DE1026377B - Nachstimmbare Laufzeitroehrenanordnung - Google Patents
Nachstimmbare LaufzeitroehrenanordnungInfo
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- DE1026377B DE1026377B DES47564A DES0047564A DE1026377B DE 1026377 B DE1026377 B DE 1026377B DE S47564 A DES47564 A DE S47564A DE S0047564 A DES0047564 A DE S0047564A DE 1026377 B DE1026377 B DE 1026377B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/22—Reflex klystrons, i.e. tubes having one or more resonators, with a single reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the modulator zone
- H01J25/24—Reflex klystrons, i.e. tubes having one or more resonators, with a single reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the modulator zone in which the electron stream is in the axis of the resonator or resonators and is pencil-like before reflection
Landscapes
- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei Laufzeitröhren, insbesondere Reflexklystrons, ist es, bedingt durch ihre Anwendung, in Kurzwelleneinrichtungen
verschiedenster Art erforderlich und daher allgemein üblich, außer einer geringfügigen,
durch elektrische Mittel erzielbaren, vor allem eine mechanisch durchführbare, relativ größere Frequenzänderungsmöglichkeit
vorzusehen. Da allgemein in Resonanzkreisen der Ausdruck j/Z . c für die Grundfrequenz
maßgeblich ist, kann bereits durch unabhängige Änderung einer dieser Faktoren eine Frequenzänderung
hervorgerufen werden. Bei Hohlraumresonatoren, wie sie bei Laufzeitröhren überwiegend
verwendet werden, insbesondere bei solchen, die mit dem übrigen Entladungsgefäß einen gemeinsamen
evakuierten Raum bilden, hat man bisher unter Verwendung einer geeigneten, duktilen Metallmembran
und unter entsprechender Gestaltung des Hohlraumresonators mechanisch von außen her eine Veränderung
des kapazitätsbestimmenden, meistens durch irgendwelche Blenden gebildeten Arbeitsraumes erreicht.
Bei einer derartigen bekanntgewordenen Laufzeitröhre mit Abstimmeinrichtung ist innerhalb der
Röhre mindestens eine Elektrode an einem in der Achsrichtung der Röhre mittels einer Membran verschiebbaren
Metallteil befestigt und dient dazu, den Laufwinkel im Arbeitsraum gleichzeitig sowohl für
diie Steuerstrecke als auch die Auskoppelstrecke zu verändern.
Bei einer weiteren bekannten Laufzeitröhrenanordnung wird eine Abstimmung dadurch erreicht, daß
vom Entladungsgefäß der eine Reflektorraum einschließlich des zweiten Gitters enthaltende Teil gegenüber
dem ersten Gitter beweglich angeordnet ist und dadurch die C-Komponen.te des Hohiraumresonators
bestimmende Gitterabstand geändert werden kann.
Bei allen diesen bekannten Abstimmeinrichtungen tritt durch die Gitterabstandsänderung wohl automatisch
eine Volumenänderung, aber keine oder nur geringe, nicht im gleichen Sinne wirkende Längenänderung
der die H-Komponeute bestimmenden Resonatorwand ein. Wie leicht einzusehen ist, ist bei
derartigen Anordnungen dem LTmfang der Frequenzänderung
durch die mechanischen Eigenschaften der dabei verwendeten Membranen eine Grenze gesetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei vorgegebenem
mechanischem Bewegungsbereich die Frequenzänderung zusätzlich noch dadurch zu erhöhen, daß mit
einer eine Kapazitätsänderung bewirkenden mechanischen Bewegung gleichzeitig eine Änderung der
selbstinduktionsbestimmenden Größe des Hohlraumresonators eintritt. Bei einer nachstimmbaren Laufzeitröhrenanordnung
mit einem vom Elektronenstrahl durchsetzten, an der Ein- und Austrittsstelle mit Gitterblenden
versehenen Hohlraumresonator, der mit Nachstimmbare Laufzeitröhrenanordnung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr. Wolfgang Stetter, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Entladungsgefäßteil im Vakuum einen gemeinsamen Raum bildet und bei der die Kapazität zwischen
den Gitterblenden durch Bewegung des der Kathode abgewandten Teiles der Röhre mechanisch von außen
verändert werden kann, wird dies nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Hohlraumresonator die
Form eines Toroides aufweist, welches durch einen in einer radial verlaufenden Ebene gelegten Schnitt in
zwei gegeneinander bewegbare, sich am Umfang des Toroides überlappende Teile getrennt ist, und daß die
Anordnung und Befestigung der Teile so gewählt sind, daß mit der kapazitätsbestimmenden Abstandsänderung
zwischen den Gitterblenden gleichzeitig eine im wesentlichen induktivitätsbestimmende Änderung
der Wandung des HohJraumresonators eintritt, welche so verläuft, daß beide Veränderungen im gleichen
Sinne die Betriebsfrequenz beeinflussen.
Die praktische Durchführung einer solchen Maßnahme geschieht derart, daß bei einer mechanischen
Bewegung einer der den Arbeitsraum abschließenden Gitterblenden gleichzeitig ein Teil der übrigen Hoh.1-raumresonatorwand
mitbewegt wird. Allerdings darf die Bewegimg dieser Teile nicht im gleichen Sinne
erfolgen, sondern sie muß vielmehr gegenläufig sein, da sonst bei einer Abstandsverringerung entsprechend
einer Kapazitätserhöhung gleichzeitig eine Verkleinerung der induktionsbestimmenden Größe eintreten
würde, so daß sich ihre Wirkungen mehr oder weniger kompensieren würden. In welcher Weise die Gegenläufigkeit
der frequenzbestimmenden Komponenten erreicht wird, läßt sich am einfachsten an Hand eines
Ausführungsbeispiels erklären, wie es in der Zeichnung rein schematisch dargestellt ist. In dieser Zeich-
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Claims (3)
1. Nachstimmbare Laufzeitröhrenanordnung mit einem vom Elektronenstrahl durchsetzten, an
der Ein- und Austrittsstelle mit Gitterblenden versehenen Hohlraumresonator, der mit dem Entladungsgefäßteil
im Vakuum einen gemeinsamen Raum bildet und bei der die Kapazität zwischen den Gitterblenden durch Bewegung des der Kathode
abgewandten Teiles der Röhre mechanisch von außen verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraumresonator die Form eines Toroides aufweist, welches durch einen in einer radial verlaufenden Ebene gelegten
Schnitt in zwei gegeneinander bewegbare, sich am Umfang des Toroides überlappende Teile getrennt
ist, und daß die Anordnung und Befestigung der Teile so gewählt sind, daß mit der kapazitätsbestimmenden
Abstandsänderung zwischen den Gitterblenden gleichzeitig eine im wesentlichen induktivitätsbestimmende Änderung der Wandung
des Hohlraumresonators eintritt, welche so verläuft, daß beide Veränderungen in gleichem Sinne
die Betriebsfrequenz beeinflussen.
2. Laufzeitröhrenanordnung nach Anspruch 1 unter Verwendung eines Reflexklystrons, bei dem
in bekannter Weise der den Reflektorraum enthaltende Teil gegen den den Kathodenraum enthaltenden
Teil des Entladungsgefäßes, mechanisch von außen her entsprechend geführt, bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden im wesentlichen die Stirnwände des Hohlraumresonators
bildenden und im wesentlichen die axiale Ausdehnung des Resonators begrenzenden Teilwänden
eine Teilwand mit dem ihr nicht benachbarten, den Kathodenraum enthaltenden, feststehenden
Entladungsgefäßteil und die andere Teilwand mit dem anderen, beweglichen, den Reflektorraum enthaltenden Entladungsgefäßteil
verbunden ist.
3. Laufzeitröhrenanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnwand
(9) des Hohlraumresonators, welche an dem den Kathodenraum enthaltenden Entladungsgefäßteil
befestigt ist, als ebene Kreisscheibe ausgebildet ist und daß die andere Stirnwand samt dem
Teil, der die axiale Ausdehnung des Resonators bestimmt, in Form einer ringförmigen Wanne
ausgebildet ist und am anderen beweglichen, den Reflektorraum enthaltenden Teil des Entladungsgefäßes befestigt und mit diesem zusammen bewegbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 807 957;
schweizerische Patentschrift Nr. 290 734; britische Patentschrift Nr. 631 164; USA.-Patemtschrift Nr. 2 454 306.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709-919/292 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47564A DE1026377B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Nachstimmbare Laufzeitroehrenanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47564A DE1026377B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Nachstimmbare Laufzeitroehrenanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026377B true DE1026377B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7486462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47564A Pending DE1026377B (de) | 1956-02-20 | 1956-02-20 | Nachstimmbare Laufzeitroehrenanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026377B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3338425A (en) * | 1965-09-17 | 1967-08-29 | Harnischfeger Corp | Center gudgeon adjustment means |
| DE1277448B (de) * | 1958-07-17 | 1968-09-12 | Varian Associates | Breitbandig abstimmbare Elektronenstrahlroehre fuer sehr kurze elektrische Wellen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454306A (en) * | 1948-11-23 | clifford et au | ||
| GB631164A (en) * | 1942-03-24 | 1949-10-28 | Sperry Gyroscope Co Inc | Improvements in or relating to reflex electron discharge devices |
| DE807957C (de) * | 1944-05-20 | 1951-07-09 | Emi Ltd | Elektronenentladungsvorrichtung mit Hohlraumresonator |
| CH290734A (de) * | 1944-05-24 | 1953-05-15 | Siemens Ag | Abstimmungseinrichtung an einer elektrischen Laufzeitröhre mit metallischer Gefässwand. |
-
1956
- 1956-02-20 DE DES47564A patent/DE1026377B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
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