DE1288751B - Geraet zur intravenoesen Dauertropfinfusion - Google Patents
Geraet zur intravenoesen DauertropfinfusionInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur intra- Nach Weiterbildungen der Erfindung besteht die
venösen Dauertropfinfusion, das einen die Infusions- lösbare Schraubverbindung aus dem mit einem ring-
flüssigkeit aufweisenden Behälter, eine diesen Behäl- förmigen Flansch ausgebildeten Verschlußteil, einem
ter mit einem Tropfenzähler verbindende biegsame Gegenstück und einer Überwurfmutter, welche das
Schlauchleitung und einen zweiteiligen Verschluß, 5 Gegenstück und den ringförmigen Flansch mitein-
der an dem dem Tropfenzähler benachbarten ander verbindet.
Schlauchleitungsende angeordnet ist und eine Soll- Schließlich ist der abbrechbare Verschlußteil des
bruchstelle aufweist, die die Schlauchleitung bis zum erfindungsgemäßen Gerätes als Vollzylinder aus-
Beginn der Infusion abschließt, sowie eine biegsame gebildet und weist einen kleineren Durchmesser als
Schlauchleitung zwischen dem Tropfenzähler und io der in die Schlauchleitung eingepreßte, rohrförmig
dem Einspritzteil bzw. der Injektionsnadel enthält. ausgebildete Verschlußteil auf, wobei dieser Teil an
Es sind Einrichtungen zum Einführen von Flüssig- der Sollbruchstelle in einer konischen Vertiefung
keiten in einen Körper bekannt, bei denen der Be- ausläuft.
hälter, die Vorrichtung zur Zählung der Tropfen und Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen im
die Injektionsnadel eine Einheit bilden, die bei ihrer 15 einzelnen erläutert. Es zeigt
Herstellung sterilisiert worden ist und die ohne wei- F i g. 1 einen Aufriß der kompletten Vorrichtung
teres zur Verwendung bereit ist. Sie sind überdies mit und
einem Verschluß ausgestattet, der von außen auf- Fig. 2 im Schnitt in einem größeren Maßstab
gebrochen werden kann, um den Durchtritt der Flüs- jenen Teil der Vorrichtung, der den Verschluß bildet,
sigkeit freizugeben. Diese Einrichtungen haben den so sowie die Einrichtung zur Zählung der Tropfen und
Vorteil, daß ihr Inhalt bzw. ihr Inneres nicht einem die Verbindung des Endes der Leitung mit dem
äußeren Kontakt ausgesetzt werden muß, um sie in Tropfenzähler.
Verwendung nehmen zu können, da das Ausfließen Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus
der Flüssigkeit durch das Aufbrechen des Verschlus- einem Behälter 10 aus biegsamer Plastik, der zur
ses von außen her ermöglicht ist. 25 Aufnahme der Infusionsflüssigkeit, beispielsweise
Da die einzelnen Teile (Behälter, Tropfenzähler, einer physiologischen Kochsalzlösung, bestimmt ist.
Verschluß und Nadel) bei diesen Einrichtungen nicht Der Behälter weist einen Lappen 11 auf, der zuvoneinander
getrennt werden können, ist es nicht sammen mit diesem hergestellt wird und dessen Aufmöglich, ihren Behälter durch einen anderen zu er- hängung ermöglicht. Er ist ferner an der dem Lappen
setzen, ohne die Injektionsnadel aus dem Körper, in 3° 11 gegenüberliegenden Seite fest verbunden mit einer
den sie eingesetzt wurde, herauszuziehen. Schlauchleitung 12, die ebenfalls aus Plastikmaterial
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ge- besteht.
rät zur intravenösen Dauertropfinfusion zu schaffen, Die Schlauchleitung 12 weist an dem dem Behäl-
bei dem die Nachteile der bekannten Geräte vermieden ter 10 gegenüberliegenden Ende einen Verschluß 13
sind, und ein Austausch des die Infusionsflüssigkeit 35 auf, der über ein Verbindungsstück 15 lösbar mit der
enthaltenden Behälters ermöglicht wird, ohne dabei Einrichtung 14 zur Zählung der Tropfen verbun-
die Injektionsnadel aus dem Körper herauszuziehen. den ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfin- Eine biegsame Leitung 16 verbindet den Tropfendungsgemäß
ein Teil des Verschlusses lösbar mit zähler 14 mit dem zum Einspritzen dienenden Teil
dem Tropfenzähler verschraubt ist, während der 40 17, dessen wesentlichster Bestandteil eine Injektionsandere
Verschlußteil nach dem Abbrechen in der nadel ist (in F i g. 1 nicht sichtbar), die vor ihrem
Schlauchleitung verbleibt. Gebrauch durch eine elastische Kappe 18 geschützt
Bei dieser Einrichtung wird der durch den Bruch wird.
frei werdende Teil des Verschlusses in der Leitung Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist der Verschluß 13
durch den in ihr fest angeordneten Teil des Ver- 45 durch Reibung im Ende der Schlauchleitung 12 beschlusses
zurückgehalten. Nach dem Gebrauch kann festigt. Der Verschluß besteht aus Glas. Er umfaßt
daher der Behälter, die Leitung und der gesamte auf- einen vollen Abschnitt 19 und einen hohlen Abgebrochene
Verschluß von den übrigen Teilen der schnitt 20. Letzterer weist einen größeren Durchmes-Einrichtung
gelöst und durch einen anderen Behälter ser auf als der Abschnitt 19 und ist in das Ende der
ersetzt werden, der mit einer abgeschlossenen Lei- 50 Schlauchleitung 12, in dem er befestigt ist, hineintung
versehen ist, wobei dieser Verschluß noch nicht gepreßt. Die Höhlung des Abschnittes 20 ist an der
geöffnet ist. Grenze gegen den vollen Teil 19 konisch ausgeführt, Das Aufbrechen des Verschlusses kann von außen so daß der Verschluß eine geschwächte Stelle 21 aufher
erfolgen, nachdem der Behälter und seine Lei- weist, welche die Bruchstelle bildet. Der Verschluß
tung mit der Vorrichtung zur Zählung der Tropfen 55 weist' gegen den Tropfenzähler 14 eine Schulter 22
verbunden worden sind. Der auswechselbare Behäl- auf. Diese ist von einer mit einem Innengewinde verter
mit seiner Leitung und dem Verschluß können sehenen Überwurfmutter 23 bedeckt. Diese Übereine
Einheit bilden, die bei ihrer Herstellung sterili- wurfmutter ist auf ein Gegenstück 24 aufgeschraubt
siert wird. und bildet mit diesem sowie mit dem Verschluß 13 Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird 60 und seiner Schulter 22 die Verbindung zwischen der
der mit dem Tropfenzähler verschraubte Verschluß- Schlauchleitung 12 und der Einrichtung 14 zur Zähteil
mit einem außerhalb der Schlauchleitung liegen- lung der Tropfen.
den ringförmigen Flansch ausgebildet. Die Schulter 22 bildet eine Lochscheibe, das
Ferner weist die lösbare Schraubverbindung ein Gegenstück 24 ist mit einer axialen Bohrung 25 verGegenstück
auf, welches an der Kammer des Trop- 65 sehen, welche sich in der Verlängerung der Höhlung
fenzählers befestigt ist und das seinerseits ein zur des Teiles 20 des Verschlusses erstreckt.
Zählung der Tropfen dienendes Rohr enthält, wel- Das Gegenstück 24 ist an der Kammer 26 des ches mit diesem aus einem Stück gebildet ist. Tropfenzählers befestigt. Das Gegenstück zeigt ein
Zählung der Tropfen dienendes Rohr enthält, wel- Das Gegenstück 24 ist an der Kammer 26 des ches mit diesem aus einem Stück gebildet ist. Tropfenzählers befestigt. Das Gegenstück zeigt ein
mit ihm zusammen aus einem Stück hergestelltes Rohr 27 zur Zählung der Tropfen, das sich bis in die
Kammer 26 hinein erstreckt. Die Kammer 26, die aus einem steifen und durchsichtigen Material besteht,
ist an ihrem unteren Ende mit einer Verlängerung 28 versehen, auf welcher eine Leitung 16 befestigt werden
kann.
Die Funktionsweise des Apparates ist folgende: Zunächst wird der Behälter 10 mit Hilfe seines Lappens
11 aufgehängt und der aus Glas bestehende Verschluß 13 durch eine außen auf die Schlauchleitung
12 in Form einer Biegung ausgeübte Krafteinwirkung an der Stelle 21 gebrochen. Von diesem
Augenblick an fließt die im Behälter 10 enthaltene Flüssigkeit aus diesem in das Rohr 27 des Tropfen-Zählers
aus, an welchem sich die einzelnen Tropfen bilden, die in die Kammer 26 fallen. Von hier fließt
die Flüssigkeit bis in den zum Einspritzen dienenden Teil 17, von dessen Nadel die Kappe 18 abgenommen
worden ist. Sobald die Flüssigkeit die Nadel erreicht, kann diese in eine Vene des Patienten eingeführt
werden. Man sieht, daß sich der Teil 19 des Verschlusses, der durch den Bruch frei geworden ist,
oberhalb des Teiles 20 befindet und daß dieser Teil 19 in der Schlauchleitung 12 eingeschlossen ist. Dieser
Teil 19 wird daher innerhalb der Schlauchleitung 12 festgehalten, ohne das Ausfließen der Flüssigkeit
zu behindern und ohne daß man Gefahr läuft, daß dieser Teil in den Tropfenzähler fällt.
Wenn der Behälter 10 leer ist, kann er durch einen anderen Behälter ersetzt werden, wobei es lediglich
erforderlich ist, die Überwurfmutter 23 von ihrem Gegenstück 24 abzuschrauben. Der Behälter 10, die
Schlauchleitung 12, der aufgebrochene Verschluß 13 und die Mutter 23 bilden eine Einheit, die weggegeben
bzw. weggeworfen und durch eine gleichartige Einheit ersetzt werden kann, deren Verschluß
jedoch noch nicht aufgebrochen ist und deren Behälter mit Flüssigkeit gefüllt ist. Dieser Austausch
geht sehr rasch vor sich, da es genügt, die Mutter 23 der neuen Einheit auf den Gewindeteil des Stückes
24 aufzuschrauben. Dieses Stück kann zusammen mit der Kammer 26 des Tropfenzählers, der Leitung
16 und dem zum Einspritzen dienenden Teil 17 mit dem Körper des Patienten in Verbindung bleiben
und es ist nicht erforderlich, die Injektionsnadel aus der Stelle, an der sie angesetzt wurde, herauszuziehen.
Der Ersatz eines Behälters durch einen anderen kann so oft vorgenommen werden, als dies erforderlich
ist, wobei die Injektionsnadel dauernd an der gleichen Stelle des Körpers des Patienten verbleiben
kann.
Claims (6)
1. Gerät zur intravenösen Dauertropf infusion, das einen die Infusionsflüssigkeit aufweisenden
Behälter, eine diesen Behälter mit einem Tropfenzähler verbindende biegsame Schlauchleitung und
einen zweiteiligen Verschluß, der an dem dem Tropfenzähler benachbarten Schlauchleitungsende angeordnet ist und eine Sollbruchstelle aufweist,
sowie eine biegsame Schlauchleitung zwischen dem Tropfenzähler und dem Einspritzteil
bzw. der Injektionsnadel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (20,21) des
Verschlusses (13) lösbar mit dem Tropfenzähler (14) verschraubt ist, während der andere Verschlußteil
(19) nach dem Abbrechen in der Schlauchleitung (12) verbleibt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Tropfenzähler verschraubte
Verschlußteil (2) mit einem außerhalb der Schlauchleitung (12) liegenden ringförmigen
Flansch (22) ausgebildet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Schraubverbindung ein
Gegenstück (24) aufweist, welches an der Kammer (26) des Tropfenzählers (14) befestigt ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (24) der lösbaren
Verbindung ein zur Zählung der Tropfen dienendes Rohr (27) aufweist, welches mit diesem aus
einem Stück gebildet ist.
5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Schraubverbindung aus
dem mit einem ringförmigen Flansch (22) ausgebildeten Verschlußteil (2), einem Gegenstück
(24) und einer Überwurfmutter (23) besteht, welche das Gegenstück und den ringförmigen
Flansch miteinander verbindet.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abbrechbare Verschlußteil (19)
als Vollzylinder ausgebildet ist und einen kleineren Durchmesser aufweist als der in die
Schlauchleitung (12) eingepreßte, rohrförmig ausgebildete Verschlußteil (20), wobei dieser Teil an
der Sollbruchstelle (21) in einer konischen Vertiefung ausläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH624864A CH401363A (fr) | 1964-05-13 | 1964-05-13 | Appareil pour l'infusion de liquides dans un corps |
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Family Applications (1)
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