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DE1290651B - Langvorschub-Russblaeser - Google Patents

Langvorschub-Russblaeser

Info

Publication number
DE1290651B
DE1290651B DED41572A DED0041572A DE1290651B DE 1290651 B DE1290651 B DE 1290651B DE D41572 A DED41572 A DE D41572A DE D0041572 A DED0041572 A DE D0041572A DE 1290651 B DE1290651 B DE 1290651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sootblower
blower
wall
blowpipe
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED41572A
Other languages
English (en)
Inventor
Clark John Earl
Ehrler Robert Francis
Saltz John Richard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIAMOND POWER SPECIALITY
Diamond Power Specialty Corp
Original Assignee
DIAMOND POWER SPECIALITY
Diamond Power Specialty Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIAMOND POWER SPECIALITY, Diamond Power Specialty Corp filed Critical DIAMOND POWER SPECIALITY
Publication of DE1290651B publication Critical patent/DE1290651B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Langvorschub-Rußbläser mit einem Blasrohr, das mittels eines auf einer außerhalb des Rauchgaszuges angeordneten Schiene laufenden Wagens axial in den Rauchgaszug hineingeschoben und wieder zurückgezogen wird.
  • Langvorschub-Rußbläser können außerhalb der Außenwand des Rauchgaszuges eines Wärmeaustauschers, wie z. B. eines Dampfkessels, etwa in einer solchen Weise angeordnet werden, daß das vordere Ende des Rußbläsers mit einer die Außenwand des Rauchgaszuges durchsetzenden öffnung fluchtet. Hierbei wird das ausfahrbare lanzenförmige Blasrohr in axialer Richtung aus einer zurückgezogenen Stellung außerhalb in eine eingefahrene Stellung innerhalb des Wärmeaustauschers verschoben, um zum Entfernen von Schlackenansammlungen oder anderen Ablagerungen auf der Heizfläche ein unter Druck stehendes Reinigungsmedium, wie z. B. Luft oder Dampf, gegen die aktive Oberfläche des Wärmeaustauschers zu blasen. Diese Bewegung des Blasrohres wird durch eine Verschiebung längs eines das Blasrohr tragenden Gerüstes bewirkt. Rußbläser dieser Art sind-insbesondere zur Reinigung der aktiven Oberfläche eines hängenden überhitzers oder ausgedehnter Zwischenüberhitzerbündel geeignet, wodurch für Dampfkessel hoher Kapazität ein gleichbleibender, hoher thermischer Wirkungsgrad aufrechterhalten werden kann. Im allgemeinen werden eine Vielzahl von Rußbläsern in versetzten Reihen angeordnet, um die zu reinigende Oberfläche des Wärmeaustauschers möglichst vollständig zu erfassen.
  • Bei Dampferzeugungsanlagen größerer Kapazität ist es erforderlich, Bußbläser zu verwenden, deren Blasrohr eine Strecke von etwa 7,5 m, manchmal bis 12 m und mehr durchfährt, um die aktiven Oberflächen der Wärmeaustauscher in den Gaskanälen zur Reinigung zu erreichen. Dies erfordert eine entsprechend große äußere, über die Kesselwand hinausragende Freilänge des Bußbläsers; um dem Bedienungspersonal der Anlage die periodische überwachung und Wartung der einzelnen Teile des Bußbläsers zu ermöglichen, sind außerhalb der Außenwand des Raüchgaszuges Laufstege und Plattformen erforderlich, die der äußeren Freilänge des Bußbläsers entsprechen. Die Errichtung solcher Plattformen bereitet häufig außerordentliche Schwierigkeiten, da vorhandene Rohrsysteme und andere bauliche Einrichtungen und Überwachungsanlagen in der Nähe der Außenwand angeordnet sind und sich mit den Plattformen überschneiden. Auf jeden Fall aber stellt die Errichtung eines außerhalb der Außenwand des Rauchgaszüges gelegenen Stahlgerüstes, das sich entsprechend der Freilänge des Bußbläsers erstreckt und bis zu der obersten Bläserreihe reicht, eine teure Kapitalanlage dar.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bußbläser anzugeben, dessen Wartung nicht mit einem störenden und kostspieligen Gerüstaufbau verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Bußbläser in der zurückgezogenen Stellung des Blasrohres mittels einer Schwenkanordnung um eine zu seiner Längsachse senkrechte Schwenkachse in eine Ruhestellung verschwenkbar ist, in der die Längsachse des Blasrohres parallel zur Außenwand des Rauchgaszuges verläuft.
  • Um den Bußbläser nach der Verschwenkung seines Blasrohres zur Wartung noch besser zugänglich zu machen, empfiehlt es sich in Weiterbildung der Erfindung, den Rußbläser in der verschwenkten Lage, in der das Blasrohr parallel zur Außenwand des Rauchgaszuges verläuft, mittels einer Laufkatze längs einer Schiene senkrecht zur Außenwand des Rauch-(Y verfahrbar zu machen. Eine andere Weiterbildung der Erfindung, die eine besonders platzsparende Lagerung des Rußbläsers in verschwenktem Zustand ermöglicht, besteht darin, daß an der Schwenkanordnung eine Hebevorrichtung angebracht ist, mit der der Rußbläser angehoben und abgesenkt werden kann, und daß eine Führung vorgesehen ist, die einerseits das Blasrohr in Flucht mit einer Reinigungsöffnung in der Außenwand des Rauchgaszuges hält, sobald sich der Rußbläser in seiner oberen Stellung befindet, und andererseits den Rußbläser zur Schwenkung um die Schwenkanordnung und zur Längsverschiebung der Laufkatze entlang der Schiene freigibt, wenn sich der Rußbläser in seiner unteren Stellung befindet.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rußbläsers ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Rußbläser gemäß der Erfindung in Seitenansicht, der an einer Tragkonstruktion hängt und in Betriebsstellung mit einem durch die Außenwand des Rauchgaszuges eines Wärmeaustauschers ragenden Wandgehäuse fluchtet, F i g. 2 einen lotrechten Querschnitt durch den Laufwagen und die Hebevorrichtung für den Bußbläser längs der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 einen lotrechten Querschnitt durch die Mittel zum Ausrichten des Rahmens und des Bußbläsers, um den Bußbläser in der Betriebsstellung in Flucht mit der Wandöffnung zu halten, F i g. 3 A eine Teilansicht einer anders ausgebildeten Halterung zum Anheben und Absenken des Bußbläsers gegenüber dem Gesamtaufbau, F i g. 3 B eine teilweise geschnittene, vergrößerte Seitenansicht des Mechanismus gemäß F i g. 3 A, F i g. 3 C einen Querschnitt durch die Getriebeanlage des Anheb- und Absenkmechanismus gemäß F i g. 3 A längs der Linie 3 C-3 C gemäß F i g. 3 A, F i g. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines weiteren Bußbläsers gemäß der Erfindung, F i g. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer abgewandelten Ausführung des Bußbläsers gemäß F i g. 4, die eine Schwenkbewegung des Bußbläsers in der Vertikalebene zuläßt.
  • In F i g. 1 ist ein Langvorschub-Rußbläser in einer üblichen Ausführungsform, wie sie im Rahmen der Erfindung Anwendung finden kann, dargestellt. Der Bußbläser 10 besteht aus einem langen Träger 12, an dessen unterem Steg ein Laufwagen 14 befestigt ist, der entlang dem Steg von der in F i g.1 dargestellten rückwärtigen Stellung in eine eingefahrene Stellung verschoben werden kann. Der Laufwagen 14 enthält Antriebsmittel, wie z. B. einen Flüssigkeits- oder Elektromotor, die gleichzeitig ein teleskopartig ausgebildetes lanzenförmiges Blasrohr 16 in Längsrichtung nach vorn verschieben, axial verdrehen und dabei außerdem eine unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit durch am vorderen Ende des Blasrohres 16 angebrachte Düsen ausstoßen.
  • Das unter Druck stehende Reinigungsmedium wird über das rückwärtige Ende eines Zuführungsrohres 18 eingespeist, das in dem teleskopartig darauf verschiebbar angeordneten Blasrohr 16 liegt und über eine Zuleitung 20 mit einem fernbedienbaren Ventil 22 verbunden ist, das an der Reinigungsöffnung 24 in der Wand 26 des Wärmeaustauschers angebracht ist. Das vordere Ende des Blasrohres 16 wird sowohl in der zurückgezogenen als auch in der eingeschobenen Stellung und während der Bewegung zwischen diesen beiden Stellungen in einem Befestigungsarm 28 mit einer Rollenführung gehaltert.
  • Die Inbetriebnahme des Bußbläsers 10 kann sowohl von Hand als auch automatisch in einer vorher ausgewählten Phasenfolge vorgenommen werden, um den gewünschten Reinigungszyklus in übereinstimmung mit den speziellen Betriebsbedingungen des Wärmeaustauschers zu bringen.
  • Die Halterung des erfindungsgemäßen Bußbläsers nach den F i g. 1 bis 3 kann außerhalb der Kesselwand 26 auf einem Stahlgerüst aufgebaut sein, das in einem solchen Abstand entlang der Wand 26 verläuft, daß es sich nur über einen Teil der nach außen ragenden Länge des Bußbläsers 10 erstreckt. Das Stahlgerüst besteht aus einer Vielzahl von Balken 30 und senkrechten Stützen 32, die ein festes Traggerüst bilden. Am Traggerüst ist ein Laufsteg oder eine Plattform 34 vorgesehen, die in F i g.1 strichpunktiert eingezeichnet und in der Nähe der Kesselwand 26 angeordnet ist. Der Laufsteg 34 gestattet dem Bedienungs- und Wartungspersonal Zugang zur Anlage und zu den Einzelteilen des Bußbläsers 10.
  • Die Halterung für den Bußbläser besteht aus einem Träger 35, der aus zwei U-Schienen 36 gebildet ist, die mit Abstand parallel nebeneinander angeordnet sind und sich in Längsrichtung über die Plattform 34 hinaus erstrecken. Die U-Schienen 36 sind in ihrem seitlichen Abstand parallel zueinander mit Querverbindern 37 fixiert, die am oberen Steg der U-Schienen 36 gemäß F i g. 1 und 2 befestigt sind.
  • Auf den unteren inneren Stegen der U-Schienen 36 ist eine Laufkatze 40 verschiebbar angeordnet, deren Rollen 42 auf den unteren Stegen der U-Schienen 36 laufen. Eine Winkelschiene 44 bildet eine Sicherung gegen das Abheben der Rollen 42 von den unteren Stegen der U-Schienen 36.
  • Die Laufkatze 40 besteht aus einer Grundplatte 46, an welcher die Rollen 42 mittels Wellen 48 drehbar befestigt sind. Eine Gewindemutter 50 ist auf der oberen Seite der Grundplatte 46 anebracht, in welcher eine Gewindewelle 52 geführt" und relativ zur Laufkatze 40 nach oben und unten geschraubt werden kann. Ein Universalgelenkstück 54 ist drehbar am unteren hervorstehenden Teil der mit einem Schraubgewinde versehenen Welle 52 befestigt und steht außerdem mit einer sich nach unten erstreckenden abgesetzten Welle 56 in drehbarer Verbindung. Die abgesetzte Welle 56 ist außerdem mit einem Flansch 58 versehen, auf dessen Schulter der Laufring eines Axiallagers 60 aufliegt, das in einem auf der Oberseite des Trägers 12 des Bußbläsers 10 gemäß F i g. 2 angebrachten Steg 64 befestigt ist. Die abgesetzte Welle 56 ist drehbar innerhalb des Lagerbockes 62 in Lagerschalen 66 gehaltert.
  • Derjenige Teil der abgesetzten Welle 56, der aus dem Lagerbock 62 nach oben hinausragt, ist mit einem Zahnrad 68 versehen, welches auf der Welle 56 verkeilt oder sonstwie befestigt ist und mit einer Kette 70 im Eingriff steht, die mit ihrem anderen Ende um das Antriebszahnrad 72 verläuft, das auf einem einstellbaren, über eine Platte 76 auf der Oberseite des Trägers 12 des Bußbläsers 10 befestigten Lagerbock 74 läuft. Der Lagerbock 74 ist auf der Platte 76 in Längsrichtung verschiebbar und ermöglicht dadurch das Spannen der Kette 70. In der richtigen Einstellposition wird der Lagerbock 74 von einer Einstellschraube 78 gehalten, welche an der Platte 76 mit ihrem Schaft in einem auf der Seite des Lagerbockes 74 angebrachten Lager geführt ist (s. F i g. 1). Eine Kettenabdeckung 77 erstreckt sich über und um die Kette 70, das angetriebene Zahnrad 68 und das treibende Zahnrad 72, um das Eindringen oder die Ablagerung von irgendwelchen Fremdteilen auf den bewegten Flächen zu vermeiden.
  • Das vorstehende Ende der Welle, auf der das Antriebszahnrad 72 befestigt ist, trägt einen Zapfen 80, an dem ein Schraubenschlüssel oder ein einsetzbarer Antrieb abnehmbar befestigt werden kann, um damit das Antriebsrad und entsprechend das angetriebene Zahnrad 68 in Drehung zu versetzen. Die Drehung des angetriebenen Zahnrades 68 bewirkt eine Verdrehung der Gewindewelle 52 und damit ein Anheben oder Absenken des Bußbläsers relativ zur Tragkonstruktion.
  • Die wahlweise Verdrehung des Antriebszahnrades 72 kann in einfacher Weise von einer auf der Plattform 34 befindlichen Bedienungsperson vorgenommen werden, um damit den Bußbläser 10 von der angehobenen oder Betriebsstellung, wie sie in F i g. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigt ist, in eine abgesenkte, in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung zu bringen, in der der Bußbläser 10 dann um das Universalgelenk 54 in eine seitliche Stellung nahe der Wand 26 des Wärmeaustauschers gebracht werden kann, so daß alle Einzelteile' zur Überwachung und Wartung leicht zugänglich sind. Da das gesamte Gewicht des Bußbläsers 10 von der am Lagerbock 62 befestigten Laufkatze 40 getragen wird, ist es vorteilhaft, den Lagerbock 62 auf dem Träger 12 des Bußbläsers in der Schwerpunktebene des Bußbläsers 10 anzubringen, um ein größeres Kippmoment zu vermeiden und eine beliebige Verschwenkung des Bußbläsers 10 zur leichteren Ausführung der Arbeiten zur Instandhaltung der einzelnen Teile zu ermöglichen.
  • Um den Bußbläser 10 während des Betriebes in Flucht mit der Reinigungsöffnung 24 in der Kesselwand 26 zu halten, sind Führungsmittel am Traggerüst des Bußbläsers vorgesehen, die im Bereich des vorderen und hinteren Endes desselben angreifen und den Bußbläser in der Betriebsstellung festhalten. Die Ausbildung des rückwärtigen Endes des Bußbläsers 10 ist in F i g. 1 und 3 besonders klar zu erkennen. Danach ist als Führung eine U-Schiene 82 auf dem Träger 12 des Bußbläsers 10 befestigt, die mit einer am äußeren Ende der Führungsschiene 35 befestigten und von dieser herabhängenden Führungsstütze 84 zusammenwirkt. Die auf der Oberseite des Trägers 12 befestigte U-Schiene 82 erstreckt sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Bußbläsers 10, und zwar vom äußeren Ende des Trägers 12 bis zu einem Punkt in der Nähe des Lagerbockes 62.
  • Die seitlichen Oberflächen der nach oben stehenden Seitenstege der U-Schiene 82 dienen als Führung. und liegen gegen die Kanten zweier an der Führungsstütze 84 befestigter, nach innen ragender Führungsteile 86 an. Die obere Kante der U-Schiene 82 wird von einer Querverbindung 88 geführt, die zugleich beim Anheben des Bußbläsers, um diesen in Betriebsstellung zu bringen, als Anschlag für die richtige Einstellung dient. Beim Absenken des Rußbläsers 10 gleiten die seitlichen Stege der U-Schiene 82 am Führungsteil 86 nach unten und werden zur Ermöglichung einer freien Schwenkbewegung des Rußbläsers 10 um das Universalgelenk 54 freigegeben.
  • Das vordere Ende des Rußbläsers 10 wird mittels einer an dem vorderen Ende der Führungsschiene 35 befestigten und herabhängenden rohrförmigen Stütze 90 (s. F i g. 1) in der richtigen Ausrichtung zur Kesselwand 26 gehalten. Das untere Ende der rohrförmigen Stütze 90 ist derart ausgebildet, daß es einen auf dem Träger 12 des Rußbläsers befestigten und nach oben stehenden Spurzapfen 92 aufnehmen kann. Außerdem sind das untere Ende der rohrförmigen Stütze 90 und der Spurzapfen 92 mit je einer Bohrung versehen, durch welche ein Befestigungsstift 94 gesteckt werden kann, um den Rußbläser 10 in seiner Betriebsstellung am Traggerüst zu befestigen. Um den Rußbläser 10, sobald der Befestigungsstift 94 entfernt ist, nach rückwärts verschieben zu können, ist am unteren rückwärtigen Ende der Stütze 90 ein Schlitz 96 von genügender Größe vorgesehen.
  • Die Ausführung des Traggerüstes gemäß den F i g. 1 bis 3 ermöglicht es, den Rußbläser 10 aus der angehobenen oder Betriebsstellung, welche ausgezogen dargestellt ist, in eine zur Überwachung und Wartung geeignete Stellung seitlich der Kesselwand 26 und neben bzw. entlang der Plattform 34 zu bringen, Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß der Spurzapfen 92 durch Herausziehen des Befestigungsstiftes 94 gelöst wird. Mit Hilfe eines am Zapfen 80 der Welle 52 des Antriebszahnrades 68 angreifenden Ratschenhebels kann dann der Bußbläser 10 so weit abgesenkt werden, daß ein Spiel zwischen den oberen Kanten der U-Schiene 82 und der Querverbindung 88 der Führungsstütze 84 entsteht. Der ganze Bußbläser 10 wird dann nach rückwärts verschoben, wobei die Laufkatze 40 von einer in F i g. 1 ausgezogen dargestellten Stellung in eine Stellung nach links verschoben wird, die in F i g. 1 strichpunktiert dargestellt ist. Während dieser Verschiebung wird das vordere Ende des Blasrohres 16 aus der Öffnung 24 herausgezogen. Dabei gleitet der Spurzapfen 92 durch den Schlitz 96 am hinteren unteren Ende aus der rohrförmigen Stütze 90 heraus. Die axiale Ausrichtung des Bußbläsers 10 auf die öffnung 24 in der Wand 26 wird während der Verschiebung durch die Wirkung der Führungsteile 86 beibehalten, an der die seitlichen Flächen der Stege der U-Schiene 82 entlanggleiten.
  • Nachdem der Bußbläser 10 so weit zurückgezogen ist, daß das vordere Ende des Blasrohres 16 von der Öffnung 24 in der Wand 26 freikommt, kann durch weiteres Drehen des Antriebszahnrades 72 der Bußbläser 10 aus der in F i g. 1 ausgezogen dargestellten Lage in die strichpunktiert dargestellte Lage abgesenkt werden. Sobald in dieser unteren Lage die U-Schiene 82 und der Spurzapfen 92 auf dem Träger 12 von der Führungsstütze 84 und der rohrförmigen Stütze 90 freikommen, kann der gesamte Bußbläser um das Universalgelenk 54 von Hand verschwenkt und gegen die Kesselwand 26 in eine Stellung über der Plattform 34 verschoben werden. Während der Verschwenkung und der Verschiebung des Bußbläsers in die Überwachungsstellung rollt die Laufkatze 40 auf der Führungsschiene 35 .in die Stellung, die auf der rechten Seite der Laufschiene 35 in F i g. 1 in strichpunktierter Ausführung dargestellt ist. In dieser Position sind alle Einzelteile des Rußbläsers 10 leicht zugänglich und können bequem überwacht und gewartet werden. Nach der überwachung und Wartung kann der Rußbläser 10 in einfacher Weise wieder in die Betriebsstellung zurückgebracht und an die Versorgungsquelle für das unter Druck stehende Reinigungsmedium angeschlossen werden, indem die oben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen werden.
  • Durch die Möglichkeit, den Rußbläser 10 von Hand an dem in F i g. 1 bis 3 dargestellten Traggerüst aus seiner Betriebsstellung in eine überwachungsstellung abzusenken und zu verschwenken, kann eine Behinderung durch Rohrleitungen und andere bauliche Anlagen umgangen werden. In Anlagen, bei denen eine Vielzahl von Langvorschub-Rußbläsern ,in einer horizontalen Reihe nebeneinander angeordnet sind, wird es durch das Absenken des Rußbläsers in die in strichpunktierten Linien in F i g. 1 dargestellte Lage möglich, den Rußbläser in - eine seitliche- Lage neben den nächstliegenden in Betriebsstellung befindlichen Rußbläsern so anzuordnen, daß dadurch eine gegenseitige Behinderung vermieden wird.
  • Eine zweite erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Rußbläsers ist in F i g. 3 A bis 3 C dargestellt; sie kann an Stelle des Zahnradkettenantriebes gemäß F i g. 1 und 2 Verwendung finden. Der in F i g. 3 A bis 3 C dargestellte Mechanismus kann auf dem Träger 12 des Bußbläsers 10 in derselben Weise wie der Kettenzahnradantrieb befestigt werden und wird über ein Schneckengetriebe zur wahlweisen Verdrehung der Spindel 52 der Laufkatze 40 (F i g. 1) von Hand angetrieben, um ein Anheben oder Absenken des Bußbläsers bei seiner Verschiebung in oder aus seiner Betriebsstellung in die Überwachungsstellung vornehmen zu können.
  • Der in den F i g. 3 A bis 3 C dargestellte Heb- und Senkmechanismus besteht aus einem Getriebekasten 160, der auf einer am oberen Quersteg des Trägers 12 im wesentlichen in der Schwerpunktsebene des Bußbläsers befestigten Platte 162 angebracht ist. Der Getriebekasten 160 besteht aus einem Gehäuse 164, in der eine vertikale Welle in einem Wälzlager 168 drehbar gelagert ist. Eine axiale Verschiebung der Welle 166 relativ zum Gehäuse 164 wird durch eine Mutter 170, die auf das untere Ende der Welle aufgeschraubt ist, und einen Sprengring 172 verhindert, der auf dem oberen Ende der Welle axial unverschiebbar gegen das Gehäuse 164 gedrückt wird. Das oberste Ende der Welle 166 ist am Universalgelenk 54 gemäß F i g. 3 A befestigt, um die Spindelwelle 52 in der oben beschriebenen Weise anzutreiben.
  • Eine Welle 176, die longitudinal im Gehäuse 164 gelagert und mit einem Keil 178 auf der Welle befestigt ist, trägt eine Schnecke 174, die im Eingriff mit dem Schneckenrad 180 steht. Das Schneckenrad 180 ist auf der vertikalen Welle 166 mit einem Keil 182 aufgekeilt und überträgt die Drehbewegung der Schnecke 154 auf die Spindelwelle 52.
  • Die Welle 176 und die Schnecke 174 werden durch eine Übertragungswelle 182 in Drehbewegung versetzt. Die Übertragungswelle 182 erstreckt sich entlang dem Träger 12 des Bußbläsers 10 gemäß F i g. 3 A und ist auf diesem drehbar gelagert. Das vordere oder das hintere Ende der übertragungswelle 182 verläuft bis zu einer Stelle in der Nähe des Laufsteges entlang der Wand des Dampfkessels und ist für einen Handantrieb mittels Kurbel leicht zugänglich. Die Übertragungswelle 182 kann aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sein, welche von Einem oder mehreren dazwischenliegenden Stützlagern 184 gehaltert sind. Eine solche Unterteilung empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Rußbläser 10 sehr lang ist.
  • Das Stützlager 184 besteht aus einem aufrecht stehenden Ständer 186, dessen Basisfläche auf dem oberen Flansch des Trägers 12 befestigt ist und dessen oberer Teil einen Lagerbock 188 trägt. Im Lagerbock 188 ist eine Stummelwelle 190 gelagert, welche beiderseits übersteht und deren Enden über Stifte 192 lösbar mit der Übertragungswelle 182 verbunden sind. Die Übertragungswelle 182 ist mit der Welle 176 des Getriebekastens 160 durch einen an der Übertragungswelle 182 vorgesehenen Vierkantzapfen 194 und einen an der Welle 176 angebrachten Steckstutzen 196 verbunden.
  • Das andere Ende der Übertragungswelle 182 ist mit einer Welle 198 des auf einem Ständer 202 gemäß F i g. 3 B befestigten Lagerbockes 200 verbunden. Das äußerste Ende des Schaftes 198 ist mit einem Vierkantzapfen 204 versehen, auf den eine Kurbel aufgesteckt werden kann, um die Übertragungswelle zum Anheben und Absenken des Rußbläsers relativ zum Traggerüst von Hand antreiben zu können.
  • Der Rußbläser 10 wird in seiner Betriebsstellung durch einen Steckstift 206 blockiert, der durch eine Bohrung 208 in der Übertragungswelle 182 gesteckt ist und in eine Bohrung 210 in einem am Ständer 202 des äußeren Stützlagers angebrachten Blockierstück 212 eingreift. Wenn die Übertragungswelle 182 zum Absenken des Rußbläsers 10 gedreht werden soll, damit dieser in die Stellung gebracht werden kann, in der er neben der Kesselwand leicht zu warten ist, wird der Stift 206 herausgezogen und die Übertragungswelle 182 zum Antrieb durch eine am Viereckzapfen 204 angreifende Kurbel freigegeben. Das Absenken und Verschwenken des Rußbläsers 10 aus seiner Betriebsstellung in die Überwachungsstellung erfolgt in derselben Weise wie oben bei dem an Hand der F i g. 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei dem der Antrieb über eine Kettenzahnradübertragung erfolgt.
  • Eine dritte Halterung, die es gestattet, den Bußbläser 10 aus seiner Betriebsstellung in eine neben der Kesselwand 26 a verlaufende Stellung zur Überwachung zu bewegen, ist in den F i g. 4 und 5 dargestellt. Der Bußbläser 10 a ist auf einem entlang der Kesselwand 26 a verlaufenden Träger 12 a befestigt. Die Laufkatze 14 a mit den darin enthaltenen Antriebsmitteln ist längs des Trägers 12a verschiebbar, um das Blasrohr 16 a, das das Einspeisungsrohr 18 a teleskopartig umschließt, in den Kessel einzuführen und herauszuziehen. Auf der Unterseite des Trägers 12 a ist eine Zahnstange 100 befestigt, die mit einem nicht dargestellten Antriebsgetriebe im Eingriff steht, das zum Antrieb des Laufwagens 14 a an diesem befestigt ist.
  • Das rückwärtige Ende der Speiseleitung 18 a ist mit einem Rohrventil 102 verbunden, das in Abhängigkeit von der Bewegung des Laufwagens 14 a aus einer zurückgezogenen Stellung in eine eingefahrene Stellung oder umgekehrt betätigbar ,ist. Eine in strichpunktierten Linien dargestellte Versorgungsleitung 20 a ist mit dem Rohrventil 102 verbunden und führt diesem das unter Druck stehende Reinigungsmedium zu, das über die Speiseleitung 18 a und das Blasrohr 16 a den Busdüsen zugeführt wird. Die in F i g. 4 dargestellte Versorgungsleitung 20 a hat ein Drehgelenk 104, dessen Drehachse derart angeordnet ist, daß sie mit der Drehachse des Traggerüstes für den Rußbläser 10 zusammenfällt. Dadurch kann, wie später gezeigt wird, der Rußbläser 10 und die Versorgungsleitung 20 für den auszublasenden Dampf in einer horizontalen Ebene in eine für die Überwachung und Wartung passende Stellung verschwenkt werden.
  • Ein Tragarm 106 ist am vorderen Ende des Trägers 12 a angebracht und enthält Rollen 108, die das vordere Ende des Blasrohres 16 a während der Dreh-und Gleitbewegung führen. Der Tragarm 106 ist außerdem mit einem Paar nebeneinander angeordneter, nach vorn weisender Vorsprünge 110 versehen, die lösbar mit der Wandgehäusebefestigung verbunden werden können und das Gewicht des vorderen Teils des Rußbläsers 10 aufnehmen. Der rückwärtige Teil des Trägers 12 a ist mit einer daran fest angeordneten Lasche 112 versehen, in welcher ein Schlitz zur lösbaren Befestigung eines Tragbügels 113 vorgesehen ist, auf dem das Gewicht des rückwärtigen Teils des Rußbläsers 10 a ruht und der mit der Reinigungsöffnung 24 a in axialer Flucht gehalten wird.
  • Die Konsole 114 ist, wie in F i g. 4 dargestellt, auf der Außenseite der Wand 26 a des Wärmeaustauschers fest angebracht und axial auf die Reinigungsöffnung 24 a ausgerichtet. Ein mit einem Flansch versehener zylindrischer Ansatz 116 ist ebenfalls auf der Außenseite der Wand 26 a des Wärmeaustauschers in Flucht mit einer die Reinigungsöffnung 24 a begrenzenden Hülse 118 befestigt. Das äußere Ende der Hülse 118 ist von einem Verteilerring 120 umgeben, der in seinem Inneren mit einer kreisförmigen Ausnehmung 122 versehen ist, in die eine Vielzahl von in einem Winkel gegen den Umfang der Hülse 118 angebrachte Düsen 124 münden, durch die unter hohem Druck stehende Luft in die Hülse 118 ausgestoßen wird, um ein Austreten heißer Verbrennungsgase durch die Öffnung 24 a zu der Zeit zu verhindern, in der der Rußbläser 10 sich in einer für die Überwachung und Wartung geeigneten Stellung befindet. Die unter Druck stehende Luft wird der kreisförmigen Ausnehmung 122 des Verteilerringes 120 über eine Leitung 126 zugeführt.
  • Das vordere Ende des Bußbläsers 10 a ist in einer Drehanordnung 128 gehaltert, die aus einem Ring 130 besteht und an gegenüberliegenden Seiten in der vertikalen Ebene an dem äußeren Teil des zylindrischen Ansatzes 116 mittels Lagerzapfen 132 schwenkbar befestigt ist. Ein Verteilerring 134 ist auf dem rückwärtigen Ende des Ringes 130 befestigt und mit einer Käfigdichtung 136 versehen, durch die das Blasrohr 16 a axial verschiebbar hindurchragt. Das vorderste Ende des Blasrohres 16 a reicht durch den Verteilerring 134 etwa bis in die Ebene des Ringes 130 der Drehanordnung 128. Die Vorsprünge 110 am Tragarm 106 sind am Umfang der Käfigdichtung 136 drehbar angebracht (s. F i g. 4) und bilden dadurch ein die Ausrichtung des Blasrohres 16 a auf die Öffnung 24 a erleichterndes Drehgelenk.
  • Der Verteilerring 134 ist mit einer kreisringförmigen Ausnehmung 138 versehen, die mit einer Versorgungsleitung 140 in Verbindung steht und über die Druckluft zur Reinigung in die -Ausnehmung 138 durch eine Vielzahl von. Öffnungen 141 in der Käfigdichtung 136 in eine kreisringförmige Nut 139 im Inneren der Käfigdichtung zugeführt werden kann, um damit das Austreten von heißen Verbrennungsgasen aus dem Inneren des Wärmeaustausehers-zwischen dem Blasrohr 16 a und der Käfigdichtung 136 zu verhindern. Das zur Wand 26 a des- Wärmeaustauschers hinweisende Ende der Käfigdichtung 136 ist, wie in F i g. 4 gezeigt, mit einer Bohrung 142 versehen, die einen größeren Durchmesser aufweist als das Blasrohr 16 a. Dadurch kann ein verhältnismäßig großer Anteil der zur Abdichtung zugeführten Preßluft aus der ringförmigen Nut 139 durch die Bohrung 142 und das Wandgehäuse 24 a in das Innere des Wärmeaustauschers einströmen. Die Versorgungsleitung 140 kann wahlweise mit einer schnell anzuschließenden Kupplung, einem geeigneten Drehgelenk oder über ein flexibles Rohr angeschlossen sein, um ein störungsfreies Verschwenken des Bußbläsers 10 a aus der Betriebsstellung in die winkelig dazu verlaufende Stellung zur Wartung und Überwachung zu ermöglichen.
  • Der stetige Übergang zwischen dem Verteilerring 120 und der Drehanordnung 128 wird durch eine mit Flanschen versehene Hülse 144 hergestellt, die am Verteilerring 120 angebracht ist und gegenüber in einem hülsenartigen, vom Verteilerring der Drehanordnung 128 axial gegen den Kessel weisenden Ansatz 146 endet. Das vordere Ende des hülsenartigen Ansatzes 146 ist derart geformt, daß es ein zwischen dem Ansatz 146 und der Hülse 144- auftretendes Drehmoment während des Verschwenkens des Bußbläsers 10 a aufnehmen kann. Die einander gegenüberliegenden Kanten der Hülse 144 und des Ansatzes 146 sind mit einem beide überlappenden Bund 148 verbunden und nach außen abgedichtet. Der Zugang zum Bund 148 ist durch Ausnehmungen 150 in dem zylindrischen Ansatz 160 an gegenüberliegenden Stellen gegeben, in deren Bereich sich die Klemmflansche 152 des Bundes 148 befinden.
  • Gemäß der in F i g. 4 dargestellten Konstruktion .des ausschwenkbaren Rußbläser-Traggerüstes kann der Bußbläser 10 aus seiner Betriebsstellung, die der Darstellung in F i g. 4 entspricht, in eine für seine Wartung geeignete Stellung durch die Verdrehung der Drehanordnung 128 um die Drehzapfen 132 gebracht werden. Bei dieser Schwenkung des Ruß-. bläsers 10 wird zunächst dem Verteilerring 120 Druckluft zugeführt, die die Anlage abdichtet. Darauf kann die durch die Versorgungsleitung 140 zu dem Verteilerring 134 zur Abdichtung zugeführte Luft unterbrochen und können die Klemmflansche 152 des Bundes 148 und der Bund von dem hülsenartigen Ansatz 146 gelöst werden. Nachdem der Tragbügel 113 aus der Lasche 112 herausgenommen ist, wird das hintere Ende des Bußbläsers 10 a auf einen dafür vorgesehenen Wagen abgelegt und mit dessen Hilfe verschwenkt, so daß der Bußbläser 10 a seitlich neben der Wand 126 des Wärmeaustauschers zu liegen kommt und in dieser Stellung die einzelnen Teile zur Wartung -und Inspektion leicht zugänglich sind. Während der Verschwenkung des Bußbläsers 10 a wird die Versorgungsleitung 20 a, die mit der Quelle des unter Druck stehenden Mediums verbunden ist, um das Drehgelenk 104 verschwenkt. Infolge der an der Käfigdichtung 136 angebrachten Vorsprünge 110 kann der Bußbläser 10 a auch eine geringfügige Kippbewegung ausführen. Um den Bußbläser 10 a in seine Betriebsstellung zurückzubringen, werden die beschriebenen Arbeitsvorgänge in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt. -Eine der zuletzt beschriebenen Schwenkanordnung entsprechende Schwenkanordnung ist in F i g. 5 dargestellt, bei der die Drehachse der Drehzapfen 132 der Drehanordnung 128 in einer horizontalen Ebene angebracht sind, so daß der Bußbläser 10 a aus seiner Betriebsstellung in die Stellung zur Wartung und Überwachung in -einer vertikalen Ebene bis an die Wand 26 a des Wärmeaustauschers verschwenkt werden kann. Ein nicht dargestelltes Drehgelenk ist dazu in: der Versorgungsleitung 20 a angeordnet, dessen Achse horizontal verläuft und im wesentlichen mit der Achse der Drehzapfen 132 fluchtet. Es kann auch eine geeignete, schnell zu lösende Verbindung vorgesehen sein, die während der Verschwenkung und der Wartung des Bußbläsers gelöst wird..

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Langvorschub-Rußbläser mit einem Blasrohr,. das mittels eines auf einer außerhalb -des Rauehgaszuges angeordneten Schiene laufenden Wagens axial in den Rauchgaszug hineingeschoben und wieder zurückgezogen wird, d .a d u r c h gekennzeichnet, daß der Bußbläser (10, 10 a) in der zurückgezogenen Stellung des Blasrohres (16,16 a) mittels einer Schwenkanordnung (54,128) um eine zu seiner Längsachse senkrechte Schwenkachse. in eine Ruhestellung verschwenkbar ist, in der die Längsachse des Blasrohres (16,16 a) parallel zur Außenwand (26, 26 a) des Rauchgaszuges verläuft.
  2. 2. Bußbläser nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in der vexschwenkten Lage, in welcher das Blasrohr parallel zur Außenwand des Rauchgaszuges verläuft, mittels einer Laufkatze (40) längs einer Schiene (35, 36) senkrecht zur Außenwand (26) des Rauchgaszuges verfahrbar ist. .3. Bußbläser nach Anspruch 1 oder 2., dadurch gekennzeichnet, daß. an der Schwenkanordnung (54) eine Hebevorrichtung (50, 52) angebracht: ist, mit der der Bußbläser (10) angehoben und abgesenkt werden kann, und daß eine Führung (82, 84, 86, 90, 92, 94) vorgesehen ist, die einerseits das Blasrohr (16) in Flucht mit einer Reinigungsöffnung (24) in der Außenwand (26) des Rauchgaszuges hält, sobald _sich der . Bußbläser (10) in seiner oberen Stellung befindet, und andererseits den Bußbläser (10) zur Schwenkung um die. Schwenkanordnung (54) und zur. Längsverschiebung der. Laufkatze (40) - entlang der Schiene (35, 36) freigibt, wenn sich der- Rußbläser (10) in seiner unteren Stellung befindet. 4. Bußbläser nach Anspruch 1, dadurch -gekennzeichnet, daß zu der Schwenkanordnung (128) eine in der Außenwand (26 a) des. Rauchgaszuges sitzende Hülse (118), ein an der Außenwand (26 a) des Rauchgaszuges angebrachter, zu der Hülse (118) koaxialer zylindrischer Ansatz (116), ein innerhalb des Ansatzes (116) angeordneter schwenkbarer Ring (130), der mit einer das Blasrohr (16 a) verschiebbar aufnehmenden Bohrung versehen ist, wobei an dem schwenkbaren Ring (130) vorgesehene Dichtungsmittel (134, 136, 138) das Blasrohr (16 a) umgeben und gegen die Hülse (118) abdichten, und ein mit der die Reinigungsöffnung (24 a) bildenden Hülse (118) in Verbindung stehender Bund (148) gehören, der an dem schwenkbaren Ring (130) derart lösbar angebracht ist, daß der Rußbläser (10 a) bei zurückgezogenem Blasrohr (16 a) mit dem innerhalb des schwenkbaren Ringes (130) befindlichen vorderen Teil des Blasrohres (16 a) um die Drehachse (132) des schwenkbaren Ringes (130) verschwenkt werden kann. 5. Rußbläser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Hülse (118) weitere Dichtungsmittel (120, 122, 124) vorgesehen sind, welche die Reinigungsöffnung (24 a) abdichten, sobald sich der schwenkbare Ring (130) und der Rußbläser (10 a) in einer von der Betriebsstellung abweichenden Stellung befinden. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (132) des schwenkbaren Ringes (130) horizontal verläuft. 7. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (132) des schwenkbaren Ringes (130) vertikal verläuft.
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