DE1282112B - Mikrowellenuebertrager - Google Patents
MikrowellenuebertragerInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4$07VW PATENTAMT Int. Cl.:
AUSLEGESCHRIFT
HOIp
H03h
Deutsche Kl.: 21 a4 - 74
Nummer: 1282112
Aktenzeichen: P 12 82 112.4-35 (K 52108)
Anmeldetag: 14. Februar 1964
Auslegetag: 7. November 1968
Die Erfindung betrifft einen Mikrowellenübertrager für die Hochfrequenzankoppelung einer Zweidraht-Parallelleitung
an einen Hohlleiter, wobei die in die Hohlleiterwandung eingeführten Paralleldrähte mit
den Enden jeweils in entgegengesetzter Richtung umgebogen und an gegenüberliegenden Stellen der
Hohlleiterwandung befestigt sind.
Es ist bekannt, für die Übertragung von Hochfrequenzsignalen, wie Mikrowellen, Übertragungsleitungen verschiedener Arten, wie z. B. Zweidraht-
Parallelleitungen, Koaxialkabel und Hohlleiter zu verwenden, wobei entsprechend der Frequenz des zu
übertragenden Signals die Ubertragungsleitungsart verwendet wird, welche für das zu übertragende
Signal am besten geeignet ist. Das bedeutet jedoch nicht, daß zwischen den verschiedenen Arten von
Übertragungsleitungen bestimmte Grenzen für die Frequenzbereiche bestehen. Das heißt, es werden
manchmal zwei Arten von Übertragungsleitungen verwendet, und es sind schon verschiedene Arten von ao
Übertragern für die Hochfrequenzkopplung zwischen einer parallelen Zweidrahtleitung und einem Koaxialkabel
oder zwischen einem Koaxialkabel und einem Hohlleiter bekannt. Eine befriedigende unmittelbare
Kopplung der Hochfrequenzleistung zwischen einer Zweidraht-Parallelleitung und einem Wellenleiter mit
geringen Verlusten konnte noch nicht verwirklicht werden.
Es ist bekannt, in einem Hohlleiter mit kreisförmigem Querschnitt zum Anschluß einer Zweidrahtleitung
eine Phasen- und Amplitudenanpassung mittels eines Abschlußschiebers und eines Abschlußwiderstandes
zu erzielen. Dabei besitzt die Einlaßöffnung für die Zweidrahtleitung einen möglichst
geringen Durchmesser, damit das Hohlleiterfeld nicht gestört wird. In manchen Fällen ist aus räumlichen
oder anderen Gründen die Anwendung eines Abschlußschiebers und eines Abschlußwiderstandes
nicht möglich, z. B. weil der Übertrager an einer unzugänglichen Stelle eingebaut ist. Aufgabe der Erfindung
ist eine solche Ausbildung eines Übertragers, daß derselbe ohne zusätzliche Abstimmelemente
arbeiten kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Mikrowellenübertrager der einleitend angeführten Ausbildung erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Durchmesser der Einlaßöffnung in einer Seitenwandung eines im
TE10-Modus erregten Rechteckhohlleiters etwa dem
dreifachen Abstand der Drähte der Zweidrahtleitung gleich ist.
Durch die erfindungsgemäße große Bemessung der Einlaßöffnung für die Zweidraht-Parallelleitung, die
Mikrowellenübertrager
Anmelder:
Kabushiki Kaisha Hitachi Seisakusho,
Chiyoda-Ku, Tokyo (Japan)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
8000 München, Widenmayerstr. 4
8000 München, Widenmayerstr. 4
Als Erfinder benannt:
Yoshihisa Suzuki, Tokio-To;
Yoshio Tanaka, Nishikubo, Musashino-Shi
(Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 16. Februar 1963 (8034),
vom 13. Juli 1963 (38 303)
Japan vom 16. Februar 1963 (8034),
vom 13. Juli 1963 (38 303)
damit nahezu die Größe der Hohlleiterabmessungen erreicht, erhält man eine zusätzliche Induktivität, die
die Bandbreite des Übertragers vergrößert. Der Übertrager eignet sich besonders gut für Wanderfeldröhren
mit Bifilarwendel.
Bei einem Mikrowellenübertrager müssen die Phase und Amplitude des elektromagnetischen Feldes angepaßt
sein. Diese beiden Größen sind frequenzabhängig, wobei die jeweilige Art der Übertragungsleitung
einen bestimmenden Einfluß ausübt. Wenn somit der Übertrager breitbandig ausgelegt ist, ist die
Abstimmbedingung innerhalb eines breiteren Frequenzbereichs erfüllt, ohne daß besondere Elemente
für eine Nachstimmung erforderlich wären. Die durch die Größe der Einlaßöffnung bedingte Induktivität
bewirkt eine so starke Verbreiterung des Anpassungsfrequenzbandes, daß ein Kurzschlußschieber nicht
erforderlich ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand verschiedener Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen erläutert. Es stellt dar
A b b. 1 eine teilweise perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Übertragers, wobei einzelne Teile weggelassen sind,
Abb. 2 eine Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
809 630/859
wendel-Rückwärtswellenröhre mit einem Eingangsoder einem Ausgangskreis verwenden.
Es ist allgemein bekannt, daß es bei Verwendung einer Bifilarwendel für die Verzögerungsleitung einer
Wanderfeldröhre oder einer Rückwärtswellenröhre möglich ist, ausgezeichnete Kennwerte mit hoher
Strahl-Kopplungsimpedanz zu erhalten. Das heißt, bei Verwendung einer Bifilarwendel gibt es zwei
Formen der Wellenausbreitung. Die eine ist die
Abb. 3 einen Längsschnitt durch eine elektronische Einrichtung, bei welcher der in Abb. 2 gezeigte
Übertrager verwendet ist, und
A b b. 4 schematisch eine vergrößerte Darstellung eines wesentlichen Teiles der in A b b. 3 gezeigten
Vorrichtung.
Bei dem Ausführungsbeispiel des in Abb. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Übertragers sind ein
TE^-Rechteckhohlleiter 1 und eine Zweidraht-Parallelleitung 2,2 a gemäß der Erfindung gekoppelt. io gleiche Wellenform wie bei einer Einzelwendel, und Die Leitung 2, 2 a ist in den Hohlleiter 1 durch eine die andere ist gleich der Wellenform, die erhalten Einlaßöffnung 3 eingeführt, welche an einer Seiten- wird, wenn ein paralleles Zweidrahtpaar wendelwand des Hohlleiters vorgesehen ist und einen Innen- förmig aufgewickelt wird. Diese beiden Formen werdurchmesser hat, der etwa dreimal dem Abstand den im folgenden als »o-Modus« und »π-Modus« zwischen den Drähten der Zweidraht-Parallelleitung 15 bezeichnet. Da die Strahl-Kopplungsimpedanz in entspricht. Die Einführenden der Drähte der Zwei- bezug auf den »π-Modus« höher ist, wird eine draht-Parallelleitung sind jeweils mit Schleifen 4 π-Modus-Schwingung dann erhalten, wenn in einer und 4 a versehen, welche durch die Öffnung 3 einge- Rückwärtswellenröhre eine Bifilarwendel verwendet führt und dann wechselweise in entgegengesetzte ist. Eine Kopplungstechnik für die Entnahme des Richtungen zu Schleifen gebogen sind, die wechsel- 20 Ausganges einer solchen Anordnung ist bisher nicht weise in entgegengesetzte Richtungen weisen. Als bekannt. Die o-Modus-Kopplung erfolgt unter VerAbwandlung ist es möglich, gleichwertige Schleifen " wendung einer gekoppelten Wendel oder durch Anauch durch elektrische Verbindung der jeweiligen tennenkopplung und durch Koaxial-Leitungskopp-Enden5 und 5 a der beiden die Schleifen bildenden lung, jedoch arbeitet keine der Techniken für den Drähte mit gegenüberliegenden Stellen 6 und 6 a je- 25 π-Modus ganz zufriedenstellend, weils an der unteren und oberen Wand des Hohllei- Üblicherweise wird der im o-Modus übertragene
TE^-Rechteckhohlleiter 1 und eine Zweidraht-Parallelleitung 2,2 a gemäß der Erfindung gekoppelt. io gleiche Wellenform wie bei einer Einzelwendel, und Die Leitung 2, 2 a ist in den Hohlleiter 1 durch eine die andere ist gleich der Wellenform, die erhalten Einlaßöffnung 3 eingeführt, welche an einer Seiten- wird, wenn ein paralleles Zweidrahtpaar wendelwand des Hohlleiters vorgesehen ist und einen Innen- förmig aufgewickelt wird. Diese beiden Formen werdurchmesser hat, der etwa dreimal dem Abstand den im folgenden als »o-Modus« und »π-Modus« zwischen den Drähten der Zweidraht-Parallelleitung 15 bezeichnet. Da die Strahl-Kopplungsimpedanz in entspricht. Die Einführenden der Drähte der Zwei- bezug auf den »π-Modus« höher ist, wird eine draht-Parallelleitung sind jeweils mit Schleifen 4 π-Modus-Schwingung dann erhalten, wenn in einer und 4 a versehen, welche durch die Öffnung 3 einge- Rückwärtswellenröhre eine Bifilarwendel verwendet führt und dann wechselweise in entgegengesetzte ist. Eine Kopplungstechnik für die Entnahme des Richtungen zu Schleifen gebogen sind, die wechsel- 20 Ausganges einer solchen Anordnung ist bisher nicht weise in entgegengesetzte Richtungen weisen. Als bekannt. Die o-Modus-Kopplung erfolgt unter VerAbwandlung ist es möglich, gleichwertige Schleifen " wendung einer gekoppelten Wendel oder durch Anauch durch elektrische Verbindung der jeweiligen tennenkopplung und durch Koaxial-Leitungskopp-Enden5 und 5 a der beiden die Schleifen bildenden lung, jedoch arbeitet keine der Techniken für den Drähte mit gegenüberliegenden Stellen 6 und 6 a je- 25 π-Modus ganz zufriedenstellend, weils an der unteren und oberen Wand des Hohllei- Üblicherweise wird der im o-Modus übertragene
Teil des Ausgangs mittels einer Modus-Kopplungseinrichtung entnommen, obwohl die Arbeitsweise
einer Bifilarwendel - Rückwärtswellenröhre dem π-Modus entspricht, aber danach kann nur etwa
ein Zehntel der Ausgangsleistung des Oszillators entnommen werden.
Mit einem Übertrager nach der Erfindung kann
man den π-Modus-Ausgang einer Bifilarwendel-
gungstypen mit wechselweise entgegengerichteten 35 Rückwärtswellen-Röhre deshalb vollständig ent-Strömen
an der Zweidraht-Parallelleitung erzeugt, nehmen, - weil die π-Modus-Wirkung gleich ist der
wodurch eine Hochfrequenzkupplung mit dem Hohl- " Form der elektromagnetischen Welle in einer wendelleiter
erreicht wird. -. -- förmig aufgewickelten Zweidraht-Parallelleitung.
Es ist auf Grund von einfachen Versuchen mit Bisher ist angenommen worden, daß Frequenzen,
einer Vorrichtung, wie sie oben beschrieben ist, fest- 40 für welche Zweidraht-Parallelleitungen verwendet
gestellt worden, daß eine Hochfrequenzleistung mit werden können, bis etwa einige hundert Megahertz
einem Kopplungsverlust in der Größenordnung von
0,5 dh übertragen werden kann.
" "Wenn die Zweidraht-Paranelleitung und der Hohlleiter galvanisch isoliert werden müssen, werden 45 welche Rückwärtswellenröhren verwendet werden, Rohre 8 und 8a mit je ^Wellenlänge gemäß Abb. 2 nicht in Betracht gezogen worden. Es ist jedoch festmit dem Hohlleiter an Teilen der oberen und unteren
Wände verbunden, und zwar in Ausrichtung auf die
beiden Paralleldrähte,1 die jeweils zentrisch durch
diese Rohre 8 und Sa dielektrisch isoliert hindurch- 50 den Eingangs- oder Ausgangsteil einer Rückwärtsgeführt werden. Durch eine solche Anordnung wird wellenröhre. Untersuchungen haben ergeben, daß der
0,5 dh übertragen werden kann.
" "Wenn die Zweidraht-Paranelleitung und der Hohlleiter galvanisch isoliert werden müssen, werden 45 welche Rückwärtswellenröhren verwendet werden, Rohre 8 und 8a mit je ^Wellenlänge gemäß Abb. 2 nicht in Betracht gezogen worden. Es ist jedoch festmit dem Hohlleiter an Teilen der oberen und unteren
Wände verbunden, und zwar in Ausrichtung auf die
beiden Paralleldrähte,1 die jeweils zentrisch durch
diese Rohre 8 und Sa dielektrisch isoliert hindurch- 50 den Eingangs- oder Ausgangsteil einer Rückwärtsgeführt werden. Durch eine solche Anordnung wird wellenröhre. Untersuchungen haben ergeben, daß der
Verlust in einem solchen Teil 0,1 db öder weniger beträgt. Obgleich es in solchen Fällen schwierig ist,
den Ausgang der Zweidraht-Parallelleitung weiter mit einem üblichen Hohlleiter zu koppeln, ist dies
erstmals zur Vermeidung dieser Schwierigkeit durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Mikrowellenübertragers
ermöglicht worden. Weiterhin ist es durch die Verwendung dieses Übertragers möglich
sehr kurzen Entfernungen, wie z. B. einem Eingangs- 60 geworden, die Verluste an den genannten Eingangsoder Ausgangsübertrager von Elektronenröhren, ist und Ausgangsteilen auf vernachlässigbare kleine
es manchmal besser, wenn man eine erdsymmetrische Werte zu vermindern.
Übertragungsleitung „in Form einer Zweidraht- Bei einem Ausführungsbeispiel einer Bifilarwendel-
Parallelleitung verwendet. Die vorliegende Erfindung Rückwärtswellenröhre, die gemäß der Erfindung ausbefaßt
sich mit einer. Vorrichtung, die für diesen 65 gebildet ist (Abb. 3), sind eine Kathode 11, eine den
Zweck verwendet werden kann. -....·. Elektronenstrahl bildende Elektrode 12, eine erste
Besonders zweckmäßig läßt sich die Erfindung bei Anode 13, eine zweite Anode 14, eine Bifilarwendel
einem KopplungsteiL.für. die Kopplung einer Bifilar- 15, wie sie in Abb. 4 vergrößert dargestellt ist, ein
ters zu bilden. Durch Bildung eines verjüngten oder
trichterförmigen Teiles 7 am äußeren Ende der Öffnung 3 (Abb. 1) ist es möglich, eine ausgezeichnete
Anpassung zu bewirken.
Da bei dem Übertrager nach der obigen Beschreibung die Schleifen 4 und Aa in entgegengesetzten
Richtungen in bezug'auf den Magnetfluß in dem Hohlleiter liegen, werden erdsymmetrische Schwin-
reichen. Aus diesem Grunde sind Zweidraht-Parallelleitungen
als Übertragungsleitungen für den Mikrowellenbereich und den Millimeterwellenbereich, für
gestellt worden, daß es möglich ist, solche Zweidraht-Parallelleitungen
ohne irgendwelche Schwierigkeiten für kurze Entfernungen anzuwenden, wie z. B. für
eine koaxiale Drossel gebildet, wodurch eine Hochfrequenzkopplung
ähnlich derjenigen, wie sie oben in Verbindung mit A"bb. 1 beschrieben ist, erreichbar
ist.
Gewöhnlich wird ein Hohlleiter für Wellenlängen im Zentimetergebiet oder kurzer verwendet, während
Zweidraht-Parallelleitungen gewöhnlich nicht für derart kurze Wellenlängen verwendet werden. Aber bei
Kopplungsteil 16 für die Kopplung der Bifilarwendel 15 mittels eines Paralleldrahtpaares 17 mit einem
Hohlleiter 18, ein vakuumdichter Hochfrequenz-Ausgangskoppelschlitz
19, ein Kollektor 20 und eine vakuumdichte Ummantelung 21 vorgesehen. Der Kopplungsteil ist z. B. der Mikrowellenübertrager
gemäß der Erfindung, wie er in A b b. 1 dargestellt ist.
Im Betrieb der Bifilarwendel-Rückwärtswellenröhre der oben beschriebenen Konstruktion wird die durch
die Bifilarwendel 15 erzeugte Hochfrequenzenergie ίο durch das Paralleldrahtpaar 17 und den Mikrowellenübertrager
16 zu dem Hohlleiter 18 übertragen und durch den vakuumdichten Koppelschlitz 19 entnommen.
Die Bifilarwendel bewirkt eine Kopplung, wogegen der von der Kathode 11 ausgehende gerichtete
Elektronenstrahl von dem Kollektor 20 aufgefangen wird. In einer solchen konstruktiven Anordnung ist
der mit seinen Einzelheiten beschriebene Übertrager von großer Bedeutung. Die Einzelheiten des vorgenannten
Kopplungsteiles, welcher durch die vorliegende Erfindung für die Kopplung der Bifilarwendel
und des Hohlleiters geeignet gemacht worden ist, wird im folgenden an Hand der A b b. 4 näher beschrieben.
Die wesentlichen Teile sind eine Bifilarwendel 15, eine Zweidraht-Parallelleitung 17, ein Mikrowellenübertrager
16 für die Zuführung der Ausgangsleistung auf der Parallelleitung zu dem Hohlleiter und ein
Abschirmgehäuse 22. Wenn ein Elektronenstrahl das Innere der Bifilarwendel 15 durchsetzt, wird in dieser
eine radiofrequente bzw. hochfrequente elektromagnetische Welle induziert. Dies ist die bekannte
Arbeitsweise einer Rückwärtswellenröhre. Da die so induzierte elektromagnetische Welle eine π-Modus-Welle
gleich derjenigen ist, die in einer wendelförmig aufgewickelten Zweidraht-Parallelleitung erzeugt
wird, ist es möglich, die Hochfrequenzleistung mit hohem Wirkungsgrad durch unmittelbare Verbindung
der Zweidraht-Parallelleitung 17 mit dem Ende der Bifilarwendel 15 als Ausgang zu entnehmen (Abb. 4).
Um einen Verlust der hochfrequenten elektromagnetischen Welle nach außen zu verhindern und
weiterhin äußere Wirkungen abzuschirmen, kann ein Abschirmgehäuse 22 vorgesehen sein. Da weiterhin
durch Veränderung der Dicke dieses Gehäuses die Hochfrequenzimpedanz verändert werden kann, kann
diese Abschirmung für die Impedanzanpassung des Bifilarwendelabschnittes und des Zweidraht-Parallelabschnittes
verwendet werden.
Während die vorhergehende Beschreibung sich auf den Ausgangskopplungsteil bezieht, welcher ein
wesentlicher Teil der Bifilarwendel-Rückwärtswellenröhre ist, ist es natürlich möglich, diesen Kopplungsteil
für den Eingangskreis der genannten Bifilarwendel-Rückwärtswellenröhre zu verwenden. Durch
die Erfindung ist es somit möglich geworden, einen Kopplungsteil mit hohem Wirkungsgrad mit außerordentlich
guten Frequenzeigenschaften zur Kopplung einer Bifilarwendel-Rückwärtswellenröhre mit
dem Eingangs- oder Ausgangskreis zu erhalten.
Claims (4)
1. Mikrowellenübertrager für die Hochfrequenzankoppelung
einer Zweidraht-Parallelleitung an einen Hohlleiter, wobei die in die Hohlleiterwandung
eingeführten Paralleldrähte mit den Enden jeweils in entgegengesetzter Richtung umgebogen
und an gegenüberliegenden Stellen der Hohlleiterwandung befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Einlaßöffnung (3) in einer Seitenwandung eines
im TE10-Modus erregten Rechteckhohlleiters (1)
etwa dem dreifachen Abstand der Drähte (2, 2 a) der Zweidrahtleitung gleich ist.
2. Mikrowellenübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtenden zu
Schleifen umgebogen und oberhalb und unterhalb der Einlaßöffnung stumpf an die Hohlleiterwandung
angesetzt sind.
3. Mikrowellenübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die der Einlaßöffnung
benachbarten Seitenwandungen des Hohlleiters Drosselleiter (8, 8 a) stumpf eingesetzt sind,
in deren jeweiliger Mittellinie die Drahtenden der Zweidrahtleitung verlaufen.
4. Mikrowellenübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zweidrahtleitung (17) an die Bifilarwendel (15) einer Rückwärtswellenröhre angeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 147 717.
USA.-Patentschrift Nr. 2 147 717.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 630/859 10.65 3 Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP803463 | 1963-02-16 | ||
| JP3830363 | 1963-07-13 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1282112B true DE1282112B (de) | 1968-11-07 |
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ID=26342449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964K0052108 Pending DE1282112B (de) | 1963-02-16 | 1964-02-14 | Mikrowellenuebertrager |
Country Status (3)
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
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