DE1279074B - Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des Elektronenstrahls in einem Fernsehempfaenger - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des Elektronenstrahls in einem FernsehempfaengerInfo
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- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4WWWt PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al - 35/20
Nummer:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 79 074.8-31 (N 28741)
25.Juni 1966
3. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des Elektronenstrahls
in einem Fernsehempfänger, insbesondere einem Farbfernsehempfänger, die eine erste Stufe, die mit
einem periodisch stromleitenden Schalter und einem ersten Transformator versehen ist, mit dem mit
einem Kondensator ein sägezahnförmiger Strom erzeugt werden kann, und die eine zweite Stufe enthält,
die mit einem periodisch stromleitenden Schalter und einem zweiten Transformator versehen ist, in dessen
Sekundärwicklung während der Rücklaufzeit des erwähnten sägezahnförmigen Stromes eine hohe
impulsförmige Spannung erzeugt wird, welche Sekundärwicklung über einen Gleichrichter der Ausgangsanode
einer Wiedergaberöhre eine hohe Gleichspannung zuführt.
In Projektionsfernsehempfängern wird bekanntlich zum Erzeugen der in bezug auf die Ablenkleistung
verhältnismäßig großen Hochspannungsleistung ein gesonderter Transformator angewandt. Dies ist im
Gegensatz zu der Praxis bei Schwarz-Weiß-Fernsehempfängern, bei denen die Ablenkleistung und die
verhältnismäßig geringe Hochspannungsleistung mit Hilfe eines einzigen Transformators erzeugt werden.
Zum Erhalten scharfer Zeilen auf dem Bildschirm der Wiedergaberöhre in unter anderem einem Farbfernsehempfänger
wird noch eine hohe Fokussierspannung benötigt. Es ist dann aber erforderlich, daß
zwischen der Fokussierspannung und der Hochspannung eine eindeutige Beziehung bestehen muß.
Die Erfindung hat den Zweck, insbesondere in Farbfernsehempfängern mit getrennter Ablerikstrom-
und Hochspannungserzeugung, eine eindeutige Beziehung zwischen der Fokussierspannung und der
Hochspannung zu erzielen, und die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Anzapfung am ersten Transformator über einen Gleichrichter mit einer Fokussierelektrode
der Wiedergaberöhre verbunden ist und daß eine zweite Anzapfung über einen Regelkreis mit dem
zweiten Transformator verbunden ist, welcher Regelkreis die Größe der impulsförmigen hohen Spannung
des zweiten Transformators in einem nahezu festen Verhältnis zu der Größe der der Fokussierelektrode
zugeführten Spannung regelt.
Es sei bemerkt, daß die Ausbildung eines bei der Erfindung verwendbaren Regelkreises an sich bekannt
ist und daß auch bereits auf das Problem einer Verkopplung von Schärfe und Helligkeit hingewiesen
wurde.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zwar die Hochspannung, aber nahezu nicht die
Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des
Elektronenstrahls in einem Fernsehempfänger
Elektronenstrahls in einem Fernsehempfänger
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenf abrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Antonius Boekhorst, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 22. Februar 1966 (02 234)
Fokussierspannung von Intensitätsänderungen des Elektronenstrahles belastet wird. Für eine Farbfern-
«5 sehwiedergaberöhre ist es jedoch absolut notwendig,
daß die Hochspannung bei Intensitätsänderungen des Elektronenstrahles konstant bleibt, da sich sonst
Farbfehler ergeben. Daher ist ein Regelkreis für die mit dem Hochspannungstransformator verbundene
Schaltungsanordnung unentbehrlich. Da die Fokussierspannung, wie erwähnt, nahezu von den Intensitätsänderungen
des Elektronenstrahles unabhängig ist, würde eine Überkompensierung der Fokussierspannung
auftreten, wenn die Fokussierspannung einer Anzapfung am zweiten Transformator vom
erwähnten Regelkreis entnommen wäre. Daher wird nach der Erfindung die Fokussierspannung einer
Anzapfung am (gegebenenfalls nur für Netzspannugsänderungen geregelten) ersten Transformator entnommen.
Zum weiteren Festlegen der eindeutigen Beziehung zwischen der Hochspannung und der
Fokussierspannung wird dann außerdem eine Kopplung zwischen der zweiten Anzapfung am ersten
Transformator und1 dem Regelkreis des zweiten Transformators hergestellt. Dies ist auch erforderlich,
da eine Einstellung sowohl der Bildbreite (Änderung der Amplitude des Ablenkstromes) als auch der
Hochspannung möglich sein muß.
Das Prinzip der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der beispielsweise
eine Schaltungsanordnung zur Anwendung in einem Farbfernsehempfänger dargestellt ist.
809 619/372
3 4
Die in der Figur dargestellte Schaltungsanordnung 19 gleichgerichtete impulsförmige Spannung an der
enthält eine Pentode 1, deren Kathode mit Erde ver- Anzapfung 9 wird über einen Widerstand 22 der
bunden ist und an deren Steuergitter über einen Fokussierelektrode der Wiedergaberöhre zugeführt.
Kopplungskondensator 2 eine nahezu sägezahn- Der Wert der Fokussierspannung Vf kann mittels des
förmige, von Sperrimpulsen unterbrochene Steuer- 5 Potentiometers 21 eingestellt werden,
spannung 3 zugeführt wird. Die Steuerspannung 3 Der Sekundärwicklungsteil 8 des ersten Transfor-
wird dem Zeilenoszillator im Farbfernsehempfänger mators 6 liefert die in ihm induzierte impulsförmige
entnommen. Spannung an eine Reihenschaltung eines Konden-
Die Anode der Pentode 1 ist mit einem Ende eines sators 23 und eines am anderen Ende geerdeten
Wicklungsteiles 4 der aus zwei Wicklungsteilen 4 io Leckwiderstandes 24. Die über dem Leckwiderstand
und 5 bestehenden primären Seite eines Transfer- 24 erzeugte Spannung wird über ein aus der Parallelmators
6 verbunden, dessen Sekundärwicklung aus schaltung einer Spule 25 und eines Widerstandes 26
den Wicklungsteilen 7 und 8 besteht. Eine Anzap- bestehendes, die Impulsdauer verbreiterndes Netzfung
9 am Wicklungsteil 4 ist mit der Kathode einer werk dem Gitter einer Triode 27 zugeführt. Die
Reihenspardiode 10 verbunden, deren Anode an die 15 Anode der Triode 27, deren Kathode geerdet ist, ist
positive Klemme + Vb einer nicht dargestellten über einen Widerstand 28 mit der positiven Klemme
Gleichspannungsquelle F6 angeschlossen ist, deren + F6 der Gleichspannungsquelle Vb und über eine
negative Klemme geerdet ist. Das andere Ende 11 des Reihenschaltung eines Kopplungskondensators 29 und
Wicklungsteiles 4 ist über einen Sparkondensator 12 eines Widerstandes 30 mit dem Steuergitter einer
(Booster) mit der Reihenschaltung der Wicklungs- 20 Pentode 31 verbunden. Die Steuerspannung für das
teile 5 und 7 verbunden, wobei der Verbindungspunkt Gitter der Pentode 31 hat infolgedessen mehr oder
der Wicklungsteile 5 und 7 direkt und das andere weniger die gleiche Gestalt wie die Steuerspannung 3.
Ende des Wicklungsteiles 7 über einen Widerstand 13 Wie aus der nachstehenden Beschreibung hervorgeht,
an Erde liegt. Der Widerstand 13 hat die Form eines erteilt der Rückkopplungskreis über den Widerstand
Potentiometers, dessen Anzapfung mit einem nicht- 25 32 dem Verbindungspunkt des Kondensators 29 und
linearen Widerstand, einem Varistor 14 (VDR), ver- des Widerstandes 30 eine Vorspannung zur Bestimbunden
ist. Die andere Klemme des Varistors 14 ist mung der Amplitude des Anodenstromes der
sowohl über einen Widerstand 15 an das Steuergitter Pentode 31.
der Pentode 1 als auch über einen Trennkondensator Die Anode der Pentode 31 ist über eine Reihen-
16 an den Verbindungspunkt des Sparkondensators 30 schaltung der Primärwicklung 33 eines zweiten
12 und des Wicklungsteiles 5 angeschlossen. Zu der Transformators 34 und eines Sparkondensators 35 mit
Reihenschaltung der Wicklungsteile 5 und 7 ist eine der positiven Klemme + Vb einer in der Zeichnung
Ablenkspule 17 parallel geschaltet, in der ein Strom nicht dargestellten Gleichspannungsquelle F6' verzur
Ablenkung des Elektronenstrahles in der Zeilen- bunden, deren negative Klemme geerdet ist. Eine mit
richtung auf dem Schirm einer Farbfernsehwieder- 35 ihrer Anode an die positive Klemme+F6' angegaberöhre
erzeugt werden muß. schlossene Reihenspardiode 36 ist mit ihrer Kathode
Mit der bisher beschriebenen bekannten Schal- mit einer Anzapfung der Primärwicklung 33 verbuntungsanordmmg
fließt unter der Steuerung der den. Die Sekundärwicklung 37 des Transformators 34
Steuerspannung 3 ein sägezahnf örmiger Strom durch ist mit einem Ende sowohl über eine Parallelschaldie
Wicklungsteile 4, 5 und 7 und die mit diesen ver- 40 rung eines veränderlichen Widerstandes 38 und eines
bundene Ablenkspule 17. Während der Rücklaufzeit Kondensators 39 galvanisch mit dem Verbindungsdes
sägezahnförmigen Stromes tritt über diesen Wick- punkt der Primärwicklung 33 und des Sparkondenlungsteilen
und dem nur induktiv gekoppelten Wick- sators 35 als auch über einen Widerstand 40 mit Erde
lungsteil 8 eine impulsförmige Spannung auf. Die verbunden. Das andere Ende der Sekundärwicklung
Dauer der impulsfönnigen Spannung kann durch die 45 37 ist mit der Anode einer Diode 41 verbunden,
Wahl des Wertes eines die Wirkung der Streu- deren Kathode über den Innenleiter eines Koaxialkapazität
der Wicklungsteile des Transformators 6 kabeis 42 mit der nicht dargestellten Ausgangsanode
fördernden Kondensators 18 bestimmt werden. einer Farbfernsehwiedergaberöhre verbunden ist.
Zum Erhalten einer bestimmten konstanten von Die erwähnten Elemente erzeugen in der Primär-
Netzspannungsänderungen nahezu unabhängigen 50 wicklung 33 einen mehr oder weniger sägezahn-Amplitude
des Sägezahnstromes durch die Ablenk- förmigen Strom, wobei der Rücklauf durch Sperrung
spule 17 wird die impulsförmige Spannung über dem der leitenden Pentode 31 herbeigeführt wird. In
Kondensator 16 dem Varistor 14 zugeführt und von dieser Rücklaufzeit wird über den Wicklungen des
letzterem gleichgerichtet. Mit Hilfe des Varistors 14 Transformators 34 eine impulsförmige Spannung
wird somit eine negative Vorspannung über den 55 erzeugt. Der Spitzenwert dieser Spannung ist unter
Widerstand 15 dem Steuergitter der Pentode 1 züge- anderem von der Größe der Amplitude des von der
führt, wobei das Potentiometer 13 zur Einstellung Pentode 31 unterbrochenen Stromes abhängig. Die
eines bestimmten Wertes dieser Vorspannung dient, hohe impulsförmige Spannung an der Sekundärder
die erwünschte Amplitude des Sägezahnstromes wicklung 37 hat zur Folge, daß über die Diode 41
angibt. So die durch die Ausgangsanode in der Wiedergabe-
Nach einer ersten Maßnahme gemäß der Erfindung röhre bestimmte Kapazität gegen Erde eine hohe
wird vom Anzapfungspunkt 9 am ersten Transfer- Gleichspannung VEHT erhält,
mator 6 eine erste Anzapfung zu der Anode einer Zum Erzielen genügend scharfer Zeilen auf dem
Diode 19 geführt. Die Kathode der Diode 19 ist über Schirm der Farbfernsehwiedergaberöhre, welche
einen Kondensator 20 mit der Anzapfung an einem 65 Zeilen unter dem Einfluß des Sägezahnstromes in der
zu der Ablenkspule 17 parallelgeschalteten Potentio- Ablenkspule 17 und der Hochspannung VEHT vom
meter 21 verbunden. Die während der Rücklaufzeit Elektronenstrahl aufgezeichnet werden, soll zwischen
des Sägezahnstromes auftretende und von der Diode der Fokussierspannung Vf und der Hochspannung
VEHT eine eindeutige Beziehung bestehen. Diese
Beziehung wird nach einer zweiten Maßnahme gemäß der Erfindung dadurch erhalten, daß ein Regelkreis
vorgesehen wird, der an sich bereits dafür sorgt, daß die Hochspannung VEHT bei Belastungsänderungen
(Änderung der Intensität des Elektronenstrahles) und Netzspannungsänderungen konstant
gehalten wird. Dieser Regelkreis enthält eine Triode 43, deren Gitter mit der Anzapfung am Widerstand
40 in Form eines Potentiometers und mit dem Außenleiter des Koaxialkabels 42 verbunden ist.
Zwischen der Anode und der Kathode dieser Triode ist eine Reihenschaltung einer zweiten Sekundärwicklung
44 des Transformators 34 und eines Widerstandes 45 angebracht. Über den bereits erwähnten
Widerstand 32 wird der Verbindungspunkt 46 der Wicklung 44 und des Widerstandes 45 mit dem Verbindungspunkt
des Kondensators 29 und des Widerstandes 30 verbunden.
Durch diese Verbindung wird eine Kopplung zwisehen dem Regelkreis mit der Triode 43 und dem
Steuergitter der Pentode 31 erhalten. Zwischen dem Gitter und der Kathode der Triode 43 ist ein Kondensator
47 aufgenommen, während die Kathode sowohl über einen Kondensator 48 mit der positiven
Klemme + Vb als auch über eine Reihenschaltung von Widerständen 49 und 50 mit Erde verbunden ist.
Die erwähnte zweite Maßnahme gemäß der Erfindung besteht weiter darin, daß mittels einer zweiten
Anzapfung am ersten Transformator 6 der Verbindungspunkt 11 über den Widerstand 51 mit der
Kathode der Triode 43 verbunden ist.
Um zu erzielen, daß die Spannung über dem Sparkondensator 12 geändert werden kann, ohne daß sich
auch die Spannung an der Kathode der Triode 43 ändert, ist über dem Sparkondensator 12 ein hochohmiger
Spannungsteiler 42 geschaltet, dessen Anzapfung über einen veränderlichen Widerstand 53 an
den Verbindungspunkt der Widerstände 49 und 50 angeschlossen ist. Die Wirkungsweise wird in der
nachstehenden Beschreibung näher erläutert.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Regelkreises unter verschiedenartigen Umständen sei
folgendes erwähnt:
Die Sekundärwicklung 44 liefert an die Anode der Triode 43 eine positive impulsförmige Spannung, die
der in der Wicklung 37 erzeugten gleichgerichteten impulsförmigen Spannung VEHT proportional ist. Ein
Teil der Spannung am Sparkondensator 35 wird mittels des Potentiometers 40 mit positiver Polarität
dem Gitter der Triode 43 zugeführt. Eine Spannung am Sparkondensator 12 mit positiver Polarität wird
mit Hilfe des aus den Widerständen 51 und 49, 50 bestehenden Spannungsteilers der Kathode der
Triode 43 zugeführt. Die Einstellung der Triode 43 ist somit derartig, daß der Regelkreis im Gleichgewicht
ist und daß zwischen den Werten der Fokussierspannung Vf und der Hochspannung VEHT die
erwähnte eindeutige Beziehung besteht.
Wenn aus irgendeinem Grund der Wert der Hochspannung VEHT abnimmt, wobei die Spannung am
Sparkondensator 35 auch abnimmt, nimmt sowohl die Spannung an der Anode als auch die am Gitter
der Triode 43 ab, so daß der Strom in dem aus den Elementen 43, 44 und 45 bestehenden Kreis niedriger
wird. Der Spannungsfall über dem Widerstand 45 wird somit geringer, wodurch die Spannung am
Punkt 46 zunimmt. Die Vorspannung am Steuergitter der Pentode 31 wird dann weniger negativ. Es wurde
bereits erwähnt, daß die Triode 27 dem Steuergitter der Pentode 31 eine Spannung zuführt, die mehr oder
weniger die gleiche Gestalt wie die Spannung 3 hat. Die Pentode 1 oder 31 wird von dem in negativer
Richtung gehenden, impulsförmigen Teil der Spannung 3 gesperrt und wird in Abhängigkeit von der
an das Steuergitter angelegten Vorspannung an einem bestimmten Punkt des in positiver Richtung gehenden,
impulsförmigen Teiles leitend. In Abhängigkeit von der Größe der Vorspannung tritt zu dem Sperrzeitpunkt
der Pentode 31 eine bestimmte Amplitude des Sägezahnstromes in der Wicklung 33 auf. Wird
somit in diesem Falle die Vorspannung am Steuergitter der Pentode 31 weniger negativ, so nimmt die
Amplitude des Sägezahnstromes in der Primärwicklung 33 zu, so daß beim Sperren der Pentode 31 eine
höhere impulsförmige Spannung im Transformator 34 erzeugt wird. Der Regelkreis wirkt somit der
Abnahme der Hochspannung VEHT entgegen.
Änderungen in der Speisespannung Vb, die die
Spannung am Sparkondensator 35 direkt beeinflussen und somit auch die Hochspannung VEHT, werden vom
Regelkreis ebenfalls beseitigt. Wenn nämlich die Spannung am Sparkondensator 35 zunimmt, nimmt
die Gitterspannung der Triode 43 proportional zu. Infolgedessen fließt durch den Widerstand 45 ein
größerer Strom und nimmt die Spannung am Punkt 46 ab. Wie bereits oben beschrieben wurde, wird infolge
des größeren negativen Wertes der Vorspannung am Steuergitter der Pentode 31 der Wert der
Hochspannung VEHT verringert, bis der erwünschte
Wert von VEHT wieder erreicht wird. Ändert sich die
Spannung am Sparkondensator 12 der Ablenkstufe infolge der Tatsache, daß bei Netzspannungsänderungen
der Stabilisierungskreis mit dem Varistor 14 nicht ideal wirkt, so folgt die Fokussierspannung V1 dieser
Änderung. Nimmt die Spannung am Sparkondensator 12 ab, so wird infolge der Spannungsteilung über die
Widerstände 51 und 49, 50 die Spannung an der Kathode der Triode 43 geringer. Der sich daraus ergebende
größere Strom durch den Widerstand 45 und die Spannungsabnahme an der Kathode der Triode
43 führen zusammen eine geringe Spannung am Punkt 46 herbei. Die Vorspannung am Steuergitter
der Pentode 31 wird dann negativer. Diese hat zur Folge, daß der Wert der Hochspannung VEHT abnimmt.
Es ergibt sich aus dieser Erörterung, daß bei einer Zunahme der Fokussierspannung Vf auch die
Hochspannung VEHT zunimmt. Mit Hilfe der Schaltungsanordnung
nach der Erfindung kann somit ein nahezu festes Verhältnis zwischen dem Wert der Fokussierspannung
Vf und dem der Hochspannung VEHT erhalten werden.
Zum Erhalten einer Regelmöglichkeit der Vorspannung des Steuergitters der Pentode 31 in Abhängigkeit
von dem der Ausgangsanode in der Farbfernsehwiedergaberöhre entnommenen Strahlstrom ist der
Widerstand 38 aufgenommen. Das Niederspannungsende der Sekundärwicklung 37 des Transformators
34 ist in zwei Weisen für Wechselstrom geerdet, nämlich über den Widerstand 40 und parallel zu diesem
über die Parallelschaltung des Widerstandes 38 und des Kondensators 39 in Reihe mit dem Sparkondensator
35 und der Speisequelle Vb', deren nicht dargestellte
negative Klemme an Erde liegt. Da der Widerstand 38 viel niedriger als der Widerstand 40 gewählt
ist, äußern sich Strahlstromänderungen im Hochspan-
nimgsteil der Sekundärwicklung 37 und in der Ausgangsanode
der Wiedergaberöhre zum größten Teil über die Speisequelle F6' und den Widerstand 38 am
Niederspannungsende der Wicklung 37.
Der durch die Strahlstromänderung über dem Widerstand 38 herbeigeführte Spannungsabfall beeinflußt
die Spannung am Sparkondensator 35. Nimmt der Strahlstrom zu, so nimmt der Spannungsfall über
dem Widerstand 38 gleichfalls zu, so daß der vom Potentiometer 40 dem Steuergitter der Triode 45 zugeführte
Teil der Sparkondensatorspannung geringer wird.
Wie bereits oben beschrieben wurde, hat eine Abnahme der Gitterspannung der Triode 43 eine Zunahme
der Amplitude des von der Pentode 31 unterbrochenen Stromes zur Folge. Es dürfte somit einleuchten,
daß bei einer Zunahme des Strahlstromes und einer sich daraus ergebenden Abnahme der
Hochspannung VEHT durch den Innenwiderstand des
Hochspannungsgenerators diese Abnahme vom Regelkreis beseitigt werden kann.
Zum Erhalten einer sehr schnellen Stabilisierungsregelung der Hochspannung VEHT wird zwischen dem
Außenleiter des Koaxialkabels 42 und dem Gitter der Triode 43 eine Verbindung hergestellt. Nimmt der
Wert von VEhT ab, so nimmt infolge des aus der Kapazität
zwischen dem Innen- und dem Außenleiter des Koaxialkabels 42 und dem Kondensator 47 aufgebauten
kapazitiven Spannungsteilers die Spannung am Steuergitter der Triode 43 gleichfalls ab. Es wurde
bereits nachgewiesen, daß der Regelkreis eine Erhöhung der Spannung VEHT herbeiführen wird, so
daß die Änderung von VEHT beseitigt werden kann.
Zum Erzielen einer Änderung der Spannung über dem Sparkondensator 12 (da auf diese Weise die
Länge der Zeilen auf dem Schirm der Wiedergaberöhre geändert werden können) bei nahezu gleichbleibender
Spannung an der Kathode der Triode 43 wird über dem Sparkondensator 12 ein Spannungsteiler
52 angeordnet. Zur Erläuterung der Wirkungsweise wird der aus den Widerständen 49 bis 53 aufgebaute
Kreis betrachtet. Durch die Verringerung des Wertes des Widerstandes 53 wird der vom Sparkondensator
12 über einen Widerstand des Spannungsteilers 52 und die Widerstände 53 und 50 nach
Erde fließende Strom größer. Die Spannung am Sparkondensator 12 und somit auch die über den Widerstand
51 der Kathode der Triode 43 zugeführte Spannung nehmen dadurch ab. Die Zunahme des
Stromes im Widerstand 50 führt jedoch eine Erhöhung der Spannung am Verbindungspunkt der
Widerstände 49 und 50 herbei. Eine günstige Bemessung der Widerstände hat zur Folge, daß die der
Kathode der Triode 43 über den Widerstand 51 zugeführte abnehmende Spannung von der über den
Widerstand 49 zugeführten zunehmenden Spannung ausgeglichen wird. Dies gilt auch für den Fall, wenn
der Wert des Widerstandes 53 vergrößert wird. Mit Hilfe des Widerstandes 53 kann somit die Spannung
über dem Sparkondensator 12 geändert werden, ohne daß die Hochspannung VEHT geändert wird.
Eine möglichst konstante Amplitude des Sägezahnstromes im Transformator 6 für die Zeilenablenkung
wird durch eine gute Glättung der Speisespannung F6 und durch die Wirkung des Varistors 14 erhalten.
Die dem Transformator 6 entnommene Fokussierspannung Vf ist somit auch bei Netzspannungsänderungen
gut stabilisiert. Die Hochspannung VEHT hat
infolge großer Strahlstromänderungen in der Farbfernsehwiedergaberöhre und im Innenwiderstand des
Hochspannungsgenerators die Neigung, sich stark zu ändern. Der Regelkreis wirkt nun einer Änderung
von VEHT entgegen. Zum Verhüten der Beeinflussung
der Zeilenablenkstufe von der Hochspannungsstufe her werden zwei getrennte Gleichspannungsquellen
F6 und Vb angewandt. Infolge des Vorhandenseins
des starken Regelkreises nach der Erfindung braucht die Spannung F6' nicht gut geglättet zu sein. Der
Regelkreis hat eine genügend große Geschwindigkeit, um die Wirkung von Netzspannungsänderungen in
der Schaltungsanordnung zu beseitigen.
Wenn eine Netzspannungsänderung auftritt, die von dem nicht dargestellten Glättungskreis in der
Nähe der Speisequelle F6 und vom Varistor 14 nicht völlig beseitigt werden kann, äußert sich die Netzspannungsänderung
infolge der Änderung der Amplitude des sägezahnförmigen Ablenkstromes in der Spule 17 in der Änderung der Länge der Zeilen auf
dem Schirm der Wiedergaberöhre. Wenn sich jedoch auch die Hochspannung VEHT ändert, äußert sich der
Einfluß der Netzspannungsänderung auf die Länge der Zeilen auf dem Bildschirm weniger deutlich. Um
zu erzielen, daß Änderungen des Wertes von F6 sowohl auf die Zeilenablenkstufe als auch auf die
Hochspannungsstufe einwirken, ist zur Kopplung der Speisequelle F6 der Ablenkstufe mit der Hochspannungsstufe
ein Kondensator 48 angebracht.
Es dürfte einleuchten, daß die oben beschriebenen Probleme nicht nur für Farbfernsehempfänger, sondern
auch für Empfänger zur stereoskopischen Wiedergabe von Fernsehbildern zutreffen. Auch im letzteren
Fall wird häufig eine mit zwei Elektronenstrahlsystemen versehene Wiedergaberöhre verwendet, so
daß diese Röhre auch eine große Hochspannungsleistung verbraucht.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des Elektronenstrahls in einem Fernsehempfänger,
insbesondere einem Farbfernsehempfänger, die eine erste Stufe, die mit einem periodisch
stromleitenden Schalter und einem ersten Transformator versehen ist, mit dem mit einem Kondensator
ein sägezannförmiger Strom erzeugt werden kann und die eine zweite Stufe enthält,
die mit einem periodisch stromleitenden Schalter und einem zweiten Transformator versehen ist,
in dessen Sekundärwicklung während der Rücklaufzeit des erwähnten sägezahnförmigen Stromes
eine hohe impulsförmige Spannung erzeugt wird, welche Sekundärwicklung über einen Gleichrichter
der Ausgangsanode einer Wiedergaberöhre eine hohe Gleichspannung zuführt, dadurch
gekennzeichnet, daß eine erste Anzapfung am ersten Transformator (6) über einen Gleichrichter
(19) mit einer Fokussierelektrode der Wiedergaberöhre verbunden ist und daß eine
zweite Anzapfung über einen Regelkreis mit dem zweiten Transformator (34) verbunden ist, welcher
Regelkreis die Größe der impulsförmigen hohen Spannung des zweiten Transformators (34)
in einem nahezu festen Verhältnis zu der Größe der der Fokussierelektrode zugeführten Spannung
regelt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Anzapfung
vom Verbindungspunkt (11) des ersten Transformators (6) und der eine positive Spannung
führenden Seite des Kondensators (12) der ersten Stufe zu einem am anderen Ende geerdeten
Ohmsehen Spannungsteiler (49,50,51) führt, von dem eine Anzapfung mit der Kathode einer im
Regelkreis aufgenommenen Triode (43) verbunden ist, wobei zwischen der Anode und der
Kathode dieser Triode eine Reihenschaltung einer auf dem zweiten Transformator (34) angebrachten
Wicklung (44), in der eine der Hochspannung proportionale impulsförmige Spannung positiver
Polarität für diese Anode erzeugt wird, und eines Widerstandes (45) aufgenommen ist, während
dem Steuergitter der Triode (43) über einen geerdeten Spannungsteiler (40) ein Teil der positiven
Spannung über dem in der zweiten Stufe angebrachten Kondensator (35) zugeführt wird,
wobei in diesem Regelkreis zwischen dem Verbindungspunkt der Wicklung (44) und des Wider-Standes
(45) im erwähnten Anoden-Kathoden-Kreis und dem Steuergitter einer Schaltpentode
(31) in der zweiten Stufe mindestens ein weiterer Widerstand (32) eingeschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte
erste und zweite Stufe von je einer gesonderten Gleichspannungsquelle (Vb bzw. F6') gespeist
werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Klemme
(+F6) der Gleichspannungsquelle (F6) der ersten
Stufe über einen Trennkondensator (48) an die Kathode der Triode (43) im Regelkreis der zweiten
Stufe angeschlossen ist, so daß Netzspannungsimpulse auf die beiden Stufen einwirken.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer
schnellen Regelung ein kapazitiver Spannungsteiler im Regelkreis aufgenommen ist, der aus der
Reihenschaltung der Kapazität (42) des Innenleiters in bezug auf die des Außenleiters eines die
Hochspannung zur Ausgangsanode führenden Koaxialkabels und eines zwischen dem Gitter und
der Kathode der Triode (43) angebrachten Kondensators (47) aufgebaut ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der erwähnten
zweiten Anzapfung der ersten Stufe und der Kathode der Triode (43) im Regelkreis der zweiten
Stufe ein erster Widerstand (51) angeordnet ist, zu dem eine Reihenschaltung mindestens
zweier Widerstände (49, 53) parallel geschaltet ist, von denen derjenige (53), dessen Ende mit
der erwähnten Anzapfung verbunden ist, veränderlich ausgeführt ist, während der Verbindungspunkt
der letzten beiden Widerstände über einen vierten Widerstand (50) geerdet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Ende
der Primärwicklung (33) und einem Ende der Hochspannungssekundärwicklung (37) des zweiten
Transformators (34) eine Parallelschaltung eines Kondensators (39) und eines einstellbaren
Widerstandes (38) angebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1090 278,
538;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1090 278,
538;
deutsche Auslegeschrift T10346 VIII a /21 a 1 (bekanntgemacht
am 9. 5.1956);
USA.-Patentschriften Nr. 2 888 607, 2906918.
USA.-Patentschriften Nr. 2 888 607, 2906918.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 619/372 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6602234A NL6602234A (de) | 1966-02-22 | 1966-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279074B true DE1279074B (de) | 1968-10-03 |
Family
ID=19795795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN28741A Pending DE1279074B (de) | 1966-02-22 | 1966-06-25 | Schaltungsanordnung zur Zeilenablenkung des Elektronenstrahls in einem Fernsehempfaenger |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT271581B (de) |
| CH (1) | CH453425A (de) |
| DE (1) | DE1279074B (de) |
| ES (1) | ES337053A1 (de) |
| GB (1) | GB1152458A (de) |
| NL (1) | NL6602234A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4998304A (en) * | 1990-01-18 | 1991-03-12 | Sterling Plumbing Group, Inc. | Accessory mounting system for shower door frame |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US2906918A (en) * | 1957-05-14 | 1959-09-29 | U V Mfg Corp | High-voltage and impulse supply system |
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| DE1193538B (de) * | 1961-04-13 | 1965-05-26 | Philips Nv | Zeilenablenkschaltung |
-
1966
- 1966-02-22 NL NL6602234A patent/NL6602234A/xx unknown
- 1966-06-23 GB GB2817566A patent/GB1152458A/en not_active Expired
- 1966-06-25 DE DEN28741A patent/DE1279074B/de active Pending
-
1967
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- 1967-02-20 AT AT164467A patent/AT271581B/de active
- 1967-02-20 ES ES337053A patent/ES337053A1/es not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH453425A (de) | 1968-06-14 |
| GB1152458A (en) | 1969-05-21 |
| AT271581B (de) | 1969-06-10 |
| NL6602234A (de) | 1967-08-23 |
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