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DE1762193C - Schaltungsanordnung zur Überwachung des Signalzustandes von Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen zwecks Identifizierung oder Erledigung von Schaltaufträgen durch eine zentrale Einrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Überwachung des Signalzustandes von Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen zwecks Identifizierung oder Erledigung von Schaltaufträgen durch eine zentrale Einrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1762193C
DE1762193C DE1762193C DE 1762193 C DE1762193 C DE 1762193C DE 1762193 C DE1762193 C DE 1762193C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
monitoring
switching
circuits
marking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 8000 München Brimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

1 2 O
In Femmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen be- kreise für die Durchschaltung an die zentrale Einrich-
steht häufig die Notwendigkeit, aus einer Vielzahl von tung gesperrt werden. Dadurch ist es möglich, An-
Signalleilungen und/oder Schalteinrichtungen auf An- forderungen entsprechend ihrer Dringlichkeit in einer
förderung hin eine bestimmte zu identifizieren und ge- gewünschten Reihenfolge nacheinander abzufertif 'n, gebenenfalls zur Erledigung von Schaltaufträgen mit 5 ohne daß verschiedene Identifizieraggregate daiiir
einer zentralen Einrichtung zu koppeln. erforderlich sind.
Zu diesem Zwecke ist es bereits bekannt, selbst- Die oben gekennzeichnete Schaltungsanordnung
sperrende, mit den Signalleitungen entsprechend ihrer weist nur eine Uberwachungskette mit Umschalte-
Kennzahl vielfachbeschaltete Kettenschaltungen zu möglichkeit auf verschiedene Gruppen von Markie-
verwenden, die mehrere gleichzeitig anstehende An- io rungsstromkreisen füi verschiedene Berechtigungen auf.
forderungen nacheinander eindeutig identifizieren. Diese Anordnung ist daher nur bis zu einer gewissen
Dabei wird zuerst durch ein Ordnungsglied und eine Anzahl von zu überwachenden Signalleitungen und/
erste Kettenschaltung eine Dekadenziffer der zu iden- oder Schalteinrichtungen hinsichtlich ihres Aufwandes
tifi^ierenden Teilnehmernummer ausgeschieden und wirtschaftlich.
dann durch eine weitere Kette dafür gesorgt, daß von 15 Übersteigt die Anzahl der Signalleitungen eine beden Auswertestromkreisen der nachgeordneten De- stimmte Grenze, so ist es vorteilhafter, eine Schalkadenziffer nur derjenige ansprechen kann, der die tungsanordnung zu verwenden, die dadurch gekennrichtige, zur ernten Dekadenziffer gehörige zweite zeichnet ist, daß neben der einen Uberwachungskette Dekadenziffer liefert. Nachteilig bei dieser Anordnung für die Überprüfung der verschiedenen Markierungsist, daß die Reihenfolge der Abfertigung nur von dem ao Stromkreise je Signalleitung und/oder Schalteinrichschaltungstechnischen Aufbau der Kettenschaltungen, tung eine weitere Uberwachungskette ohne Umnicht aber von der Art der Anforderung abhängig ist. schaltemöglichkeit für verschiedene Markierstrom-Für wichtige und nur kurzzeitig anstehende Anfor- kreise vorgesehen ist und daß die Auswertestromkreise derungen, z. B. Wahlanforderungen, ist es aber wün- der Kettenschaltglieder beider Uberwachungsketten sehenswert, sie gegenüber weniger dringenden Anfor- 35 über Vielfachleitungen in Form einer Matrix und indiderungen, z. B. normale Identifizierung, bevorrechtigt viduelle Steuerkontakte und Entkopplangsdioden der abzufertigen. einzelnen zu überwachenden Signalleitungen und/oder
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schalteinrichtungen paarweise in beliebiger Kombina-
Schaltungsanordnung zur Überwachung des Signal- tion in Reihe schaltbar sind, wobei infolge gegenseiti-
zustandes von Signalleitungen und/o^er Schaltein- 30 ger Sperrung der einzelnen Kettenschaltglieder in
richtungen zwecks Identifizierung oder Erledigung jeder Uberwachungskette jeweils nur ein Ketten-
von Schaltaufträgen durch eine selbstsprrende Ket- schaltglied ansprechen kann. Durch die weitere Über-
tenschaltung zu schaffen, deren Schaltglieder durch die wachungskette ohne Umschaltemöglichkeit und die
steuernden Signale ohne zusätzliche Anlaß- oder Über- Zusammenschaltung der Auswertekreise über zwei-
wachungseinrichtung unmittelbar ansteuerbar sind, 35 dimensionale Vielfachleitungen ergibt sich gegenüber
wobei die Anforderungen verschiedenen Berechti- der linearen Anordnung bei einer größeren Anzahl von
gungsklassen, z. B. normale Identifizierung oder Wahl- zu überwachenden Signalleitungen eine erhebliche
anforderungen, zugeteilt sind, auf Grund derer eine be- Einsparung von Kettenschaltgliedern.
stimmte Reihenfolge bei der Abfertigung mehrerer Das Prinzip der Erfindung und verschiedene Aus-
gleichztitig anstehender Anforderungen festgelegt 40 führungsformen seien nun an Hand von Beispielen und
wird. Zeichnungen näher erklärt.
Die Schaltungsanordnung zur Lösung dieser Auf- F i g. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung für zwei gäbe ist dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend Berechtigungsklassen mit eine. Uberwachungskette der Anzahl von verschiedenen Berechtigungsklassen mit Umschaltemöglichkeit, deren Kettenschaltglieder (z. B. normale Identifizierung oder Wahlanforderung) 45 für die Überprüfung verschiedener Markierungsstromfür die Erledigung von durch die zu überwachenden- kreise jeweils nur einen Auswertekreis aufweisen;
Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen aus- F i g. 2 zeigt eine der obigen Uberwachungskette gelösten Anforderungen je Signalleitung und/oder äquiva'ente Uberwachungskette, deren Kettenschalt-Schalteinrichtung mehrere, durch von diesen geson- glieder für die überprüfung verschiedener Markiedert mitgeteilte Kennzeichen auswählbare Markie- 50 rungsstronikreise jedoch eine der Zahl von Berechtirungsstromkreise vorgesehen sind und daß jeweils nur gungsklassen entsprechende Zahl von Auswertekreisen eine durch das gesonderte Kennzeichen bestimmte aufweisen;
Gruppe von Markierungsstromkreisen mit den korre- F i g. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung mit zwei
spondierenden Auswertestromkreisen der die Über- Uberwachungsketten, wovon nur eine eine Umschalte-
wachungskette bildenden Kettenschaltglieder zusam- 55 möglichkeit besitzt und in der die Auswertestrom-
menschaltbar ist. kreise der Kettenschaltglieder beider Ketten über Viel-
Die Durchschaltung zu einer zentralen Einheit er- fachleitungen in Form einer Matrix und individuelle
folgt demnach bei gleichzeitigen Anforderungen mit Steuerkontakte paarweise in beliebiger Kombination
gleicher Berechtigung nach einem bestimmten Ord- in Reihe schaltbar sind.
nungsprinzip, das durch den schaltungsUchnischen 60 In F i g. 1 ist eine Schaltungsanordnung zur ÜberAufbau der Kettenschaltung bedingt ist. Beispiels- wachung des Signalzustandes von η Signalieitungen weise können Signalleitungen, denen eine niedrige und/oder Schaltcinrichtungen mit zwei Berechtigungs-Kennzahl zugeordnet ist, vor Signalleitungen mit hö- klassen dargestellt. Die diesen zugeordneten individuherer Kennzahl abgefertigt werden. Liegen jedoch An- eilen Anforderungsrelais (AN bzw. W) mit ihren die forderungen mit verschiedenen Berechtigungen vor, 65 Schaltglieder der Uberwachungskette steuernden Konso werden diejenigen Markierungsstromkreise zuerst takten sind jeweils in den Einheiten Ai bis An zum'sgewählt, die der höchsten Berechtigungsklasse zu- sammengefaßt, Die Überwachungskette ist so geoeteilt ÄJjid. während alle anderen Markierungsstrom- schaltet, daß bei Ansprechen eines Kettenschaltgliedes
3 T 4
■He nachgeschalteten Kettenschaltglieder gesperrt tungcanordnung nach F i g. I weisen die Kettenlind, Bei Vorliegen einer Anforderung, z. B, durch die schaltglieder Zl bis Zn der Überwachungskette für nicht dargestellte Signalleitung bzw. Schalteinrich- die Überprüfung der den einzelnen Bcrechtignngsstufen tungSI, mit der ersten Berechtigungsklasse — in die zugeteilten Markierungsstromkreise jeweils .ur einen beispielsweise normale Identifizierungsanforderungen 5 Auswertekreis auf, der durch individuelle Kontakte fallen —, zieht nur da? entsprechende Relais AN in Iwa bis nwa mit einem Markierstromkreis der jeweil: der Einheit Al durch. Dadurch wird folgender Strom- ausgewählten Gruppe /1 oder Il zusammenschaltbar kreis geschlossen: ist.
(1) Erde - zh (Ruheseite) -Zl-Iw0- . u Es, ist aber u *uc}' B.!ich "nd ™n?hmal sowohl H an_ Spannung 10 schaltungstechnisch gunstiger als auch wirtschaftlicher,
die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 so zu gestalten,
Das Relais Zl errsgt mit einem Kontakt 3zl das daß die Kettenschaltglieder der Uberwachungskette Relais ZH, das über Vielfachleitungen, in denen jeweils für die Überprüfung verschiedener Markierungsstromein den Kettenschaltgliedern Zl bis Zn zugeordneter kreise jeweils eine der Zahl der Gruppen von Markie-Kontaktzl bis zn liegt, an Spannung liegt. Der Kon- 15 rungsstromkreisen entsprechende Zahl von Auswertetakt zh wird umgelegt und sperrt die Überwachungs- Stromkreisen aufweisen, die dem jeweils zugehörigen kette für alle später einlaufenden Anforderungen. Mit Markierungsstromkrnis fest zu geordnet sind. Es werdem Umschaltekontakt IzI erhält es den Stromkreis den dann je nach Berechtig·,· rgsstufe nur immer mit-(1) über die Arbeitsseite von zh aufrecht. Gleichieitg einander korrespondierende Aviswertestromkreise aller erfolgt die Ausscheidung eventuell gleichzeitig anste- ao Kettenschaltglieder ausgewählt, und zwar durch einen hender Anforderungen durch die Einheiten A2 bis An, einzigen gemeinsamen Umschaltesteuerkontakt. In da durch die Reihenschaltung der Kontakte IzI bis diesen korrespondierenden Auswertestromkreisen lie- \zn bedingt, beispielsweise bei Anziehen des Kontak- gr. η dann jeweils die verschiedenen Wicklungen I tes IzI, alle über Iz2 bis lzn verlaufenden Auswerte- und II der entsprechenden Kettenschaltglieder Zl bis Stromkreise aufgetrennt werden. Der Kontakt 2z 1 »5 Zn. So werden bei normalen Anforderungen in F i g. 2 des Kettenschaitgliedes Z1 bringt das Relais D der Auswertestromkreise gebildet, die über die Leitung/1, Einrichtung A1 zum Anzug, das die Signalleitung bzw. die erste Wicklung eines Kettenschaitgliedes, übereinen Schalteinrichtung 51 zur zentralen Einrichtung durch- der Kontakte IzI bis lzn, über den Kontakt Izh soschaltet. Hat diese die entsprechenden Schaltaufträge wie die Ruheseite des gemeinsamen Steuerkontaktes ausgeführt, so schaltet sie durch Abwerfen des Re- 30 wa laufen. Bei Anforderungen mit Bevorrechtigung la'is AN in der Einheit Al die Überwachungskette wird auf Auswertestromkreise umgeschaltet, die über wieder frei, worauf dann die nächste Anforderung er- 11, die zweite Wicklung eines Kettenschaitgliedes Z, ledigt wird. über einen der Kontakte 4zl bis 4z«, über den Kon-Es sei nun die Funktion der Schaltung bei Vorliegen takt Izh sowie über die Arbeitsseite des Steuerkoneiner Anforderung mit der zweiten, höheren Berechti- 35 taktes wa laufen.
gungsstufe, z.B. in der Einheit Al, an Hand der Bei einer großen Anzahl von zu überwachenden F i g. 1 erklärt. Entsprechend der zweiten Berechti- Signalleitungen ist es wirtschaftlicher, eine zwaidimengungsstufe spricht in der Einheit Al zunächst nur das sionale Anordnung nach F i g. 3 zu verwenden. Die Relais W an. Dieses bringt mit einem aeiner Kontakte Anordnung nach F i g. 3 ist für 100 Sign3lleitungen, das Relais WA, dessen Ansprechen ein Kriterium da- 40 deren individuelle Schalt- und Steuerglieder in Einheifür ist, daß mindestens eine Anforderung mit Bevor- ten All bis /(03 zusammengefaßt sind, und für zwei rechtigung vorliegt. Dadurch werden alle Kontakte Berechtigungsstufen ausgelegt. Sie weist neben einer Iwa bis η wa von den Markierstromkreisen /1 auf die Uberwachungskette Kl für die Ausscheidung der Markierstromkreise Il umgelegt. Das Relais W bringt Zehnerziffern mit Umschaltemäglichkeit für die entaußerdem das derselben Einheit, in unserem Beispiel 45 sprechenden Berechtigungen eine zweite Uberwadas der Einheit A',, zugeordnete Relais An und chungskette Kl für die Ausscheidung der Einerziffern schließt mit einem eigenen Kontakt und dem Kontakt ohne Umschaltemöglichkeit auf. Die beiden Ketten an folgenden Stromkreis sind über die Markierungsleitungen /1 und II, deren
(2) Spannung -an-w-ll-lwa- Anzahl der Anzanl der Berechtigungsstufen entspricht, 2/, —Erde ίο und über die Einheiten A11 bis AQd zusammcn-
gcschaltet. Dabei sind die Einheilen A 11 bis AOd in
Würde gleichzeitig auch eine Anforderung mit der den Kreuzungspunkten einer Matrix angeordnet, deren ersten, niedrigeren Berechtigungsstufe anstehen, so Zeilen/1 und Il umschaltbar sind und zur Zehnerkann kein Auswertestromkreis (1) gebildet werden, da kette A^l führen, während die Spalten eine einfache einerseits in der entsprechenden Einheit Ax nur der 55 Leitung zur Einerüberwachungskette Kl aufweisen. Kontakt an, nicht aber der Kontakt w geschlossen ist, Die einzelnen Markierungsleitungen sind durch Dioden andererseits aber die Leitung/1 durch den Umschalte- gegenseitig entkoppelt. Bei einer normalen Anfordekoniakt xwa von Erde getrennt ist. Der weitere Funk- rung, z. B. des Teilnehmers mit der individuellen tionsablauf erfolgt wie bei Anforderungen mit der Einheit A11, wird der Kontakt an geschlossen. Daniedri|;eren Berechtigungsstufe. Liegen gleichzeitig ''° durch wird en Stromkreis
mehrere Anforderungen mit Bevorrechtigung vor, so p ,
werden diese nacheinander entsprechend der Aussehet ^.
dung durch die Kontaktkette abgefertigt. Liegen gleichzeitig auch Anforderungen ohne Bevorrechtigung vor, gebildet. Die Kontakte des Relais Zl sperren die so werden diese erst dann abgefertigt, nachdem alle 1S5 Zehnerkette Kl für weitere Anforderungen, indem sie Anforderungen mit Bevorrechtigung abgeschlossen das Relais ZH erregen und damit dessen Kontakt zii sind und die zentrale Einheit auch das letzte ange- öffnen. Dadurch wird auch der Kurzschluß — über sprochene Relais W freigegeben hat. In der Schal· die Dioden Gl bis GO — für die Kettenschaltglieder
7. f ,, ri
£1 bis £0 der Überwachungskette Kl aufgehoben. In unserem Fall wird dadurch das Relais £1 erregt, das mit seinem Kontakt el die Durchschaltung der Signalleitung mit der Einheit A 11 zur zentralen Einheit durch das individuelle Relais D vornimmt. Liegen mehrere gleichberechtigte Anforderungen vor, so werden sie zunächst innerhalb einer Zehnergruppe durch die Kette Kl, die Zehnergruppen selbst aber wieder in der Kette Ki nacheinander entsprechend dem in F i g. 1 bzw. 2 gezeigten Prinzip ausgewählt. Bei einer Anforderung mit höherer Berechtigung wird entsprechend di:r Schaltung in F i g. 1 von dem Markierstromkreis /1 auf den Markierstromkreis Il umgeschaltet, außerdem kommt in den entsprechenden Einheiten Axx zusätzlich der Kontakt tr. Dadurch ist wieder dafür gesorgt, daß nur Auswertestromkreise für Anforderungen mit Bevorrechtigung geschlossen werden.

Claims (4)

Patentansprüche: 10
1. Schaltungsanordnung zur überwachung des Signalzustandes von Signalleitungen und Oder Schalteinrichtungen zwecks Identifizierung oder Erledigung von Schaltaufträgen durch eine zentrale Einrichtung in Fernmelde-, insbesondere as Fernsprechanlagen, durch eine selbstsperrende Kettenschaltung, deren Schaltglieder durch steuernde Signale ohne zusätzliche Anlaß- oder überwachungseinrichtung unmittelbar ansteuerbar sind und die gegebenenfalls gemeinsam für mehrere Gruppen von Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen vorgesehen ist, wobei die Auswahl jeweils einer bestimmten Gruppe von weiteren Schaltgliedern abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Anzahl (z. B. 2) von verschiedenen Berechtigungsklassen (z. B. normale Identifizierung oder Wahlanforderung) für die Erledigung von durch die zu überwachenden Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen (-41 bis An) ausgelösten Anforderungen je Signalleitung und oder Schalteinrichtung mehrere, durch von diesen gesondert mitgeteilte Kennzeichen (z. B. WA) auswählbare Markierungsstromkreise (/1 oder /2) vorgesehen sind und daß jeweils nur eine durch das gesonderte Kennzeichen bestimmte Gruppe von Markierungsstromkreisen
(z. B. /2) mit den korrespondierenden Auswertestromkreisen der die Uberwachungskette (Kl) bildenden Kettenschaltglieder (Zl bis Zn bzw. 21 bis ZO) zusammenschaltbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben der einen Üderwachungskette [Ki) für die Überprüfung der verschiedenen Markierungsstromkreise (z. B. /1 oder /2) je Signalleitung und/oder Schalteinrichtung {AH bis /400) eine weitere Uberwachungskelte (Kl) ohne Umschaltemöglichkeit für verschiedene Markierstromkreise vorgesehen ist und daß die Auswertestromkreise der Kettenschaltglieder (Zl bis ZO und £1 bis £0) beider Überwachungsketten (Kl und Kl) über Vielfachleitungen in Form einer Matrix und individuelle Steuerkontakte (z. B. «nil bzw. H1Il) und Entkopplungsdioden der einzelnen zu überwachenden Signalleitungen und/oder Schalteinrichtungen (A 11 bis /400) paarweise in beliebiger Kombination in Reihe schaltbar sind, wobei infolge gegenseitiger Sperrung der einzelnen Kettenschaltglieder in jeder Überwachungskette jeweils nur ein Kettenschaltglied (z. B. Zl und £1) p. sprechen kann.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenschaltglieder (Zl bis Zn) der Übenvachungskette (Kl) für die Überprüfung verschiedener Markierungsstromkreise jeweils nur einen Auswertestromkreis aufweisen, der durch individuelle Kontakte (Ina bis nwa) mit einem Markierstromkreis der jeweils ausgewählten Gruppe (/1 oder II) zusammenschaltbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenschaltglieder (Zl bis Zn) der Uberwachungskette (Kl) für die Überprüfung verschiedener Markierungsstromkreise jeweils eine der Zahl der Gruppen von Markierungsstromkreisen (z. B. /1 und f2) entsprechende 7ahl von Auswertestromkreisen (I und Ib aufweisen, die dem jeweils zugehörigen Markierungsstromkreis (z. B. /1 bzw. /2) fest zugeordnet sind, und daß die miteinander korrespondierenden Auswertestromkreise (z. B. I) aller Kettenschaltglieder (Zl bis Zn) durch einen gemeinsamen Steuerkontakt (wa) auswählbar sind.
Hierzu 1 Blatl Zeichnungen

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