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DE1229236B - Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage

Info

Publication number
DE1229236B
DE1229236B DEE23651A DEE0023651A DE1229236B DE 1229236 B DE1229236 B DE 1229236B DE E23651 A DEE23651 A DE E23651A DE E0023651 A DEE0023651 A DE E0023651A DE 1229236 B DE1229236 B DE 1229236B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
amplifier
discharge tube
frequency
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE23651A
Other languages
English (en)
Inventor
Philip Giuffrida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electronics Corp of America
Original Assignee
Electronics Corp of America
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electronics Corp of America filed Critical Electronics Corp of America
Publication of DE1229236B publication Critical patent/DE1229236B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage mit einem Flammendetektor, der eine auf relativ kurzwellige Strahlung ansprechende Entladungsröhre umfaßt, die zwei Elektroden enthält, welche mit einem Lade- und Löschkreis verbunden sind, welche im Betrieb zwischen den Elektroden ein elektrisches Feld erzeugen, das bei Wahrnehmung der Strahlung periodisch zusammenbricht und wieder aufgebaut wird, mit einem an den Verstärker angeschlossenen Alarm- oder Steuerkreis.
  • Bei der Überwachung von Heizungsanlagen soll möglichst eine für die Flamme selbst charakteristische Eigenschaft im Gegensatz zu Eigenschaften des Inneren der Brennkammer oder äußerer Störeinflüsse herangezogen werden, um das Vorhandensein der Hauptflamme oder der Zündflamme des Brenners zuverlässig festzustellen. Es gibt bereits die verschiedensten Systeme zur Überwachung von Brennern und Heizungsanlagen, dabei haben sich Meßfühler, die auf Infrarotstrahlung ansprechen, besonders geeignet erwiesen. Diese strahlungsempfindlichen Einrichtungen sprechen auf bestimmte Wellenlängen der Strahlung an, die von der überwachten Flamme emittiert wird. In den überwachten Heizungseinrichtungen existieren jedoch häufig noch andere Quellen ähnlicher Strahlung, und es ist natürlich höchst wichtig, die von der Flamme einittierte Strahlung von der Strahlung anderer Quellen zu unterscheiden. In diesem Zusammenhang ist es bekannt, daß die Infrarotstrahlung einer Flamme veränderliche Komponenten enthält, die in einem ganz bestimmten Frequenzbereich liegen, und es gibt überwachungsanlagen, die mit Bleisulfidzellen arbeiten, denen ein Bandpaß-Verstärker nachgeschaltet ist, der auf ein enges Frequenzband abgestimmt ist, das der Frequenz der in der Flamme vorherrschenden Schwankungen entspricht.
  • Bei manchen Brenneranlagen, beispielsweise Anlagen, die mit Mehrfachbrenner-Brennkammern arbeiten und bei denen die einzelnen Flammen aus Sicherheitsgründen unabhängig voneinander überwacht werden müssen, haben jedoch Überwachungseinrichtungen, die auf Infrarotstrahlung ansprechen, gewisse Nachteile, da die Infrarotstrahlung von dem ganzen außerhalb des Flammensaumes liegenden Bereich emittiert wird, so daß die Unterscheidung zwischen den einzelnen Flammen innerhalb der gleichen Brennkammer schwierig, wenn nicht unmöglich wird. Die einzelnen Flammen lassen sich leichter mit einer Strahlung überwachen, deren Quelle enger begrenzt ist, beispielsweise einer Strahlung im Ultraviolettbereich, die nur vom Flarnmenkern enüttiert wird. Die Überwachung der Ultraviolettstrahlung ist außerdem zuverlässiger als andere Flammenüberwachungssysteme, da sie nicht so leicht durch fremde Strahlungsquellen gestört werden kann. Die hochentwickelten und in der Praxis bewährten Anlagen arbeiten jedoch praktisch alle mit Infrarotdetektoren.
  • Einrichtungen zur Flammenüberwachung für Feuerungsanlagen, die mit auf kurzwellige Strahlung ansprechenden Meßfühlern, z. B. Gasentladungszellen, wie Geiger-Müller-Zählrohren, arbeiten, sind bekannt. Nicht selbstlöschende Geiger-Müller-Zählrohre werden bekanntlich mit einem Lade- und Löschkreis betrieben, der meist einen Kondensator enthält, der über einen relativ großen Ladewiderstand von einer Gleichspannungsquelle gespeist wird. Diesem Kondensator ist das Zählrohr, gegebenenfalls über einen Strombegrenzungswiderstand, parallel geschaltet. Wenn das Zählrohr zündet, bricht die Spannung am Kondensator zusammen, so daß die Entladung wieder erlischt. Wenn die das Zünden des Zählrohres bewirkende Strahlung andauert, wiederholt sich das Zünden und Löschen des Zählrohres mit einer Frequenz, die durch die Zeitkonstante der Lade- und Löschschaltung bestimmt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Störungsempfindlichkeit einer Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage mit einem FI,gmmendetektor herabzusetzen, der eine auf relativ kurzwelfige Strahlung ansprechende Entladungsröhre umfaßt, welche mit einer Lade- und Löschschaltung verbunden sind, welche im Betrieb zwischen den Elektroden ein elektrisches Feld erzeugt, das bei Wahrnehmung der Strahlung_periodisch zusammenbricht und wieder aufgebaut wird, mit einem an die Entladungsröhre -angeschlossenen Verstärker und einem an den Verstärker angeschlossenen,Alarm-und Steuerkreis. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Verstärker in an sich bekannter Weise als Bandpaßverstärker für Frequenzen, -die wesentlich kleiner als die Netzfrequenz sind, ausgebildet ist und daß die Zeitkonstante der die ultraviolettempfindliche Entladungsröhre speisenden Lade-- -und Löschschaltung entsprechend der Durchlaßfrequenz des Bandpaßverstärkers bemessen ist.
  • . Die Zeitkonstante -der Lade- und Löschschaltung ist vorzugsweise so bemessen, daß sie einer Entladungsfrequenz von höchstens 25 Hz entspricht. - Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Einrichtung dadurch - 7gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre mit dem Band-pä'ßverstärker über eine Kopplungsschaltung gekoppelt ist, die einen gedämpften Resonanzkreis solcher Resonanzfrequenz enthält, daß er ein..Schwingungssignal mit einer Grundfrequenz vön;'Üöchstens 25Hz aus den einzelnen Signalen erzeugt, die beim Zünden der Entladungsröhre entstehen.
  • Der gedämpfte Resonanzkreis enthält vorzugsweise eine. mit der- Entladungsröhre in Reihe geschaltete Primärwicläung eines Transformators, der ein mit einem Widerstand in Reihe geschalteter Kondensator parallel geschaltet ist.
  • Die Erfindung soll nun an Hand der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Abtasteinrichtung, aus der der Hauptbrenner, der Zündbrenner und das Abtastelement, das sowohl den Hauptbrenner als auch den Zündbrenner zu überwachen gestattet, ersichtlich sind, und F i g. 2 ein Schaltbild eines auf Ultraviolettstrahlung ansprechenden Detektorkreises und eines Bandpaßverstärkerkreises gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
  • F i g. 1 zeigt schematisch eine Brenneranlage mit einer Brennkammer 10, in die eine Brennstoff-Haupt-# leitung 12 mündet, die durch ein nicht dargestelltes Ventil gesteuert wird. Ein Zündbrenner 14, der mit einer geeigneten Zündanordnung versehen ist, erzeugt eine Zündflamme 16, die in den Bereich vor der Mündung der Brennstoff-Hauptleitung 12 reicht. Der aus der Leitung 12 austretende Brennstoff wird in üblicher Weise durch die Zündflamme gezündet und liefert dann eine Hauptfiamme 18. In der Wand der Brennkammer ist eine Rohranordnung 20 montierte die so eingerichtet sein kann, daß mittels eines Abtastelementes 22 sowohl das Ende der Zündflamme 16 als auch die Hauptflamme 18 überwacht werden kann.
  • Das Abtastelement besteht bei dieser Anordnung aus einer ultraviolettempfindlichen Röhre, die zwei parallele, im Abstand voneinander verlaufende Wolframelektroden 24, 26 (F i g. 2) enthält, die von einem für Ultraviolettstrahlung durchlässigen Kolben 28 umschlossen werden, der ein geeignetes Inertgas enthält. Solche Röhren sind im Handel erhältlich. Die Röhre 22 liegt in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand 30 von etwa 10 kOhm an einer Lade- und Löschschaltung, durch die zwischen den Elektroden 24, 26 periodisch ein elektrostatisches Feld ausreichender Größe aufgebaut wird, um zwischen diesen Elektroden einen Lawinendurchschlag zu ermöglichen, wenn die Elektroden von lAtraviolettstrahlungs-Photonen getroffen werden. Die das elektronische Feld liefernde Lade- und Löschschaltung enthält einen Kondensator 32 von 82 nF, einen Widerstand 34 von 0,47 MOhm, eine Gleichrichterdiode-36 und einen Hochspannungstransformator 38, dessen Primärwicklung 40 vom Wechselstromnetz gespeist wird, während die Sekundärwicklung 42 zwischen die Diode 36 und Masse geschaltet ist. Die elektrische Zeitkonstante des Kreises- ist so bemessen, daß der Kondensator 32 nach einem Durchschlag höchstens mit einer Frequenz von 25 Hz wieder auf den Betriebswert aufgeladen werden kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform beträgt die Zeite-. konstante des Kreises 38 ins, und für die Erreichung der Betriebsspannung wird etwa das Eineinviertelfache der Zeitkonstante (48 ins) entsprechend einer maximalen Frequenz von 21 Hz benötigt. Wenn der Betriebsspannungswert erreicht ist, kann die Röhre 22 zünden, wenn an der negativen Elektrode ein Elektron durch ein Strahlungsquant freigesetzt wird und eine Ionisation des Gases einleitet, die zu einer Lawinenentladung zwischen den Elektroden und einer Entladung des Kondensators 32 führt, wobei an einer Primärwicklung 44 eines Ausgangstransformators 46 ein Ausgangssignal auftritt. Wenn sich die Ladung des Kondensators genügend verringert hat, erlischt die Entladung in der Röhre 22, und der Kon-m densator 32 kann sich wieder aufladen. An die Primärwicklung des Transformators 46 ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 48 von 1 kOhm und eines Kondensators 50 von 68 nF, die einen gedämpften Resonanzkreis bilden, angeschlossen. Der Kondensator 50 speichert den mit steiler Vorderflanke eintreffenden Impuls, der durch die Lawinenentladung in der Röhre 22 erzeugt wurde, und der Schwingkreis setzt diese Energie in ein sinusförmiges Signal einer niedrigen, unter 25 Ilz liegenden Frequenz um, das durch die Sekundärwicklung 52 des Transformators 46 Eingangsklemmen 54, 55 einer Schaltungsanordnung zur Betätigung eines Steuerrelais zugeführt wird.
  • Diese Schaltunasanordnun enthält einen Haupt-C - g transformator 58, der über eine Gleichrichter- und Glättungsschaltung mit Widerständen 64 bis 66, einer Diode 68 und Kondensatoren 70 bis 72 eine Anodenspannung an Verstärkerröhren 60, 62 liefert. Außeidem wird einer Klemme 54 über einen Widerstand 74 eine Vorspannung zugeführt. Das Eingangssignal von der Ultraviolettdetektorröhre 22 wird über einen die Gleichspannung sperrenden Kondensator 78 und eine Widerstandskombination mit den Widerständen 80, 81 auf das Gitter der Röhre 60 der ersten Verstärkerstufe gekoppelt. Ein Teil des an der Anode der Röhre 60 erzeugten Ausgangssignals wird über ein Kondensatoren 82, 84 und Widerstände 86, 88 enthaltendes Filternetzwerk als Tiefpaß-Steuersignal (entsprechend der Frequenz des gedämpften Resonanzkreises und damit unter 25 Hz) auf das. Gitter der Röhre 60 zurückgekoppelt, und ein zweiter Teil wird über einen Kopplungskondensator 90 und Widerstände 92, 93 der zweiten Verstärkerstufe zugeführt. Diese Stufe ist in-entsprechender Weise mit einem für eine Frequenz unter 25 Hz ausgelegten Tiefpaßrückkopplungskreis, versehen, der Kondensatoren 94, 96 und Widerstände 98, 100 enthält. Der resultierende, verstärkte Ausgangsimpuls wird über einen Kondensator 102 auf einen Gleichrichterkreis gekoppelt, der eine Diode 104 enthält, so daß zu einem eine Widerstandskombination 105, 106 und einen Kondensator 108 enthaltenden RC-Integrationskreis nur negative Impulse gelangen können.
  • Das Ausgangssignal des Integrationskreises wird dem Hauptrelais-Steuerkreis zugeführt, der eine normalerweise leitende Röhre 110 und eine durch den Spannungsabfall an einem Widerstand 112 normalerweise gesperrte Röhre 114 enthält. Wenn die bei einer Wahrnehmung einer Ultraviolettstrahlung der überwachten Flammen erzeugten Impulse am Kondensator 108 eine negative Spannung genügender Größe aufgebaut haben, wird die Röhre 110 gesperrt, und die hieraus resultierende Änderung ihrer Anodenspannung wird auf das Gitter der Röhre 114 gekoppelt, so daß diese Röhre zu leiten beginnt und ein Steuerrelais 120 erregt. Die Erregung des Steuerrelais 120 zeigt also die Gegenwart einer Flamme an.
  • Die Sekundärwicklung des Netztransformators 58 hat eine Reihe von Abgriffen, und sie liefert zusätzlich zur Anodengleichspannung auch Spannungen für die Heizfäden 122, eine Spannung zum Betrieb des Relais 120 und eine Spannung für die Relaissteuerschaltung.
  • Bei überwachungssystemen, in denen sowohl eine Ultraviolettstrahlung als auch eine Infrarotstrahlung wahrgenommen werden soll, kann zusätzlich eine infrarotempfindliche Bleisulfidzelle 124 Verwendung finden. Es gibt beispielsweise Heizungsanlagen, die mit pulverisierter Kohle betrieben werden, während die Zündflamme mit Gas gespeist wird. Da pulverisierte Kohle eine Flamme liefert, die nur wenig Ultraviolett abstrahlt, während Gasflammen eine Ultraviolettstrahlung beträchtlicher Intensität liefern, kann der Detektor 22 zur ausschließlichen überwachung der Zündflamme 16 und die Zelle 124 in einer getrennten Anordnung zur überwachung der Hauptflamme 18 verwendet werden. Die Zelle 124 kann beispielsweise mit der Sekundärwicklung 52 des Transformators 46 in Reihe geschaltet sein und von einem Schalter 126 überbrückt werden, der den Infrarotdetektor auszuschalten gestattet. Der Schalter kann beispielsweise durch eine übliche Programmsteuereinrichtung betätigt werden.
  • Durch die Erfindung wird also eine zuverlässige, einen Bandpaßverstärker enthaltende Steueranordnung für ein Brennerrelais angegeben, die bei niedrigen Flackerfrequenzen der Flamme arbeitet, die Filterbandbreite kann beispielsweise etwa 10 Hz betragen, so daß konstante Störsignale ebenso ausgeschaltet werden wie Signale der Netzfrequenz und andere unerwünschte Störsignale; die Anordnung enthält in Kombination außerdem einen auf Ultraviolettstrahlung ansprechenden Detektorkreis, der dem Bandpaßverstärker angepaßt ist und die Flamme einer Feuerungsanlage überwacht.
  • Zusammenfassend ist also zu sagen, daß die Erfindung eine überwachungseinrichtung für Feuerungsanlagen betrifft, wie sie beispielsweise in F i g. 2 dargestellt ist, einen auf eine Flamme ansprechenden Quantendetektor 22 und einen auf Eingangssignale im Frequenzbereich von etwa 5 bis 25 Hz ansprechenden Verstärker enthält. Zwischen den Detektorelektroden wird ein elektrostatisches Feld durch einen die Frequenz herabsetzenden Kreis mit einem Kondensator 32 und einem Widerstand 34 erzeugt, welcher über einen Transformator 38 mit einer Signalquelle der Netzfrequenz verbunden ist. Der Ausgangsimpuls, der entsteht, wenn das elektrostatische Feld bei Wahrnehmung der Ultraviolettstrahlung einer Flamme zusammenbricht, wird so modifiziert, daß er eine Grundfrequenzkomponente von weniger als 25 Hz erhält, dies erfolgt durch einen gedämpften Schwingungskreis, der die Primärwicklung 44 des Transformators 46 enthält, der in Reihenschaltung des Widerstandes 48 und des Kondensators 50 parallel geschaltet ist. Mittels der Sekundärwicklung 52 des Transformators 56 wird das resultierende Signal auf den Bandpaßverstärker gekoppelt, der seinerseits entsprechend dem modifizierten Ausgangsimpuls das den Betriebszustand anzeigende Relais 120 betätigt.
  • Die Erfindung wurde an Hand eines speziellen Ausführungsbeispieles beschrieben, das jedoch nicht einschränkend auszulegen ist. Dieses Ausführungsbeispiel kann vielmehr in der verschiedensten Weise abgewandelt werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage mit einem Flammendetektor, der eine auf relativ kurzwellige Strahlung ansprechende Entladungsröhre umfaßt, die zwei Elektroden enthält, welche mit einem Lade- und Löschkreis verbunden sind, welche im Betrieb zwischen den Elektroden ein elektrisches Feld erzeugen, das bei Wahrnehmung der Strahlung periodisch zusammenbricht und wieder aufgebaut wird, mit einem an die Entladungsröhre angeschlossenen Verstärker und einem an den Verstärker angeschlossenen Alarm- oder Steuerkreis, d a - durch gekennzeichnet, daß der Verstärker (60, 62) in an sich bekannter Weise als Bandpaßverstärker für Frequenzen, die wesentlich kleiner als die Netzfrequenz sind, ausgebildet ist und daß die Zeitkonstante der die ultraviolettempfindliche Entladungsröhre (22) speisenden Lade- und Löschschaltung (30 bis 40) entsprechend der Durchlaßfrequenz des Bandpaßverstärkers bemessen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante der die Entladungsröhre (22) speisenden Lade- und Löschschaltung (30 bis 40) entsprechend einer Entladungsfrequenz von höchstens 25 Hz bemessen ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (22) mit dem Bandpaßverstärker (60, 62) über Kopplungsschaltung gekoppelt ist, die einen gedämpften Resonanzkreis (44, 48, 50) solcher Resonanzfrequenz enthält, daß er ein Schwingungssignal mit einer Grundfrequenz von höchstens 25 Hz aus den einzelnen Signalen erzeugt, die beim Zünden der Entladungsröhre entstehen. 4. Einrichtung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gedämpfte Resonanzkreis eine mit der Entladun gsröhre (22) in Reihe geschaltete Primärwicklung (44) eines Transformators (46) enthält, der ein mit einem Widerstand (48) in Reihe geschalteter Kondensator (50) parallel geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1053 359, 1119 968; USA.-Patentschrift Nr. 2 811711.
DEE23651A 1961-10-09 1962-10-09 Einrichtung zur Steuerung einer Brenneranlage Pending DE1229236B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2811711A (en) * 1951-05-19 1957-10-29 Electronics Corp America Fire method and apparatus
DE1053359B (de) * 1956-06-21 1959-03-19 Honeywell Regulator Co Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Flammendetektor
DE1119968B (de) * 1957-11-27 1961-12-21 Honeywell Regulator Co Elektrische Steuervorrichtung, insbesondere fuer Brenner u. dgl.

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