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DE1280721B - Vorrichtung zum Zuschneiden von Zigarrenumblaettern aus einem Tabakband - Google Patents

Vorrichtung zum Zuschneiden von Zigarrenumblaettern aus einem Tabakband

Info

Publication number
DE1280721B
DE1280721B DEJ20916A DEJ0020916A DE1280721B DE 1280721 B DE1280721 B DE 1280721B DE J20916 A DEJ20916 A DE J20916A DE J0020916 A DEJ0020916 A DE J0020916A DE 1280721 B DE1280721 B DE 1280721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
cutting
knife
suction table
suction head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ20916A
Other languages
English (en)
Inventor
Sterling Ture Gustavson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Inc
Original Assignee
AMF Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Inc filed Critical AMF Inc
Publication of DE1280721B publication Critical patent/DE1280721B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuschneiden von Zigarrenumblättern aus einem Tabakband In der deutschen Patentschrift 1193 409 ist eine Vorrichtung zum Zuschneiden von Zigarrenumblättern aus einem Tabakband beschrieben, umfassend eine Förder- und Zuschneidfläche, ein in dieser Förder- und Zuschneidfläche versenkbares und hochfahrbares, abgewinkeltes Zuschneidmesser, einen ersten höhenfesten Saugtisch in Förderrichtung vor diesem Zuschneidmesser und angrenzend an dieses mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Vorderkante, einem zweiten, mit dem Messer höhenveränderlichen Saugtisch in Förderrichtung hinter dem Messer und angrenzend an dieses mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Hinterkante, einen hin- und hergehenden Fördersaugkopf mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Vorderkante, ein synchron mit dem Fördersaugkopf hin- und hergehendes, mit dem Schneidmesser zusammenwirkendes Schneidrollensystem, eine Steuerung, welche in periodischer Wiederholung zunächst bei eingeschaltetem Sog des Fördersaugkopfes, ausgeschaltetem Sog des ersten und zweiten Saugtisches und abgesenktem Zuschneidmesser den Fördersaugkopf und das Schneidrollensystem mit angesaugtem Tabakbandvorderende vorrücken läßt, hierauf den Sog von dem Fördersaugkopf abschaltet und Sog an den ersten und zweiten Saugtisch anlegt, hierauf das Messer in den Eingriffsbereich des Schneidrollensystems hochfahren läßt, hierauf den Fördersaugkopf zusammen mit dem Schneidrollensystern wieder zurückfahren läßt und schließlich an den Fördersaugkopf wieder Sog anlegt und von den beiden Saugtischen den Sog wieder abschaltet, und weiter umfassend eine Abnahmevorrichtung zum Abnehmen des abgeschnittenen Bandabschnittes von dem zweiten Saugtisch, sowie gegebenenfalls weitere Schneidgeräte zum Zuschneiden des abgeschnittenen Bandabschnittes.
  • Bei der bekannten Vorrichtung hat sich gezeigt, daß es stets einen großen Aufwand erfordert, wenn die Form und Größe der herzustellenden Umblätter geändert werden soll. Für eine derartige Vorrichtung ist es aber erforderlich, die Form und Größe der Umblätter entsprechend den verschiedenen Formen und Stärken der Zigarren ohne größere Schwierigkeit variieren zu können. Bisher mußten bei einer solchen Umstellung die entsprechenden Teile der Maschine ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Das aber bedeutet einen großen Zeit- und Arbeitsaufwand, der besonders bei einer Massenherstellung sich sehr negativ bemerkbar macht.
  • Es ist bekannt (britische Patentschrift 486 947), eine Messeranordnung zum Trennen eines Bandes, das zum Verpacken von Süßigkeiten dient, so auszubilden, daß es gegenüber dem Band in verschiedenen Winkellagen geschwenkt und dort festgestellt werden kann. Dadurch kann die Form der einzelnen von dem Band abgeschnittenen Verpackungsabschnitte variiert werden. Das Messerblatt ist jedoch geradlinig ausgebildet; außerdem ist ein derartiger Transport- und Haltemechanismus wie bei der Vorrichtung nach der Erfindung nicht vorgesehen. Es ist deshalb nicht ohne weiteres möglich, diese Maßnahme zur Variierung der Form der Verpackungsabschnitte auf die durch die eingangs beschriebene Vorrichtung zu übertragen, um deren Nachteil zu beseitigen.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung an Zigarettenmaschinen zum Querschneiden von Umblättern bekannt (deutsche Patentschrift 1083 736), bei der als Schneideinrichtung eine Messerscheibe verwendet ist, deren Schnittwinkel in bezug auf ein Band einstellbar ist. Diese Einstellung kann durch ein Doppellenkergestänge erfolgen, das aber sehr kompliziert und aufwendig ist. Außerdem ist es mit der Messerscheibe nicht möglich, das Band winkelig zu schneiden, wie es beispielsweise mit dem Zuschneidmesser bei der Vorrichtung nach der Erfindung möglich ist, sondern die Schnitte können nur geradlinig sein. Aufgabe der Erfindung ist es, die in dem Hauptpatent beschriebene Vorrichtung derart zu verbessern, daß die Form der mit dieser Vorrichtung herzustellenden Umblätter schnell und mit nur geringem Arbeitsaufwand variiert werden kann, ohne daß dazu Teile der Vorrichtung ausgetauscht werden müssen.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der erste Saugtisch, das Zuschneidmesser, der zweite Sangtisch und der Fördersaugkopf um eine gemeinsame, zu der Förderebene senkrechte Achse schwenkbar -und in verschiedene Schwenkstellungen feststellbar sind.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das Zuschneidmesser nunmehr in eine gewünschte Stellung gegenüber dem Tabakband gebracht werden kann. Da das Zuschneidmesser jedoch abgewinkelt ist und die beiden angrenzenden Saugtische sich der winkeligen Form genau anpassen, ist es erforderlich, daß die beiden Saugtische in der gleichen Weise geschwenkt werden können wie das Zuschneidmesser. Diese Bedingung ist durch die erfindungsgemäße Maßnahme erfüllt. Andererseits ist auch der Fördersaugkopf auf das Winkelprofil des Zuschneidmessers ausgerichtet. Auch er muß deshalb in der gleichen Weise geschwenkt werden können wie die übrigen Teile der genannten Vorrichtung. Das bedeutet je- doch nicht, daß der Fördersaugkopf seine Förderrichtung ändert. Es ist im Gegenteil zur Lösung der Aufgabe notwendig, daß der Fördersaugkopf seine Förderrichtung unabhängig von der Schwenkung seiner Grundstellung stets beibehält, so daß eine Schwenkung der genannten Teile darin äußert, daß die Saugtische und das Zuschneidmesser gegen die Förderrichtung des Fördersaugkopfes um einen bestimmten Winkel verdreht werden. Durch die Einstellung eines jeweils anderen Winkels kann die Form der Umblätter variiert werden. Der Winkelverstellbereich ist selbstverständlich auf bestimmte Grenzen beschränkt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der erste Saugtisch an seiner Hinterkante kreisbogenförmig gestaltet ist mit einem Krümmungsmittelpunkt, der mit der gemeinsamen Schwenkachse der Saugtische, des Zuschneidmessers und des Fördersaugkopfes zusammen äll und daß diese kreisförmig gekrümmte Hinterkante in eine komplementär gestaltete, bogenförmige Ausnehmung eines an den ersten Saugtisch anschließenden Ab- schnitts der Förder- und Zuschneidfläche eingreift.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß keine Lücke zwischen dem ersten Saugtisch und dem sich an diesen ersten Saugtisch anschließenden Abschnitt entsteht, wenn die genannten Teile geschwenkt werden. Eine Lücke in der Förderebene könnte zu Störungen beim Vorschub des Tabakbandes führen.
  • Um auch die Länge der aus dem Tabakband auszuschneidenden Umblätter entsprechend der unterschiedlichen Länge der Zigarren variieren zu können, kann die Vorrichtung weiterhin dadurch gekennzeichnet sein, daß der erste Saugtisch, das Zuschneidmesser, der zweite Saugtisch und der Fördersaugkopf, sowie gegebenenfalls der an den ersten Saugtisch anschließende Abschnitt der Förder- und Zuschneidfläche in Förderrichtung verschiebbar angeordnet sind.
  • Schließlich ist eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, daß bei baulicher Vereinigung des Zuschneidmessers mit dem zweiten Saugtisch das Zuschneidmesser in seiner hochgefahrenen Schneidstellung durch eine Stützvorrichtung unterstiltzbar ist, welche durch die Steuerung synchron mit der Bewegung des Fördersaugkopfes und des Schneidrollensystems verschiebbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen F i g. 1 und 2 in ihrer Kombination bzw. Nebeneinanderstellung teilweise geschnitten eine Seitenansicht des oberen Teiles des Mechanismus, der aus dem zugeführten Band das Umblatt oder Deckblatt aussehneidet, F i g. 2 A teilweise einen Grundriß des linken hinteren Teils nach F i g. 1, in der der hin- und Hera gehende Saugkasten entfernt ist, F i g. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht der Maschine von oben, F i g. 4 einen Aufriß des übertragungsmechanismus längs der Linie 4-4 nach F i g. 3, an der Teile weggelassen sind, um den hohlen Arm des Saugträgers zu zeigen, F i g. 5 einen vertikalen Aufriß und teilweise geschnitten den Führungsmechanismus im unteren Teil, den vertikal hin- und herbewegbaren Tisch und andere Mechanismen, F i g. 6 eine vergrößerte Teilansicht eines Ab- schnittes einer Maschine von oben und insbesondere den Saugkasten, der sich unter dem Band neben dem vertikal bewegbaren Tisch befindet, im Schnitt und einen Mechanismus, der die hinteren Messer während der Schneidbewegung abstützt, F i g. 7 einen vertikalen Schnitt längs der Linie 7-7 in F i g. 6 mit dem der Abstützung des Messers dienenden Mechanismus unter dem Messer, F i g. 8 eine teilweise Ansicht der Maschine von rechts und F i g. 9 eine weitere Draufsicht.
  • Gemäß den F i g. 1 und 2 ist eine Grundplatte 20 an dem Hauptteil der Zigarrerunaschine (nicht gezeigt) festgemacht. An ihr ist mit Schrauben 21 ein Ständer 22 angebracht, an dessen oberem Abschnitt mit Schrauben ein Arm 24 zur Halterung einer Vorratsrolle für die Umblätter oder Deckblätter festgemacht ist. Der obere Teil des Aims 24 enthält eine Bohrung, in der ein Zapfen 26 aufgenommen ist, auf dem eine Trommel 27 aufgesetzt ist, die die Vorratsrolle aus einem ununterbrochenen Tabakband 28 trägt. Der Arm 24 weist vier vorspringende Ausleger 30 bis 36 auf, die mit ihm aus einem Stück bestehen. Am Ende des Auslegers 34 ist ein Kniehebel 38 drehbar angebracht. Ein Bremsband 40 steht an seinem einen Ende mit dem Ausleger 32 in Verbindung, läuft über eine am Ausleger 30 befestigte Rolle und ist mit seinem anderen Ende an einem Vorsprung 42 des Kniehebels 38 festgemacht. Das Bremsband greift in eine Rinne der Trommel 27 ein, auf der das Band 28 aufgesetzt ist, und übt auf die Trornmel eine Kraft aus, die der Drehkraft, die auf die Vorratsrolle ausgeübt wird, entgegengerichtet ist, um ein Weiterlaufen der Vorratsrolle zu verhindern, wenn das Tabakband 28 nur zeitweilig abgezogen wird.
  • Vom linken Ende des Auslegers 36 aus springt eine an diesem starr befestigte Stange 46 vor, die eine Spannrolle 48 trägt, die eine Spannung des Bandes 28 hervorruft. An der linken Seite des Ständers 22 ist eine weitere Stange 50 drehbar angebracht, die an ihrem freien Ende eine weitere Spannrolle 52 trägt. Am linken Ende des Kniehebels 38 ist das eine Ende einer Stange 54 mit Hilfe eines Zapfens 55 aufgehängt. An dem Zapfen ist außerdem das obere Ende einer Spannfeder 56 festgemacht. Etwa in der Mitte der Stange 50 befindet sich ein Zapfen 58, mit dem das untere Ende der Feder 56 verbunden ist. An der Stange 54 ist mit Schrauben 66 eine kurze Anschlagplatte 62 festgemacht, die einen länglichen vertikalen Schlitz 64 aufweist, durch den die Schrauben 66 in die Stange 54 hineinragen. Wenn das Band 28 von der Vorratsrolle abgezogen wird, läuft es über die Rollen 48 und 52 zwischen zeitweilig betätigten, zusammenwirkenden Zuführrollen 70 und 72 hindurch. Die Zuführrolle 72 ist mit einem Zahnkranz 76 versehen, der mit einem Zahnkranz 74 an der Zuführrolle 70 im Eingriff steht. Wenn die Zuführung des Bandes beginnt, werden die Stange 50 mit der Rolle 52 nach oben gezogen, so daß die Spannung der Feder 56 verringert wird und sich der Kniehebel 38 zur Lösung der Bremse 40 im Uhrzeigersinn drehen kann. Die Feder 56 gleicht das Gewicht der Rolle 52 und der Stange 50 aus, um den Mechanismus zur Freigabe der Bremse empfindlicher zu machen. Die Platte 62 dient als Anschlag bei der Drehung der Stange 50. Der in der Platte 62 befindliche Schlitz ermöglicht dabei eine Verstellung des Anschlages. Gemäß F i g. 3 greift eine Zahnstange 80, an der ein hin-und herbewegbarer Schlitten 81 befestigt ist, in ein mit der unteren Zuführrolle 72 fest verbundenes Antriebszahnrad 84 ein. Diese ist mit einer Kupplung 86 versehen, die derart angeordnet ist, daß bei einer Bewegung des Schlittens 81 nach vom die Zahnstange 80 das Antriebszahnrad 84, die Zuführrolle 72 und den Zahnkranz 76 antreibt. Der Zahnkranz 76 treibt auch den Zahnkranz 74 und die zugehörige Zuführrolle 70 an. Wenn sich der hin- und hergehende Schlitten 81 nach links zurückbewegt, wie in den F i g. 1 und 3 zu sehen ist, verhindert die Kupplung 86 eine Drehung der Rollen.
  • An der Grundplatte 20 sind gemäß den F i g. 1 und 2 mit Hilfe von Bolzen 93 zwei Stützen 90 und 92 befestigt. Durch Bohrungen in den Stützen 90 und 92 ragen zylindrische Stangen 94 und 96 hindurch, die mit Hilfe von Einstellschrauben 97 festgesetzt sind, wie aus den F i g. 1 bis 3 und 8 hervorgeht. Auf diesen Stangen ist mit Hilfe eines Gleitstückes 95 der hin- und herbewegbare Schlitten 81 im Gleitsitz montiert. Gemäß den F i g. 5 und 8 gehen die zylindrischen Stangen 94 und 96 durch Öffnungen im Gleitstück 95 hindurch, so daß der Schlitten 81 auf den Stangen 94 und 96 von einem Ansatz 98 hin- und hergetrieben wird, der am Unterteil des am Schlitten 81 angebrachten Gleitstückes 95 befestigt ist. Der Ansatz 98 ist gemäß F i g. 5 über einen Zapfen 99 mit einer Stange 100 verbunden. Die Stange 100 steht Über einen Zapfen 101 mit einem Hebel 150 in Verbindung, der auf einer in der Maschine befestigten Welle 152 sitzt. Zwischen den Enden des Hebels 150 befindet sich ein Zapfen 154, der mit einer Stange 156 verbunden ist. Die Länge dieser Stange 156 kann neben ihren Enden an Schrauben 158 gestellt werden, deren Ende mit je einem kurzen ein Innengewinde aufweisenden Arm 159 zusammenwirkt. Das linke Ende des Arms 159 ist mit einem Zapfen 160 verbunden, der in einer auf einer Schraube 164 aufgeschraubten Mutter 162 festgemacht ist. Die Mutter 162 sitzt in einem Schlitz 166 eines schwenkbaren Arms 168, der auf einem Zapfen 170 eines Auslegers 172 angebracht ist. Der Ausleger 172 ist durch Muttern 174 an einem Vorsprung 176 befestigt, der seinerseits fest mit der Grundplatte 20 verbunden ist. Die Schraube 164 weist einen geriefelten Kopf 178 auf, mit dessen Hilfe die Mutter 162 in Längsrichtung des Schlitzes 166 verstellt werden kann. Gemäß F i g. 5 ist der schwenkbare Arm 168 an seinem rechten unteren Abschnitt mit einer Führungsrolle 180 versehen, die mit einer Führungsbahn 182 im Eingriff steht. Wenn die Führung in Drehung versetzt wird, werden die Führungsrolle 180 und der schwenkbare Arm 168 begrenzt um den Zapfen 170 geschwenkt. Diese Bewegung wird über die Stange 156 auf den Hebel 150 übertragen, der die Bewegung über den Zapfen 101, die Stange 100 und den Ansatz 98 auf das Gleitstück 95 überträgt, das einen horizontal hin- und herbewegbaren Saugkopf trägt. Die Elemente 160 bis 164 erlauben eine Verstellung der Bahnlänge des hin- und herbewegbaren Schlittens entsprechend der verschiedenen Größe der Um- oder Deckblätter. Mit Hilfe der einstellbaren Stange 156 kann die Lage des Schlittens 81 relativ zu einem Messer 230 der F i g. 5 und 6 verändert werden.
  • Ein Halter für die Schnittform des Um- oder Deckblattes ist in den F i g. 1 und 2 zu sehen und enthält eine Grundplatte 102, die an der Grundplatte 20 festgemacht ist. Zu dem Halter gehören zwei vertikale Ständer 104 und 106, die einen Saugkasten 105 mit einer hohlen Kammer tragen. Auf dem Kasten 105 ist ein Deckel 108 als Platte zur Formung des Umblattes angebracht. Die hohle Kammer des Kastens 105 steht über einen biegsamen Luftschlauch 110 mit einem Saugkasten 112 in Verbindung, der über einen Flansch 111 eines Saugkastens 920 mit der Grundplatte 20 verbunden ist, wie aus den F i g. 2 und 5 hervorgeht. Der Saugkasten 112 steht mit einer Quelle in Verbindung, die einen Unterdruck herstellt. Ein Gleitventil 114 ist innerhalb des Saugkastens 112 mit Hilfe der Stange 116 hin- und herbewegbar, deren Länge an einem mittleren Element 118 eingestellt werden kann, das die mit Gewinde versehenen Enden der beiden Abschnitte der Stange 116 verbindet. Die Stange 116 ist zur Hin- und Herbewegung über einen Zapfen 117 mit einem Arm 120 eines Winkelhebels verbunden, der um eine Welle 122 begrenzt drehbar ist, die ortsfest in der Zigarrenmaschine montiert ist. Ein Führungselement 124 ist an einem anderen Arm 126 des Winkelhebels festgemacht. Es steht mit einer Führungsbahn an einer Führungsscheibe 128 in Berührung, die auf einer Welle 130 sitzt. Wenn die Führungsscheibe 128 umläuft, wird das Element 124 unter deren Einfluß und dem einer Spannfeder 132 nach oben und unten bewegt; diese Feder 132 steht an ihrem einen Ende mit einem zwischen den Enden des Anns 120 befindlichen Zapfen 134 und am entgegengesetzten Ende mit einem ortsfesten Zapfen 136 in Verbindung, der am Boden des Saugkastens 112 befestigt ist. Wenn sich das Führungselement 124 nach oben und unten bewegt, bewegt das obere Ende der Stange 120 den Betätigungszapfen 117, die Stange 116 und das Gleitventil 114 nach rechts und links. Vom Gleitventil 114 wird über den Luftschlauch 110 oder einen Luftschlauch 140 abwechselnd ein Unterdruck hergestellt und aufgehoben. Der Luftschlauch 140 ist mit einer hohlen Kammer verbunden, die von dem sich hin-und herbewegbaren Schlitten 81 getragen wird.
  • Wie man am besten aus F i g. 5 erkennen kann, ist ein vertikal hin- und herbewegbarer, hohler Saugtisch 200 am oberen Ende einer Welle 202 befestigt, deren unteres Ende -über einen in einem Schlitz 206 verschiebbaren Zapfen 204 mit einem kurzen Arm 208 verbunden ist; das untere Ende dieses Anns 208 ist über einen weiteren Zapfen 210 mit einem Arm 212 eines Winkelhebels verbunden, der um einen am Ausleger 172 befestigten Zapfen 214 begrenzt drehbar ist. Der untere Arm 216 des Kniehebels trägt eine Führungsrolle 218, die mit einer Führungsfläche 220 einer auf der Welle 130 angebrachten Führungsscheibe in Berührung steht. Wenn die Führungsscheibe umläuft, betätigt die Führungsfläche 220 die Führungsrolle 218, die den Winkelhebel begrenzt um den Zapfen 214 schwenkt. Der Arm 212 des Winkel" hebels erteilt über den Zapfen 210 der vertikalen Welle 202 und dem vertikal hin- und herbewegbaren Tisch 200 die Bewegung. Am linken Ende des Tisches 200 ist das unregelmäßig geformte Zuschneidmesser 230 befestigt, wie in den F i g. 3 und 9 zu sehen ist. Durch die ihm erteilte Bewegung wird der Tisch 200 im richtigen Zeitpunkt des Arbeitszyklus in die Schnittstellung gebracht und zu einem anderen Zeitpunkt zurückgezogen. Nachdem das Umblatt durch den Schnitt den richtigen Umriß erhalten hat, hebt der Saugtisch 200 es an und bietet es einem seiner übertragung oder Beförderung dienenden Fördersaugkopf 250 an, der in den F i g. 3 und 4 dargestellt ist. Wenn sich das Zuschneidmesser 230 in der Schnittstellung befindet, kommt es mit Schneidrollen 234 und 238 in Eingriff, die an dem Fördersaugkopf 250 festgemacht sind und mit diesem hin- und herbewegt werden.
  • Ferner ist eine Anordnung vorgesehen, mit der der vertikal hin- und herbewegbare Saugtisch 200, falls notwendig, an die unterschiedlichen Schnittwinkel des Tabakbandes angepaßt wird.
  • Gemäß den F i g. 1 bis 3 und 9 sind an der Grundplatte 20 zwei Träger 280 und 282 mit Schrauben 284 befestigt. Wie in den F i g. 1 und 2 zu sehen ist, laufen die Träger vertikal nach oben und springen gemäß den F i g. 3 und 9 nach vorn vor. Am oberen Ende dieser Träger ist mit Schrauben eine horizontale Stange 286 befestigt, wie in den F i g. 3 und 9 zu sehen ist. An der Innenseite der Stange 286 ist eine Bahn 288 ausgebildet, in der eine Rolle 290 läuft, so daß eine Stütze für den Schlitten oder Beförderungsmechanismus 81 des Umblattes entsteht. An den Trägern 280 und 282 ist oberhalb der Stange 286 eine horizontale Platte 292 befestigt. Am rechten inneren oberen Rand der Platte 292 ist ein Führungsweg 299 ausgebildet, der als Führung und Halterung für eine Rolle 296 dient und während der Beförderung des Umblattes den Schlitten 81 vom Umblatträger auf den vertikal bewegbaren Saugtisch 200 absenkt. Die obere Platte 292 ist mit länglichen Schlitzen 293 versehen, durch die Schrauben 298 in die Stange 286 hineinragen. Der Ort der Platte 292 kann in Längsrichtung dadurch verstellt werden, daß die Schrauben 298 gelockert, die Platte 292 leitend verschoben und die Schrauben festgezogen werden.
  • Der Schlitten oder Beförderungsmechanismus 81 für das Umblatt wird von einem Führungsmechanismus betätigt und gleitet auf den zylindrischen Stangen 94 und 96 entlang, die durch öffnungen in dem Querstück 95 hindurchgehen, das eine Halterung für den Beförderungsmechanismus bildet. Ein Stützarm 82 für den Kasten des Beförderungsmechanismus ist gemäß F i g. 9 am oberen Teil des Querstücks 95 befestigt. An dem Stützarm 82 ist eine Welle 302 befestigt, auf der je zwei Lagerbüchsen für drei Arme drehbar gehaltert sind. Ein Arm 304 haltert einen dem Vorziehen dienenden Fördersaugkopf 250. Ein zweiter kürzerer Arm 306 und ein dritter längerer Arm 308 sind ebenfalls auf der Welle 302 gelagert. Der Arm 304 für den Saugkasten ist ein etwa U-förmiger Körper, der in seinen beiden Schenkeln Lagerbüchsen 301 und 303 enthält, durch die die Welle 302 hindurchgeht. Der mittlere Teil des Saugkastenanns 304 weist einen länglichen, gebogenen Schlitz 310 auf, durch den Schrauben 312 hindurchragen, die mit Gewindelöchern der oberen Platte des Fördersaugkopfes 250 im Eingriff stehen, um den Saugkopf am Beförderungsmechanismus festzuhalten. Der Schlitz und die Schrauben bilden ein Hilfsmittel, mit dem der Saugkopf durch Drehung um einen be- grenzten Winkel eingestellt werden kann, so daß ein unregelmäßiger Vorderabschnitt des Fördersaugkopfes 250 an das Schneidmesser 230 angepaßt werden kann, wenn der vertikal hin- und herbewegbare Saugtisch 200 um seine Stützwelle 202 in die gewünschte Stellung geschwenkt wird. Der kurze Arm 306 ist etwa U-fönnig gestaltet und an seinen beiden Schenkeln mit Lagerbüchsen 305 und 307 versehen, in die die Welle 302 eingreift. Er weist außerdem Lager auf, in denen eine drehbare Welle liegt, die die kurze Schneidrolle 238 trägt. Der lange Arm 308 weist zwei Lagerbüchsen 309 und 311, die an der Welle 302 festgesetzt sind, und zwei weitere Lagerbüchsen, in denen eine drehbare Welle liegt, auf, auf der die lange Schneidrolle 234 angebracht ist. Beide Schneidrollenanordnungen enthalten je einen Federspannmechanismus 313 bzw. 315, der an sich bekannt ist. Sie können so eingestellt werden, daß die Schneidrollen mit ihrem betreffenen Abschnitt des unregelmäßigen Zuschneidmessers 230 richtig zusammenwirken, wenn sich der Schlitten 81 hin- und herbewegt, um die Schneidrollen 234 und 238 mit den ihnen zugeordneten Messerabschnitten in Eingriff zu bringen. Der Fördersaugkopf 250 ist hohl; die an seiner Unterseite befindliche Platte ist mit öffnungen versehen, so daß zur Aufnahme des Tabakbandes im richtigen Zeitpunkt des Zyklus durch die Löcher ein Unterdruck ausgeübt und das Vorderende des Bandes aus einer Lage neben dem Zuschneidmesser 230 in F i g. 9 nach rechts quer über den vertikal hin- und herbewegbaren Saugtisch 200 so weit getragen werden kann, daß das Umblatt oder Deckblatt von dem ununterbrochenen Band abgetrennt werden kann. Gleichzeitig wird eine kurze Zunge, die über die rechte untere Kante des Tisches hinausragt, vom Umblatt oder Deckblatt mit Hilfe eines Messers 314 abgeschnitten. Die Zunge wird deshalb entfernt, um den Tabak am Mundstück des Zigarrenumblattes oder -deckblattes zu entfernen, so daß es richtig auf den konischen Abschnitt an diesem Ende der Zigarre aufgerollt werden kann. Die Schneidvorrichtung für das am Mundstück befindliche Ende enthält einen Arm 320, der in den F i g. 3 und 9 zu sehen ist. In ihm ist ein langgestreckter Schlitz 322 vorgesehen, so daß er durch Schrauben an der Deckplatte 108 der F i g. 2 verstellbar befestigt werden kann. Am Arm 320 ist ein Zapfen 324 befestigt, auf dem eine Lagerbüchse für das Messer 314 ruht. Gemäß den F i g. 3 und 9 wird das Messer 314 von einer Feder 326 im Uhrzeigersinn in eine Lage geschwenkt, in der ein Vorsprung der Lagerbüchse die vordere untere Fläche des hin- und herbewegbaren Saugtisches 200 unter dem abtrennbaren Tabak berührt. Wenn der Tisch seine untere Stellung einnimmt, befindet sich die Schneide des Messers über der vorderen unteren Fläche des Tisches und ist auf eine von diesem getragene Latte ausgerichtet. Wenn sich der Tisch nach oben bewegt, entfernt das Messer 314 die Zunge am Mundstück des Umblattes oder Deckblattes. 2 Die Deckplatte 108 ist an dem Saugkasten 105 mit Schrauben befestigt. Auf der Deckplatte 108 ist eine Stützplatte 352 für einen Saugkasten 350 befestigt, damit dieser eine begrenzte horizontale Drehung ausführen kann, wie in den F i g. 1 und 6 zu sehen ist. Der Saugkasten 350 ist an der Stützplatte 352 derart befestigt, daß er gradlinig auf der Platte verschoben werden kann. Damit dies möglich ist, weist er zwei langgestreckte Schlitze 358 und 360 auf, die in zwei sich gegenüberliegenden unteren Seitenabschnitten 362 und 364 ausgebildet sind. Durch diese Schlitze ragen Bolzen 368 und 370 hindurch, die in Gewindelöchern der Stützplatte 352 eingeschraubt sind. Der Boden des Saugkastens 350 ist zwischen den Seitenabschnitten ausgehöhlt. Um den Unterdruck von dem Saugkasten 105 durch die Deckplatte 108 und die Platte 352 zum Kasten 350 und zu den Öffnungen in der Deckplatte des Kastens weiterzuleiten, sind Hilfsmittel vorgesehen, damit das Vorderende des# Bandes neben dem Saugtisch 200 festgehalten werden kann. Die Deckplatte 108 besitzt eine kreisrunde Öffnung 380, während die Platte 352 eine langgestreckte gebogene Öffnung 382 aufweist, die auf die Öffnung 380 ausgerichtet ist, wenn die Platte 352 zur Einstellung des Kastens 350 um den gewünschten Winkel gedreht wird.
  • An dem Ständer 22 der F i g. 1 und 2 A ist ein Arm 400 befestigt, auf dem gradlinig nach rechts und links in begrenztem Maß verstellbar eine Platte 402 angebracht ist. Zwei längliche Schlitze 410 und 412 sind vorgesehen, durch die Schrauben 414 und 416 hindurchragen und mit der Platte 402 im Eingriff stehen. Die Schrauben können gelöst werden, wenn die Platte 402 verstellt werden soll. Das Vorderende der Platte 402 liegt gegen das Hinterende eines Saugtisches 404 des Saugkastens 350 an. Da die Platte 352, auf der der Saugkasten 350 angebracht ist, horizontal drehbar ist, ist das rechte Ende der Platte 402 und das linke Ende des Saugtisches 404 gebogen, wobei das rechte Ende der Platte 402 konkav und das linke Ende der Platte 404 mit derselben Krümmung konvex ist, so daß ein enger Eingriff möglich ist, wenn der Kasten 350 gedreht wird. Der Saugtisch 404 ist derart durchbohrt, daß ein Saugzug auf das Tabakband ausgeübt werden kann.
  • Wie in den F i g. 3 und 5 zu sehen ist, ist ein Stützarin'450 für den Saugtisch 200 am oberen Ende der vertikalen Welle 202 mit Schrauben 452 festgestellt. Der Arm weist längliche Öffnungen 454 und 456 auf, durch die Schrauben 458 und 460 nach oben hindurchragen und mit Gewindevorsprüngen am Boden des Saugtisches 200 im Eingriff stehen. Die langgestreckten Öffnungen im Stützarm 450 stellen eine Vorrichtung dar, mit der der Saugtisch 200 in Längsrichtung zum Stützarin verstellt werden kann.
  • Wie in den F i g. 2 und 3 zu sehen ist, steht der Innenraum des Kastens 105 über eine nahtlose Röhre 480 mit dem Innenraum des Saugtisches 200 inVerbindung; die Röhre geht vom Boden des Saugtisches 200 aus, an dem sie starr befestigt ist, und durch öff- nungen in den Platten 482 und 108 in den Kasten 105 hinein. Wenn sich der Saugtisch 200 in seiner oberen Lage befindet, ist die am Saugtisch 200 befestigte Röhre 480 angehoben, so daß der den Unterdruck führende Kanal zwischen dem Kasten 105 und dem Kasten 200 offen ist. Wenn sich der Saugtisch 200 in seiner untersten Stellung befindet, liegt das untere Ende der Röhre 480 an der Oberfläche des Bodens des Kastens 105 auf einem zusammendrückbaren Dichtungsmaterial auf; die Verbindung für den Unterdruck zwischen dem Kasten 105 und dem Saugtisch 200 ist dabei unterbrochen. Die Platte 482 ist mit langgestreckten Schlitzen versehen, durch die mit einer Kappe versehene Schrauben in die Platte 108 hineinragen. Die Öffnung der Platte 108 ist zur Einpassung der Röhre 480 vergrößert, so daß die Röhre verstellt werden kann, wenn der Saugtisch 200 in die gewünschte Winkelstellung um die Welle 202 gedreht wird. Die langgestreckten Schlitze der Platte 482 ermöglichen eine Bewegung der Platte 482, so daß der Teil der Öffnung in der Platte 108 bedeckt werden kann, der über den Querschnittsbereich der Röhre 480 hinausgeht. Im oberen Deckel des Saugtisches 200 sind Öffnungen 487 vorhanden, über die ein Unterdruck auf das auf dem Tisch liegende Umblatt unter der Steuerung des Ventils 114 ausgeübt wird.
  • Gemäß den F i g. 1, 6 und 7 sind Vorrichtungen vorgesehen, die das Zuschneidmesser 230, das am Saugtisch 200 befestigt ist, haltern, wenn es sich in der oberen Schnittlage befindet. In dieser Lage gleitet eine Stützvorrichtung 500, die am Vorderende von Wellen 502 und 504 befestigt ist und normalerweise gegen das linke Ende des Saugtisches 200 anliegt, unter der Wirkung von Federn 506 und 508 unter das Messer 230, die zwischen je einem Anschlag 510 bzw. 512 und einem Block 516 zusammengedrückt sind; die Anschläge sind dabei an den Wellen 502 und 504 festgemacht. Der Block 516 enthält zwei Öffnungen, durch die die Wellen 502 und 504 hindurchgehen. Der rechte Abschnitt der Wellen 502 und 504 läuft durch Öffnungen 540 bzw. 542 der Rückwand in den Kasten 350 hinein und durch Öffnungen 544 bzw. 546 aus dem Vorderende heraus, wie in F i g. 6 zu sehen ist. Mit Hilfe von Schrauben 518 ist der Block 516 an der Platte 352 festgemacht. Die Stützvorrichtung 500 wird unter dem Messer mit Hilfe einer dritten Welle 524 gemäß den F i g. 1 und 6 vorgezogen. Die Welle 524 trägt an ihrem Vorderende ein Element 5#6, das mit dem Gleitstück 95 im Eingriff steht. Die Welle 524 geht durch Öffnungen 550 und 552 im Kasten 105 hindurch und trägt in der Nähe ihres linken Endes einen Block 556 und an ihrem äußeren linken Ende einen Block 558. Sie weist außerdem an einer Stelle 560 in der Nähe ihres linken Endes einen verringerten Durchmesser auf, der sich in einer langgestreckten horizontalen Öffnung 561 eines Einstellhebels 562 befindet. Der Einstellhebel 562 weist eine Lagerbüchse 564 mit einer Bohrung auf und ist mit Hilfe einer Schraube 566 festgemacht, die durch die Platte 352 hindurchragt. Wenn sich das den Saugtisch tragende Gleitstück 95 nach hinten bewegt, kommt der Block 556 mit dem Einstellhebel 562 in Eingriff und dreht ihn gegen den Uhrzeigersinn um ein gewisses Stück um das Element #66. Der Hebel 562 kommt dabei mit einem herabhängenden Stift 555 in einem Block 580 in Berührung. Der Block 580 enthält zwei Öffnungen, durch die die Wellen 502 und 504 hindurchragen, und ist an diesen beiden Wellen befestigt. Bei einer Berührung des Hebels 562 mit dem Stift 555 werden die Wellen 502 und 504 nach links getrieben, wobei die Messerstütze 500 zurückgezogen und die Federn 506 und 508 zusammengedrückt werden. Während der Vorwärtsbewegung wird der Hebel 562 gemäß F i g. 6 von dem nach unten vorragenden Stift 555, der am Block 580 befestigt ist, in Uhrzeigerrichtung geschwenkt.
  • Ein Träger 900 des Umblattes ist derart einstellbar, daß er im Hinblick auf die verschiedenen zu schneidenden, auf dem einstellbaren Saugtisch 200 befindlichen Um- oder Deckblätter eingerichtet werden kann. Die F i g. 3 und 4 zeigen, wie dies erreicht wird. Der Träger 900 ist an sich bekannt, so daß die Einzelteile zu seiner Einstellung nicht beschrieben zu werden brauchen.
  • Ein Saugkopf 902 für das Umblatt wird zwischen einem Punkt, an dem er sich über dem Saugtisch 200 befindet und einem Punkt bewegt, der sich über einem durchlochten Band 904 auf einem Rolltisch 906 befindet. Ein mit Flansch versehener Kragen 908, über den der Saugkopf 902 an einem vertikalen hohlen Kern 910 des Trägers befestigt ist, enthält einen Ausschnitt 912; eine mit einer Kappe versehene Schraube 914 ragt durch den Kragen quer zu dem Ausschnitt hindurch, so daß der Kragen leicht festgezogen oder gelöst und der Saugkopf 902 um den hohlen Kern 910 gedreht werden kann. Der Flansch des Kragens ist mit Schlitzen 916 und 918 versehen, durch die eine Schraube 919 hindurchgeht und mit einer Gewindeöffnung im Saugkopf 902 im Eingriff steht. Die Schlitze erlauben eine Verstellung des Saugkopfes 902 in Längsrichtung zum Tisch 200. Im Betrieb wird, falls notwendig, zuerst der Saugtisch 200 eingestellt, dann wird der Träger 900 für das Umblatt bis über den Saugtisch 200 geschwenkt, worauf der Saugkopf 902 von den zuvor beschriebenen Vorrichtungen, falls notwendig, so weit verstellt wird, daß er auf den Saugtisch 200 ausgerichtet ist. Die untere Fläche des Saugkopfes 902 ist durchlocht; ein Unterdruck kann auf den Träger 900 für das Umblatt über eine biegsame Verbindung (nicht gezeigt) zwischen dem Träger und dem Saugkasten 920 ausgeübt oder beseitigt werden, die unter der Steuerung eines Ventils 922, einer Stange 924 und eines Hebels 926 steht, die wiederum um den Zapfen 122 unter der Steuerung von Führungsrollen 930 und 932 drehbar sind. Die Ventile 922 und 114 werden in solch einem zeitlichen Verhältnis zueinander betätigt, daß der Unterdurck in dem Augenblick vom Saugtisch 200 weggenommen wird, wenn er vom Saugkopf 902 ausgeübt werden soll. Von dem Saugkopf 902 wird der Unterdruck beseitig wenn sich dieser in der richtigen Lage über dem Rolltisch befindet.
  • Die Betätigung der Bestandteile des Mechanismus zur Zuführung des Bandes ist so koordiniert, daß der Tabak von der Rolle 28 durch den Beförderungsschlitten 81 abgezogen und quer über den Saugtisch 200 bewegt wird, wenn sich dieser in seiner unteren Stellung befindet. Der Saugkasten 250 für das Umblatt wird von der Führung der Führungsrollen auf den Saugtisch 200 gesenkt, worauf der Tabak von dem Saugkasten 250 mit Hilfe des Saugsystems auf den Saugtisch 200 übertragen wird. Iier- Beförderungskasten 250 des Umblattes ist so gestaltet, daß er um die Führungsrolle 296 geschwenkt werden kann, die auf der Führungsplatte 292 abrollt. Auf dem Rückweg wird der Saugtisch 200 nach oben gebracht, so daß die Messer 230 über die Oberfläche des Kastens 350 hinausragen, wie in F i g. 7 zu sehen ist. In dieser Stellung kommen die Messer mit den Schneidrollen 234 und 238 in Berührung und schneiden den Tabak in dieser Lage bis auf den gewünschten Umriß ab. Wenn sich der Saugtisch 200 nach oben bewegt, gleitet die Stützvorrichtung 500 unter den Saugkopf und stützt das Messer während des Schneidens ab. Nachdem die Rollen über das Messer hinweggelaufen sind, wird die Stützvorrichtung 500 unter dem Saugkopf 200 herausgestoßen. Dann wird der Saugtisch höher bis in eine Lage gehoben, in der er sich unter dein Boden des Trägers 900 befindet. Vom Saugtisch 200 wird der Unterdruck auf den Saugkopf 902 übertragen, so daß das Umblatt auf einem möglichst günstigen Bereich des auf dem Rolltisch 906 befindlichen Bandes 904 niedergelegt wird. Wenn sich der Saugtisch nach oben bewegt, wird die Zunge am oberen Ende des Umblattes von der Schneidkante des Messers 314 entfernt.
  • Wie bereits erwähnt, ist der Saugtisch 200 um die Welle 202 drehbar. Die Drehung der Platte 352 erfolgt daher um die Achse der Welle 202 als Mittelpunkt. Um eine Drehung der Platte 352 zu erlauben, ist sie mit drei länglichen Schlitzen 351, 353 und 355 versehen. Mit Kappen versehene Schrauben ragen durch diese Schlitze in Gewindeöffnungen der ortsfesten Platte 108 hinein. Hierdurch kann die Platte 352 um den Mittelpunkt der Welle 202 als Achse gedreht werden, die mit der Drehachse des Saugtisches 200 übereinstimmt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Zuschneiden von Zigarrenumblättern aus einem Tabakband, umfassend eine Förder- und Zuschneidfläche, ein in dieser Förder- und Zuschneidfläche versenkbares und hochfahrbares, abgewinkeltes Zuschneidmesser, einen ersten höhenfesten Saugtisch in Förderrichtung vor diesem Zuschneidmesser und angrenzend an dieses mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Vorderkante, einem zweiten, mit dem Messer höhenveränderlichen Saugtisch in Förderrichtung hinter dem Messer und angrenzend an dieses mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Hinterkante, einen hin- und hergehenden Fördersaugkopf mit einer dem Messerverlauf entsprechenden Vorderkante, ein synchron mit dem Fördersaugkopf hin- und hergehendes, mit dem Schneidmesser zusammenwirkendes Schneidrollensystem, eine Steuerung, welche in periodischer Wiederholung zunächst bei eingeschaltetem Sog des Fördersaugkopfes, ausgeschaltetem Sog des ersten und zweiten Saugtisches und abgesenktem Zuschneidmesser den Fördersaugkopf und das Schneidrollensystem mit angesaugtem Tabakbandvorderende vorrücken läßt, hierauf den Sog von dem Fördersaugkopf abschaltet und Sog an den ersten und zweiten Saugtisch anlegt, hierauf das Messer in den Eingriffsbereich des Schneidrollensystems hochfahren läßt, hierauf den Fördersaugkopf zusammen mit dem Schneidrollensystem wieder zurückfahren läßt und schließlich an den Fördersaugkopf wieder Sog anlegt und von den beiden Saugtischen den Sog wieder abschaltet, und weiter umfassend eine Abnahmevorrichtung zum Abnehmen des abgeschnittenen Bandabschnitts von dem zweiten Saugtisch sowie gegebenenfalls weitere Schneidgeräte zum Zuschneiden des abgeschnittenen Bandabschnitts, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Saugtisch (404), das Zuschneidmesser (230), der zweite Saugtisch (200) und der Fördersaugkopf (250) um eine gemeinsame, zu der Förderebene senkrechte Achse (202) schwenkbar und in verschiedene Schwenkstellungen feststellbar sind (Fig. 1 und 2A). 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Saugtisch (404) an seiner Hinterkante kreisbogenförmig gestaltet ist mit einem Krümmungsmittelpunkt, der mit der gemeinsamen Schwenkachse der Saugtische (404, 200), des Zuschneidmessers (230) und des Fördersaugkopfes (250) zusammenfällt, und daß diese kreisförmig gekrümmte Hinterkante in eine komplementär gestaltete, bogenförmige Ausnehmung eines an den ersten Saugtisch (404) anschließenden Abschnitts (402) der Förder- und Zuschneidfläche eingreift (F i g. 2 A). 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Saugtisch (404), das Zuschneidmesser (230,) der zweite Saugtisch (200) und der Fördersaugkopf (250) sowie gegebenenfalls der an den ersten Saugtisch (404) anschließende Abschnitt (402) der Förder- und Zuschneidfläche in Förderrichtung verschiebbar angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei baulicher Vereinigung des Zuschneidmessers (230) mit dem zweiten Saugtisch (200) das Zuschneidmesser (230) in seiner hochgefahrenen Schneidstellung durch eine Stützvorrichtung (500) unterstützbar ist, welche durch die Steuerung synchron mit der Bewegung des Fördersaugkopfes (250) und des Schneidrollensystems (234, 238) verschiebbar ist (F i g. 6 bis 8). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 433 453, 607 645, 1078 034, 1083 736; britische Patentschrift Nr. 486 947. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1108 124.
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