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DE969608C - Zeitprogrammgeber fuer Programmschweissung nach dem Baukastenprinzip - Google Patents

Zeitprogrammgeber fuer Programmschweissung nach dem Baukastenprinzip

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Publication number
DE969608C
DE969608C DEL14173A DEL0014173A DE969608C DE 969608 C DE969608 C DE 969608C DE L14173 A DEL14173 A DE L14173A DE L0014173 A DEL0014173 A DE L0014173A DE 969608 C DE969608 C DE 969608C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
capacitor
timer
discharge path
programmer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL14173A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz-Guenter Lott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL14173A priority Critical patent/DE969608C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969608C publication Critical patent/DE969608C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/288Modifications for introducing a time delay before switching in tube switches

Landscapes

  • Arc Welding Control (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

Es ist bekannt, Zeitprogrammgeber zu verwenden, um einen Vorgang gemäß einem vorgegebenen Programm selbsttätig zu steuern. Ein bekanntes Anwendungsgebiet dieser Zeitgeber ist die Steuerung von Schweißmaschinen, beispielsweise zum Steppschweißen. Es kommt dabei darauf an, mehrere genau definierte Zeitintervalle aufeinanderfolgen zu lassen, an deren Ende bzw. Anfang irgendein Vorgang programmgemäß ausgelöst bzw.
ίο beendet werden soll. Die bekannten Zeitprogrammgeber benutzen oft eine Folgeschaltung von verzögerten Relais. Es werden dabei durch irgendeinen Programmgeber eine Anzahl Relais nacheinander betätigt. Der Programmgeber ist entweder ein rein mechanischer oder ein solcher, der die definierte Zeitspanne des Lade- oder Entladevorganges von Kondensatoren in Verbindung mit Entladungsstrecken ausnutzt. Es ist auch weiterhin vorgeschlagen worden, einen Zeitprogrammgeber nach dem Baukastenprinzip aufzubauen; für jedes gewünschte Zeitintervall ist dann ein Zeitgeber vorgesehen, und durch Relais setzt immer ein Geber den folgenden in Betrieb.
Es ist weiterhin eine Schaltanordnung bekannt geworden, bei der die Anoden zweier Röhren zwar über einen Gleichrichter verbunden sind, aber nicht durch einen Gleichrichter und einen Kondensator in Reihe. In dieser Schaltung wird jedoch mit mechanischen Relais gearbeitet, die es nicht gestatten, mit Zeitintervallen von nur einigen Halbwellen zu arbeiten. Außerdem ist hier das Baukastenprinzip nicht angewendet.
Weiterhin sind Anordnungen bekanntgeworden, bei denen relaislose Zeitgeber bzw. parallel zur
S09 552/39
Gitterkathodenstrecke liegende Ladekondensatoren bzw. die Zusammenschaltung zweier Zeitgeber beschrieben werden, die aber alle nicht dafür geeignet sind, einfache Schaltungen nach dem Baukasten-· prinzip aufzubauen.
Es gibt ferner noch eine Zählschaltung, bei der die gittergesteuerten Gasentladungsstrecken (im folgenden Thyratrons genannt) normalerweise gelöscht sind und nur eines gezündet ist. Die Schaltung nach der Erfindung arbeitet im Gegensatz dazu mit normalerweise gezündeten und nur einem gelöschten Thyratron. Der Hauptnachteil dieser Schaltung ist, daß sie mit Fremdzündung arbeiten muß.
Die Erfindung umgeht die Nachteile der bekannten Einrichtungen und bezieht sich auf einen Zeitprogrammgeber für Widerstands-Programmschweißung und ist aus untereinander gleichen Schaltelementen nach dem Baukastenprinzip aufgebaut.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht in der Kombination der an sich bekannten Merkmale a) bis c) und des neuen Merkmals d):
a) es werden relaislose Zeitgeber verwendet;
b) die für jedes Zeitintervall vorgesehenen Zeitgeber enthalten je eine steuerbare Entladungsstrecke und einen Kondensatorladekreis zur Zündung dieser Entladungsstrecke und zur Ladung des parallel zur Gitter-Kathoden-Strecke liegenden Kondensators während deren stromloser Zeit;
c) die Zeitgeber sind richtungsabhängig und rückwirkungsfrei miteinander verbunden;
d) als einzige Verbindung zwischen je zwei nacheinander arbeitenden Zeitgebern sind die Anoden ihrer Entladungsstrecken über einen Kondensator und einen Gleichrichter in Reihe untereinander verbunden.
In der Erfindung wird also die Verwendung von Relais völlig vermieden, jedoch wird das Baukastenprinzip beibehalten. Der Zeitprogrammgeber ist also aus einer Reihe von Zeitgebern als Bauelement zusammengesetzt, die gemäß der Erfindung untereinander aus gleichartigen Schaltelementen aufgebaut sind. Zeder Zeitgeber besteht zunächst aus einem Ladekreis für einen Kondensator, der an der Steuereinrichtung einer Entladungsstrecke liegt. Der Kondensator kann sich nur dann aufladen, wenn die Entladungsstrecke keinen Strom führt, und er soll dann, wenn er aufgeladen ist, die Entladungsstrecke zünden. Ferner sind die Anoden der Entladungsstrecken der benachbarten Zeitgeber durch einen Kondensator in Reihe mit einem Ventil miteinander verbunden.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert. Der umstrichelte Teil in Fig. 1 der Schaltung gehört zu einem Zeitgeber, der zunächst betrachtet werden soll. Die Entladungsstrecke ti liegt mit der Kathode am Minuspol, mit der Anode über einen Lastwiderstand 12 am Pluspol der Gleichspannungsquelle 1. Dazu parallel liegt ein Kondensator 13 in Reihe mit einem veränderbaren Ladewiderstand 14.
Wie Fig. ib ausschnittweise zeigt, kann auch der Ladewiderstand statt am Pluspol der Gleichspannungsquelle an der Anode des Gefäßes 11 liegen. Der Widerstand 12 dient dann mit als Ladewiderstand. Die dem Minuspol abgewandte Seite des Kondensators führt außerdem zum Gitter des Gefäßes 11. Zwischen derselben Kondensatorseite und der Anode des Gefäßes 11 ist ein Ventil 15 mit derartiger Durchlaßrichtung geschaltet, daß bei leitender Entladungsstrecke ein Teil des Anodenstromes duich den Ladewiderstand 14 und das Ventil 15 fließen kann. Im Falle gemäß Fig. ib fließt der Anodenstrom nicht durch den Ladewiederstand 14. Ferner liegt zwischen der Anode des Gefäßes 11 und der des Gefäßes 21 ein Kondensator 16 und damit in Reihe ein Ventil 17. Das Ventil ist von einem vorzugsweise hochohmigen Widerstand 18 überbrückt. Von der Anode des Gefäßes 11 führt schließlich noch eine Verbindung zu dem zum folgenden Zeitgeber gehörenden Kondensator 26. Es sind in diesem Ausführungsbeispiel vier Zeitgeber vorgesehen, die gemäß der Erfindung aus genau den gleichen Schaltelementen aufgebaut sind (entsprechende Schaltelemente haben die gleiche letzte Ziffer im Bezugszeichen). Die Anode des Gefäßes 31 kann über einen Umschalter 2 mit dem Kondensator 46 verbunden werden. Damit sind die vier Zeitgeber in einem Kreis go gekoppelt.
Jede Entladungsstrecke hat noch ein weiteres Gitter, auf das über eine gemeinsame Leitung 4 aus einer nicht gezeichneten Einrichtung Synchronisierungsimpulse gegeben werden, damit die Zündung der Gefäße 11, 21, 31 und 41 phasenrichtig mit der Frequenz der die Einrichtung speisenden Wechselspannung erfolgt.
Der Zeitprogrammgeber dient in einem Anwendungsbeispiel als Programmgeber für eine Schweißmaschine 51, die über ein Schütz 52 in Form von gegensinnig parallel geschalteten, zündstiftgesteuerten Entladungsgefäßen 53 und 54 gespeist wird. Die Gefäße 53, 54 haben Zündgefäße 55, 56, die einen Strom dann durch die Zündstifte der Gefäße 53 und 54 leiten, sobald ihre Gitter durch Impulse aus dem Transformator 57 und weiter aus einem nicht gezeichneten Impulsgeber über den Transformator beaufschlagt werden. Die Impulse können jedoch nur dann übertragen werden, wenn das Gefäß 59 durch den Zeitgeber über die Verbindung S geöffnet ist. Der Impuls wird je nach Phasenlage über das ungesteuerte Ventil 61 oder 62 übertragen, so daß entweder 55 oder 56 geöffnet wird. Die Aitswahl über die Impulse besorgt das vom Zeitprogrammgeber geöffnete oder gesperrt gehaltene Gefäß 59. Sämtliche gittergesteuerte Gefäße haben noch die notwendige, aber nicht gezeichnete Gittervorspannung. Im weiteren ist noch ein Spannungsteiler 6 vorgesehen, dessen Abgriff zur Kathode des Gefäßes 59 führt. Allgemein ist zu sagen, daß dieser Abgriff und die Leitung 5 einen Ausgang des Zeitgebers bilden. Ein weiterer Ausgang ist durch die Leitung 3 gegeben, die von den Anoden einiger Gefäße des Zeitgebers über j e ein Ventil und einen Widerstand führt.
Der Zeitprogrammgeber arbeitet folgendermaßen: Angenommen alle Gefäße ii, 21, 31 und 41 brennen; der Schalter 2 liegt so, daß der Kondensator 46 mit der in der Zeichnung linken Seite an den Pluspol der Spannungsquelle 1 gelegt ist. Damit ist 46 als einziger Kondensator aufgeladen. Die Kondensatoren 16, 26, 36, 13, 23, 33 und 43 sind ungeladen. Die Anoden der Gefäße haben das negative Gleichspannungspotential zuzüglich der B renn spannung. Wird jetzt der Schalter 2 umgelegt, so entlädt sich der Kondensator 46 über das Gefäß 31, treibt einen Strom durch das Gefäß 41 gegen den Anodenstrom und fließt über das Ventil 47 zurück zum Kondensator 46. Dadurch wird das Gefäß 41 gelöscht. Ist der Anodenstrom dieses Gefäßes zu Null geworden, so treten drei Ladevorgänge auf. Es wird einmal der Kondensator 16 durch den Widerstand 42 einerseits und durch das brennende Gefäß 11 und das Ventil 17 andererseits aufgeladen, gleichzeitig wird über den Ladewiderstand 44 der Kondensator 43 aufgeladen, und schließlich wird der Kondensator 46 in bezug auf seinen Ladezustand vor der Löschung des Gefäßes 41 umgeladen (in der Zeichnung rechte Seite positiv). Maßgebend für die Höhe des Ladestromes für den Kondensator 43 ist die Stellung des Abgriffes am Ladewiderstand 44. Damit ist auch die zeitliche Veränderung des Gitterpotentials vom Gefäß 41 gegen die Kathode bestimmt. Erreicht die Spannung am Kondensator 43 etwa den Wert der Zündspannung, so zündet das Gefäß 41 beim nächsten Synchronisierungsimpuls wieder. Die Zeitdauer, während der das Gefäß 41 stromlos ist, ist das diesem Zeitgeber zugeordnete bzw. von diesem abgegebene Zeitintervall. Es wird bestimmt durch die . Geschwindigkeit, mit der der Zündkondensator 43 aufgeladen wird. Verändert man den Abgriff am Widerstand 44, so wird auch dieses Zeitintervall verändert.
Hat nun das Gefäß 41 wieder gezündet, so entlädt sich der Kondensator 16 über das Gefäß 41 gegen den Anodenstrom des Gefäßes 11 und löscht dieses aus. Nun wird über den Ladewiderstand 14 der Zündkondensator 13 und über den Anodenwiderstand 12 der Kondensator 26 aufgeladen. Außerdem lädt sich der Kondensator 16 in bezug auf seinen Ladezustand vor Verlöschen des Gefäßes 11 um. Inzwischen gleicht sich die Ladung des Kondensators 46 über den Widerstand 48 wieder aus. Dabei fließt der Entladestrom gegen den Anodenstrom des Gefäßes 31. Der Widerstand 48 ist aber so hochohmig, daß das Gefäß 31 nicht verlöschen kann. Das Gefäß 11 bleibt so lange stromlos, bis der Kondensator 13 die zur Zündung von Gefäß 11 nötige Zündspannung hat. Diese Zeitspanne ist das diesem Zeitgeber zugeordnete Zeitintervall und ist bestimmt durch den veränderbaren Widerstand 14.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wiederholt sich nun dieser Vorgang; nacheinander werden auch die Gefäße 21 und 31 gelöscht und wieder gezündet. Infolge der Verbindung der Anode des Gefäßes 31 mit dem Kondensator 46 über den Schalter 2 läuft der Vorgang weiter, und das Programm beginnt von neuem, d. h. es wird wieder das Gefäß 41 gelöscht usw. Der Zeitraum vom ersten Verlöschen des Gefäßes 41 bis zum Wiederzünden des Gefäßes 31 kann als Programmzeit definiert werden. Die einzelnen, genau definierten Zeitintervalle, während der die einzelnen Gefäße stromlos sind, bilden das Zeitprogramm. Durch die Synchronisierungsimpulse wird der an und für sich asynchron verlaufende Vorgang der Bereitstellung der Zündspannung der Gefäße synchronisiert, d. h., die jeweiligen Zündungen erfolgen nicht willkürlich, sondern nur im Takte einer vorgegebenen, für die Anwendung des Zeitprogrammgebers maßgebenden Frequenz. Infolgedessen ist man in der Vorgabe der Ladezeiten durch die Abgriffe der Widerstände 14, 24, 34, 44 nicht gebunden; es erfolgt auf jeden Fall die phasenrichtige Zündung, so daß die Endzeitpunkte der obenerwähnten Zeitintervalle phasengleich liegen. Es kann aber auch die Synchronisierungseinrichtung derart bemessen sein, daß man die Phasenlage der Impulse in gewünschter Weise verändern kann.
Wird der Schalter 2 geöffnet, so läuft dennoch auf jeden Fall das Zeitprogramm ab. Verlischt nun das Gefäß 31, so kann sich jetzt der Kondensator 46 nicht mehr aufladen, so daß, wenn 31 wieder zündet, 41 trotzdem weiterbrennt. Es wird dadurch garantiert, daß das einmal angefangene Programm zunächst vollständig abläuft, ehe die Abschaltung wirksam wird, unabhängig davon, wann im Verlauf des Programms sie erfolgt.
Als Bezugsmaß der obengenannten Zeitintervalle dient nun das Anodenpotential des Gefäßes. Es schwankt zwischen der positiven Spannung der Stromquelle 1 und deren negativer Spannung, abzüglich der Brennspannung. Die Leitung 3 führt beispielsweise zur Zange der Schweißmaschine. Während der Zeit, in der die Gefäße 11, 31 und 41 stromlos sind, wird über die Leitung 3 die Zange geschlossen. Ist jedoch das Gefäß 31 stromlos, so wird 3 nicht beaufschlagt, und die Zange kann, z. B. zum Wechseln des Werkstückes oder zum Weiterschieben bei Steppschweißung, geöffnet werden. Man kann statt dessen auch nur einen Ausgang von der Anode des Gefäßes 31 zur Zange vorsehen und den Öffnungsvorgang durch das Stromloswerden dieses Gefäßes steuern.
Fig. 2 zeigt die Spannung zwischen dem Abgriff des Spannungsteilers 6 und der Anode des Gefäßes 11, das durch die Leitung 5 auf das Gitter des Gefäßes 59 übertragen wird. Wie ersichtlich, braucht man bei dieser Schaltung für 59 keine besondere negative Vorspannung, diese wird vielmehr durch die Spannungsquelle 1 und die Schaltung des Zeitgebers mitgeliefert.
Während dieses Zeitintervalls ist das Gefäß 59 iao offen, und es können Impulse auf die Gitter der Gefäße 55 und 56 und damit Zündströme in die Gefäße 53 und 54 gelangen.
Mit diesem einen Gefäß kann durch den Zeitgeber auch eine mehrphasige Impulsübertragung^- ias einrichtung betätigt werden. Statt der Transfor-
matoren 57 und 58 werden dann Mehrphasentransformatoren verwendet, die vorzugsweise auf der Seite in Stern geschaltet werden, auf der das Gefäß 59 liegt, mit entsprechend mehr ungesteuerten Ventilen in den Rückführungen bzw. Verbindungen der Phasen der beiden Transformatoren. Statt der gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken 53 und 54 kann man auch solche verwenden, die an den verschiedenen Phasen eines Transformators liegen; auch ist ein solches Schütz nicht auf die Schaltung von Schweißmaschinen beschränkt. Es können durch den Zeitgeber im Sinne des vorgegebenen Programms beliebige Zeitvorgänge gesteuert werden, beispielsweise durch OfF-nen oder Schließen eines Steuergefäßes, welches die Übertragungseinrichtung für Ein- oder Mehrphasenimpulse auf die Steuereinrichtung einer Ein- oder Mehrphasenschalteinrichtung mit zündstift- oder gittergesteuerten Entladungsgefäßen öffnet oder sperrt.
Wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, kann man durch Parallelschaltung von weiteren Zeitgebern zur Gleichspannungsquelle und durch entsprechende Kopplung ein beliebiges Zeitprogramm zusammenstellen. Die von den einzelnen Zeitgebern abgegebene Zeitspanne kann durch Verändern des Ladewiderstandes 14, 24, 34 in weiten Grenzen variiert werden. Es können auch an der Anode eines Entladungsgefäßes eines Zeitgebers mehr als ein weiterer solcher Zeitgeber angeschlossen sein, so daß also mehrere Programme gleichzeitig ablaufen. Es kann aber nur ein Kreis dabei gebildet werden, da sonst kein synchroner Lauf der Anlage sichergestellt wird.

Claims (19)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Zeitprogrammgeber für Widerstands-Programmschweißung, nach dem Baukastenprinzip aufgebaut aus untereinander gleichen Schaltelementen, gekennzeichnet durch die Kombination der an sich bekannten Merkmale a) bis c) und des neuen Merkmals d):
    a) es werden relaislose Zeitgeber verwendet;
    b) die für jedes Zeitintervall vorgesehenen Zeitgeber enthalten je eine steuerbare Entladungsstrecke (11, 21, 31, 41) und einen Kondensatorladekreis zur Zündung dieser Entladungsstrecke und zur Ladung des parallel zur Gitter-Kathoden-Strecke liegenden Kondensators (13, 23, 33, 43) während deren stromloser Zeit;
    c) die Zeitgeber sind richtungsabhängig und rückwirkungsfrei miteinander verbunden;
    d) als einzige Verbindung zwischen je zwei nacheinander arbeitenden Zeitgebern sind die Anoden ihrer Entladungsstrecken (11, 21, 31, 41) über einen Kondensator (16, 26, 36, 46) und einen Gleichrichter (17, 27, 37, 47) in Reihe untereinander verbunden.
  2. 2. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Zeitgeber an derselben Gleichspannungsquelle (1) jeweils parallel geschaltet liegen: ein Kondensator (13, 23, 33,43) in Reihe mit einem Ladewiderstand (14, 24, 34, 44) einerseits und eine gesteuerte Entladungsstrecke (11, 21, 31, 41) in Reihe mit einem Anodenwiderstand (12, 22, 32, 42) andererseits, wobei zwischen der Anode und der dem Ladewiderstand (14,24,34,44) zugewandten Seite des Kondensators (13, 23, 33, 43) ein ungesteuertes Ventil (15, 25, 35, 45) mit derartiger Durchlaßrichtung liegt, daß ein Teil des Anodenstromes durch den Ladewiderstand (14, 24, 34, 44) und das Ventil (15, 25, 35, 45) fließt, und wobei die Kondensatorspannung zwischen Kathode und Steuergitter der Entladungsstrecke gelegt ist, und daß jeder Zeitgeber weiterhin einen weiteren Kondensator (16, 26, 36, 46) in Reihe mit einem weiteren ungesteuerten Ventil (17, 27, 37, 47) besitzt, das von einem vorzugsweise hochohmigen Widerstand (18, 28, 38, 48) überbrückt wird, wobei die dem Kondensator (16, 26, 36, 46) abgewandte Elektrode des Ventils (17, 27, 37, 47) an die Anode der gesteuerten Entladung^- strecke (11, 21, 31, 41) führt und die dem Ventil abgewandte Seite des Kondensators (16, 26, 36, 46) mit der Anode der gesteuerten Entladungsstrecke des nächsten und/oder vorherigen Zeitgebers verbunden ist.
  3. 3. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladewiderstand (14, 24, 34, 44) des Kondensators (1Z, 23> 33. 43). an dem die Zündspannung für die steuerbare Entladungsstrecke (11, 21, 31, 41) eines Zeitgebers abgegriffen wird, nicht direkt am positiven Pol der Gleichspannungsquelle liegt, sondern an der Anode der steuerbaren Entladungsstrecke (Fig. ib).
  4. 4. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zeitgeber durch die Verbindung der Anoden der gesteuerten Entladungsstrecken (11, 21, 31, 41) über Kondensatoren (16, 26, 36, 46) einen Kreis bilden.
  5. 5. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis durch einen Schalter (2) geöffnet werden kann und daß dieser Schalter gleichzeitig den unmittelbar mit ihm in Reihe liegenden Kondensator (46) auch mit einem Pol der Gleichspannungsquelle verbinden kann.
  6. 6. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladewiderstand (14, 24, 34, 44) des Kondensators (13, 23, 33, 43) für die Gitterzündung in weiten Grenzen veränderbar ist.
  7. 7. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zeitgeber einen Ausgang besitzt.
  8. 8. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die stromlose Zeit der steuerbaren Entladungsstrecke (11,21,31,41) jedes Zeitgebers als feste, dem Zeitgeber zugeordnete bzw. von diesem abgegebene Zeitspanne gewählt wird.
  9. 9· Zeitprogrammgeber nach Anspruch ι bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer, während der zwischen den Anoden der Zeitgeberelemente eine bestimmte Spannung gegen ein gegen die feste Gleichspannung definiertes Potential liegt, als feste, vom Zeitgeber abgegebene Zeitspanne gewählt wird.
  10. 10. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als abgegebenes Zeitintervall eines Zeitgebers die Dauer positiver Spannung gegen das Kathodenpotential der steuerbaren Entladungsstrecke gewählt wird.
  11. 11. Zeitprogrammgeber nach Anspruch ι bis io, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer konstanten Frequenz Synchronisierungsimpulse (4) zur phasengenauen Zündung auf ein weiteres Gitter der steuerbaren Entladungsstrecke gegeben werden.
  12. 12. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge verschiedener Zeitgeber parallel geschaltet sind.
  13. 13. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausgang zur Zeitsteuerung einzeln benutzt werden kann.
  14. 14. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (3) jedes Zeitgebers jeweils ein ungesteuertes Ventil enthalten.
  15. 15. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 14, gekennzeichnet durch die Verwendung als Betätigungsorgan für Geräte, welche die Ein- oder Ausschaltung der Steuerung von Entladungsstrecken zum Schalten von Strömen und Spannungen verschiedener Phasenlage bewirken.
  16. 16. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 15, gekennzeichnet durch die Verwendung als Betätigungsorgan für die Steuerung eines Schützes (52), das aus gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken (53,54) zur Schaltung von Schweißmaschinen (51) besteht.
  17. 17. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Steuereinrichtung des Schützes nur durch eine gesteuerte Entladungsstrecke (59) erfolgt, die einen gemeinsamen Zweig zweier oder mehrerer Stromkreise bildet, in deren voneinander verschiedenen Zweigen je ein ungesteuertes Ventil (61, 62) von gleichsinniger Durchlaßrichtung wie die der gesteuerten Entladungsstrecke (59) derart angeordnet sind, daß Impulse beliebiger Phasenlage durch die gesteuerte Entladungsstrecke (59) geschaltet werden.
  18. 18. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die gesteuerte Entladungsstrecke (59) Impulse aus einem Impulsgeber beliebiger Phasenlage (über 58) auf die Steuereinrichtung (55, 56) des Schützes (52) gibt.
  19. 19. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anode einer steuerbaren Entladungsstrecke (11,21,31,41) eines Zeitgebers mehr als ein weiterer Zeitgeber liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Buch von Kohlrausch: »Praktische Physik«, 19. Auflage, Bd. 2, S. 318;
    Buch von Kretzmann: »Industrielle Elektronik«, 1952, S. 106, iio„ 153 bis 159;
    französische Patentschrift Nr. 996380;
    Buch von H. J. Reich: »Theory and applications of electron tubes«, 2. Auflage, 1944, S. 486,
    Zeitschrift: Microtecnic, 1951, S. 99 bis 107.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 552/39 6.58
DEL14173A 1952-12-12 1952-12-13 Zeitprogrammgeber fuer Programmschweissung nach dem Baukastenprinzip Expired DE969608C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226189B (de) * 1958-08-06 1966-10-06 Philips Patentverwaltung Zeitgeberanordnung
DE1287189B (de) * 1959-06-29 1969-01-16 Monsanto Co Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne
DE2256499A1 (de) * 1971-11-18 1973-05-24 Canon Kk Steuerschaltung mit einer impulsgeneratorschaltung

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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