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Die Erfindung betrifft einen Schlauchverbinder zum Befestigen eines
Schlauches auf einem Verbindungsstück.
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Ein Schlauchverbinder dient zum Befestigen eines Schlauches oder genauer
eines Schlauchendes auf einem Verbindungsstück. Diese Verbindung soll dabei so fest
sein, daß sie weder Dreh- oder Zugkräfte noch durch hohen Innendruck im Schlauch
gelöst werden kann. Weiter darf der Schlauchverbinder nicht zu teuer sein, nicht
aus zu vielen Teilen bestehen und muß ferner einfach zu montieren sein.
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Aus der USA.-Patentschrift 1101844 ist ein Schlauchverbinder zum Befestigen
eines Schlauches auf einem Verbindungsstück bekannt, das an dem einen Ende mit einem
Gewinde zur Aufnahme eines Anschlußnippels versehen ist und auf dem anderen Ende
einen Schlauchaufnahmebereich aufweist, wobei zur Schlauchbefestigung eine auf dem
Verbindungsstück unverschiebbar gelagerte, mit einem Anschlagbund und daran anschließend
zwei federnden Armen versehene Sicherungsklammer vorgesehen ist, die über eine Schlauchklemme
den Schlauch im Sinne seiner Befestigung auf dem Verbindungsstück gegen dessen Schlauchaufnahmebereich
drückt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen bekannten Schlauchverbinder
in bezug auf eine Steigerung seiner Festigkeit gegenüber a) Drehkräften, b) Zugkräften
und c) hohem Innendruck im Schlauch zu verbessern.
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Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Das Verbindungsstück ist zwischen dem Gewinde- und dem Schlauchaufnahmebereich
mit einem an sich bekannten Sechskantring versehen, der zum Durchführen der Arme
der Sicherungsklammer zwei axiale Ausnehmungen und als Anschlag für den Bund eine
Schulter aufweist; b) der Schlauchaufnahmebereich besitzt in an sich bekannter Weise
ringförmige, mit Wülsten versehene Eindrehungen; c) die Arme haben radial nach innen
abgebogene, die Schlauchklemmen aufnehmende Abschnitte sowie daran anschließende,
über die Schlauchklemme umbiegbare Abschnitte.
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Das Merkmal a) erhöht die Verdrehfestigkeit, da die Arme der Sicherungsklammer
in den beiden axialen Ausnehmungen des Sechskantringes drehfest gehalten werden.
Da weiter der Bund der Sicherungsklammer an der Schulter des Sechskantringes anliegt,
wird die Sicherungsklammer auch in axialer Richtung gehalten und kann weder hin-
und herschlackern noch sich überhaupt lösen.
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Eine besonders hohe Festigkeit gegenüber Zugkräften besitzt der Schlauchverbinder
dadurch, daß das auf den Schlauchaufnahmebereich aufgeschobene Schlauchende in die
zwischen den Wülsten vorgesehenen Eindrehungen hineingepreßt wird. Zum Abziehen
des Schlauchendes vom Schlauchaufnahmebereich müßte das in den Eindrehungen liegende
Material über die Wülste hinübergezogen werden. was praktisch unmöglich ist.
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Durch das Merkmal c) wird die Zugfestigkeit gesteigert und die Festigkeit
gegenüber Innendruck verbessert, indem die Schlauchklemme in den radial nach innen
abgebogenen und damit Mulden bildenden Abschnitten der Arme liegt und zusätzlich
noch durch die über sie umgebogenen Abschnitte der Arme der Sicherungsklammer gehalten
wird.
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Die Erfindung sieht noch eine zweite Ausführungsform des Schlauchverbinders
zum Befestigen eines Schlauches auf einem Verbindungsstück vor, wobei an Stelle
des Gewindes auf der einen Seite des Verbindungsstückes ein zweiter Schlauchaufnahmebereich
vorgesehen ist. Dieser Schlauchverbinder dient zum Verbinden von zwei Schlauchenden
und wird z. B. zum Ausbessern eines beschädigten Schlauches verwendet. Hat ein Schlauch
z. B. ein Loch erhalten, schneidet man ihn an dieser Stelle durch, schafft durch
weiteres Abschneiden zwei glatte Schlauchenden und schiebt diese von beiden Seiten
auf das Verbindungsstück auf. Diese Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß
der Sechskantring des Verbindungsstücks vier axiale Ausnehmungen aufweist, durch
die Arme von zwei in entgegengesetzte Richtungen weisenden Sicherungsklammern durchführbar
sind.
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Als eine Verbesserung der ersten Ausführungsform zum Befestigen eines
Schlauches auf einem Verbindungsstück sieht die Erfindung vor, daß die sich anschließenden
Abschnitte genügend lang sind, um mit einer zweiten Schlauchklemme auf die Außenseite
der Schlauchklemme geklemmt zu werden.
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Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele wird
die Erfindung nun weiter beschrieben.
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F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
des Schlauchverbinders; F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Schlauchverbinder
in einer Montagestellung; F i g. 3 ist ein Schnitt ähnlich wie F i g. 2, jedoch
während einer zweiten Montagestellung; F i g. 4 ist ein Schnitt ähnlich wie F i
g. 2 und 3, jedoch im fertigmontierten Zustand; F i g. 5 zeigt einen Schnitt entlang
der Linie 5-5 in Fig.3; F i g. 6 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in Fig.4;
F i g. 7 zeigt die einzelnen Elemente des Schlauchverbinders in auseinandergezogener
Darstellung; F i g. 8 zeigt, teilweise geschnitten, eine Seitenansicht eines fertigmontierten
Schlauchverbinders, jedoch mit einer aufgesetzten überwurfmutter mit Innengewinde;
F i g. 9, 10 und 11 sind Schnitte entlang der Linien 9-9, 10-10 und 11-11 in F i
g. 7; F i g. 12 ist die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schlauchverbinders; F i g. 13 ist eine Endansicht des Schlauchverbinders nach F
i g. 12; F i g. 14 ist die Seitenansicht der Sicherungsklammer für den Schlauchverbinder
nach F i g. 12; F i g. 15 ist ein Schnitt entlang der Linie 15-15 in F i g. 14;
F i g. 16 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform; F i g. 17 ist die Seitenansicht
der zweiten Ausführungsform zum Verbinden von zwei Schlauchenden; F i g. 18 ist
ein Schnitt entlang der Linie 18-18 in F i g. 17, und
F i g. 19
ist eine auseinandergezogene Darstellung der Teile der zweiten Ausführungsform mit
aufgeschobenen Schlauchenden.
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Die F i g. 1 bis 11 zeigen von der ersten Ausführungsform das Verbindungsstück
10, die Sicherungsklammer 11 und die Schlauchklemme 12. Ein Schlauchende ist in
F i g. 1 mit 13 bezeichnet. Das Schlauchende 13 wird auf den Schlauchaufnahmebereich
1.4 des Verbindungsstückes 10 aufgeschoben, das an seinem anderen Ende den Gewindebereich
15 aufweist. Dieser hat ein Außengewinde 15a, das beispielsweise zum Einschrauben
in eine Spannmutter 16 dient.
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An seinem äußeren Ende hat der Schlauchaufnahmebereich 1.4 einen ringförmigen
Ansatz 18 und an seinem inneren Ende eine ringförmige Schulter 19. Dazwischen liegen
Wülste 20, 21. Zwischen dem Innenende 22 des Gewindebereiches 15 und dem Innenende
23 des Schlauchaufnahmebereiches 14 liegt ein Sechskantring 24 größeren Durchmessers.
Er dient zum Aufsetzen eines Schraubenschlüssels od. dgl. und hat sechs Schlüsselflächen
24a, 24b, 24e, 24d, 24e, 24f. Die Schlüsselflächen 24c und 24f sind eingeschnitten,
so daß Ausnehmungen 25 und 26 entstehen. Sie dienen zur Aufnahme der Arme 27 und
28 der Sicherungsklammer 11 und sind in ihren Abmessungen auf diese abgestimmt.
Die Bodenflächen der Ausnehmungen sind gewölbt und liegen in einer konzentrisch
zur Mittelachse 29 verlaufenden Zylinderfläche.
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Die Sicherungsklammer 11 hat einen Bund 30 mit einer Zylinderwand
31 und einem nach innen abgebogenen Ringflansch 32. Die durch den Ringflansch 32
begrenzte Öffnungsweite 34 ist so bemessen, daß sie bündig über die Schulter 33
des Gewindebereiches 15 geschoben werden kann, wobei der Ringflansch 32 an der Stirnseite
35 des Schulterringes 33 anliegt. Von der Zylinderwand 31 gehen die um 180° gegeneinander
versetzten Arme 27, 28 aus. Das Innenende 38 jedes Armes 27, 28 ist bogenförmig
und hat den gleichen Krümmungsradius wie die Ausnehmung 25, 26. Diesen Krümmungsradius
behält der Arm bis zu einem Anschlag 39 bei, der sich in einem Abstand zu dem Bund
30 befindet. Anschließend an den Anschlag 39 ist an dem Arm 27 ein Abschnitt 40
zur Aufnahme der Schlauchklemme 12 vorgesehen. Der Abschnitt 40 hat eine Länge,
die mit der Breite der die Schlauchklemme 12 bildenden Windungen 41 übereinstimmt.
Er ist etwas größer, so daß die Schlauchklemme 12 einrasten kann. Der Krümmungsradius
des Armabschnittes 42 innerhalb des Anschlages 39 (s. F i g. 10) ist kleiner als
die Krümmung des Innenendes 38, so daß er mit der Krümmung des Schlauchendes 13
im allgemeinen übereinstimmt. Der Krümmungsradius des Abschnittes 40 ist ungefähr
gleich dem des Armabschnittes 42, so daß er ungefähr konzentrisch zu der Eindrehung
43 zwischen den Wülsten 20 und 21 liegt. Der Arm 27 läuft an seinem äußeren Ende
in einen umbiegbaren Abschnitt 44 aus, der vom Ende des Abschnittes 40 aus nach
außen gebogen ist. Die Länge des umbiegbaren Abschnittes 44 entspricht der Länge
des Abschnittes 40. In der Endstellung wird er zurückgebogen und liegt über dem
Abschnitt 40 (s. F i g. 4).
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Da der Arm 28 genauso ausgebildet ist wie der Arm 27 und diesem nur
gegenüberliegt, ist er nicht im einzelnen beschrieben. Es sei darauf hingewiesen,
daß die Gegenstücke am Arm 28 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind wie die
am Arm 27, jedoch ist der Index »a« zugefügt.
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Die Windungen 41 bestehen aus einem Band 45, an dessen Innenende 50
eine Umwicklung 46 vorgesehen ist. Alsdann wird das Band 45 in zwei Wicklungen 47,
48 gelegt, die durch die Umwicklung 46 durchtreten, wobei das freie Ende 49 ebenfalls
durch die Umwicklung 46 nach außen herausgeführt ist. Vorzugsweise ist das Band
45 aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Zur Befestigung der Schlauchklemme 12 auf
dem Schlauchende 13 wird sie über diesen gezogen und das freie Ende 49 so lange
durch die Umwicklung 46 gezogen, bis die Wicklungen 47, 48 fest am Schlauchende
13 anliegen. Danach wird das freie Ende 49 nach außen über die Kante 51 der Umwicklung
46 gebogen und abgeschnitten (s. F i g. 1 und 7).
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Die Sicherungsklammer 11 ist über das Verbindungsstück 10 gesteckt,
so daß der Bund 30 an der Schulter 33, wie in F i g. 2 dargestellt, anliegt.
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Das Schlauchende 13 wird über den Schlauchaufnahmebereich 14 des Verbindungsstückes
10 geschoben. Das Schlauchende 13 besteht aus einer inneren Gummilage 55 und einer
äußeren Gummilage 56, zwischen denen zur Verstärkung eine Karkasse 57 liegt.
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Die Stirnfläche 58 des Schlauchendes 13 wird an dem ringförmigen flachen
Teil59 des Sechskantringes 24 zur Anlage gebracht. Sodann wird die Schlauchklemme
12 über die Arme 27, 28 der Sicherungsklammer 11 geschoben. Dies kann in der Weise
vorgenommen werden, daß zunächst das Schlauchende an das Verbindungsstück herangeführt
und dann die Sicherungsklammer eingesetzt wird. Danach wird, nachdem das Schlauchende
13 eingeführt wurde, die Schlauchklemme 12 übergeschoben. In anderen Fällen kann
die Schlauchklemme 12 auch auf die Arme 27, 28 gelegt werden, bevor das Schlauchende
13 über den Schlauchaufnahmebereich 14 gestülpt wurde. Die Schlauchklemme wird über
die Abschnitte 40 und 40 a gelegt. Sodann wird die Schlauchklemme zusammengezogen
und das freie Ende 49 über die Kante der Umwicklung 46 gebogen und abgeschnitten.
Nunmehr werden die umbiegbaren Abschnitte 44 und 44 a, wie in F i g. 3 dargestellt,
über die gespannte Schlauchklemme zurückgebogen. Dies mag in den Fällen ausreichen,
um eine Verbindung zwischen Schlauchende 13 und Verbindungsstück bei auftretendem
Innendruck herzustellen. Jedoch ist es vorzuziehen, eine zweite Windung 41a über
die zurückgebogenen Abschnitte 44 und 44 a und über die unteren Windungen zu spannen.
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Die zweite Windung 41 a wird in derselben Weise wie die erste Windung
41 angelegt, nur daß hierbei die umgebogenen Abschnitte 44 und 44 a überstehen,
während die Windungen 41 die Abschnitte 40 und 40 a überdecken. Es ist auch vorzuziehen,
daß die Umwicklungen 46 und 46a gegeneinander um 180° versetzt und um 90° von den
Armen 27, 28 versetzt liegen. Hierdurch wird eine Verbindung hergestellt, wie sie
in den F i g. 1 und 4 dargestellt ist.
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Mit obiger Anordnung wird das Schlauchende 13 an drei wichtigen Stellen
gehalten: Der Bund 30 liegt an der Schulter 33 an, die Arme 44 und 44 a der Sicherheitsklammer
sind um die Wicklung 41 zurückgebogen und halten die Sicherheitsklammer an der
Schlauchklemme.
Eine zweite oder obere Wicklung 41 a ist über die Abschnitte 44, 44 a gelegt, wodurch
diese Enden völlig gesichert sind, so daß ein dauerhafter Zusammenhalt in dem aus
Verbindungsstück 10, Schlauchende 13, Sicherheitsklammer, erster und zweiter
Windung 41 und 41a gebildeten Verband durch diese dreifache Sicherung entsteht.
Die Anschläge 39, 39 a der Arme 27, 28 werden nach unten und gegen die Schulter
19 gedrückt. Durch die Schlauchklemme wird das Schlauchende in die Eindrehung 43
hineingequetscht. Hierdurch wird bewirkt, daß das Schlauchende 13, um vom Verbindungsstück
abgezogen werden zu können, deformiert werden muß, um unter der Schlauchklemme durchrutschen
zu können. Es ist ferner wichtig, daß die Abschnitte 40 und 40 a der Arme 27, 28
nicht nur zur Aufnahme der Windungen 41 und 41a dienen, sondern zugleich Führungen
bilden, durch die die Windungen in genaue Lage zu den Eindrehungen zwischen der
Schulter 19 und dem Ansatz 18 gebracht werden.
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Die in F i g. 8 dargestellte Ausführungsform hat keinen Gewindebereich
15. An dessen Stelle tritt eine Überwurfmutter 60. Der sich von der Schulter 33a
erstreckende Bund 61 hat eine Eindrehung 61a, in die ein nach innen ragender Flansch
62 greift, der durch einen sich vom Sechskantring 64 erstreckenden Ansatz 63 gebildet
ist. Die überwurfmutter 60 hat ein Innengewinde 65. Dem Fachmann ist es selbstverständlich,
daß die überwurfmutter 60 auch Außengewinde haben kann.
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Die Ausführungsform des Verbindungsstückes 110a gemäß den F
i g. 12 bis 16 weist einen Sechskantring 124, eine ringförmige Schulter 133 und
einen Gewindebereich 115 mit einem Außengewinde 115a auf.
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Die Schlüsselflächen 124 c und 124 f haben Ausnehmungen 125 und 126.
Der Schlauchaufnahmebereich 114 unterscheidet sich an seinem äußeren Ende vom Schlauchaufnahmebereich
14 (s. F i g. 7) in der Weise, als er länger ausgebildet ist und mit einem Ansatz
118, einem zwischenliegenden ringförmigen Ansatz 118 a und einer ringförmigen Schulter
119 ausgerüstet ist. Dazwischen befinden sich Wülste 120, 121, 120 a, 121
a.
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Die Sicherungsklammer 111 weist einen tellerförmigen Bund 130 und
Arme 127, 128 auf. Der Bund 130 wird durch eine Zylinderwand 131 und einen nach
innen weisenden Ringflansch 132 gebildet. Die Arme 127 und 128 sind einander gleich,
so daß es genügt, nur einen zu beschreiben. Der dem-Bund 130 benachbarte Arm 127
hat einen Krümmungsradius, der mit dem der Zylinderwand 131 übereinstimmt. In einem
Abstand von dem Bund 130 ist ein Anschlag 139 vorgesehen, wobei zur Bildung eines
die Schlauchklemme aufnehmenden Abschnittes einer Auskehlung 140 ein nach
außen gerichteter Anschlag 239 vorgesehen ist. Von diesem geht ein Ansatzüberlappungsteil
227 aus. Durch einen Anschlag 339 und einen Anschlag 439 wird ein Abschnitt 240
zur Aufnahme einer Schlauchklemme gebildet. Ein umbiegbarer Abschnitt 144 schließt
sich an. Dieser endet in einem Absatz 244, von dem ein Abschnitt 344 ausgeht, der
in den Abschnitt 140 eingreift, wenn der Abschnitt 144 um den Anschlag 439 zurückgebogen
worden ist. Der Krümmungsradius des Armes 127 nahe dem Anschlag 139 bei 139x ist
etwas schwächer als der Krümmungsradius der Zylinderwand 131. Auch verläuft die
Krümmung des Abschnittes 344 entgegengesetzt zu der Krümmung des Abschnittes 140,
so daß sie parallel zu diesem liegt, wenn sie zurückgebogen ist und an diesem anliegt.
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Der Arm 128 ist ebenso ausgebildet. Seine Teile tragen den
Index »a«.
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Der vollständige Schlauchverbinder ist in F i g.16 dargestellt. Um
die einzelnen Teile zu vereinigen, wird das Schlauchende 113 über den Schlauchaufnahmebereich
114 geschoben, bis es an dem Sechskantring 124 anliegt. Die Sicherungsklammer
111 wird über den Sechskantring 124 gelegt, so daß der Bund
130 gegen die Schulter 133 anliegt und sich die Arme 127, 128 in Schlauchrichtung
erstrekken. Eine Windung 141 wird über die Arme, das Schlauchende und den Abschnitt
240 gelegt. Die Windung 141 wird angezogen und in dieser Stellung befestigt. Sodann
werden die Abschnitte 144, 144 a um die Anschläge 439, 439a zurückgebogen.
Die Abschnitte 344, 344 a kommen in den Abschnitten 140, 140 a zu liegen.
Die zweite Windung 141 a wird aufgelegt, angezogen und befestigt. Hierdurch
wird die Montage beendet. Während andere Teile gleich sind, widersteht diese Ausführungsform
höheren Innendrücken als die Ausführungsform nach der F i g. 4.
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Der in den F i g. 17, 18, 19 dargestellte Schlauchverbinder 410 gleicht
dem Schlauchverbinder nach F i g. 1 bis 4, außer daß Schlauchaufnahmebereiche 14
a und 14 b an beiden Seiten des Sechskantringes 424 angeordnet sind.
Der Sechskantring 424 hat zwei Paare sich gegenüberliegender Ausnehmungen
425,
426 und 425a, 426a zur Aufnahme von Armen der Sicherungsklammern.
Es werden zwei solcher Sicherungsklammern verwendet. Die Arme 27, 28 der einen Sicherungsklammer
11 a gehen nach der einen Richtung, wobei der Bund 30 an der Schulter 433 b anliegt,
während die Arme 27, 28 der Sicherheitsklammer 11 b in der entgegengesetzten
Richtung verlaufen, wobei der Bund 30 an der gegenüberliegenden Schulter
433 a anliegt. Die Arme 27, 28 liegen in den Ausnehmungen 425, 426
und 425 a, 426 a
des Sechskantringes.
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Auch hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten zur Montage der
einzelnen Teile. Eine Möglichkeit ist wie folgt: Drei noch offene Schlauchklemmen
(12 in F i g. 7) werden über das Schlauchende 13a gelegt, das auf den Schlauchaufnahmebäreich
14a aufgeschoben ist. Eine Sicherungsklammer wird aufgeschoben und das Schlauchende
13a dann ganz auf den Schlauchaufnahmebereich 14 a geschoben. Die umbiegbaren
Abschnitte 44, 44 a
(s. F i g. 7) der Sicherungsklammer 11 a (s. F i g. 19)
sind ausreichend nach unten zu biegen, um hierdurch zu ermöglichen, eine der drei
obenerwähnten losen Schlauchklemmenwicklungen über die Arme 27, 28 zu schieben.
Die Schlauchklemme wird sodann in die Lage über die Abschnitte 40 und 40 a der Sicherungsklammer
11 a gebracht und dort befestigt. Dann werden die Arme 27, 28 der Sicherungsklammer
auf die erste Schlauchklemme 41 (F i g. 19) heruntergebogen. Nunmehr wird die zweite
Schlauchklemme 41 b über die erste Schlauchklemme 41 geschoben und dort angezogen.
Hierdurch ist die Verbindung des Schlauchendes 13a, der Sicherungsklammer 11a und
der Schlauchklemmen auf dem Schlauchaufnahmebereich 14 a, wie in F i g. 19 dargestellt,
fertiggestellt.
Das andere Schlauchende 13 b wird auf den Schlauchaufnahmebereich 14 b geschoben
und die dritte Schlauchklemme 41c über den vorher zusammengesteckten Teilen in die
Abschnitte 40, 40 a der Sicherungsklammer 11 b geschoben
und an dieser Stelle befestigt. Die umbiegbaren Abschnitte 44, 44a der Sicherungsklammer
11b werden sodann zurückgebogen. Endlich wird die vorher auf das Schlauchende
13b geschobene Schlauchklemme 41 c auf die Schlauchklemme 41 b geschoben
und dort befestigt. Die Montage ist dann beendet. Es zeigt sich, daß das Schlauchende
13a (F i g. 19) in derselben Weise am Verbindungsstück wie das Schlauchende
13 (F i g. 1) befestigt und gesichert ist. Ebenso ist das Schlauchende 13
b auf dem Schlauchaufnahmebereich 14b in derselben Weise wie das Schlauchende 13a
auf dem Schlauchaufnahmebereich 14 a befestigt und gesichert.