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DE1145201B - Zellenradschleuse, insbesondere zum Beschicken von Schachtoefen - Google Patents

Zellenradschleuse, insbesondere zum Beschicken von Schachtoefen

Info

Publication number
DE1145201B
DE1145201B DEK35039A DEK0035039A DE1145201B DE 1145201 B DE1145201 B DE 1145201B DE K35039 A DEK35039 A DE K35039A DE K0035039 A DEK0035039 A DE K0035039A DE 1145201 B DE1145201 B DE 1145201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
arm
rotary valve
housing
rotary feeder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35039A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Karl Goluecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK35039A priority Critical patent/DE1145201B/de
Publication of DE1145201B publication Critical patent/DE1145201B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

  • Zellenradschleuse, insbesondere zum Beschicken von Schachtöfen Die Erfindung betrifft eine Zellenradschleuse, bei welcher jeder Arm des Zellenrades mit einer Dichtung versehen ist, die an der Innenwand des Zellenradgehäuses anliegt, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Zellenradschleuse zu schaffen, die insbesondere zum Beschicken von Schachtöfen bestimmt ist.
  • Als Beschickungseinrichtungen für Schachtöfen sind Zellenradschleusen bekannt. Hierbei hat sich gezeigt, daß es durch Kondensation der im Ofengas enthaltenen Dämpfe und/oder durch Anbackungen des Aufgabegutes im Laufe der Zeit zu so starken Ansätzen an der Innenwand des Zellenradgehäuses kommen kann, daß sich das Zellenrad festklemmt.
  • Es ist auch eine Zellenradschleuse bekannt, bei welcher jeder Arm des Zellenrades mit einem Dichtungsstreifen, z. B. aus Filz, versehen ist, der an der Innenwand des Zellenradgehäuses anliegt. Eine solche Dichtung eignet sich jedoch nicht für Zellenräder, die verhältnismäßig hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
  • Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Dichtung aus einem elastischen Metallstreifen besteht, der auf der rückwärtigen Seite des Armes befestigt und derart nach rückwärts umgebogen ist, daß er durch seine Federkraft mit dem freien Ende an der Innenwand des Gehäuses anliegt, und daß jeder Arm auf der vorderen Seite einen Schaber trägt, der auf der Innenwand des Gehäuses gleitet. Der Schaber säubert die Innenwand des Gehäuses von etwaigen Anbackungen, so daß die nachfolgende Dichtung stets unmittelbar an der glatten Innenwand anliegt. Infolgedessen eignet sich die erfindungsgemäße Zellenradschleuse besonders für solche Fälle, in denen man Gut, welches zum Anbacken neigt, in einen Raum schaffen muß, in dem verhältnismäßig hohe Temperaturen (etwa 300 bis 400° C) herrschen. Heißes und backfähiges Gui, wie z. B. Steinkohle, neigt dann dazu, sich auf der Innenwand des Gehäuses festzusetzen.
  • Ferner ist die neue Zellenradschleuse auch dort sehr gut am Platze, wo die Räume vor und hinter dem Zellenrad einen Druckunterschied aufweisen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. 1 eine Zellenradschleuse im Querschnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1. Die Zellenradschleuse besitzt ein Gehäuse 1, beispielsweise -aus Stahlguß mit einer Innenwand 2 sowie einen oberen Einlaßstutzen 3 und einen unteren Auslaßstutzen 4. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ragt die Innenwand beiderseits etwas über die Öffnungen der Stutzen 3 und 4 hinaus. An den Stirnseiten ist das Gehäuse durch Deckel s und 6 verschlossen. In diesen ist eine Welle 8 gelagert. Auf ihrem linken Ende (Fig. 2) ist mittels eines Keiles 9 eine nicht gezeichnete Riemenscheibe befestigt, die mit einem ebenfalls nicht gezeichneten Motor in Verbindung steht. Hierdurch wird die Welle in Richtung des Pfeiles 7 (Fig.1) angetrieben. Innerhalb des Gehäuses sitzt auf der Welle und durch zwei Keile 10 fest mit ihr verbunden ein Zellenrad. Es besteht ebenfalls aus Stahlguß und besitzt eine Nabe 11, die mit geringem Spiel bis an die Deckel heranreicht. Die Seitenwände 12 des Zellenrades enden mit Abstand von der Innenwand 2 und weisen vorteilhaft einen Abstand a voneinander auf, der etwa gleich der lichten Weite b der Stutzen 3 und 4 ist (Fig. 2). Außen ist jede Wand 12 mit einem Zentrierring 13 versehen. Auf ihm sitzt ein Ring 14, der vorteilhaft aus gehärtetem, verschleißfestem Stahl besteht und unter Zwischenschaltung einer Blechscheibe 15 an der Wand 12 angeschraubt ist. Der Ring ist zweckmäßig am äußeren Umfang schneidenartig abgeschrägt und ragt bis an die Innenwand 2 heran. Hierdurch ist das Zellenrad seitlich gut gegenüber dem Gehäuse 1 abgedichtet.
  • Das Zellenrad besitzt vier Arme 18, die Zellen 19 einschließen. Die Arme enden außen mit Spiel von der Innenwand 2 und schneiden seitlich mit den Außenflächen der Wände 12 ab. Auf der - in Richtung des Pfeiles 7 gesehen - rückwärtigen Seite ist an jedem Arm mittels mehrerer Schrauben 20 ein elastischer Metallstreifen 21 befestigt. Er ist derart nach rückwärts umgebogen, daß er durch seine Federkraft mit dem freien Ende an der Innenwand anliegt. Der Metallstreifen erstreckt sich über die ganze Länge des Armes. Dabei ist durch die Blechscheiben 13 dafür gesorgt, daß zwischen dem Metallstreifen und jedem der Ringe 14 etwas Spiel verbleibt. Durch die Metallstreifen sind auch die Arme gut gegen das Gehäuse 1 abgedichtet.
  • Jeder Arte. trägt auf der vorderen Seite an einem entsprechenden Vorsprung 27 .einen Schaber 23. Er ist mit mehreren Langlöchern 25 versehen, durch welche Schrauben 26 hindurchragen, Mittels dieser ist er nachstellbar an dem Vorsprung 27 befestigt, und zwar so, daß er auf der Innenwand 2 gleitet. Zweckmäßig besteht der Schaber ebenfalls aus einem gehärteten, verschleißfesten Stahl.
  • Im Betrieb eilt der Schaber 23 jedes Armes dem zugehörigen Metallstreifen 21 voraus und reinigt die Innenwand 2 von Ansätzen. Infolgedessen liegt der nachfolgende Metallstreifen stets unmittelbar an der glatten Innenwand an. Die Metallstreifen erleiden daher nur einen geringen Verschleiß und sichern auch nach langer Betriebsdauer eine gute Abdichtung der Zellen gegenüber der zylindrischen Wand.
  • Die neue Schleuse eilet sich auch besonders zum Beschicken von Schachtöfen, die nach dem Schwelverhüttungsverfahren betrieben werden, welches unter anderem in der deutschen Patentschrift 889 900, Klasse 18 a, beschrieben ist. In. der Gicht des Schachtofens herrscht hierbei Eine Temperatur von Ara 300 bis 400° C, und die Gichtgase enthalten einen hohen Anteil m. Schweldämpfen, Andererseits wird der Ofen beschickt mit Briketts, die zu einem erheblichen Teil aus Steinkohle bestehen. Die Brilaetts werden dann durch die Rutsche 28 der Zellenradschleuse zugeführt. Aus ihr gelangen sie durch eine allseitig geschlossene Schurre, die an den Auslaßstutzen 4 angeschlossen ist, oben in den Ofen. Etwaige Kondensate der Schweldämpfe, die durch die Schurre in die Zellenradschleuse gelangen, werden durch die Schaber 23 gut von der Innenwand entfernt. Ferner wird etwaiger Abrieb der Beschickungsbriketts, der an der Innenwand festbacken will, ebenfalls durch die Schaber abgelöst und beseitigt. In der Gicht des Schachtofens und damit in dem Stutzen 4 herrscht ein Überdruck gegenüber der Atmosphäre, d. h. gegenüber der Rutsche 28.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zellenradschleuse, bei welcher jeder Arm des Zellenrades mit einer Dichtung verschea ist, die an der Innenwand des 7ell=radgehäuseß anlkgt, insbesondere zum lchieken von SehachtöfM dadurch gskennnicboet, daß die Dichtung einem elastischen MetaNtreifen besteht. der auf der rückwärtigen Seite des Armes befcstaigt w)d derart nach rückwärts umgebogen ist, daß er durch seine Federkraft mit dem freien F-1de an der Jimeawand des Gehäuses anliegt, und daß jeder Arm auf der vorderen Seite einen $chgt trägt, der auf der Fellwand des Georuf gleitet. In Betracht gezogene l)ruchchriften: lutsche Pateutsehriften Nr, 920 012,690 009,
DEK35039A 1958-06-10 1958-06-10 Zellenradschleuse, insbesondere zum Beschicken von Schachtoefen Pending DE1145201B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3708890A (en) * 1970-02-05 1973-01-09 Wyssmont Co Inc Rotary air lock apparatus
EP0302047A1 (de) * 1987-07-30 1989-02-01 Deutsche Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh Verfahren und Anlage zur Gewinnung von flüssigem Roheisen oder Stahlvorprodukten aus stückigen, eisenoxidhältigen Einsatzstoffen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE690009C (de) * 1937-09-23 1940-04-12 Marie Louise Elsbeth Naske Geb Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Roheisen
DE920012C (de) * 1951-02-03 1954-11-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Verhuetten von Erzen, insbesondere von Eisenerzen

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