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DE1289099B - Schaltung zur Ableitung einer Vertikalruecklauf-Austastspannung - Google Patents

Schaltung zur Ableitung einer Vertikalruecklauf-Austastspannung

Info

Publication number
DE1289099B
DE1289099B DE1967T0034173 DET0034173A DE1289099B DE 1289099 B DE1289099 B DE 1289099B DE 1967T0034173 DE1967T0034173 DE 1967T0034173 DE T0034173 A DET0034173 A DE T0034173A DE 1289099 B DE1289099 B DE 1289099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
switching transistor
voltage
charging
during
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967T0034173
Other languages
English (en)
Inventor
Daute Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1967T0034173 priority Critical patent/DE1289099B/de
Publication of DE1289099B publication Critical patent/DE1289099B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/24Blanking circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • In Fernsehgeräten wird im allgemeinen eine Vertikalrücklauf-Austastspannung benötigt, um die Bildröhre während der Vertikalrücklaufzeit dunkel zu steuern. Diese Austastspannung muß negative Polarität, eine Amplitude von etwa 120 V und außerdem eine ausreichende Flankensteilheit haben, damit die Bildröhre möglichst während der ganzen Rücklaufzeit mit Sicherheit dunkelgesteuert ist, jedoch kein Bildinhalt am Bildbeginn verlorengeht. Man ist bemüht, diese Spannung mit möglichst wenig zusätzlichem Aufwand aus der Vertikalablenkschaltung abzuleiten. Bei Vertikalablenkschaltungen mit einem Ausgangsübertrager zwischen der Endstufe und der Ablenkspule ist es bekannt, die Austastspannüng von einer Wicklung dieses übertragers abzuleiten.-Durch entsprechende Bemessung und Polung dieser Wicklung läßt sich immer' ein. Impuls .genügender Amplitude und gewünschter Polarität gewinnen.
  • Bei transistorierten eisenlosen Vertikalablenkschaltungen ohne Ausgangsübertrager bereitet die Ableitung einer Austastspannung ausreichender Amplitude Schwierigkeiten, weil wegen des Fehlens des Transformators Amplitude und Polarität der entnehmbaren Spannung nicht mehr wählbar sind. Die in solchen Schaltungen verfügbaren Impulse, z. B. an der Ausgangselektrode der Endstufe, haben, da Transistoren bei einer verhältnismäßig niedrigen Betriebsspannung arbeiten, oft keine ausreichende Amplitude und oft auch falsche Polarität.
  • Bei einer bekannten Vertikalablenkschaltung (deutsche Auslegeschrift 1238 951) mit Transistoren und ohne Ausgangsübertrager-wird ein Ladekondensator periodisch über,einen an die Betriebsspannung =angeschlossenen Ladekreis während der Hinlaufzeit langsam und über einen mit einer Ausgangselektrode an den Ladekreis angeschlossenen Schalttransistor während der Rücklaufzeit schnell umgeladen. Hierbei ist die Ablenkschaltung mittels eines Rückkopplungsweges vom Ausgang der Ablenkendstufe zur Steuerelektrode des Schalttransistors selbstschwingend ausgebildet. Der Ladekondensator ist mit einem Ende mit der Basis eines dle Endstufe steuernden Treibertransistors verbunden. Dieser bekannten Schaltung läßt sich ohne weiteres kein Austastimpuls ausreichender Amplitude entnehmen, weil an keiner Stelle der Schaltung während der Rücklaufzeit ein zur Dunkelsteuerung der Bildröhre ausreichender Impuls auftritt. Am Kollektor des Schalttransistors kann sich beispielsweise kein Impuls ausreichender Amplitude ausbilden, weil dieser Kollektor mit der Basis des Treibertransistors verbunden ist, die keine großen Spannungssprünge zuläßt.
  • Bei einer Abwandlung dieser bekannten -Schaltung ist der Kollektor des .Schalttransistors mit der. Basis, des Treibertransistors; an den auch der Ladekridensator angeschlossen ist, über eine Diode verbunden, die durch den Schalttransistor nur während der Rücklaufzeit zwecks Entladung des Ladekondensators leitend gesteuert und während der Hinlaufzeit nichtleitend ist und den Schalttransistor von dem Ladekondensator und dem Treibertransistor trennt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte Schaltung so abzuwandeln, daß ihr ein Austastimpuls entnommen werden kann, der sowohl eine ausreichende Amplitude als auch eine genügend große Flankensteilheit aufweist.
  • Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur Ableitung einer Vertikalrücklauf-Austastspannung aus - einer selbstschwingenden Vertikalablenkschaltung mit einen3 Rückkopplungsweg von der Endstufe zur Steuerelektrode eines Schalttransistors und einem Ladekondensator, der während der Hinlaufzeit über einen an die Betriebsspannung angeschlossenen Ladewiderstand langsam und während der Rücklaufzeit über den Schalttransistor schnell umgeladen wird, wobei die Ausgangselektrode des Schalttransistors über einen Arbeitswiderstand an die Betriebsspannung und über eine nur während der Rücklaufzeit leitende Diode an den Ladekondensator angeschlossen° ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Ausgangselektrode des Schalttransistors an einen Abgriff des Ladewiderstandes angeschlossen und die Austastspannung von dieser Ausgangselektrode abgenommen ist. -.
  • Die Erfindung und die durch sie erzielten Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Flankensteilheit, werden an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt F i g. 1 die zuletzt beschriebene bekannte Schaltung, F i g. 2 die gemäß der'trfindung zwecks Gewinnung der Austastspannung abgewandelte Schaltung nach F i g. 1 und F i g. 3 ein Sch altunbeispiel der vollständigen Ablenkschaltung. ' Fig. 1 zeigt einen als Ladekreis dienenden Widerstand 1 für einen Ladekondensator 2, der über einen Widerstand 3 als Millerkapazität an eine Ausgangselektrode der Ablenkendstufe angeschlossen- ist. Der Kondensator 2 kann als parallel zur Basis-Emitter-Strecke des Transistors 11 liegender Kondensator mit etwa um den Verstärkungsfaktor der Endstufe vergrößerter Kapazität betrachtet werden. An den Ladekondensator ist die Ausgangselektrode eines Schalttransistors 4 über eine Diode 5 angeschlossen, wobei der Kollektor des Transistors 4 über einen Widerstand 6 an die Betriebsspannung angeschlossen ist. Der Ladekondensator 2 wird" während der Hinlaufzeit über die Widerstände 1, 3 langsam und während der Rücklaufzeit über den Schalttransistor 4 und die dann leitend gesteuerte Diode 5 schnell umgeladen. Die gesamte Schaltung ist über einen Rückkopplungsweg 10 von dem Ausgang der Ablenkendstufe selbstschwingend ausgebildet und wird von einer Klemme 12 mit Vertikalsynchronimpulsen synchronisiert. Die am Ladekondensator 2 und an der Basis eines Treibertransistors-l@ entstehende sägezahnförmige Spannung bewirkt über die an die Ausgangselektroden des Treibertransistors 11 angeschlossene Ablenkendstufe den sägezahnförmigen Ablenkstrom in den Ablenkspulen. -In F. i. g. 2 ist gemäß der Erfindung der Kollektor des'Schälttränsistors 4 an einen Abgriff 21 des Ladewiderstandes angeschlossen, der jetzt aus der Reihenschaltung der Widerstände 6,1 besteht, und die Austastspannung 9 wird an einer Klemme 8 über einen Widerstand 7 vom Kollektor des Schalttransistors 4 abgenommen. Der Widerstandswert der Reihenschaltung der Widerstände 6, 1, 3 ist so bemessen, daß während der Hinlaufzeit wieder der gewünschte Ladestrom wie in F i g. 1 in den Ladekondensator 2 fließt. Durch diese Schaltungsmaßnahme wird folgendes erreicht: Wenn zu Beginn des Rücklaufes der Schalttransistor 4 leitend wird, verringert sich sofort der Ladestrom über den Widerstand 1, weil die Spannung am Verbindungspunkt 21 der Widerstände 1, 6 absinkt. Durch die Verringerung des Ladestromes verlangsamt sich der Ablenkspannungsverlauf, was ein weiteres Leitendwerden des Schalttransistors 4 bewirkt, wodurch die Spannung am Verbindungspunkt 21 weiter absinkt. Es entsteht also in erwünschter Weise ein kumulativer Vorgang, der eine Erhöhung der Flankensteilheit der Austastimpulse 9 gegenüber F i g. 1 bewirkt. Die Anstiegsdauer der Vorderflanke der Austastimpulse 9 beträgt bei dieser Schaltung etwa 100 gs. Da zwischen dem vertikalen Schwarzschulterbeginn und dem ersten Vertikalsynchronimpuls im Videosynchronsignalgemisch 160 gs liegen, kann durch die Austastspannung 9, die mit der Schaltung nach F i g. 2 erzeugt wird, kein Bildinhalt verlorengehen. Die Schaltung nach F i g. 1 würde am Kollektor des Transistors 4 Austastimpulse mit einem Mehrfachen dieser Flankendauer liefern. Die zu geringe Flankensteilheit läßt sich folgendermaßen erklären: Wenn zu Beginn des Rücklaufes der Schalttransistor 4 in bekannter Weise leitend wird, so ist die Diode 5 zunächst noch nichtleitend, so daß der Transistor 4 zunächst noch nicht auf den Ladeweg 1, 2, 3 einwirkt, d. h. der Rückkopplungsweg noch nicht geschlossen ist und der Transistor 4 als reiner Verstärker arbeitet. Da es sich also um einen nicht kumulativen Vorgang handelt, ist die Geschwindigkeit, mit der der Transistor 4 leitend wird, d. h. mit der sich die negative Flanke der Austastimpulse 9 ausbildet, zu gering. Durch den erfindungsgemäßen Anschluß des Transistors 4 an den Punkt 21 wird also der nicht kumulative Vorgang von F i g.1 in einen kumulativen Vorgang verwandelt.
  • F i g. 3 zeigt eine vollständige Vertikalablenkschaltung mit der Schaltung nach F i g. 2. Die über den Rückkopplungsweg 10 selbstschwingend ausgebildete Ablenkschaltung wird von einer Klemme 12 über ein Synchronteil 13 synchronisiert. Der Treibertransistor 11 steuert zwei Endtransistoren 14,15 an die über einen Koppelkondensator 16 die Ablenkspulen 17 angeschlossen sind. Die Diode 19 bewirkt zusammen mit dem angeschlossenen Widerstandsnetzwerk und dem RC-Glied 20 die richtige Ansteuerung des Endtransistors 15 gemäß der deutschen Auslegeschrift 1236 559. Die Hilfsspannung, an die der Widerstand 6 angeschlossen ist, ist beispielsweise die Booster-Spannung der Zeilenablenkschaltung. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß die Amplitude der Vertikalablenkung und der Zeilenablenkung im gleichen Maße bei Netzspannungsschwankungen schwanken und das Bildformat stabilisiert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltung zur Ableitung einer Vertikalrücklauf-Austastspannung aus einer selbstschwingenden Vertikalablenkschaltung mit einem Rückkopplungsweg von der Endstufe zur Steuerelektrode eines Schalttransistors und einem Ladekondensator, der während der Hinlaufzeit über einen an die Betriebsspannung angeschlossenen Ladewiderstand langsam und während der Rücklaufzeit über den Schalttransistor schnell umgeladen wird, wobei die Ausgangselektrode des Schalttransistors über einen Arbeitswiderstand an die Betriebsspannung und über eine nur während der Rücklaufzeit leitende Diode an den Ladekondensator angeschlossen ist, dadurch gekennzeichn e t, daß die Ausgangselektrode des Schalttransistors (4) an einen Abgriff (21) des Ladewiderstandes (1, 6) angeschlossen und die Austastspannung (9) von dieser Ausgangselektrode abgenommen ist.
DE1967T0034173 1967-06-24 1967-06-24 Schaltung zur Ableitung einer Vertikalruecklauf-Austastspannung Withdrawn DE1289099B (de)

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Publications (1)

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DE1289099B true DE1289099B (de) 1969-02-13

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ID=7558322

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DE1967T0034173 Withdrawn DE1289099B (de) 1967-06-24 1967-06-24 Schaltung zur Ableitung einer Vertikalruecklauf-Austastspannung

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238951B (de) * 1965-10-26 1967-04-20 Telefunken Patent Selbstschwingende Vertikalablenkschaltung mit Transistoren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238951B (de) * 1965-10-26 1967-04-20 Telefunken Patent Selbstschwingende Vertikalablenkschaltung mit Transistoren

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