DE1282779B - Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebelaeufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere Fahr-antrieb fuer Laufkrane und Katzen - Google Patents
Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebelaeufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere Fahr-antrieb fuer Laufkrane und KatzenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/20—Structural association with auxiliary dynamo-electric machines, e.g. with electric starter motors or exciters
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- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
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Description
- Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebeläufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere Fahrantrieb für Laufkrane und Katzen Die Erfindung betrifft eine aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebeläufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere für den Fahrantrieb von Laufkranen und Laufkatzen.
- Bei bekannten Antrieben dieser Art wird beim Ab- schalten des Hauptmotors eine zusammen mit dessen Verschiebeläufer axial verschiebbare, mit der Lastwelle kraftschlüssig verbundene Bremsscheibe durch eine Bremsfeder gegen einen axial nicht verschiebbaren Bremsschild gedrückt, der koaxial zur Lastwelle drehbar gelagert und kraftschlüssig über ein Getriebe mit dem als Bremsmotor ausgebildeten Feingangmotor verbunden ist. Das fährt dazu, däß im Feingang der Hauptmotor vom Feingangmotor durchgezogen werden muß.
- Soll ferner zwecks eines sanften Anfahrens, beispielsweise eines Kranes, an der Antriebswelle des Fahrantriebes eine Anlaufkupplung angeordnet werden, so müßte hierfür eine Rutschkupplung gewählt werden, weil die Drehzahl der Abtriebswelle gering ist und daher eine Fliehkraft- oder Flüssigkeitskupplung nicht verwendet werden kann. Rutschkupplungen sind jedoch sehr störungsanfällig.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Antriebsmaschine so auszubilden, daß der Hauptmotor beim Abbremsen der Fahrbewegung frei auslaufen kann und im Feingang nicht vom Feingangmotor durchgezogen werden muß. Außerdem soll ein sanftes Anfahren gewährleistet sein.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird für eine aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine, insbesondere einen Fahrantrieb für Laufkrane und Katzen, bei der die beiden Motoren mit zueinander parallelen Motorwellen angeordnet sind und beim Abschalten des Hauptmotors eine zusammen mit dessen Verschiebeläufer axial verschiebbare mit der Lastwelle kraftschlüssig verbundene Bremsscheibe durch eine Bremsfeder gegen einen axial nicht verschiebbaren Bremsschild angedrückt wird, der koaxial zur Lastwelle drehbar gelagert und kraftschlüssig über ein Getriebe mit dem als Bremsmotor ausgebildeten Feingangmotor verbunden ist > erfindungsgemäß vorgeschlagen, zwischen dem Hauptmotor und dessen Bremsscheibe eine als Fliehkraft- oder Flüssigkeitskupplung ausgebildete Anlaufkupplung einzuschalten, deren Primärteil mit der Welle des Hauptmotors drehfest verbunden ist und deren Sekundärteil die Bremsscheibe aufweist.
- Damit wird auf einfache Weise bei gedrängter Bauform erreicht, daß jeweils nur eine Motorwelle rotiert. Wird der Hauptmotor eingeschaltet, so wird die Kupplung vom Bremsschild abgehoben, und der Antrieb läuft entsprechend dem Anlaufverhalten der Kupplung an. Beim Abschalten des Hauptmotors wird der Sekundärteil der Kupplung gegen den durch den abgebremsten Feingangmotor gehaltenen Bremsschild gedrückt und abgebremst, wobei der Hauptmotor auslaufen kann. Beim Einschalten des Feingangmotors wird der Sekundärteil der Kupplung und damit die Antriebswelle vom Feingangmotor über das Getriebe und den Bremsschild entsprechend der untersetzten Drehzahl des Feingangmotors getrieben.
- Die als Fliehkraft- oder Flüssigkeitskupplung ausgebildete Anlaufkupplung gewährleistet ein sanftes Anfahren unter Verwendung einer verschleiß- und störungsarmen Kupplung.
- Die Verwendung von mechanischen Fliehkraftkupplungen bei elektromotorischen Antrieben als Anlaufkapplungen ist bekannt. In diesen Fällen ist jedoch der Läufer auf der Motorwelle frei drehbar, wenn der Motor angehalten wird, während beim Anlassen die Verbindung des Läufers mit der Welle allmählich erfolgt.
- Eine zweckmäßige Bauform erhält man, wenn als Feingangmotor, wie bei der zugrunde liegenden Ausführung bekannt, ebenfalls ein Verschiebeläufermotor mit bei Abschaltung des Feinganges einfallender Bremse verwendet wird. Dann ist auf einfache Weise während des Fahrens der Bremsschild entweder über die gebremste Läuferwelle des Feingangmotors festgehalten oder durch Friktion mit dem Sekundärteil der Anlaufkupplung verbunden. Die Bremse des Feingangmotors bringt infolge der übersetzung des zwischengeschalteten Getriebes trotz kleinerer Bauart als die Hauptmotorbremse das erforderliche Bremsmoment auf.
- Der Bremsschild kann, wie bei Antrieben mit Feingangmotor bekannt, mit einem Zahnkranz oder einer umlaufenden Keilnut für einen Kettentrieb, Keil- oder Zahnriemen versehen sein. Der Ketten-oder Riementrieb erbringt den Vorteil, daß die bei einem Zahnradgetriebe erforderlichen Abdichtungen für Fett oder öl entfallen.
- In der Zeichnung ist ein AusführungsbeispiH der Erfindu#ig dargestellt. Es zeigt - - I . # F i g. 1 die Antriebsmaschine mit eing6§chalt6tem Hauptmotor und Fig. 2 die, gleiche.Mascbip# mit ejnge#ihait#tem Feingangmotor.
- An einem Getriebegehäuse 1 ist als Hauptmotor ein Verschiebeläufermotor 2 und als Feingangmotor ein Verschiebeläufennotor 3 angebracht, deren-Ver7--#dfiid6#ldÜfer,#,ellen 2a und-Ja in das Gehäuse 1 eingeführt sind. Mit der Welle 2 a. des Hauptmotors 2 ist dröl#fest das Primärteil 4-a -ein6i- Fliehkraftküpphifig 4"#vefbunden#- die mit d(#r#-#Wefie 2 a- axiii verschiebbar ist und deren Sekandärteil 4b drehfest auf der Lastabtriebwelle 5 sitzt' -die im Gehäuse 1 fluchtend mit der Hauptmotorwelle 2 a gelagert ist. Das Sekundärteil 4 b der Fliehkraftkupplung-4-weist eine konische, 4c, oder flache, 4d, Bremsscheibe auf, die beim Abschalten des Hauptniotors 2 durch den Druck derSremsfeder 6 an einen Biemsschild 7 -gepreßt wird, während der Hauptmotor--stromlos. auslaufen kann.
- Der Bremsschild 7 ist in dem Gehäuse 1 koaxial gel _ _ _ wei z#r Last-Abtriebswelle 5 drehbar ' agert und ' st einen Zahnkranz 7 a mit großem Durchmesser für eine endlose Kette 8 auf,:die über ein auf der Feingangmotor-Welie 3 a drehfest sitzendes Kettenritzel#9 ' Da bei laufendem Hauptmotor 2 die geführt ist.
- Bre mise 10 des Feipgangmotors 3- eingefallen ist, ist auch. der Bremsschild 7 blociekrt (F i g. 1), . so daß dieser als-Bremse wirken kann und beim Abschalten des-gauptmotors das in die Bremse 7 fallende Sekuni-' därteil 4 b der Fliehkraftkappluüg 4. zum Stillstand bringt. - Wird der -Feingangmotor 3 - eingeschaltet (F i g. 2)-2 so wird- dessen Bremse 10 gelüftet, und der Bremsschild 7 wirkt nun als Primärteil einer Kupplung mit dem Sekundärteil 4 b, zusammen, weil diese beiden Teile 7 und 4 b so lange - durch die Bremsfeder 6 aneinandergepreßt werdeh, -' als der Hauptmotor abgeschaltet ist.
- Beide- Fi.g. 1 und 2 zeigen als beispielsweise- Ausführupg oberhalb der Achse flache und #unterhglb -der Achse konische Brems- bzw. Kupplungsflächen sowohl- des Kupplung#teiles 4 b als auch des Bremsschilde4, 7,-, über die'Wahl der Bremsflächen-Ausbildung entscheidet die Größe des zu übertragenden bzw. abzubremsenden Drehmomentes.
Claims (1)
- Patentanspruch:.l. Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine, insbesondere Fahrantrieb -für Laufkrane und, Katzen, bei. der die beiden Moto--ren mitzueinander parallelen Motorwellen angeordnet sind und beim Abschalten des Hauptmotors eine zusammen mit dessen Verschiebeläufer axial verschiebbare,. mit -der Lastwelle kraftschlüssig verbundene Bremsscheibe durch eine Bremsfeder gegen einen axial nicht verschiebbaren Bremsschild angedrückt-wird, der koaxial zur Lastwelle drehbar gelagert und kraftschlüssig über ein Getriebe mit dem als Bremsmotor ausgebildeten Feingangmotor verbunden ist, dadurch gekennzeichnet.. daßzwischendem ,Hauptmotor (2), und dessen Bremsscheihe (4c, 4 d) eine als Fliehkraft- oder Flüssigkeitskupplung ausgebildete Anlaufkupplung (4) eingeschaltet ist, deren Primärteil, (4 a) mit der Welle (2 a) des Hauptmotors (2) drehfest - verbunden ist und deren Sekundärteil (4b) die Bremsscheibe (4c# 4 d) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 529 829, 599 053, 884 987; deutsche Auslegeschrift Nr. 1015 117; »Energie und Technik«, 1961, Heft 3" S. 98 bis 101,
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964D0046050 DE1282779B (de) | 1964-12-14 | 1964-12-14 | Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebelaeufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere Fahr-antrieb fuer Laufkrane und Katzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1964D0046050 DE1282779B (de) | 1964-12-14 | 1964-12-14 | Aus Haupt- und Feingangmotor bestehende Antriebsmaschine mit als Verschiebelaeufermotor ausgebildetem Hauptmotor, insbesondere Fahr-antrieb fuer Laufkrane und Katzen |
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| DE1282779B true DE1282779B (de) | 1968-11-14 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1282779B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE529829C (de) * | 1928-07-13 | 1931-07-17 | Magneto Belge Sa | Als Motor oder als Generator arbeitende elektrische Maschine, deren Laeufer mit der Welle durch eine Anlasskupplung verbunden ist |
| DE599053C (de) * | 1930-03-07 | 1934-06-23 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Elektromotorische Antriebseinrichtung fuer Arbeitsmaschinen |
| DE884987C (de) * | 1946-12-13 | 1953-07-30 | Asea Ab | Vorrichtung bei Elektrozugausruestungen |
| DE1015117B (de) * | 1953-08-17 | 1957-09-05 | Demag Zug Gmbh | Elektrische Antriebsmaschine aus zwei zu einer loesbaren Baueinheit verbundenen, auf die gleiche Abtriebswelle arbeitenden Verschiebelaeufermotoren ungleicher Leistung |
-
1964
- 1964-12-14 DE DE1964D0046050 patent/DE1282779B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE529829C (de) * | 1928-07-13 | 1931-07-17 | Magneto Belge Sa | Als Motor oder als Generator arbeitende elektrische Maschine, deren Laeufer mit der Welle durch eine Anlasskupplung verbunden ist |
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