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DE1042761B - Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben - Google Patents

Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben

Info

Publication number
DE1042761B
DE1042761B DEL24961A DEL0024961A DE1042761B DE 1042761 B DE1042761 B DE 1042761B DE L24961 A DEL24961 A DE L24961A DE L0024961 A DEL0024961 A DE L0024961A DE 1042761 B DE1042761 B DE 1042761B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
disks
dry
columns
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL24961A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenther Baehrens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL24961A priority Critical patent/DE1042761B/de
Publication of DE1042761B publication Critical patent/DE1042761B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H10W90/00

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  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben Die Erfindung bezieht sich auf eine Trockengleichrichtereinheit, welche aus Gleichrichterscheiben aufgebaut ist. Derartige Zusammenstellungen werden benötigt, um aus Gleichrichterscheiben, welche eine bestimmte Sperrspannungsspitze und eine bestimmte Flußstrombelastbarkeit aufweisen, Gleichrichter mit einem Mehrfachen dieser Werte herzustellen.
  • Eine bekannte Trockengleichrichterplattenanordnung ist so aufgebaut, daß sich die Trockengleichrichterplatten treppenförmig an den Rändern überlappen. Die übereinanderliegenden Teile sollen möglichst kleine Flächen aufweisen. In dieser Anordnung werden die Trockengleichrichterplatten von einer Klemmleiste zusammengehalten. Als Verbindung zwischen den einzelnen Trockengleichrichterplatten sind Druckkontakte vorgesehen.
  • Nun ist bei einer schiefen Trockengleichrichtersäule bereits bei Verwendung kleinflächiger Gleichrichterscheiben der Druck auf die Kontakte der Grundplatten mit den Gegenelektroden so hoch, daß Druckschädigungen der Sperrschicht und als Folge davon Kurzschlüsse sehr leicht eintreten. Für schiefe Trockengleichrichtersäulen großflächiger Gleichrichterscheiben kann durch eine Klammerung mittels einer seitlichen Lasche keine ausreichende Festigkeit der Trockengleichrichterplattenanordnung erreicht werden. Der Druck der Klemmleiste kann nämlich wegen der Gefährdung der Sperrschicht nur klein gehalten werden. Jedoch würde schon das Gewicht von großen Trockengleichrichterplatten und die geometrischen Bedingungen der Anordnung der Trockengleichrichterplatten eine starke Druckbeanspruchung erfordern. Des weiteren ist die Verwendung einer Klemmleiste als Halterung der Gleichrichterscheiben einer schiefen Trokkengleichrichtersäule für den Aufbau einer mehrsäuligen Trockengleichrichtereinheit ungeeignet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben, welche gegeneinander versetzt zu einer schiefen Gleichrichtersäule aufeinandergeschichtet und von einer Umhüllung oder Fassung gehalten sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Gleichrichtersäule aus abwechselnd mit Lotträgern aufeinandergeschichteten und miteinander verlöteten oder aus abwechselnd mit federnden Zwischenscheiben aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben und die Fassung aus einem Rahmenaufbau von der Form einer geraden Säule besteht.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Gleichrichterscheiben gegeneinander versetzt zu zwei oder mehreren parallel und nebeneinander liegenden Gleichrichtersäulen aufeinandergeschichtet und von einer Umhüllung oder Fassung gehalten sind, däß die Gleichrichtersäulen aus abwechselnd mit Lotträgern aufeinandergeschichteten und miteinander verlöteten oder aus abwechselnd mit federnden Zwischenscheiben aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben bestehen und daß die Fassung aus einem Rahmenaufbau von der Form einer geraden Säule besteht, deren Querschnitt mindestens angenähert gleich dem Querschnitt der nebeneinanderliegenden schiefen Gleichrichtersäulen senkrecht zu deren Achsenrichtung ist.
  • Durch diesen Aufbau der Trockengleichrichtersäulen aus Gleichrichterscheiben und deren Anordnung und Halterung wird eine Trockengleichrichtereinheit erhalten, welche raumsparende Bauweise und hohe Wärmeableitfähigkeit vereinigen, ohne jedoch mit den Nachteilen der bekannten einsäuligen Trockengleichrichterplattenanordnung behaftet zu sein.
  • Die Verwendung der vorliegenden Trockengleichrichtereinheiten in funktechnischen Geräten, vorzugsweise in tragbaren oder transportablen Geräten, ist besonders vorteilhaft. Beispielsweise können Trockengleichrichtereinheiten nach der Erfindung günstig in Rundfunkempfängern oder Fernsehgeräten verwendet werden, also in Geräten, für welche die Kleinheit und mechanische Stabilität seiner technischen Bauelemente besonders wichtig ist.
  • Einen zweckmäßigen Aufbau einer Trockengleichrichtereinheit nach der Erfindung kann man mit Gleichrichterscheiben von rechteckiger, beispielsweise quadratischer Form erhalten. Aus diesen Gleichrichterscheiben wird eine schiefe prismatische Gleichrichtersäule aufeinandergeschichtet, die dann in eine Umhüllung oder Fassung von der Form eines geraden Prismas eingeschlossen wird. Vorzugsweise wird aus den Gleichrichterscheiben eine schiefe prismatische Gleichrichtersäule gebildet, deren eines der beiden Paare paralleler Mantelflächenebenen senkrecht zur Grundfläche steht.
  • Nach einem anderen zweckmäßigen Ausführungsbeispiel können zweckmäßig zwei derartige schiefe prismatische Gleichrichtersäulen in einer Umhüllung oder Fassung von der Form eines geraden Prismas parallel und nebeneinander liegend derart angeordnet werden, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebenen senkrecht zu ihrer Grundfläche parallel zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene stehen. Es ist mitunter günstig, zwei parallel und nebeneinander liegende, schiefe, prismatische Gleichrichtersäulen derart anzuordnen, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebenen senkrecht zu ihrer Grundfläche senkrecht zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene liegen.
  • Weiterhin kann bei Verwendung von mehr als zwei schiefen prismatischen Gleichrichtersäulen eine den Beispielen mit zwei Gleichrichtersäulen entsprechende Anordnung vorgesehen werden, bei der von sämtlichen Gleichrichtersäulen, deren Achsen in einer Ebene liegen, die Gleichrichterscheiben aller Gleichrichtersäulen einmal senkrecht zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene stehen und zum anderen Mal mit der durch die Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene einen spitzen Winkel bilden, sowie ein Kantenpaar der Gleichrichterscheiben parallel dieser Ebene zu liegen kommt.
  • Neben den aus zwei oder mehreren schiefen prismatischen Gleichrichtersäulen bestehenden Anordnungen, welche eine von Gleichrichtersäule zu Gleichrichtersäule gleiche Orientierung der Neigung der Gleichrichterscheiben aufweisen, können im Einzelfall auch solche Anordnungen getroffen werden, welche sich aus den an Hand der Beispiele mit zwei Gleichrichtersäulen erläuterten Orientierungsmöglichkeiten zusammensetzen, wobei eine beliebig geordnete Reihenfolge gewählt werden kann.
  • Die Gleichrichterscheiben können aus einer Trägerelektrode, z. B. aus Leichtmetall, einer darauf aufgebrachten Halbleiterschicht, z. B. Selen, und einer diese bedeckenden, beispielsweise niedrigschmelzenden Gegenelektrode bestehen. Vorzugsweise findet eine Trägerelektrode Verwendung, welche auf ihrer Halbleiterseite mit einem sperrschichtverhindernden Überzug versehen ist.
  • Zum Aufbau der schiefen Gleichrichtersäulen können vorteilhaft als Lotträger, vorzugsweise ebene, und mit Lot, insbesondere Material der Gegenelektrode, überzogene Metallscheiben verwendet werden. Das Miteinanderverlöten der Gleichrichterscheiben und der Lotträger wird günstig durch Erhitzen der Gleichrichtersäule, insbesondere in einem Ofen, vorgenommen. Zweckmäßig sind die Lotträgerscheiben von gleicher oder ähnlicher Form sowie kleineren Abmessungen wie die Trockengleichrichterscheiben. Die Trägerelektrode der Trockengleichrichterscheiben weist günstig auf der der Halbleiterschicht abgewandten Seite einen Lotüberzug auf.
  • Zur Fassung der schiefen Gleichrichtersäule bzw. Gleichrichtersäulen kann zweckmäßig ein Rahmenaufbau von der Form einer geraden Säule verwendet werden, welche aus Winkelleisten besteht, die teilweise Kantenführungen der schiefen Gleichrichtersäule bzw. Gleichrichtersäulen bilden.
  • Bestehen die schiefen Gleichrichtersäulen aus Gleichrichterscheiben und federnden Zwischenscheiben, so kann der Zusammenhalt der Gleichrichtersäulen günstig durch Federdruck bewirkt werden. Innerhalb einer Gleichrichtersäule erfolgt die Anordnung der Gleichrichterscheiben und Zwischenscheiben so; daß eine Zwischenscheibe die Trägerelektrode einer Trokkengleichrichterscheibe mit der Gegenelektrode der nächstfolgenden Trockengleichrichterscheibe verbindet. Als Stromabnahme können Metallstreifen vorgesehen werden, welche an die Zwischenscheiben (federnde Metallscheiben bzw. Lotträgerscheiben) zwischen den Trockengleichrichterscheiben oder/und an den Endscheiben der Gleichrichtersäule angelötet werden.
  • Zum Schutz gegen mechanische Beschädigung oder/ und zur Halterung der Gleichrichterscheiben können die Gleichrichtersäulen vorteilhaft in eine Gießharzcinbettung eingeschlossen werden, welche eine Umhüllung von der Form einer geraden Säule bildet, deren Querschnitt mindestens angenähert gleich dem Querschnitt der nebeneinanderliegenden schiefen Gleichrichtersäulen senkrecht zu deren Achsenrichtung ist. Als Umhüllung sind weiterhin Preßstoffgehäuse oder verschließbare isolierte Metallbecher geeignet, welche die Gleichrichtersäulen in ihrem Rahmenaufbau aufnehmen. Sowohl die Fassung der der Gleichrichtersäulen als auch die Umhüllung weisen gegenüber den umschlossenen Gleichrichtersäulen etwas größere Abmessungen auf, nicht nur damit ein vollständiger Abschluß erhalten wird, sondern außerdem deswegen, damit die für Gleichrichter erforderliche Isolierung vorgenommen werden kann; insbesondere müssen die Stromabnahmestreifen von ihrer Befestigung an einer Zwischenscheibe oder einer Endscheibe ab isoliert von den Gleichrichterscheiben aus der Fassung und Umhüllung herausgeführt werden können. Werden mehrere Gleichrichtersäulen in einem Gehäuse angeordnet, dann ist weiterhin eine Isolierung der Gleichrichtersäulen gegeneinander erforderlich. Die geometrischen Größen der schiefen Gleichrichtersäulen stimmen daher mit den entsprechenden Größen der Fassung und der Umhüllung praktisch meist nur angenähert überein. Zum Beispiel ist der Querschnitt einer Umhüllung etwas größer als der Querschnitt einer von ihr umschlossenen Gleichrichtersäule oder als der Querschnitt von mehreren parallel und nebeneinander liegenden Gleichrichtersäulen zusammen.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 8 in zum Teil schematischer Darstellung Ausführungsbeispiele der vorliegenden Trockengleichrichtereinheit beschrieben. Dabei ist gleichzeitig die Herstellung einer solchen Trockengleichrichtereinheit näher ausgeführt.
  • Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Trockengleichrichtereinheit mit der Fassung und Umhüllung 1, die aus einem auf der Innenseite isolierten Metallgehäuse mit einem Rahmenaufbau bestehen kann, in welches eine schiefe Gleichrichtersäule 2 eingeschlossen ist. Diese Gleichrichtersäule besteht aus Gleichrichterscheiben 3, welche unter Zwischenlage von metallischen Lotträgerscheiben 4, z. B. Messingscheiben mit einem Überzug aus Gegenelektrodenmaterial zu einer Säule aufeinandergeschichtet sind, wobei eine Gleichrichterscheibe 3, sowie die auf ihrer Gegenelektrode aufliegende Lotträgerscheibe 4, gegenüber der vorhergehenden Gleichrichterscheibe 3 und deren Lotträgerscheibe 4 versetzt angeordnet ist.
  • Eine zweckmäßige Anordnung wird erhalten, indem man beispielsweise quadratische Gleichrichterscheiben 3 verwendet, die beim Aufeinanderschichten senkrecht zu einer Seitenkante hin jeweils um einen gleichen Abstand versetzt aufgelegt werden. Auf diese Weise kommt eine schiefe prismatische Gleichrichtersäule zustande, deren eines der beiden Paare paralleler Mantelflächenebenen senkrecht zu der von einer Gleichrichterscheibe dargestellten Grundfläche steht. Diese mechanisch noch lose zusammenhängende Gleichrichtersäule wird vorzugsweise durch Zusammenlöten der Gleichrichterscheiben mittels der zwischenliegenden Lotträgerscheiben 4 mittels Erhitzung in einem Ofen in eine mechanisch feste Gleichrichtersäule überführt. Im gleichen Arbeitsgang werden die als Stromabnehmer dienenden Metallstreifen 5 und 6 an den beiden Enden der Gleichrichtersäule 2 angelötet.
  • Die Gleichrichterscheiben können Selengleichrichterplatten sein, welche aus einer Trägerelektrode, z. B. aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung, aus einer Selenschicht und aus einer niedrigschmelzenden Gegenelektrode, z. B. einer Cadmium-Wismut, Zinn--Cadmium oder Zinn-Wismut enthaltenden Legierung, bestehen; vorzugsweise befindet sich auf der Halbleiterseite der Trägerelektrode eine sperrschichtverhindernde Zwischenschicht. In den Figuren ist zur Vereinfachung der Zeichnung die Halbleiterschicht nicht gezeichnet, so daß die Gleichrichterscheiben 3 lediglich durch die Trägerelektrode 7 und die Gegenelektrode 8 dargestellt werden.
  • Die Fassung oder Umhüllung 1 besitzt eine gerade prismatische Form, also eine quaderförmige Gestalt, deren vier (ebene) Mantelflächen mit den vier (ebenen) Mantelflächen der schiefen Gleichrichtersäule zusammenfallen, abgesehen etwa von überstehenden Teilen an den beiden Enden der Gleichrichtersäule 2; die Gleichrichterscheiben 3 weisen daher bei der vorliegenden Anordnung in bezug auf die Wandflächen der Fassung und Umhüllung 1 eine schräge Lage auf.
  • Zu der perspektivischen Darstellung des Ausführungsbeispiels der Erfindung in Fig. 1 sind in Fig.2 eine Aufsicht und in Fig.3 eine Seitenansicht der Trockengleichrichter gezeichnet. Die Einzelteile der Trockengleichrichtereinheit sind wie in Fig. 1 bezeichnet.
  • Ein weiteres günstiges Ausführungsbeispiel ist in perspektivischer Darstellung in Fig. 5 und in der dazugehörigen Aufsicht in Fig. 4 gezeichnet. Die Ansicht dieser Trockengleichrichtereinheit ist ebenfalls aus Fig.3 ersichtlich, wenn von Einzelheiten der Stromabnahme abgesehen wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Fassung oder Umhüllung 1, die zwei parallel nebeneinander liegende schiefe Gleichrichtersäulen 2 und 9 umschließt, welche aus gegeneinander versetzt aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben 3 unter Zwischenlage von Lotträgerscheiben 4 aufgebaut sind. Als Umhüllung 1 kann mit Vorteil eine Gießharzeinbettung dienen, welche eine Fassung der Gleichrichtersäulen 2 und 9 mit einem Rahmenaufbau bildet. Die Gleichrichterscheiben 3 sind von quadratischer Form und können Selengleichrichterplatten sein. Die Gleichrichterscheiben können durch Löten mittels Lotträgerscheiben zu einer mechanisch festen Gleichrichtersäule zusammengefügt oder durch Federdruck und -unter Zwischenlage von federnden Metallscheiben in einem entsprechenden Rahmen zusammengehalten werden.
  • Als Zwischenscheiben werden zweckmäßig Lotträgerscheiben verwendet, welche von gleicher oder ähnlicher Form sowie kleineren Abmessungen als die Gleichrichterscheiben sind. Zum Beispiel eignen sich quadratische Metallscheiben von etwas kleinerer Kantenlänge als die der quadratischen Gleichrichterscheiben. Es ist außerdem günstig, die Trägerelektroden der Gleichrichterscheiben auf der der Halbleiterschicht abgewandten Seite mit einem Lotüberzug, z. B. mit Gegenelektrodenmaterial, zu versehen.
  • Die Gleichrichterscheiben der beiden Gleichrichtersäulen 2 und 9 sind so aufeinandergeschichtet, daß eine Lotträgerscheibe (bzw. eine Federzwischenscheibe) die Gegenelektrode einer Gleichrichterscheibe mit der Trägerelektrode der nächstfolgenden Gleichrichterscheibe verbindet. Die aus den beiden Gleichrichtersäulen 2 und 9 aufgebaute Trockengleichrichtereinheit ist mit Metallstreifen 10 bis 15 als Stromabnahmen versehen. Der Streifen 10 führt zu dem einen Ende der beiden Gleichrichtersäulen 2 und 9, an dem ein Querstreifen 14 beide Gleichrichtersäulen verbindet; der Streifen 15 stellt die Stromabnahme von dem anderen Ende dar, an dem die Verbindung zwischen beiden Gleichrichtersäulen 2 und 19 hergestellt wird. Durch die beiden Streifen 11 und 12 werden Mittelabgriffe an beiden Gleichrichtersäulen vorgenommen.
  • Die Gießharzumhüllung 1 nimmt die Gleichrichtersäulen 2 und 9 in einer solchen Anordnung auf, daß der Querschnitt der Umhüllung 1, welche von quaderförmiger Gestalt ist, mindestens angenähert gleich der Summe der Querschnitte der beiden Gleichrichtersäulen 2 und J ist.
  • Die schiefen prismatischen Gleichrichtersäulen 2 und 9, die in dem an Hand der Fig. 5 erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet werden, weisen ein Paar paralleler (ebener) Mantelflächen auf, das unter dem Neigungswinkel der schiefen Gleichrichtersäule gegen deren Grundfläche 18 bzw. 19 schief steht. Das andere Paar Mantelflächenebenen 16 und 17 steht senkrecht zu den Grundflächen 18 bzw. 19. Bei der in Fig. 5 und 4 (und 3) beschriebenen Trockengleichrichtereinheit sind die zwei parallel und nebeneinander liegenden schiefen Gleichrichtersäulen 2 und 9 derart angeordnet, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebenen 17 senkrecht zu ihrer Grundfläche 18 bzw. 19 senkrecht zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen 2 und 9 bestimmten Ebene stehen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Trokkengleichrichtereinheit aus zwei Gleichrichtersäulen 20 und 21 aufgebaut ist, zeigen die Fig. 6 und 7 in, zum Teil schematischer Darstellung. Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht, Fig. 7 eine Aufsicht; eine Seitenansicht entspricht praktisch der Ansicht nach Fig. 2.
  • Die beiden parallel und nebeneinander liegenden schiefen prismatischen Gleichrichtersäulen 20 und 21 sind bei diesem Beispiel der vorliegenden Trockengleichrichtereinheit derart angeordnet, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebenen 22 bzw. 23 senkrecht zu ihrer Grundfläche 24 bzw. 25 parallel zu der von den Achsen der beiden Gleichrichtersäulen 20 und 21 bestimmten Ebene liegen. Die beiden Gleichrichtersäulen 20 und 21 sind beispielsweise aus Gleichrichterscheiben 3 und Lotträgerscheiben 4 aufgebaut und durch Zusammenlöten zu mechanisch festen Gleichrichtersäulen verbunden. Mit 26 bis 29 sind Stromabnahmen bezeichnet, welche aus angelöteten Metallstreifen bestehen. Eine Umhüllung 1 schließt die beiden Gleichrichtersäulen 20 und 21 gegen die umgebende Atmosphäre ab.
  • Weitere Einzelheiten, Ergänzungen oder Abwandlungen dieses Beispiels ergeben sich ohne weiteres aus den. übrigen Ausführungsbeispielen.
  • In Fig. 8 ist eine Trockengleichrichtereinheit gezeichnet, welche eine schiefe prismatische Gleichrichter säule 30 aufweist, welche in eine Fassung 31 eingeschlossen ist, deren Rahmenteile Winkelleisten sind, von denen die Stücke 32 bis 35 als Kantenführungen für die schiefe Gleichrichtersäule 30 dienen.
  • Die Gleichrichtersäule30 kann wiederum aus Gleichrichterscheiben 3 und Lotträgerscheiben 4 zu einer mechanischen festen Gleichrichtersäule verbunden sein. Im übrigen lassen sich weitere Einzelheiten, Ergänzungen oder Abwandlungen den übrigen Ausführungsbeispielen ohne weiteres entnehmen.
  • Ferner ist es auch möglich, mechanisch feste Gleichrichtersäulen der vorliegenden Art ohne Umhüllung zu belassen und durch die Anbringung mit einer ihrer Mantelflächen an einer Wand oder einer anderen Unterlage die Vorteile der vorliegenden Anordnung zu erlangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben,welche, gegeneinander versetzt, zu einer schiefen Gleichrichtersäule aufeinandergeschichtet und von einer Umhüllung oder Fassung gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtersäule aus abwechselnd mit Lotträgern aufeinandergeschichteten und miteinander verlöteten oder aus abwechselnd mit federnden Zwischenscheiben aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben und die Fassung aus einem Rahmenaufbau von der Form einer geraden Säule besteht. 2.Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben, welche, gegeneinander versetzt, zu zwei oder mehreren parallel und nebeneinander liegenden schiefen Gleichrichtersäulen aufeinandergeschichtet und von einer Umhüllung oder Fassung gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtersäulen aus abwechselnd mit Lotträgern aufeinandergeschichteten und miteinander verlöteten oder aus abwechselnd mit federnden Zwischenscheiben aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben bestehen und daß die Fassung aus einem Rahmenaufbau von der Form einer geraden Säule besteht, deren Querschnitt mindestens angenähert gleich dem Querschnitt der nebeneinanderliegenden schiefen Gleichrichtersäulen senkrecht zu deren Achsenrichtung ist. 3. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Rahmenaufbau aus Winkelleisten, die teilweise Kantenführungen der schiefen Gleichrichtersäule bzw. Gleichrichtersäulen bilden. 4. Trockengleichrichtereinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterscheiben rechteckige, beispielsweise quadratische Form aufweisen. 5. Trockengleichrichtereinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere parallel und nebeneinander liegende schiefe prismatische Gleichrichtersäulen in eine Umhüllung oder Fassung von der Form einer geraden prismatischen Säule eingeschlossen sind. 6. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, gekennzeichnet durch eine oder mehrere parallel und nebeneinander liegende schiefe prismatische Gleichrichtersäulen, deren eines der beiden Paare paralleler Mantelflächenebenen senkrecht zur Grundfläche steht. 7. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel und nebeneinander liegende schiefe Gleichrichtersäulen derart angeordnet sind, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebene senkrecht zu ihrer Grundfläche parallel zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene liegen. B. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel und nebeneinander liegende schiefe Gleichrichtersäulen derart angeordnet sind, daß von jeder Gleichrichtersäule die Mantelflächenebenen senkrecht zu ihrer Grundfläche senkrecht zu der von den Achsen der Gleichrichtersäulen bestimmten Ebene stehen. 9. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gleichrichterscheiben aus Trägerelektrode, Halbleiterschicht und Gegenelektrode, insbesondere mit einer Trägerelektrode, deren Halbleiterseite mit einem sperrschichtverhindernden Überzug versehen ist. 10. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lotträgerscheiben von gleicher oder ähnlicher Form sowie kleineren Abmessungen als die Trockengleichrichterscheiben sind. 11. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelektrode der Trockengleichrichterscheiben auf der der Halbleiterschicht abgewandten Seite mit einem Lotüberzug versehen ist. 12. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Stromabnahmen aus Metallstreifen an die federnden Metallscheiben bzw. an die Lotträgerscheiben zwischen den Gleichrichterscheiben oder/und an den Endscheiben der Gleichrichtersäule angelötet sind. 13. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnd mit federnden metallischen Zwischenscheiben aufeinandergeschichteten Gleichrichterscheiben durch Federdruck zusammengehalten sind. 14. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung eine Einbettung in Gießharz bildet. 15. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, gekennzeichnet durch eine Umhüllung aus einem Preßstoffgehäuse oder einem verschließbaren isolierten Metallgehäuse. 16. Trockengleichrichtereinheit nach Anspruch 1, 2 oder einem folgenden, gekennzeichnet durch deren Verwendung in funktechnischen Geräten, insbesondere tragbaren oder transportablen Geräten. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 647 227.
DEL24961A 1956-05-29 1956-05-29 Trockengleichrichtereinheit aus Gleichrichterscheiben Pending DE1042761B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200952B (de) * 1961-07-20 1965-09-16 Standard Elektrik Lorenz Ag Selbsttragende Trockengleichrichtersaeule
DE1283395B (de) * 1958-06-20 1968-11-21 Standard Elek K Lorenz Ag Verfahren zum Herstellen einer Gleichrichtersaeule

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2647227A (en) * 1953-07-28 Dkk-piate reciieier

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