DE1281717B - Auswuchtgewicht fuer ein luftbereiftes Fahrzeug - Google Patents
Auswuchtgewicht fuer ein luftbereiftes FahrzeugInfo
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- DE1281717B DE1281717B DES94472A DES0094472A DE1281717B DE 1281717 B DE1281717 B DE 1281717B DE S94472 A DES94472 A DE S94472A DE S0094472 A DES0094472 A DE S0094472A DE 1281717 B DE1281717 B DE 1281717B
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/32—Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels
- F16F15/324—Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels the rotating body being a vehicle wheel
- F16F15/328—Multiple weights on adhesive strip
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
GOIm
F06f
Deutsche Kl.: 42 k-33
Nummer: 1281717
Aktenzeichen: P 12 81 717.3-52 (S 94472)
Anmeldetag: 5. Dezember 1964
Auslegetag: 31. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft ein Auswuchtgewicht für ein luftbereiftes Fahrzeugrad, welches an der zur Radmitte
hinweisenden Fläche des sich an das Felgenhorn anschließenden und parallel zur Radachse liegenden
Felgenteils zu befestigen ist.
Es sind bereits Auswuchtgewichte bekannt, die aus einem verformbaren Metallstreifen bestehen, der
zum Festkleben des Gewichtes an der Radfelge ein Klebemittel aufweist. Es ist ferner bekannt, Auswuchtgewichte
an der Innenfläche einer Radfelge anzubringen, jedoch nicht dort anzukleben. Vielmehr
hat man es bisher bei der Verwendung von Klebemitteln offenbar für erforderlich gehalten, das Auswuchtgewicht
innerhalb des Bettes der Felge anzuordnen. Im allgemeinen sind darüber hinaus die
Auswuchtgewichte an einer von der Radmitte abweisenden Fläche der Felge angeordnet. Dadurch
muß das Auswuchtgewicht durch den Reifen selbst gehalten werden, so daß seine Anbringung oder bei
erneutem Auswuchten seine Entfernung äußerst schwierig ist, da dazu der Reifen an der betreffenden
Stelle von der Felge abgehoben werden muß. Das kann praktisch nur geschehen, indem Luft aus dem
Reifen abgelassen wird, wobei der Reifen sich verhältnismäßig leicht verschieben kann. Eine exakte
Anordnung des Ausgleichgewichtes, insbesondere im Zuge dynamischen Auswuchtens, ist daher bei der bisher
bekannten Anordnung und Ausbildung von Auswuchtgewichten schwierig und zeitaufwendig. — Hier
will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Auswuchtgewicht der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, das sich einfach, leicht und schnell an der Felge anbringen läßt, und zwar dort, wo es bei eingebautem
Rade von außen nicht sichtbar ist und nicht abgestreift werden kann.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem Auswuchtgewicht für ein luftbereiftes Fahrzeugrad mit
dem oben beschriebenen Aufbau dadurch, daß das Gewicht aus einem leicht von Hand verformbaren
Metallband besteht, dessen Breite sich von seinen Enden zur Mitte hin so vergrößert, daß es zwei- bis
fünfmal so breit ist wie dick, daß das Band ferner mehr als fünfmal so lang wie an seiner breitesten
Stelle breit ist und für eine Befestigung an der dem Fahrzeug zugekehrten Seite der Felge mittels des an
sich bekannten Klebens vorgesehen ist. Ferner empfiehlt die Erfindung, daß das Band ein geringes
Flächengewicht von etwa 1,93 bis etwa 7,79 g/cm2 besitzt. Außerdem sieht die Erfindung vor, daß
das Band etwa 0,635 bis 2,54 cm breit, etwa 0,159 bis 0,635 cm dick und etwa wenigstens fünfmal
Auswuchtgewicht für ein luftbereiftes
Fahrzeug
Fahrzeug
Anmelder:
Frank Oren Skidmore,
Cuyahoga Falls, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
ίο Dipl.-Phys. Dr. W. Andrejewski, Patentanwalt,
4300 Essen, Kettwiger Str. 36
4300 Essen, Kettwiger Str. 36
Als Erfinder benannt:
Frank Oren Skidmore,
Frank Oren Skidmore,
Cuyahoga Falls, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Dezember 1963
(329 616)
(329 616)
*5 so lang wie breit ist. Die durch die Erfindung erreichten
Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß das Auswuchtgewicht ohne Schwierigkeiten von
Hand verformbar oder biegbar ist und als Band leicht mit den Fingern jeglicher Bogenform oder ungleichmäßigen
radialen Innenflächen einer Felge angepaßt werden kann. Dadurch besteht die Möglichkeit, das erfindungsgemäße
Auswuchtgewicht derart anzuordnen, daß es bereits durch die auftretenden Zentrifugalkräfte
an der zur Radmitte hinweisenden Fläche der Felge festgehalten wird. Infolge dieser Art der Anbringung
des bandförmigen Auswuchtgewichtes läßt es sich verhältnismäßig leicht zwecks dynamischer
Auswuchtung seitlich zwischen den Radlagern an die jeweils gewünschte Stelle schieben und dort festkleben,
so daß ein exaktes Auswuchten sowohl in dynamischer wie auch in statischer Hinsicht möglich
ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Auswuchtgewicht verhältnismäßig lang ist, so daß sich ein
niedriger Wert für das Flächengewicht ergibt und eine größere Kontaktfläche erzielbar ist, wodurch zum
Befestigen des Gewichtes an dem Rad ein Kleber verwendbar ist. Da ferner die Zentrifugalkräfte,
welche auf das Auswuchtgewicht während des umlaufenden Rades einwirken, ausgenutzt werden, bleibt
das Gewicht selbst bei rauhem Betrieb und erheblichen Beanspruchungen unbedingt sicher an der vorgegebenen
Stelle haften.
809 629/1227
3 4
Im Ergebnis ist jedenfalls das Anbringen des er- denen Gewichten hergestellt, d. h. also als verschiefindungsgemäßen
Ausgleichgewichtes einfach, schnell dene Bänder, bei denen die Stelle 28 verschieden breit
und leicht möglich. ist, so daß nach Feststellung der Unwucht des Rades
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer auf der Auswuchtmaschine ein genau bemessenes
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich- 5 Band ausgewählt werden kann. Nach Ansetzen der
nung näher erläutert. Es zeigt '-Stelle 28 an der leichten Seite des Rades auf der
Fig. 1 eine Radfelge in Seitenansicht öiit teilweise -pfcj Auswuchtmaschine läßt sich daher ein genau ausaufmontiertem
Reifen und an der Felge angebrach- -v^>
gewuchtetes Rad erzielen,
tem erfindungsgemäßem Auswuchtgewicht, (^ Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in F i g. 4 dar-
tem erfindungsgemäßem Auswuchtgewicht, (^ Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in F i g. 4 dar-
F i g. 2 einen Radialschnitt durch den Gegenstand io gestellt, wobei das Gewicht 26 α in etwa der gleichen
nach Fig. 1 gemäß Linie2-2, Weise geformt ist wie das Gewicht26 aus Fig. 3,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines erfin- jedoch nicht so lang ist, daß es die ganze Innenseite
dungsgemäßen Auswuchtgewichtes, einer Felge bedeckt. Dieses Gewicht besitzt in der
F i g. 4 eine andere Ausführungsform des Gegen- Mitte Wiederum eine Verbreiterung 34, von wo aus
Standes nach Fig. 3, ebenfalls in perspektivischer 15 es sich nach den Seiten36 allmählich verjüngt. Ein
Darstellung, derartiges Gewicht wird so lang ausgewählt, daß es
F i g. 5 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach etwa die Hälfte oder etwas mehr der Felge bedeckt.
F i g. 4 in ausgelegtem Zustande und Eine Fläche des Gewichtes wird mit einem Kontakt-
F i g. 6 den Gegenstand nach F i g. 5 in Seiten- kleber überzogen, so daß es von innen her gegen
ansicht. 20 den Flansch 16 geklebt werden kann. Normalerweise
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte luftbereifte wird ein derartiges Gewicht aus entsprechend züge-Fahrzeugrad
besitzt einen beispielsweise schlauch- schnittenem Bleiband hergestellt,
losen Reifen 10, welcher auf einer Tiefbettfelge 12 Dieses Gewicht 26 α ist in den F i g. S und 6 ausaufmontiert ist. Diese Felge 12 besteht normaler- gelegt dargestellt, wobei die Verbreiterung 34 in der weise aus einem Stück und besitzt ein vertieftes Mit- 25 Mitte und die allmählich schmaler werdenden Enden telstück 14, im wesentliche» horizontal verlaufende, 36 sowie die gerade Seitenkante 32 deutlich zu sehen den Reifenwulst aufnehmende Flanschen 16, welche sind. Die Seitenansicht dieses Gewichtes 26 a in seitlich von dieser Vertiefung 14 sich an diese an- Fig. 6 zeigt die Kontaktkleberschicht 38 auf der schließen und in Felgenhörner 18 auslaufen, die im einen Seite, weiche mit einem abziehbaren Schutzwesentlichen vertikal, d. h. radial verlaufen und mit 30 belag 40 bedeckt ist.
losen Reifen 10, welcher auf einer Tiefbettfelge 12 Dieses Gewicht 26 α ist in den F i g. S und 6 ausaufmontiert ist. Diese Felge 12 besteht normaler- gelegt dargestellt, wobei die Verbreiterung 34 in der weise aus einem Stück und besitzt ein vertieftes Mit- 25 Mitte und die allmählich schmaler werdenden Enden telstück 14, im wesentliche» horizontal verlaufende, 36 sowie die gerade Seitenkante 32 deutlich zu sehen den Reifenwulst aufnehmende Flanschen 16, welche sind. Die Seitenansicht dieses Gewichtes 26 a in seitlich von dieser Vertiefung 14 sich an diese an- Fig. 6 zeigt die Kontaktkleberschicht 38 auf der schließen und in Felgenhörner 18 auslaufen, die im einen Seite, weiche mit einem abziehbaren Schutzwesentlichen vertikal, d. h. radial verlaufen und mit 30 belag 40 bedeckt ist.
den Flanschen 16 einen Teil bilden. Die Tiefbettfelge Bei einer bevorzugten Form der Erfindung handelt
12 ist normalerweise, beispielsweise durch Schwei- es sich um einen als Strang gepreßten Streifen aus
ßung oder Nieten, mit einem gestanzten Metallrad 20 Blei oder einer Bleimischung, welcher auf der einen
verbunden, welches Löcher 22 aufweist, durch welche Seitenfläche eine Kontaktkleberschicht trägt, die von
die Radbolzen hindurchgeschoben werden können, 35 einer abnehmbaren Schutzschicht bedeckt ist. Der
mit denen das Rad an der Radnabe oder der Brems- Streifen oder das Band wird als Auswuchtgewicht in
trommel festgeschraubt wird. Der äußere Umfang des der Weise ausgeformt, daß das Band zwei- bis fünf-Rades
20 ist rechtwinklig umgebogen und an der mal so breit ist wie dick und femer mehr als fünfmal
Unterseite der Vertiefung 14 der Felge 12 befestigt, so lang wie an seiner breitesten Stelle breit ist, und
wie dies in F i g. 2 deutlich zu sehen ist. 40 dann an der dem Fahrzeug zugekehrten Seite der
Um das aus dem Reifen, der Felge 12 und dem Felge 12 angeklebt. Es ist vorgesehen, das Band beiRade
20 bestehende Fahrzeugrad auszuwuchten, wird spielsweise etwa 0,635 bis 2,54 cm breit und etwa
ein Auswuchtgewicht oder werden mehrere Aus- 0,159 bis 1,27 cm dick auszubilden. Zur Erzielung,
wuchtgewichte 26 an einer radialen Innenfläche des der nötigen Auflagefläche zum Aufkleben des Ban-Flansches
16 befestigt. Ein Anbringen der Gewichte 45 des mit dem Köntäktkleber wird dieses Band als
26 an der Innenseite des Flansches 16 verbirgt dieses Bleiband hergestellt, dessen Flächengewicht etwa
Gewicht und schützt es vor Beschädigungen von 1,93 bis 15,58 g/cms und für Kraftfahrzeugräder voraußen
her. zugsweise etwa 3,86 g/cmä beträgt. Das Band kann
Das Gewicht 26 kann verschiedene Formen auf- auf irgendwie übliche Weise auf die gewünschte
weisen. Beispielsweise stellt Fig. 3, wenn auch nicht 5<
> Länge zugeschnitten werden, es tonn jedoch auch
als bevorzugte Form, ein Gewicht 26 in Form eines eingekerbt werden, so daß es abgebröchen werden
Bandes dar, welches seine größte Breite an einer kann.
Stelle28 besitzt und sich von dieser Stelle28 zur Wenn auch in Fig. 2 nur ein einziges Gewicht
schmälsten Stelle 30 allmählich verjüngt. An dieser dargestellt ist, so lassen sich selbstverständlich in gestelle
30 weist das Band am einen Ende eine Spitze 55 wissen Abständen voneinander auch mehrere derund
am anderen Ende eine entsprechende Einkerbung artige Gewichte anbringen.
auf, so daß beide Enden ineinandergeschoben wer- Das Band wird von Hand geformt, so daß es sich
den können. Das Gewicht 26 wird an der Felge an- der entsprechenden Felgenform anpaßt,
geklebt. Vorzugsweise bedeckt die Kontaktkleberschicht
geklebt. Vorzugsweise bedeckt die Kontaktkleberschicht
Die Länge dieses Gewichtes 26 ist derart bemessen, 6° nicht die ganze Auflagefläche, vielmehr bleibt beiderdaß
es genau in den Flansch 16 hineinpaßt und axial seits der Klebschicht ein schmaler Rand unbedeckt,
unter diesen Flansch gepreßt werden kann, so daß Dadurch kann sich die Klebmasse beim Anpressen
Kompression des Gewichtes 26 dasselbe einwandfrei besser verteilen und auch in Vertiefungen eindringen,
an der Felge festhält. Bei dieser Ausführung ist das wenn sie sie auch nicht ausfüllt.
Gewicht aus elastischem Metall, beispielsweise gal- 65 Jedes Band kann in bekannter Weise durch Emvanisiertem Stahlband hergestellt. Selbstverständlich · kerbungen in gleich große Abschnitte unterteilt sein, wird ein derartiges Gewicht26 in verschiedenen Ab-'» die etwa jeweils 14 g wiegen. Wenn ein derartiges messungen, je nach der Felgengröße, und in verschie- Band an einer Felge angebracht werden soll, wird es,
Gewicht aus elastischem Metall, beispielsweise gal- 65 Jedes Band kann in bekannter Weise durch Emvanisiertem Stahlband hergestellt. Selbstverständlich · kerbungen in gleich große Abschnitte unterteilt sein, wird ein derartiges Gewicht26 in verschiedenen Ab-'» die etwa jeweils 14 g wiegen. Wenn ein derartiges messungen, je nach der Felgengröße, und in verschie- Band an einer Felge angebracht werden soll, wird es,
nachdem auf der Auswuchtmaschine die Gewichtsmenge festgestellt wurde, aus einer Packung oder von
der Rolle entnommen und auf die entsprechende Länge zugeschnitten oder in den Kerben abgebrochen.
Das Band wird dann an der entsprechenden Stelle mit dem Finger an die Felge gedrückt, so daß es
deren Form annimmt.
Andererseits läßt sich die Klebschicht auch erst nach dem Zurechtbiegen des Bandes auftragen, oder
man kann auch die entsprechende Stelle der Felge mit der Klebschicht überziehen, bevor das Band aufgedrückt
wird.
Infolge der Biegsamkeit und/oder manuellen Verformbarkeit des stranggepreßten Bleibandes ist seine
genaue Anbringung an jeder Stelle äußerst einfach. Infolgedessen kann er praktisch zwischen den Radlagern
oder wenigstens axial innerhalb der äußeren Radlager angebracht werden, um jegliche dynamische
Unwucht auszuschalten, wie sie sich beispielsweise bei den bisher üblichen Auswuchtgewichten ergibt,
welche an den axialen Außenflächen der Felgen festgeklemmt werden. Die üblichen Ausgleichgewichte
müssen oft in ein oder mehrere Gewichte am äußeren Felgenhorn und ein oder mehrere Gewichte am inneren
Felgenhorn aufgeteilt werden, um das dynamische Gleichgewicht des Rades herzustellen. Durch die erfindungsgemäße
Ausbildung wird daher ein doppeltes Anbringen von Gewichten ausgeschaltet, da das Bleiband
nahe bei oder zwischen den Radlagern angebracht werden kann, so daß praktisch jegliche dynamische
Unwucht ausgeschaltet wird.
Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Ausgleichsgewichte wird offenbar das Gegengewicht
gleichmäßiger längs der leichten Fläche des Rades verteilt, so daß die allmählich zunehmende schwere
Fläche des Rades versetzt wird und dadurch das ausgewuchtete Rad besser an der Straße haftet, als
dies bei Verwendung der bisher üblichen klumpenartigen Ausgleichsgewichte möglich ist. Ausgedehnte
Probefahrten mit den erfindungsgemäßen Gewichten wurden an Rädern von Rennwagen durchgeführt,
welche in North-Carolina und Indiana von berufsmäßigen Testfahrern durchgeführt wurden. Die Verwendung
der Ausgleichsgewichte gemäß der Erfindung ergab eine wesentlich gleichmäßigere und wirksamere
Ausgleichwirkung als die bisher üblichen klumpenartigen Ausgleichsgewichte.
Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung ist der
biegsame und formbare Charakter des als Strang gepreßten Bleigewichtes in Form eines Bandes oder
Streifens, wodurch das Ausgleichsgewicht von Hand
jeglicher Radfläche bequem angepaßt werden kann, so daß die Anbringung von derartigen Gewichten
äußerst leicht ist und das Auswuchten daher schnell
ίο durchführbar ist.
Claims (3)
1. Auswuchtgewicht für ein luftbereiftes Fahrzeugrad, welches an der zur Radmitte hinweisenden
Fläche des sich an das Felgenhorn anschließenden und parallel zur Radachse liegenden
Felgenteils zu befestigen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (26, 26a)
ao aus einem leicht von Hand verformbaren Metallband
besteht, dessen Breite sich bei Vorsehen einer geraden Seitenkante (32) von seinen Enden
zur Mitte hin so vergrößert, daß es zwei- bis fünfmal so breit wie dick ist, daß das Band ferner
as mehr als fünfmal so lang wie an seiner breitesten
Stelle breit ist und für eine Befestigung an der dem Fahrzeug zugekehrten Seite der Felge mittels
des an sich bekannten Klebens vorgesehen ist.
2. Auswuchtgewicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (26, 26 a) ein geringes
Flächengewicht von etwa 1,93 bis etwa 7,79 g/cm2 besitzt.
3. Auswuchtgewicht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (26, 26 a)
etwa 0,635 bis 2,54 cm breit, etwa 0,159 bis 0,635 cm dick und etwa wenigstens fünfmal so
lang wie breit ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 820 508;
Deutsche Patentschrift Nr. 820 508;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 022;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1684203;
französische Patentschrift Nr. 1109 941;
USA.-Patentschriften Nr. 2 080 227, 2632673,
2 640 727, 2 822290.
2 640 727, 2 822290.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=23286238
Family Applications (1)
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| DES94472A Pending DE1281717B (de) | 1963-12-06 | 1964-12-05 | Auswuchtgewicht fuer ein luftbereiftes Fahrzeug |
Country Status (4)
| Country | Link |
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