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DE1282495B - Vorrichtung zum Kopfschutz fuer Fahrzeuginsassen - Google Patents

Vorrichtung zum Kopfschutz fuer Fahrzeuginsassen

Info

Publication number
DE1282495B
DE1282495B DEW43655A DEW0043655A DE1282495B DE 1282495 B DE1282495 B DE 1282495B DE W43655 A DEW43655 A DE W43655A DE W0043655 A DEW0043655 A DE W0043655A DE 1282495 B DE1282495 B DE 1282495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
strap
headgear
vehicle
head strap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW43655A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW43655A priority Critical patent/DE1282495B/de
Publication of DE1282495B publication Critical patent/DE1282495B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/80Head-rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kopfschutz für Fahrzeuginsassen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kopfschutz für Fahrzeuginsassen"bestehend aus einem den Kopf im Stirnbereich umgebenden Kopfgurt, der mit einer am Fahrzeug angeordneten Halte7 rung verbunden ist.
  • Bei frontal erfolgenden Verkehrsunfällen wird der Körper eines Fahrzeuginsassen im Kraftwagen infolge der wirkenden Massenkräfte je nach Stärke des Aufpralls in Bewegungsrichtung nach vom geschleudert, wodurch Verletzungen durch Aufstoß gegen das Lenkrad, die Windschutzscheibe oder das Autodach entstehen. Insbesondere sind der Kopf und die WirbeIsäule im Bereich der Halswirbel gefährdet.
  • Es ist bekannt, den Rumpf des ]Fahrzeuginsassen durch einen Sicherheitsgurt abzufangen, der um den Leib oder über die Schulter geführt und mit dem Fahrzeug befestigt wird.' Der Kopf bleibt jedoch frei beweglich, wodurch bei plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen, insbesondere bei Aufprall, zufolge der Massenkräfte eine Kopf-7Ruckbewegung erfolgt, welche nicht selten zu erheblichen Verletzungen der Halswirbel führt. -# Durch die USA.-Patentschrift 2 267 103 ist es bekannt, über der Rückenlehne eines Fahrzeuges eine aus einem Stativ und zwei daran angeordneten gepolsterten Platten bestehende Halterung vorzusehen, gegen welche der Hinterkopf angelehnt wird, während die Stirn von einem elastischen, mit den Platten verbundenen Haltegurt umgriffen wird. Eine solche Schutzvorrichtung ist für den normalen Verkehrsteilnehmer nicht brauchbar. Sicherheitsanordnungen müssen im Verkehrswesen den amtlichen Zulassungsbestimmungen entsprechen. So gehört es nachgerade zur Notwendigkeit, dem Fahrer eines Fahrzeuges eine Bewegungsmöglichkeit zu belasse - n, die ihm die Mög- lichkeit gibt, sich durch Wenden des Kopfes zu vergewissern, ob die Fahrspur von rückwärts her frei ist. Die vorbekannte Vorrichtung hindert diese Bewegungsfreiheit, denn die hintere Kopfhälfte ist durch im Winkel zueinander angeordnete gepolsterte Platten zentriert. Außerdem ist der Kopfgurt so spiellos mit diesen Platten verbunden, daß der Kopf tatsächlich innerhalb der vorbekannten Anordnung eine gewisse Einspannung erfährt, durch die der Fahrer zweifellos an der für das sichere Fahren gebotenen Verschaffung einer freien Verkehrsübersicht gehindert wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Nachteile der vorbekannten Kopfhalterung zu vermeiden und eine in der Praxis tatsächlich brauchbare und vor allem verkaufsfähige Ausbildung zu schaffen, welche die Sicherheit des Fahrgastes bei Unfällen oder bei sehr starken Bremsungen gewährt, ferner die Aewegungsmöglichkeit nicht behindert und für den Insassen keine sonstigen Beeinträlchtigungen während der Fahrt herbeiführt.
  • 'Die Erfindung besteht darin, daß der Kopfguirt. über einen bei normaler Sitzstellung die Bewegungsfreiheit nicht behindernden Verbindungsgurt an die Halterung angeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Anwe dung der Kopf-. Kn schutzvorrichtung setzt voraus, ;daß der Rumpf des Fahrzeuginsassen durch eine ,eigene Sicherheitsvorrichtung, insbesondere eineA Sicherheitsgurt, ge7 schützt wird. Die Wirkung des Kopfgurtes besteht. im wesentlichen darin, daß dieser das ruckartige Vorwärtsbewegen des Kopfes während einer plötzlichen Ge§chwindigkeitsverminderung oder gar eines Aufpralls verhindert und dadure> den Kopf bzw.. die Halswirbel vor gesundheitsschädlichen Folgen bewahrt. Dabei wirkt sich die Schutzvorrichtung nicht hinderlich auf den Fahrer aus. Der Vorteil dieses Kopfgurtes besteht ferner darin, daß der Insasse den Gegenstand der Erfindung wie eine normale Kopfbedeckung tragen kann und daher keinem neuen Gefühlszustand ausgesetzt ist, der dem Insassen hinderlich sein könnte.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, daß die Halterung aus einem die Rückenlehne des Sitzes in vertikaler Richtung umgreifenden Haltegurt besteht, an den der Verbindungsgurt vornehmlich mittels Haken und Ösen angelenkt ist.
  • Im Rahmen von Ausgestaltungen der Erfindung kann vorgesehen werden, den Kopfgurt als Teil einer Kopfbedeckung, insbesondere als deren Schweißband, auszubilden bzw. mit diesen zu verbinden. Eine solche Maßnahme, die sich im wesentlichen auf die Verwendung von Kunststoff oder Leder als Material für den Kopfgurt erstrecken würde, hat eine wesentliche Kostensenkung zur Folge, weil man ohnedies für Kopfbedeckungen erforderliche Elemente verwendet.
  • Der Kopfgurt und gegebenenfalls einVerbindungsgurt sowie der Halterungsgurt können lösbar, beispielsweise mittels Haken und Ösen, verbunden sein. Durch diese Maßnahme wird der Vorteil geschaffen, die Kopfbedeckung mit dem erfindungsgemäßen Kopfgurt auch im Straßenverkehr zu verwenden. Die vielleicht sichtbaren Haken oder Ösen lassen sich bei solchen Kopfbedeckungen leiclit mit Riegeln oder sonstigen, bei Kopfbedeckungen üblichen Zusatzelementen abdecken.
  • Die Gurte und Verbindungsmittel sollen im Sinne der Erfindung aus einem Material mit einer Bruchlast von vorzugsweise mindestens 100 kg bestehen. Die Erfahrungen mit Sicherheitsgurten sowie die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften haben erbracht, daß in der Praxis wesentlich zugschwächere Materialien weniger von Vorteil sind.
  • Schließlich schlägt die Erfindung vor, daß einer der Gurte, vornehmlich der Verbindungsgurt, aus einem elastisch dehnbaren Material bestehen soll. Diese Maßnahme hat die Wirkung, daß im Falle eines. Aufpralls oder einer plötzlichen Verminderung der Geschwindigkeit eine gewisse Dämpfung der Relativbewegung zwischen der der Massenkraft unterliegenden Kopfbewegung und der diese Bewegung hindernden Kraft des Kopfgurtes erfolgen kann. Auf diese Weise wird eine weitere Abschwächung der Verletzungsmöglichkeit im extremen Unglücksfall herbeigeführt.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigt -- F i g. 1 eine schematisch-- Seitenansicht, teilweise, im Schnitt, eines Fahrzeugsitzes mit dem erfindungsgemäßen Kopfschutz und - F i g. 2 und 3 Seitenansichten von Kopfbedeckungen unterschiedlicher Form mit der erfindungsgemäßen Kopfschutzvorrichtung.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 ist mit 1 schematisch ein Teil des Fahrzeuges dargestellt, dessen Sitz 2 eine arretierte, aber vornehmlich schwenkbar gelagerte Lehne 3 trägt. Der Kopf 4 des schematisch angedeuteten Fahrzeuginsassen soll durch eine besondere Kopfschutzvorrichtung gesichert werden, wobei davon ausgegangen wird, daß der Rumpf des Fahrzeuginsassen bereits durch einen Sicherheitsgurt 12 üblicher Form geschützt ist.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß der Kopf 4 des mittels Sicherheitsgurtes 12 geschützten Fahrzeuginsassen im Augenblick des Aufpralls eine ruckartige Bewegung nach vorn infolge der auftretenden Massenkräfte ausführen muß, was zu einer Dehnung der Nackenpartien mit der Folge der Verletzung der Halswirbel führen muß. Die Praxis hat auch tatsächlich ergeben, daß trotz Vorhandenseins der Sicherheitsgurte erhebliche Verletzungen im Ernstfall dadurch aufgetreten sind, daß der Kopf 4 während des Unfalls frei beweglich war und erheblichen, sogar tödlichen Verletzungen ausgesetzt ist, Um diese Wirkung zu vermeiden, sieht die Erfindungeine Kopfbedeckung 5 vor, die einen Kopfgurt 6 (vgl. auch F i g. 2 und 3) aufweist bzw. als Kopfgurt ausgebildet ist. Im Beispiel der F ig. 1 ist ein normaler Hut als Kopfbedeckung 5 dargestellt, in dessen Innerem der Kopfgurt 6 eingearbeitet ist. über einen Verbindungsgurt 7 ist der Kopfgurt 6 an einem Haltegurt 8 angeschlossen, der im Au5führtingsbeispiel die Lehne 3 im mittleren Bereich und *in vertikaler Richtung umschlingt und somit den erforderlichen Halt für den Kopfgurt 6 vermittelt.
  • Mit 9 sind schematisch Verbindungen dargestellt, welche zwischen dem Kopfgurt 6 und dem Verbindungsgurt 7 bzw. zwischen letzterem und dem Haltegurt 8 vorhanden sind und vorzugsweise mindestens im Bereich zwischen dem Kopfgurt 6 und dem Haltegurt 8 lösbar sein sollen. Wie F i g. 2 und 3 im einzelnen darstellen, können zur Bildung dieser Verbindung Ösen 10 und Haken 11 vorgesehen sein. Dies hat zur Folge, daß man die Kopfbedeckung 5 beim Aussteigen vom Verbindungsgurt 7 lösen kann und die Kopfbedeckung 5 im freien Verkehr wie eine normale getragen werden kann. Die eventuell sichtbaren Ösen an der Kopfbedeckung 5 können durch Riegel, Schnallen oder sonstige überdeckungselrmßute, unsichtbar gemacht werden.
  • Im Ausführunge.eispiel der F! g. 2 ist die Kopfbedeckung 5 in Form einer BaskenmützQ u. dgl. aus-' gebildet, wobei ersichtlich is4 daß der Mützienrand um den Kopfgurt 6 herumgeschlungen ist.
  • Im Ausführungsbeispir,1 der F! g. 3 ist die Kopfbedeckung 5 in Form einer-$portmütze dargestellt, Der Kopfgurt 6 ist hierbei !a ein-fer beliebigen Art und. Weise mit der Kopfbedeckung 5 verbunden.
  • Im Rahmen der Erfindung empfiehlt es sich, einen, der Halterungseleinente -6, 7, 8 aue einem -elastisch. dehnbaren Material herzustellen. Hierfür kann beeispielsweise ein Gewebe- verwendet werden, dessen Kett- oder Schutzfaden..aus clinem dehnbaren Male- -rial, z. B. Gummi - oder tr"xturie"rte#s Ggru, besteht. Vorzugsweise wird man hierfür den Verbindungsgurt 7 oder ein -ähnliches Zwischenorgan voischen,# weil es sich empfiehlt, sowohl den Kopfgurt 6 aX auch den Haltegurt8 weniger elastisch auszubilden. Im übrigen empfiehlt es sich, diese Gurte, mindestens jedoch den Hecgurt 8, in seiner Umxhlingungslänge verstellbar auszubilden, damit ein und derselbe Gurt in Fahrzeugen unterschiedlicher Größe, befestigt werden kann.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispicle. Es ist brAspielsweise' ohne weiteres-möglich, den erfindungsgemüßen Kopf-. gurt in anderer Weise am Fahrzeug zu befestigen, als dies in der Zeichnung mit dem Haltegurt 8 dargestellt worden ist. Es muß ferner nicht unbedingt der Kopfgurt mit einer KopfbedeckunZ,5 verbunden zein, uni die geschilderte erfindungsgemüße Wirkung zu erzielen. Somit erstreckt sich die Erfindung auch auf die Varinnten, die sich in Kenntnis der cxfindungsgemäßen Offenbarung dem Farhmann crgeben,

Claims (2)

  1. Ratentansprüche: 1. Vorrichtung zum Kopfschutz für Fahrzeuginsassen, bestehend aus einem den Kopf im Stirnbereich umgebenden Kopfgurt, der mit einer am Fahrzeug angeordneten-Halterung verbunden ist, dadurch gekennzel chnet, daß der Kopfgurt (6) über einen bei normaler Sitzstellung die Bewegungsfreiheit nicht behindernden VerbIndungsgurt (7) an die Halterung (8) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet, daß die Halterung aus einem die, Rückenlehne (3) des Sitzes in vertikaler Richtung umgreifenden Haltegurt (8) besteht, an den der Verbindungsgurt (7) vornehmlich mittels Haken (11) und ösen (10) angelenkt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfgurt (6) als Teil einer Kopfbedeckung (5), insbesondere als deren Schweißband, ausgebildet ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurte (6, 7, 8) und Verbindungsmittel (9) aus einem Material mit einer Bruchlast von vorzugsweise mindestens 100 kg bestehen. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsgurt (7) aus einem elastisch dehnbaren Material besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 267 103.
DEW43655A 1967-03-29 1967-03-29 Vorrichtung zum Kopfschutz fuer Fahrzeuginsassen Pending DE1282495B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1282495B true DE1282495B (de) 1968-11-07

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ID=7603747

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2267103A (en) * 1940-12-04 1941-12-23 Ritchie A Ireland Head support

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2267103A (en) * 1940-12-04 1941-12-23 Ritchie A Ireland Head support

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