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DE1279713B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung und Bewertung von Gebuehren in Fernschreibanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung und Bewertung von Gebuehren in Fernschreibanlagen

Info

Publication number
DE1279713B
DE1279713B DE1965S0099519 DES0099519A DE1279713B DE 1279713 B DE1279713 B DE 1279713B DE 1965S0099519 DE1965S0099519 DE 1965S0099519 DE S0099519 A DES0099519 A DE S0099519A DE 1279713 B DE1279713 B DE 1279713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
charge
central
circuit arrangement
criterion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965S0099519
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19651271154 external-priority patent/DE1271154B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0099519 priority Critical patent/DE1279713B/de
Publication of DE1279713B publication Critical patent/DE1279713B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements for data wireline or wireless communications

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag;
H041
Deutschem.: 21 al-5/02
P 12 79 713.6-31 (S99519)
20. September 1965
10. Oktober 1968
Gegenstand der Hauptpatentanmelduag ist ein Verfahren zur zentralen Erfassung von Gebühren in Fernschreibanlagen, in denen von zentraler Stelle aus die Kennungen einer Verbindung angefordert und als Parallel-Kombinationen einem zentralen Kennungs- S vielfachfeld zugeleitet werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß über ein zentrales, mit einem Kennungsvielfachfeld verbundenes, die Kennungen empfangendes Schaltmittel und einen Schaltordner die eine Verbindung wünschenden Verbindungsglieder nacheinander zur Kennungsgabe auf das zentrale Kennungsvielfachfeld veranlaßt werden, von wo aus die eine Verbindung charakterisierende Kennung am Verbindungsanfang gemeinsam mit einer Datum und Uhrzeit angebenden Kennung und einer den gewählten Verbindungskanal kennzeichnenden Kanalkennung in einen ersten zentralen Speicher gelangt, daß jeweils nach Einspeicherung der am Verbindungsanfang in den ersten zentralen Speicher gelangenden Kennungen ein zur späteren Aufzeichnung einer die ao Verbindung charakterisierenden weiteren Kennung ausreichender Platz freigehalten wird und daß in wahlweise einstellbaren Zeitabständen die im ersten Speicher enthaltenen Kennungen entweder direkt oder über einen Zwischenspeicher in einen zweiten zentralen Speicher mit einer gegenüber dem ersten Speicher größeren Speicherkapazität übertragen werden.
Die Erfassung der für eine Gebührenbewertung benötigten Daten sowie die Gebührenberechnung erfolgen dabei an zentraler Stelle. Wohl ist es dabei möglich, die Gebühren eines Teilnehmers einzeln zu erfassen und beispielsweise für jede Verbindung einen eigenen Gebührenbeleg zu schaffen, doch besteht keine Möglichkeit, dem Teilnehmer am Ende der Verbindung die Gebühr für diese Verbindung zuzuschreiben.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Es wird eine Möglichkeit geschaffen, auf Wunsch des rufenden Teilnehmers diesem die Gebühr für eine Verbindung am Ende der Verbindung zuzuschreiben. Die Erfindung geht dazu von dem in der Hauptpatentanmeldung angegebenen Gedanken aus, die Umspeicherung der Gebührendaten von einem ersten zentralen Speicher in einen zweiten zentralen Speicher über eine Recheneinrichtung zu führen, in der aus den Kennungen entweder die Gebühr direkt ermittelt oder in eine für die Gebührenberechnung vorteilhafte Form umgerechnet wird.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur automatischen Gebührenrückmeldung zum rufenden Teilnehmer am Ende einer Verbindung ein die Gebührenrückmeldung auslösendes Kriterium am Ver-Verfahren und Schaltungsanordnung zur
zentralen Erfassung und Bewertung von
Gebühren in Fernschreibanlagen
Zusatz zur Anmeldung: S 96204 VIII a/21 al
Auslegeschrift 1 271154
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Rudolf Krämer, 8000 München
bindungsanfang in einen Kanalkennungsgeber gegeben und dort bis zum Verbindungsende gespeichert wird und daß erst am Verbindungsende dieses Kriterium einmal in einen ersten Speicher gegeben wird und dort die sofortige Weitersendung der zur Gebührenbewertung erforderlichen Daten in eine Recheneinrichtung bewirkt und daß zum anderen in Abhängigkeit von diesem Kriterium am Verbindungsende ein zentrales Gebührenzuschreiberegister über eine Koppeleinrichtung an das Verbindungsglied angeschaltet wird.
Das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium kann dabei entweder vom Teilnehmer selbst — etwa durch eine Vorwählziffer — gesendet werden oder wird — vom Teilnehmer nicht beeinflußbar — durch die Teilnehmerschaltung bei jeder Belegung gesendet. Im zweiten Fall ist dabei zu beachten, daß die Gebührenzuschreibung für die betreffenden Teilnehmer automatisch nach jeder Verbindung erfolgt.
Nähere Einzelheiten der Erfindung werden an der in der Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnung erläutert.
Es ist dort eine Anordnung für Fernschreibanlagen zur zentralen Gebührenerfassung und Gebührenbewertung dargestellt, wie sie in der Hauptpatentanmeldung bereits beschrieben wurde. Für den im folgenden beschriebenen Fall soll angenommen werden, daß das eine Gebührenzusendung auslösende Kriterium vom rufenden Teilnehmer aus gesendet wird. Dieses Kriterium, beispielsweise eine bestimmte Nummer, gelangt in den Kanalkennungsgeber KGK und wird dort bis zum Verbindungsende gespeichert. Über den zentralen Koppler ZK schaltet sich der
809 620/87
Kanalkennungsgeber KGK auf ein freies Verbindungsglied VG auf. Beim Abruf des Verbindungsgliedes VG durch den zentralen Schaltordner SO gelangen in der in der Hauptpatentanmeldung beschriebenen Weise die die Verbindung kennzeichnenden Kennungen über das zentrale Kennungsvielfach- Md'KV in,ein Empfangsregister ER und über einen Schreibverstärker SVl in den ersten Speicher FS. Danach wird die Verbindung über den Koppler ZK ausgelöst. Die Strecke vom Teilnehmer zum Verbindungskanal bleibt jedoch bestehen. Nach dem Ende des Nachrichtenaustausches wird der Kanalkennungsgeber KGK erneut veranlaßt, sich über den zentralen Koppler ZK auf ein freies Verbindungsglied VG aufzuschalten. Außerdem wird, wie in der Hauptpatentanmeldung beschrieben, von dem Verbindungsglied VG auch der Datum-Zeit-Geber DZG angesteuert, so daß dessen Information über das zentrale Kennungsvielfachfeld KV vx das Empfangsregister ER des zentralen ersten Speichers FS ge- langt. Gemeinsam mit diesen Kennungen gelangt · auch'das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium in den Speicher FS und bewirkt dort, daß sowohl die die Verbindung kennzeichnenden Kennungen als auch das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium sofort über einen Zwischenspeicher PJ? einer Recheneinrichtung ZZR zugeleitet werden. Das Verbindungsglied VG seinerseits schaltet sich über einen weiteren Koppler GZK auf ein Gebührenzuschreiberegister GZR auf.
Da der Umspeichervorgang vom ersten Speicher FS in den zweiten Speicher BS eingeleitet wird, sobald die Gebühreninformationen vollständig vorliegen, wird sofort am Nachrichtenende in der dem Zwischenspeicher PR eingeordneten Recheneiniichrung ZZR, die beispielsweise ein Zeit-Zonen-Rechner ist, die Zone sowie die resultierende Gebühr ermittelt. Die sofortige Umspeicherung der im ersten Speicher FS enthaltenen Gebührendaten in die dem Zwischenspeicher PR zugeordnete Recheneinrichtung ZZR wird dabei durch das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium bewirkt.
Von der Recheneinrichtung ZZR wird das errechnete Resultat an den Zwischenspeicher PR zurückgegeben, von wo aus die für eine Gebührenmeldung in Frage kommenden Teile des Resultats an das ■ Gebührenzuschreiberegister GZR übergeben werden, das mit seinem Ausgang über den Koppler GZK mit dem Verbindungsglied VG verbunden ist. Die Übergabe vom Zwischenspeicher PR zum Gebührenzuschreiberegister GZR erfolgt dabei in paralleler Form. Gleichzeitig werden die im Zwischenspeicher Fi? stehenden gesamten Gebührendaten zum zweiten zentralen Speicher BS weitergegeben, wo sie für eine spätere Datenverarbeitung (beispielsweise Rechnungsausstellung) zur Verfügung stehen.
Dem Gebührenzuschreiberegister GZR ist ein Parallel-Serien-Umsetzer PSZ7 zugeordnet, der den Zweck hat, die in Parallelform vorliegende Gebühr dem rufenden Teilnehmer über die noch bestehende So Verbindung in Serie zuzuschreiben. Dabei ist es selbstverständlich möglich, den Parallel-Serien-Umsetzer PSU in seiner Geschwindigkeit umschaltbar auszulegen.
Nach Beendigung der Sendung wird die Verbindung vollends abgebaut. Zugleich werden die Koppler ZK und GZK ausgelöst und somit das Verbindungsglied VG und das Gebührenzuschreiberegister GZR wieder freigeschaltef.'

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur zentralen Erfassung und Bewertung von Gebühren in Fernmeldeanlagen, in denen über ein zentrales, mit einem Kennungsvielfachfeld verbundenes, die Kennungen empfangendes Schaltmittel und einen Schaltordner die eine Verbindung wünschenden Verbindungsglieder nacheinander zur Kennungsgabe auf das zentrale Kennungsvielfachfeld veranlaßt werden, von wo aus die'eme"Verbindung charakterisierende Kennung am Verbindungsanfang gemeinsam mit einer Datum und Uhrzeit angebenden Kennung und einer den gewählten Verbindungskanal kennzeichnenden Känalkennung in einen ersten zentralen Speicher. gelangt, nach Patentanmeldung S 96204 VHI/21 a1, deutsche Auslegeschrift 1271154, dadurch gekennzeichnet, daß zur automatischen Gebührenrückmeldung zum rufenden Teilnehmer am Ende einer Verbindung ein die Gebührenrückmeldung auslösendes Kriterium am Verbindungsanfang in den Kanalkennungsgeber (KGK) gegeben und dort bis zum Verbindungsende gespeichert wird und daß erst am Verbindungsende dieses Kriterium einmal in den ersten Speicher (FS) gegeben wird und dort die sofortige Weitersendung der zur. Gebührenbewertung erforderlichen Daten in eine Recheneinrichtung (ZZR) bewirkt und daß zum anderen in Abhängigkeit von diesem Kriterium am Verbindungsende ein zentrales Gebührenzuschreiberegister (GZR) über eine Koppeleinrichtung (GZK) an das Verbindungsglied angeschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebührenzuschreiberegister (GZR) mit dem Zwischenspeicher (PR) verbunden ist und daß die in der dom Zwischenspeicher zugeordneten Recheneinrichtung (ZZR) aus den eingespeicherten Gebührendaten ermittelte Gebührennachricht in Parallel-Kombinationen zum Gebührenzuschreiberegister (GZR) gegeben wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß allen Gebührenregistern (GZR) ein zentraler Parallel-Serien-Umsetzer (PSU) zugeordnet ist, der die parallel vorliegende Gebührennachricht in Serie umsetzt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallel-Serien-Umsetzer (PSU) in seiner Geschwindigkeit umschaltbar ist und seine Geschwindigkeit auf die Telegraphiergeschwindigkeit des rufenden Teilnehmers eingestellt wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium vom Teilnehmer selbst ausgesendet wird.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gebührenzusendung auslösende Kriterium beim Verbindungsaufbau automatisch von einer Teilnehmerschaltung ausgesendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620/87 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965S0099519 1965-03-26 1965-09-20 Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung und Bewertung von Gebuehren in Fernschreibanlagen Withdrawn DE1279713B (de)

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