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DE1288613B - Verfahren zur Herstellung von 2, 5-Dihydroxyterephthalsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2, 5-Dihydroxyterephthalsaeure

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Publication number
DE1288613B
DE1288613B DEA50117A DEA0050117A DE1288613B DE 1288613 B DE1288613 B DE 1288613B DE A50117 A DEA50117 A DE A50117A DE A0050117 A DEA0050117 A DE A0050117A DE 1288613 B DE1288613 B DE 1288613B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
hydroquinone
water
reaction
dihydroxyterephthalic acid
Prior art date
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Pending
Application number
DEA50117A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich
Dr Hermann
Till
Zorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alpine Chemische AG
Original Assignee
Alpine Chemische AG
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Filing date
Publication date
Priority claimed from AT755164A external-priority patent/AT263753B/de
Priority claimed from AT660665A external-priority patent/AT263754B/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/15Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction of organic compounds with carbon dioxide, e.g. Kolbe-Schmitt synthesis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

1 2
Es ist bekannt, daß wasserfreie Alkaliverbindungen destens 140°C, ferner aus der aliphatischen Reihe: des Hydrochinons oder trockene Gemenge aus Hydro- Gasöl, Paraffinöl und paraffinische Kohlenwasserchinon und Alkaliverbindungen mit trockenem Koh- stoffe mit einem Siedepunkt von mindestens 140° C, wie lendioxid unter Druck und bei erhöhter Temperatur die Alkane mit 9 bis 18 Kohlenstoffatomen. Selbstdie Salze der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure ergeben. 5 verständlich kann man auch Kohlenwasserstoffe bzw. Nach der bisherigen Verfahrensweise wurde anschlie- Kohlenwasserstoffgemische, welche unterhalb 135° C ßend das Reaktionsprodukt in Wasser gelöst, die Lö- sieden, z. B. Toluol, Gemische aus aromatischen sung filtriert und aus dem Filtrat mit Mineralsäure die Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich von 100 freie Säure gefällt. Der beschriebene Weg hat aber bis 140° C, n-Octan oder ein Benzingemisch mit einem einige Nachteile: es bildet sich ein sehr harter Reak- io Siedebereich von 100 bis 140°C, einsetzen, doch muß tionskuchen, der nur mit großem Arbeitsaufwand aus man dabei berücksichtigen, daß bei der Reaktionsdem Druckgefäß herausgeholt und zerkleinert werden temperatur der Dampfdruck, z.B. desToluols, deutlich kann. Es kommt sehr leicht zur Bildung von Zerset- höher ist als derjenige eines Xylolgemisches. zungsprodukten, die nicht nur Verluste bedeuten, son- Die Menge des Suspensionsmittels muß so bemessen
dem auch zu erheblichen Filtrationsschwierigkeiten 15 sein, daß das Gemisch gut rührbar ist. Geeignete Menführen. Die Säure fällt beim Ansäuern der filtrierten gen sind z. B. 250 bis etwa 800 Teile, vorzugsweise Lösung der Reaktionsprodukte in unreiner Form aus. 400 bis 500 Teile, für einen Ansatz von 55 Teilen Der Schwierigkeit der Bildung eines fest zusammen- Hydrochinon.
gebackten und an den Wänden des Druckgefäßes fest Bei einem Einsatz von 1 Mol Hydrochinon und 2,2
haftenden Reaktionskuchens — die vor allem einer ao bis 3 Grammatomen Kaliumion — letzteres in Form kontinuierlichen Ausführung solcher Verfahren ent- von Kaliumhydroxid, Kaliumcarbonat oder in Form gegensteht — suchte man bereits verschiedentlich bei eines Gemisches dieser Verbindungen eingesetzt — und der Herstellung einiger aromatischer Monohydroxy- beim Arbeiten in Suspension erweist sich die Anwesencarbonsäuren nach der Kolbe-Schmitt-Synthese durch heit von 2,1 bis 2,5 Mol Wasser als vorteilhaft, so Heranziehung von indifferenten Lösungs- bzw. Sus- 25 bleiben Verkohlungen fast ganz aus, und zwar auch Pensionsmitteln zu begegnen. dann, wenn die Gefäßwandungen rauh und die Ruhr-
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Ver- bewegungen schwach sind. Bei der Berechnung der fahren zur Herstellung von 2,5-Dihydroxyterephthal- Wasserzugabe sind die Mengen zu berücksichtigen, die säure durch Umsetzung von Kohlendioxid mit Hydro- durch Hydrochinonat bzw. Salzbildung entstehen. (Je chinon in Gegenwart von Alkali oder mit einer Alkali- 3° Mol Hydrochinon entstehen 2 Mol Wasser bei Ververbindung des Hydrochinons zwischen 160 und 240° C Wendung von 2MoI Kaliumhydroxid bzw. 1 Mol und unter erhöhtem Druck, das dadurch gekennzeich- Wasser und 1 Mol CO2 bei Verwendung von 1 Mol net ist, daß man das Verfahren in Gegenwart eines Kaliumcarbonat.) Beim Unterschreiten der angegebenen indifferenten Lösungsmittels und von 1,2 bis 2,8 Mol Wassermenge unter sonst gleichen Reaktionsbedin-Wasser je Mol Hydrochinon durchführt. 35 gungen und Kohlendioxiddruck geht die Ausbeute
Es wurde gefunden, daß bei der Herstellung der merklich zurück, und es treten stärkere Verkohlungs-2,5-Dihydroxyterephthalsäure im Gegensatz zu ver- erscheinungen auf. Der Rückgang der Ausbeute läßt schiedenen anderen Synthesen nach Kolbe- sich zwar durch Drucksteigerung zum Teil wieder wett-Schmitt die Anwesenheit beschränkter Mengen machen, am Ausmaß der Verkohlung ändert sich aber Wassers, nämlich 1,2 bis 2,8 Mol je Mol Hydro- 40 dadurch praktisch nichts. Bei starker Überschreitung chinon, unter Zusatz eines Suspensionsmittels die der angegebenen Wassermenge unter sonst gleichen Neigung zur Bildung von Zersetzungsprodukten Reaktionsbedingungen sinkt die Ausbeute sehr weit geringer wird und man mit niedrigeren Kohlen- ab, was nur durch hohe Kohlendioxiddrücke einigerdioxiddrücken auskommt, außerdem entfällt die Not- maßen kompensiert werden kann. Verzichtet man auf wendigkeit, das Ausgangsmaterial wasserfrei einzu- 45 diese Kompensation, so treten wieder in stärkerem setzen. Ausmaß Zersetzungserscheinungen auf.
Während beim Arbeiten mit trockenem Reaktions- Wie das Wasser in das Reaktionsgeschehen gebracht
ansatz unter Verwendung eines Lösungsmittels als wird, ist hauptsächlich nur für die technische Durch-Suspensionsmedium Kohlendioxidpartialdrücke zwi- führung der Synthese von Bedeutung, wesentlich ist sehen 60 und 110 atü zu bevorzugen sind, erzielt man 5° jedoch, daß es beim Einsetzen der Kolbe-Schmittnach Einstellen eines günstigen Wassergehaltes im Reaktion bereits anwesend ist. Man kann z. B. das Reaktionsansatz unter Verwendung eines Lösungs- Wasser dem aus Hydrochinon, Kaliumcarbonat und mittels, bei Kohlendioxidpartialdrücken von 20 bis bzw. oder Kaliumhydroxid und dem jeweiligen Lö-70 atü, z. B. bei Verwendung von Xylol als Lösungs- sungsmittel bestehenden Reaktionsansatz in flüssiger mittel bei Gesamtdrücken von 40 bis 90 atü, sehr gute 55 Form beimischen, man kann Wasserdampf oder mit Ergebnisse. In allen Fällen soll die Reaktionstempe- Wasserdampf beladene Kohlensäure aufdrücken, und ratur zwischen 160 und 240° C liegen, die Reaktions- schließlich kann man den gewünschten Wassergehalt zeit beträgt bis zu 5 Stunden. mit Teilen der Mutterlauge einstellen, die im Rahmen
Als Suspensionsmittel eignen sich hochsiedende der Reinigungsoperation anfällt, wenn man das Kohlenwasserstoffe bzw. Kohlenwasserstoffgemische, 60 Dikaliumsalz der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure aus vorzugsweise solche, welche höher als 135°C, z. B. der heiß filtrierten wäßrigen Lösung des Reaktionszwischen 135 und 35O0C, sieden und bei Raumtempe- produktes unter Abkühlung auskristallisieren läßt, ratur keine allzu hohe Viskosität aufweisen, z. B. aus Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende
der aromatischen Reihe: ortho- und meta-Xylol, Erfindung. Die angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Xylolgemisch, Äthylbenzol, Methoxy- und Äthoxy- 65 Bei allen Versuchen wurde darauf geachtet, daß Löbenzol, Tetrahydro- und Dekahydronapthalin, die sungen von Salzen der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure Methylnaphthaline und Gemische aus aromatischen möglichst kurz der Einwirkung des Luftsauerstoffs Kohlenwasserstoffen mit einem Siedepunkt von min- ausgesetzt waren. In den Fällen, in denen eine längere
Einwirkung bei höherer Temperatur nicht zu vermeiden war, wurde den Lösungen ungefähr 1 Teil Natriumbisulfit je 1000 Teilen Lösung zugesetzt.
B e i s ρ i e 1 1 ,.
55 Teile Hydrochinon, 56 Teile zerstoßenes wasserfreies Ätzkali, 35 Teile wasserfreies Kaliumcarbonat, 3 Teile Wasser und 400 Teile technisches Xylol wurden in einen Autoklav von 2000 Volumteilen (== Volumen eines Gewichtsteiles Wasser bei 4° C) gebracht (Wasser- xo gehalt des Ansatzes unter Berücksichtigung des bei der Hydrochinonatbildung entstandenen Wassers = 2,33 Mol je Mol Hydrochinon). Die Innenflächen dieses Druckgefäßes waren rauh, und der Magnetrührer bewegte eine durchlochte Scheibe ohne Greif arme auf und ab. Der Autoklav wurde geschlossen, sogleich der Magnetrührer in Betrieb gesetzt und mit Kohlendioxid die Luft herausgespült. Anschließend wurde auf 5O0C aufgeheizt und bei dieser Temperatur trockenes Kohlendioxid bis zu einem Druck von 45 atü aufgedrückt. Beim Spülen wie beim Aufdrücken strömte das Kohlendioxid durch ein an den Boden des Druckgefäßes führendes Rohr ein. Der Rührer wurde nun auf 50 Hübe pro Minute eingestellt und die Temperatur auf 2100C gebracht; es stellte sich ein Druck von 8 atü ein, der während der Reaktion auf 83 atü anstieg. 3 Stunden nach Erreichen der Temperatur von 21O0C wurde die Heizung abgestellt, abkühlen gelassen und anschließend abgeblasen. Die Feststoffe hatten gelbgrüne Farbe. Sie wurden vom Xylol abgenutscht und in 1500 Teilen heißem, bisulfithaltigem Wasser gelöst. Durch kurzes Aufkochen wurden die letzten Reste Xylol vertrieben. Die Lösung konnte sehr gut filtriert werden, und es blieben praktisch keine Rückstände auf dem Filter zurück. Die durch Abkühlen der heiß filtrierten Lösung auf etwa 80C auskristallisierenden Salze wurden abgenutscht, mit sehr wenig Eiswasser gewaschen und hierauf in 2000 Teilen heißem Wasser gelöst. Zur heißen Lösung kam zunächst so viel 37%ige Salzsäure, daß gerade keine 2,5-Dihydroxyterephthalsäure mehr ausfiel, dann aber noch ein Überschuß von 50 Teilen. Nach 1 stündigem Stehen in der Hitze wurde auf Zimmertemperatur abgekühlt, der hellgelbe Niederschlag abfiltriert, mit kaltem Wasser gewaschen, und durch Versetzen der Mutterlauge mit Salzsäure fiel ein schwarzbrauner Niederschlag verunreinigter 2,5-Dihydroxyterephthalsäure aus. Dieser wurde mit den gerade erforderlichen Mengen Ätzkali und Wasser in der Hitze gelöst. Aus der heiß filtrierten Lösung kristallisierte beim Abkühlen wieder das Dikaliumsalz der 2,5-Dihydroxyterephthalsäure aus, das wie oben weiterbehandelt wurde.
Ausbeute: Insgesamt 93 Teile 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, das entspricht rund 94% der Theorie, bezogen auf Hydrochinon.
Beispiel 2
55 Teile Hydrochinon, 56 Teile zerstoßenes Ätzkali, 35 Teile Kaliumcarbonat und 400 Teile technisches Xylol kamen in ein Glasgefäß mit abnehmbaren Deckel, das auch mit einem Wasserabscheideaufsatz und dem dazugehörenden Rückflußkühler versehen war. Unter Durchleiten von sauerstofffreiem Stickstoff wurde so lange unter Rückfluß erhitzt, bis sich kein Wasser mehr abschied. Der gesamte Inhalt wurde nach dem Abkühlen möglichst rasch in den Autoklav gebracht, der im Beispiel 1 verwendet worden war. Das Druckgefäß wurde geschlossen, sogleich der Rührer in Betrieb gesetzt und mit Kohlendioxid die Luft herausgespült. Es erfolgte anschließend das Aufheizen auf 5O0C, bei welcher Temperatur trockenes Kohlendioxid bis zu einem Druck von 45 atü aufgedrückt wurde. Beim Spülen wie beim Aufdrücken strömte auch hier wieder das Kohlendioxid durch ein an den Boden des Druckgefäßes führendes Rohr ein. Der Rührer wurde nun auf 50 Hübe pro Minute eingestellt und die Temperatur auf 2100C gebracht; es stellte sich ein Druck von 77 atü ein, der während der Reaktion auf 79 atü anstieg. Die weitere Versuchsführung entsprach Beispiel 1, doch waren die aus dem Autoklav kommenden Feststoffe schwarzbraun gefärbt und ließen sich auch nicht restlos in Wasser lösen. Die Lösung war sehr schwer filtrierbar, und es verblieben auf dem Filter erhebliche Mengen koksartiger Produkte.
Ausbeute: Insgesamt 66 Teile 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, das entspricht rund 67 % der Theorie, bezogen auf Hydrochinon.
Beispiel 3
Der Ansatz und die Versuchsführung entsprach dem Beispiel 1 mit dem Unterschied, daß statt 3 Teile Wasser 12 Teile eingesetzt wurden (Wassergehalt des Ansatzes unter Berücksichtigung des bei der Hydrochinonatbildung entstandenen Wassers = 3,33 Mol je Mol Hydrochinon). Beim Erreichen der Reaktionstemperatur stellte sich ein Druck von 85 atü ein, der während der Reaktion auf 88 atü anstieg. Auch hier waren die aus dem Autoklav kommenden Feststoffe schwarzbraun gefärbt, sie ließen sich nicht restlos in Wasser lösen, die Lösung war sehr schwer filtrierbar, und es verblieben auf dem Filter erhebliche Mengen koksartiger Produkte.
Ausbeute: Insgesamt 42 Teile 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, das entspricht rund 42% der Theorie, bezogen auf Hydrochinon.
Beispiel 4
110 Teile Hydrochinon, 120 Teile zerstoßenes Ätzkali und 800 Teile Dekalin wurden in den Autoklav gebracht, der im Beispiel 1 verwendet worden war. Die weitere Versuchsführung entsprach dem Beispiel 1 mit dem Unterschied, daß den Salzlösungen nicht Natriumbisulfit zugesetzt wurde, sondern jene unter Luftausschluß gehandhabt wurden, daß in einem Autoklav gearbeitet wurde, dessen sämtliche Innenflächen blankpoliert waren, daß der Magnetführer eine Scheibe mit Greifarmen auf und ab bewegte und daß die Anteile an unreiner 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, die mit Salzsäure aus der Mutterlauge vom Salzkristallisat gefällt wurden, nicht für sich zur weiteren Reinigung kamen, sondern einfach dem Reaktionsprodukt des nächsten gleichartigen Versuches beigegeben und mit aufgearbeitet wurden. Der zweite derartige Versuch, in dessen Verlauf die unreinen Anteile des ersten mit aufgearbeitet wurden und dessen unreine Anteile an den dritten Versuch weitergegeben wurden, lieferte 178 Teile reine Säure. Ein Versuch in einem innen nicht polierten Autoklav lieferte praktisch dasselbe Ergebnis.
Beispiel 5
Man beschickte das im Beispiel 1 verwendete Druckgefäß mit 55 Teilen Hydrochinon, 11,2 Teilen zerstoßenem wasserfreiem Ätzkali, 90 Teilen wasserfreiem Kaliumcarbonat und 450 Teilen technischem Xylol (Wassergehalt des Ansatzes unter Berück-
sichtigung des bei der Hydrochinonatbildung entstehenden Wassers = 1,2 Mol je Mol Hydrochinon) und führte die Umsetzung in der im Beispiel 1 angegebenen Weise aus.
Ausbeute: 84 Teile 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, das entspricht 85 % der Theorie, bezogen auf Hydrochinon.
Beispiel 6
55 Teile Hydrochinon, 56 Teile zerstoßenes Ätzkali, 35 Teile wasserfreies Kaliumcarbonat, 7,2 Teile Wasser und 500 Teile technisches Xylol (Wassergehalt des Ansatzes unter Berücksichtigung des bei der Hydrochinonatbildung entstehenden Wassers = 2,8 Mol je Mol Hydrochinon) wurden in der im Beispiel 1 angegebenen Weise mit Kohlendioxid umgesetzt.
Ausbeute: 77 Teile 2,5-Dihydroxyterephthalsäure, was einer Ausbeute von 78 °/0 der Theorie, bezogen auf Hydrochinon entspricht.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 2,5-Dihydroxyterephthalsäure durch Umsetzung von Kohlen-
20 dioxid mit Hydrochinon in Gegenwart von Alkali oder mit einer Alkaliverbindung des Hydrochinons zwischen 160 und 240° C und unter erhöhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, daß man das Verfahren in Gegenwart eines indifferenten Lösungsmittels und von 1,2 bis 2,8 Mol Wasser je Mol Hydrochinon durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in Gegenwart von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Alkali Kaliumhydroxid, Kaliumcarbonat oder ein Gemisch dieser Verbindungen verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Kohlendioxidpartialdrücken zwischen 20 und 70 atü und bei Verwendung von Xylol als Lösungsmittel bei Gesamtdrücken zwischen 40 und 90 atü arbeitet
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Molverhältnis Hydrochinon—Kalium—Wasser gleich 1: (2,2 bis 3): (2,1 bis 2,5) wählt.
DEA50117A 1964-09-02 1965-08-27 Verfahren zur Herstellung von 2, 5-Dihydroxyterephthalsaeure Pending DE1288613B (de)

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CH463537A (de) 1968-10-15
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