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DE1282083B - Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelement(e) (Haftspeicher) - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelement(e) (Haftspeicher)

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Publication number
DE1282083B
DE1282083B DE1966S0103415 DES0103415A DE1282083B DE 1282083 B DE1282083 B DE 1282083B DE 1966S0103415 DE1966S0103415 DE 1966S0103415 DE S0103415 A DES0103415 A DE S0103415A DE 1282083 B DE1282083 B DE 1282083B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
module
flip
circuit
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0103415
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Hofmann
Dipl-Ing Karl-Ernst Wust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0103415 priority Critical patent/DE1282083B/de
Publication of DE1282083B publication Critical patent/DE1282083B/de
Priority to JP2683567A priority patent/JPS456793B1/ja
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/027Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of logic circuits, with internal or external positive feedback
    • H03K3/037Bistable circuits
    • H03K3/0375Bistable circuits provided with means for increasing reliability; for protection; for ensuring a predetermined initial state when the supply voltage has been applied; for storing the actual state when the supply voltage fails
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/22Modifications for ensuring a predetermined initial state when the supply voltage has been applied
    • H03K17/24Storing the actual state when the supply voltage fails

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Power Sources (AREA)
  • Stand-By Power Supply Arrangements (AREA)
  • Static Random-Access Memory (AREA)
  • Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelement(e) (Haftspeicher) Die Erfindung bezieht sich auf eine bistabile Kippschaltung als Gedächtniselement in kontaktlosen Steuer- und Regelanlagen, mit Mitteln zur Sicherung des Informationsinhalts bei bzw. nach Ausfall der Stromversorgung.
  • Kippschaltungen solcher Art, die mit Röhren oder vorzugsweise Transistoren bestückt sind, werden als Haftspeicher bezeichnet und bestehen im wesentlichen aus zwei kreuzweise gekoppelten Norgattern, wobei in den (Anoden-) Kollektorkreis bzw. Rückkopplungskreis der zum Aufbau benötigten Verstärkerelemente Wicklungen eines Transformators mit hochpermeablem Kern eingeschaltet sind. Haftspeicher solcher Art beruhen auf dem Grundgedanken, daß der in den Kern eingeschriebene Informationsinhalt der betreffenden bistabilen Kippschaltung bei oder nach Ausfall der Stromversorgung, d. h. der Betriebsspannung für die Verstärkerelemente, im Kern erhalten bleibt und nach Wiederkehr der Versorgungsspannung wieder herausgelesen werden kann.
  • Bei den bekannten Haftspeichern ist der benötigte Speicherkern mit seinen Wicklungen fest in die bistabile Kippstufe eingefügt, so daß stets nur bistabile Kippstufen (Gedächtnisstufen) entweder mit Speicherverhalten oder - wenn der Transformator fehlt - ohne Speicherverhalten zur Verfügung stehen. In vielen Anwendungsfällen, wo kontaktlose Steuerbausteine, im besonderen Gedächtnisstufen, zum Aufbau von Prozeßsteuer- und Regelanlagen benötigt werden, sind jedoch Gedächtniselemente mit Haftspeicherverhalten häufig nicht vonnöten, sei es, daß mit Ausfällen der Versorgungsspannung nicht gerechnet werden muß, sei es, daß die Versorgungsspannung gepuflerten Batterien entnommen wird. Würde man in solchen Steuerungsaufbauten ausschließlich bistabile Gedächtnisstufen (Flip-Flops) mit Haftspeicherverhalten vorsehen, so würde eine solche Steuer- bzw. Regelanlage durch den zusätzlichen Aufwand, der durch den Einbau von Speicherkernen in jede Gedächtnisstufe bedingt ist, erhebliche Kosten erfordern.
  • Die Erfindung weist zur Behebung dieser Nachteile einen anderen Weg und besteht bei einer Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelement(e) und mit Mitteln zur Sicherung des Informationsinhalts bei bzw. nach Ausfall der Stromversorgung (Haftverhalten) darin, daß bei Verwendung von Kippstufen ohne Haftspeicherverhalten jeder derartigen Kippstufe zum Um- oder Nachrüsten in Gedächtnisstufen mit Haftverhalten ein Zusatzbaustein mit zwei Verstärkerelementen (Transistoren) dient, bei dem im Kollektorkreis des ersten, basisseitig den Bausteineingang bildenden Transistors die Primärwicklung eines Zweiwicklungstransforrnators mit hochpermeablem, vorzugsweise ringförmigem Kern angeordnet ist, dessen Sekundärwicklung die Steuerstrecke des zweiten, kollektorseitig den Bausteinausgang bildenden Transistors beeinlußt, und daß die Zusammenschaltung zwischen Gedächtnisstufe und Zusatzbaustein durch äußere Beschaltung in der Weise erfolgt, daß der Ausgang des Zusatzbausteins mit einem Setzeingang der Gedächtnisstufe, der Löschausgang der Gedächtnisstufe mit einem der Eingänge des Zusatzbausteins, ein weiterer Eingang dieses Bausteins über einen Schalter in einem zentralen Steuergerät für die Stromversorgung mit dem Bezugspotential und einer der Löscheingänge der Gedächtnisstufe über einen weiteren Schalter mit dem Betriebspotential im Steuergerät verbunden ist, welches einen Grenzwertmelder und eine Relaisfolgeschaltung für die zeitlich gestaffelte Zu- oder Abschaltung der Speisepotentiale der Stromversorgung enthält.
  • Durch die durch die Erfindung gegebene Möglichkeit, einer bistabilen Gedächtnisstufe ohne Haftspeicherverhalten einen Zusatzbaustein zuzuordnen, der ihr im Bedarfsfalle dieses Haftspeicherverhalten verleiht, können in fortschrittlicher Weise Steuerschaltungen mit Gedächtnisstufen völlig freizügig projektiert werden, und überdies können Steueranlagen mit Kippstufen ohne Haftspeicherverhalten durch Beiordnung einer entsprechenden Anzahl von Zusatzbausteinen, die das Haftspeicherverhalten einiger oder aller Kippstufen sichern, nachgerüstet werden. Bei älteren, bereits bestehenden Steuerungsanlagen mit Gedächtnisstufen ohne Haftspeicherverhalten ist es nicht ohne weiteres möglich, den Gedächtnisstufenbaustein ohne Haftspeicherverhalten einfach zu entfernen und durch einen fertig verdrahteten, einheitlich, sowohl die bistabile Kippstufe als auch den bzw:- die Speicherkerne gemeinsam enthaltenden Baustein zu ersetzen, weil die jeweiligen Bausteinträger (Prints) der älteren Anlagen meist mit mehreren Kippstufen besetzt sind und jeweils auf einem Träger (Print) wegen des Platzbedarfs der Speicherkerne nicht ebenso viele Kippstufen mit Haftspeicherverhalten untergebracht werden können wie Kippstufen ohne Haftspeicherverhalten. Bei neuen Anlagen wäre es zwar möglich, von vornherein, schon bei der Projektierung, ausschließlich Kippstufenbausteine mit bereits fest eingebauten Speicherkernen vorzusehen, also jeder Kippstufe Haftspeicherverhalten zu verleihen; diese Maßnahme würde aber eine unnötige Verteuerung der Gesamtanlage in solchen Fällen mit sich bringen, wo ein Betriebsspannungsausfall gar keine Mensch, Maschine oder Produkt gefährdende Betriebssituationen auslösen kann.
  • Durch die Erfindung ist dagegen gewährleistet, daß im Bedarfsfall - sowohl ältere als auch neuere Anlagen mit Gedächtnisstufen ohne Haftspeicherverhalten durch Um- bzw. Nachrüsten ganz oder teilweise zu Anlagen mit betriebssichernden, ein Haftspeicherverhalten aufweisenden Gedächtnisstufen ergänzbar sind, zumal die hierfür benötigten Zusatzbausteine einzeln, paar- oder gruppenweise auf je einem Träger (Print) aufgebaut sein können, welcher, wenn kein Platz neben der zugehörigen Kippstufenanordnung im Einschub des Steuerschrankes vorhanden sein sollte, unbedenklich im Nachbareinschub oder an entfernter Stelle des Steuerschrankes untergebracht werden kann.
  • Da das benötigte zentrale Steuergerät für die zeitlich gestaffelte Zu- bzw. Abschaltung der Speisepotentiale ebenfalls in Form - eines Bausteins aufgebaut werden kann; und im-übrigen für eine Viel-. zahl von Haftspeichergedächtnisstufen nur einmal gemeinsam benötigt wird, kann eine bestehende Steuerschaltung, die mit Haftspeicherzusätzen nachgerüstet werden soll, durch Beifügen eines solchen Steuergerätebausteins ebenfalls nach- bzw. umgerüstet werden.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann nicht nur den in Steueranlagen vorgesehenen Gedächtnisstufen ein Haftspeicherverhalten gegeben werden, sondern es ist auch möglich, dieses Haftspeicherverhalten beliebigen bistabilen Kippstufen zu verleihen, z. B. Registerstufen und bistabilen Stufen in Ein- und Zweirichtungszählern.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung beeinflußt der Grenzwertmelder im Steuergerät ein Relais, dessen Kontaktanordnung im Zuge der Betriebsstromversorgung für den Speicherzusatz und dessen Arbeitskontakt im Stromkreis des weiteren Relais angeordnet ist, dessen Ruhekontakt in der Verbindungsleitung zwischen dem Eingang des. Speicherzusatzes und dem Bezugspotential liegt und dessen Arbeitskontakt im Stromkreis des weiteren Relais angeordnet ist, über dessen Arbeitskontakte Betriebs- bzw. Sperrpotentiale schaltbar sind, derart, daß bei Wiederkehr der Speisestromversorgung folgende Arbeitsschritte der vom Grenzwertmelder beeinflußten Relaisfolgeschaltung - selbsttätig nacheinander ablaufen: a) Löschen der bistabilen Kippstufe bzw. Kippstufen, b) Anlegen des Betriebspotentials an den oder die Speicherzusätze, c) Abschalten des Sperrpotentials vom Eingang des oder der Speicherzusätze sowie gegebenenfalls d) Anlegen des Betriebspotentials an die übrigen steuernden und gesteuerten Bausteine der Steuerung und gleichzeitiges Hochschalten der Ansprechwelle des zweiten Transistors des oder der Speicherzusätze.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei nachstehend an Hand einer Figur näher erläutert.
  • Die Figur veranschaulicht in drei strichpunktierten Rahmen eingezeichnete Schaltungen, die je auf Prints aufgebaut oder in Blöcken vergossen sein können. Der Baustein BK zeigt in symbolischer Darstellung eine bekannte bistabile Kippstufe ohne Haftspeicherverhalten, der Baustein HZ den Haftspeicher-Zusatzbaustein zur Stufe BK und der Baustein ZS das zentrale Steuergerät für die zeitlich gestaffelte Zu- oder Abschaltung _der Speisepotentiale der Stromversorgung. Der Speisestrom wird einem nicht dargestellten Netzgleichrichter entnommen, dessen Pluspol mit P, dessen Minuspol mit N und dessen Mittelanzapfung mit Mp bezeichnet ist.
  • Die Schaltung der bistabilen Kippstufe BK ohne Haftspeicherverhalten ist durch in üblicher Weise über Kreuz gekoppelte NOR-Gatter Ni und N2 symbolisiert; sie verfügt über-Setzeingänge E3 und E,4, Löscheingänge Ei,-E2, den Ausgang der Setzseite A und den Ausgang der Löschseite Ä. Man bedient sich solcher bistabilen Stufen, die mit Transistoren aufgebaut sind, zur Speicherung von Steuerbefehlen, weil sie durch Steuerbefehle auf den Setzeingang bzw. auf den Löscheingang für die Dauer in die eine oder andere stabile Lage gekippt werden können, wobei durch einen Setzbefehl der Ausgang A Signal führt und nach einem Löschbefehl der Ausgang Ä Signal abgibt; die Ausgangssignale an den Ausgängen A und Ä sind stets invers, d. h. führt der Ausgang A L-Signal, dann führt der Ausgang Ä 0-Signal und umgekehrt.
  • In der industriellen Elektronik wird die Forderung gestellt, daß nach Netzspannungsausfall und wiederkehrender Spannung die bistabile Stufe BK ausgangsseitig stets diejenige Lage wieder einnehmen soll, die sie vor dem Spannungsausfall hatte. Bei aus Halbleitern (Transistoren) aufgebauten Kippschaltungen dieser Art ist dies jedoch nicht ohne weiteres der Fall, da das Kippverhalten einer solchen Stufe bei wiederkehrender Versorgungsspannung nach deren Ausfall im wesentlichen von den Unsymmetrien der Schaltung abhängt. Zur Lösung dieses Problems muß deshalb, wie eingangs erläutert wurde, ein Kernspeicherelement verwendet werden, das die Information der bistabilen Stufe übernimmt, sie bei Netzspannungsausfall -ohne Energiezufuhr beliebig lange speichert und bei wiederkehrender Spannung die Halbleiterkippschaltung in die frühere Steuerlage setzt. Deshalb werden die beiden möglichen Schaltzustände der bistabilen Stufe BK in dem im Zusatzbaustein HZ angeordneten Magnetkern in eine Magnetisierung im-Uhrzeiger- bzw. Gegenuhrzeigersinn umgesetzt und- können -somit .- auch bei Spannungsausfällen - beliebig lange gespeichert werden. Bei wiederkehrender Betriebsspannung wird diese Information aus dem Speicherkern wieder ausgelesen und die bistabile Transistorkippstufe zwangsweise in diejenige Lage gesteuert, die sie vor dem Netzspannungsausfall eingenommen hatte.
  • Der Zusatzbaustein HZ, der jeweils jeder bistabilen Kippstufe BK zugeordnet werden muß, wenn dieser ein Haftspeicherverhalten verliehen werden soll, enthält zwei Transistoren P1 und P2, und zwar npn-Silizium-Planar-Transistoren, deren Emitter an das Bezugspotential Mp geschaltet sind. Im Kollektorkreis des Transistors P1 befindet sich die Wicklung W1 eines Zweiwicklungstransformators T mit hochpermeablem, vorzugsweise ringförmigen Kern. Die Sekundärwicklung W2 dieses Transformators T ist einerseits über einen nicht weiter bezeichneten Widerstand an das Betriebspotential P angeschlossen und andererseits über die Diode G1 mit dem Bezugspotential Mp verbunden. Die Sekundärwicklung W:, beeinflußt die Steuerstrecke des zweiten Transistors P2 über die Diode G2 und das RC-Glied R2C2. Der Bausteinausgang, am Kollektor des Transistors P." ist mit A1 bezeichnet. Zur sicheren Sperrung des Transistors P., kann an seine Basis über einen Widerstand das negative Betriebspotential N angelegt werden. Die Basis des ersten Transistors P1 führt über Entkopplungsdioden G3 und G4 zu den Eingangsklemmen El und E.., des Haftspeicherzusatzbausteins HZ.
  • Das zentrale Steuergerät ZS, als Print oder in Blockbauweise ausgeführt, ist, wie angedeutet, an die Klemmen P, Mp und N der Stromversorgung anschließbar. Es umfaßt den Grenzwertmelder GM, der die Größe der Betriebsspannungspotentiale P, Mp und N prüft und der eine Ansprechschwelle sowie eine Rückkippschwelle aufweist; er hat die Aufgabe, bei Anstieg der Versorgungsspannung nach Netzspannungsausfall bei einem bestimmten Schwellenwert die Relaisfolgeschaltung aus den Relais Dl, D2 und D2 zur zeitlich gestaffelten Zu- oder Abschaltung der Speisepotentiale der Stromversorgung anzusteuern. Der Schaltbefehl des Grenzwertmelders GM bei Erreichen der Ansprechschwelle ist durch ein zugeordnetes RC-Glied RiC1 verzögerbar.
  • Die Zusammenschaltung der bistabilen Kippstufe BK ohne Haftspeicherverhalten mit dem Haftspeicherzusatzbaustein HZ erfolgt in der Weise durch äußere Beschaltung, daß der Ausgang Al des Bausteins HZ mit dem Setzeingang E4 der Stufe BK, der Ausgang der Löschseite Ä dieser Stufe mit einem der Eingänge El des Bausteins HZ, ein weiterer Eingang E2 des Bausteins HZ über den Schalter d22 im Steuergerät ZS mit dem Bezugspotential Mp und einer der Löscheingänge El der Gedächtnisstufe BK über einen weiteren Schalter V im Steuergerät ZS mit dem Betriebspotential P verbunden wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Führt der Ausgang Ä der Kippstufe BK Nichtsignal, so wird über den Eingang El des Zusatzbausteins HZ und dessen Transistor P1 die Wicklung W1 des Transformators T angesteuert, wodurch dessen Kern im Uhrzeigersinn magnetisiert werden möge. Die Durchflutung der Wicklung W2 des Transformators T, welche kleiner ist als die der Primärwicklung W1, kann demgegenüber den Kern des Transformators T im Gegenuhrzeigersinn magnetisieren, wenn die Primärwicklung abgeschaltet ist. Das bedeutet, daß der Magnetkern je nach der am Eingang El anstehenden Information entweder im Uhrzeiger- bzw. Gegenuhrzeigersinn magnetisiert wird. Bei Ausfall der Betriebsspannung bleibt dieser Speicherzustand erhalten.
  • Kommt die Versorgungsspannung wieder und liegt diese am zentralen Steuergerät ZS an, so wird zunächst das positive Betriebspotential P über den Schalter d12 und den Schalter V, der zweckmäßig als elektronischer Schalter mit zwei Transistoren in Emitterfolgeschaltung aufgebaut ist, an den Eingang El der Kippstufe BK angelegt und damit die Gedächtnisstufe zwangläufig gelöscht, wobei am Ausgang Ä Signal entsteht. Sobald die Betriebs-Spannung den Ansprechschwellwert des Grenzwertmelders GM erreicht hat, spricht dieser, infolge des Tiefpasses Ricl, verzögert an, wobei das Relais Dl erregt wird. Durch Umlegen seines Kontaktes dlz verschwindet zunächst der Löschimpuls am Eingang El der Kippstufe BK, und dann erscheint das Potential P auf der Leitung Y im Speicherzusatz HZ, so daß die Transistoren P1 und P2 ihre Kollektorspannung erhalten können. Der Transistor P1 bleibt jedoch noch gesperrt, da der Eingang E2 des Zusatzes HZ über den geschlossenen Schalter d22 noch auf Mp-Potential liegt. Beim Durchschalten des P-Potentials in den Haftspeicherzusatz HZ wird der Kern des Transformators T über die Wicklung W2 im Gegenuhrzeigersinn magnetisiert. Hatte dagegen die bistabile Stufe BK vor dem Spannungsausfall am Ausgang Ä Signal, dann war der Transistor P1 gesperrt, und der Kern wurde im Gegenuhrzeigersinn magnetisiert, so daß nach Zuschalten der positiven Versorgungsspannung P an den Zusatz HZ keine Ummagnetisierung und damit kein Spannungsimpuls an der Wicklung W2 des Transformators T entsteht. Die bistabile Kippstufe BK wurde dann bereits durch das Löschsignal richtig gesetzt. War jedoch vor dem Spannungsausfall am Ausgang Ä der bistabilen Kippstufe BK Nichtsignal vorhanden und somit der Transistor P1 durchlässig, so ist der Magnetkern bei wiederkehrender Spannung zunächst im Uhrzeigersinn magnetisiert und wird dann durch das Zuschalten der positiven Versorgungsspannung P ummagnetisiert. Hierdurch entsteht, bei gesperrter primärer Wicklung W1, ein Spannungsimpuls, der der doppelten sekundären Flußverkettung 2 W2 - Os entspricht. über den der Wicklung W2 des Transformators E parallelgeschalteten Tiefpaß R2C2 wird dieser Impulse gedehnt, vom Transistor P.2 verstärkf und über den Ausgang Al der Stufe HZ dem Eingang E4 der bistabilen Kippstufe BK eingegeben.
  • Nach dem Erregen des Relais Dl wird über dessen Kontakt dll das Relais D2, infolge des diesem parallelgeschaltetem Kondensators C., verzögert zum Ansprechen gebracht. Nach dem Erregen des Relais D2 öffnet dessen Kontakt d22, wodurch das Sperrpotential Mp vom Eingang E2 des Zusatzes HZ abgeschaltet wird. Infolge dieser Entsperrung kann die bistabile Kippstufe BK ihren jeweiligen Informationsinhalt auf den Speicher T des Zusatzes HZ übertragen.
  • Beim Zuschalten der Versorgungsspannung soll berücksichtigt werden, daß die bistabile Kippstufe BK von den ihr unmittelbar vorgeschalteten Bausteinen, gerade beim Wiedereinschalten der Versorgungsspannung, angesteuert werden und dann Fehlimpulse liefern kann. Um dies zu verhindern, soll ein weiteres Relais D3 im zentralen Steuergerät ZS vorgesehen sein, Dieses Relais wird erregt, sobald das Relais D., angesprochen hat und seinen Kontakt d21 im Stromkreis des Relais D3 schließt. Der diesem zugeordnete Kontakt d31 hält in geöffnetem Zustand das Betriebspotential P von den mitangeschlossenen Steuerbausteinen der Gesamtsteuerung abgeschaltet, so lange, bis das Relais D3 erregt und der Kontakt d31 geschlossen ist.
  • Weiterhin sollte beachtet werden, daß im normalen, ungestörten Arbeitsbetrieb der Steuerung die Information der bistabilen Stufe BK mehrfach wechseln kann und dann fortlaufend wechselnd auf den Haftspeicherzusatzbaustein HZ übertragen wird. Am Ausgang A1 des Bausteins HZ werden immer dann Setzimpulse auftreten, sobald der Ausgang A der Kippstufe BK vom Nichtsignal auf Signal umgesteuert wird. Um zu verhindern, daß ein solcher Impuls die bistabile Kippstufe BK umsteuert, soll über den Kontakt d32 des Relais D3 durch Anlegen eines erhöhten Sperrpotentials N an die Basis des Transistors T2 die Ansprechschwelle dieses Transistors so weit erhöht werden, daß die Rückkopplung vom Haftspeicherzusatz HZ auf die bistabile Kippstufe BK unterbunden wird.
  • Das zentrale Steuergerät ZS erfüllt auch bei Spannungsausfall eine für die Informationserhaltung wichtige Funktion. Bei Versorgungsspannungsausfall erfolgt nämlich der Rückgang der positiven und negativen Versorgungsspannung im allgemeinen nach unterschiedlichen Zeitkonstanten, die von der Art des Netzgleichrichters und seiner Belastung abhängen. Bistabile Stufen, der in der Figur mit BK bezeichneten Art arbeiten aber nur so lange betriebssicher, als der Unterschied zwischen den Versorgungsspannungen ein gewisses Maß nicht überschreitet. Der Grenzwertmelder GM im zentralen Steuergerät 2S schaltet deshalb das Relais D1 sowie die weiteren Relais D2 und D3 und damit die Betriebsspannung P vom Haftspeicher HZ bereits dann ab, wenn 80% des Nennwerts der Versorgungsspannung unterschritten werden. Damit ist sichergestellt, daß ein auf Grund des Versorgungsspannungsausfalls eintretender Kippvorgang in der bistabilen Stufe BK keinesfalls mehr als Information in den Speicher HZ eingeschrieben werden kann.
  • Die Speichertransformatoren T in den Haftspeicherzusatzbausteinen HZ werden zweckmäßig je in. eineu Kunststoffblock eingegossen, so daß sie als kompakte Bauelemente, vergleichsweise wie die Transistoren in die zweckmäßig gedruckte Schaltung des Haftspeicherbausteins HZ eingefügt werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelemente) und mit Mitteln zur Sicherung des Informationsinhalts bei bzw. nach Ausfall der Stromversorgung (Haftverhalten), d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Kippstufen ohne Haftspeicherverhalten jeder derartigen Kippstufe zum Um- oder Nachrüsten in Gedächtnisstufen mit Haftverhalten ein Zusatz-Baustein mit zwei Verstärkerelementen (Transistoren) dient, bei dem im Kollektorkreis des ersten, basisseitig den Bausteineingang bildenden Transistors (P1) die Primärwicklung (W1) eines Zweiwicklungstransformators (T) mit hochpermeablem, vorzugsweise ringförmigem Kern angeordnet ist, dessen Sekundärwicklung (W.,) die Steuerstrecke des zweiten, kollektorseitig den Bausteinausgang (A1) bildenden Transistors (P2) beeinflußt, und daß die Zusammenschaltung zwischen Gedächtnisstufe (BK) und Zusatzbaustein (HZ) durch äußere Beschaltung in der Weise erfolgt, daß der Ausgang (A,) des Zusatzbausteins (HZ) mit einem Setzeingang (E4) der Gedächtnisstufe (BK), der Löschausgang (Ä) der Gedächtnisstufe (BK) mit einem der Eingänge (Ei) des Zusatzbausteins (HZ), ein weiterer Eingang (E2) dieses Bausteins (HZ) über einen Schalter (d22) in einem zentralen Steuergerät (ZS) für die Stromversorgung mit dem Bezugspotential (Mp) und einer der Löscheingänge (Ei) der Gedächtnisstufe (BK) über einen weiteren Schalter (d12, F) mit dem Betriebspotential (P) im Steuergerät (ZS) verbunden ist, welches einen Grenzwertmelder (GM) und eine Relaisfolgeschaltung (D1, D2, D3) für die zeitlich gestaffelte Zu- oder Abschaltung der Speisepotentiale (P, N) der Stromversorgung (P, Mp, N) enthält.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grenzwertmelder (GM) im Steuergerät (ZS) das Relais (D1) beeinflußt, dessen Kontaktanordnung (d12) im Zuge der Betriebsstromversorgung für den Speicherzusatz (HZ) und dessen Arbeitskontakt (d11) im Stromkreis des weiteren Relais (D2) angeordnet ist, dessen Ruhekontakt (d22) in der Verbindungsleitung zwischen dem Eingang (E2) des Speicherzusatzes (HZ) und dem Bezugspotential (Mp) liegt und dessen Arbeitskontakt (d21) im Stromkreis des weiteren Relais (D3) angeordnet ist, über dessen Arbeitskontakte (d31, d32) Betriebs-bzw, Sperrpotentiale (P, N) schaltbar sind, derart, daß bei Wiederkehr der Speisestromversorgung folgende Arbeitsschritte der vom Grenzwertmelder (GM) beeinflußten Relaisfolgeschaltung (D1, D2, D3) selbsttätig nacheinander ablaufen: a) Löschen der bistabilen Kippstufe bzw. Kippstufen (BK), b) Anlegen des Betriebspotentials (P) an den oder die Speicherzusätze (HZ), c) Abschalten des Sperrpotentials (Mp) vom Eingang (E2) des oder der Speicherzusätze (HZ) sowie gegebenenfalls d) Anlegen des Betriebspotentials (P) an die übrigen steuernden und gesteuerten Bausteine der Steuerung und gleichzeitiges Hochschalten der Ansprechwelle des zweiten Transistors (P2) des oder der Speicherzusätze (HZ). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr, 1150145; »AEG-Mitteilungen«, 1962, H. 3/4, S.125 bis 128.
DE1966S0103415 1966-04-26 1966-04-26 Schaltungsanordnung mit einer oder mehreren bistabilen Kippschaltung(en) als Speicherelement(e) (Haftspeicher) Withdrawn DE1282083B (de)

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DE2702121C3 (de) * 1977-01-20 1981-12-03 Dr. Beck & Co Ag, 2000 Hamburg Wäßrige Elektroisolierlacke, insbesondere Drahtlacke

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150145B (de) * 1962-05-25 1963-06-12 Licentia Gmbh Anordnung an bistabilen Kippschaltungen zur Vermeidung von Fehlkommandos nach Unterbrechung der Versorgungs-spannungen

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