DE1450403C - Rohrhalter - Google Patents
RohrhalterInfo
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- DE1450403C DE1450403C DE1450403C DE 1450403 C DE1450403 C DE 1450403C DE 1450403 C DE1450403 C DE 1450403C
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Description
■ - · -
Die Erfindung geht aus von einem Rohrhalter mit im wesentlichen in einer Ebene oder parallel dazu
beweglichen Teilen und rechtwinklig dazu liegenden Gelenkachsen, und zwar einer am tragenden Bauglied
drehbar zu lagernden Tragplatte, an der — außerhalb ihres Drehlagers — ein zweiarmiger Hebel angelenkt
ist, an dessen einem Kraftangriffspunkt ein das Rohr 1 ragendes Tragglied und an dessen anderem
Kraftangriffspunkt ein von einer Feder unter einer Spannung gehaltenes, der Kraft des. Traggliedes entgegenwirkendes
Verbindungsglied angelenkt sind, wobei wenigstens eine Stelle der zwischen dem Angriffspunkt
des Verbindungsgliedes am Hebel und der sich auf der Tragplatte abstützenden Feder gelegenen
Verbindungsglieder bei der von zunehmender Last hervorgerufenen Bewegung des Halters zur Anlage
an dem Umfang des Hebels kommen kann.
Bei der bekannten Konstruktion bestehen die den Hebel mit der Feder verbindenden Glieder aus einer
mehrgliedrigen Kette, und das vom Hebel aus gesehen zweite Kettenglied und die folgenden Glieder wälzen
sich bei Betätigung des Rohrhalters auf einem als Kurvenscheibe ausgebildeten Teil des aus mehreren
Teilen zusammengesetzten Hebels ab. Durch Wahl der Kurvenform kann zwar die gewünschte Abhängigkeit
zwischen der Kraft am Tragglied einerseits und dem Absenkweg dieses Gliedes andererseits in engen
Grenzen genau vorgegeben werden, doch wird diese Möglichkeit mit einem erheblichen technischen Aufwand
erkauft. Die Flächen der Kettenglieder müssen der Krümmung der vorgenannten Kurvenscheibe
recht genau angepaßt werden. Die mehrgliedrige Kette ist teuer und erfordert viel Platz.
Die Aufgabe der Erfindung ist eine Vereinfachung des vorbeschriebenen Rohrhalters unter Beibehaltung
seiner Vorteile, soweit die Vorteile wirtschaftlich sinnvoll sind. Dabei geht die Erfindung von der
Erkenntnis aus, daß die mit der vorgeschriebenen Anordnung mögliche Genauigkeit entbehrlich ist.
Insbesondere soll der Rohrhalter nach der Erfindung weniger und einfacher und preiswerter herzustellende
Bauglieder enthalten.
Der erfundene Rohrhalter aus der eingangs beschriebenen Gattung zeichnet sich dadurch aus, daß
die Verbindungsglieder aus einer Lasche und einem diese Lasche gelenkig mit dem Federteller verbindenden
Teil bestehen, wobei das einzige am Umfang des Hebels an der Anlagefläche zur. Anlage kommende
Verbindungsglied der Gelenkzapfen des die Lasche mit dem verbindenden Teil verbindenden Gelenk ist.
wobei ferner die Tragplatte an der der Feder benachbarten Stirnseite eine im wesentlichen konvexe Abschrägung
hat, an der;die Federplatte im Schwenkvorgang
gleitet, wobei ferner die Länge der Lasche und die Lage der Anlagenflächen und der Abschrägung
so bestimmt sind, daß die Rückstellkraft im gesamten Bereich der Bewegung ungefähr gleich bleibt.
Eine richtige, auf das gewollte Ergebnis ausgerichtete
Bemessung ist hier selbstverständlich ebenso erforderlich wie die Berechnung der Kurvenscheibe in
der bekannten Anordnung, doch ist der neue.JR.ohrhalter
einfacher, erfordert bei der Herstellung weniger Genauigkeit und auch weniger Platz. v|i
Bei der neuen Gestaltung sind an sich bekannte Merkmale benutzt worden, so beispielsweise die in
der USA.-Patentschrift2709057, Fig. 10, beschriebene
konvexe Abschrägung der Tragplattenfläche, auf der sich die Federplatte·abstützt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht der Hebel in an sich bekannter Weise aus zwei mit
Abstand parallel zueinander angeordneten Platten. Die beiden die Kraftangriffspunkte bildenden Gelenke
bilden zusammen mit dem Gelenk, das Tragplatte und Hebel verbindet, in an sich bekannter
Weise ein Dreieck, und zwischen diese Platten reicht die Lasche hinein, während die Gelenkzapfen länger
als der lichte Abstand der den Hebel bildenden Platten
ist Ferner stellt in vorteilhafter Weise das Gelenk, dem der zur Anlage am Hebelumfang bestimmte
Gelenkzapfen angehört, die Verbindung zwischen der Lasche und einer Stange her, die starr mit einem ein
"Widerlager der Feder bildenden Federteller verbunden
ist. Diese letztgenannten Merkmale bewirken vor allem die Gedrungenheit des neuen Rohrhalters.
Nachstehend wird die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des erfundenen
Rohrhalters, wobei das tragende Bauglied der Übersicht halber weggelassen worden ist,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie2-2 in Fig. 1
und
F i g. 3 eine Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform.
Der Rohrhalter nach F i g. 1 und 2 hat eine aus zwei Platten 10 bestehende Tragplatte, die durch
nicht weiter beschriebene Bolzen parallel und in Ab- *. stand zueinander gehalten sind. Die so gebildete
") Tragplatte wird mit nicht gezeigten tragenden Baugliedern
an der Stelle 11 aufgehängt.
Der Hebel besteht ebenfalls aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten parallelen Platten 13, deren
jede im wesentlichen die Form eines Dreiecks hat. Nahe einem Scheitel oder einer Ecke dieses Dreiecks
ist ein sie durchsetzender Gelenkbolzen 14 angeordnet, an dem ein Ösenbolzen 15 hängt, der das zu
haltende Rohr trägt. Das Rohr übt demnach auf den hier als Tragglied wirkenden Ösenbolzen 15 einen
Zug in vertikaler Richtung aus.
Der im wesentlichen aus den Platten 13 bestehende Hebel ist zwischen den die Tragplatte bildenden
Platten 10 angeordnet und daran durch einen Gelenkzapfen 16 angelenkt. An dem verbleibenden Scheitel
des im wesentlichen dreieckigen Hebels befindet sich ein weiterer Gelenkzapfen 17, der sich zwischen den
Platten 13 erstreckt und mit dem das eine Ende einer Lasche verbunden ist.
Die Laschenanordnung enthält in diesem Beispiel
ein einziges Glied, das aus zwei mit Abstand von-
I) einander angeordneten parallelen Platten 18 besteht.
Ein weiterer Drehzapfen 19 verläuft durch das Ende der Platten 18, das dem Drehzapfen 17 gegenüberliegt,
und das eine Ende eines Zugbandes 20 ist drehbar um den Zapfen 19 mittels einer Öse 21 am
einen Ende des Zugbandes 20 angeordnet.
An seinem anderen Ende hat das Zugband 20 einen mit Außengewinde versehenen Teil 22, auf den
eine Mutter 23 aufgeschraubt ist, die eine Anschlagplatte 24 in ihrer Lage hält. Auf diese äußere Anschlagplatte
stützt sich das äußere Ende einer Schraubenfeder 25 ab, welche das Zugband umgibt
und deren anderes oder inneres Ende gegen eine innere Anschlagplatte 26 drückt. Die Anschlagplatten
24 und 26 besitzen an ihren nach innen gerichteten Flächen kreisförmige Ringe 27, welche die
Endwindungen der Feder 25 festlegen.
Wie deutlich aus Fig. 2 hervorgeht, aus welcher
die Feder 25 weggelassen ist, liegt die innere Anschlagplatte 26 an den äußeren Rändern der Platten
10 an, welche den festen Träger bilden. Diese äußeren Ränder 28 haben, wie in F i g. 1 gezeigt, eine
im wesentlichen konvexe Form für einen nachfolgend beschriebenen Zweck.
Die Anschlagplatte 26 besitzt eine Öffnung 29.
durch welche sich das Zugband erstreckt. An den gegenüberliegenden vertikalen Seiten dieser. Öffnung
sind parallele Halteplatten 30 angeordnet; zwischen denen sich obere Rollen 31 und untere Rollen 32 befinden,
welche jeweils die obere und untere Oberfläche des Zugbandes 20 berühren. Diese: Rollen 31
und 32 bewirken eine genaue Ausrichtung des Zugbandes in Richtung der Achse der Feder 25 und
halten diese Einstellung während der Betätigung des Rohrhalters aufrecht, wenn die gesamte Anordnung
des Zugbandes und der Feder eine Dreh- oder Schwenkbewegung ausführt.
Wenn eine Last an dem Ösenbolzen 15 angreift und ihn zwingt, sich nach unten aus der in Fig. 1
gezeigten Stellung heraus zu bewegen, dann sind der Ankerbolzen und die Feder 25 zusammen bestrebt, eine
Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn auszuführen. Wenn diese Bewegung stattfindet, gleitet die innere
Anschlagplatte 26 an den Rändern 28 der Platten 10 und folgt dem im wesentlichen gekrümmten Verlauf,
der durch die Ränder 28 vorgesehen ist. Um eine genaue Ausrichtung der Federmittel in bezug auf den
Träger sicherzustellen, trägt die Anschlagplatte 26 ein Rollenpaar 33, das an der Innenfläche der Platten 10,
welche den festen Träger bilden, abrollt.
Während dieser Schwenkbewegung wird das Zugband 20 durch die obere Rolle 34 und die untere
Rolle 35 geführt, die sich zwischen den Platten 10 erstrecken und, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf
F i g. 3 erwähnt, kann in einer Abwandlung die obere Rolle 34 Mittel zur Einstellung ihrer Lage zum Träger
besitzen.
Wenn man von der in Fig. 1 gezeigten Stellung ausgeht und eine nach unten gerichtete Last am Ösenbolzen
15, die durch eine Bewegung des zu haltenden Rohres hervorgerufen wird, in Betracht zieht,
dann dreht sich das Schwenkglied im Uhrzeigersinn um die Achse seines Drehzapfens 16 und zieht das
Zugband 20 in die Richtung, in welcher die Feder 25 zusammengedrückt wird. Zu Beginn dieser Bewegung
besitzt die durch die Federmittel ausgeübte Rückstellkraft einen Momentenarm, der durch die Senkrechte
von der Achse des Drehzapfens 16 bis zur Wirkungslinie der Rückstellkraft definiert ist.
Wenn die Gegenuhrzeigersinn-Bewegung des Schwenkgliedes fortschreitet, ändert sich dieses
Drehmoment entsprechend der Änderung der besagten Senkrechten und der Wirkungslinie der besagten
Kräfte, bis die Stellung erreicht ist, wo die überstehenden Enden des Drehzapfens 19 die Teile
36 berühren, die durch die Außenränder der Platten 13 des Schwenkgliedes gebildet werden. Für den Rest
der Winkelbewegung des Schwenkgliedes ist danach der Momentenarm der Rückstellkraft durch die Senkrechte
von der Achse des Drehzapfens 16 bis zur Wirkungslinie der Rückstellkraft, die durch diesen
neuen Berührungspunkt läuft, definiert, und dies wird für die Zunahme der Rückstellkraft über diesen
letzten Teil der Winkelbewegung des Schwenkgliedes zu beobachten sein.
Der Momentenarm ist beträchtlich verkürzt, um so ein Drehmoment für die Rückstellkraft zu erreichen,
das dem Drehmoment der Rückstellkraft in der Ausgangsstellung bei Beginn der Winkelbewegung
gleich ist.
Für alle praktischen Zwecke kann das Drehmoment, welches durch die Rückstellkraft der Federmittel
ausgeübt wird, als im wesentlichen konstant
über die Winkelbewegung des Schwenkgliedes betrachtet werden.
Das Zugband 20 wird nach F i g. 3 in der Praxis bei Belastung in der Anfangsstellung mit der oberen
Rolle 34 in Berührung stehen, und die Stellung dieser Rolle wird daher in Verbindung mit der unteren Rolle
35 das Moment der Rückstellkraft bei Beginn irgendeiner Bewegung bestimmen. Dieses Moment kann
durch passende Einjustierung der oberen Rolle 34 eingestellt werden, die deshalb, wie in Fig. 3 gezeigt.
an ihren Enden in Längsschlitze 37 der Platten 10 eingesetzt ist, so daß die Rolle entlang der Schlitze 37
bewegt werden kann. Die Rolle ist durch nicht gezeigte Mittel in irgendeiner gewünschten Position gesichert,
und bei diesei Anordnung ist die obere Fläche des Zugbandes 20 mit einem Klotz 38 versehen, der
in Berührung mit der Rolle 34 kommt, um zu verhindern, daß die Feder 25 völlig entspannt wird und
um gleichfalls die Ausgangsstellung des Schwenkgliedes 36 zu bestimmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Rohrhalter mit im wesentlichen in einer Ebene oder parallel dazu beweglichen Teilen und
rechtwinklig dazu liegenden Gelenkachsen, und zwar einer am tragenden Bauglied drehbar zu
lagernden Tragplatte, an der — außerhalb ihres Drehlagers — ein zweiarmiger Hebel angelenkt
ist, an dessen einem Kraftangriffspunkt ein das Rohr tragendes Tragglied und an dessen anderem
Kraftangriffspunkt ein von einer Feder unter einer Spannung gehaltenes, der Kraft des Traggliedes
entgegenwirkendes Verbindungsglied angelenkt sind, wobei wenigstens eine Stelle der zwischen
dem Angriffspunkt des Verbindungsgliedes am Hebel und der sich auf der Tragplatte abstützenden
Feder gelegenen Verbindungsglieder bei der von zunehmender Last hervorgerufenen Bewegung
des Halters zur Anlage an dem Umfang des Hebels kommen kann, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsglieder (18, 20) aus einer Lasche (18) und einem diese Lasche
gelenkig mit dem Federteller (24) verbindenden Teil (20) bestehen, wobei das einzige am Umfang
des Hebels (13) an der Anlagefläche (36) zur Anlage kommende Verbindungsglied der Gelenkzapfen
(19) des die Lasche (18) mit dem verbindenden Teil (20) verbindenden Gelenk ist, wobei ferner
die Tragplatte (10) an der der Feder (25) benachbarien Stirnseite eine im wesentlichen konvexe
Abschrägung (28) hat, an der die Federplatte (26) im Schwenkvorgang gleitet, wobei ferner
die Länge der Lasche (18) und die Lage der " Anlageflächen (36) und der Abschrägung (28) so
bestimmt sind, daß die Rückstellkraft im gesamten Bereich der Bewegung ungefähr gleich bleibt.
2. Rohrhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) in an sich bekannter
Weise aus zwei im Abstand zueinander angeordneten und zueinander parallelen Platten
(13) besteht,' daß" die beiden die Kraftangriffs-',
punkte bildenden Gelenke (14, 17) zusammen mit dem Gelenk (16), das Tragplatte und Hebel verbindet,
in an sich'.bekannter Weise ein Dreieck
bilden und daß die Lasche (18) zwischen diese Platten (13) hineinreicht, während der Gelenkzapfen
(19) langer als der lichte Abstand der den Hebel (13) bildende Platten (13) ist, ., .. . · ; . ..
3.' Rohrhalter nach Anspruch! oder' 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gelenk (19). 'dem:
der zur Anlage am Hebelumfang bestimmte Gelenkz-apfen
(19) angehört, die Verbindung zwischen der Lasche (18), und einer Stange (20) herstellt,
die starr mit einem ein Widerlager der Feder (25) bildenden Federteller (40) . verbunden
ist. .........
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