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DE1283175B - Vorschublafette fuer Gesteinsbohrmaschine an einem Bohrgestell - Google Patents

Vorschublafette fuer Gesteinsbohrmaschine an einem Bohrgestell

Info

Publication number
DE1283175B
DE1283175B DEA42937A DEA0042937A DE1283175B DE 1283175 B DE1283175 B DE 1283175B DE A42937 A DEA42937 A DE A42937A DE A0042937 A DEA0042937 A DE A0042937A DE 1283175 B DE1283175 B DE 1283175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed carriage
drilling
frame
carriage
rock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42937A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Magnus Haellberg
Carl Otto Lennart Ottosson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Copco AB
Original Assignee
Atlas Copco AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Copco AB filed Critical Atlas Copco AB
Publication of DE1283175B publication Critical patent/DE1283175B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Vorschublafette für Gesteinsbohrmaschine an einem Bohrgestell Die Erfindung betrifft eine Vorschublafette für Gesteinsbohrmaschinen an einem Bohrgestell, die als länglicher Bauteil mit zwei Paar gegenüberliegenden in ihrer Längsrichtung verlaufenden Gleitbahnen versehen ist, von welchen durch ein Paar der Führungsbahnen die Gesteinsbohrmaschine an der Vorschublafette und durch das zweite Paar Führungsbahnen die Vorschublafette an einem länglichen Bauteil des Bohrgestelles unter Verwendung von Antriebsmitteln längsverschiebbar geführt sind.
  • Im Bergbau sind Bohrvorrichtungen bekannt, bei denen eine die Bohrmaschine längsverschieblich tragende Bohrlafette auf einer festen Halterung parallel zur Bohrrichtung soweit verschoben werden kann, bis ein an der Lafette befestigter Stützdorn an der Ortsbrust ein Gegenlager findet. Der Vorschub der Lafette bis an den Stoß und ihre Verspannung zwischen dem Stoß und beispielsweise einem Bohrwagen oder einem zwischen dem Hangenden und dem Liegenden eingespannten Bohrgerüst, erfolgt entweder von Hand oder mit Hilfe eines an der Halterung befestigten Vorschubmotores. Die bekannte Lafette derartiger Bohreinrichtungen besteht aus zwei U-förmigen Führungsschienen, deren nach außen gerichtete obere Flansche die Führung für die längsverschiebliche Bohrmaschine darstellen und deren nach außen weisende untere Flansche in der festen Halterung geführt werden. Bei derartigen Bohrvorrichtungen bewirken die während des Bohrvorganges unvermittelt auftretenden seitlichen Belastungen Dreh- und Torsionsmomente, die insbesondere bei gleichzeitigem Bohrmaschinenvorschub zu erhöhtem Verschleiß der Lafettenflansche sowie der diese umgreifenden Führungen führen und somit ein vorzeitiges Austauschen dieser Teile erfordern. Ein weiterer Nachteil derartiger Bohrvorrichtungen besteht darin, daß die einen Teil der Vorschubeinrichtung aufnehmenden Führungsteile der Lafette nur schwierig ausgewechselt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den beträchtlichen Verschleiß der Führungsglieder der Lafette wesentlich herabzusetzen und das Auswechseln der Führungsmittel zu vereinfachen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die beiden Paare Führungsbahnen von gleicher Länge und in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und durch die gegenüberliegenden Kanten von lösbar an der Vorschublafette befestigten, durch Zwischenstücke getrennten Stahlbändern gebildet sind.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 in einer Seitenansicht die Vorschublafette gemäß der Erfindung, F i g. 2 in vergrößertem Maßstab die Rückansicht der Vorschublafette teilweise im Schnitt in der Ebene der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine Ansicht auf einen Teil der Vorschublafette gemäß F i g. 1 von rechts ohne Gesteinsbohrmaschine und F i g. 4 in vergrößertem Maßstab die linke Hälfte der Vorschublafette mit je einem Teil der Führungspaare.
  • Die Vorschublafette für die Gesteinsbohrmaschine besteht aus einem länglichen Rahmen 10, der mit Schrauben 11 an einer geeigneten Tragkonstruktion, z. B. einem Träger 12 eines nicht dargestellten Bohrgestelles befestigt ist.
  • Der längliche Rahmen 10 ist als U-förmiges hohles Bauteil ausgebildet, welches durch mehrere innere Querrippen 13 verstärkt ist. Angrenzend an den vier Ecken des Rahmens 10 sind sich mit Abstand gegenüberliegende und sich einwärts erstreckende aus z. B. je einem Stück Winkeleisen gebildete Führungsmittel 14 angeschraubt. An einem Ende ist innen auf dem Boden des Rahmens 10 ein mit einem Querbolzen 16 versehener Lagerbock 15 angeordnet. An diesem Querbolzen ist ein doppelseitig wirkender, vorzugsweise hydraulischer Kraftzylinder 17 angeschlossen. Das gegenüberliegende Ende des Kraftzylinders ist mit einem Querbolzen 18 versehen, der drehbar in einem Lagerbock 19 gelagert ist. Dieser Lagerbock ist am Bodenteil einer die Vorschublafette 20 bildenden länglichen Schubstange angeordnet, die ihrerseits von den Führungsmitteln 14 mit Bezug zum Rahmen 10 hin- und herbeweglich getragen ist.
  • Die Vorschublafette 20 besteht aus einem U-Eisen 21 (F i g. 2 und 4), dessen Schenkel an den freien Längskanten mit je einer sich über die Gesamtlänge des U-Eisens erstreckenden Verstärkungsleiste 22 versehen sind. In diesen Verstärkungsleisten sind eine Reihe Gewindelöcher 23 vorgesehen, in welche Schrauben 24 zur Befestigung von Führungsteilen an der Vorschublafette 20 eingeführt werden. Die Führungsteile bestehen aus länglichen gewalzten flachen Stahlbändern 25, welche durch Zwischenstücke 26 in einem erforderlichen Abstand sich gegenüberliegend gehalten sind. Die Stahlbänder 25 und Zwischenstücke 26 sind mit miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen für die Schrauben 24 versehen, mit den sie auf den Verstärkungsleisten 22 festgeschraubt sind. Die Stahlbänder 25 bilden zusammen mit den Zwischenstücken 26 eine innere Führungsbahn 27 und eine äußere Führungsbahn 28, die sich in einer gemeinsamen Ebene in Längsrichtung der Vorschublafette 20 gegenüberliegen. Die äußeren Führungsbahnen 28 wirken mit den sich gegenüberliegenden Führungsmitteln 14 des Rahmens 10 zusammen, von denen sie gleitbar gehalten sind. Durch Ausdehnung oder Zusammenziehung des Kraftzylinders 17 kann die Vorschublafette 20 längs der Führungsmittel 14 in jeder Richtung verschoben werden.
  • Von den inneren Führungsbahnen 27 wird durch Führungsmittel 40 in Längsrichtung der Vorschublafette 20 ein Schlitten 29 verschieblich getragen, an dem eine Gesteinsbohrmaschine 30 mittels Schrauben 31 befestigt ist. Es sind bekannte Mittel vorgesehen, mit deren Hilfe der Schlitten 29 zusammen mit der Gesteinsbohrmaschine 30 entlang der Vorschublafette 20 bewegt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine Gewindespindel 32 vorgesehen, die in eine am Schlitten 29 angeordnete Mutter 33 eingreift und durch einen am hinteren Ende der Vorschublafette 20 angeordneten Vorschubmotor 34 gedreht wird.
  • Am vorderen Ende der Vorschublafette 20 ist eine sich nach vorn erstreckende Stützstange 35 angeordnet, die einen Dorn 36 und eine vorzugsweise kraftbetätigte Bohrstangenführung 37 jeder zweckmäßigen Art trägt. Die Bohrstange 38 erstreckt sich, wie dargestellt, quer durch die Bohrstangenführung 37.
  • Das Druckmittel, z. B. eine Druckflüssigkeit, zur Betätigung des Kraftzylinders 17, des Vorschubmotors 34, der Bohrstangenführung 37 und der Gesteinsbohrmaschine 30 wird von einer nicht dargestellten Druckquelle geliefert. Die verschiedenen Schläuche zur Förderung des Druckmittels sind aus Gründen einer besseren übersieht weggelassen, da die Anordnung solcher Schläuche für jeden Fachmann bekannt ist.
  • Zum Betrieb der Bohreinrichtung wird der Rahmen 10 mittels des Trägers 12 des Bohrgestelles so ausgerichtet, daß die Achse der Bohrstange in Bohrrichtung zeigt. Durch Betätigung des Kraftzylinders 17 bewegt die Bedienungsperson die Vorschublafette 20 in Längsrichtung zu sich selbst an den Führungsmitteln 14, bis der Dorn 36 fest auf dem zu bohrenden Gestein aufsitzt. Daraufhin schaltet die Bedienungsperson die Gesteinsbohrmaschine 30 und den Vorschubmotor 34 ein, welcher durch die Gewindespindel 32 den Schlitten 29 zusammen mit der Gesteinsbohrmaschine 30 in der Führungsbahn 27 vortreibt.
  • Durch die Anordnung der Führungsbahnen 27 und 28 in einer gemeinsamen Ebene an gegenüberliegenden Seiten der durch die Vorschublafette 20 gelegten Längsmittelebene wirken Querkräfte, die an der Gesteinsbohrmaschine 30 angreifen, mit Bezug zu den Führungsbahnen mit einem sehr kurzen Momentenarm, wodurch eine erhebliche Verminderung von der an der Vorschublafette 20 und dem Rahmen 10 wirkenden Belastung erzielt wird. Durch einfache Entfernung der Schrauben 24 können die Stahlbänder 25 bei Abnutzung oder Beschädigung leicht ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorschublafette für Gesteinsbohrmaschinen an einem Bohrgestell, die als länglicher Bauteil mit zwei Paar gegenüberliegenden in ihrer Längsrichtung verlaufenden Gleitbahnen versehen ist, von welchen durch ein Paar der Führungsbahnen die Gesteinsbohrmaschine an der Vorschublafette und durch das zweite Paar Führungsbahnen die Vorschublafette an einem länglichen Bauteil des Bohrgestelles unter Verwendung von Antriebsmitteln längsverschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Paare Führungsbahnen (27,28) von gleicher Länge und in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und durch die gegenüberliegenden Kanten von lösbar an der Vorschublafette (20) befestigten, durch Zwischenstücke (26) getrennten Stahlbändern (25) gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1103 265.
DEA42937A 1962-05-01 1963-04-23 Vorschublafette fuer Gesteinsbohrmaschine an einem Bohrgestell Pending DE1283175B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1283175XA 1962-05-01 1962-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1283175B true DE1283175B (de) 1968-11-21

Family

ID=22434747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA42937A Pending DE1283175B (de) 1962-05-01 1963-04-23 Vorschublafette fuer Gesteinsbohrmaschine an einem Bohrgestell

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1283175B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103265B (de) * 1954-12-14 1961-03-30 Nuesse & Graefer K G Maschf Bohreinrichtung fuer den Bergbau

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103265B (de) * 1954-12-14 1961-03-30 Nuesse & Graefer K G Maschf Bohreinrichtung fuer den Bergbau

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