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DE1282273B - Spillwinde - Google Patents

Spillwinde

Info

Publication number
DE1282273B
DE1282273B DEB81335A DEB0081335A DE1282273B DE 1282273 B DE1282273 B DE 1282273B DE B81335 A DEB81335 A DE B81335A DE B0081335 A DEB0081335 A DE B0081335A DE 1282273 B DE1282273 B DE 1282273B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
housing
pulley
bell
capstan winch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB81335A
Other languages
English (en)
Inventor
Winfield Arthur Lakin
Ralph Edward Walsh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Breeze Corp Inc
Original Assignee
Breeze Corp Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Breeze Corp Inc filed Critical Breeze Corp Inc
Publication of DE1282273B publication Critical patent/DE1282273B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/60Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
    • B66D1/74Capstans
    • B66D1/7415Friction drives, e.g. pulleys, having a cable winding angle of less than 360 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

  • Spillwinde Die Erfindung bezieht sich auf eine Spillwinde zum Bewegen eines von einer Speichertrommel kommenden Seiles, mit einem eine Öffnung aufweisenden Gehäuse, einer drehbar in dem Gehäuse gelagerten Scheibe, einem in dem Gehäuse angeordneten Lagerzapfen für die Seilscheibe, einem federbelasteten Andrückrad, durch das das Seil in Berührung mit der Scheibe gehalten wird, und mit einem Antrieb für die Scheibe und einer zwischen dieser und dem Antrieb angeordneten Kupplung.
  • Beispielsweise beim Betreiben eines Flaschenzuges kann das Seil beim Einholen, Aufspulen oder Auslaufen gespannt sein oder kann vor dem Heben einer Last vollständig entlastet sein. Wird dieser Flaschenzug nun für Zwecke der Luftfahrt werwendet, so ist es manchmal erforderlich, das Seil zu kappen, wenn die Last oder das Seil nicht freikommen, um so einen Verlust des Flugzeuges zu vermeiden. Wird das Seil in gespanntem Zustand gekappt, so ergibt sich offensichtlich ein erheblicher, durch die plötzliche Entlastung des Seiles auftretender Schlag, der zu schweren Schäden bei Personal und Flugzeug führen kann.
  • Erfindungsgemäß soll nun eine Spillwinde zwischen einem Flaschenzug und dem Lasthaken geschaffen werden, durch die die Seilbewegung während aller Vorgänge geregelt wird. Vor allem geht es aber um den entgegengesetzten Fall, d. h., wo das Seil nicht gekappt, sondern in eine solche Spillwinde eingeführt werden soll. Bisher war es hierzu erforderlich, das Seil über die Scheibe zu legen und durch die Vorrichtung durchzuziehen, wobei offensichtlich das Seil vom Förderhaken und dieser von der Last befreit werden mußte.
  • Offensichtlich wäre eine Einführung eines Seiles in einen Flaschenzug oder in eine Spillwinde ein großer Vorteil, wenn künftig auf das mühsame Hindurchziehen und Hindurchführen verzichtet werden könnte.
  • Erreicht wird dies bei einer Spillwinde der eingangs genannten Art dadurch, daß der Lagerzapfen in Axialrichtung in bezug auf das Gehäuse verschiebbar ist, um die Seilscheibe freizugeben, wodurch die Seilscheibe und das Seil aus dem Gehäuse herausnehmbar und in dieses einsetzbar sind, das ferner am Gehäuse unterhalb des Andrückrades eine Seilführung mit einer glockenförmigen Bohrung und einem seitlichen Schlitz vorgesehen ist, wobei der letztere in Verbindung mit der glockenförmigen Bohrung steht, so daß das Seil von der Seite in die Bohrung eingeführt werden kann, und daß schließlich eine kleine Rolle angrenzend an den seitlichen Schlitz vorgesehen ist, um das Seil innerhalb der glockenförmigen Bohrung zu halten.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist es möglich geworden, daß die Seilscheibe im Gehäuse durch Herausnehmen eines Lagerbolzens aus dem Gehäuse ein- und ausbaubar ist, wobei das Seil über die Scheibe gelegt werden kann und nicht über die Scheibe hindurchgezogen werden muß. Der Haken oder die am Haken angebrachte Last wird also beim Einlegen oder Herausnehmen des Seiles aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung überhaupt nicht beeinflußt.
  • Durch die Anordnung einer seitlichen Bohrung kann das Seil von der Seite eingeführt werden, womit auch gewährleistet ist, daß das Seil nicht durch die Vorrichtung hindurchgezogen werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die erfindungsgemäße Spillwinde in Seitenansicht, F i g. 2 die Spillwinde gemäß der Linie 2-2 in F i g. 1 gesehen, F i g. 3 die Seilscheibe, F i g. 4 einen Schnitt durch die Seilscheibe gemäß der Linie 4-4 in F i g. 3, F i g. 5 die Spillwinde nach F i g. 1 nur von der anderen Seite gesehen und F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 5. Wie besonders den F i g. 1 und 2 zu entnehmen ist, weist die Spillwinde ein Gehäuse 10 auf, das aus zwei wandartigen Gußteilen 11,12 besteht. Die Gußteile 11,12 sind bei 13 mit einer Bohrung versehen, in der ein Stift 14 sitzt. Der Stift 14 dient als Achse, auf der die Seilscheibe 15 gelagert ist. Die Seilscheibe 15 reicht über das Gehäuse 10 durch eine Öffnung zwischen den Gußteilen 11,12 hinaus, wie dies bei 16 dargestellt ist.
  • Ein Seil 17 liegt auf der Oberseite der Seilscheibe 15 auf und wird mit einem seitlichen, federbelasteten Druckrad 18 gegen die Scheibe gehalten, das vom Gehäuse 10 getragen wird. Das Seil verläuft im Anschluß an das Druckrad in vertikaler Richtung und verläßt das Gehäuse 10 im Anschluß an eine Seilführung 19. Die Seilführung weist eine glockenförmige Bohrung 20 auf, um die Seilabnutzung herabzusetzen.
  • Eine Kabelkappvorrichtung 21 befindet sich im Gehäuse 10 zwischen dem Druckrad 18 und der Seilführung 19. Durch die Kabelkappvorrichtung 21 verläuft das Seil 17, und sie ist so ausgebildet, daß das Seil im. Notfall gekappt werden kann, wie später noch näher beschrieben wird.
  • Die Seilscheibe 15, die am besten den F i g. 3 und 4 zu entnehmen ist, besteht aus einem runden Körper 22 mit Seitenflanschen 23. Die Flansche 23 bilden eine Seilaufnahmenut 24 zwischen sich. Eine Reihe von Querlöchern 25 sind in dem Körper 22 der Scheibe 15 vorgesehen. Die Löcher 25 haben gleichen Abstand vom Umfang der Scheibe und stehen mit der Nut 24 in Verbindung. Nachgiebige Einsätze 26 in der Art von Stopfen sind in jedem der Löcher 25 befestigt. Die Einsätze 26 sind mittig mit je einer Seilaufnahmeaussparung 27 versehen, die sich somit im Bereich der Nut 24 befinden. Wenn eine Last am Seil 17 befestigt ist, sorgt der Druck auf dem Boden der Aussparung 27 unterhalb des Seiles dafür, daß sich die nachgiebigen Einsätze nach innen verformen und sich fester um das Seil herumlegen, so daß die kraftschlüssige Berührung mit dem Seil verbessert wird.
  • Die Scheibe 15 wird durch einen Motor 28 angetrieben, der am besten in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist. An der Ausgangswelle 29 des Motors 28 ist ein kleines Stirnzahnrad 30 befestigt. Das Stirnzahnrad 30 kämmt mit einer zweiten Vorgelegestufe 40 und 41, die ihrerseits ein großes Zahnrad 31 antreiben, das frei auf einem Ring 32 läuft, der mit Zapfen 33 an der Scheibe 15 befestigt ist. Eine Kupplung 34 ist zwischen dem angetriebenen Zahnrad 31 und der Scheibe 15 angeordnet, so daß die durch den Motor 28 auf das Zahnrad 31 übertragene Drehbewegung der Scheibe 15 übermittelt wird.
  • Wie der F i g. 6 zu entnehmen ist, weist die Kabelkappvorrichtung 21 ein zylindrisches Gehäuse 42 auf, das von den Gehäusegußteilen 11,12 horizontal getragen wird. Das Gehäuse 42 hat eine axiale Bohrung 35, in der ein Kabelkappmesser 36 verschiebbar angeordnet ist. Das Messer 36 wird durch das sich ausdehnende Gas von einer Patrone angetrieben, die im Notfall in bekannter Weise gezündet werden kann. Das Gehäuse 42 ist mit einem seitlichen Schlitz 37 in einer Ebene senkrecht zur Bohrung 35 versehen, mit der sie in Verbindung steht. Der seitliche Schlitz 37 ist länglich und ermöglicht, daß das Seil 17 in die Kappvorrichtung von der Seite eingeführt werden kann.
  • Einen dem Schlitz 37 ähnlicher seitlicher Schlitz weist die Seilführung 19 auf, so daß das Seil von der Seite in die Bohrung 20 der Seilführung 19 eingeführt werden kann. Eine kleine Rolle 38' ruht auf einer Welle, die aus dem Gehäuse herausgeführt ist und an ihrem Ende eine Bedienungsscheibe 38 aufweist. In eine Nut der Welle ragt eine unter Federspannung stehende Kugel 39 und hält so die Rolle 38' gegen eine seitliche Bewegung. Ist das Seil seitlich eingeführt, dann wird die Rolle 38' von der Seite in das Gehäuse geführt, wodurch sie eine seitliche Bewegung des Seiles im Bereich der Seilführung 19 begrenzt. In einfacher Weise kann das Seil 17 auf die Scheibe 15 aufgelegt werden. Durch Herausziehen des Stiftes 14 wird die Seilscheibe 15 vom Gehäuse getrennt. Das Seil 17 wird dann in die Nut 24 eingeschoben und die Scheibe in das Gehäuse hineingeführt, indem der Stift 14 wieder eingesetzt wird. Der die Last aufnehmende Haken (nicht dargestellt), der am freien Ende des Seiles 17 befestigt ist, braucht somit nicht durch das Gehäuse hindurchgeführt zu werden.
  • Wird das Seil 17 durch Betätigung der Kabelkappvorrichtung abgeschnitten, dann schnappt es in Richtung der angetriebenen Haspel zurück, das Druckrad 18 und das Gehäuse 10 beschränken die Bewegung jedoch so, daß es nicht aus der angetriebenen Haspel herausläuft, und zwar durch die Trägheit des Systems, so daß das Innere des Flugzeuges und die Besatzung geschützt sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Spillwinde zum Bewegen eines von einer Speichertrommel kommenden Seiles, mit einem eine Öffnung aufweisenden Gehäuse, einer drehbar in dem Gehäuse gelagerten Seilscheibe, einem in dem Gehäuse angeordneten Lagerzapfen für die Seilscheibe, einem federbelasteten Andrückrad, durch das das Seil in Berührung mit der Scheibe gehalten wird und mit einem Antrieb für die Scheibe, und einer zwischen dieser und dem Antrieb angeordneten Kupplung, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Lagerzapfen (14) in Axialrichtung in bezug auf das Gehäuse (10) verschiebbar ist, um die Seilscheibe (15) freizugeben, wodurch die Seilscheibe und das Seil (17) aus dem Gehäuse herausnehmbar und in dieses einsetzbar sind, daß ferner am Gehäuse unterhalb des Andrückrades (18) eine Seilführung (19) mit einer glockenförmigen Bohrung (20) und einem seitlichen Schlitz (37) vorgesehen ist, wobei der letztere in Verbindung mit der glockenförmigen Bohrung steht, so daß das Seil von der Seite in die Bohrung eingeführt werden kann, und daß schließlich eine kleine Rolle (38') angrenzend an den seitlichen Schlitz vorgesehen ist, um das Seil innerhalb der glockenförmigen Bohrung zu halten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1050 525, 1041671, 636 067; französische Patentschrift Nr.1105 165; britische Patentschrift Nr. 816 724.
DEB81335A 1964-04-08 1965-04-06 Spillwinde Pending DE1282273B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1282273XA 1964-04-08 1964-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1282273B true DE1282273B (de) 1968-11-07

Family

ID=22434273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB81335A Pending DE1282273B (de) 1964-04-08 1965-04-06 Spillwinde

Country Status (1)

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DE (1) DE1282273B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE636067C (de) * 1936-09-30 Heinrich Reinhardt Schrapperwenderolle
FR1105165A (fr) * 1952-10-17 1955-11-28 Entpr S Soc Gen Perfectionnements aux treuils
DE1041671B (de) 1955-02-01 1958-10-23 Jacques Lombardi Um eine lotrechte Achse schwenkbare Winde
DE1050525B (de) 1959-02-12
GB816724A (en) * 1956-07-07 1959-07-15 Redler Conveyors Ltd Improvements in or relating to cable guiding means for winches

Patent Citations (5)

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