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DE1279883B - Verfahren zur Erzeugung von Waerme aus einer Schwemme von Kohlegriess und Wasser - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Waerme aus einer Schwemme von Kohlegriess und Wasser

Info

Publication number
DE1279883B
DE1279883B DEC28509A DEC0028509A DE1279883B DE 1279883 B DE1279883 B DE 1279883B DE C28509 A DEC28509 A DE C28509A DE C0028509 A DEC0028509 A DE C0028509A DE 1279883 B DE1279883 B DE 1279883B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
flood
water
fed
combustion chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEC28509A
Other languages
English (en)
Inventor
James Jonakin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Combustion Engineering Inc
Original Assignee
Combustion Engineering Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Combustion Engineering Inc filed Critical Combustion Engineering Inc
Publication of DE1279883B publication Critical patent/DE1279883B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel
    • F23D1/005Burners for combustion of pulverulent fuel burning a mixture of pulverulent fuel delivered as a slurry, i.e. comprising a carrying liquid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • F23K1/02Mixing solid fuel with a liquid, e.g. preparing slurries
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/06Combustion apparatus using pulverized fuel
    • F23C2700/066Other special arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Wärme aus einer Schwemme von Kohlegrieß und Wasser Das Hauptpatent 1271$86 bezieht sich auf ein Verfahren zur Wärmeerzeugung, insbesondere in einem Dannpferzeuger, durch Verbrennung von Kohle, die aus einer Leitung in Form einer pumpfähigen Schwemme aus Kohlegrieß und Wasser ankommt und mindestens teilweise entwässert den Brennern zugeführt wird.
  • Gemäß dem Hauptpatent erfolgt die Mengenregelung der Schwemme in Abhängigkeit von einem geeigneten Meßwert noch vor dem Eintritt der Schwemme in den Wasserabscheider, in welchem der Wassergehalt der Kohle auf weniger als 20'% herabgesetzt wird, worauf die weitere Aufbereitung der Kohle in bekannter Weise mittels Mahltrocknung erfolgt.
  • Die vorliegende Verbesserung des Verfahrens nach dem Hauptpatent beruht auf der Überlegung, daß man bei einer Zyklonbrennkammer auf die Mahltrocknung verzichten kann und eine einfache Vorwärmung der entwässerten Kohle ausreichend ist. Demgemäß wird nach der vorliegenden Erfindung die entwässerte Kohle unmittelbar einer Zyklonbrennkammer zugeführt. Dabei kann die Kohle zweckmäßig durch Schwerkraft zugeführt werden, und sie kann vor dein Eintritt in die Zyklonbrennkammer durch Zuführung von warmer Luft vorgewärmt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen bewhrieben. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Seitenansicht der Anlage zur Vorbehandlung und Verbrennung der Kohleschwemme in einer Zyklonbrennkammer, F i g. 2 ein Flußschema einer Anlage mit mehreren Zyklonbrennkammern, von denen jede einer eigenen Einheit zur Vorbehandlung der Schwemme zugeordnet ist, F i g. 3 eine Modifizierung der Anlage nach F i g. 1, bei der ein Vakuumfilter als Entwässerungseinheit an Stelle der in F i g. 1 dargestellten Zentrifuge benutzt wird.
  • Um Kohle vom Gewinnungsort einem entfernten Verbraucher zuzuführen, z, B. von einem Bergwerk zu einem Dampfkraftwerk, stellt man eine Schwemme aus Wasser und Kohlegrieß her und pumpt diese Schwemme durch eine Leitung. Es ist wünschenswert, daß der Wasseranteil der Schwemme möglichst so klein ist, wie es für den übertragungs- und Pumpvorgang gerade noch praktisch zulässig ist. Eine Schwemme mit 5019/o Kohle und 5011/o Wasser, die Kohleteilchen vors etwa 6 rum (Kohlegrieß) enthält, kann über lange Entfernungen gepumpt werden. Wenn ran die Kohle etwas mehr zerkleinert, kann auch eine Schwemme von 60°/o Kohle und 40% Wasser verwendet werden. Dies ist aber ungefähr die Grenze der Kohlakonzentration der Schwemme, bei der diese noch wirtschaftlich über lange Entfernungen gepumpt werden kann, Eine verhältnismäßig neue Entwicklung deutet an, daß man eine Kohle-Wasser-Schwemme mit noch höherer Konzentration über verhältnismäßig kurze Abstände von einigen Kilometern pumpen kann. Die Schwemme setzt sich in diesem Fall aus einem Anteil von 3011/a Wasser und 7011/o Kohlegrieß mit einer Teilchengröße bis zu 3 mm zusammen. Es hat sich gezeigt, daß sich in einer solchen Schwemme die Kohleteilchen erst nach längerer Zeit absetzen. Dies ist ein Vorteil gegenüber den bisher verwendeten Schwemmen, weil solche höher konzentrierte Schwemmen leichter zu handhaben sind.
  • Trotz des verhältnismäßig hohen Feuchtigkeitsgchaltes dieser Kohlexx-Wasser-Schwemme ist es möglich, sie unmittelbar in den Zyklonbrenner ein, zuführen und zu verbrennen. Von der wirtschaftlichen Seite her gesehen ist jedoch eine solche Anlage nicht besonders leistungsfähig, weil die Verdampfung des hohen Wasseranteils der Kohle einen beträchtlichen Wärmeverlust bedingt.
  • Dieser Nachteil kann dadurch gemildert werden, daß der Wassergehalt in der Schwemme vor der Verbrennung herabgesetzt wird. Diese Entwässerung wird mechanisch und nicht durch Erhitzung der Schwemme durchgeführt. Durch mechanische Entwässerung kann der Wassergehalt der Schwemme leicht und wirtschaftlich unter 25% gesenkt werden. Obwohl verschiedene Verfahren und Einrichtungen zur mechanischen Entwässerung der Schwemme benutzt werden können, wird doch in Hinsicht auf die Investitionskosten, die Betriebskosten, die Betriebssicherheit und die Leistung und andere Faktoren eine Zentrifuge vorgezogen. Die Entwässerung der Schwemme kann auf einen Wassergehalt von 20°/o vorgenommen werden. Führt man diese Schwemme mit nur 20'°/o Wassergehalt in die Zyklonbrennkammer ein, so wird der Wirkungsgrad des Dampferzeugers 86,3'0/0 oder mehr.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, wird eine Zentrifuge zur Entwässerung benutzt. Eine pumpfähige Schwemme aus Kohlegrieß und Wasser wird über die Leitung 10 einem Speichertank 20 zugeführt. Die Schwemme wird mit Hilfe einer Pumpe 22 vom Tank 20 über ein Steuerventil 24, einen Strömungsmesser 26 und ein Ventil 28 einem Trichter 30 zugeführt. Es wird weiter unten beschrieben, daß diesem Trichter 30 auch koagulierte feine Teilchen zugeführt werden. Der Inhalt des Trichters 30 wird durch die Schwerkraft oder durch eine Pumpe einer Zentrifuge 32 zugeführt. Diese weist eine konische Trommel 34 auf, die durch den Motor 36 in schnelle Umdrehungen versetzt wird. Die Außenfläche der Trommel enthält keine Öffnungen, mit Ausnahme der Auslaßöffnungen 38 am engeren Ende. Auch die Enden sind geschlossen, mit Ausnahme einer Auslaßöffung am weiteren Ende 40, die, von der Außenfläche her gesehen, etwas nach innen versetzt ist, und einer Öffnung für die Zuführung der Schwemme in der Mitte des weiten Endes 40. Ein Gehäuse 42 umgibt die rotierende Trommel und enthält Trennwände, die das Gehäuse in zwei Kammern teilen, von denen die eine in die Leitung 44 und die andere in den Trichter 46 und die Leitung 48 mündet. Die Schwemme sammelt sich durch die Wirkung der Zentrifugalkraft am weiten Ende der Trommel an. Im Innern der Trommel transportiert ein Schraubenförderer die Kohle vom weiten zum engen Ende der Trommel, wo sie durch die Öffnung 38 abgeführt wird. Das Wasser läuft durch die Öffnungen in dem Ende 40 der Trommel ab. Die Kohle, die immer noch etwa 20% oder etwas weniger an Feuchtigkeit enthält, wird mit erheblicher Kraft durch die Öffnung 38 abgeführt und gelangt zusätzlich unter dem Einfluß der Schwerkraft über eine Leitung 44 zu der Zyklonbrennkammer 49.
  • Der Leitung 44 wird durch die Leitung 51 vorgewärmte Luft zugeführt, die als Erstluft zur Verbrennung dient. Diese Luft wird zusammen mit dem entwässerten Kohlegrieß der Zyklonbrennkammer 49 am Einlaß 53 zugeführt. Dieser Einlaß ist tangential angeordnet und weist vorzugsweise die Form einer Schnecke auf. Die Einführung des aus Luft und Kohlegrieß bestehenden Gemisches erfolgt mit solcher Geschwindigkeit, daß die Kohleteilchen nach außen gegen die Wandung der Zyklonbrennkammer geworfen werden. Die Brennkammer selbst hat zylindrische Form und ihre Wandungen werden aus flüssigkeitsgekühlten Rohren gebildet, die miteinander verbunden und auf der Innenseite mit einem hochtemperaturbeständigen Material ausgekleidet sind. Über den tangential angeordneten Einlaß 55 strömt Zweitluft im gleichen Drallsinn in den Zyklon ein wie das Luft-Brennstoff-Gemisch. Die Kohle wird in der Zyklonbrennkammer verbrannt und die Temperatur in der Brennkammer oberhalb der Schmelztemperatur der in der Kohle enthaltenen Asche gehalten, so daß flüssige Asche entsteht, die an den Wandungen der Brennkammer haftet. Der Kohlegrieß wird bei der Einspeisung nach außen auf die zylindrischen Wände geworfen und von der Schicht geschmolzener Asche festgehalten. Infolge der hohen Reibung der Luft, die mit großer Geschwindigkeit über die Kohlepartikeln streicht, erfolgt die Verbrennung des Kohlegrießes in dem Zyklon. Die Zentrifugalwirkung, die in dem Zyklon erzeugt wird, bewirkt die Verteilung und das Festhalten der Asche an den Brennkammerwänden. Die Asche fließt aus der Öffnung 57 in der Rückwand des Zyklons ab. Die Schlacke wird auf dem Boden der mit hitzebeständigem Material ausgekleideten Brennkammer 51 gesammelt und fließt durch eine darin befindliche Öffnung ab.
  • Die Verbrennungsgase gelangen durch den Kragen 59, der sich von der Rückwand des Zyklons nach innen erstreckt, in die Nachbrennkammer 51 des Dampferzeugers, von dort zur Strahlungskammer 49 und schließlich in die üblichen Nachheizzüge.
  • Die Nachbrennkammer und die Strahlungskammer haben flüssigkeitsgekühlte Rohre 61, z. B. Dampferzeugerrohre, die nebeneinander an den Wänden angeordnet sind. Sie sind in der Nachbrennkammer mit hochhitzebeständigem Material verkleidet. Der in F i g. 1 nur angedeutete Dampferzeuger 63 ist dazu eingerichtet, Dampf bestimmten Drucks und bestimmter Temperatur zu erzeugen. Dieser Dampf wird einem Verbraucher, z. B. einer Turbine 65, durch eine Dampfleitung 67 und durch ein Regelglied 69 gesteuert zugeführt.
  • Die Flüssigkeit, die am weiten Ende der Trommel der Zentrifuge abfließt, enthält eine beträchtliche Menge von Feinteilchen oder Kohlestaub, die etwa 2 bis 8% des gesamten Kohlegehaltes der Schwemme ausmachen. Diese feinen Teilchen müssen zurückgewonnen werden, und zwar sowohl wegen der Wasserverschmutzung als auch wegen der in ihnen enthaltenen Wärmeenergie. Dieses Wasser wird in der Leitung 48 mit einem Koagulierungsmittel gemischt, das vom Behälter 72 über die Leitung 74 in die Leitung 48 eingeleitet wird. Das Koagulierungsmittel ist handelsüblich. Die so behandelte Flüssigkeit wird einem Klär- oder Absetzbehälter 76 zugeführt, in dem sich unter der Wirkung des Koagulierungsmittels die feinen Teilchen zusammenlagern und als größere Teilchen absetzen. Die koagulierten Teilchen gelangen über die Leitung 80 zu einer ein konstantes Volumen fördernden Pumpe 82, z. B. einer Getriebe- oder Schraubenpumpe, und werden dann über die Leitung 84 zum Trichter 30 zurückgeführt.
  • Die dem Trichter 30 wieder zugeführte Flüssigkeit enthält etwa 30°/o koagulierte Feinteilchen und 700/0 Wasser. Diese Flüssigkeit wird mit der Schwemme, die vom Behälter 20 zugeführt wird, gemischt und gelangt dann zur Zentrifuge 32. In der Zentrifuge lösen sich die koagulierten feinen Teilchen nicht wieder auf, gelangen daher nicht in die abgeführte Flüssigkeit, sondern bleiben als Partikeln erhalten, die der Schraubenförderer durch die Zentrifuge transportiert.
  • Es sei bemerkt, daß der gesamte Filterkuchen, der von der Zentrifuge 32 abgeführt wird, unmittelbar der Brennkammer zugeführt wird, so daß mit einer Steuerung der Schwemme, die der Zentrifuge zugeführt wird, auch eine Steuerung der Kohlenmenge, die der Brennkammer zugeführt wird, erfolgt. Der Strömungsmesser 26 mißt den Zufluß der Schwemme zur Zentrifuge, und mit Hilfe irgendeines Steuerwertes des Dampferzeugers, z. B. des Druckes, der Temperatur oder der angeforderten Leistung, wird die gewünschte Menge des Brennstoffes in an sich bekannter Weise bestimmt. Es kann beispielsweise die Brennstoffmenge, die durch den Strömungsmesser 26 gemessen wird, mit derjenigen verglichen werden, die notwendig ist, um einen bestimmten Betriebswert des Dampferzeugers zu erhalten. Treten Änderungen beider Werte auf, so wird das Ventil 24 betätigt, um durch Änderung der Strömungsgeschwindigkeit der Schwemme den Meßwert auf den Sollwert zu bringen. Man kann auch eine Abweichung des tatsächlichen Meßwertes des Dampferzeugers, z. B. des Druckes und der Temperatur, von einem Sollwert dazu verwenden, den Fluß der Schwemme so zu ändern, daß die Abweichung korrigiert wird. Da die Menge der Flüssigkeit, die aus der Zentrifuge 32 austritt, unmittelbar von der Menge der zugeführten Schwemme abhängt, wird die Drehzahl des Motors 86, der die Pumpe 82 antreibt, abhängig von der Öffnung des Ventils 24 so geändert, daß das gleiche Verhältnis der zurückgeführten Flüssigkeit bei jeder Stellung des Ventils 24 erhalten bleibt.
  • An Stelle der Zentrifuge können andere mechanische Entwässerungs-Vorrichtungen verwendet werden, z. B. Vakuumfilter. Der Vakuumfilter (F i g. 3) besteht aus einer Trommel 75, die durch einen Motor 77 angetrieben wird. Im Innern der Trommel wird durch eine Vakuumpumpe 83 über die Leitung 79 und den Behälter 81 ein Vakuum erzeugt. Die Trommel 75 taucht teilweise in die Schwemme in der Kammer 85 ein. Diese Schwemme wird durch die Leitung 30 a aus dem Trichter 30 zugeführt. Die Oberfläche der Trommel ist fein perforiert oder aus feinem Siebmaterial hergestellt. Bei ihrer Rotation durch die Schwemme hält das Vakuum im Innern der Trommel die Schwemme an der Außenfläche der Trommel fest, so daß sie aus dem Bad herausgezogen wird. Hier läßt die Druckdifferenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Trommel das Wasser durch das Sieb hindurchtreten. Vom Innern der Trommel gelangt das Wasser, das auch in diesem Fall einen erheblichen Anteil von Feinteilchen enthält, in die Leitung 79. Die auf der Trommel festgehaltene Schwemme wird durch Abkratzvorrichtungen abgestreift und dem oberen Trum eines Förderbandes 89 zugeführt. Dieses Förderband bringt die teilweise getrocknete Kohle zum oberen Ende der Leitung 44, durch die sie abwärts fällt und zusammen mit Erstluft der Zyklonbrennkammer zugeführt wird. Das aus dem Vakuumfilter ausfließende Wasser wird in dem Sumpf 87 gesammelt, von wo es über eine Leitung 48 einem Klärbehälter 76 zugeführt wird. Dem ausfließenden Wasser wird in der Leitung 48 a ein Koagulierungsmittel zugesetzt, wie dies oben beschrieben wurde. Die Kohleflocken werden vom Klärbehälter 76 über die Leitung 84 dem Trichter 30 wieder zugeführt, wie dies bei F i g. 1 beschrieben wurde.
  • Jeder Zyklon hat seine eigene gesonderte mechanische Entwässerungsvorrichtung. Dabei wird die Kohlezufuhr durch Steuerung der Zufuhr der Schwemme zu der mechanischen Entwässerungsvorrichtung gesteuert. Diese Zusammenfassung von Brennkammer und Entwässerungsvorrichtung stellt ein Blocksystem dar. Für das Wasser, das aus jeder Entwässerungsvorrichtung ausströmt, ist eine besondere Koagulierungsvorrichtung vorgesehen. Im allgemeinen ist es jedoch erwünscht, daß ein Dampferzeuger mehrere Einheiten hat, die jeweils aus Zyklonbrennkammer und mechanischer Entwässerungsvorrichtung bestehen. In diesem Fall kann eine einzige Koagulierungsvorrichtung benutzt werden, der das von mehreren Entwässerungsvorrichtungen zufließende Wasser zugeführt wird. Solch ein System aus mehreren Einheiten, die aus einer Entwässerungsvorrichtung und dem Zyklon bestehen, ist in F i g. 2 dargestellt. Die Schwemme aus Kohlegrieß und Wasser wird in den Vorratsbehälter 20 von der Leitung 10 eingeleitet. Es kann eine Abzweigleitung 12 vorgesehen sein, um überschüssige Schwemme einem weiteren Speicherbehälter zuzuführen.
  • Die Schwemme wird durch die Pumpe 22 über die Leitung 88 einem Verteiler 90 zugeführt. Die verschiedenen Einheiten erhalten ihren Anteil an der Schwemme durch einzelne Leitungen und zugeordnete Steuerventile 24 a, 24 b, 24 c und 24 d. Jedes Steuerventil regelt den Zufluß zu der ihm zugeordneten Zentrifuge entsprechend dem vom Dampferzeuger aus übertragenen Meßwert, wie dies oben beschrieben wurde. Die Steuerventile können so eingerichtet sein, daß sie im Gleichlauf von einer einzigen Folge von Signalen gesteuert werden. Sie können aber auch einzeln in Abhängigkeit von einem Abweichungssignal gesteuert werden, was dem vom Dampferzeuger übertragenen Meßwert entspricht. Wenn die Ventile einzeln gesteuert werden, so wird jedes vom Strömungsmesser erzeugte Signal für sich von dem entsprechenden Steuerventil korrigiert, das seinerseits wiederum von dem Abweichungssignal des Dampferzeugers gesteuert wird. Wenn alle Steuerventile im Gleichlauf gesteuert werden, so wird die Summe der einzelnen Strömungsmessersignale mit Abweichungssignalen verglichen. In F i g. 2 ist der Strömungsmesser nicht dargestellt, würde aber an der gleichen Stelle liegen wie in F i g. 1, nämlich zwischen jedem Steuerventil und der zugehörigen Zentrifuge. Jede Zentrifuge 32a, 32b, 32c und 32d speist den zugehörigen Zyklon 49a, 49b, 49c und 49d. Um einen konstanten Flüssigkeitsstand oberhalb der verschiedenen Ventile 24a, 24b, 24c und 24d aufrechtzuerhalten, wird die überschüssige Schwemme von dem Verteiler 90 über eine Leitung 92 einem Behälter 94 zugeführt, der zur Aufrechterhaltung einer Flüssigkeitssäule in einer Höhe von ungefähr 6m, oberhalb der Ventile angeordnet ist. Die überschüssige Schwemme wird über eine Leitung 26 und eine Pumpe 98 wieder dem Vorratsbehälter 20 zugeführt. Dabei wird die Pumpe 98 so gesteuert, daß sie den Flüssigkeitsstand im Behälter 94 konstant hält. Die aus den verschiedenen Zentrifugen austretende Flüssigkeit wird über die Leitungen 48a, 48 b, 48 c und 48 d einer Sammelleitung 100 zugeführt und gelangt von dort zurück zum Klärbehälter 76. Die Zuführung des Koagulierungsmittels ist in F i g. 2 nicht dargestellt. Es kann jedoch in geeigneter Weise in die Leitungen zwischen der Sammelleitung 100 und dem Behälter 76 eingeleitet werden. Die koagulierten Feinteilchen werden über die Leitung 84 zurück in den Behälter 20 geführt. Es sei besonders bemerkt, daß in F i g. 2 die koagulierten Feinteilchen nicht den einzelnen Zentrifugen wieder zugeführt werden, sondern dem Behälter für die Schwemme. In der Anlage nach F i g. 2 ist also die Pumpe 82 nicht von den verschiedenen Ventilen 24 abhängig und hat deshalb keine unmittelbare Wirkung auf den Eingang der Zentrifuge. Sie kann daher durch irgendeinen geeigneten Meßwert gesteuert werden, z. B. die Füllung des Behälters 76.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Wärmeerzeugung, insbesondere in einem Dampferzeuger, durch Verbrennung von Kohle, die aus einer Leitung in Form einer pumpfähigen Schwemme aus Kohiegrieß und Wasser ankommt und mindestens teilweise entwässert den Brennern zugeführt wird, wobei nach Patent 1271886 die Mengenregelung der Schwemme in Abhängigkeit von einem geeigneten Meßwert noch vor dem Eintritt der Schwemme in den Wasserabscheider erfolgt, in welchem der Wassergehalt der Kohle auf weniger als 20'% herabgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die entwässerte Kohle unmittelbar einer Zyklonbrennkarnmer zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entwässerte Kohle der Zyklonbrennkammer durch Schwerkraft zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der entwässerten Kohle vor Eintritt in die Zyklonbrennkammer vorgewärmte Luft zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Belieferung einer Mehrzahl von Zyklonbrennkammern eine entsprechende Anzahl von Teilströmen der Schwemme hergestellt und jeder Teilstrom für sich entwässert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift NEleetrical World«, vom 20. November 1961, S. 52, 53.
DEC28509A 1961-12-15 1962-11-26 Verfahren zur Erzeugung von Waerme aus einer Schwemme von Kohlegriess und Wasser Withdrawn DE1279883B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0038011A1 (de) * 1980-04-14 1981-10-21 Forschungszentrum Jülich Gmbh Brenner zum Verbrennen einer Kohle/Wasser-Suspension
EP0132927A1 (de) * 1983-06-16 1985-02-13 The BOC Group plc Verbrennungsverfahren und Brenner

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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