DE1289609B - Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Flamme von Brennern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Flamme von BrennernInfo
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Description
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Es ist bekannt, zur Überwachung der Flamme, Fig. 9 eine abgewandelte Anordnung des Prüf-
z. B. in Brennern von Dampfkesseln, Geiger-Müller- Stromkreises der Fig. 8.
Zählrohre zu verwenden, die die Anwesenheit oder Eine Wechselstromquelle 10 (Fig. 1) speist den
das Fehlen der Flamme anzeigen. Bei der bekannten Sender 12 der Überwachungseinrichtung über den
Anordnung wird das Zählrohr an einen Auswertkreis 5 Transformator 14. Der Transformator bringt die
für die Impulse gelegt, der wenigstens eine Ent- Spannung der Quelle von 118 auf etwa 750 V. Die
ladungsröhre und eine Integrationsschaltung für die Frequenz des Wechselstromes kann 60 Hz betragen.
Impulse des Zählrohres enthält. Um Fehlanzeigen In Reihe mit der Sicherung 18, den Widerständen A1
durch irgendwelche Einflüsse zu vermeiden, werden und R2 sowie dem Kondensator C1 liegt die Gasdurch
das Zählrohr Eigenimpulse erzeugt, und es io entladungsröhre UV an der Sekundärwicklung 16 des
ist bekannt, zwei Integrationsschaltungen zu ver- Transformators. R2 kann auch kleine Induktivität
wenden, um klar zwischen den von der Flamme sein, und es können mehrere Gasentladungsröhren
ausgehenden Impulsen und den Eigenimpulsen zu angeschlossen werden. In diesem Stromkreis ist die
unterscheiden. Röhre UV leicht belastet. Die sich daraus ergebende
Die bekannte Schaltungsanordnung benötigt neben 15 Betriebsweise ist durch die Kurvenform der F i g. 2
dem Zählrohr eine Gasentladungsröhre und hat auch dargestellt. Die bei Ionisation entstehenden Spannoch
den Nachteil, Fehlsignale zu erzeugen, wenn nungsspitzen überlagern sich der Speisespannung
das Zählrohr selbst kurzgeschlossen ist. Es muß ein von 60 Hz. Die Zündungsimpulse veranlassen eine
Löschkreis vorgesehen werden, der eine Gastriode plötzliche Erregung des Stromkreises, die Schwinenthält,
um den nichtleitenden Zustand des Zähl- 20 gungen am auslaufenden Ende des Impulses werden
rohres wiederherzustellen. Wenn aber der Kurz- allmählich gedämpft.
schluß nicht durch eine Entladung des Zählrohrs Die in F i g. 2 dargestellte Kurvenform ergibt sich,
selbst, sondern ohne Beziehung dazu äußerlich auf- wenn die Röhre UV unterhalb der Sättigung arbeitet,
tritt, bleibt bei der bekannten Anordnung eine d. h. nicht während jedes Wechsels der Speisespan-Fehlanzeige
möglich. 25 nung gezündet wird, sondern die Zündung erfolgt Erfindungsgemäß wird von dieser bekannten An- unregelmäßig nach einer zufälligen Verteilung. Es sei
Ordnung ausgegangen, bei der zur Überwachung der angemerkt, daß die Röhre auch im Sättigungszustand
Flamme von einer Gasentladungsröhre erzeugte betrieben werden kann. Ob die Röhre mit oder ohne
Impulse ausgewertet werden. Die Erfindung besteht Sättigung arbeitet, hängt von ihrer Stellung gegendarin,
daß Siebglieder vorgesehen sind, an denen 30 über der abgetasteten Flamme und von ihrer Speisebei
Ionisierung durch die Flamme ein Steuersignal spannung ab. Die Größe der einfallenden Energie
auftritt, das jedoch fehlt, wenn die Impulse wesent- fällt mit"dem Quadrat des Abstandes zwischen der
lieh langer sind als die bei Ionisierung entstehenden Abtaströhre und der Flamme. Auch der Abtast-Impulse,
winkel, den die Röhre mit der Umhüllenden der Bei der Erfindung wird die Anzeige also von dem 35 Flamme bildet, beeinflußt die empfangene Energie,
Fühlglied abgeleitet, bevor es den vollen Zustand und zwar mit dem Quadrat des Kreisdurchmessers,
der Leitfähigkeit erreicht. Die Stoßionisation einer den die Flamme in der Abtastebene besitzt.
Gasentladungsröhre ist für die Zwecke der Erfindung Die Empfindlichkeit der Röhre kann auch durch
besonders geeignet. Solche bei der Stoßionisation Veränderung der Speisespannung des Transformators
entstehende Impulse haben eine Dauer von weniger 40 14 verändert werden. Je nach der Lage der Röhre
als 1,5 Mikrosekunden, können also leicht von zur Flamme und der angelegten Spannung kann
anderen Signalen getrennt werden, die im Stromkreis daher die Zündfolge zufällig (F i g. 2) verteilt sein
auftreten, z. B. von Signalen, die die Frequenz der oder aber dem Betrieb im Sättigungszustand entSpeisespannung
haben. sprechen.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung wer- 45 Für Flammen, die mit Gas-, öl- oder Kohleden
nun an Hand der Zeichnung beschrieben. Dabei feuerung erzeugt werden, sind Röhren mit einem
stellt dar Empfindlichkeitsbereich von 2000 bis 3300 Angstrom
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel für die Schaltung, geeignet. Bei der Gasentladungsröhre UV erfolgt der
wie sie bei der vorliegenden Erfindung verwendet Durchbruch (Townsend-Lawine) oberhalb eines bewerden
kann, 50 stimmten Schwellwertes der Spannung, der soge-
F i g. 2 die Kurvenform, die in dem Sendestrom- nannten Durchbruchspannung. Wenn ein Photon
kreis bei der Zündung der Glimmröhre erzeugt wird, entsprechender Energie, d. h. mit der richtigen
wenn diese nicht hoch belastet ist, Wellenlänge, in die Röhre eintritt, erfolgt die Ionisie-
Fig. 2A die Kurvenform, die im Sendestromkreis rung des darin enthaltenen Gases und dementsprebei
Zündung der Glimmröhre auftritt, wenn diese 55 chend eine sehr hohe Beschleunigung der Elektronen
hoch belastet ist, im Potentialgefälle der Röhre. Die Dauer des bei
F i g. 3 die Kurvenform am Ausgang des Senders, Ionisierung entstehenden Impulses ist kleiner als
wie sie dem Empfänger zugeführt wird, 0,5 Mikrosekunden. Das entspricht einer Frequenz
Fig. 3A die Kurvenform, die durch die Schalt- von mehr als 2MHz. Dieser Impuls kann sehr leicht
vorgänge im Empfänger in Abhängigkeit von den 60 von der Speisespannung getrennt werden und als
vom Sender abgegebenen Impulsen entsteht; in Eingangssignal für den Empfänger der Überpunktierten
Linien ist in Fig. 3A diejenige wachungseinrichtung benutzt werden. Dadurch wird
Kurvenform angegeben, die am Ausgang des Emp- der Übertragungsstromkreis fehlersicher in bezug auf
fängers auftritt. jeden Kurzschluß oder jede Leitungsunterbrechung
Fig. 4, 5, 6 und 7 andere Ausführungsbeispiele 65 bzw. in bezug auf Bauelemente des Stromkreises,
des Empfängers, Im Sendekreis erhöht das aus R1 und C1 be-
Fig. 8 zusätzlich zu dem Stromkreis der Fig. 1 stehende i?C-GIied die Wirkungsdauer des sehr kureinen
Prüfstromkreis. zen Impulses. Obwohl dies nicht unbedingt nötig ist,
wird dadurch die Zuverlässigkeit des Stromkreises erhöht. Mit Hilfe des Siebgliedes R2C2 wird dieses
Signal von der Speisespannung von 60 Hz getrennt. R2 ist vorzugsweise ein aus Draht gewickelter Widerstand.
An ihm tritt bei Ionisierung der Spannungsabfall des Impulsstromes auf. R2 kann auch eine
Induktivität oder ein Transformator sein. C2 ist so bemessen, daß der Wechselstrom von 60 Hz gesperrt,
dagegen der hochfrequente Impuls durchgelassen wird. Die abgetrennte Impulsspannung entsteht also
zwischen der Leitung 20 und Erde. Die F i g. 3 zeigt diese abgetrennte Kurvenform. Die negativen Teile
der Impulse werden zur Erde über eine geeignete Diode abgeleitet, und zwar aus Gründen, die mit dem
Betrieb des Empfängers — wie später beschrieben — zusammenhängen. Die Sicherung 18, die beispielsweise
einen Wert von Vsa A besitzt, unterbricht den Sendestromkreis bei Überlastung oder Kurzschluß.
Wird die Röhre UV statt mit geringer mit großer Belastung betrieben, z. B. wenn der Kondensator C1
weggelassen oder sehr groß gemacht würde, kann sie nach der Ionisierung nicht mehr sperren und führt
so lange Strom, bis die Speisespannung unter die Löschspannung der Röhre sinkt. Die Fig. 2A stellt
die Kurvenform dar, die dann im Sender auftritt. Das abgetrennte Signal verläuft entsprechend der
Fig. 3.
Der leicht belastete Stromkreis ist empfindlicher als der schwer belastete. In dem schwerer belasteten
Stromkreis müssen die Photonen für eine ausreichende Ionisierung des Gases innerhalb der Röhre
mehr Energie aufbringen. Bei dem leicht belasteten Stromkreis reichen erheblich weniger Photonen aus,
um die Röhre teilweise zu ionisieren, wenn sie nur die richtige Wellenlänge besitzen. Die Röhre kehrt
dann wieder in den Sperrzustand zurück, so daß ihre Steuerfunktion erhalten bleibt. In F i g. 2 ist der Betrieb
bei leicht belastetem Stromkreis dargestellt. Die Kurvenform der Fig. 2A läßt die geringere Häufigkeit
der Ionisierung bei schwerer gegenüber schwacher Belastung und gleicher Energiequelle erkennen.
Wegen der größeren Empfindlichkeit wird der leicht belastete Stromkreis vorgezogen. Wenn
auch der leicht belastete Stromkreis bevorzugt wird, soll jedoch der schwerer belastete Stromkreis als
noch im Bereich der Erfindung liegend angesehen werden.
Dieser Sendestromkreis sendet das normale Impulssignal, das die Anwesenheit der Flamme anzeigt,
nicht aus, wenn ein Kurzschluß oder eine Leitungsunterbrechung auftritt oder die Bauelemente des
Stromkreises Fehler aufweisen. Der Stromkreis ist also fehlersicher, d. h., er gibt ein Signal »keine
Flamme« ab, wenn irgendeine Fehlfunktion eintritt. Bei kurzgeschlossener Röhre UV wird das Signal
nicht langer erzeugt, und außerdem brennt die Sicherung 18 durch. Werden R1 und/oder C1 kurzgeschlossen,
nimmt nur die Dauer des Impulses und entsprechend auch die Empfindlichkeit des Stromkreises
ab. Wenn R1 oder C1 unterbrochen sind, wird
kein Signal erzeugt. Ist R2 kurzgeschlossen, wird
über C2 kein Signal erzeugt, und wenn C2 kurzgeschlossen wird, so schadet das nichts, wenn nicht
der in Reihe geschaltete Kondensator im Empfänger auch kurzgeschlossen wird. Im letzteren Fall brennt
die Sicherung 18 durch. Auch bei einem Kurzschluß des Transformators wird das Signal nicht ausgesandt.
Der Sender der Überwachungsvorrichtung nach der Erfindung erzeugt auf diese Weise ein Signal sehr
kurzer Dauer, das von der Speisespannung des Senders getrennt und dem Empfänger zugeführt wird.
Die Sekundärwicklung des Transformators kann mehr als einen Sender speisen. Gemäß F i g. 1 sind
zwei solche Sender in Parallelschaltung an die Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen.
Der zweite Sender ist mit 12' bezeichnet und enthält die gleichen Bauelemente wie der vorbeschriebene
Sender 12. Die Zahl der Überwachungseinrichtungen kann bis auf acht oder mehr erhöht werden. Sie können
jeweils an einen einzigen Transformator angeschlossen werden. Dies ist von beträchtlichem Vorteil
in großen Brennkammern, in denen bis zu 24 Überwachungsgrößen angeordnet sein können. Werden
mehrere Sender an einen einzigen Transformator angeschlossen, wird der Kondensator C3 an die Sekundärwicklung
gelegt, so daß die Signalspitzen eines Senders nicht auf die anderen Siebglieder und Röhren
einwirken.
Die Impulse des Senders betätigen eine Schaltvorrichtung im Empfänger, der eine Anzeigevorrichtung
steuert. Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 wird der Signalausgang des Senders mit dem Empfänger
über den Kondensator C4 verbunden, der auch Reste der Speisespannung von 60 Hz aussiebt.
Die Kondensatoren C2C4 dienen auch der Sicherheit
für den Fall, daß einer von ihnen kurzgeschlossen wird. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Empfänger
nur von der halben Welle der 60-Hz-Spannung von 118 V der Quelle 10 gespeist. Eine Halbweggleichrichtung
dieser Stromversorgung erfolgt durch die Diode D1. Der Empfänger wird durch den
Silikonsteuergleichrichter SCR an- und abgeschaltet. Die negativen Spannungsimpulse, die vom Sender
empfangen werden, werden gegen Erde über die Diode D2 abgeleitet, während die positiven Impulse
über die Leitung 20 den Steuergleichrichter öffnen und schließen. Wenn der Steuergleichrichter SCR
einmal geöffnet ist, so bleibt er leitend, bis die zwischen Anode und Kathode herrschende Spannung
auf einen sehr kleinen Wert sinkt. Der Steuergleichrichter wird also entsprechend den Ausgangssignalen
des Senders geöffnet, so daß im Empfänger ein Steuersignal entsteht. Bei Betrieb der Röhre UV
unterhalb der Sättigung ergibt sich eine statistisch verteilte Impulsfolge am Senderausgang. Das Steuersignal
des Empfängers wird einem Relais RL zugeführt, das bei Ansprechen Kontakte schließt und
einen Alarm auslöst. Parallel zu dem Relais liegt der Kondensator C5, der das Abfallen des Relais verzögert
und es während der kurzen Zeiträume, in denen der Empfänger keinen Strom führt, geschlossen
hält. Das Relais hält also so lange, wie die Impulse des Senders von dem Empfänger aufgenommen
werden. Die ausgezogenen Linien in F i g. 3 A stellen die Steuerimpulse am Ausgang von SCR dar, während
die gestrichelte Linie die Integration der Steuerimpulse durch den Speicherkreis R[C5 erkennen
läßt.
Bei der Überwachungseinrichtung nach der Erfindung braucht nur die Röhre UV in der Brennkammer
montiert zu werden. Nur sie ist dann den schweren Betriebsbedingungen in bezug auf Temperatur, Vibration
usw. ausgesetzt. Die Röhre UV kann mit den übrigen Bauelementen über ein Zweidrahtkoaxialkabel
von mehr als 150 m Länge verbunden sein. Auch die Verbindung des Senders mit dem Emp-
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fänger kann durch ein Koaxialkabel von mehr als Steuergleichrichter SCR, wenn sie mit höherer Span-60m
Länge erfolgen. Der Empfänger kann also nung betrieben werden (Fig. 5 und 6), kürzere
praktisch an beliebiger Stelle eingesetzt werden. Schaltzeiten benötigen und daß deshalb der in den
Anstatt die positiven Ausgangssignale des Senders F i g. 4 und 5 vorgesehene Kondensator C6 wegunmittelbar
auf den Steuergleichrichter SCR zu 5 gelassen werden kann, wie es in F i g. 6 geschehen ist.
geben, können sie auch einen Schalttransistor steuern. In den Schaltungen nach F i g. 4, 5 und 6 können
In Fig. 4 wird ein Transistor Q1 durch die negativen die Transistoren Q1 durch Sperrschicht- oder EinImpulse
des Senderausganges eingeschaltet. Hier ist Schichttransistoren ersetzt werden,
die Kurzschlußdiode D2 nicht nötig. Der Empfänger Bei den Schaltungen nach den F i g. 1, 4, 5 und 6
der F i g. 4 hat eine Vollwegstromversorgung mit io wird das Steuersignal im Empfänger durch Steuerung
einem Transformator 23 und Dioden D3 und D4. Der des Silikongleichrichters SCR erzeugt. Obwohl dies
Transistor Q1 wird an diese Stromversorgung ange- einen sehr einfachen und zuverlässigen Empfänger
schlossen. Das Eingangssignal wird auf die Basis des ergibt, können natürlich auch andere Bauelemente
Transistors Q1 über die Leitung 20 gegeben, und und andere Stromkreise zur Steuerung verwendet
während der Transistor schaltet, wird der Konden- 15 werden, wenn nur ein entsprechendes Steuersignal
sator C6 auf einen bestimmten Wert aufgeladen. Der . ,1 für die Steuerung des Anzeigegliedes erzeugt wird.
Widerstand R3, der zwischen dem Kollektor der ϊϊ Die F i g. 7 zeigt einen transistorisierten Empfänger,
Steuerelektrode des Steuergleichrichters SCR liegt, VJj der einen Schalttransistor und zwei transistorisierte
dient der Strombegrenzung. Die Diode D5 am -;*Tj Verstärkerstufen besitzt. In diesem Stromkreis ist das
Emitter des Transistors veranlaßt dessen gegen- 20 Relais entsprechend den von den Transistoren gesinnige
Vorspannung. lieferten Spannungen für Niederspannung ausgelegt. Der Kondensator C0 erhöht die Dauer des Steuer- Das Eingangssignal wird mit dem Empfänger an der
impulses für den Steuergleichrichter SCR. Im Gegen- Basis des Transistors Q2 angekoppelt, so daß dieser
satz zu Fig. 1 ist dieser Impuls von konstanter ein- und ausgeschaltet wird entsprechend den oben
Größe und wird durch die Zuleitung verstärkt. Das 35 beschriebenen Impulsen. Die Stromversorgung für
Steuersignal, das durch die Steuerung des Steuer- den transistorisierten Empfänger kann Halbweggleichrichters
erzeugt wird, ist demnach F i g. 1 ahn- oder Vollweggleichrichtung haben. Im Ausführungs-Iich,
auch ist die Wirkungsweise des Relais RL und beispiel ist Halbweggleichrichtung dargestellt. Der
die Funktion des Kondensators C5 die gleiche wie in Transformator 27 liegt an Netzspannung von 118 V
Fig. 1. Der Kondensator C7 kann zum Steuergleich- 30 und 60 Hz. An der Sekundärwicklung werden 12,6 V
richter SCR parallel geschaltet sein, um den Steuer- Wechselstrom abgegeben. Die Diode D9 (F i g. 7) begleichrichter
bei der Steuerung der Spannung zwi- sorgt die Halbweggleichrichtung. Der Stromkreis des
sehen Anode 22 und 24 zu unterstützen und dadurch Transistors Q2 folgt dem Emitter, so daß der Ausdie
Schaltung betriebssicherer zu machen. Dieser E _,- gang sehr dicht dem Eingang folgt, jedoch mit einer
Kondensator kann auch in den anderen Empfangs- 35 Stromverstärkung entsprechend der Transistorstromkreisen
verwendet werden. verstärkung. Der Strom zwischen Emitter und KoI-Die
Stromversorgung der Schaltung nach Fig. 4 lektor wird durch den WiderstandRe begrenzt. C8
hat niedrige Spannung wegen des Transistors Q1, die speichert einen Teil der Energie von Q2, so daß Q3
Netzspannung von etwa 118 V wird deshalb durch zwischen den Signalimpulsen eingeschaltet bleibt,
den Transformator 23 auf 24 V umgespannt. Der 40 Der Eingangskreis des transistorisierten Empfängers
Stromkreis kann jedoch auch für Netzspannung aus- gleicht im wesentlichen den Eingangskreisen der
gelegt werden, wenn eine Regeldiode verwendet und Empfänger nach den F i g. 4, 5 und 6. Dabei wertet
die Bemessung der anderen Bauelemente entspre- der Transistor Q2 die Impulse aus, und durch die
chend geändert wird. Dies zeigt F i g. 5. Die Regel- Einwirkung von C8 und R0 gelangt ein verstärkter,
diode Dc, zusammen mit dem Vorschaltwiderstand 45 teilweise integrierter Impuls auf die direkt angekopi?4,
begrenzt die Spannung am Emitter und Kollek- pelten Verstärkerstufen des Empfängers. In der
tor des Transistors. Als Diode kann eine 15-V-Zener- Schaltung nach F i g. 7 wird über die Diode D10 und
diode verwendet werden. Die Wirkungsweise dieses den Kondensator C9 eine negative Vorspannung am
Empfängers ist ähnlich der nach F i g. 4. Der Tran- Widerstand R7 erzeugt, um den Transistor Q2 bei
sistor Q1 wird nur zur Auswertung der Impulse ver- so hohen Temperaturen abgeschaltet zu halten. Die
wendet und schaltet den Steuergleichrichter SCR ent- Transistoren O3 und Q4 sind als Verstärker ausgesprechend
den vom Sender empfangenen Impulsen. bildet. Der Eingang ist mit der Basis von Q3 verbun-Die
Speisespannung des Empfängers nach Fig. 5 den, und die Verstärkung von Q3 wird durch den
kann mit 120 V gewählt werden. Dabei kann Mitten- Widerstand .R10 begrenzt, der zwischen den Kollekanzapfung
des Transformators 23' und Vollweg- 55 tor und die Spannungsquelle geschaltet ist. Der
gleichrichtung benutzt werden. Die Dioden D7 und D8 Emitter von Q3 ist mit der Basis von Q4 verbunden,
dienen in Verbindung mit der Mittenanzapfung der während der Emitter von Q4 mit der Spannungs-Vollweggleichrichtung.
quelle verbunden ist und R2 mit dem Kollektor. Wie
An Stelle von Vollweggleichrichtung kann man beim Transistor Q2 werden Q3 und Q4 negativ vorauch
Halbweggleichrichtung verwenden, wie dies in 60 gespannt, um hohe Umgebungstemperaturen zu kom-F
i g. 6 bei einer Speisespannung des Transformators pensieren. Die Vorspannung von Q3 wird über Rs
von 120 V dargestellt ist. Bei der Schaltung nach und die Vorspannung von Q4 über R9 erzeugt. Als
F i g. 6 wird der Spannungsimpuls am Widerstand R5 Spannungsquelle für diese Vorspannung dienen D10
erzeugt, wenn der Transistor Q1 eingeschaltet wird. und C9 wie bei der negativen Vorspannung von Q2.
Dieser Impuls dient dann zur Steuerung des Steuer- 65 Am Ausgang des Verstärkers entstehen sich ändernde
gleichrichters SCR des Empfängers und erzeugt dem- Signale, die der Belastung RL zugeführt werden, der
entsprechend ein Steuersignal, wie es an Hand von der Haltekondensator C5, wie in Fig. 1, parallel
Fig 1 beschrieben wurde. Es sei bemerkt, daß die geschaltet ist.
Das Signal, das der Belastung des Empfängers zugeführt wird, ist in jeder Ausführungsform so weit
integriert, daß es aufrechterhalten bleibt, solange die Sendung beim Empfänger eingeht. Bei dem Hochspannungsempfänger
nach Fig. 1 und 6 schwankt die Spannung im Relais, z. B. zwischen 80 und
150 V, und zwar zufallsbedingt. Da das Relais jedoch wesentlich weniger als 80 V, nämlich z. B. 45 V, zum
Anzug benötigt und erst bei 25 V abfällt, bleibt das Relais angezogen, solange das Sendersignal vom
Empfänger empfangen wird.
Für den Fall, daß die Flamme erlischt und dementsprechend das Sendesignal ausbleibt, schaltet der
Empfänger innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ab. Versuche haben ergeben, daß das Relais in einer
Zeit von 0,1 bis 1,5 Sekunden nach dem plötzlichen und vollständigen Erlöschen der Flamme abfällt. Die
Zeit, die nötig ist, um die Anzeige des Erlöschens der Flamme zu erhalten, hängt von der Bemessung der
Schaltungselemente, und zwar in erster Linie der Kapazitäten, ab. Die Anordnung ist so getroffen, daß
die Zeit möglichst kurz wird.
Beim Betrieb derartiger Überwachungseinrichtungen ist es erwünscht, daß das Abfühlglied nur auf
die Energie anspricht, die von der Flamme ausgeht, und nicht auf andere Energiequellen, z. B. die heiße
Auskleidung des Kessels oder heiße Dampfrohre oder glühende Kohle, die sich in der Nähe der
Flamme befinden können. Zu diesem Zweck benutzt die Erfindung eine Gasentladungsröhre, die im Bereich
von 2000 bis 3300 Angström anspricht. In diesem Bereich spricht die Röhre nur auf Photonen an,
die von der Flamme und nicht von anderen Quellen stammen. Die Wellenlängen der Photonen dieser
anderen Strahlungsquellen liegen oberhalb von 3300 Angstrom. Dementsprechend arbeitet die Gasentladungsröhre
im ultravioletten Bereich des Spektrums. Bei der Überwachung von Kohleflammen ergibt
sich aber die Schwierigkeit, daß diese Flammen nur wenige Photonen in diesem Wellenlängenbereich
aussenden, und zwar weniger als Gas- oder Ölfeuerungen. Es ist deshalb notwendig, bei der Überwachung
von Kohlenfeuerungen mit Hilfe einer Gasentladungsröhre ein sehr empfindliches System
zu verwenden. Die sogenannten Ultraviolettüberwacher des Standes der Technik, wie sie früher verwendet
wurden, konnten deshalb in Verbindung mit Kohlenfeuerungen nicht benutzt werden.
Wie oben erläutert, ist die nur schwach belastete Gasentladungsröhre UV sehr empfindlich. Bei ihr
werden Ionisierungen (Ionen-Lawinen) schon durch Photonen verhältnismäßig geringer Energie ausgelöst,
und die Röhre erreicht nach jeder Ionisierung den ursprünglichen Zustand wieder sehr schnell.
Durch Benutzung der Überwachungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit geringer Belastung
der Gasentladungsröhre ist es möglich gewesen, die Flamme in einer Kohlenfeuerung völlig zufriedenstellend
zu überwachen. Die Erfindung bietet also eine Überwachungseinrichtung für die Flamme in
Gas-, Öl- und Kohlenfeuerungen. Das System spricht selektiv in dem Bereich des Spektrums an, für den
es empfindlich ist, so daß Fehlanzeigen vermieden werden.
Als Belastung RL können in den verschiedenen
Empfangsstromkreisen verschiedene Bauelemente verwendet werden. Es kann ein Relais zur Auslösung
eines Alarms benutzt werden. An Stelle des Relais kann auch eine statische Anzeige des Signals ohne
Zwischenschaltung eines Relais erfolgen. Man kann auch an Stelle des Relais den Eingang eines Rechners
einschalten. Schließlich kann die Belastung auch aus einer Parallelschaltung von Relais, Lichtsignal und
Rechnereingängen bestehen, die alle vom gleichen Empfänger aus gesteuert werden.
Wie oben ausgeführt, wird für die Spannungsquelle vorzugsweise die Netzspannung von 60 Hz
verwendet. Dies geschieht jedoch hauptsächlich, weil eine solche Spannung leicht zugänglich ist. Man kann
jede andere Frequenz verwenden, solange die Wirkungsweise der Bauelemente nicht in Frage gestellt
wird und die Periode der Spannungsquelle vielfach länger ist als die Dauer der Impulse, die durch die
Ionisierung in der Röhre entstehen. Es kommt darauf an, daß das Siebglied die Impulsfolge von dem
Wechselstrom der Spannungsquelle trennen kann. Es ist in der Impulstechnik bekannt, daß ein Unterschied
von 10 :1 wünschenswert ist und noch eine leichte Trennung der Signale gestattet. Mit anderen
Worten sollte die effektive Frequenz der Impulse zehnmal so groß sein wie die Frequenz des Speisestromes.
Es sei auch bemerkt, daß bei leichter Belastung der Röhre und bei schneller Rückkehr in den
Sperrzustand nach der Ionisierung der Sender eine Gleichspannung zur Speisung benutzen kann, obwohl
die Auslegung des Stromkreises bei Wechselstrom einfacher und der letztere deshalb vorzuziehen ist.
In F i g. 8 ist die Sende- und Empfangsschaltung der Fig. 1 mit einer Prüfschaltung dargestellt, die
bei leicht belasteter Röhre UV, d. h. bei zufallsbedingter Frequenz der Ionisierung, besonders geeignet
ist. Es sei bemerkt, daß die Impulsfolgefrequenz des Steuersignals im Empfänger, das durch
die Schaltungen des Steuergleichrichters SCR entsteht, nicht genau gleich der zufallsbedingten Folgefrequenz
der Impulse des Senders der F i g. 1 oder 8 ist, obwohl die mittlere Folgefrequenz beider Signale
verhältnismäßig niedrig ist. Diese Differenz der Folgefrequenzen ergibt sich daraus, daß der Steuergleichrichter
SCR die Steuerung des Durchgangs verliert, wenn er einmal eingeschaltet ist. Wenn daher beispielsweise
im Sender zwei Spannungsspitzen für eine Halbwelle der Speisespannung erzeugt wurden, wird
die erste Spannungsspitze den Steuergleichrichter SCR einschalten und die zweite Spannungsspitze
ohne Einfluß bleiben. Dies ergibt sich aus einem Vergleich der Fig. 2 und 3A. Der zweite Spannungsimpuls
von links in F i g. 3 A entspricht den beiden Spannungsspitzen, die der Speisespannung
des Senders überlagert sind. Es hat sich gezeigt, daß bei der Abtastung der Flamme befriedigende Ergebnisse
erzielt werden, wenn die Schaltung so bemessen wird, daß sie ein teilweise integriertes Signal mit
einer Schwingung zwischen 3 und 15 Hz erzeugt (gestrichelte Linien der Fig. 3).
Bei der Ausführungsform der Fig. 8 ist eine Prüfschaltung
parallel zu RL geschaltet, die selektiv auf die zufallsbedingten Schwingungen (3 bis 15 Hz) des
Steuersignals anspricht. Diese Prüfschaltung gibt ein geeignetes Signal während der Anwesenheit und/oder
während der Abwesenheit einer solchen zufallsbedingten Schwingung ab. Die Prüfschaltung besteht
aus einem Brückengleichrichter 26, der über den aus C12 und L1 gebildeten Reihenresonanzkreis mit RL
verbunden ist. Der Reihenresonanzkreis ist so abgestimmt, daß die Schwingungen niedriger Frequenz,
909 508/1383
ζ. B. von 3 bis 15 Hz, durchgelassen werden, jedoch höhere und niedrigere Frequenzen gesperrt werden.
Die beiden anderen Brückenzweige des Brückengleichrichters 26 sind durch ein Relais 28 und den
dazu parallelgeschalteten Kondensator 14 und veränderlichen Widerstand R10 miteinander verbunden.
Mit Hilfe des Widerstandes R10 wird die Empfindlichkeit
des Relais verstellt, und der Kondensator integriert das Signal, das an das Relais angelegt wird.
Auf diese Weise zieht das Relais an, solange ein Signal zwischen 3 und 15 Hz an die beiden anderen
Brückenzweige des Brückengleichrichters angelegt wird, d. h., solange die zufallsbedingten Schwingungen
an der Belastung vorhanden sind. Das Relais 28 fällt ab, wenn keine Flamme in der Brennkammer
vorhanden ist oder wenn infolge eines Fehlers eines Bauelementes das zufallsbedingt veränderliche Signal
nicht über das System zum Ausgang gelangt. Bei Aberregung des Relais 28 kann ein Schalter geschlossen
werden, um einen Alarm auszulösen, der den eingetretenen Fehler anzeigt. In der Zeichnung liegen
die Relaiskontakte 30 in einem Stromkreis mit der Spannungsquelle 32 einer Anzeigevorrichtung 34, die
hörbar oder sichtbar anzeigt, und den Kontakten 36, die von dem Belastungsrelais RL betätigt werden.
Dieser Alarmstromkreis wird also unterbrochen, wenn das Relais RL aberregt wird. Dadurch wird
verhindert, daß der Alarmanzeiger 34 betätigt wird, wenn das Belastungsrelais RL nicht erregt ist. Es sei
darauf hingewiesen, daß diese Anzeigeschaltung nicht nur bei Fehlern des Steuergleichrichters SCR wirksam
wird, sondern alle wesentlichen Teile der Überwachungseinrichtung für die Flamme prüft, weil alle
richtig arbeiten müssen, um die zufallsbedingte Schwingung zu erzeugen. Wie dargestellt, liegt dieser
Prüfstromkreis vorteilhaft parallel zum Belastungsrelais RL. Er kann aber auch an andere Teile des
Empfängers angeschlossen werden, und man kann beispielsweise eine besondere Impedanz im Empfänger
vorsehen, an die diese Anzeigeschaltung angeschlossen wird. Dann kann auf die Mitwirkung von
RL völlig verzichtet werden und nur das Relais 28
für diesen Zweck benutzt werden. Es ist leicht ersichtlich, daß das Relais durch die Eingangsschaltung
von Rechnern und ähnlichen logischen Systemen ersetzt werden kann. Der Prüfstromkreis nach F i g. 8
soll nur benutzt werden, wenn die Röhre UV unterhalb der Sättigung arbeitet. Bei dieser Betriebsweise
der Röhre erfolgt eine Zündung nicht bei jedem Wechsel der Speisespannung, sondern nur mit einer
zufallsbedingten Wiederholung von 3 bis 5 Hz. Der Prüfstromkreis der F i g. 8 veranlaßt eine Anzeige,
wenn die Spannung am Relais RL von dieser zufallsbedingten
Wiederholungsgeschwindigkeit abweicht.
In der Ausführungsform nach F i g. 9 ist am Ausgang des Empfängers eine Schaltung vorgesehen, die
selektiv auf die Frequenz der Quelle anspricht. Sie besteht aus einem Transformator 15, dessen Primärwicklung
in den Ausgangskreis des Empfängers eingeschaltet ist und dessen Sekundärwicklung mit dem
Brückenende des Brückengleichrichters 38 verbunden ist. Im Brückenzweig des Brückengleichrichters liegt
das Relais 40, zu dem der Kondensator 15 und der einstellbare Widerstand parallel geschaltet sind. Der
Widerstand dient zur Einstellung der Empfindlichkeit des Relais, und der Kondensator wirkt als Haltekondensator
für das Relais. Der Transformator und die anderen Bauelemente der Schaltung haben solche
Charakteristiken, daß das Relais 40 aberregt ist, wenn der Ausgang des Empfängers ein Signal mit
zufallsbedingter Wiederholungsgeschwindigkeit liefert, aber erregt ist, wenn die Frequenz der Speisespannung
des Empfängers auftritt, wie es der Fall sein würde, wenn der Steuergleichrichter SCR kurzgeschlossen wäre. Das Relais 40 kann eine geeignete
Alarmvorrichtung auslösen, wie sie in Verbindung mit dem Relais 28 dargestellt wurde. Mit der Schaltung
nach F i g. 9 wird eine Anzeige ermöglicht, wenn die Ausgangsspannung des Empfängers sich nicht
zufallsbedingt ändert, sondern mit der Frequenz der Speisespannung.
An Stelle des Relais kann auch eine statische Anzeige des Signals erfolgen. Man kann auch an Stelle
des Relais den Eingang eines Rechners einschalten. Schließlich kann die Belastung auch aus einer Parallelschaltung
von Relais, Lichtsignal und Rechnereingängen bestehen, die alle vom gleichen Empfänger
aus gesteuert werden.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Auswertung von Impulsen, die von einer Gasentladungsröhre zur
Überwachung des Vorhandenseins einer Flamme erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß Siebglieder (R2C2) vorgesehen sind, an
denen bei Ionisierung durch die Flamme ein Steuersignal auftritt, das jedoch fehlt, wenn die
Impulse wesentlich langer sind als die bei Ionisation durch die Flamme entstehenden Impulse.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre
außerhalb des Sättigungsbereiches arbeitet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre
(UV) nur leicht belastet ist, so daß sie nach jedem Entladungsvorgang schnell wieder sperrt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre
(UV) in einem spektralen Energiebereich unterhalb von 3300 Angstrom arbeitet.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Siebglieder ein
Auswertkreis angeschlossen ist, der eine Anzeige veranlaßt, wenn die Folgefrequenz des Steuersignals
von der zufallsbedingten abweicht.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Integrationsnetzwerk
(A1C1) vorgesehen ist, um die Dauer der
Ionisierungsimpulse zu verlängern.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Siebglieder mit einem Empfangsstromkreis verbunden sind, der die Ionisierungsimpulse in ein
Steuersignal für eine Last umsetzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US23509762A | 1962-11-02 | 1962-11-02 | |
| US23509862A | 1962-11-02 | 1962-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1289609B true DE1289609B (de) | 1969-02-20 |
Family
ID=26928575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC31299A Pending DE1289609B (de) | 1962-11-02 | 1963-11-02 | Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Flamme von Brennern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1289609B (de) |
| ES (1) | ES293070A1 (de) |
| GB (1) | GB1037234A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IL54137A (en) * | 1978-02-27 | 1985-02-28 | Spectronix Ltd | Fire and explosion detection apparatus |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053359B (de) * | 1956-06-21 | 1959-03-19 | Honeywell Regulator Co | Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Flammendetektor |
-
1963
- 1963-10-30 GB GB42813/63A patent/GB1037234A/en not_active Expired
- 1963-10-31 ES ES0293070A patent/ES293070A1/es not_active Expired
- 1963-11-02 DE DEC31299A patent/DE1289609B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053359B (de) * | 1956-06-21 | 1959-03-19 | Honeywell Regulator Co | Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Flammendetektor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1037234A (en) | 1966-07-27 |
| ES293070A1 (es) | 1964-04-01 |
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