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DE1288882B - Vorrichtung zum Loeten der Laengsnaht - Google Patents

Vorrichtung zum Loeten der Laengsnaht

Info

Publication number
DE1288882B
DE1288882B DEU11489A DEU0011489A DE1288882B DE 1288882 B DE1288882 B DE 1288882B DE U11489 A DEU11489 A DE U11489A DE U0011489 A DEU0011489 A DE U0011489A DE 1288882 B DE1288882 B DE 1288882B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
sheet metal
edge
seam
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEU11489A
Other languages
English (en)
Inventor
Sillars Frederick Stirling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Publication of DE1288882B publication Critical patent/DE1288882B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/14Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams
    • B23K1/16Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams longitudinal seams, e.g. of shells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Löten der Längsnaht, insbesondere von sich lediglich an den beiden Dosenrümpfen überlappenden Blechrändern, mit einer durch Mitnehmer den Vorschub der Dosenrümpfe bewirkenden Förderkette und einer Druckkette, deren in der Ebene der Mitnehmer angeordnete Druckzapfen eine Anlage der sich überlappenden Dosenrumpfenden bewirken.
  • Dosenrümpfe der oben beschriebenen Art werden auf zwei verschiedenen Maschinentypen hergestellt. Die eine Maschine stellt eine mit einem Zwischenraum zwischen den überlappenden Blechrändern versehene Dosenrumpfnaht her, während bei der anderen Maschine zwischen den überlappenden Blechrändern kein Zwischenraum ist.
  • Eine bekannte Vorrichtung der eingangs genannten Art eignet sich zum Löten der Längsnaht von Dosenrümpfen mit überlappenden Blechrändern, zwischen denen ein Zwischenraum ausgebildet ist. Der Zwischenraum ist nur zwischen den überlappenden Blechrändern vorhanden. Die sich überlappenden Blechränder müssen geschlossen werden, um eine gebrauchsfähige Dose herstellen zu können, das gleichmäßige Auftragen des Lots zu erleichtern und ein zu starkes Auftragen von Lot zu verhindern. Daher werden die Blechränder durch die Druckzapfen der Druckkette in Anlage gebracht. Die Druckzapfen der bekannten Vorrichtung legen sich an den Blechrand auf ihrer gesamten Umfangsausdehnung an den äußeren Blechrand an, d. h., die Druckzapfen kommen anfänglich in Anlage an den äußeren Blechrand und drücken diesen gegen den inneren Blechrand, wobei die Druckzapfen fortschreitend gegen einen größeren Teil des äußeren Blechrands drücken und somit die beiden Blechränder in Anlage bringen. Wenn das Schließen der Naht beendet ist, befinden sich normalerweise die Druckzapfen in Anlage an dem Ende sowohl des inneren als auch des äußeren Blechrands. Wenn jedoch Dosenrümpfe in die Vorrichtung eingeführt werden, die einen größeren Zwischenraum als normal haben, können die Druckzapfen meistens nicht die Dosenrumpfnähte schließen. Wenn die Blechränder nicht genügend angelegt werden, schließen die Druckzapfen zwar anfänglich die Nähte, durch die Verschiebung des inneren Blechrands werden aber gewöhnlich an der Innenseite des Dosenrumpfes die Nähte wieder geöffnet.
  • Wenn die Dosenrümpfe ohne Zwischenraum zwischen den überlappenden Blechrändern hergestellt werden, verursachen die Duckzapfen ein Verschieben des inneren Blechrands, so daß eine Öffnung an der Innenseite der Naht entsteht. Der Druck, der durch die Druckzapfen auf die geschlossenen überlappten Nähe ausgeübt wird, wird nämlich auf den inneren Blechrand der Nähte übertragen ; und drückt den inneren Blechrand nach innen von dem äußeren Blechrand weg.
  • Eine mögliche Entfernung des Druckzapfens von der Lagerkette beseitigt diese Schwierigkeit nicht, wenn die Längsnaht der Dosenrümpfe auf den Maschinen erzeugt wird, die eine geschlossene überlappte Naht herstellen. Eine Entfernung der Druckzapfen würde zwar das Wegdrücken des inneren Blechrands vermeiden, jedoch zu neuen Schwierigkeiten führen. Die Druckzapfen gewährleisten nämlich ein geradliniges Ausrichten der Dosenrümpfe, indem sie am Dosenrumpf an zwei oder mehr Stellen in Anlage kommen. Feststehende Halterungen sind ebenfalls nicht geeignet, da sie die Dosenrümpfe zerkratzen könnten. Aus diesem Grund müssen die Halterungen mit derselben Geschwindigkeit wie die Förderkette bewegt werden. Eine Entfernung der Druckzapfen würde offensichtlich auch die Benutzung einer Förderkette an Nähten mit sich überlappenden Blechrändern unmöglich machen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie für beide Dosenrumpfarten eine lückenlose Anlage der Blechränder gewährleistet.
  • Die Vorrichtung der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzapfen mit einer den äußeren Blechrand in Anlage mit dem inneren Blechrand haltenden Erhebung versehen sind, die im Abstand von der Blechkante angreift, und daß im Abstand von den Druckzapfen am inneren Blechrand angreifende Erhebungen an weiteren Druckzapfen vorgesehen sind.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt F i g.1 eine Teilseitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine vergrößerte Teilseitenansicht gemäß F i g.1, F i g. 3 eine vergrößerte Teilseitenansicht, aus der ein Teil der in F i g.1 gezeigten Vorrichtung einschließlich einer Transporteinrichtung ersichtlich ist, F i g. 4 eine Teilansicht entlang der Linie IV-IV der F i g. 3, F i g. 5 eine Aufsicht auf einen Teil eines Dosenrumpfes, der die ineinandergreifenden und überlappenden Teile der Längsnaht zeigt, F i g. 6 eine Endansicht eines Dosenrumpfteiles, der eine geschlossene Längsnaht enthält, F i g. 7 eine Endansicht eines Dosenrumpfteiles, der einen vergrößerten Zwischenraum in der Naht hat, F i g. 8 eine Endansicht ähnlich der F i g. 6, die bekannte Druckzapfen in Anlage an den überlappten Teilen zeigt, F i g. 9 eine Endansicht ähnlich der F i g. 7, die bekannte Druckzapfen in Anlage an den überlappten Teilen zeigt, F i g. 10 eine Endansicht ähnlich der F i g. 6, die die Druckzapfen gemäß der Erfindung in Anlage an dem Außenfalz der überlappten Naht zeigt, F i g. 11 eine Endansicht ähnlich der F i g. 7, die die Druckzapfen gemäß der Erfindung in Anlage an dem Außenfalz der überlappten Naht zeigt, F i g. 12 eine vergrößerte Ansicht des Innen- und Außenfalzes einer überlappten Naht, die die Anlage des Druckzapfens gemäß der Erfindung zeigt, wobei die Ausbiegung der Falze etwas übertrieben groß gezeigt ist, F i g.13 eine Ansicht ähnlich der F i g.12, die die Anlage des Druckzapfens gemäß der Erfindung an einer anderen Anlagestelle zeigt, F i g. 14 eine Teilseitenansicht im vergrößerten Maßstab, in der das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt wird, und F i g. 15 einen Teilschnitt entlang der Linie XIV-XIV der F i g. 14.
  • Ein Dosenrumpf B mit überlappter Naht, der am deutlichsten in F i g. 5 dargestellt ist, hat eine zylindrische Wand 2 mit einer ineinandergreifenden Längsnaht 4, die aus einer gewöhnlichen Innenklammer 6, einer Außenklammer 8 und einer am Ende angeordneten Verriegelungsnase 10 unterhalb eines Verriegelungsbügels 12 besteht. Zwischen der Längsnaht 4 und den Enden des Dosenrumpfes befinden sich ein äußerer Blechrand oder Außenfalz 14 und innerer Blechrand oder Innenfalz 16. Der Innenfalz 16 ist ein nasenartiger Vorsprung, der aus derselben Kante des Dosenrumpfmaterials, aus dem die Innenklammer 6 besteht, ausgebildet ist. Die Außenklammer 8 ist in der Mitte zwischen den Enden des Dosenrumpfes und zwischen dem Außenfalz 14 angeordnet, der an den gegenüberliegenden Enden und entlang der Kante des Dosenrumpfes angeordnet ist. Die Innenklammer 6 und die Außenklammer 8 sind miteinander so eng verbunden, daß sie die Längsnaht 4 bilden. Der Außen- und der Innenfalz 14 bzw. 16 können entweder geschlossen oder mit einem Zwischenraum ausgebildet sein, je nachdem, welche Vorrichtung zum Löten verwendet wird.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt ist, werden die Dosenrümpfe B in der Vorrichtung von links nach rechts in zeitlich und räumlich genauem Abstand voneinander durch eine endlose Förderkette 26 transportiert, welche im Abstand voneinander angeordnete Mitnehmer 28 enthält, die jeweils in Anlage an das nachfolgende Ende eines Dosenrumpfes kommen. Die Dosenrümpfe B werden an einer Lotauftragstelle S bekannter Bauart vorbeigeführt. Nachdem Lot in der Lotauftragstelle S aufgetragen worden ist, werden die Dosenrümpfe von der Lotauftragstelle S über eine Erstarrungsstelle zu einer Ausgabestelle R gefördert. Falls ein Zwischenraum in der überlappten Naht des Dosenrumpfes besteht, muß derselbe geschlossen werden. Es sollte jedoch Vorsorge dafür getroffen werden, daß keine Zwischenräume in der überlappten Dosenrumpfnaht entstehen.
  • Wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, arbeitet die Förderkette 26 mit einer Druckkette 29 zusammen, um die Dosenrümpfe B von der Lotauftragstelle S zu der Ausgabestelle R zu fördern. Die Dosenrümpfe B verbleiben für einen vorherbestimmten Zeitraum zwischen der Förderkette 26 und der Druckkette 29, bis das Lot zu einer gleichmäßigen Schicht erstarrt ist. Die Förderkette 26 belastet normalerweise durch ihr eigenes Gewicht den Dosenrumpf B, drückt aber leicht nach oben gegen den Dosenrumpf, um dem Dosenrumpf die im folgenden zu beschreibende Form zu geben.
  • Die Druckkette 29 ist eine endlose Kette mit mehreren Druckzapfen 42. Die Druckzapfen 42 sind Kettenglieder 44 mit einer Erhebung 46, die sich von der einen Seite des Kettengliedes 44 erstreckt, wie aus F i g. 4, 10 und 11 ersichtlich ist. Die Erhebung 46 der Druckzapfen 42 legt sich an einer äußeren Fläche S" des Dosenrumpfes an.
  • Die Anlagestelle der Erhebung 46 an der äußeren Fläche S, des Dosenrumpfes erstreckt sich von einer Stelle, die auf gleicher Linie mit einer Kante Ei des überlappten Innenfalzes 16 (F i g. 12) liegt, auf der äußeren Fläche So des Dosenrumpfes in Richtung zu einer Kante E, des überlappten Außenfalzes 14 (s. F i g. 13). Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel wird diese Linie durch die Anlagestelle zwischen den Erhebungen 46 und der äußeren Fläche So bestimmt, wobei die aufeinanderfolgenden Dosenrümpfe in gleicher Richtung wie die Kante Ei des Innenfalzes 16 angeordnet und von der Kante E, des Außenfalzes 14 entfernt sind. Die Länge der Anlagestelle wird durch die Länge der Erhebung 46 beschränkt. Wie oben angegeben, arbeiten zum Fördern der Dosenrümpfe die Förderkette 26 und die Druckkette 29 zusammen. Die Erhebungen 46 dienen zusammen mit der Druckkette 29 als Lager. Daher müssen die Erhebungen 46 in weitgehendster diametraler Ausrichtung zu der Förderkette 26 sein. Falls die Erhebungen 46 zu weit entfernt von einem derartigen Kreisdurchmesser in Anlage an die äußere Fläche So kommen, kann der Dosenrumpf B nicht in seiner Lage gehalten werden. Die genaue Anlagelinie der Erhebungen 46 an den aufeinanderfolgenden Dosenrümpfen wird durch die Lage der Erhebungen 46 an den Druckzapfen 42 und die Anordnung der Druckkette 29 bestimmt. Die erwünschte Anlagelinie kann durch Einstellung der Lage dieser Bauelemente erhalten werden.
  • Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g.13 und 14 dargestellt. Die Druckkette 29 ist mit weiteren Druckzapfen 48 versehen, die auf der Druckkette 29 zwischen den Druckzapfen 42 angeordnet sind. Jeder Druckzapfen 48 ist ein Kettenglied mit einer Erhebung 49. Die Erhebungen 49 legen sich an die Dosenrümpfe B entlang einer Linie an, die gegen die Anlagelinie der an den Dosenrümpfen B anliegenden Druckzapfen 42 versetzt liegt. Die Druckzapfen 48 lagern zusammen mit den Druckzapfen 42 die Dosenrümpfe, indem ein ausgleichender Druck auf die sich in der Vorrichtung befindlichen Dosenrümpfe ausgeübt wird, ohne Rücksicht darauf, wo sich die Anlagestelle der Erhebungen 46 befindet.
  • Die im gleichen Abstand auseinanderliegenden Druckzapfen 42 haben den gleichen Abstand wie die Mitnehmer 28 auf der Förderkette 26. Die Druckzapfen 42 und die Erhebungen 46 sind so lang, daß die Erhebungen 46 mit der hinteren äußeren Fläche S" und gleichzeitig mit der vorderen äußeren Fläche So eines nachfolgenden Dosenrumpfes in Anlage treten. Wie aus F i g. 3 und 4 zu ersehen ist, erstrecken sich die Erhebungen 46 von den Kettengliedern 44 in einer Entfernung nach oben, die ausreichend ist, um einen Dosenrumpf zu lagern, nachdem er nicht mehr durch auseinanderliegende und als Ausgangslager dienende, mit der Lotauftragstelle verbundene Führungen 50 gelagert wird. Die Erhebung 46 jedes Druckzapfens 42 tritt anfänglich in Anlage sowohl an dem hinteren als auch dem vorderen Ende eines nachfolgenden Dosenrumpfes an einer Stelle zwischen den Enden der Führungen 50, was in F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Nach Austritt aus den Führungen 50 ist der Dosenrumpf fest auf den Erhebungen 46 von zwei der mit der Förderkette 26 zusammenarbeitenden Druckzapfen 42 gelagert, um die Dosenrümpfe B durch die Erstarrungsstelle zu der mit zwei weiteren Führungen 51 versehenen Ausgabestelle R zu fördern. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Dosenrumpf auch durch die Druckzapfen 48 gelagert.
  • Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und die Wirkungsweise der Vorrichtung können am besten erläutert werden, indem der Einsatz bei verschiedenen Arten der sich überlappenden Nähte beschrieben wird. F i g. 6 und 7 zeigen sich überlappende Nähte, die auf Vorrichtungen hergestellt worden sind, die eine Naht mit Zwischenraum bzw. ohne Zwischenraum erzeugen. Die sich überlappende Naht, welche in F i g. 7 gezeigt wird, hat einen Zwischenraum, der größer dargestellt ist, als er normalerweise hergestellt wird, um zu erläutern, welche Nachteile die Erfindung überwindet. Derartige vergrößerte Zwischenräume von vergleichbarer Größe treten jedoch auch oft auf Grund von Fabrikationsfehlern auf.
  • F i g. 8 und 9 zeigen die Anlage bekannter Druckzapfen an die in F i g. 6 und 7 dargestellten überlappten Nähte. Wenn die bekannten Druckzapfen in Anlage an die überlappten Nähte treten, wird ein Zwischenraum an der Innenseite des Dosenrumpfes erzeugt (F i g. 8). Wenn die bekannten Druckzapfen in Anlage an die überlappte Naht treten, die den vergrößerten Zwischenraum hat, kann dieser Zwischenraum nicht vollkommen geschlossen werden (F i g. 9). Wie außerdem oben angeführt wurde, entsteht bei einer überlappten Naht mit einem unter dem normalen Durchmesser des bekannten Druckzapfens liegenden Zwischenraum an der Innenseite ein Zwischenraum. Dieser nachteilige Zwischenraum ist nicht gezeigt, ist aber dem in F i g. 8 gezeigten Zwischenraum ähnlich. Wenn ein schmaler Zwischenraum in einer Dosenrumpfnaht erzeugt werden würde, wäre das Ergebnis dasselbe, d. h., an der Innenseite würde ein Zwischenraum von kleinerer Größe als der in F i g. 8 gezeigte erzeugt werden. Daraus ist ersichtlich, daß der bekannte Druckzapfen nur begrenzt verwendet werden kann, und zwar innerhalb verhältnismäßig kleiner Durchmesser. Er ist vollkommen unbrauchbar bei sich nicht überlappenden Dosenrümpfen und erzeugt vollkommen unbrauchbare Dosenrümpfe, wenn ein Zwischenraum ohne den vorgeschriebenen Durchschnitt besteht.
  • Die vorteilhafte Wirkung der Druckzapfen gemäß der Erfindung, eine zwischenraumfreie Anlage zwischen den sich überlappenden Falzen der Nähte herzustellen und beizubehalten, ist in F i g. 10 und 11 dargestellt. Die Erhebung 46 tritt in Anlage an die äußere Fläche So eines Dosenrumpfes und an der Kante EL des überlappten Innenfalzes 16. Der überlappte- Außenfalz 14 wird nach oben in lückenlose Anlage an der Kante des Innenfalzes 16 gebracht. Der verbleibende Rest des überlappten Teiles des Außenfalzes 14 wird ebenfalls nach oben gedrückt, biegt sich aber in Abhängigkeit von seiner Dicke und legt sich an den Innenfalz 16 an, d. h., das Verhältnis der Aufwärtsbewegung verringert sich fortlaufend in Richtung zur Kante E" des Außenfalzes 14. Nach Ausübung von Druck auf die Kante Ei des Innenfalzes 16 durch die Erhebung 46 und durch den Außenfalz 14 wird der Innenfalz 16 gebogen und somit eine lückenlose Anlage zwischen dem Innen- und Außenfalz auf der gesamten Länge der überlappten Naht hergestellt. F i g. 12 zeigt die Einwirkung der Erhebung 46 an der oben beschriebenen überlappten Naht in vergrößertem Maßstab.
  • Die Anlage zwischen der Erhebung 46 und dem Außen- und Innenfalz der überlappten Naht führt zu einem Schließen der offenen überlappten Nähte an den Dosenrümpfen ohne Rücksicht darauf, wie weit von dem normalen Zwischenraum abgewichen wird. Außerdem ist die Anlage zwischen den Falzen einer Naht, welche auf einer Maschine hergestellt wird, die eine Naht ohne Zwischenraum erzeugt, nicht beeinträchtigt, wenn der anfängliche Druck auf die Kante des Innenfalzes übertragen wird. Die Anlage zwischen dem Außenfalz und der Kante des Innenfalzes wird durch die Ausübung des Anfangsdrucks gewährleistet, während die restlichen Teile des Innenfalzes in Anlage miteinander gebogen werden. Daraus ist ersichtlich, daß eine lückenlose Anlage zwischen den Falzen der überlappten Nähte hergestellt und beibehalten wird, und zwar ohne Rücksicht darauf, welche Art von Maschinen verwendet wird. Daher treten keine Schwierigkeiten beim Verlöten der Längsnaht auf. Eine Einrichtung zur Entnahme der Dosenrümpfe von der Lotauftragstelle ist vorgesehen, um einen bestehenden Zwischenraum oder die Anlage zwischen den Falzen eines geschlossenen Zwischenraumes beizubehalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Löten der Längsnaht, insbesondere von sich lediglich an den beiden Dosenrumpfenden überlappenden Blechrändern, mit einer durch Mitnehmer den Vorschub der Dosenrümpfe bewirkenden Förderkette und einer Druckkette, deren in der Ebene der Mitnehmer angeordnete Druckzapfen eine Anlage der sich überlappenden Dosenrumpfenden bewirken, da -durch gekennzeichnet, daß die Druckzapfen (42) mit einer den äußeren Blechrand in Anlage mit dem inneren Blechrand haltenden Erhebung (46) versehen sind, die im Abstand von der Blechkante angreift, und daß im Abstand von den Druckzapfen (42) am inneren Blechrand angreifende Erhebungen (49) an weiteren Druckzapfen (48) vorgesehen sind.
DEU11489A 1964-03-03 1965-03-02 Vorrichtung zum Loeten der Laengsnaht Withdrawn DE1288882B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US34893264A 1964-03-03 1964-03-03
US385552A US3371839A (en) 1964-03-03 1964-07-21 Side seam soldering machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1288882B true DE1288882B (de) 1969-02-06

Family

ID=26995966

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU11489A Withdrawn DE1288882B (de) 1964-03-03 1965-03-02 Vorrichtung zum Loeten der Laengsnaht

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Country Link
US (1) US3371839A (de)
DE (1) DE1288882B (de)
FR (1) FR1429576A (de)
GB (1) GB1103550A (de)

Families Citing this family (3)

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Publication number Publication date
US3371839A (en) 1968-03-05
FR1429576A (fr) 1966-02-25
GB1103550A (en) 1968-02-14

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