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DE1281887B - Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen - Google Patents

Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen

Info

Publication number
DE1281887B
DE1281887B DEM65261A DEM0065261A DE1281887B DE 1281887 B DE1281887 B DE 1281887B DE M65261 A DEM65261 A DE M65261A DE M0065261 A DEM0065261 A DE M0065261A DE 1281887 B DE1281887 B DE 1281887B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
ring
gap
regulating wheel
rolls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM65261A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Messerschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Original Assignee
Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma filed Critical Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Priority to DEM65261A priority Critical patent/DE1281887B/de
Publication of DE1281887B publication Critical patent/DE1281887B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work
    • B24B5/26Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work for grinding peculiarly profiled surfaces, e.g. bulged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen mit balliger Mantelfläche in dem bogenförmig gekrümmten Spalt zwischen den Mantelflächen einer Schleifscheibe und einer gleichsinnig zu dieser umlaufenden, eine schneckenförmige Führungsrille an ihrem Umfang aufweisenden Regelscheibe, mit einem entsprechend dem Spalt gekrümmten umlaufenden Ring zur Abstützung der kontinuierlich durch den Spalt zwangsgeführten Rollen.
  • Die für sogenannte Tonnenrollenlager Verwendung findenden Rollen weisen eine ballige Mantelfläche auf, deren Radius vergleichsweise klein ist. Der Einsatzpunkt des Rollenradius liegt dabei in der Achsmitte des Tonnenlagers, für das die Rolle bestimmt ist. Diese Rollen werden nach dem Einstechverfahren geschliffen.
  • Abweichend hiervon werden in jüngster Zeit auch die Rollen von Zylinderrollenlagern leicht ballig ausgeführt, wobei jedoch der Einsatzpunkt des Krümmungsradius der Mantellinie weit außerhalb der Lagerachse sich befindet und von der Größe des jeweiligen Lagers unabhängig ist.
  • Bei bekannten Schleifmaschinen werden die Rollen auf einer feststehenden Stützleiste mit Hilfe der Regelscheibe durch den Arbeitsspalt zwischen Schleifscheibe und Regelscheibe verschoben. Die balligen Rollen haben dabei eine punktförmige Auflage auf der Stützleiste und können infolgedessen leicht in Längsrichtung kippen. Diese Erscheinungen wirken der durch den Schleifvorgang beabsichtigten Formgebung der Rollen entgegen. Daher dauert der Arbeitsprozeß entsprechend länger, und das Arbeitsergebnis wird beeinträchtigt.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, diese Mängel beim Schleifen von Rollen mit leicht balliger Mantelfläche abzustellen und die Führung der Rollen durch den Arbeitsspalt vor allem während der unmittelbaren Einwirkung der Schleifscheibe zu verbessern, um dadurch eine genauere Rollenform zu erzielen und die Bearbeitungszeit abzukürzen.
  • Diese Vorteile werden gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die die Rollen abstützende, Stirnseitige Ringfläche in einem dem Abstand der Führungsrillen der Regelscheibe entsprechendem Abstand Vertiefungen aufweist, deren Profil etwa der gewünschten Rollenmantellinie entspricht.
  • Diese Anordnung sieht somit vor, daß die zu schleifenden Rollen nicht nur am Umfang der Regelscheibe, sondern auch auf dem Stützring praktisch in ihrer vollen axialen Länge aufliegen. Die Rollen werden so beim kontinuierlichen Durchgang durch den Arbeitsspalt zwischen den beiden Scheiben über die ganze Länge der Mantellinie gleichmäßig bearbeitet. Dies führt ,zu einer genaueren Formgebung und zu einer Verminderung der Bearbeitungszeit.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Vertiefungen der Ringfläche eine axiale Führung für die Rollen aufweisen. Nach dieser Vorschrift sind die Vertiefungen des die Rollen abstützenden Rings so weit eingesenkt, daß die Stirnseiten der Rollen eine entsprechende axiale Anlage und damit Zwangsführung erhalten.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Ring höhenverstellbar angeordnet. Die Vorrichtung kann somit leicht jedem zu bearbeitenden Rollendurchmesser angepaßt werden. Zweckmäßig wird der Antrieb für den Ring vom Antrieb für die Regelscheibe abgeleitet oder aber umgekehrt.
  • Die Erfindung wird in ihren weiteren Einzelheiten mit der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie an Hand der Zeichnung erläutert. Hierbei zeigt jeweils schematisch F i g.1 einen Schnitt durch die Vorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, F i g. 3 eine Draufsicht und F i g. 4 eine Seitenansicht des Stützrings einer ersten Ausführungsform, F i g. 5 eine Draufsicht und F i g. 6 eine Seitenansicht des Stützrings einer abgewandelten Ausführungsform und F i g. 7 eine Draufsicht in Form eines Ausschnittes auf eine gegenüber der F i g. 2 abgeänderte Maschine. Auf einem Maschinenrahmen 1 ist eine Schleifscheibe 2 mit einem Antriebsmotor 3, gegebenenfalls verstellbar, gelagert. Weiter trägt der Rahmen 1 eine achsparallel zur Schleifscheibe 2 angeordnete Regelscheibe 4 mit einem zugehörigen Antriebsmotor 5. Auch diese kann zur Anpassung an unterschiedliche Durchmesser der zu bearbeitenden Rollen auf dem Maschinenrahmen verschoben werden. Infolge der gekrümmten Mantelflächen der Schleifscheibe :2 und der Regelscheibe 4 ergibt sich ein bogenförmig gekrümmter Arbeitsspalt 6; durch welchen zu bearbeitende Rollen 7 kontinuierlich auf einer Kreisbahn hindurchgeführt werden. Die Rollen 7 werden dabei von einem Ring 8 abgestützt, der von einem Aufnahmering 9 getragen wird. Dieser ist über eine Kugelbahn 10 auf einem ringförmigen Lager 11 gelagert, welches auf beim dargestellten Ausführungsbeispiel vier Stützen 12 im Maschinenrahmen 1 ruht.
  • Die Stützen 12 sind mit einer Gewindespindel 13 in eine entsprechende Gewindebohrung des Lagers 11. eingeschraubt, und- sie stehen antriebsmäßig untereinander in Verbindung. Hierzu weist jede Stütze 12 einen Schneckentrieb 14 auf, und je zwei Schneckenräder 15 sind durch eine Welle 16 bzw.17 miteinander verbunden. Beide Wellen 16 und 17 stehen über :einen Kettentrieb 18 miteinander in Verbindung; und auf' der Welle 17 ist ein -Handrad 19 befestigt, bei dessen Betätigung das Lager 11 von sämtlichen Stützen 12 gleichzeitig angehoben- oder abgesenkt wird.
  • - Eine verlängerte Welle 20 der Regelscheibe 4 steht über einen Zahnradtrieb 21 mit einer Zwischenwelle 22 in Verbindung, deren Zahnrad 23 mit einem im Lager 1.1 gelagerten Ritzel24 und dieses mit einem weiteren Zahnrad 25 kämmt, dessen Welle 26 am anderen Ende ein weiteres Zahnrad 27 trägt, das mit einem Zahnkranz 28 des Aufnahmerings 9 zusammenwirkt. Bei der Ausführungsform nach den F i g.1 und 2 weist die Regelscheibe 4 an ihrer Mantelfläche eine schneckenförmig verlaufende Rille 29 auf. Die Mantellinie dieser Rille 29 entspricht dabei der gewünschten Rollenmantellinie. Die Rille 29 ist so weit in die Mantelfläche der Scheibe 4 versenkt" daß zwischen den einzelnen Rillen 29 verbleibende Kämme 30 die Rollen 7 an ihren Stirnseiten übergreifen. Der Abstand der Kämme 30 entspricht etwa der axialen Länge der Rollen 7. Auf diese Weise ergibt sich eine Zwangsführung für die Rollen durch die Regelscheibe 4. Der Ring 8 weist bei dieser Ausführungsform in einem dem Abstand der einzelnen Rillen 29 voneinander entsprechenden Abstand Vertiefungen 31 auf, deren tangentiales Profil, wie die F i g. 3 und 4 zeigen, der gewünschten Balligen Form der zu bearbeitenden Rollen 7 entspricht. Diese Vertiefungen 31 sind im Gegensatz zu der Führungsrille 29 der Regelscheibe 4 nicht in die Stützfläche eingesenkt, so daß die Vertiefungen 31 die Rollenstimflächen nicht übergreifen.
  • Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 bis 7 ist die Anordnung umgekehrt; und zwar ist hier die Rille 29 nicht in eine Mantelfläche 32 der Regelscheibe 4 eingesenkt. Die Rollen werden daher seitlich nicht geführt. Dagegen sind die Vertiefungen 31 des Rings 8, wie die F i g. 4 und 5 zeigen, in eine Stützfläche 33 des Rings 8 eingesenkt; so daß zwischen den Vertiefungen 31 Rippen 34 verbleiben, die der axialen Führung der Rollen 7 dienen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: .. 1. Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen mit balliger Mantelfläche in- einem bogenförmig gekrümmten Spalt zwischen den Mantelflächen einer .Schleifscheibe und einer gleichsinnig zu dieser umlaufenden, eine schneckenförmige Führungsrille an ihrem Umfang aufweisenden Regelscheibe, mit einem entsprechend dem Spalt gekrümmten umlaufenden Ring zur Abstützung der kontinuierlich durch den Spalt zwangsgeführten Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollen (7) ,abstützende stirnseitige Ringfläche (33) in einem dem Abstand der Führungsrillen der Regelscheibe (4) entsprechenden Abstand Vertiefungen (31) aufweist, deren Profil etwa der gewünschten Rollenmantellinie entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (31) der Ringfläche (33) eine axiale Führung für die Rollen (7) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (8) höhenverstellbar angeordnet ist. 4: Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für den Ring (8) vom Antrieb für die Regelscheibe (4) oder umgekehrt abgeleitet ist. -In Betracht gezogene Druckschriften: USA:-Patentschriften Nr. 2 002 489, 2 493 302.
DEM65261A 1965-05-15 1965-05-15 Vorrichtung zum spitzenlosen Schleifen von Rollen Pending DE1281887B (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1281887B true DE1281887B (de) 1968-10-31

Family

ID=7311386

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2002489A (en) * 1931-07-03 1935-05-28 Cincinnati Grinders Inc Grinding machine
US2493302A (en) * 1947-05-01 1950-01-03 Gen Motors Corp Centerless grinding of elongated rollers that are curved lengthwise

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2002489A (en) * 1931-07-03 1935-05-28 Cincinnati Grinders Inc Grinding machine
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