DE1280269B - Hubbalkenofen - Google Patents
HubbalkenofenInfo
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- DE1280269B DE1280269B DE1966B0090075 DEB0090075A DE1280269B DE 1280269 B DE1280269 B DE 1280269B DE 1966B0090075 DE1966B0090075 DE 1966B0090075 DE B0090075 A DEB0090075 A DE B0090075A DE 1280269 B DE1280269 B DE 1280269B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
- F27B9/20—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
- F27B9/201—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path walking beam furnace
- F27B9/202—Conveyor mechanisms therefor
- F27B9/203—Conveyor mechanisms therefor having ramps
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Description
- Hubbalkenofen Die Erfindung bezieht sich auf einen Hubbalkenofen mit einem heb- und senkbare Hubbalken aufweisenden Herd. Mittels der Hubbalken läßt sich das Glühgut anheben, vorfahren und beim Absenken auf dem festen Ofenboden wieder absetzen.
- Ein Nachteil der bekannten Hubbalkenöfen besteht darin, daß das Abheben des Glühgutes vom Ofenherd und damit die Belastung der Hubbalken ruckartig erfolgt, so daß es leicht zu einer Beschädigung des Hubmechanismus kommen kann. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß beim Absenken der Hubbalken das auf ihnen ruhende Glühgut der Absenkgeschwindigkeit entsprechend unsanft auf dem Ofenherd abgesetzt wird. Hierbei kommt es leicht zu Herdbeschädigungen, die den Ofen auf die Dauer unbrauchbar machen.
- Zur Behebung dieses Nachteils ist bereits vorgeschlagen worden, an der Unterseite der Hubbalken oder eines Hubrahmens angeordnete Keile zum Anheben und Absenken der Hubbalken mit einer sinusförmigen Lauffläche zu versehen, um die Vertikalgeschwindigkeit der Hubbalken im Moment des Abhebens oder Absetzens des Glühgutes zu verringern und auf diese Weise einen sanften Übergang des Gutes vom Ofenherd auf die Hubbalken bzw. umgekehrt zu erreichen. Dieselbe Wirkung läßt sich auch durch Beeinflussung des hydraulischen Hubmechanismus erreichen, doch sind dafür nicht nur teure Steuerventile, sondern auch eine entsprechende Steuerung derselben erforderlich. Die sinusförmigen Hubkeile sind dagegen in der Herstellung teuer und müssen in bezug auf die ihnen gegenüberliegenden Gleitrollen aufs genaueste ausgerichtet sein, da es andernfalls leicht zum Verziehen beispielsweise des Hubrahmens kommt. Darüber hinaus sind sowohl die sinusförmigen Hubkeile als auch die hydraulische Steuerung der Hub- und Absenkbewegung sehr schmutzempfindlich und daher für den rauhen Ofenbetrieb weniger gut geeignet, wenn nicht entsprechende Maßnahmen zum Schutz vor Verschmutzung getroffen werden. Durch Verschmutzung und Verschleiß können sich die theoretisch festgelegten Punkte der Hub- und Senkkurve schnell ändern, so daß häufig schon nach kurzer Betriebszeit der Nullpunkt unterhalb der Festbalken liegt.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, einen Hubbalkenofen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das Glüh- und Wärmegut durch die Hubbalken sanft vom Ofenherd abgehoben und während der Abwärtsbewegung ebenso sanft wieder abgesetzt wird, ohne daß dafür eine besondere Hubsteuerung oder Ausgestaltung des Hubmechanismus erforderlich ist. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zwischen den Hubbalken und den sie unmittelbar beaufschlagenden Hubelementen Federn eingeschaltet sind. Auf diese Weise werden beim Wechsel des Glüh- und Wärmegutes von den Hubbalken auf den Ofenherd bzw. umgekehrt Stöße und damit Beschädigungen des Ofenherdes und des Hubantriebs vermieden. Die Federn können ganz oder teilweise in den Hubbalken selbst oder auch in deren Hubzylindern liegen. Vorzugsweise sind die Hubbalken über Teller- oder Spiralfedern auf Hubwagen gelagert. Letztere werden über einen gemeinsamen Hubrahmen angehoben. Die Erfindung macht die sanfte Übernahme und Abgabe des Glüh- und Wärmegutes unabhängig von Verschmutzung und Verschleiß, insbesondere vom Anwachsen des Zunders auf dem Festherd.
- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch einen im Herd eines Glühofens liegenden Hubbalken nach der Erfindung und F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten Hubbalkens.
- Der Hubbalken 3 liegt in seiner Ruhestellung in einer Ebene mit dem festen Ofenherd 4 und ist erfindungsgemäß über Federn 5 auf Hubwagen 6 gelagert, deren Räder 7 auf Schienen eines Hubrahmens 8 laufen. Der Hubrahmen 8 besitzt an seiner Unterseite Hubkeile 9, an deren Laufflächen 10 Festrollen 11 anliegen. Die Festrollen 11 sind in einem am Ofenfundament befestigten Rollenbock 12 gelagert. Bei Horizontalbewegung des Hubrahmens 8 werden je nach Bewegungsrichtung die Hubbalken 3 mittels der über die Festrollen 11 gleitenden Hubkeile 9 angehoben bzw. abgesenkt. Beim Durchfahren der Herdebene unter Belastung wird das Glüh- und Wärmegut wegen der Abfederung der Hubbalken 3 sanft auf dem Ofenherd 4 abgesetzt, während es beim nächstfolgenden Aufwärtshub federn und damit stoßfrei wieder von den Hubbalken übernommen wird. Auf diese Weise werden ohne großen technischen Aufwand Beschädigungen des Ofenherdes und des Hubmechanismus vermiedeh, wie sie bei den bekannten Hubbalkenöfen ohne Abfederung oder Steuerung der Hubbewegung häufig auftreten. "
Claims (3)
- Patentansprüche: ," 1. Hubbalkenofen mit einem heb- und senkbare Hubbalken aufweisenden Herd, d a d u r c h -gekennzeichnet, daß zwischen den Hubbalken (3) und den sie unmittelbar beaufschlagenden Hubelementen Federn (5) eingeschaltet sind.
- 2. Hubbalkenofen nach Anspruch 1, dadurch "gekennzeichnet, daß die Hubbalken (3)- über Teller- oder Spiralfedern (5) auf Hubwagen (6)'gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Werkstoff-Handbuch Stahl u. Eisen,
- 3. Auflage, 1953, Kap. 0 11, Tafel 1.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966B0090075 DE1280269B (de) | 1966-11-30 | 1966-11-30 | Hubbalkenofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280269B true DE1280269B (de) | 1968-10-17 |
Family
ID=6985106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966B0090075 Withdrawn DE1280269B (de) | 1966-11-30 | 1966-11-30 | Hubbalkenofen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| BE (1) | BE706353A (de) |
| DE (1) | DE1280269B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2462677A1 (fr) * | 1979-07-02 | 1981-02-13 | Italimpianti | Four a longerons mobiles |
-
1966
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-
1967
- 1967-09-18 AT AT848067A patent/AT279661B/de not_active IP Right Cessation
- 1967-11-10 BE BE706353D patent/BE706353A/xx unknown
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2462677A1 (fr) * | 1979-07-02 | 1981-02-13 | Italimpianti | Four a longerons mobiles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT279661B (de) | 1970-03-10 |
| BE706353A (de) | 1968-03-18 |
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Legal Events
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