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DE1279450B - Photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala - Google Patents

Photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala

Info

Publication number
DE1279450B
DE1279450B DEE24138A DEE0024138A DE1279450B DE 1279450 B DE1279450 B DE 1279450B DE E24138 A DEE24138 A DE E24138A DE E0024138 A DEE0024138 A DE E0024138A DE 1279450 B DE1279450 B DE 1279450B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
scale
drive
camera
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE24138A
Other languages
English (en)
Inventor
George Malcolm Inglis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1279450B publication Critical patent/DE1279450B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/60Measuring or indicating length of the used or unused film; Counting number of exposures
    • G03B1/66Counting number of exposures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala, die mit dem Filmantrieb der Kamera über eine Antriebsklinke gekoppelt ist, die in ihrer wirksamen Arbeitsstellung die Skala gegen eine Rückstellkraft schrittweise vorbewegt, mit einer das Rückstellen der Skala verhindernden Sperrklinke und einem mit dem Kameradeckel gekoppelten Rückstellglied, das beim öffnen des Deckels die Sperrklinke aus ihrer Arbeitsstellung in eine wirkungslose Ruhestellung bewegt.
  • Eine Kamera der obengenannten Art ist bekannt. Bei der bekannten Kamera muß die Antriebsklinke, um bei dem durch das öffnen des Kameradeckels erfolgenden Herausbewegen der Sperrklinke aus der Bewegungsbahn der Skala sicherzustellen, daß die Skala sich zurückdrehen kann, so ausgebildet werden, daß die Spitze der Klinke sich normalerweise immer außerhalb der Bewegungsbahn der Zähne der Skala befindet. Die Klinke ist dementsprechend bei der bekannten Kamera mit einem Langloch auf einem Zapfen gelagert, so daß sie sowohl eine Schwenkbewegung als auch eine Verschiebebewegung ausführen kann. Die Klinke steht unter der Spannung einer Feder, die so an der Klinke angreift, daß dieselbe aus der Bewegungsbahn der Zähne der Skala gezogen wird, sobald ein für die Zusammenwirkung mit der Klinke vorgesehener Nocken, der die Klinke bei jedem Bildschritt des Filmes einmal kurzzeitig beaufschlagt, an der Klinke vorbeigelaufen ist. Die Klinke springt unter der Einwirkung der Feder bei jedem Bildschritt, sobald sie vom Nocken freigegeben wird, schlagartig unter Geräuschentwicklung in ihre Ruhestellung zurück.
  • Die bekannte Kamera ist für Laufbildbetrieb ungeeignet, da durch das Zurückspringen der Klinke in so schneller Folge, wie dies der Bildschrittfolge bei kinematographischem Betrieb entspricht, eine unerträgliche Geräuschentwicklung, Erschütterungen und unzulässiger Verschleiß auftreten würden. Die bekannte Kamera ist außerdem außerordentlich kompliziert. Bereits bei einer Verwendung in Einzelbildkarneras, wo die Klinke in weniger kurz aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten bewegt werden muß, ist es, um die Geräuschentwicklung und den Verschleiß in Grenzen zu halten, erforderlich, die Klinke und ebenso die mit ihr zusammenwirkenden Teile mit äußerster Präzision aus hochwertigem Material herzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine photographische Kamera der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Antriebsklinke für die den Filmvorrat anzuzeigende Skala einfacher ausgebildet sein kann und bei der in allen Betriebszuständen, auch bei Verwendung als Laufbildkamera, eine größere Betriebsruhe und Betriebssicherheit erreicht wird.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Rückstellglied auch mit der Antriebsklinke zum mit dem öffnen des' Deckels erfolgenden Herausbewegen derselben aus ihrer Arbeitsstellung in eine wirkungslose Ruhestellung gekoppelt ist. Dadurch, daß erfindungsgemäß nicht nur die Sperrklinke, sondern auch die Antriebsklinke beim Öffnen des Kameradeckels aus ihrer Arbeitsstellung herausbewegt werden, wird erreicht; daß die Antriebsklinke auf sehr einfache Weise für größte Betriebssicherheit und Laufruhe ausgelegt werden kann.
  • Es ist bei der Erfindung nämlich nicht nötig, die Antriebsklinke so auszubilden, daß sie nur kurzzeitig in der Bewegungsbahn der mit ihr zusammenwirkenden Zähne ist und sprungartig aus dieser Bewegungsbahn herausschnellt, sondern sie 'kann, da sie beim öffnen des Deckels durch das Rückstellglied aus ihrer Arbeitsstellung bewegt wird, im Normalbetrieb stetige Bewegungen ausführen, die keine extremen Beschleunigungsspitzen aufweisen, wodurch Geräusch und Verschleiß auf ein Minimum reduziert werden.
  • Die Erfindung ist in. der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen durch einen Kameradeckel geführten Schnitt, in dem eine Vorderansicht einer Filmvorratsanzeige und der dazugehörigen Einrichtung zum Zurückstellen sichtbar ist, F i g. 2 einen zum Schnitt nach F i g. 1 senkrechten Schnitt, der eine Ansicht der linken Seite des Mechanismus der Filmvorratsanzeige und der Einrichtung zum Zurückstellen zeigt, wobei auch der Antriebsmechanismus für die Antriebsklinke zu sehen ist, F i g. 3 eine Ansicht der Rückseite einer Kamera mit Filmvorratsanzeige und der dazugehörigen Einrichtung zum Zurückstellen.
  • Eine Skala 10 weist für die Filmvorratsanzeige Zahlen auf, die die Filmlänge angeben, beispielsweise die Zahlen 25, 20,15 usw. Die Skala 10 ist auf einer Welle 11 drehbar gelagert. Eine Feder 12 ist so angeordnet, daß sie eine die Skala 10 in eine Ausgangsstellung rückstellende Kraft verursacht. Die Ausgangsstellung ist in F i g. 1 dargestellt. Sie ist durch das Auftreffen eines Vorsprunges 14 an der Skala 10 auf einen Anschlag 13 am Kameragehäuse 18 bestimmt.
  • Der Umfang der Skala 10 ist mit einer Verzahnung versehen, die in die Verzahnung eines Antriebszahnrades 15 eingreift. Die Verzahnung an der Skala 10 wirkt als Sperrverzahnung, in die eine federnde Sperrklinke 16 eingreift. Ein Fenster 17 im Kameragehäuse 18 gibt der Bedienungsperson die Möglichkeit, die Zahlen auf der Skala 10 abzulesen.
  • Die in der F i g. 1 dargestellte Fihnvorratsanzeige weist die Filmlängenzahlen (in Fuß) 25 bis 0 auf. Es kann jedoch jede entsprechende Reihe von Zahlen, entsprechend der Länge des verwendeten Filmes, an der Skala 10 vorgesehen sein.
  • Der Antrieb der Skala 10 aus der Ausgangsposition über eine Reihe von Zahlen bis zur Stellung Null erfolgt durch einen Zahnrad- und Klinkenantrieb. In die Verzahnung des Antriebszahnrades 15 greift eine hin- und herbewegbare Klinke 19 ein. Das Antriebszahnrad 15 dient der Klinke 19 als Sperrverzahnung und ist gleichzeitig das Antriebsrad für die Skala 10, da die Verzahnungen beider Räder miteinander im Eingriff stehen. Die Hin- und Herbewegung der Klinke 19 ist am Angriffspunkt auf das Antriebsrad 15 im wesentlichen vertikal. Bei einer Abwärtsbewegung bewegt die Klinke 19 das Antriebsrad 15 und die Skala 10 um einen Zahn vor. Die federnde Sperrklinke 16, die so angeordnet ist, daß sie in die Verzahnung der Skala 10 eingreift, hält sowohl die Skala 10 als auch das Antriebsrad 15 in der um einen Zahn weitergedrehten Stellung fest und verhindert so ein Zurückdrehen beider Räder, während sich die Klinke 19 vertikal nach oben bewegt, um in den nächsten Zahn des Antriebsrades 15 einzugreifen, wodurch das Weitervorrücken dieses Rades und der Skala 10 um einen Zahn bei der nächsten Abwärtsbewegung der Klinke 19 vorbereitet wird.
  • Die Sperrklinke 16 könnte so angeordnet sein, daß sie in die Verzahnung des Antriebsrades 15 eingreift, oder die Antriebsklinke 19 und die Sperrklinke 16 könnten so angeordnet sein, daß sie beide in die Verzahnung der Skala 10 eingreifen. Somit könnten die Antriebsklinke 19 und die Sperrklinke 16 in eine gemeinsame Verzahnung eingreifen, oder sie könnten in separate, wirkungsmäßig miteinander gekoppelte eigene Verzahnungen, wie in der F i g. 1 dargestellt, eingreifen.
  • Ein Rückstellhebel 20 ist um eine Welle 21 schwenkbar angeordnet. Eine Feder 22 wirkt auf den Rückstellhebel 20 mit einer Kraft entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 1). Ein Finger 23 des Rückstellhebels 20 berührt einen Kameradeckel 24, der an einem Scharnier 25 befestigt ist. Durch diese Berührung hält der Deckel 24 den Rückstellhebel so von der Sperrklinke 16 und der Klinke 19 fern und verhindert, daß die Feder 22 den Rückstellhebel 20 schwenkt. Ein Ansatz 26 und ein Finger 27 des Rückstellhebels 20 sind so angeordnet, daß sie auf die Sperrklinke 16 bzw. die Klinke 19 wirken, wenn der Rückstellhebel 20 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung in die mit gestrichelten Linien gezeigte Stellung geschwenkt wird (F i g. 1).
  • Wenn der Kameradeckel 24 beim Öffnen in die in F i g. 1 gestrichelt gezeigte Stellung gebracht wird, läuft folgender Vorgang ab: Der Rückstellhebel 20 wird aus der Stellung, in der er durch den geschlossenen Deckel 24 gehalten wurde, freigegeben und schwenkt in die mit gestrichelten Linien gezeigte Stellung, der Ansatz 26 berührt und hebt die federnde Sperrklinke 16 in die gestrichelt gezeichnete Stellung, der Finger 27 berührt und bewegt die Klinke 19 in ihre gestrichelt gezeichnete Stellung, die Skala 10, die nun nicht mehr durch die Klinken festgehalten wird, dreht sich unter Wirkung der Feder 12 entgegen dem Uhrzeigersinn in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Die F i g. 3 zeigt die Rückseite einer Kamera mit einem Gehäuse 18, einem Tragegriff 41 und einem Sucher 42. Aus dieser Zeichnung ist die Anordnung von Skala 10, Antriebsrad 15 und Rückstellhebel 20 zu ersehen.
  • Der Antriebsmechanismus für die Klinke 19 ist in der F i g. 2 dargestellt. Ein Kameramotor 28, z. B. ein Elektromotor, ein Federtriebwerk oder ein anderes Kameratriebwerk, treibt ein Zahnrad 29 an, das mit einem Zahnrad 30 im Eingriff steht und es antreibt. Auf derselben Welle wie das Zahnrad 30 befindet sich ein Rad 31, das mit einem Rad 32, das sich auf einer Antriebswelle 33 des Filmaufspuhnechanismus befindet, durch Reibung gekuppelt ist. Die Räder 31 und 32 bilden eine Kupplung, die immer dann rutscht, wenn die Antriebswelle 33 überlastet ist.
  • Die Klinke 19 ist um eine Welle 34 schwenkbar gelagert. Ihre vertikale Hin- und Herbewegung wird durch einen Nocken 35 an einem Antriebsglied 36 bewirkt, das koaxial auf der Antriebswelle 33 befestigt ist, die sich immer dann dreht, wenn der Film in der Kamera transportiert wird. Der rotierende Nocken 35 versetzt die Klinke 19 in diese schwenkende Hin- und Herbewegung durch Berührung mit dem Umfang einer länglichen Aussparung 37 in der Klinke 19.
  • Die Klinke 19 führt am Berührungspunkt mit der Verzahnung des Antriebszahnrades 15 eine nahezu vertikale Hin- und Herbewegung aus.
  • Da die Klinke 19 sich auf der rutschenden Seite der aus den Rändern 31 und 32 bestehenden Kupplung befindet, wirkt sich ein Stocken der Kamera und das Rutschen dieser Kupplung, wodurch die Antriebswelle 33 für die Filmaufspulung stehen bleibt, so aus, daß die Filmvorratsanzeigeskala 10 ebenfalls angehalten wird. Dadurch wird die Stockung angezeigt. Außerdem wird durch diese Anordnung erreicht, daß bei einer Stockung des Antriebes für das Filmaufspulen, während der Antriebsmotor der Kamera weiterläuft, die Skala 10 nicht weitergedreht wird, so daß keine falsche Filmlänge angezeigt wird.
  • Die Filmanzeige gemäß der vorliegenden Erfindung kann für Kameras mit oder ohne Magazine verwendet werden. Insbesondere ist die beschriebene Filmanzeige für Kameras mit umkehrbaren Magazinen geeignet. »Umkehrbar« soll besagen, daß das Magazin in die Kamera in einer ersten und in einer zweiten, gegenüber der ersten seitenverkehrten Stellung eingesetzt werden kann.
  • Gemäß F i g. 1 weist die Verzahnung der Skala 10 eine Zahnlücke 39 auf, die so angeordnet ist, daß, wenn die Skala 10 sich in der Endstellung befindet, in der im Fenster 17 ein »E« erscheint, die Lücke 39 auf die Sperrklinke 16 ausgerichtet ist, so daß ein Weiterrücken der Skala 10 über diese Stellung hinaus verhindert wird. Wenn die Sperrklinke 16 in die Lücke 39 eingreift, befindet sich hier kein Zahn, an dem sie die Skala 10 in einer um einen Zahn weiter befindlichen Anzeigestellung festhalten kann. Die Skala 10 und das Antriebsrad 15 bewegen sich daher infolge der Antriebsbewegung der Antriebsklinke 19 nur hin und her, können aber nicht weiterrücken. Diese Hin- und Herbewegung zeigt der Bedienungsperson an, daß die Endstellung der Filmanzeige erreicht ist, in der das Symbol »E« im Fenster 17 erscheint, wodurch kenntlich gemacht ist, daß der ganze Film durch die Kamera gelaufen ist und daß die Kamera leer ist, so daß die Filmspule oder das Filmmagazin herausgenommen werden können.
  • Außerdem verhindert die Lücke 39, die ein Weiterrücken der Skala 10 über die Endstellung hinaus unmöglich macht, eine Beschädigung der Filmanzeige oder des Antriebsmechanismus, die durch das Weiterrücken der Skala 10 eintreten könnte. Wirkungsweise der Filmanzeige Wenn ein Film in die Kamera eingelegt wurde, befindet sich die Skala 10 in der in der F i g. 1 dargestellten Ausgangsstellung, in der im Fenster 17 ein »L« erscheint. Dieses Symbol besagt, daß die Kamera geladen ist. Wenn der Kameradeckel 24 geschlossen wird, berührt er den Finger 23 des Rückstellhebels 20, wodurch der Rückstellhebel 20 gegen die Kraft der Feder 22 im Uhrzeigersinn in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung geschwenkt wird. In dieser Stellung kann der Rückstellhebel 20 die Antriebsklinke 19 und die Sperrklinke 16 nicht berühren. Somit können diese Klinken in die jeweilige Verzahnung eingreifen. Wenn der Film durch die Kamera läuft, bewirken die Antriebs- und die Sperrklinken 19 bzw. 16 gemeinsam das schrittweise Weiterrücken der Skala 10 im Uhrzeigersinn.
  • Das Weiterrücken der Skala 10 aus der Stellung »L« in die Stellung »25« entspricht dem Ablauf des Führungsstreifens. Das Weiterrücken der Skala 10 von der Stellung »25« über niedriger werdende Zahlen bis »0« entspricht der jeweils in der Kamera befindlichen Länge unbelichteten Filmes. Wenn der belichtbare Film durchgelaufen ist, zeigt die Skala 10 im Fenster 17 die »0«. Die weitere Stellung »E« zeigt an, wann der Endstreifen des Filmes durch die Kamera durchgelaufen ist. Bei Kameras mit umkehrbaren Magazinen läuft nach dem ersten Durchlauf des Filmes durch die Kamera nur ein Teil des Endstreifens durch die Kamera, damit einige Windungen noch auf der fast leeren Spule im Magazin bleiben. Diese restlichen Windungen dienen zum Halten des Filmes an der Spule, wenn das Magazin umgekehrt wird und diese Spule die Aufnahmespule wird.
  • Wenn die Skala 10 sich in der Endstellung befindet und das »E« im Fenster 17 zu sehen ist, ist die Lücke 39 auf die Sperrklinke 16 ausgerichtet, so daß die Skala 10 nicht weiterrücken kann, sondern sich nur hin- und herbewegt, wodurch die Bedienungsperson erkennt, daß die Endstellung erreicht und der ganze Film durch die Kamera gelaufen ist. Nun kann die Bedienungsperson den Film aus der Kamera herausnehmen. Um das zu tun oder um das Magazin umzukehren, muß die Bedienungsperson den Kameradeckel 24 öffnen. Beim Öffnen des Kameradeckels 24 wird der Rückstellhebel 20 freigegeben, so daß er entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt und die Antriebsklinke 19 und die Sperrklinke 16 berührt und von den jeweiligen Verzahnungen abhebt. Dadurch kann die Skala 10, die beim Vorrücken die Feder 12 gespannt hatte, in ihre Ausgangsstellung zurückkehren. Dieses geschieht völlig automatisch und ohne manuelles Einwirken der Bedienungsperson. Die Filmvorratsanzeige ist nun für den nächsten Filmdurchlauf vorbereitet.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala, die mit dem Filmantrieb der Kamera über eine Antriebsklinke gekoppelt ist, die in ihrer wirksamen Arbeitsstellung die Skala gegen eine Rückstellkraft schrittweise vorbewegt, mit einer das Rückstellen der Skala verhindernden Sperrklinke und mit einem mit dem Kameradeckel gekoppelten Rückstellglied, das beim Öffnen des Deckels die Sperrklinke aus ihrer Arbeitsstellung in eine wirkungslose Ruhestellung bewegt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Rückstellglied (20) auch mit der Antriebsklinke (19) zum mit dem Öffnen des Deckels (24) erfolgenden Herausbewegen derselben aus ihrer Arbeitsstellung in eine wirkungslose Ruhestellung gekoppelt ist.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsklinke (19) um eine zur Drehachse der Skala (10) senkrechte Achse in einem Drehlager (34) schwenkbar gelagert ist.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 2, bei der zum Erzeugen einer hin- und hergehenden Schwenkbewegung der Klinke ein mit der Antriebswelle des Filmantriebes der Kamera verbundener Nocken vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (35) auf der Welle (33) angeordnet ist und in eine längliche Aussparung (37) in der Klinke (19) eingreift.
  4. 4. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der für das Zusammenwirken mit den Klinken (16, 19) vorgesehene Zahnkranz (10,15) für die Sperrklinke (16) eine Lücke (39) aufweist, in die die Sperrklinke (16) eingreift, wenn die Skala (10) das Ende (E) des Films anzeigt.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (33) mit einem Antriebsmotor (28) über eine Reibungskupplung (31, 32) gekoppelt ist.
  6. 6. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückstellglied ein Hebel (20) vorgesehen ist, auf den eine ihn in die Rückstellstellung drükkende Feder (22) einwirkt und der durch Anlage am geschlossenen Kameradeckel (24) gegen die Kraft dieser Feder in seiner wirkungslosen Stellung gehalten ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 215 786.
DEE24138A 1962-01-15 1963-01-09 Photographische Kamera mit einer den Filmvorrat anzeigenden Skala Pending DE1279450B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT215786B (de) * 1959-07-02 1961-06-26 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit einem den jeweiligen Filmvorrat anzeigenden Bildzählwerk

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT215786B (de) * 1959-07-02 1961-06-26 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit einem den jeweiligen Filmvorrat anzeigenden Bildzählwerk

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