DE1286813B - Befestigungsvorrichtung fuer Schrauben - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer SchraubenInfo
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Description
1 ,,-.■' 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungs- Weise ein zwei oder mehr Gänge aufweisendes, fortvorrichtung
für Schrauben, bei der mindestens zwei .. laufendes Gewinde.
von einander getrennte Blechplatten mit nach außen Bei einer anderen Ausführungsform sind die Ra-
vorstehenden, Gewindegänge aufweisenden Prägun- dialschlitze der Prägungen gegeneinander versetzt,
gen aufeinänderliegen und mit axialem und seit- 5 und bei aneinanderliegenden Kegelstumpfmänteln
lichem Spiel aneinander befestigt sind. Die Prägun- bilden die Gewindegänge der Prägungen trotz ihrer
gen können aufeinanderfolgende Windungen einer gegenseitigen Versetzung Teile eines gemeinsamen
Schraube aufnehmen und erhöhen die Drehfestigkeit Gewindes. Daraus ist erkennbar, daß durch Wahl der
der Befestigungsvorrichtung. Kegelstumpfform beliebige Abstände zwischen den
Solche bekannte Befestigungsvorrichtungen weisen io Gewindeabschnitten erzielbar sind,
zwei oder mehr einzelne Bleche auf, von denen jedes Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung
eine gelochte Prägung mit gewindeartig verformten dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Lochkanten besitzt. Eines der Bleche ist mit Zungen Es zeigt
versehen, die in einem größeren Winkel nach oben Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht von
gebogen sind als die der anderen Bleche, damit sich 15 oben auf eine C-Klammer mit ihrer mutterartigen
für einen fortlaufenden Gewindeeingriff der richtige Prägung und eine davon getrennte Platte mit einer
Abstand ergibt. Es ist daher notwendig, daß min- ähnlichen Prägung, die auf die C-Klammer aufgelegt
destens eine Blechprägung verschieden von der oder wird,
den anderen Prägungen ausgebildet ist; dies erfordert F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der Befesti-
ein kostspieliges Herstellungsverfahren. Würden die 20 gungsvorrichtung gemäß F i g. 1 im zusammengebauzweite
und die folgenden Blechprägungen identisch ten Zustand,
ausgeführt, so wären Distanzstücke von genau einzu- F i g. 3 einen Schnitt der beiden ineinanderge-
haltender Dicke erforderlich, um den richtigen Ab- schachtelten und gegeneinander versetzten Prägungen
stand zu erhalten. in größerem Maßstab mit eingesetzter Schraube,
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, bei der 25 F i g. 4 eine perspektivische Draufsicht auf eine
die beiden Platten eine identische Prägung mit einem zweite Ausführungsform der C-Klammer.
Loch, einem Radialschlitz und zu einem Gewinde- Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 umgang
verformten Lochumfang aufweisen. Die beiden faßt eine C-Klammer aus Blech, die einen oberen
Platten sind über einen Steg miteinander verbunden. flachen Steg 10 und einen im Abstand angeordneten
Bei dieser bekannten Ausführungsform ist auf der 30 unteren flachen Steg 11, der ungefähr parallel zum
dem Steg gegenüberliegenden Seite der Prägung eine Steg 10 verläuft, aufweist. Beide Stege sind an einem
den Abstand sichernde Abstützung-angeformt. . _.. Ende durch einen mit ihnen einstückigen gebogenen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teil 12 miteinander verbunden. Am freien Ende des
Schraubenbefestigungsvorriehtung der eingangs er- Stegs 10 ist eine Kante 13 nach oben gebogen, um
wähnten Art anzugeben, bei der mit einfachsten Mit- 35 das Anbringen der Befestigungsvorrichtung an einem
teln der axiale Abstand der Gewindegänge ohne Ab- Rand einer Stützplatte zu erleichtern.
Standsstücke sowie ihre seitliche Ausrichtung ein- Ungefähr in der Mitte des oberen Stegs 10 ist eine
wandfrei festgelegt und die Herstellung vereinfacht nach oben ragende einstückige, mutterartige Prägung
wird. 14 angeordnet, die einen kegelstumpfförmigen, mit
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 40 einem Mittelloch 16 zur Schraubenaufnahme verlöst,
daß die Prägungen, die in bekannter Weise sehenen Mantel 15 aufweist. Der Mantel ist durch
identisch ausgebildet sind und ein Loch mit Radial- einen Schlitz 17 radial durchtrennt, und die Lochschlitz
und einen zu einem Gewindegang verformten kanten an den gegenüberliegenden Seiten des Schlit-Lochumfang
aufweisen, einen Kegelstumpfmantel zes 17 liegen derart auseinander, daß sie ein unteres
bilden, wobei der axiale Abstand der Gewindegänge 45 und ein oberes Ende eines Schraubengewindes bilden,
sowie deren seitliche Ausrichtung durch Auf- das von dem unteren Ende längs der Lochkante alleinanderstecken
der Kegelstumpfmäntel bestimmt ist. mählich bis zur oberen Seite des Schlitzes ansteigt.
Bei dieser Konstruktion wird ein bisher unbenutz- Hierdurch entsteht ein Muttergewinde für den Einter
Teil der Prägung als Kegelstumpfmantel aus- griff einer Schraube S. Im unteren Steg 11 ist ein
gebildet und daher für eine zusätzliche Funktion aus- 50 Loch 18 vorgesehen, das mit dem Loch 16 der
genutzt. Durch die aufeinandergesteckten Kegel- mütterartigen Prägung ausgerichtet ist, so daß eine
stumpfmäntel wird eine genaue Ausrichtung der Schraube frei hmdurchgeii^rlserden,kaBiu
identischen Prägungen in axialer und seitlicher Rieh- Auf dem flachen oberen Steg 10 ist eine flache
rung erzielt. Weitere Abstützelemente sind nicht er- rechteckige Platte 19 von ungefähr der Breite und
forderlich. Die Verklammerung der beiden Platten 55 nicht ganz der Länge des Stegs 10 angeordnet. Unkann
mit relativ großer Toleranz erfolgen. Ferner gefähr in der Mitte der Platte 19 ist eine nach oben
können beliebig viele derartige Prägungen überein- ragende mutterartige Prägung 14 α angebracht, die
andergesetzt werden, um die Drehfestigkeit zu er- mit der mutterartigen Prägung 14 identisch ist. Die
höhen. Somit ergibt sich eine Befestigungsvorrich- mutterartige Prägung 14 α ist ähnlich ausgerichtet
tung, die in Massenfertigung sehr wirtschaftlich her- 60 wie die mutterartige Prägung 14; daher liegt der
zustellen ist, immer einen gleichmäßigen Gewinde- Schlitz 17 der Prägung 14 α genau über dem Schlitz
eingriff sicherstellt und eine beliebig wählbare große 17 der mutterartigen Prägung 14. An den gegen-Drehfestigkeit
besitzt. überliegenden Endteilen des Steges 10 und ungefähr
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die in der Mitte seiner seitlichen Ausdehnung sind nach
Radialschlitze der Prägungen in bekannter Weise 65 oben gebogene Lappen 20 vorgesehen und so bemesgleichgerichtet
und, bei aneinanderliegenden Kegel- sen, daß sie locker in die in der Platte 19 gebildeten
Stumpfmänteln gehen die Gewindegänge der Prägun- Aussparungen 21 hineinpassen. Wenn die Lappen
gen ineinander über. Somit ergibt sich auf einfache über der Oberfläche der Platte 19 nach innen ge-
klappt werden, halten sie die letztere in ihrer Position fest. Die Verbindung ist jedoch derart, daß eine
begrenzte Bewegung der Platte 19 mit Bezug auf den Hauptkörper der Befestigungsvorrichtung möglich ist.
Eine solche Beweglichkeit ermöglicht es einer in der Befestigungsvorrichtung eingeschraubten Schraube,
die mutterartigen Prägungen leicht miteinander auszurichten, um den richtigen Eingriff zwischen
Schraube und Prägungen sicherzustellen.
Aus F i g. 3 ist ersichtlich, daß die Kontaktfläche zwischen der oberen Seite der unteren Prägung 14
und der unteren Fläche der oberen Prägung 14 α eine begrenzte Fläche ist und daß die Abmessungen der
Prägungen so gewählt sind, daß der Abstand zwischen ihnen derart ist, daß die aufeinanderfolgenden
Gewindegänge einer eingeschraubten Schraube S in die entsprechenden Prägungen eingreifen. Zur Erzielung
dieses Ergebnisses ist kein zusätzlicher Abstandhalter erforderlich. Es ist lediglich notwendig,
daß die beiden Ausprägungen gleiche Orientierung ao haben, da sie bei solchem Ineinanderschachteln den
gewünschten Abstand bewirken sollen, wobei sie unter der Belastung beim Zusammenbau durch mechanischen
Kontakt eine Verstärkung bewirken. Durch Änderung der relativen Anordnung der Ausprägungen
zueinander kann der Abstand der Gewindegänge variiert werden. Auf diese Weise können identische
Prägungen in Abhängigkeit von ihrer relativen Drehstellung einen größeren oder kleineren Abstand der
Gewindegänge ergeben, und dieser Abstand wird, wie oben angegeben, ohne Verwendung irgendwelcher
zusätzlicher Abstandshalter erreicht. Die selbstausrichtenden Eigenschaften des Kegelstumpfmantels
ergeben eine hinreichende Führung zur Aufnahme einer Schraube und zur Ausrichtung der Platte 19
in die für den Zusammenbau richtige Position.
Es ist ersichtlich, daß die Anzahl der übereinanderliegenden, jeweils eine mutterartige Prägung
aufweisenden Platten je nach der erforderlichen Drehfestigkeit beliebig geändert werden kann. Je
größer die Anzahl der Prägungen, desto größer die Drehfestigkeit der Befestigungsvorrichtung. Es ist
ferner klar, daß bei mehreren zusammengebauten Platten die Art ihrer Befestigung aneinander gegenüber den F i g. 1 und 2 verändert werden kann. Zum
Beispiel zeigt F i g. 4 eine andere Ausführungsform, in welcher der obere Steg 10' mit einem Paar aufrecht
stehender Ohren 22 versehen ist, von denen jedes ein rechteckiges Loch 23 aufweist, in das jeweils
ein am Ende der unabhängigen Platte 19' vorgesehener nach außen ragender Finger 24 mit Spiel
eingreift.
Claims (3)
1. Befestigungsvorrichtung für Schrauben, bei der mindestens zwei von einander getrennte
Blechplatten mit nach außen vorstehenden, Gewindegänge aufweisenden Prägungen aufeinanderliegen
und mit axialem und seitlichem Spiel ' aneinander befestigt sind, dadurchgekennzeichnet,
daß die Prägungen (14,14α), die in bekannter Weise identisch ausgebildet sind und
ein Loch (16) mit Radialschlitz (17) und einen zu einem Gewindegang verformten Lochumfang
aufweisen, einen Kegelstumpfmantel (15) bilden, wobei der axiale Abstand der Gewindegänge
sowie deren seitliche Ausrichtung durch Aufeinanderstecken der Kegelstumpfmäntel (15) bestimmt
ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialschlitze
(17) der Prägungen (14, 14 a) in bekannter Weise gleichgerichtet sind und bei aneinanderliegenden
Kegelstumpfmänteln die Gewindegänge der Prägungen ineinander übergehen.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialschlitze
(17) der Prägungen (14, 14 a) gegeneinander versetzt sind und bei aneinanderliegenden Kegelstumpfmänteln
(15) die Gewindegänge der Prägungen trotz ihrer gegenseitigen Versetzung Teile eines gemeinsamen Gewindes bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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