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DE1283395B - Verfahren zum Herstellen einer Gleichrichtersaeule - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Gleichrichtersaeule

Info

Publication number
DE1283395B
DE1283395B DEST13902A DEST013902A DE1283395B DE 1283395 B DE1283395 B DE 1283395B DE ST13902 A DEST13902 A DE ST13902A DE ST013902 A DEST013902 A DE ST013902A DE 1283395 B DE1283395 B DE 1283395B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
elements
column
heat treatment
foil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST13902A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Jakob Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST13902A priority Critical patent/DE1283395B/de
Publication of DE1283395B publication Critical patent/DE1283395B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10W90/00

Landscapes

  • Encapsulation Of And Coatings For Semiconductor Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Gleichrichtersäule Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum mechanischen Verbinden von Gleichrichterelementen untereinander sowie gegebenenfalls mit Kühl- und Anschlußorganen zu einer Gleichrichtersäule, insbesondere einem aus Folietten bestehenden Kleingleichrichter.
  • Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die bisher üblichen Verfahren zum Zusammenhalten der Gleichrichterelemente und zur Erzielung des nötigen Kontaktdruckes zwischen ihnen zu verbessern.
  • Sie ist besonders auf den Zusammenbau von Gleichrichterelementen in Form von Folietten gerichtet. Unter diesem Begriff werden Gleichrichterelemente verstanden, bei denen sich der Schichtaufbau auf einem sehr dünnen metallischen Träger befindet. Die Gesamtstärke solcher Folietten liegt in der Größenordnung von etwa 0,2 mm. Diese Maßangabe soll jedoch keine Beschränkung der Erfindung bedeuten, die naturgemäß auch auf stärkere oder dünnere Gleichrichterelemente anwendbar ist.
  • Zum Stand der Technik gehört die Montage der Säulenteile mit Hilfe eines Gehäuses, eines Rahmens, einer federnden Klammer.
  • Weiter ist schon vorgeschlagen worden, Gleichrichterscheiben und Lotträger abwechselnd aufeinanderzuschichten, gegeneinanderzupressen und mit Hilfe einer Wärmebehandlung miteinander zu einer mechanisch festen Einheit zu verlöten.
  • Ferner wurde bereits vorgeschlagen, die Verbindung der Gleichrichterelemente durch Druck und Wärme mit Hilfe eines Überzuges aus einem niedrigschmelzenden Lot, vorzugsweise einer eutektischen Zinn-Cadmium-Wismut-Legierung herzustellen, die auf die Seite der Trägerelektrode aufgebracht wird, die der Halbleiterschicht abgewandt ist.
  • Schließlich ist es auch bekannt, die in einen Hilfslehrenkörper eingeschichteten Teile einer Gleichrichtersäule in eine flüssige Isoliermasse einzutauchen. Nach dem Herausnehmen aus dem Tauchbad verfestigt sich die Masse, und der Hilfslehrenkörper kann entfernt werden.
  • Die Erfindung ist auf eine andere vorteilhafte Art und Weise gerichtet, die Säulenteile miteinander zu verbinden. Sie besteht darin, daß die Gleichrichterelemente durch am Rande aufgebrachte Kunststoffschichten miteinander bzw. mit den Kühl- und Anschlußorganen verbunden werden.
  • Als Kunststoffe können beispielsweise kalthärtende Lacke oder Harze benutzt werden. Im Falle der Verwendung wärmehärtender Kunststoffe müssen die aufeinandergestapelten Säulenteile einer Wärmebehandlung unterworfen werden. Im Verlauf dieser Wärmebehandlung vereinigen sich die elektrisch isolierenden Kunststoffschichten benachbarter Folietten miteinander und nach dem Erhärten des Kunststoffes entsteht eine Gleichrichtersäule, die eine genügende mechanische Festigkeit besitzt. Es ist darauf zu achten, daß innerhalb der Säule der nötige elektrische Kontakt zwischen den Folietten erzielt wird. Die Stärke der aufgetragenen Kunststoffschicht ist deshalb zweckmäßig in der Größenordnung der Dicke des Schichtaufbaus der einzelnen Foliette zu halten. Am geeignetsten für diesen Zweck sind Kunststoffe, die flüssig aufgetragen werden können und bei einer Temperatur zwischen 100 und 216° C aushärten. Beispielsweise werden in diesem Zusammenhang die Äthoxylinharze genannt.
  • Im Sinne der Erfindung liegt es, gleichzeitig die elektrischen Anschlußorgane innerhalb der Säule anzubringen. Das elektrische Anschlußorgan kann beispielsweise eine feine Drahtspirale sein, die zwischen der Deckelektrode der einen Foliette und der Metallschicht auf der Rückseite des metallischen Trägers der anderen Foliette eingeschmolzen oder eingelötet wird. In analoger Weise kann man auch Kühlbleche zwischen den Folietten der Säule anbringen.
  • Die Wärmebehandlung kann nach der Erfindung zusammen mit der thermischen Umwandlung des Halbleitermaterials durchgeführt werden. Die thermische Formierung und der Stoffschlußprozeß können auch getrennt vorgenommen werden. In diesem Fall wird man vorzugsweise kalthärtende Lacke oder Harze für den Stoffschluß verwenden, wie sie an sich bekannt sind.
  • Die Figur zeigt eine Ausführungsform der Erfindung: Hier ist die einzelne Foliette Fa, F6, F, usw. mit dem besonders dargestellten Schichtaufbau (schräg schraffiert) am Rande mit Kunststoffschichten K", K6, K, usw. versehen (senkrecht schraffiert). Diese Kunststoffschichten verbinden bei Stapelung die einzelnen Folietten miteinander, indem die Kunststoffschicht der einen Foliette an dem metallischen Träger der benachbarten Foliette haftet. Nacfi dem Erhärten des Kunststoffes durch Erwärmung ist eine mechanisch feste Baueinheit vorhanden.
  • Nach der Erfindung können auch die Ränder des metallischen Trägers der einzelnen Foliette an beiden Seiten mit Kunststoff versehen werden, so daß nach dem Stapeln die Verbindung zwischen benachbarten Folietten durch Vereinigung der aufgetragenen Kunststoffschichten zustande kommt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum mechanischen Verbinden _ von Gleichrichterelementen untereinander sowie gegebenenfalls mit Kühl- und Anschlußorganen zu- einer. Gleichrichtersäule, insbesondere einem aus Folietten bestehenden Kleingleichrichter, d a -durch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterelemente durch am Rande aufgebrachte Kunstoffschichten miteinander bzw. mit den Kühl-und Anschlußorganen verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein wärmehärtender Kunststoff verwendet und # die aufeinandergestapelten Teile einer Wärmebehandlung unterworfen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wärmebehandlung das Halbleitermaterial formiert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift S 43302 VIIIc/21 g (bekanntgemacht am 13. 9. 1956); - - -deutsches Gebrauchsmu>ter Nr. 1750 099. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1042 761, 1054 588.
DEST13902A 1958-06-20 1958-06-20 Verfahren zum Herstellen einer Gleichrichtersaeule Pending DE1283395B (de)

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DE1283395B true DE1283395B (de) 1968-11-21

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1750099U (de) * 1957-03-09 1957-08-08 Licentia Gmbh Trockengleichrichter.
DE1042761B (de) * 1956-05-29 1958-11-06 Licentia Gmbh Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben
DE1054588B (de) * 1955-02-08 1959-04-09 Licentia Gmbh Verfahren zur Herstellung einer Trockengleichrichtereinheit

Patent Citations (3)

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