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DE1220549B - Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfaeden zusammengesetzten Teilfaeden bestehenden Spinnfadens - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfaeden zusammengesetzten Teilfaeden bestehenden Spinnfadens

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Publication number
DE1220549B
DE1220549B DEA35350A DEA0035350A DE1220549B DE 1220549 B DE1220549 B DE 1220549B DE A35350 A DEA35350 A DE A35350A DE A0035350 A DEA0035350 A DE A0035350A DE 1220549 B DE1220549 B DE 1220549B
Authority
DE
Germany
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partial
threads
thread
guide member
strand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35350A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Heuvelmans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerresheimer Glas AG
Original Assignee
Gerresheimer Glas AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerresheimer Glas AG filed Critical Gerresheimer Glas AG
Priority to DEA35350A priority Critical patent/DE1220549B/de
Priority to CH892061A priority patent/CH389151A/fr
Priority to NL267899A priority patent/NL130867C/xx
Priority to US130689A priority patent/US3231167A/en
Publication of DE1220549B publication Critical patent/DE1220549B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/18Separating or spreading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H57/00Guides for filamentary materials; Supports therefor
    • B65H57/16Guides for filamentary materials; Supports therefor formed to maintain a plurality of filaments in spaced relation
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D11/00Other features of manufacture
    • D01D11/02Opening bundles to space the threads or filaments from one another
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/08Melt spinning methods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • B65H2701/313Synthetic polymer threads
    • B65H2701/3132Synthetic polymer threads extruded from spinnerets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfäden zusammengesetzten Teilfäden bestehenden Spinnfadens Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfäden, die eine Benetzungseinrichtung passieren, an der sie mit einem Oberflächen benetzenden Mittel versehen werden, zusammengesetzten Teilfäden bestehenden Spinnfadens (Mehrfachfadens).
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Problem besteht in folgendem. Bei der Herstellung von transparenten Kunststoffteilen, die mit Glasfasern verstärkt sind, hat sich gezeigt, daß die bisher für diesen Zweck verwendeten Glasseidenmatten nicht immer den an sie gestellten Anforderungen genügten, da das Faserbild bei Verwendung der üblicherweise für die Herstellung der Glasseidenmatten verwendeten relativ dicken Spinnfäden störend in Erscheinung tritt. Es wäre grundsätzlich möglich, diesen störenden Effekt zu verringern, indem man zur Herstellung der Glasseidenmatten Spinnfäden aus Elementarfäden mit geringerem Durchmesser verwendete, als sie für textile Zwecke hergestellt werden. Solche Spinnfäden wären jedoch für die Herstellung von Matten unwirtschaftlich, da zu ihrer Erzeugung andere Düsen mit einem weit geringeren Ausbringen verwendet werden müßten, ihr Gestehungspreis daher zu hoch wäre und solche dünnen Fäden für die Weiterverarbeitung sehr empfindlich sind. Es wäre ferner möglich, Spinnfäden zu verwenden, die weniger Elementarfäden bei gleichem Durchmesser aufweisen. Die Herstellung solcher Spinnfäden könnte durch Verwendung von Düsen mit geringerer Lochzahl erfolgen. Die Herstellung von Matten aus Spinnfäden mit geringerer Elementarfadenzahl wäre jedoch sehr unwirtschaftlich, da entweder entsprechend mehr Spinnkuchen, ein entsprechend großes Spulengatter und eine entsprechend größere Anzahl von Fadenführungsorganen erforderlich wären und somit mehr Raum und Bedienungspersonal beansprucht werden müßte oder Zwischenstufen zum Zusammenfassen der Spinnfäden geringeren Durchmessers zu stärkeren Spinnfäden eingeschaltet werden müßten, was ebenfalls zu einer Erhöhung des Gestehungspreises führen würde.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde ein aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus mit Schlichte versehenen Elementarfäden zusammengesetzten Teilfäden bestehender Spinnfaden entwickelt. Wird dieser Spinnfaden geschnitten, so zerfällt er in die einzelnen Teilfäden und ergibt bei der Weiterverarbeitung Matten mit sehr feinem Gefüge, die bei Verwendung als Verstärkungsmaterial für Kunststoffe sich gut tränken lassen und kein störendes Faserbild hervorrufen.
  • Die Herstellung eines solchen Fadens wird in der belgischen Patentschrift 570 587 beschrieben. Die Herstellung erfolgt dadurch, daß die aus einer Düse mittels einer rotierenden Wickel spule gezogenen Fäden an einer Benetzungseinrichtung vorbeigeführt, in zwei oder mehr Gruppen unterteilt und die einzelnen Fadengruppen in Sammelglieder gesammelt werden, so daß aus diesen Fadengruppen einen geringeren Durchmesser aufweisende Fadengruppenstränge, d. h. Teilfäden entstehen, die parallel nebeneinander bis zu einer Verteilervorrichtung, üblicherweise Fadenführer genannt, laufen, der durch seine Querbewegung eine absatzweise Vereinigung der Teilfäden bewirkt und den aus auf diese Weise locker miteinander verbundenen Teilfäden bestehenden Spinnfaden über die Länge der Spule verteilt, auf der er aufgewickelt wird. In dieser Patentschrift ist nichts darüber offenbart, auf welche Weise bei dieser Vorrichtung eine Unterteilung des Gesamtfadenfächers in die Teilfächer bzw. Teilfäden erfolgen soll. Mechanische Mittel zur Unterteilung sind in ihr weder beschrieben noch ihr entnehmbar. Eine Unterteilung von Hand wäre möglich, sie wäre jedoch umständlich und könnte eine Unterteilung in Teilfäden mit gleicher Elementarfadenzahl nicht gewährleisten.
  • Nach einer anderen Ausführungsart gemäß dieser Patentschrift erfolgt die Herstellung der Teilfäden unter Verwendung von besonderen Spinndüsen, aus denen das Schmelzgut in Form von Strömen austritt, um in der oben beschriebenen Weise zu Fäden ausgezogen zu werden. Diese Spinndüsen werden in Kombination mit ähnlichen Anlagen in aneinanderstoßender Anordnung verwendet, so daß ein vollständiger Kreis entsteht, der an eine Schmelzgutquelle angeschlossen ist. Jedes benachbarte Paar von Spinnvorrichtungen, die entweder mit ihren Enden zusammenstoßen oder einander gegenüberliegend an verschiedenen Vorherdzweigen liegen, führt ein Paar von Teilfäden zu, die mit Hilfe des oben beschriebenen Fadenführers absatzweise vereinigt und auf einer Spule aufgewickelt werden. Man kann somit drei, vier oder mehr von benachbarten Spinnvorrichtungen gelieferte Teilfäden zu einem absatzweise vereinigten Spinnfaden vereinigen.
  • Diese Vorrichtung erlaubt wohl die Herstellung von Teilfäden mit gleichmäßiger Elementarfadenzahl, ist jedoch kompliziert und erfordert viel Handarbeit, da die Elementarfäden eines jeden Teilfadens in einer Sammelstelle zusammengefaßt werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfäden, die nach ihrem Austritt aus der Spinndüse eine Benetzungseinrichtung passieren, zus ammengesetzten Teilfäden bestehenden Spinnfadens so auszubilden, daß die Unterteilung der Elementarfäden in Teilfäden auf einfache, schnelle, wirtschaftliche, zuverlässige und praktisch völlig mechanische Weise erfolgt, so daß ein Teilen von Hand nicht erforderlich ist und der auf der Spule aufgewickelte Spinnfaden tatsächlich die gewünschte Zahl von Teilfäden aufweist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch mindestens ein mit den Elementarfäden in und außer Eingriff bringbares Führungsorgan zum fächerbildenden Einlegen der Elementarfäden sowie durch mit den Elementarfäden in und außer Eingriff bringbare, zwischen Benetzungseinrichtung und Führungsorgan angeordnete Teilkörper, die mit Rillen und dazwischenliegenden Teilkanten versehen sind, deren Abstände voneinander nach außen entsprechend der sich einstellenden Fächerwinkelung zunehmen.
  • Durch die vorstehend beschriebenen Teilkörper wird eine sehr gleichmäßige Teilung erreicht, und durch die Bewegung dieser Teilkörper in die Fadenbahn ist ein Auflegen von Hand vermieden.
  • Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß dem Teilkörper eine danach in Eingriff bringbare Einheit mit abweichender Teilung zugeordnet ist, die als Spreizkörper wirkt.
  • Diese Zweistufigkeit ergibt die Möglichkeit der Vergrößerung der Teilabstände und dadurch den Vorteil, daß die Teilfäden auf zuverlässige Weise daran gehindert werden, sich auf ihrem Wege zum den Spinnfaden (Gesamtfaden) auf der Spule verteilenden Fadenführer zu berühren und infolgedessen miteinander zu verkleben. Auf diese Weise erhält man einen Spinnfaden, der tatsächlich die gewünschte Zahl von Teilfäden aufweist.
  • Nach der Erfindung kann die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, daß die Bewegung des Teilkör- pers bzw. Spreizkörpers durch Schwenken seiner Halterung erfolgt und daß beim Schwenken des Teilkörpers in die Fadenbahn das Führungsorgan vom Strang entfernt wird.
  • Diese Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann weiter gekennzeichnet sein durch einen ersten schwenkbaren Hebel, an dessen der Benetzungseinrichtung abgekehrten Seite das Führungsorgan und an dessen der Benetzungseinrichtung zugekehrten Arm Teilkörper der ersten Stufe sitzen sowie ein weiterer schwenkbarer Hebel, der Spreizkörper der zweiten Stufe trägt.
  • Diese Ausbildung der Vorrichtung kann ferner gekennzeichnet sein durch einen ersten schwenkbaren Hebel, der mit einem starr befestigten seitlichen Fortsatz versehen ist, an dessen Ende der Hebel gelagert ist.
  • Durch diese Ausbildung der Vorrichtung ist in sehr zuverlässiger Weise eine Mechanisierung dei gewünschten Vorgänge bewirkt.
  • Nach einer anderen Ausführungsart kann die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, daß der Teilkörper zunächst in unmittelbarer Nähe der Benetzungseinrichtung gegen die Fächerbahn und danach etwa entlang dieser Bahr auf das Führungsorgan zu bewegbar ist, wobei dei Strang von dem Führungsorgan abgehoben wird.
  • Diese Ausbildung der Vorrichtung nach der Er findung kann gekennzeichnet sein durch eine Gleitbahn für den Teilkörper, die um einen kleinen Winkel gegenüber dem Strangverlauf zwischen Benetzungseinrichtung und Führungsorgan geneigt ist.
  • Auch diese Art der Vorrichtung ermöglicht in schi zuverlässiger Weise eine praktisch nahezu automat tisch wirkende Handhabung und ermöglicht mit sein wenigen Konstruktionsteilen in einfacher Weise die Herstellung des gewünschten Spinnfadens.
  • Nach der Erfindung kann diese Vorrichtung ferne gekennzeichnet sein durch ein Hebelsystem als Träger der Teilkörper mit Mitteln zu einer verkantungsfreien Bewegung der Teilkörper in der Gleitbahn.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann wei terhin gekennzeichnet sein durch eine etwa cotg. förmige Einteilung der Abstände der Teilkanten au: den Teilkörpern bei vorzugsweise gleichen Abstände den der tiefsten Stellen der Rillen, so daß in jede Teilung die gleiche Zahl von Elementarfäden fällt.
  • Ferner kann die Vorrichtung nach der Erfindung gekennzeichnet sein durch je eine Laufnut am Grunc jeder Rille.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann außer dem gekennzeichnet sein durch eine Elankensteilhei der Rillen, die unter Berücksichtigung sämtliche Reibungsverhältnisse ein zuverlässiges Eingleiten de Elementarfäden in die betreffende Laufnut ergibt.
  • Zur Erläuterung sei folgendes ausgeführt. Zun Ausziehen von Glasfäden aus einer für die Glas seidenindustrie gebräuchlichen Ziehdüse ist eine be stimmte Kraft je Elementarfaden erforderlich, die ii ihrer Größe bestimmt ist durch die Schmelztemperatu und die Abzugsgeschwindigkeit. Wie bereits erwähnt passieren die Fäden eine Benetzungseinrichtung unc werden dann in Führungsrollen (-organe) gelegt Wird nun in den Fadenlauf eine Umlenkrolle (be der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dies der Teil körper) eingeschwenkt und wird hierdurch der Faden fächer aus seiner Richtung ausgelenkt, so erzeug jeder Elementarfaden eine resultierende Kraft Q, di zur Rollenachse gerichtet ist (s. in der Zeichnung Fig. I). Diese Kraft Q wird bestimmt durch den Fadenzug S, unter Berücksichtigung des Umschlingungswinkels a'. Es ist somit Q~ S(e'+l) esa a 1 Jeder Elementarfaden liegt beim Teilvorgang mit der Kraft Q gegen eine Teilrollenflanke (in der Zeichnung Fig. II). Für eine einwandfreie Funktion der Unterteilung in Teilfäden gilt: Der Flankenwinkel a muß größer sein als der Reibungswinkel e (e = lt, lt = Reibungswert zwischen Faden und Seilrolle; a 2 Q), damit ein zuverlässiges Abgleiten des Fadens bis zur Laufnut gewährleistet ist.
  • Q P = tg (α - #> .
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. I und II die bildliche Darstellung zu den weiter oben genannten Formeln, F i g. 1 eine Seitenansicht von der Vorrichtung, bei welcher die Bewegung der Teilkörper durch Schwenken ihrer Halterungen erfolgt, in der Ausgangsstellung, bei der die Führungsrolle (Führungsorgan) mit dem Strang im Eingriff ist, während die Teilkörper mit dem Strang noch nicht im Eingriff sind, Fig.2 eine Vorderansicht von der Vorrichtung gemäß F i g. 1, ebenfalls in der zu F i g. 1 beschriebenen Ausgangsstellung, F i g. 3 eine Seitenansicht von der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 und 2, jedoch in einer Stellung, in der die Führungsrolle bereits vom Strang entfernt ist, während der erste Teilkörper in die Fächerbahn eingeschwenkt ist, Fig.4 eine Vorderansicht von der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 3 in einer Stellung, wie sie zu F i g. 3 beschrieben ist, Fig 5 eine Seitenansicht von der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 4 in der endgültigen Arbeitsstellung, wobei das Führungsorgan und der erste Teilkörper vom Strang bzw. Fächer abgehoben sind, während der zweite Teilkörper (Spreizkörper) in die Fächerbahn geschwenkt ist, wobei die Fächerbahn in eine Bahn mit parallelgeführten Teilfäden übergegangen ist, Fig. 6 eine Vorderansicht von der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 5 in der endgültigen Arbeitsstellung, wie sie zu F i g. 5 beschrieben ist, Fig.7 in vergrößertem Maßstab eine Vorderansicht vom ersten Teilkörper, bei dem die Teilabstände noch verhältnismäßig gering sind, Fig. 8 ebenfalls in vergrößertem Maßstab eine Vorderansicht vom zweiten Teilkörper (Spreizkörper), welcher größere Teilabstände aufweist, Fig. 9 etwa im Maßstab der Fig. 1 bis 6 eine Seitenansicht von einer Vorrichtung, bei welcher der reilkörper zunächst in unmittelbarer Nähe der Benetzungseinrichtung gegen die Fächerbahn bewegt und danach etwa entlang dieser Bahn auf das Führungsorgan zu bewegt wird, wobei der Strang von iem Führungsorgan abgehoben wird, F i g. 10 eine Vorderansicht von der Vorrichtung gemäß Fig. 9, bei welcher jedoch gegenüber der Grbeitsstellung in F i g. 9 der Teilkörper bereits ein- geschwenkt ist, während der Endzustand gestrichelt gezeichnet ist, Fig. 11 in etwas vergrößertem Maßstab eine teilweise spiegelbildliche Seitenansicht von der Vorrichtung gemäß Fig.9 und 10, welche weitere Einzelheiten erkennen läßt, Fig. 12 in ebenfalls vergrößertem Maßstab eine Vorderansicht gemäß Fig. 10 und 11, Fig. 13 in einem vergrößerten Maßstab gemäß Fig. 8 eine Vorderansicht von einem Teilkörperelement, wie es in kleinerem Maßstab in den F i g. 10 und 12 dargestellt ist.
  • In den Fig. I und II bedeutet der Pfeil mit der Bezeichnung S die Zugkraft, die auf den Faden 1 ausgeübt wird, während er über den Umschlingungswinkel o;' an dem Teilkörper 2 im Punkt 3 entlanggezogen wird. Der die Benetzungseinrichtung 6 verlassende Faden 1 hat anfänglich den strichpunktierten Verlauf 1'. Durch das Einschwenken des Teilkörpers 2 gerät der Faden von der Stellung 1' in die Stellung 1 bzw. im Punkt 3 in Berührung mit dem Teilkörper 2. Durch die Auslenkung des Fadens in Stellung 1 ergibt sich eine Querkraft Q; diese Querkraft Q ist in Fig. II um 900 versetzt gezeichnet.
  • Beim Auftreffen der Querkraft Q auf die Flanke der Nut ergeben sich infolge Kräftezerlegung weitere Kräfte N und P, die durch die angegebene Formel bestimmbar sind. Entscheidend ist dabei der Winkel a, der so geeignet gewählt sein muß, daß der Faden 1 die Möglichkeit hat, in die Laufnut 4 abzugleiten.
  • Das vorstehend Gesagte bezieht sich auf alle Vorrichtungen, die vorstehend oder nachstehend beschrieben sind.
  • Bei der speziellen Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 8 ist 5 die Fadenerzeugungseinrichtung, 6 die Benetzungseinrichtung, an der der Fadenfächer vorbeigeführt wird, 7 sind die Führungsorgane, die zunächst die Stränge 8 und 9 führen. Dabei bilden sich die beiden Fächer 10 und 11 aus. Im Punkt 12 ist ein Hebel gelagert, welcher die starr miteinander verbundenen Arme 13, 14 und 15 hat. Am Ende des Armes 14 sitzen die bereits erwähnten Führungsorgane 7. Am Ende des Armes 15 sitzen die ersten Teilkörper 16, die zunächst in die Fächerbahn geschwenkt werden können (s. hierzu die F i g. 3 und 4).
  • Dabei entfernt sich gleichzeitig der Arm 14 mit den Führungsorganen 7 vom Strang 8 bzw. 9. Die Stränge 8 und 9 gehen dabei über in mehrere Teilfäden 17 und 18. Gleichzeitig verändern die Fächer 10 und 11 der Fig. 1 und 2 sich zu den Teilfächern 19 und 20. Am Ende des Hebelarmes 15 sitzt zusätzlich ein schwenkbarer Hebel 21, welcher den zweiten Teilkörper 22 (Spreizkörper) trägt, der nicht der eigentlichen Teilung dient, sondern nur der Vergrößerung der Abstände der Teilfäden voneinander, also die Funktion eines Spreizorgans ausführt. In den Fig. 5 und 6 ist der zweite Teilkörper 22 in die Fächerbahn geschwenkt, wobei sich die Fächerbahn von dem ersten Teilkörper 16 entfernt und wobei ferner die beiden Teilfadengruppen 17 und 18 von dem Führungsorgan 7 entfernt bleiben. Die Teilfäden verändern sich noch weiter gemäß den F i g. 5 und 6 zu den Teilfadengruppen 23 und 24. Diese Teilfadengruppen sind jetzt auch im oberen Teil maßgebend, welcher nicht mehr fächerförmig, sondern parallel geführt ist. F i g. 6 zeigt besonders anschaulich, wie die endgültige Teilung zu einer Parallelführung der Fadenteilstränge führt. Die verschiedenen Arbeitsstufen lassen erkennen, daß diese Teilung zuverlässig vor sich geht, ohne daß ein Auflegen im einzelnen von Hand nötig ist.
  • Die Fig. 7 und 8 lassen im einzelnen den Teilkörper 16 mit den untereinander gleichen Abständen 25 und den Spreizkörper 22 mit den größeren, aber wiederum untereinander gleichen Abständen 26 erkennen. Die eigentlichen Teilkanten sind in F i g. 7 mit 27 und in Fig. 8 mit 28 bezeichnet. Zwischen den Teilkanten 27 bzw. 28 liegen die Rillen 48 bzw.
  • 49. Der Spreizkörper 22 gemäß Fig. 8 weist im Grunde seiner Rillen 49 speziell ausgebildete Laufnuten 4 auf.
  • Die Fig. 9 bis 13 zeigen eine andere Ausbildung der Vorrichtung bzw. einen Teil davon, bei welcher der Teilkörper 29 zunächst in unmittelbarer Nähe der Benetzungseinrichtung 6 gegen die Fächerbahn 34' bewegt und danach etwa entlang dieser Bahn auf das Führungsorgan 7 zu bewegt wird, wobei der Strang von dem Führungsorgan abgehoben wird.
  • Der Teilkörper 29 befindet sich zunächst unmittelbar unter der Benetzungseinrichtung 6. Der Teilkörper 29 bzw. die Teilkörper 29 befinden sich dabei noch in einer gewissen Entfernung von der Fächerbahn. Danach werden die Teilkörper 29 in die Stellung 30 bewegt und entlang der gestrichelten Linie in Richtung des Pfeiles 32 nach unten geführt bis in die Nähe der Führungsorgane 7. Sie nehmen dabei die Stellung 33 ein. Der Strang 34, der in F i g. I mit 1' bezeichnet ist, geht dabei über in die Stellung 35, die in Fig. I mit 1 bezeichnet ist. Der Strang wird dabei von dem Führungsorgan 7 abgehoben, und die Teilung in Teilfäden ist erfolgt. Die Einstuflgkeit bei dem mit dieser Vorrichtung ausgeführten Verfahren bei gleichem Endergebnis wie bei dem Verfahren gemäß den Fig. 1 bis 8 ist deshalb möglich, weil der Teilkörper 29 anfänglich an einem höheren Punkt in die Fächerbahn bewegt wird, in welcher diese Fächerbahn noch breiter ist als bei der Vorrichtung gemäß den F i g. 1 bis 8.
  • In Fig. 11 sind noch Einzelheiten der Gleitführung dargestellt. Bei dem Niedergleiten des Teilkörpers 29 wird der Strang 34 von dem Führungsorgan 7 entfernt und geht in die Stellung 35 über.
  • Zuvor wird der Teilkörper 29 längs der Gleitführung 36 auf die Fäden 34 zu bewegt. Danach erfolgt die Abwärtsbewegung längs der Gleitführung 37. Man erkennt, daß die Gleitführung 37 etwas geneigt ist gegenüber der Richtung des Fadens 34.
  • Fig. 12 zeigt eine Vorderansicht gemäß Fig. 11.
  • Zur Parallelführung der Teilkörper 29 dient eine Gelenkanordnung mit den Gelenkarmen38, 39, 40 und 41. In Fig. 11 ist erkennbar, wie die Gelenkpunkte 42 und 43 nach vorwärts ausschwenken, wodurch sich der Abstand zwischen der Achse 44 und den Teilkörpern 29 mehr oder weniger groß einstellen läßt unter gleichzeitiger genauer Parallelhaltung dieser Teilkörper. Dabei bewegt sich die Achse 45 in den Gleitbahnteilen 37 bzw. auch 36.
  • F i g. 13 zeigt die diesbezüglichen Teilkörperelemente bzw. ein solches Element 29. Die Teilkanten sind hier mit 46 bezeichnet. Ihre Abstände sind jedoch anders als die Abstände der Teilkanten 27 bzw. 28 in den Fig. 7 und 8. Diese andere Größe der Teilkantenabstände ist bedingt durch die andere Ausführung der Vorrichtung. Auch hier sind wieder untereinander gleiche Abstände 47 vorhanden und am Grunde jeder Rille 50 Laufnuten 4 vorgesehen.
  • Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfäden, die eine Benetzungseinrichtung passieren, zusammengesetzten Teilfäden bestehenden Spinnfadens (Mehrfachfadens) aus Glas oder anderen thermoplastischen Massen, g e k e n nz e i c h n e t d u r c h mindestens ein mit den Elementarfäden in und außer Eingriff bringbares Führungsorgan (7) zum fächerbildenden Einlegen der Elementarfäden sowie durch mit den Elementarfäden in und außer Eingriff bringbare, zwischen Benetzungseinrichtung (6) und Führungsorgan (7) angeordnete Teilkörper (16, 29), die mit Rillen (48, 50) und dazwischenliegenden Teilkanten (27, 46) versehen sind, deren Abstände voneinander nach außen entsprechend der sich einstellenden Fächerwinkelung zunehmen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Teilkörper (16) eine danach in Eingriff bringbare Einheit (22) mit abweichender Teilung zugeordnet ist, die als Spreizkörper wirkt.
    3. Vorrichtung nach den oAnsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Teilkörpers bzw. Spreizkörpers (16, 22) durch Schwenken ihrer Halterung erfolgt und daß beim Schwenken des Teilkörpers (16) in die Fächerbahn das Führungsorgan (7) vom Strang entfernt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen ersten schwenkbaren Hebel (14, 15), an dessen der Benetzungseinrichtung (6) abgekehrtem Arm (14) das Führungsorgan (7) und an dessen der Benetzungseinrichtung (6) zugekehrtem Arm (15) Teilkörper (16) der ersten Stufe sitzen sowie ein weiterer schwenkbarer Hebel (21), der Spreizkörper (22) der zweiten Stufe trägt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen ersten schwenkbaren Hebel (14, 15), der mit einem starr befestigten seitlichen Fortsatz (13) versehen ist, an dessen Ende der Hebel gelagert ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilkörper (29) zunächst in unmittelbarer Nähe der Benetzungseinrichtung (6) gegen die Fächerbahn und danach etwa entlang dieser Bahn auf das Führungsorgan (7) zu bewegbar ist, wobei der Strang vom Führungsorgan abgehoben wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Gleitbahn (37) für den Teilkörper (29), die um einen kleinen Winkel gegenüber dem Strangverlauf zwischen Benetzungseinrichtung (6) und Führungsorgan (7) geneigt ist.
    8. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 6 und 7, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem (38, 39, 40, 41) als Träger der Teilkörper (29) mit den Mitteln zu einer verkantungsfreien Bewegung der Teilkörper in der Gleitbahn (36, 37).
    9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine etwa cotg-förmige Einteilung der Abstände der Teilkanten (27, 46) auf den Teilkörpern (16, 29) bei vorzugsweise gleichen Abständen der tiefsten Stellen der Rillen (48, 50), so daß in jede Teilung die gleiche Zahl von Elementarfäden fällt.
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch je eine Laufnut (4) am Grund jeder Rille (49, 50).
    11. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 9 und 10, gekennzeichnet durch eine Flankensteilheit der Rillen (49, 50), die unter Be- rücksichtigung sämtlicher Reibungsverhältnisse ein zuverlässiges Eingleiten der Elementarfäden in die betreffende Laufnut (4) ergibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 738 680, 919 3ist; österreichische Patentschriften Nr. 179 840, 209474.
DEA35350A 1960-08-13 1960-08-13 Vorrichtung zur Herstellung eines aus mehreren, locker miteinander verbundenen, aus Elementarfaeden zusammengesetzten Teilfaeden bestehenden Spinnfadens Pending DE1220549B (de)

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