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DE1280475B - Vorrichtung zum Abdichten von Drehrohroefen gegenueber dem feststehenden Einlaufgehaeuse - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten von Drehrohroefen gegenueber dem feststehenden Einlaufgehaeuse

Info

Publication number
DE1280475B
DE1280475B DE1965M0065367 DEM0065367A DE1280475B DE 1280475 B DE1280475 B DE 1280475B DE 1965M0065367 DE1965M0065367 DE 1965M0065367 DE M0065367 A DEM0065367 A DE M0065367A DE 1280475 B DE1280475 B DE 1280475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
ring
rotary kiln
inlet housing
ring housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965M0065367
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Borkton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Muehlenbau und Industrie GmbH filed Critical Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority to DE1965M0065367 priority Critical patent/DE1280475B/de
Publication of DE1280475B publication Critical patent/DE1280475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/22Rotary drums; Supports therefor
    • F27B7/24Seals between rotary and stationary parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten von Drehrohröfen gegenüber dem feststehenden Einlaufgehäuse Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdichten von Drehrohröfen gegenüber feststehenden Einlaufgehäusen, die auch bei Längsverschiebungen der Teile zueinander wirksam ist.
  • Diese Abdichtung ist notwendig, um bei innerem überdruck der Ofenanlage den Austritt von Staubgut und Gas, bei äußerem überdruck den Eintritt von Luft zu vermeiden.
  • Bekannte Schleifringdichtungen mit einfacher oder zweifacher Dichtfläche, die an der Fuge zweier nicht ineinandergreifender Drehofenteile angeordnet sind, unterliegen einem höhen Verschleiß, weil sie dann mit dem chemisch und mechanisch aggressiven Behandlungsgut unmittelbar in Berührung kommen und weil wegen der bei Drehrohröfen auftretenden hohen Temperaturen verschleißmindernde Hilfsstoffe, z. B. öle, nicht verwendet werden können. Ähnliches gilt für eine andere bekannte Bauart einer Schleifringdichtung, bei der die Dichtflächen konisch sind. Ein das Axialspiel ausgleichender Manschettendichtring dürfte ebenfalls keine ausreichende Lebensdauer haben.
  • Es sind ferner Dichtungen mit Segmentringen bekanntgeworden, die, ähnlich einer Kette, aus mehreren Kreisringstücken bestehen, die tangential gegeneinander verschiebbar und federnd verspannt sind. Durch Federkraft, Eigen- oder Fremdgewicht wird der Segmentring axial gegen eine feststehende Ringfläche gedrückt. Die Nachteile bekannter Labyrinthketten sind dabei beseitigt, die der Schleifringe bleiben jedoch bestehen.
  • Vorteilhafter ist in dieser Hinsicht eine weitere bekannte Dichtvorrichtung, bei der an der Stirnseite des Drehofens Hubschaufeln zum Rückführen des durch die Fuge gelangten Behandlungsgutes vorgesehen sind. Die Schaufeln, die von einem nach innen offenen Ringgehäuse umgeben sind, nehmen das Gut mit hoch und werfen es auf eine untere, zum Drehofen hin abfallende Schürze, von der es in den Drehofen rutscht. Auf der zum Einlaufgehäuse hin weisenden Seite des Schaufelringes ist eine Labyrinthdichtung angeordnet, die ebenfalls von einem Gehäuse umgeben ist. Gut, das in dieses Gehäuse gelangt ist, hat aber keine Möglichkeit mehr, in den Drehofen zu gelangen, es gerät vielmehr zwischen die Lamellen der Labyrinthdichtung und verursacht deren Verschleiß.
  • Aufgabe der Erfindung war es daher, diese bekannte Vorrichtung so zu verbessern, daß die geschilderten Nachteile, und zwar auch diejenigen der anderen bekannten Dichtvorrichtungen, vollzählig beseitigt werden. Diese Vorrichtung ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch ein die Enden des Einlaufgehäuses und des Drehrohrofens umfassendes, nach innen offenes Ringgehäuse, das drehfest, aber axial beweglich ist, und in das ein am Drehofenende befestigter Flanschring ragt, dessen dem Einlaufgehäuse zugewandte Seite mit den Hubschaufeln versehen ist und gegen dessen vom Einlaufgehäuse abgewandte Seite sich das in bekannter Weise durch Zuggewichte axial belastete Ringgehäuse legt, wobei an beiden Teilen Schleifringe vorgesehen sind, deren Außendurchmesser wesentlich kleiner ist als der im Bereich der Hubschaufeln liegende größte Innendurchmesser des Ringgehäuses. Das sich an der tiefsten Stelle des Ringgehäuses ansammelnde Staubgut wird also von den mit dem Drehofen umlaufenden Schaufeln angehoben und fällt auf die zum Drehofen hin geneigte, feststehende, den Spalt zwischen Endgehäuse und Drehofen überdeckende Schürze, von der es in den Drehofen rutscht. Da die Schleifringe einigen Abstand von der Außenwand des Ringgehäuses haben, werden sie von aggressivem Gut freigehalten. Die dem Einlaufgehäuse zugewandte Seite des Ringgehäuses kann z. B. durch eine an sich bekannte Stopfbuchspackung abgedichtet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, an Hand derer es im folgenden näher erläutert wird. Und zwar zeigt A b b. 1 die gesamte Vorrichtung im vertikalen Längsschnitt, A b b. 2 eine Einzelheit im vertikalen Längsschnitt, A b b. 3 einen Schnitt nach Linie A -B der A b b. 2. Wie aus A b b. 1 deutlich wird, ist die Dichtvorrichtung an der Übergangsstelle von einem Ofen-Einlaufgehäuse 9 zu einem Drehofen angeordnet, an dessen zylindrischen Hauptteil 1 ein konisch verjüngtes Kopfteil 2 angeschlossen ist. An einem an der Kopfteil-Stirnseite angeordneten Flansch 3 ist ein Ring 4 befestigt, der in ein Ringgehäuse ragt; dieses Ringgehäuse übergreift die Enden des Drehrohrteils 2 und eines am Einlaufgehäuse 9 anschließenden Rohrstücks 19, ohne sie jedoch zu berühren. Es besteht aus einer in den Raum zwischen Einlaufgehäuse 9 und Ofenteil 2 ragenden Ringscheibe 10, an die zum Drehofen 1, 2 hin ein Ringgehäuse 8 angesetzt ist, und aus einem Stopfbuchsgehäuse 16, das sich mittels Rippen 11 an der Ringscheibe 10 abstützt und ein übergangsrohrstück 19 konzentrisch umgibt. An den sich überlappenden Ringflächen des Flanschrings 4 und des Ringgehäuses 8 sind in Segmente unterteilte Schleifringe 6, 7 mittels Schrauben 26, 27 befestigt. sie --- durch eine von außen in das Ringgehäuse eingeleitete Kraft ständig gegeneinander gedrückt. Zu diesem Zweck weist das Ringgehäuse - außen Stützrollen 23 auf, die auf Tragschienen.25 laufen und eine Axial-Verschiebbarkeit ermöglichen.
  • An mehreren Stellen des Ringgehäuses greifen Zugmittel 28 an, die über Umlenkrollen 21, 22 zu einem oder zwei Gewichten 29 führen. Am Flanschring 4 sind auf der dem Schleifring 6 abgewandten Seite mehrere Schaufeln 5 etwa radial angesetzt, die ähnlich einer Pflugschar profiliert und nach außen hin in Drehrichtung 30 gekrümmt sind. Ihre äußeren Kanten reichen bis nahe an die Innenwand des Ringgehäuses 8 heran, und ihre freien Längskanten verlaufen parallel zur Ringscheibe 10.
  • Die untere Hälfte des Spaltes zwischen Ringscheibe 10 und Drehrohr 2 wird überdeckt von einem an der Ringscheibe 10 befestigten Kragen 12 mit schräger, zum Drehrohr hin abfallender Ausmauerung 13. Auf diese fällt das von den Schaufeln 5 hochgeförderte und nach etwa einer Drittelumdrehung abgeworfene Gut und gleitet zusammen mit dem Frischgut in das Drehrohr. Um zu verhindern, daß das am Drehrohr-Einlauf sich stauende Gut nach rückwärts in das Ringgehäuse 8,10 fällt, ist an der Unterseite des Kragens 12 ein Dichtring 14 vorgesehen, der etwa die gleiche Umfangserstreckung hat wie der Kragen 12.
  • Das Einlaufgehäuse 9 endet in einer kragenartigen Gleitfläche 24, die die Ringscheibe 10 durchdringt und die Gleitfläche der Kragenausmauerung 13 teilweise überlappt. Das durch den Spalt zwischen den beiden Kragen gelangende Gut fällt in das Stopfbuchsgehäuse 16 und von dort durch eine Öffnung 15 in der Ringscheibe 10 ebenfalls in das Ringgehäuse B.
  • Den vom Rohrstück 19, dem Stopfbuchsgehäuse 16 und einem Boden 20 umschlossenen Raum füllt eine Stopfbuchspackung 17 und verschließt ein Ring 18. Dadurch ist, unbeeinflußt von Axialbewegungen des Drehofens, ständig für Luftabschluß gesorgt.
  • Wie aus A b b. 2 entnommen werden kann, liegen die Schleifringe 6, 7 höher als die Zone des Ringgehäuses, in der sich das Gut ansammelt, also näher an der Mittelachse. Das Gehäuse ist zwischen den Schleifringen 6, 7 und der tiefsten Zone als Rutsche schräg ausgebildet. Durch diese beiden Maßnahmen wird vermieden, daß Gut zwischen die Schleifringe 6. 7 gelangt.
  • Die Teile, die einem Verschleiß unterliegen, nämlich die Schleifringe 6 und 7 und die Stopfbuchspakkung 17, sind leicht zugänglich, wenn die Schrauben gelöst sind, die das Ringgehäuse 8 bzw. den Schließring 18 befestigen. Ferner ist die Abnutzung der Schleifringe ohne Demontage leicht nachzuprüfen, indem beispielsweise ihre Dicke zuzüglich der gleichbleibenden Dicke der Gehäusewand 8 gemessen wird.
  • Gegenüber bekannten Bauarten zeichnet sich die beschriebene Vorrichtung besonders durch Einfachheit und Betriebssicherheit aus. Die Rückförderung des anfallenden Staubgutes--erfolgt-nicht-mehr -durch aufwendige Schnecken oder Becherwerke mit eigenem Antrieb, sondern durch unmittelbar von der Drehofenbewegung betätigte Förderschaufeln, die praktisch verschleißfrei arbeiten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Abdichten der Fuge zwischen einem feststehenden Einlaufgehäuse und einem Drehrohrofen, an dessen Stirnseite zum Rückführen des durch die Fuge gelangten Behandlungsgutes Hubschaufeln vorgesehen sind, die das Gut aufnehmen und auf eine die Fuge überdeckende, etwa halbkreisförmige, in Gutwanderrichtung geneigte untere Schürze abwerfen, von der es in den Drehrohrofen gelangt, g e k e n n -zeichnet durch ein die Enden des Einlaufgehäuses (9) und des Drehrohrofens (1, 2) außen umfassendes, nach innen offenes Ringgehäuse (8, 10,16), das drehfest aber axial beweglich ist und in das ein am Drehofenende (2) befestigter Flanschring (4) ragt, dessen dem Einlaufgehäuse (9) zugewandte Seite mit den Hubschaufeln (5) versehen ist und gegen dessen vom Einlaufgehäuse (9) abgewandte Seite sich das in bekannter Weise durch Zuggewichte (29) axial belastete Ringgehäuse (8, 10, 16) legt, wobei an beiden Teilen Schleifringe (6, 7) vorgesehen sind, deren Außendurchmesser wesentlich kleiner ist als der im Bereich der Hubschaufeln (5) liegende größte Innendurchmesser des Ringgehäuses (8,10,16).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Hubschaufeln (5) zu der Schleifringdichtung (6, 7) hin erstreckte Teil (8) des Ringgehäuses (8,10,16) konisch mit zu den Schleifringen (6, 7) hin abnehmendem Durchmesser ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa halbkreisförmige Schürze (12,13) am Ringgehäuse (8,10,16) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 452 953, 490 001, 494 793, 346 241; deutsche Auslegeschrift Nr. 1157 528.
DE1965M0065367 1965-05-19 1965-05-19 Vorrichtung zum Abdichten von Drehrohroefen gegenueber dem feststehenden Einlaufgehaeuse Pending DE1280475B (de)

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