Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung, Hülse mit den Teilen 11 und 18. Der Teil 11 hat die
insbesondere für Rohrleitungen, bestehend aus einem : Form eines Bügels mit federnden, flachen, Schenkeln
mit seinen Enden um die Rohrleitung bzw. zu einer 12, die an ihren Enden in je einen verjüngt abgesetz-Aufhängeschlaufe
gebogenen Band, das im Mittel- ten Verriegelungsteil 13 übergehen. Die beiden Verstreifen
seiner ganzen Länge eine geprägte Profilie- 5 riegelungsteile weisen auf ihrer äußeren Flachseite
rung aufweist, deren erhabene Teile auf der Band- durch Ausnehmungen 14 gebildete Schnapphaken 15
Vorderseite in die entsprechend vertieften Teile auf auf, die bei 16 abgeschrägt sind. Zwischen den beider
Bandrückseite passen, wobei die an dem tragen- den federnden Schenkeln 12 liegt ein Teil des Fühden
senkrechten Bandteil flach anliegenden Band- rungsraumes 17 für die zusammen zu haltenden Teile
enden mittels eines starren Schiebers in ihrer durch io 1,1' und 10 (F i g. 1) des Aufhängebandes,
die Profilierung verriegelten Lage gehalten sind. Der ebenfalls bügeiförmige andere Teil 18 des
Bei Rohr- oder Kabelschellen ist es bekannt, Ringe Schiebers weist zwei starre Schenkel 19 auf, welche
oder Bügel ringförmiger Klemmorgane so zu teilen, die federnden Schenkel 12 des Schieberteiles 11 zu
daß ihre Teile von entgegengesetzten Seiten auf- fassen vermögen. Der starre Schieberteil 11 weist
geschoben und miteinander verbunden werden kön- 15 zwei längs seiner Schenkel 19 verlaufende Führunnen,
wie es z. B. die deutschen Patentschriften gen 20 für die Aufnahme der Verriegelungsteile 13
679 938 und 921656 zeigen. Eine zweiteilige Klemm- der Schenkel 12 auf. Diese Führungen 20 sind im
schelle für flache Stäbe ist aus der deutschen Patent- Bereiche des Bügelsteges an beiden äußeren Flachschrift
935 873 bekannt. Ungeteilte Verbindungs- Seiten durch Aussparungen 21 geöffnet, wodurch an
muffen für profilierte Bandenden und solche mehr- 20 den Enden der Schenkel 19 Brücken 22 gebildet
teilige Klammem, die nicht seitlich über die Band- sind. Innen weisen die Enden der Schenkel 19 des
enden geschoben werden können, sondern in die die starren Schieberteiles 18 in ihrer Mitte Abschrägun-Bandenden
in Längsrichtung einzuschieben sind, gen 23 auf, die dem Spannen der federnden Versind
aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1716 602 riegelungsschenkel 13 beim Einführen derselben in
sowie aus den USA.- Patentschriften 2 495 667 und 25 die Aussparungen 21 dienen.
3 078 532 bekannt. Der zwischen den beiden Schenkeln 19 liegende
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Führungsraumteil 17 bildet zusammen mit dem Füh-
Einrichtung der eingangs genannten Art so auszubil- rungsraumteil 17 des Schieberteiles 11 einen Füh-
den, daß das Bandschloß leicht auf die Verbindungs- rungsraum zum Zusammenhalten der Teile 1', 1", 10
stelle aufzubringen ist und daß seine Kupplungs- 3o des Trägerbandes 1. Die schmalen Enden des Füh-
elemente von den auf die Verbindungsstelle wirken- rungsraumes 17 halten die Seitenränder der Band-
den Längs- und Querkräften entlastet sind. enden zusammen, so daß deren Prägungen form-
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch er- schlüssig ineinandergreifen.
reicht, daß der Schieber aus zwei U-förmigen seitlich Beim Einschieben der Verriegelungsschenkel 13
auf die einander überlappenden Bandteile aufschieb- 35 des Schieberteiles 11 in die Aussparungen 21 des
baren und deren Seitenränder eng zusammenhalten- Schieberteiles 18 werden diese entgegen der Wirkung
den Teilen besteht, von denen der eine Teil längere ihrer Federkraft gemäß der in F i g. 2 in strichpunkfedernde
Schenkel mit je einem nach außen gerich- tierten Linien eingezeichneten Stellung zusammenteten
Schnapphaken aufweist, während der andere gedrückt, so daß bei Erreichung der Verbindungs-Teil
an jedem ihrer kürzeren Schenkel mit einer 40 stellung gemäß Fig.2 die Haken 15 mit Schnapp-Brücke
versehen ist, die eine Führung zum Ein- wirkung die Brücken 22 hintergreifen,
schieben je eines der längeren Schenkel überbrückt Bei dem so verbundenen* Schieber stehen die ver-
und als Widerlager für je einen der Schnapphaken dickten Enden 13' der Verriegelungsschenkel 13 über
dient. die daneben befindlichen Außenflächen 21' des
Die einfach ausgebildeten Elemente der erfindungs- 45 Schieberteiles 18 vor. Zum Lösen der Verriegelung
gemäßen Einrichtung lassen sich auch an schwer zu- werden die federnden Verriegelungsschenkel 13 an
gänglichen, beengten Orten leicht seitlich auf das ihren vorstehenden Wangen 13' gemäß den Pfeilen a
Trägerband aufschieben; umgekehrt bereitet das in F i g. 2 mit einer Zange erfaßt und bis zum Grunde
Wiederlösen zwecks Entfernung vom Trägerband der Führungen 20 eingedrückt. Dadurch ist die Ver-
keinerlei Schwierigkeiten. 50 riegelung gelöst und die Schieberteile 11 und 18 kön-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der nen auseinander gezogen werden.
Erfindung dargestellt. Es zeigt Dank des zweiteiligen Aufbaus des mit den Teilen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, 11 und 18 von entgegengesetzten Seiten her über die
F i g. 2 einen Schnitt durch den Schieber, Längskanten des Trägerbandes aufsetzbaren Schie-
F i g. 3 und 4 je eine Seitenansicht der voneinander 55 befs sind, wie F i g. 1 zeigt relativ kurze Rohrleitungsgelösten
Schieberteile, teilweise im Schnitt, aufhängungen möglich.
F i g. 5 eine Draufsicht auf den federnden Schie- „
bertdlj Patentansprach:
Fig.6 eine Ansicht in Richtung des PfeilesVI in Aufhängeeinrichtung, insbesondere für Rohr-
Fi g. 5, 60 leitungen, bestehend aus einem mit seinen Enden
F i g. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII in um die Rohrleitung bzw. zu einer Aufhänge-
Fig.5, schlaufe gebogenen Band, das im Mittelstreifen
Fig. 8 den starren Schieberteil in Draufsicht, seiner ganzen Länge eine geprägte Profilierung
F i g. 9 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IX in aufweist, deren erhabene Teile auf der Band-
F i g. 8 und 65 Vorderseite in die entsprechend vertieften Teile
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung des PfeilesX in auf der Bandrückseite passen, wobei die an dem
F i g. 8. tragenden senkrechten Bandteil flach anliegenden
Der Schieber hat die Form einer zweigeteilten Bandenden mittels eines starren Schiebers in
ihrer durch die Profilierung verriegelten Lage gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber aus zwei U-förmigen seitlich auf die einander überlappenden Bandteile (1', 1",
10) aufschiebbaren und deren Seitenränder eng zusammenhaltenden Teilen (11 und 18) besteht,
von denen der eine Teil (11) längere federnde Schenkel (12) mit je einem nach außen gerichteten
Schnapphaken (15) aufweist, während der andere Teil (18) an jedem ihrer kürzeren Schenkel
(19) mit einer Brücke (22) versehen ist, die eine Führang (20) zum Einschieben je eines der
längeren Schenkel (12) überbrückt und als Widerlager für je einen der Schnapphaken dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen