DE1283435B - Zahnaerztliche Spritzvorrichtung - Google Patents
Zahnaerztliche SpritzvorrichtungInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61C17/02—Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication
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Description
- Zahnärztliche Spritzvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine zahnärztliche Spritzvorrichtung zum wahlweisen Spritzen von Luft, Wasser oder Spray, bestehend aus einem die Ventile für die Wasser- und die Luftleitung tragenden Handstück und einem daran zu befestigenden, die Wasser- und Luftkanäle aufnehmenden auswechselbaren Düsenhalter.
- Bei bekannten zahnärztlichen Spritzvorrichtungen wird der Düsenhalter mit Hilfe eines Schraubverschlusses an dem Handstück befestigt. Das Auswechseln ist hier durch das Abschrauben des Verschlusses umständlich und wegen der notwendigen Sterilisation nicht immer praktisch. Der Übergang vom Handstück in den Düsenhalter erfolgt teils mittels koaxialen Rohrsystemen, die nur schwer zu dichten sind, teils mit zwei nebeneinander angeordneten Rohren. Die Verwendung von Konusdichtungen führt bei dem gleichzeitigen Abdichten mehrerer Rohre oftmals zu Schwierigkeiten, wenn die beiden Konen nicht in gleicher Weise angezogen werden können.
- Konusdichtungen können in manchen Fällen, in denen die Konen nicht völlig gleichmäßig ausgebildet sind, auch zu einem erheblichen Druck auf den Düsenhalter führen und damit einen besonders festen Anschluß des Düsenhalters an dem Handstück erforderlich machen, was den Nachteil hat, daß dann der Düsenhalter nur sehr schwer vom Handstück zu lösen ist, was aber nach jeder Behandlung eines Patienten unbedingt erfolgen muß.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie schafft die Möglichkeit eines einfachen Aufsteckens des Düsenhalters auf das Handstück ohne das Erfordernis einer zusätzlichen mechanischen Befestigung und schafft gleichzeitig eine völlig dichte und sehr einfach herstellbare Verbindung zwischen dem Düsenhalter und dem Handstück. Sollte sich einmal nach langer Benutzungsdauer herausstellen. daß die Verbindung nicht mehr ganz dicht ist, so kann durch einfaches Drehen an einem Schraubstück wieder völlige Dichtheit erzielt werden.
- Die vorliegende Erfindung erreicht dieses durch einen aus zwei, im Bereich des Handstückes parallel zueinander verlaufenden, aus einem Endstück herausragenden, unterschiedlich langen Rohren, die am Ende in eine gemeinsame Spritzdüse auslaufen, bestehenden auf das Handstück aufsteckbaren Düsenhalter und durch zwei in einer das Endstück des Düsenhalters aufnehmenden Ausnehmung im Handstück angeordneten, von Dichtungsmanschetten umgebenen, rohrförmigen Öffnungen für die Aufnahme der beiden Rohre des Düsenhalters im Handstück.
- Bei dieser Ausführung geschieht ein Anbringen des Düsenhalters am Handstück einfach dadurch, daß der Düsenhalter mit seinen zwei Rohren in die hierfür vorgesehenen rohrförmigen Öffnungen am Handstück eingesteckt wird. Hierdurch ist sowohl eine gute Befestigung als auch eine gute Abdichtung gewährleistet.
- Es ist zweckmäßig, wenn die Dichtungsmanschetten von einer gelochten Gummischeibe gebildet sind, die zwischen einem mit Gewinde versehenen Schraubstück des Handstückes und einer Unterlegscheibe angeordnet ist und die mittels einer Mutter zusammendrückbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß durch Anziehen des Schraubstückes die Dichtungsmanschetten stärker gepreßt werden. Durch Verdrehen des Schraubstückes läßt sich also die Dichtung einstellen.
- Sollte nach längerem Gebrauch die Dichtung undicht werden, so kann durch einfaches Anziehen des Schraubstückes wieder Dichtung erreicht werden.
- Bei der besonders leichten Auswechselbarkeit des Düsenhalters ist es zweckmäßig, eine Zerstäuberflasche so auszubilden, daß sie ebenfalls in die rohrförmigen Öffnungen des Handstückes einschiebbar ist. Dieses geschieht zweckmäßig so, daß an einem gesondert zu liefernden Düsenhalter eine Zerstäuberflasche befestigt ist und daß von den beiden Rohren des Düsenhalters das eine, luftführende, durch die Zerstäuberflasche führt, während das andere, wasserführende, verschlossen ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Teilschnitt durch die mit dem Kaltluftausbläser kombinierte Spritze, F i g. 2 die erfindungsgemäße Düsenanordnung der Spritze, F i g. 3 ein Detail der Zerstäubungsflasche.
- Der Halter 1 der mit einem Kaltluftausbläser kombinierten Spritze ist mit zwei einarmigen Hebeln 2 und 3 versehen, die auf Zapfen 5 drehbar gelagert sind. Die Hebel haben eine Stützkante 7, die sich an die Kante8 in der Führung 4 anlehnt. Die Hebel sind mit einstellbaren Anschlägen 30 versehen, eine Feder 6 hält sie in einer gemeinsamen Ebene. Die Führung 4 ist auf dem Gehäuse 1 der Spritze befestigt.
- Die Düse 9 wird mittels zweier Rohre gespeist, wobei das Luftrohr 13 etwas kürzer als das Wasserrohr 14 ist. Die Düse samt der Zuleitungsrohre wird durch Reibung in Gummidichtungsmanschetten 11 festgehalten. Der Spritzenkopf 10 ist mit einer Überwurfmutter 19 versehen. Die Gummimanschetten 11 werden mittels der Schraube 17 mit der Mutter 16 und der Scheibe 18 zusammengeklemmt. Zwischen dem Ventilkörper und der Schraube 17 befindet sich die Dichtung 31.
- Die Schraube 18, die Scheibel7 und die Dichtungsmanschetten 11 sind mit Öffnungen 12 und 14 für das Einschieben der Rohre 13 und 15 der Düse 9 versehen. Die Düse 9 kann durch eine Zerstäubungsflasche 20 ersetzt werden, wobei diese Flasche mit einem drehbaren Endstück 21 versehen ist, aus welchem das kürzere Rohr 22 für die Luftzufuhr und der etwas längere Stift 23 zur Verhinderung der Wasserzufuhr herausragt.
- Die mit dem Kaltluftausbläser kombinierte Spritze wird durch Herabdrücken der Hebel 2 und 3 betätigt.
- Die Betätigung des Hebels 2 hat die Ausströmung des Wassers aus der Düse 9 zur Folge, der heruntergedrückte Hebel 3 verursacht die Strömung der Luft, während das Herunterdrücken beider Hebel die Strömung des Sprays aus der Düse 9 zur Folge hat.
- Die Düse 9 kann durch einfaches Herausziehen weggenommen werden. Nach der Lockerung der Rändelmutter 19 kann die Düse in beliebige Rich- tung gedreht werden. Nach der Abnahme der Düse kann die mit dem drehbaren Endstück 21 versehene Zerstäubungsflasche 20 in die Spritze eingeschoben werden. Die Zerstäubung der Chemikalien erfolgt dann durch Herunterdrücken des Lufthebels 3.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Zahnärztliche Spritzvorrichtung zum wahlweisen Spritzen von Luft, Wasser oder Spray, bestehend aus einem die Ventile für die Wasser-und die Luftleitung tragenden Handstück und einem daran zu befestigenden, die Wasser- und Luftkanäle aufnehmenden auswechselbaren Düsenhalter, gekennzeichnet durch einen aus zwei, im Bereich des Handstückes (1) parallel zueinander verlaufenden, aus einem Endstück (21a) herausragenden, unterschiedlich langen Rohren (13, 15), die am Ende in eine gemeinsame Spritzdüse (9) auslaufen, bestehenden auf das Handstück (1) aufsteckbaren Düsenhalter und durch zwei in einer das Endstück (21) des Düsenhalters aufnehmenden Ausnehmung im Handstück (1) angeordneten, von Dichtungsmanschetten (11) umgebenen, rohrförmigen Offnungen (12, 14) für die Aufnahme der beiden Rohre (15, 13) des Düsenhalters im Handstück (1).
- 2. Zahn ärztliche Spritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmanschetten von einer gelochten Gummischeibe (11) gebildet sind, die zwischen einem mit Gewinde versehenen Schraubstück (17) des Handstückes (1) und einer Unterlegscheibe (18) angeordnet ist und die mittels einer Mutter (16) zusammendrückbar ist.
- 3. Zahnärztliche Spritzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Düsenhalter eine Zerstäuberflasche (20) befestigt ist und daß von den beiden Rohren (22, 23) des Düsenhalters das eine (23), luftführende, durch die Zerstäuberflasche (20) führt, während das andere (22), wasserführende, verschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1283435X | 1962-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1283435B true DE1283435B (de) | 1968-11-21 |
Family
ID=5458317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40205A Pending DE1283435B (de) | 1962-12-28 | 1963-12-27 | Zahnaerztliche Spritzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1283435B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5049071A (en) * | 1988-09-06 | 1991-09-17 | Warren Davis | Dental syringe tip and adaptor |
| US5192206A (en) * | 1988-09-06 | 1993-03-09 | Warren Davis | Dental syringe tip and adaptor |
| US5336202A (en) * | 1990-09-20 | 1994-08-09 | Alain Bailly | Attachment for a syringe for spraying mixtures of fluids |
-
1963
- 1963-12-27 DE DEC40205A patent/DE1283435B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5049071A (en) * | 1988-09-06 | 1991-09-17 | Warren Davis | Dental syringe tip and adaptor |
| US5192206A (en) * | 1988-09-06 | 1993-03-09 | Warren Davis | Dental syringe tip and adaptor |
| US5336202A (en) * | 1990-09-20 | 1994-08-09 | Alain Bailly | Attachment for a syringe for spraying mixtures of fluids |
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