DE1286911B - Metall-Luftschraubenblatt - Google Patents
Metall-LuftschraubenblattInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/16—Blades
- B64C11/20—Constructional features
Landscapes
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft ein Metall-Luftschrauben Blatt mit innenliegendem Träger zur Aufnahme der Hauptkräfte sowie einer Profil bildenden Außenhaut, deren Fliehkräfte auf dem Träger übertragen werden, der im wesentlichen aus einem Ober- und einem Untergurt besteht und bei dem die Gurte in der Nähe der Außenhaut und im vorderen Blatteil angeordnet sind, wobei die blattinneren Rippen quer zur Blattlängsachse vorhanden sind und bei dem zur Verbindung der einzelnen Teile Punktschweißung verwendet wird.
- Die einzelnen Teile derartiger Luftschrauben-Blätter sind bisher durch Löten und Schweißen mit-: einander verbunden worden, wobei neben Punktschweißung auch autogene Schweißung angewandt werden mußte, da die meisten Verbindungsstellen einer Punktschweißung nicht gerecht wurden und Punktschweißungen bei der besonders bei Luftschrauben erforderlichen Leichtbaukonstruktion nicht anwendbar waren.
- Die Verbindungsstellen, die einer autogenen Schweißung unterworfen werden mußten, konnten aber dann nur unter Schutzgas ausgeführt werden. Schutzgasschweißungen im Flugzeugbau erfordern aber langjährige Erfahrungen der Schweißer und dürfen nur von zugelassenen Schweißern ausgeführt werden. Außerdem ist es bei Konstruktionen, die autogen geschweißt werden, nicht möglich, Werkstoffe höchster Festigkeit zu verwenden, ohne daß an den Schweißstellen autogener Schutzgasschweißung die Festigkeit herabgesetzt wird, so daß die Material-und Gewichtsersparnis, die man durch Wahl hochfester Werkstoffe erstrebt, gerade an den Verbindungsstellen nicht vorhanden ist und die hohen Fliehkräfte ausgesetzten Bauteile der Luftschrauben an den Verbindungsstellen stärker dimensioniert werden müßten.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Luftschraubenblatt konstruktiv so zu gestalten, daß alle Verbindungsstellen lediglich durch Punktschweißung hergestellt werden können, so daß hochlegierte Werkstoffe höchster Festigkeit Verwendung finden können, ohne daß an den Verbindungsstellen eine- Herabsetzung der Festigkeit eintritt, wobei diese Verbindungsstellen auch alle gleichmäßig ausgeführt werden können, da man nicht mehr auf die Geschicklichkeit der jeweiligen Schweißer angewiesen ist, denn die Punktschweißung erfolgt automatisch gesteuert vollkommen maschinell.
- Die gestellte Aufgabe wird bei einem Metall-Luftschraubenblatt der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Ober- und Untergurt des Trägers an den Gurtaußenkanten über in Blattlängsrichtung, in Abständen angeordnete Stege miteinander verbunden sind.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung beträgt am Blattfuß die Länge der Stege ein Vielfaches der mittleren Steghöhe und bildet somit am Blattfuß zusammen mit den Ober- und Untergurt des Trägers einen Kastenholm.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind i zwischen den einzelnen Stegen in Blattlängsrichtung an den Außenkanten des Ober- und Untergurtes nasenartige Vorsprünge angeordnet, an denen die Rippen und die Außenhaut befestigt sind.
- Vorteilhafterweise sind gemäß einem weiterenMerk i mal im Rahmen der Erfindung die nasenartigen Vorsprünge um die Blechstärke der an den Vorsprüngen befestigten und abgewinkeltenRippenteile ausgespart. Dadurch, daß es durch die. erfindungsgemäße Bauart -möglich -ist, nur mittel Punktschweißung die einzelnen Bauteile-miteinander zu verbinden, ergeben sich ganz bedeutende Vorteile. Alle mit großer Präzision vorgefertigten Teile weisen keinerlei Gewichtsunterschiede mehr auf, die sonst nachträglich durch Auswuchten ausgeglichen werden müßten. Die Verbindungsstellen selbst benötigten keinerlei zusätzliches Material, so daß eine vorherbestimmte Schwerpunktslage bei sämtlichen Luftschraubenblättern praktisch ohne jede Abweighung eingehalten werden kann, was =bisher, sobald autogen geschweißt werden- mußte, nicht möglich war. Auch die Außenhaut der Blätter weist durch die überall nur in Punktschweißung durchgeführte Schweißung eine vollkommen glatte, vorbestimmte Form auf, da jeder Verzug, der besonders bei ganz dünnen Außenhautblechen durch die Erwärmung beim Autogenschweißen, selbst unter Verwendung von Schutzgas, nicht zu vermeiden ist, nunmehr entfällt.
- Mit der erfindungsgemäßen Punktschweißkonstruktion werden daher bisher nicht zu vermeiden gewesene Nachteile beseitigt, üiid es wird eine in jeder Hinsicht einwandfreie und fertigungstechnisch auch in großen Stückzahlen wirtschaftlich herstellbare Luftschraubenblattbauart geschaffen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung nachstehend beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch, ein Luftschraubenblatt entlang der Linie I-I der F i g. 2, F i g. 2 eine Draufsicht auf das Blatt, jedoch ohne die obere Außenhaut,-F i g. 3 einen Schnitt entlang ,der Linie III III der F i g. 2 in abgeändertem Maßstab, F i g. 4 ein Schnitt entlang der Linie IV IV der F i g. 2 in abgeändertem Maßstab, F i g. 5 eine Ansicht von oben auf eine Einzelheit entsprechend F i g. 4, jedoch -ebenfalls wieder ohne Außenhaut.
- Ein Luftschraubenblatt 10 besitzt einen innenliegenden Träger 20 zur Aufnahme der hauptsächlichen Flieh- und Biegekräfte. Die profilbildende Außenhaut 30 ist sowohl auf dem Ober- als auch auf dem Untergurt 21, 22 sowie einem weiteren Träger 40, der hauptsächlich zur Aufnahme von Biege- und Querkräften vorgesehen ist und außerdem mit Rippen 50, 51, die quer zur Blattlängsrichtung verlaufen, mittels Punktschweißung verbunden.
- Ober- und Untergurt 21, 22 des Trägers 20 sind mit Stegen 60 bis 72 durch Pu- nktschweißung miteinander verbunden. Die Länge der Stege 60 und 61 beträgt ein- Vielfaches ihrer Höhe so daß am Rotorblattfuß diese Stege mit dem Ober- und Untergurt einen Kastenträger bilden. Zwischen den einzelnen Stegen 60, 62, 64, 66, 68, 10 und 72 sind vorne an den Außenkanten des Ober- und Untergurtes 21, 22 nasenartige Vorsprünge 81, 82 vorgesehen. .Ähnliche Vorsprünge 83, 84 befinden sich an den Außenkanten des Ober- und Untergurtes 21, 22 hinten zwischen den Stegen 61, 63, 65, 67, 69 und 71. An den nasenartigen Vorsprüngen, die um die Blechstärke 53 der Rippen 50 ausgespart sind, werden diese Rippen durch Punktschweißung verbunden.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Metall-Luftschraubenblatt mit innenliegendem Träger zur Aufnahme der Hauptkräfte sowie einer profilbildenden Außenhaut, deren Fliehkräfte auf den Träger übertragen werden, der im wesentlichen aus einem Ober- und einem Untergurt besteht und bei dem die Gurte in der Nähe der Außenhaut und im vorderen Blatteil angeordnet sind, wobei im Blattinneren Rippen quer zur Blattlängsachse vorhanden sind und bei dem zur Verbindung der einzelnen Teile Punktschweißung verwendet wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß Ober- und Untergurt (21,22) des Trägers (20) an den Gurtaußenkanten über in Blattlängsrichtung in Abständen angeordnete Stege (60 bis 72) miteinander verbunden sind. z. Blatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Blattfuß die Länge der Stege (60, 61) ein Vielfaches der mittleren Steghöhe beträgt und somit am Blattfuß zusammen mit dem Ober- und Untergurt (21, 22) ein Kastenholm gebildet ist. 3. Blatt nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Stegen (60 bis 72) in Blattlängsrichtung an den Außenkanten des Ober- und Untergurtes (21, 22) nasenartige Vorsprünge (81 bis 84) angeordnet sind, an denen die Rippen (50) und die Außenhaut (30) befestigt sind. 4. Blatt nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nasenartigen Vorsprünge (81 bis 84) um die Blechstärke (53) der an den Vorsprüngen befestigten und abgewinkelten Rippenteile (50) ausgespart sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH63366A DE1286911B (de) | 1967-07-24 | 1967-07-24 | Metall-Luftschraubenblatt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH63366A DE1286911B (de) | 1967-07-24 | 1967-07-24 | Metall-Luftschraubenblatt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1286911B true DE1286911B (de) | 1969-01-09 |
Family
ID=7162277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH63366A Pending DE1286911B (de) | 1967-07-24 | 1967-07-24 | Metall-Luftschraubenblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1286911B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1071491B (de) * | 1959-12-17 | |||
| DE1099859B (de) * | 1960-03-14 | 1961-02-16 | P M Hawkins | Metall-Luftschraubenblatt |
| DE1111949B (de) * | 1958-09-08 | 1961-07-27 | Propellerbau Ges Haw & Co Deut | Schraubenfluegel mit im Fluegel liegendem Zugorgan und entlasteter Aussenhaut |
-
1967
- 1967-07-24 DE DEH63366A patent/DE1286911B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1071491B (de) * | 1959-12-17 | |||
| DE1111949B (de) * | 1958-09-08 | 1961-07-27 | Propellerbau Ges Haw & Co Deut | Schraubenfluegel mit im Fluegel liegendem Zugorgan und entlasteter Aussenhaut |
| DE1099859B (de) * | 1960-03-14 | 1961-02-16 | P M Hawkins | Metall-Luftschraubenblatt |
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