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DE1289768B - Geraet zum Aufsetzen von Laeufern auf die Ringe von Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Geraet zum Aufsetzen von Laeufern auf die Ringe von Spinn- und Zwirnmaschinen

Info

Publication number
DE1289768B
DE1289768B DE1964B0078343 DEB0078343A DE1289768B DE 1289768 B DE1289768 B DE 1289768B DE 1964B0078343 DE1964B0078343 DE 1964B0078343 DE B0078343 A DEB0078343 A DE B0078343A DE 1289768 B DE1289768 B DE 1289768B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
runner
pull
hook
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964B0078343
Other languages
English (en)
Inventor
Ramseier Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braecker AG
Original Assignee
Braecker AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braecker AG filed Critical Braecker AG
Publication of DE1289768B publication Critical patent/DE1289768B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H17/00Hand tools
    • D01H17/02Arrangements for storing ring travellers; Devices for applying travellers to rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufsetzen von Läufern und insbesondere von ohrenförmigen Läufern auf die Ringe von Spinn- und Zwirnmaschinen mit einer auf den Ring aufsetzbaren Werkzeuggabel und einem verschwenkbar gelagerten Betätigungshebel, an welchem eine Klinke aasgelenkt ist, die an ihrem freien Ende einen zum inneren Angreifen an einer der beiden Krümmungen des aufzusetzenden Läufers bestimmten Aufziehhaken trägt.
  • Bei bisher bekannten derartigen Geräten (z. B. deutsche Patentschrift 1028 919) wird der Läufer zweckmäßig von innen her über die Lauffläche des Ringes geschoben. Hierbei läßt sich leicht eine Deformation durch Zusammendrücken des Läufers vermeiden; dennoch verbleibt der Nachteil, daß beim Aufdrücken des Läufers auf den Ring die eine Läuferkante auf der Lauffläche des Ringes entlangschabt, was zu einer Beschädigung der in der Regel hochglanzpolierten Lauffläche führt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Gerät der eingangs genannten Art vorstehend genannte Nachteile zu vermeiden, nämlich die Läufer unter Ausschließung einer Bruchgefahr durch Deformation möglichst ohne Schaben auf der Ringgleitfläche auf den Spinnring aufzubringen.
  • Diese Aufgabe ist bei dem Gerät nach der Erfindung dadurch gelöst, daß sich die Klinke bei am Ring angesetztem Gerät angenähert parallel zur Ringachse erstreckt mit einer am Ring vorbeiführenden Richtung der Folgebewegung bei Verschwendung des Betätigungshebels, wobei in einer Aufsetzphase, bei welcher die andere Krümmung des Läufers eine Ringkante umgreift, die Klinke und der Läufer ein Hebelsystem bilden, dessen ortsfester Drehpunkt die Auflagestelle des Läufers auf der Ringkante ist.
  • Bei einem solchen erfindungsgemäß ausgebildeten Gerät wird der Läufer, nachdem seine Krümmung die Ringkante umgreift, mit seinem anderen Ende durch die Einwirkung der Klinke bogenförmig um den Ring herumgeschwenkt, so daß die Krümmung des Läufers nicht mehr auf der Lauffläche des Ringes schleifen kann, es sei denn in der letzten Phase, unmittelbar bevor das Läuferende hinter der unteren Kante des Ringes einschnappt. Dies ist möglich durch die Wirkverbindung von Klinke und Läufer zu einem Hebelsystem, bei welchem die Auflagestelle des Läufers auf der Ringkante den Drehpunkt und die Krümmung des Läufers mit dem Aufziehhaken an der Klinke die Gelenkstelle des Hebelsystems bilden. Der hierdurch erzielte technische Fortschritt liegt nicht zuletzt auch in der Minderung des Kraftbedarfs zum Aufbringen des Läufers auf den Ring; dieser Kraftbedarf beschränkt sich hier nämlich auf eine momentane Streckung des Läufers am Ende der Bewegungsphase unmittelbar vor dem Herumführen des Läuferendes um die Ringkante.
  • In der Zeichnung ist ein Gerät der Erfindungsgemäßen Art in beispielsweise gewählten Ausführungsformen schematisch veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 das Gerät in Seitenansicht im Schnitt in Ausgangslage, F i g. 2 einen Abschnitt des Gerätes gemäß F i g. 1 in Draufsicht im Schnitt, F i g. 3 einen Abschnitt des Gerätes gemäß F i g. 1 im Schnitt in Seitenansicht in größerem Maßstab, F i g. 4 das Gerät gemäß F i g. 1 nach Beendigung der Aufsetzphase, F i g. 5 einen Abschnitt in Vorderansicht einer Ausführungsvariante des Gerätes teilweise im Schnitt und F i g. 6 die Ausführungsvariante gemäß F i g. 5 in Seitenansicht.
  • Mit einer Werkzeuggabel 10 ist ein im wesentlichen hohler, im Gebrauch nach unten offener Handgriff 11 fest verbunden, in welchem ein als Griffstück ausgebildeter Abzug 12 um die Schwenkachse 13 verschwenkbar gelagert ist. Die Verschwenkung des Abzuges 12 erfolgt hierbei nach oben in den Handgriff 11 hinein gegen die Vorspannung einer Feder 14, welche den Abzug 12 in seine untere Extremlage drückt.
  • An der innenseitigen ebenen Fläche der Werkzeuggabel 10 ist im wesentlichen parallel zu dieser ein Hebel 15 angeordnet, welcher um die Schwenkachse 16 verschwenkbar mit der Werkzeuggabel 10 verbunden ist. Ferner ist der Werkzeughebel 15 an seinem innenseitigen, stufenförmig abgesetzten Ende über einen Führungsstift 18 an dem einen Ende eines Lenkers 19 aasgelenkt. Das andere Ende des Lenkers 19 ist hingegen mit einem Bolzen 20 an einem mit dem Abzug 12 fest verbundenen, etwa U-förmigen Zwischenstück 21 aasgelenkt. Die Betätigung des Abzuges 12 bewirkt somit über das Zwischenstück 21 und den Lenker 19 eine Schwenkbewegung des Werkzeughebels 15 im Uhrzeigerdrehsinn um die Achse 16, wie F i g. 4 zeigt. Zur Begrenzung des Weges des Werkzeughebels 15 dient ein verstellbarer Anschlag 22 in Form einer Schraube mit exzentrischem Anschlagzapfen, der mit dem einen Schenkel des U-förmigen Zwischenstückes 21 zusammenwirkt. Die automatische Rückstellung des Werkzeughebels 15 erfolgt durch Loslassen des Abzuges 12, welcher bei seiner Bewegung in die Ruhelage den Werkzeughebel 15 über das Zwischenstück 21 und den Lenker 19 im Gegenuhrzeigersinn zurückbewegt.
  • Am freien, von der innenseitigen Fläche der Werkzeuggabe110 abgesetzten Ende des Werkzeughebels 15 ist mit diesem verschiebbar ein sich angenähert rechtwinklig zum Hebel erstreckendes Stoßorgan 23 angeordnet. Zur Aufnahme des Stoßorgans 23 ist das Hebelende mit einem Schlitz 24 (F i g. 2) versehen, in den das eine Ende des Stoßorgans 23 mit seitlichem Spiel hineinragt und um die Drehachse 26 schwenkbar im Schlitz 24 gelagert ist. Das seitliche Spiel des Stoßorgans 23 wird von einer Feder 25 kompensiert. Das Stoßorgan 23 ist somit in zwei Richtungen relativ zum Hebel 15 bewegbar. Einmal ist es in der Bewegungsebene des Hebels 15 um die Achse 26 verschwenkbar und ferner quer zur Bewegungsebene des Hebels 15 gegen die Federkraft der Feder 25 verschiebbar. Das freie Ende des Stoßorgans 23 ist mit einem gegen die innenseitige Fläche der Werkzeuggabel 10 gerichteten Aufziehhaken 27 versehen, wie F i g. 3 und 5 mehr im einzelnen veranschaulichen und dessen Zweck nachfolgend noch näher beschrieben wird.
  • Für die Aufnahme einer Mehrzahl von Läufern ist an der äußeren Seitenfläche der aus dem Handgriff 11 herausragenden Werkzeuggabel 10 quer zur Bewegungsrichtung des Hebels 15 ein Magazinstab 30 angeordnet, auf welchem die Läufer 31 aufgeschoben sind (F i g. 2). Der Transport der Läufer in Richtung der Werkzeuggabel erfolgt dabei durch einen Schieber 32, welcher auf einem parallel zum Magazinstab 30 angeordneten, als Gleitbahn für den Schieber dienenden Führungsrohr 33 federnd gelagert ist. Innenseitig zwischen dem abgesetzten Ende des Werkzeughebels 15 und der Werkzeuggabel 10 ist an letzterer ein Anschlag 34 angeordnet, an welchem der jeweils auf einen Spinnring 35 aufzusetzende Läufer anschlägt. Um das Gerät auf die verschiedenen Läuferbreiten einstellen zu können, ist eine Stellmutter 36 (F i g. 2) vorgesehen, welche mit einem mit dem Anschlag 34 fest verbundenen Gewindezapfen 37 zusammenwirkt und sich gegen eine Feder 38 außenseitig an der Werkzeuggabel 10 abstützt. Ein den Anschlag 34 durchdringender, mit der Gabel 10 verbundener Führungsstift 39 verhindert dabei ein Verschwenken des Anschlages 34.
  • Für das Aufsetzen eines sogenannten ohrförmigen Ringläufers auf den Spinnring 35 wird nun das Gerät an dem Spinnring angesetzt, wofür die Werkzeuggabel 10 an ihrem aus dem Handgriff 11 herausragenden Ende eine Nase 40 aufweist, welche den Spinnring 35 an dessen unterer Stirnseite 35 a wenigstens teilweise umgreift und an dessen inneren Mantelfläche 35 c anliegt, wogegen sich eine Aussparung 41 im freien Ende des Anschlages 34 auf der anderen, in der Darstellung oberen Stirnseite des Spinnringes 35 abstützt, wie insbesondere F i g. 3 deutlich zeigt. In dieser Auflagestellung des Gerätes auf dem Spinnring befindet sich der am Anschlag 34 anliegende Läufer 31 unmittelbar über der oberen Ringkante, wobei seine hakenförmigen Enden gegen den Ring gerichtet sind.
  • Für das Aufsetzen des Läufers 31 auf den Ring wird nun der Abzug 12 des mit einer Hand umspannten Handgriffes 11 in letzteren hineingedrückt, so daß der Werkzeughebel 15 seine vorstehend beschriebene Schwenkbewegung ausführt. Bei dieser Bewegung wird das Stoßorgan 23 in der Darstellung nach unten gedrückt, wodurch der in Ruhelage des Gerätes sich in die kleinere Krümmung 50 des am Anschlag 34 anliegenden Läufers 31 erstreckende Aufziehhaken 27 den Läufer ebenfalls nach unten verschiebt. Der Läufer 31 wird hierbei verschwenkt und umgreift zunächst mit seiner größeren Krümmung 52 die obere Ringkante 35 b. Nunmehr zieht der innen am Läufer angreifende Aufziehhaken 27 das gekrümmte Ende 50 des Läufers in einem Bogen um die innere Mantelfläche 35 c des Ringes herum. Diese Stellung ist in F i g. 6 veranschaulicht. In der letzten Bewegungsphase des Stoßorgans 23 wird der Läufer 31 so weit gestreckt, das sein Ende 50 hinter der unteren Ringkante 35 a einschnappt, womit das Aufbringen des Läufers 31 auf den Spinnring 35 beendet ist. Die hierbei vom Gerät eingenommene Stellung veranschaulicht F i g. 4.
  • Um während des vorstehend beschriebenen Vorganges zu vermeiden, daß schon jetzt ein nachfolgender Läufer 31 vom Magazinstab zum Anschlag gelangt, ist eine Zunge 60 (F i g. 1 und 2) vorgesehen, welche zwischen Werkzeuggabel 10 und Hebel 15 beweglich angeordnet ist. Die Zunge 60 ist ebenfalls um die Drehachse 16 mit Hilfe einer Feder 61 verschwenkbar gelagert. In der in F i g.1 gezeigten Ruhelage des Gerätes wird die Zunge 60 durch den sich in eine Längsnut 62 der Zunge 60 erstreckenden Stift 18 des Lenkers 19 in seiner oberen Extremlage gegen die Kraft der Feder 61 gehalten. Die Betätigung des Abzuges 12 und die sich daraus ergebende Bewegung des Lenkers 19 erlaubt der Zunge 60 eine mit dem Stoßorgan 23 synchrone Schwenkbewegung um die Achse 16, welche durch die Federkraft der Feder 61 veranlaßt wird. Die Bewegung der Zunge 60 ist durch einen Anschlag 63 begrenzt und wird beendet, sobald der dem Anschlag gegenüberliegende Läufer genügend überdeckt ist, um dessen Nachrutschen zu vermeiden.
  • An dieser Stelle sei vermerkt, daß der Kraftbedarf und somit die Beanspruchung des Gerätes beim Aufziehen des Läufers auf den Ring auf die vorstehend beschriebene Art gegenüber den bekannten Methoden um mehr als 50 % verringert werden konnte. Dies ist leicht einzusehen, wenn man bedenkt, daß das Stoßorgan 23 durch seine Beweglichkeit in der Bewegungsebene des Werkzeughebels 15 relativ zu diesem in einer Folgebewegung das vom Aufziehhaken erfaßte Läuferende praktisch berührungsfrei mit dem Ring um diesen herumführt, so daß sich der Kraftbedarf zum Aufbringen des Läufers auf den Ring auf eine momentane Streckung des Läufers am Ende der Bewegungsphase unmittelbar vor dem Herumführen des Läuferendes um die Ringkante beschränkt. Dies bedeutet aber auch eine wesentlich schonendere Behandlung der Läufer sowie des Ringes, was insbesondere bei der Verwendung von Ringen aus Sintermetallen ins Gewicht fällt.
  • Nach dem Aufbringen des Läufers 31 auf den Ring 35 wird nun der Abzug 12 wieder freigegeben, worauf dieser durch die Feder 14 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. In der ersten Bewegungsphase der Aufwärtsbewegung des Stoßorgans 23 wird zunächst der Aufziehhaken 27 bzw. das Stoßorgan 23 gegen die Kraft der Feder 25 quer zur Bewegungsrichtung des Werkzeughebels 15 ausgelenkt, wobei der Aufziehhaken außer Eingriff des auf den Ring aufgesetzten Läufers kommt. Ferner bewegt sich die Zunge 60 noch vor Rückkehr des Stoßorgans 23 in die Ausgangsstellung so weit zurück, daß ein nächster Läufer vom Magazinstab 30 zum Anschlag 34 gelangt, worauf das Stoßorgan 23 unmittelbar vor Erreichung seiner Ausgangsstellung nochmals quer zur Bewegungsrichtung des Werkzeughebels 15 ausgelenkt wird, wobei der Aufziehhaken 27 über den am Anschlag anliegenden Läufer hinweggleitet, so daß der Aufziehhaken 27 nach Erreichung der Ausgangsstellung in das eine gekrümmte Läuferende eingreift. Nunmehr ist das Gerät für ein neues Aufbringen eines Läufers auf einen Spinnring betriebsbereit.
  • Zur Positionierung des freien Endes des Stoßorgans 23 in der vorstehend beschriebenen Ausgangslage ist in der Anschlagplatte 34 eine Führungsnut 70 vorgesehen, an deren einen Seite sich der Aufziehhaken 27 und an deren anderen Seite sich ein etwa parallel zum Aufziehhaken 27 erstreckender, am freien Ende des Stoßorgans 23 angeordneter Vorsprung 71 abstützt. Dieser Vorsprung 71 dient zugleich als Sicherung gegen ein Aushängen des beim Aufbringen eines Läufers auf den Ring vom Aufziehhaken 27 geführten gekrümmten Läuferendes 50, insbesondere in der Bewegungsphase, in welcher der Läufer gestreckt wird, was ein momentanes Auseinanderspreizen seiner Enden zur Folge hat und wobei das vom Aufziehhaken beaufschlagte Läuferende ohne den Vorsprung vom Haken abgleiten könnte (F i g. 4).
  • Endlich sei noch erwähnt, daß die Beweglichkeit des Stoßorgans 23 quer zur Bewegungsebene des Betätigungshebels 15 neben der besseren Freigabe des auf den Ring aufgebrachten Läufers auch gestattet, das Stoßorgan durch die beim Aufsetzvorgang wirksame Querkraft in Kontakt mit der Innenfläche der Werkzeuggabel zu halten. Bei Fehlen der Querkraft übernimmt diese Funktion die Feder 25.
  • Für einen zusätzlichen Schutz der unteren Ringkante, insbesondere bei Verwendung von Ringen aus Sintermetallen, ist bei einer Ausführungsvariante des Gerätes gemäß F i g. 5 und 6 an der Nase 40 der Werkzeuggabel 10 noch ein Auflaufnocken 40 a vorgesehen, auf welchen das vom Aufziehhaken 27 Transportierte Läuferende 50 während der Streckung aufläuft und von dort ohne Berührung der Ringkante 35 a hinter dieser einspringt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Gerät zum Aufsetzen von Läufern und insbesondere von ohrenförmigen Läufern auf die Ringe von Spinn- und Zwirnmaschinen mit einer auf den Ring aufsetzbaren Werkzeuggabel und einem verschwenkbar gelagerten Betätigungshebel, an welchem eine Klinke angelenkt ist, die an ihrem freien Ende einen zum inneren Angreifen an einer der beiden Krümmungen des aufzusetzenden Läufers bestimmten Aufziehhaken trägt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klinke (23) bei am Ring (35) angesetztem Gerät angenähert parallel zur Ringachse erstreckt mit einer am Ring (35) vorbeiführenden Richtung der Folgebewegung bei Verschwenken des Betätigungshebels (15), wobei in einer Aufsetzphase, bei welcher die andere Krümmung (52) des Läufers (31) eine Ringkante (35 b) umgreift, die Klinke (23) und der Läufer (31) ein Hebelsystem bilden, dessen ortsfester Drehpunkt die Auflagestelle des Läufers (31) auf der Ringkante (35 b) ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (25) die in an sich bekannter Weise quer zur Bewegungsebene des Betätigungshebels (15) kippbar gelagerte Klinke (23) gegen die Seitenfläche der Werkzeuggabel (10) drückt (F i g. 2).
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie, den Aufziehhaken (27) tragende Ende der Klinke (23) einen vom Aufziehhaken (27) distanzierten, sich angenähert parallel zu diesem erstreckenden Vorsprung (71) aufweist, der mit seinem freien Ende an der Seitenfläche der Werkzeuggabel (10) gleitet (F i g. 3 und 5).
  4. 4. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmittel vorgesehen sind, welche den Aufziehhaken (27) in seiner Ausgangsstelle bezüglich des aufzusetzenden Läufers (31) positionieren, welche Führungsmittel eine in einer an sich bekannten Anschlagplatte (34) für den aufzusetzenden Läufer (31) angeordnete Nut (70) umfassen, in welcher in der Ausgangsstellung der Aufziehhaken (27) und der Vorsprung (71) geführt sind (F i g. 1 und 3).
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