DE1280286B - Regelschaltung fuer ein Fernsehsignal zum selbsttaetigen Ausgleich von raschen Pegelaenderungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz, auftreten - Google Patents
Regelschaltung fuer ein Fernsehsignal zum selbsttaetigen Ausgleich von raschen Pegelaenderungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz, auftretenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ÄW PATENTAMT
Int. α.:
H04n
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 21 al - 33/50
Nummer: 1280 286
Aktenzeichen: P 12 80 286.7-31 (F 30660)
Anmeldetag: 2. März 1960
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Das Patent 1256 681 betrifft gemäß Patentanspruch 3 eine Regelschaltung für ein Fernsehsignal
zum selbsttätigen Ausgleich von raschen Pegeländerungen, welche bei der Normwandlung
von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz,
auftreten, bei der dem umzuwandelnden Fernsehsignal am Anfang jeder Zeilenperiode mit Ausnahme
der Vertikalaustastzeiten ein Impuls mit konstantem, vorzugsweise dem Weißwert des umzuwandelnden
Fernsehsignals entsprechendem Pegel zugesetzt wird, welcher am Rand des vom umzuwandelnden Fernsehsignal
geschriebenen Fernsehbildes einen schmalen Streifen konstanter Leuchtdichte erzeugt, wobei
der am Anfang jeder Zeilenperiode des von diesem Fernsehbild nach der neuen Norm abgetasteten
Fernsehsignals auftretende Impuls mit periodisch wechselnder Amplitude aus diesem Fernsehsignal abgetrennt
und mittels Klemmschaltungen unter Verwendung von Kondensatoren als Zwischenspeicher ao
zeitlich in die Austastzeiten des umgewandelten Fernsehsignals versetzt und in eine während der
Zeilenperioden konstante, der Impulsamplitude entsprechende Regelspannung umgewandelt wird,
welche die Verstärkung für das Fernsehsignal während der Austastzeiten des umgewandelten Fernsehsignals
im Sinn einer Verringerung der Pegeländerung verändert, wobei der mit Hilfe eines Austastimpulses
in einem stabilisierten Abschneideverstärker vom normgewandelten Fernsehsignal abgetrennte
Impuls wechselnder Amplitude und ein gleichartiger Impuls konstanter Amplitude als Klemmimpulse
einer doppelseitigen Klemmschaltung zugeführt werden, über die ein Kondensator entsprechend den
Amplitudenänderungen des Impulses umgeladen wird, und einer weiteren doppelseitigen Klemmschaltung
über den Kondensator und einen Verstärker ein in die Austastlücken des normgewandelten
Fernsehsignals fallender Impuls und ein gleichartiger Impuls konstanter Amplitude als Klemmimpulse zugeführt
werden und diese Klemmschaltung an der geregelten Elektrode eines Regelverstärkers für das
umgewandelte Fernsehsignal liegt und ein Bezugswert des geregelten Signals, vorzugsweise dessen
Schwarzwert, durch eine nach der geregelten Stufe angeordnete Klemmschaltung auf ein konstantes
Potential gebracht wird.
Es hat sich nun gezeigt, daß das Potential des Schwarzwertes des geregelten Signals nicht in ausreichendem
Maße konstant gehalten wird und um so größeren Schwankungen unterliegt, je größer die
Verschiebung des Signals durch die vorhergehende Regelschaltung für ein Fernsehsignal
zum selbsttätigen Ausgleich von raschen
Pegeländerungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher
Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz
Differenzfrequenz, auftreten
zum selbsttätigen Ausgleich von raschen
Pegeländerungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher
Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz
Differenzfrequenz, auftreten
Zusatz zum Patent: 1 256 681
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
6100 Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Emil Sennhenn,
6100 Darmstadt-Arheilgen
Dipl.-Ing. Emil Sennhenn,
6100 Darmstadt-Arheilgen
Regelung ist. Zur Vermeidung dieses Fehlers haben bei der Regelschaltung nach Patent 1256 681,
Patentanspruch 3, erfindungsgemäß die Klemmimpulse der nach der geregelten Stufe angeordneten
Klemmschaltung eine längere Dauer als die vorzugsweise gleichzeitig beginnenden Klemmimpulse der
weiteren doppelseitigen Klemmschaltung.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Figuren näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt einen geregelten Verstärker mit einer nach der geregelten Stufe angeordneten Klemmschaltung
zur Schwarzsteuerung des geregelten Signals;
F i g. 2 gibt schematisch den zeitlichen Ablauf des Regelvorganges wieder.
Der Schaltung nach F i g. 1 wird das Fernsehsignal über die Eingangsleitung 7, vorerst einer Verstärkerröhre
22, zugeführt. Von der Anode dieser Röhre 22 gelangt das Signal über einen Koppelkondensator
23 zum Gitter der geregelten Röhre 31. Die Vorspannung am Gitter dieser Röhre wird über
eine Klemmschaltung 11 geändert. Hierzu werden der Klemmschaltung ein impulsförmiges Regelsignal
K1' und ein gegenphasiger Impuls konstanter Amplitude K1" als Klemmimpulse zugeführt. Das geregelte
Signal gelangt nunmehr von der Anode der geregelten Röhre 31 über einen weiteren Koppelkondensator
39 zur Ausgangsröhre 32, die als
809 627/1084
Kathodenverstärker geschaltet ist und von deren Kathode das geregelte und schwarzgesteuerte Signal
über die Leitung 7' abgenommen werden kann.
Am Gitter der Röhre 32 liegt eine weitere Klemmschaltung 13, die Tastimpulse konstanter Amplitude
K2 und K2" erhält und die das Potential des geregelten
Signals am Gitter der Röhre 32 für den Schwarzwert des Signals konstant halten soll.
Wenn sich die Amplitude des Regelspannungsimpulses K1' ändert, so ändert sich das Potential am
Kondensator 23 und am Gitter der geregelten Röhre 31 im gleichen Sinn. Da der Kondensator 23, dessen
Kapazität so groß sein soll, daß keine nennenswerten Potentialabweichungen in der Zeit zwischen
den Klemmimpulsen auftreten, über die Klemmschaltung umgeladen werden soll, erfolgt die Einstellung
auf das geänderte Potential allmählich während der Dauer der Impulse K1' und K1". Dies ist in
Fig. 2 schematisch dargestellt. In dieser ist tKl die
Dauer der Impulse K1 und K1" der Klemmschaltung
11. Solange die Amplitude der Regehmpulse K1 die
gleiche bleibt, wird auch das Potential S0 am Gitter
der geregelten Röhre 31 ungeändert bleiben. Bei größerer Impulsamplitude erhöht sich das Potential
während der Impulsdauer und erreicht erst am Ende der Impulsdauer den neuen größeren Wert S'. Ebenso
wird bei kleinerer Amplitude des Regelspannungsimpulses K1 der entsprechende niedrigere Wert für
das Potential des Schwarzpegels S" am Kondensator 23 sich erst am Ende des Impulses eingestellt haben.
Diese Potentialänderung für den Schwarzpegel soll nun die Klemmschaltung 13 ausgleichen. Wenn
die Klemmimpulse K2 und K2" die einheitlichen, in
der Fernsehanlage verwendeten Klemmimpulse sind, also die gleiche zeitliche Lage und Dauer wie die
Impulse £/ und K1" aufweisen, so werden die bei
der Regelung auftretenden Änderungen des Schwarzpegels von der Klemmschaltung 13 nicht vollständig
ausgeglichen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß auch der Kondensator 39 eine gewisse Zeit zur Umladung
auf das geänderte Potential benötigt und sich dieses daher nicht auf den am Impulsende vorhandenen
Wert, z. B. S' oder S", einstellt, sondern auf einen kleineren Wert, der dem Mittelwert, z. B. des
während der Zeit t auftretenden Potentials entspricht. Zur Vermeidung dieses Fehlers bleibt gemäß der
Erfindung die Klemmschaltung 13 noch nach Beendigung der Impulse K1 und K1" für die Klemmschaltung
11 so lange aufgetastet, bis sich das Potential am Gitter der Röhre 32 der Potentialänderung
des Schwarzwertes in ausreichendem Maße angeglichen hat. Hierzu kann mit Vorteil die Dauer der
Klemmimpulse tK2 für die Klemmschaltung 13 gegenüber
der Dauer tKl der Klemmimpulse für die
Klemmschaltung 11 vergrößert werden. Es muß nur die Bedingung erfüllt sein, daß die längeren Klemmimpulse
K2 und K2" innerhalb der Austastzeit tA
liegen.
Die Erzeugung der längeren Klemmimpulse K2
und K2" kann in der üblichen Weise mittels eines
Klemmimpulsgenerators erfolgen, der von derselben Impulsflanke wie der Generator für die Klemmimpulse
K1 und K1" der Anlage angestoßen wird,
so daß beide Klemmimpulse zur gleichen Zeit beginnen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Regelschaltung für ein Fernsehsignal zum selbsttätigen Ausgleich von raschen Pegeländerungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz, auftreten, bei der dem umzuwandelnden Fernsehsignal am Anfang jeder Zeilenperiode mit Ausnahme der Vertikalaustastzeiten ein Impuls mit konstantem, vorzugsweise dem Weißwert des umzuwandelnden Fernsehsignals entsprechendem Pegel zugesetzt wird, welcher am Rand des vom umzuwandelnden Fernsehsignal geschriebenen Fernsehbildes einen schmalen Streifen konstanter Leuchtdichte erzeugt, wobei der am Anfang jeder Zeilenperiode des von diesem Fernsehbild nach der neuen Norm abgetasteten Fernsehsignals auftretende Impuls mit periodisch wechselnder Amplitude aus diesem Fernsehsignal abgetrennt und mittels Klemmschaltungen unter Verwendung von Kondensatoren als Zwischenspeicher zeitlich in die Austastzeiten des umgewandelten Fernsehsignals versetzt und in eine während der Zeilenperioden konstante, der Impulsamplitude entsprechende Regelspannung umgewandelt wird, welche die Verstärkung für das Fernsehsignal während der Austastzeiten des umgewandelten Fernsehsignals im Sinn einer Verringerung der Pegeländerung verändert, wobei der mit Hilfe eines Austastimpulses in einem stabilisierten Abschneideverstärker vom normgewandelten Fernsehsignal abgetrennte Impuls wechselnder Amplitude und ein gleichartiger Impuls konstanter Amplitude als Klemmimpulse einer doppelseitigen Klemmschaltung zugeführt werden, über die ein Kondensator entsprechend den Amplitudenänderungen des Impulses umgeladen wird, und einer weiteren doppelseitigen Klemmschaltung über den Kondensator und einen Verstärker ein in die Austastlücken des normgewandelten Fernsehsignals fallender Impuls und ein gleichartiger Impuls konstanter Amplitude als Klemmimpulse zugeführt werden und diese Klemmschaltung an der geregelten Elektrode eines Regelverstärkers für das umgewandelte Fernsehsignal liegt, und ein Bezugswert des geregelten Signals, vorzugsweise dessen Schwarzwert, durch eine nach der geregelten Stufe angeordnete Klemmschaltung auf ein konstantes Potential gebracht wird, nach Patent 1256 681, Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmimpulse (K2, K2") der nach der geregelten Stufe angeordneten Klemmschaltung (13) eine längere Dauer als die vorzugsweise gleichzeitig beginnenden Klemmimpulse (K1, K1") der weiteren doppelseitigen Klemmschaltung (11) haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 627/1084 10.68 © Bundesdrnckerei Berlin
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