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DE1289973B - Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage

Info

Publication number
DE1289973B
DE1289973B DES65153A DES0065153A DE1289973B DE 1289973 B DE1289973 B DE 1289973B DE S65153 A DES65153 A DE S65153A DE S0065153 A DES0065153 A DE S0065153A DE 1289973 B DE1289973 B DE 1289973B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermostat
flow
switch
switched
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65153A
Other languages
English (en)
Inventor
Klee Gerhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Samson Apparatebau AG
Original Assignee
Samson Apparatebau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Samson Apparatebau AG filed Critical Samson Apparatebau AG
Priority to DES65153A priority Critical patent/DE1289973B/de
Publication of DE1289973B publication Critical patent/DE1289973B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
    • F24D19/1009Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Regeln der Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage, bei der ein in die Vorlaufleitung eingebauter und mindestens ein in Abhängigkeit von der Außen- oder/und der Raumtemperatur stehender mechanischer Vorlauf-Ausdehnungsthermostat ein Stellglied für die Wärmezufuhr steuern.
  • Bei den üblichen Regeleinrichtungen dieser Art steuert ein in die Vorlaufleitung des Heizmediums eingebautes Regelorgan ein die Wärmezufuhr regelndes Stellglied, wie z. B. die Luftklappe einer Kesselfeuerung, ein Mischventil oder bei Ölheizungen den Ölbrenner des Kessel, während mindestens ein unter der Wirkung der Außentemperatur bzw. einer Innenraumtemperatur stehendes Organ die von dem Vorlauftemperaturregelorgan bewirkte Steuerung des Stellgliedes bei fallender Außen- bzw. Innenraumtemperatur im Sinne einer Erhöhung der Vorlauftemperatur und bei steigender Außen- bzw. Innenraumtemperatur im Sinne einer Erniedrigung der Vorlauftemperatur korrigiert. Diese bekannten Regeleinrichtungen arbeiten entweder mit mechanisch wirkenden Ausdehnungsthermostaten, die vorzugsweise mit einer Ausdehnungsflüssigkeit gefüllt sind, oder mit elektrisch wirkenden Temperaturmeßgeräten. Die rein mechanischen Regeleinrichtungen haben zwar den Vorteil eines großen Arbeitsvermögens, dafür aber den Nachteil, daß die Arbeitskörper des Außen-bzw. Raumtemperaturthermostaten und des Vorlaufthermostaten durch Kapillarrohre miteinander verbunden werden itggsen. Solche Kapillarrohre sind einerseits in der .Herstellung teuer und andererseits schwierig zu verlegen @ und auch, wie dies z. B. bei Ausfall des Außenthermostaten notwendig sein kann, oft nur umständlich zu demontieren. Umgekehrt ist bei den auf rein elektrischer Basis arbeitenden Regeleinrichtungen zwar die Verlegung der erforderlichen Leitungen besonders einfach, aber dafür ist das Arbeitsvermögen derselben verhältnismäßig gering, so daß besondere Verstärker vorgesehen werden müssen. Auch sind manche Bauteile der elektrischen Regler in der Herstellung teurer als die mechanischen Bauteile von Ausdehnungsthermostaten.
  • Es ist auch bereits bekannt, mechanische Ausdehnungsthermostaten mit elektrischen Hilfsheizvorrichtungen zu versehen, jedoch dienen diese bekannten Einrichtungen nur dazu, ein sogenanntes Pendeln von Sammelheizungsanlagen bei rasch aufeinanderfolgenden Schwankungen kürzerer Dauer z. B. der Außentemperatur zu vermeiden bzw. in Form von thermischen Rückführungen die Schalthäufigkeit der Regeleinrichtung zu vermindern.
  • Der Erfindung. liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Sammelheizungsanlage den Sollwert eines ersten, den Vorlaufthermostaten enthaltenden Heizungs- oder Kesselregelkreises durch einen zweiten, den Außen- und/oder Raumthermostaten enthaltenden Regelkreis vorgeben zu lassen, wobei die mechanischen Ausdehnungsthermostaten mit Hilfe der an sich bekannten elektrischen Hilfsheizvorrichtungen zum Zwecke der gegenseitigen Beeinflussung gekoppelt werden sollen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung dadurch gelöst, daß der Außenthermostat oder der Raumthermostat eine an sich bekannte Hilfsheizvorrichtung aufweist, die an eine Stromquelle angeschlossen ist und durch einen vom Außenthermostat oder vom Raumthermostat betätigten Schalter eingeschaltet wird, wobei der Schalter gleichzeitig einen an dieselbe Stromquelle angeschlossenen Stromkreis mit einer an sich bekannten Hilfsheizung für den Vorlaufthermostat derart öffnet oder schließt, daß bei eingeschalteter Hilfsheizung des Außenthermostaten die Hilfsheizung des Vorlaufthermostaten ausgeschaltet und umgekehrt bei ausgeschalteter Außenthermostat-Hilfsheizung die Vorlaufthermostat-Hilfsheizung eingeschaltet ist.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung kann die gestellte Aufgabe auch dadurch gelöst werden, daß der Außenthermostat oder der Raumthermostat eine an sich bekannte Hilfsheizung aufweist, die an eine Stromquelle angeschlossen ist und durch einen vom Außenthermostat oder vom Raumthermostat betätigten Schalter eingeschaltet wird, wobei der Schalter einen an dieselbe Stromquelle angeschlossenen Stromkreis mit einer an sich bekannten Hilfsheizung für eine thermisch verstellbare Haltevorrichtung eines Drehpunktes eines doppelarmigen Hebels, der an seinem einen Ende vom Vorlaufthermostat verstellt wird und der mit seinem anderen Ende einen Schalter betätigt, der ein Stellglied steuert, öffnet oder schließt.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die unter der Wirkung der Außentemperaturschwankungen bzw. bei Anordnung eines Raumthermostaten der Raumtemperaturschwankungen stattfindenden mechanischen Regelimpulse des den Außenthermostaten bzw. den Raumthermostaten enthaltenden Regelkreiseg--in -elektrische Regenpulse- umgewandelt, durch elektrische Leitungen auf den den Vorlaufthermostaten enthaltenden Regelkreis übertragen und dort wieder in thermische Regelimpulse umgewandelt werden, welche die Steuerung des die Vorlauftemperatur beeinflussenden Stellgliedes mechanisch beeinflussen. Eine'solche Regeleinrichtung vereinigt die Vorteile der einfachen Verlegung der Übertragungsleitungen von rein elektrisch arbeitenden Regeleinrichtungen mit den Vorteilen des großen Arbeitsvermögens der mit mechanischen Ausdehnungsthermostaten, insbesondere Flüssigkeitsthermostaten arbeitenden Regeleinrichtungen, ohne die jeweiligen Nachteile dieser verschiedenen Regelsysteme aufzuweisen. Dies ist besonders bei größeren Entfernungen zwischen dem Außenthermostaten und dem Vorlaufthermostaten von großem Nutzen.
  • Das Verhältnis von Außentemperaturänderung zu Vorlauftemperaturänderung kann durch Anordnung einstellbarer Widerstände verändert werden, die entweder in den Heizstromkreis des Außenthermostaten oder in den Heizstromkreis des Vorlaufthermostaten eingebaut werden. Diese Widerstände können entweder ständig oder nur zeitweise z. B. in Abhängigkeit von einem Raumthermostaten oder einer Schaltuhr eingeschaltet werden. Ein zusätzlicher, z. B. in einem Wohnzimmer des beheizten Gebäudes angebrachter Raumthermostat gestattet eine Änderung der Vorlauftemperatur durch entsprechende Einwirkung auf einen Heizstromkreis, z. B. durch Betätigung eines in diesen Stromkreis eingebauten Schalters. Mit Hilfe der regelbaren Widerstände kann auch eine Niveauverstellung, d. h. eine Veränderung der absoluten Höhe der Vorlauftemperatur zur Außentemperatur, erreicht werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht. F i g.1 zeigt schematisch eine Vorlauftemperaturregeleinrichtung für Heizungsanlagen mit unmittelbar elektrisch beheiztem Vorlaufthermostaten; F i g. 2 zeigt schematisch eine Ausführungsform der Regeleinrichtung mit einer elektrisch beheizten Haltevorrichtung für den Drehpunkt eines vom Vorlaufthermostaten verstellbaren Hebels, und F i g. 3 und 4 zeigen zwei Temperaturdiagramme. Mit 1 ist die Vorlaufleitung einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten Sammelheizungsanlage bezeichnet. In diese Vorlaufleitung 1 taucht ein mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter Vorlaufthermostat 2, dessen Bewegungen von einer Balgstange 3 über einen doppelarmigen Hebel 4 auf einen Ein- und Ausschalter 5 übertragen werden, welcher ein Stellglied steuert. Der Drehpunkt 6 des doppelarmigen Hebels 4 ist z. B. mittels einer Einstellschraube in vertikaler Richtung verschiebbar, wie durch den Doppelpfeil in F i g.1 angedeutet ist. Durch Verschiebung des Drehpunktes 6 kann eine bestimmte Vorlauftemperatur eingestellt werden, solange die elektrische Hilfsheizung nicht eingeschaltet ist.
  • Der Vorlaufthermostat 2 ist mit einer den Ausdehnungsflüssigkeitsbehälter umgebenden elektrischen Hilfsheizvorrichtung 7 versehen; durch die er zusätzlich beheizt werden kann. Die Heizwicklung der Hilfsheizung 7 wird durch die Leitungen 8, 9 von einer an die Kontakte 10;11 angeschlossenen Stromleitung, z. B. der Netzleitung, gespeist.
  • Ein mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter, der Außen- oder Umgebungstemperatur des zu beheizenden Gebäudes od. dgl. ausgesetzter Thermostat 12, im folgenden kurz Außenthermostat genannt, trägt ebenfalls eine den Ausdehnungsflüssigkeitsbehälter umgebende elektrische Hilfsheizvorrichtung 13, deren Heizwicklung über Leitungen 14,15 an die Stromzuführungskontakte 10,11 anschließbar ist. Durch die Bewegungen der Balgstange 16 des Außenthermostaten 12 wird ein Schalter 17 betätigt, der die Leitung 9 des Stromkreises der Hilfsheizung 7 des Vorlaufthermostaten 2 bzw. die Leitung 15 der Hilfsheizung 13 des Außenthermostaten 12 wechselweise unterbricht oder schließt.
  • In die Leitung 14 der Hilfsheizung 13 des Außenthermostaten 12 ist ferner ein verstellbarer Widerstand 18 eingebaut, während in die Leitung 9 der Hilfsheizung 7 des Vorlaufthermostaten 2 ein verstellbarer Widerstand 19 eingebaut ist. Der Widerstand 19 kann durch eine Umgehungsleitung 20 überbrückt werden, in die ein Schalter 21 eingebaut ist. Der Schalter 21 wird von der Balgstange 22 eines mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Raumthermostaten 23 betätigt, der z. B. in einem Wohnraum des Gebäudes angebracht wird, in welchem das genaue Einhalten einer bestimmten Temperatur von besonderer Bedeutung ist oder dessen Temperatur für die gesamte Gebäudeheizung maßgebend sein soll. Der Raumthermostat 23 kann durch Verstellung seines Auflagers 24 in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles eingestellt werden.
  • Der selbständige Regelkreis des Außenthermostaten 12 mit der Hilfsheizung 13 und dem Schalter 17 hält die Temperatur der Ausdehnungsflüssigkeit des Außenthermostaten 12 annähernd konstant. Bei Schwankungen der Außentemperatur wird der Schalter 17 von dem Balg des Außenthermostaten 12 ein-oder ausgeschaltet. Je mehr Wärme infolge niedriger Außentemperatur oder ungünstiger Windverhältnisse nach außen abgegeben wird, um so größer ist das Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit, d. h., bei tiefen Außentemperaturen ist die Hilfsheizung 13 des Außenthermostaten 12 länger in den Stromkreis eingeschaltet als die Hilfsheizung 7 des Vorlaufthermostaten 2, während bei hohen Außentemperaturen die Hilfsheizung 7 länger eingeschaltet sein wird als die Hilfsheizung 13. Durch den Widerstand 18 kann die Einschaltdauer der Hilfsheizung 13 verändert werden, weil ein Vorwiderstand im Stromkreis 14, 15 der Hilfsheizung 13 die abgegebene Wärmemenge pro Zeiteinheit herabsetzt. Ebenso wird bei Einschaltung des Vorwiderstandes 18 infolge der Wechselschaltung der Hilfsheizungen 7 und 13 bei konstanter Außentemperatur die von der Hilfsheizung 7 abgegebene Wärme pro Zeiteinheit herabgesetzt. Eine entsprechende Wirkung kann durch den Vorwiderstand 19 in der Leitung 9 der Hilfs-, heizung 7 erreicht werden, jedoch mit dem Unterschied, daß bei Einschalten des Widerstandes 18 die niedrigste Vorlauftemperatur konstant gehalten wird, wobei sich der Schalter 17 dauernd auf dem linksseitigen Kontakt befindet, während die Vorlauftemperatur mit fallender Außentemperatur propor-. tional heraufgesetzt wird. Dagegen wird beim Einschalten des Widerstandes 19 die maximale Vorlauftemperatur konstant gehalten, wobei sich der Schalter 17 dauernd auf dem rechtsseitigen Kontakt befindet, während die Vorlauftemperatur bei steigender Außentemperatur langsamer abfällt als ohne Einschaltung des Widerstandes:19.
  • Die in F i g. 3 und 4 dargestellten Temperaturdiagramme veranschaulichen die beiden vorstehend beschriebenen Möglichkeiten. Auf der Abszisse ist die Außentemperatur tA und auf der Ordinate die Vorlauftemperatur t,, aufgetragen. In F i g. 3 ist mit A die Temperaturkurve bei eingeschaltetem Widerstand 18 und mit B bei abgeschaltetem Widerstand 18 bezeichnet. In F i g. 4 ist entsprechend mit C die Temperaturkurve bei eingeschaltetem Widerstand 1.9 und mit D bei abgeschaltetem Widerstand 19 bezeichnet. Durch zeitweilige überbrückung des Widerstandes 19 z. B. durch den Schalter 21 des Raumthermostaten 23 kann der Vorlauftemperaturregler jede beliebige Temperatur zwischen den Kurven C und D des Diagramms gemäß F i g. 4 einstellen. In gleicher Weise kann auch der Widerstand 18 überbrückt werden. Der Winkel der Geraden A und B bzw. C und D in den Temperaturdiagrammen nach F i g. 3 und 4 kann durch Änderung der Widerstände 18 bzw. 19 verändert werden. Dadurch wird der Wirkungsbereich des Raumthermostaten 23 entsprechend vergrößert bzw. verkleinert.
  • Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird der Stellgliedschalter 5 ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g.1 von dem in die Vorlaufleitung 1 eingebauten Vorlaufthermostaten 2 über die Balgstange 3 und den doppelarmigen Hebel 4 betätigt. Die vertikale Verschiebung des Hebeldrehpunktes 6 geschieht hier aber durch eine thermisch verstellbare Haltevorrichtung, die aus einem Ausdehnungsthermostaten 25 besteht, dessen Balgstange 26 den Drehpunkt 6 trägt. Der Flüssigkeitsbehälter dieser Vorrichtung ist mit einer elektrischen Hilfsheizung 27 versehen. Ferner kann die ganze Haltevorrichtung 25, 26 mittels ihrer verstellbaren Auflage 28 zusätzlich mechanisch vertikal, z. B. mit Hilfe einer Einstellschraube od. dgl., verstellt werden, wie durch den eingezeichneten Doppelpfeil in F i g. 2 angedeutet ist.
  • Die Hilfsheizung 27 der Haltevorrichtung 25, 26 ist, ähnlich wie die Hilfsheizung 7 nach F i g.1, durch Leitungen 8, 9 an die Kontakte 10, 11 der Netzleitung anschließbar. In die Leitung 9 ist ein Schalter 17' eingebaut, der wie bei der ersten Ausführungsform von der Balgstange 16 eines Außenthermostaten 12 betätigt wird. Die Hilfsheizung 13 des Außenthermostaten 12 ist durch die Leitung 14 direkt an die Netzklemme 10 und durch die Leitung 15 über den Schalter 17' an die Netzklemme 11 angeschlossen. Der Schalter 17' ist außerdem durch eine Umgehungsleitung 29 überbrückt, in der ein veränderlicher Widerstand 30 liegt.
  • Bei. dieser Ausführungsform ist der Stromkreis der Hilfsheizung 13 des Außenthermostaten 12 mit dem Stromkreis der Hilfsheizung 27 der Haltevorrichtung 25, 26 parallel geschaltet, d. h. beide Hilfsheizungen werden von denselben Kontakten gleichzeitig mit Strom versorgt. Je tiefer die Außentemperaturen sind, desto länger bleibt der Schalter 17' geschlossen, und desto länger wird die Hilfsheizung 13 mit Strom gespeist. Ebenso lange wird der Hilfsheizung 27 der Haltevorrichtung 25, 26 Strom zugeführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Drehpunkt 6 des Hebels 4 mit sinkender Außentemperatur nach oben wandert. Infolgedessen wird bei sinkender Außentemperatur eine höhere Vorlauftemperatur herbeigeführt. Eine allgemeine Verschiebung des Niveaus der Vorlauftemperatur kann durch eine vertikale, mechanische Verschiebung der Haltevorrichtung 25, 26 ermöglicht werden. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach F i g.1 können auch hier in die Stromkreise der Hilfsheizungen 13 bzw. 27 einstellbare Vorwiderstände eingebaut werden. Ferner kann man auch hier einen zusätzlichen Regelthermostaten entsprechend dem Raumthermostaten 23 der F i g.1 anordnen. Die dadurch erzielbaren Wirkungen entsprechen denjenigen, welche oben an Hand der F i g. 1 erläutert wurden.
  • Mit Hilfe der an Hand der F i g.1 beschriebenen Widerstände 10 und 11 kann das Verhältnis von Vorlauftemperaturänderung. zu Außentemperaturänderung variiert werden. Ebenso ist mit dem in F i g. 2 angegebenen Widerstand 30 eine Änderung dieses Verhältnisses möglich. Infolge der Anordnung des Widerstandes 30 in der Umgehungsleitung 29 wird die Hilfsheizung 27 der Haltevorrichtung 25, 26 auch bei geöffnetem Schalter 17' mit Strom versorgt, natürlich nur in verringertem Maße. Wenn der Schalter 17' dagegen geschlossen ist, wird der Widerstand 30 überbrückt, so daß die Hilfsheizung 27 die volle Netzspannung erhält und somit eine größere Wärmemenge pro Zeiteinheit abgibt. Wird zusätzlich entsprechend F i g.1 ein weiterer Widerstand 19 in den Heizstromkreis der Hilfsheizung 27 eingebaut, so erhält die Hilfsheizung 27 beim Einschalten des Schalters 17' nicht die volle Spannung, sondern nur die der Parallelschaltung der beiden Widerstände entsprechende Spannung. Schließlich kann das Temperaturniveau dadurch verändert werden, daß neben der Hilfsheizung 27 eine zusätzliche, völlig unabhängige Hilfsheizung mit Strom versorgt wird.
  • Um den unterschiedlichen Wärmebedarf der zu beheizenden Räume während des Tages und während der Nacht zu berücksichtigen, kann bei jeder Ausführungsform ein weiterer Widerstand vorgesehen werden, durch dessen Zu- bzw. Abschaltung eine Senkung der Vorlauftemperatur während der Nachtzeit erreicht werden kann. Die Betätigung dieses Schalters kann z. B. durch eine Schaltuhr automatisch zu bestimmten, einstellbaren Zeiten erfolgen.
  • Im übrigen beschränkt sich die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele, sondern sie umfaßt alle Varianten im Rahmen des wesentlichen Erfindungsgedankens. Wenn auch vorzugsweise mit Ausdehungsflüssigkeit arbeitende Thermostaten verwendet werden, so können gegebenenfalls aber auch sonstige mechanische Ausdehnungsthermostaten, wie z. B. solche mit Gasfüllung oder Bimetall-Thermostaten, für die Zwecke der Erfindung benutzt werden. Der Außenthermostat kann ebenso wie ein sonstiger Regelthermostat, z. B ein Raumthermostat, an beliebiger, geeigneter Stelle angeordnet werden, wobei man dank der elektrischen Übertragung von Kapillarrohren unabhängig ist. So ist es gegebenenfalls zweckmäßig, den Außenthermostaten 12 in einem leicht ortsveränderlichen Gehäuse unterzubringen, wodurch man auf Grund der Modellgesetze ein gutes Bild von den Wärmeverlusten des Gebäudes erhalten kann. Es ist klar, daß dabei zu berücksichtigen ist, daß diese Wärmeverluste nicht allein von der Außentemperatur, sondern auch von den Windverhältnissen und ähnlichen Umständen abhängig sind.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Regeln der Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage, bei der ein in die Vorlaufleitung eingebauter und mindestens ein in Abhängigkeit von der Außenoder/und der Raumtemperatur stehender mechanischer Vorlauf-Ausdehnungsthermostat ein Stellglied für die Wärmezufuhr steuern, d a d u r e h g e k e n n n z e i c h n et, daß der Außenthermostat (12) oder der Raumthermostat eine an sich bekannte Hilfsheizvorrichtung (13) aufweist, die an eine Stromquelle (10,11) angeschlossen ist und durch einen vom Außenthermostat (12) oder vom Raumthermostat betätigten Schalter (17) eingeschaltet wird, wobei der Schalter (17) gleichzeitig einen an dieselbe Stromquelle (10,11) angeschlossenen Stromkreis mit einer an sich bekannten Hilfsheizung (7) für den Vorlaufthermostaten (2) derart öffnet oder schließt, daß bei eingeschalteter Hilfsheizung (13) des Außenthermostaten die Hilfsheizung (7) des Vorlaufthermostaten ausgeschaltet und umgekehrt bei ausgeschalteter Außenthermostat-Hilfsheizung (13) die Vorlaufthermostat-Hilfsheizung (7) eingeschaltet ist.
  2. 2. Einrichtung zum selbsttätigen Regeln der Vorlauftemperatur einer Sammelheizungsanlage, bei der ein in die Vorlaufleitung eingebauter und mindestens ein in Abhängigkeit von der Außenoder/und der Raumtemperatur stehender mechanischer Vorlauf-Ausdehnungsthermostat ein Stellglied für die Wärmezufuhr steuern, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenthermostat (12) oder der Raumthermostat eine an sich bekannte Hilfsheizung (13) aufweist, die an eine Stromquelle (10,11) angeschlossen ist und durch einen vom Außenthermostat (12) oder vom Raumthermostat betätigten Schalter (17') eingeschaltet wird, wobei der Schalter (17') einen an dieselbe Stromquelle (10,11) angeschlossenen Stromkreis mit einer an sich bekannten Hilfsheizung (27) für eine thermisch verstellbare Haltevorrichtung (25, 26) eines Drehpunktes (6) eines doppelarmigen Hebels (4), der an seinem einen Ende vom Vorlaufthermostat (2) verstellt wird und der mit seinem anderen Ende einen Schalter (5) betätigt, der ein Stellglied steuert, öffnet oder schließt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (6) des doppelarmigen Hebels (4) zur Sollwerteinstellung verschiebbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Leitung (9) des Stromkreises (8, 9) liegender Widerstand (19) durch eine Leitung (20) überbrückbar ist, in die ein von einem Raumthermostaten (23) betätigter Schalter (21) eingebaut ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (18) in die zur Hilfsheizung (13) des Außenthermostaten (12) führende Leitung (14) eingebaut ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (17') durch eine Leitung (29) überbrückt ist, in der ein regelbarer Widerstand (30) liegt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2714511C2 (de) * 1977-04-01 1981-05-27 Danfoss A/S, 6430 Nordborg Vorrichtung zur Regelung der Vorlauftemperatur in einer Sammelheizungsanlage

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DE914184C (de) * 1952-07-17 1954-06-28 Ludwig Pischetsrieder Dipl Ing Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Raumtemperatur bei Sammelheizungsanlagen
DE946016C (de) * 1941-03-29 1956-07-19 Aeg Temperatur-Regler

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