DE1289940B - Vorrichtung zum Einfuehren von Faeden in die Nadeln einer einzylindrigen, insbesondere mehrsystemigen, lediglich im Rundlauf arbeitenden Rundstrickmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren von Faeden in die Nadeln einer einzylindrigen, insbesondere mehrsystemigen, lediglich im Rundlauf arbeitenden RundstrickmaschineInfo
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- D04B15/58—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Faden-
zum Einführen von Fäden in die Nadeln einer ein- führerbrücke für eine mehrsystemige, z. B. achtzylindrigen,
insbesondere mehrsystemigen, lediglich systemige Rundstrickmaschine, im Rundlauf arbeitenden Rundstrickmaschine für die F i g. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Ebene
Strumpfherstellung, die aus einer Fadenführerbrücke 5 2-2 der F i g. 1,
besteht, in deren Ausschnitt die einzelnen Faden- F i g. 3 eine Einzelheit »A« nach der F i g. 2,
führer für Grund- und Verstärkungsfäden einlegbar F i g. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der
sind. Fadenführerbrücke im Bereich eines Stricksystems,
Bei einer bekannten, mehrsystemigen Großrund- von der Nadelzylindermitte aus gesehen, im Augenstrickmaschine
sind Fadenleitbleche für jedes Strick- io blick, wo sämtliche Fadenführer eine untätige Stelsystem
bekanntgeworden, welche Einschnitte in radi- lung einnehmen und die freien Enden zweier nicht
aler Richtung aufweisen. Durch diesen Einschnitt arbeitender Fäden durch ein pneumatisches Absaugwird
von einem einzigen Fadenführer ein Faden ein- gerät außerhalb der Nadeln gehalten werden, und
geführt. Diese bekannte Vorrichtung hat den Nach- F i g. 5 dieselbe Ansicht wie in F i g. 4, jedoch mit
teil, daß sie eine Beschädigung, das ist ein Verbiegen 15 dem Unterschied, daß zwei Fadenführer eine tätige
der fliegenden Nadelzungen bei Fadenbruch während Stellung einnehmen, in der die zugehörigen Fäden
ihrer Vorbeibewegung entlang der inneren Wand ein- gemeinsam in die Nadeln eingeführt werden,
zelner Fadenleitbleche auf einer mehrsystemigen, Um die Zungennadeln 1, die in Richtung S des aus
rasch umlaufenden Strumpfrundstrickmaschine von der F i g. 2 ersichtlichen Pfeiles im Kreise umlaufen
kleinem Nadelzylinderdurchmesser nicht ausschließt. 20 und lotrecht in einem nicht dargestellten Nadelzylin-Außerdem
gewähren die einzelnen Fadenführer- der beweglich sind, ist die Fadenführerbrücke angebrücken
in jedem Stricksystem kein verläßliches und ordnet. Letztere besteht aus einem Fadeneinfühgenaues
Einlegen der aus mehreren nebeneinander rungskranz3 (Fig. 1) und einem Ring4, der mit
angeordneten Fadenführern auslaufenden Fäden an Hilfe von Längsschlitzen 5 und Schrauben am nicht
eine Stelle der kreisförmigen Nadelbahn. 25 sichtbaren Fadenführerrahmen einstellbar befestigt
Die angeführten Nachteile schließen die Verwen- ist. Der Fadeneinführungskranz 3 ist im Bereich eines
dung und Anordnung einzelner Fadenführerbrücken jeden Stricksystems (z. B. I bis VIII) und einer zugevon
verhältnismäßig großer Breite um den kleinen hörigen Fadenführergruppe (z. B. 6 bis 11) des
Nadelzylinderdurchmesser einer mehrsystemigen, Stricksystems I (Fig. 4) mit einem Schlitz oder Einz.
B. achtsystemigen, rasch umlaufenden Rundstrick- 30 schnitt 12 versehen, welcher unter einem spitzen
maschine zur Erzeugung feinmaschiger Damen- Winkel <x in Richtung der umlaufenden Nadeln 1
strümpfe aus. Auch ist die Verwendung mehrerer (F i g. 2) verläuft. Beide Wände 13, 14 jedes Ein-Fadenführer
zum Einlegen verschiedener Fäden, schnittes 12 (F i g. 3, 4) laufen in dessen oberen Teil
z. B. bei Verstärkungen, nicht möglich. in zwei Schrägflächen 15, 16 aus, die den Einschnitt
Bekannt ist es, Nadelzungenbeschädigungen durch 35 erweitern. Die Enden beider Wände 13, 14 sind mit
Einrichtungen zum Schließen des Ausschnittes der Abrundungen 17, 18 versehen, welche entweder eine
Fadenführerbrücke (des Zungenringes) zu vermei- in der Längsachse des Fadeneinführungskranzes 3
den, und zwar bei Rundstrickmaschinen, welche im liegende EbeneR (Fig. 3) berühren oder gegenüber
Pendelgang arbeiten. Diese Maßnahme ist im Hin- letzterer seitlich versetzt sind. Die abgerundeten Aufblick
auf die Geschwindigkeit der Rundstrick- 40 laufflächen der Wände 13 bis 16 dienen zum stömaschine
erforderlich. rungsfreien Gleiten der Fäden (z. 19, 20) tätiger
Aufgabe der Erfindung ist, mit einfachen Mitteln Fadenführer 6, 11 in die Nadelhaken (Fig. 5). Die
ein verläßliches und genaues Einführen mehrerer freien Enden 20 a, 21a der nicht arbeitenden Fäden
Fäden aus zugehörigen Fadenführern jedes Strick- 20, 21 werden in der untätigen Lage der zugehörigen
systems einer mehrsystemigen, rasch umlaufenden 45 Fadenführer von einem pneumatischen Fadenabsaug-Strumpfrundstrickmaschine,
die lediglich im Rund- gerät 22 gehalten, wobei die Fäden 20, 21 auf der lauf arbeitet, an einer Stelle der kreisförmigen Nadel- einen Schrägfläche 16 aufliegen (F i g. 4). Die innere
bahn zu erreichen. Wand des Fadeneinführungskranzes 3 ist zwischen
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- zwei benachbarten Stricksystemen, z. B. VIII-I
löst, daß die Fadenführerbrücke im Bereich eines 50 (Fig. 1), mit einer Ausnehmung23 für die ungejeden
Stricksystems und einer zugehörigen Faden- störte Schwenkbewegung freier Nadelzungen 2 verführergruppe
mit einem Schlitz oder Einschnitt ver- sehen.
sehen ist, der unter einem spitzen Winkel in Richtung Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
des einseitigen Nadelumlaufes verläuft. Durch Einlegen, das ist Senken zweier Fadenführer,
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung der 55 z. B. 6 und 11 des Stricksystems I aus der Ruhestel-Vorrichtung
verkleinert sich gleichfalls der verbaute lung (F i g. 4) in die Arbeitsstellung (F i g. 5), gleiten
Kreisausschnitt in jedem Stricksystem der Maschine die zugehörigen Fäden 19, 20 von der Schrägfläche
um ein Wesentliches. Auch kommt es im Falle eines 15, 16 in den Einschnitt 12 des Fadeneinführungs-Fadenbruches
nicht zur Beschädigung der Nadel- kranzes 3 ab. Durch letzteren werden sie verläßlich
zungen, die entlang der inneren Wand einzelner 60 in die Nadelhaken eingeführt, welche in Richtung S
Fadenführerbrücken vorbeilaufen. im Kreise umlaufen, und durch ihre Abwärtsbewe-
Vorteilhaft besteht die Fadenführerbrücke aus gung verstrickt. Auf dieselbe Weise werden sämtliche
einem Fadeneinführungskranz, der die umlaufenden Fäden aller übrigen Fadenführer 7 bis 10 in die
Nadeln umgibt. Dabei laufen beide Wände im oberen Nadeln eingeführt und wieder ausgelegt. Ein genaues
Teil jedes Einschnittes in zwei Schrägflächen aus, 65 Einführen und Einlegen der Fäden, z.B. 19, 20,
die den Einschnitt erweitern. gegenüber den Nadeln 1 im zugehörigen Strick-
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausfüh- system I, sowie aller anderen Fäden in den zugerungsbeispiel
der Erfindung. Dabei zeigt hörigen Stricksystemen II bis VIII kann durch Ver-
drehen des Fadeneinführungskranzes 3 und dessen Ringes 4 um die Längsachse des nicht dargestellten
Fadenführerrahmens erzielt werden.
Beim Druchreißen irgendeines Fadens werden die fliegenden Nadelzungen 2 der im Kreis umlaufenden
Nadeln 1 durch die Einschnitte 12 nicht beschädigt, weil die in der Ebene R liegenden Abrundungen 17,
18 beider Wände 13, 14 ein vollkommenes Öffnen der Nadelzungen 2 verhindern (F i g. 3). Jede teilweise
geöffnete oder ausgeschwenkte Nadelzunge 2 wird während der kreisförmigen Nadelbewegung in
Richtung S des Pfeiles (F i g. 2) durch die schräg verlaufende Wand 13 des Einschnittes 12 wieder geschlossen.
Beim Auslegen, das ist Anheben zweier Fadenführer, z. B. 9 und 11 des Stricksystemes I aus der
Arbeitsstellung in die Ruhestellung (F i g. 4), gleiten die zugehörigen Fäden 20, 21 aus dem Einschnitt 12
entlang der Schrägfläche 16, auf welcher sie sich abstützen, wobei ihre freien Enden 20«, 21a infolge
Einwirkung des Saugluftstromes in das Fadenabsauggerät 22 gelangen, und die Fäden 20, 21 gespannt
bleiben.
Die Vorrichtung ist jedoch nicht nur auf Strumpfrundstrickmaschinen
anwendbar, sondern sie kann auch für Rundstrickmaschinen zur Erzeugung anderer Ware, wie z. B. von Längen für Bekleidungsstücke
oder von Unterware, verwendet werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Einführen von Fäden in die Nadeln einer einzylindrigen, insbesondere
30 mehrsystemigen, lediglich im Rundlauf arbeitenden Rundstrickmaschine für die Strumpfherstellung,
die aus einer Fadenführerbrücke besteht, in deren Ausschnitt die einzelnen Fadenführer für Grund-
und Verstärkungsfaden einlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerbrücke
im Bereich eines jeden Stricksystems (I bis VIII) und einer zugehörigen Faden führergruppe (6 bis 11) mit einem Schlitz oder
Einschnitt (12) versehen ist, der unter einem spitzen Winkel (α) in Richtung des einseitigen
Nadelumlaufes verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerbrücke aus
einem einstellbaren Fadeneinführungskranz (3) besteht, welcher die umlaufenden Nadeln (1) umgibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Wände (13, 14)
jedes Einschnittes (12) in dessen oberen Teil in zwei Schrägflächen (15, 16) auslaufen, die den
Einschnitt erweitern.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden beider Wände (13,
14) jedes Einschnittes (12) mit Abrundungen (17, 18) versehen sind, welche entweder eine durch
die Längsachse des Fadeneinführungskranzes (3) gehende Radialebene (R) berühren.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrundungen (17, 18)
gegenüber der Radialebene (R) sich übergreifend seitlich versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS334963 | 1963-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1289940B true DE1289940B (de) | 1969-02-27 |
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| DE1964E0027109 Pending DE1289940B (de) | 1963-06-11 | 1964-05-27 | Vorrichtung zum Einfuehren von Faeden in die Nadeln einer einzylindrigen, insbesondere mehrsystemigen, lediglich im Rundlauf arbeitenden Rundstrickmaschine |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE1289940B (de) |
| GB (1) | GB1019160A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1268216A (en) * | 1969-04-23 | 1972-03-22 | Bentley Eng Co Ltd | An improved means for guarding needle latches of circular knitting machines |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1191740A (en) * | 1912-03-26 | 1916-07-18 | Scott & Williams Inc | Knitting-machine. |
| US2473975A (en) * | 1948-01-17 | 1949-06-21 | Hemphill Co | Gap closer |
| FR1340280A (fr) * | 1962-09-04 | 1963-10-18 | Lebocey & Cie Georges | Dispositif changeur de fils pour métier à tricoter, ainsi que les métiers à tricoter pourvus de ce dispositif, ou dispositif similaire |
-
1963
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-
1964
- 1964-05-27 DE DE1964E0027109 patent/DE1289940B/de active Pending
- 1964-06-09 GB GB2377664A patent/GB1019160A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1191740A (en) * | 1912-03-26 | 1916-07-18 | Scott & Williams Inc | Knitting-machine. |
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| FR1340280A (fr) * | 1962-09-04 | 1963-10-18 | Lebocey & Cie Georges | Dispositif changeur de fils pour métier à tricoter, ainsi que les métiers à tricoter pourvus de ce dispositif, ou dispositif similaire |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1019160A (en) | 1966-02-02 |
| AT241665B (de) | 1965-08-10 |
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