarmrelais A zum Ansprechen, das mit  seinem Kontakt a den Wecker W einschaltet und so  Alarm auslöst.  



  Die vorgenannte Schaltung kann auf einer kleinen  Leiterplatte aufgebaut und     in        einer        Unterputzdose    un  tergebracht und mit Trockenbatterien gespeist werden.  Sie ist also wenig aufwendig, so dass pro Schutzobjekt  viele derartige Anlagen mit kurzen     Messelektroden    vor  gesehen werden können. Damit wird die Anlage wenig  störanfällig, da diese kurzen     Messelektroden    kaum durch  Temperaturschwankungen beeinflusst werden.

   Besonders       vorteilhaft    für die Konstanz der Empfindlichkeit ist  weiterhin, wie bereits erwähnt, dass Verstärkungsände  rungen der     Wechselspannungsverstärker    in erster Annä  herung nicht eingehen, da sowohl die vom Sender kom  mende     Hilfsspannung    als auch die vom Gleichrichter      <B>131</B> kommende     Auswertespannung,    deren Verhältnis die  Empfindlichkeit bestimmt, im gleichen Masse verstärkt  werden. Weiterhin arbeitet der Ausgangsverstärker im  Schaltbetrieb, so dass seine Empfindlichkeit nur von der       Basis-Emitter-Schwelle    des Transistors T4 abhängt, also  auf Massnahmen zur Stabilisierung der Verstärkung ver  zichtet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Raumschutzanlage, deren teils an einen Wechselspannungsgenerator und teils an eine Auswerte schaltung angeschlossene Messelektroden bei Kapazitäts änderungen, die infolge Eindringens eines Störers an und zwischen diesen Messelektroden auftreten, über eine differenzierende Schaltung einen Alarmgeber steuern, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsimpedanz eines eine Hilfswechselspannung verstärkenden Wechsel spannungsverstärkers (T2, T3) den Verbraucherwider stand der differenzierenden Schaltung bildet, wobei der Arbeitspunkt des Wechselspannungsverstärkers (T2, T3) so gewählt ist,
    dass eine aus einer Kapazitätsänderung an bzw. zwischen den Messelektroden (SE, EEl und EEF) abgeleitete Differenzierspannung den Wechselspan nungsverstärker (T2, T3) voll auszusteuern oder zu sperren und somit für die Hilfswechselspannung zu öffnen bzw. undurchlässig zu machen vermag. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die differenzierende Schaltung ein aus einem Kondensator (C4) und einem Widerstand (T2, T3) bestehendes Differenzierglied ist. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wechselspannungsverstärker aus meh reren Transistorverstärkerstufen (T2, T3) besteht, die untereinander durch der Grösse des Differenzierkon- densators (C4) annähernd entsprechende Kondensato ren (C5) verkoppelt sind. 3.
    Anlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswechselspan nung zum Steuern des Alarmgebers (A, W) von dem die Messelektroden (SE, EEl und EE,) mit Prüfspan nung beaufschlagendem Wechselspannungsgenerator (S; T1) abgreifbar entnommen ist. 4.
    Anlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitspunkte der einzelnen Transistorverstärkerstufen (T2, T3) jeweils durch einen in den Kollektorkreis und einen zwischen den Kollektor und die Basis geschalteten Widerstand (R8, R11; R7, R10) selbstregelnd stabilisiert sind.
CH1440668A 1967-09-29 1968-09-26 Elektrische Raumschutzanlage CH483071A (de)

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DE1967S0112152 DE1290845B (de) 1967-09-29 1967-09-29 Elektrische Raumschutzanlage

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CH483071A true CH483071A (de) 1969-12-15

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CH1440668A CH483071A (de) 1967-09-29 1968-09-26 Elektrische Raumschutzanlage

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